• #1

Für den Rest meines Lebens Single - wie finde ich mich damit ab?

Guten Morgen Ihr Lieben,

meine Threadtitel sagt eigentlich schon Alles. Da ich die Hoffnung aufgegben habe, noch einmal eine Partner zu finden, suche ich (weiblich, 41 Jahre) nun nach einem Weg, damit klar zu kommen. Es war immer eine Horrorvorstellung für mich, aber es ist für mich an der Zeit, mich mit den Tatsachen abzufinden. Ich bin, mal abgesehen von 3 gescheiterten Kurzbeziehungen, seit 12 Jahren Single. Sich noch Hoffnungen machen, macht alles noch schlimmer, denn dann kommt sowieso nur wieder die Enttäuschung. Mache Menschen meinen, dass es ja den Umständen der letzten Jahre geschuldet wär, dass ich noch alleine bin: Ich war seit der Schwangerschaft alleinerziehend, habe mit Baby promoviert, habe dann zwei Horrorarbeitsstellen inklusive 2 Ortswechsel und Burnout hinter mich gebracht. Ich konnte also nicht immer die Kraft und Zeit aufbringen, mich um die Partnersuche zu kümmern. Natürlich war auch mein Kind mir immer ungeheuer wichtig. Nun wird sie flügge und ich muss, darf mich nun endlich wieder um mich kümmern. Da ich keine Hoffnung mehr auf eine Partnerschaft habe, wäre ich Euch sehr dankbar, wenn Ihr Tipps für mich hättet, wie ich den Rest meines Lebens als Single einigermaßen zufrieden leben könnte! Es ist wirklich ein sehr, sehr großer Leidensdruck in mir.

Vielen, vielen Dank für Eure Antworten!
 
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  • #2
Ich rate Dir, mal zu überlegen, für was der Wunsch nach Beziehung bei dir steht. Vielleicht bedeutet Beziehungwunsch für Dich etwas wie: Wunsch nach Gemeinschaft, Gesellschaft, Sicherheit bei Alter und Krankheit. Zärtlichkeit oder anderes.
Wahrscheinlich steht dein Beziehungswunsch nicht für Wunsch nach Streit über Haushalt, Eifersucht, Versorgung des kranken Partners, was ja auch dazu gehört.

Wenn du erkannt hast, für was dein Wunsch nach einem Partner tatsächlich steht, versuchst du dir einfach diesen Wunsch selbst zu erfüllen. Behandle dich selbst so gut wie du es vom Partner erwartest und erfülle dir die schönen Dinge selbst.
 
  • #3
Liebe Hasendompteur,ädas Leben ist mit 41 mitnichten vorbei.
Neben den ganzen netten Abwechslungen wie Urlaub, Freunde, ausgehen und so weiter ist vielleicht die Zeit gekommen, Dich um Deine Seele zu kümmern.
Insbesondere, wenn du von Leidensdruck sprichst, dann kannst du jetzt etwas tun, dass du nicht mehr leidest.

Ohne jetzt dir unterstellen zu wollen, dass du psychisch krank bist: Hast du schonmal über eine tiefenpsychologische Analyse nachgedacht?
Ich bin dabei....und obwohl mir niemals jemand sagen könnte, ich sei krank, ist es eine der spannensten Reisen, die ich je gemacht habe.

Zu mir
Ich habe eine wirklich gute Psotution (Beriechsleitung und Stabsstelle des Vorstandsvorsitzenden) und ich habe ein angenehmes Privatleben. Eine erwachsene Tochter, zu der ich ein herzliches und liebevolles Verhältnis habe.
Meine schlimme Ehe (vor acht Jahren) gut verarbeitet,....und dennoch.....es ist wirklich spannnend, wenn man plötzlich versteht, warum Dinge im eigenen Leben sind, wie sie sind. Und dann sogar ändern kann.
 
B

bennyXXL

  • #4
Liebe FS!

Es ist klar, dass man über die Tage etwas melancholisch und traurig ist. Ganz im Gegensatz zu dir, bin in nun zum ersten mal über Weihnachten Single. Aber haben mich meine früheren Beziehungen glücklich gemacht? Definitiv nicht! Du bist erst 41 Jahre, wieso schon die Flinte ins Korn werfen? Selbst wenn du den richtigen Partner erst mit 50 Jahren findest habt ihr noch genügend Zeit um es euch schön zu machen, oder? Ich habe auch noch nicht die Frau fürs Leben gefunden. Es ist eben unheimlich schwer den passenden Partner zu finden. Du bist jetzt 12 Jahre Single, aber was haben andere die letzten 12 Jahre getrieben? Eine Beziehungsanbahnung nach der Anderen. Unzählige Dates. Kurzaffären. Freundschaft+ etc. Lies hier doch mal ein bisschen länger mit. Und du erkennst wie kaputt es „da draußen“ zugeht. Partnerbörsen sind wie ein Fleischmarkt. Ich setze mich dem nicht aus und warte eben bis mir im RL eine passende Frau über den Weg läuft.

FS ich möchte nun dir einfach noch einmal ein bisschen Mut machen … vielleicht feierst du ja nächstes Jahr Weihnachten schon mit deinem Traummann?! Ich drucke dir (und mir ;-)) die Daumen. So long!
 
  • #5
Liebe FS,
das, was Du schreibst deutet m.E. darauf hin, dass Du Dir in Deinem bisherigen Leben (zu) viel Negatives zugemutet hast. Unser Lebensweg ist nicht nur Schicksal-vielmehr pflastern ihn unsere Entscheidungen, die wir treffen. Da hast Du in der Vergangenheit vielleicht ein paar Entscheidungen getroffen, die nicht gut für Dich waren (2 Horrorstellen annehmen und so lange durchhalten wollen, bis ein Burnout den Horror beendet). Aber gut, ich kenne das auch und habe mittlerweile daraus gelernt.
Genieße doch erstmal, dass Dein Kind nun pflügge wird! DU hast es großgezogen und dabei auf vieles verzichtet, Dich kaputt gearbeitet und Deine Bedürfnisse zurück gestellt. Jetzt bist DU dran! ;-) Ziehe Dich doch erstmal zurück und besinne Dich auf Dein Leben und Deine Ziele. Tanke Kraft, gönne Dir etwas und gleite langsam in den neuen Lebensabschnitt (selbstständig werdendes Kind, das die Mama nun immer seltener braucht) hinein. Ich rate Dir, Dich nicht damit abzufinden, sondern Deine jetzige Lebenssituation anzunehmen und als Neuanfang und Chance zu nutzen. Das Leben ist immer im Fluss und wenn Du daran teilnimmst, Dich um Deine Bedürfnisse und Wünsche kümmerst, dann hält es für Dich noch so Einiges bereit. Dann kann es passieren, dass Dir ein Mann über den Weg läuft zu einem Zeitpunkt, wo Du gar nicht damit rechnest, weil Du Dein Leben einfach lebst. Pflege Deine Freundschaften, gehe tanzen oder was auch immer Du gerne machst und finde für Dich heraus, was Dir gut tut.

Alles Gute
w 45
 
  • #6
Da ich keine Hoffnung mehr auf eine Partnerschaft habe, wäre ich Euch sehr dankbar, wenn Ihr Tipps für mich hättet, wie ich den Rest meines Lebens als Single einigermaßen zufrieden leben könnte! Es ist wirklich ein sehr, sehr großer Leidensdruck in mir.
Werde dir einmal klar welche und wie viele Vorteile es sind, Single zu sein! Oder welche Entbehrungen und welche Zurückhaltungen inkl. Probleme es sind in einer Beziehung zu leben! Schaue dich im RL um und lese öfter hier, was erwachsene Menschen in Beziehungen sich für welche Probleme machen, die dir alle erspart blieben und bleiben! Also für mich eine Frage der Einstellung, es ist einfach Megatoll in Freiheit und in Unabhängigkeit zu sein, zu leben! Nur selten stimmen Beziehungen und sind glücklich!
 
  • #7
Ja den Leidensdruck hört man sehr stark heraus.
Nur weil du viele Jahre keinen Partner hattest, heißt das nicht, daß du den Rest deines Lebens alleine bleiben wirst, also gibts nichts abzufinden.
Jetzt kommt erst einmal deine Zeit, nach dem Ausziehen deiner Tochter hast du das erste Mal wieder Zeit für dich. Gestalte dir deinen Alltag GENAU so, wie du ihn haben willst, mit nur Verantwortung für dich selbst. Das wird sich nach einiger Umgewöhnung sehr gut anfühlen, und erstmal gehts nur um dich.
Hoffentlich kannst du dann schon die Erwartungshaltung aufgeben, daß irgendwas bestimmtes passieren wird oder nicht passieren wird.
Also, mehr Neugier und Offenheit als Resignation, wünsch ich dir! Es sollte dir schon klar sein, daß du wahrscheinlich noch mal genauso lange leben wirst wie bisher und wer weiss schon, was in der Zeit alles passieren wird?
 
  • #8
So wie ich das verstehe wäre auch vorher gar kein Platz für einen Partner gewesen.... studieren mit Kleinkind, wann soll da noch ausreichend Zeit für einen Partner sein? Deine berufliche Vergangenheit und Burnout sind auch nicht die besten Voraussetzungen für eine Partnerschaft. Auch kann nicht jeder Mann mit Kindern umgehen. Ich bin zwar nicht seit 12 Jahren Single aber seit 2 Jahren und bin auch manchmal traurig und fühle mich alleine muss mir aber auch eingestehen, dass ein Partner in den vergangenen 2 Jahren gar nicht in mein Leben gepasst hätte, sei das aus gesundheitlichen Gründen oder einem Umzug mit einer Distanz von 1000km geschuldet. Du bist noch verhältnismäßig jung und würde nicht mit 41 Jahren die Flinte ins Korn werfen. Du hast ja (ich gehe vom besten Fall aus) sicher noch 40 Jahre + zu leben, da kann und wird noch ganz viel passieren. Verbissen suchen ist ohnehin kein guter Ratgeber. In erster Linie solltest du darauf achten, bei dir selbst zu bleiben, dass du dich wohl fühlst und für dich viel machen entsprechend ist dann auch das Auftreten und die Ausstrahlung. Das kann viel bewirken. Gerade mit diesem Leidensdruck den du beschreibst, machst du dir selbst das Leben schwer.
Wenn dich das so sehr belastet würde ich im Fall des Falles eine Psychotherapie anstreben.

w33
 
N

nachdenkliche

  • #9
Nimms mir nicht übel, aber Deine Frage liest sich für mich, als ob Du Dich mit einem schweren Schicksal (Krankheit?) für den Rest Deines Lebens abfinden musst.
Keine Ahnung, ob Du das hören oder lesen willst, aber Du bist gesund nach dem Burnout, hast ein gesundes Kind und hast promoviert, Donnerwetter! Du hast jede Menge Schwierigkeiten durchgestanden mit Deinem Kind. Und jetzt fehlt Dir zu Deinem ganzen Glück nur noch ein Mann...Ich glaube, der würde mir gerade noch fehlen. Aber das ist meine Sichtweise, sorry.
Bleibe bitte locker, genieße Dein Leben als Single. Hast Du denn keine Freunde? Du kannst Reisen unternehmen, kannst zur Kur fahren, pflege Deine Hobbys, mache Sport und achte auf Dich, vergiss, unbedingt einen Partner haben zu wollen. Das klappt eh nicht. Gehe unter Menschen, da sind die Chancen am größten, Männer kennen zu lernen. Alles Gute!
 
  • #10
Liebe FS,

ich bin mit 52 Dauersinge und lebe!
Stell Dir das mal vor und das noch gerne.

Gerade in den Feiertagen war eine Cousine zu Besuch, 42, zwei kleine Kinder, heulte sich bei mir aus, da die Ehe am scheitern ist und finanzielle Sorgen anstehen.

Beruflich geht es einer Kollegin auch schlecht, ihr Gatte geht fremd.

In meinem Umfeld stehen momentan mehr Trennungen als Hochzeiten an.

Ich wünsche dir alles Gute, aber wenn Dir Dein Singlestatus Angst macht, denke mal an die vielen unglücklich verbandelten, denen gehts noch viel schlechter, mental und finanziell.

Also mir gehts als Single super.
 
A

Ares

  • #11
Du solltest schauen, dass Du Dir überlegst, was Du gerne mit dem Leben anfangen möchtest - Freunde, Hobbies, Reisen, Beruf. Bau Dir Dein Leben und Dein Umfeld so auf, dass Du glücklich bist. Und die Hoffnung auf einen Partner würde ich nicht in den Vordergrund stellen, aber auch nicht aufgeben. Wenn der Druck mal geringer ist, wird auch das einfacher...
 
  • #12
Ich (m,54) stand im September dieses Jahres auch an diesem Punkt, und gab meine Partnersuche auf. Löschte später auch mein letztes Profil in einer Singlebörse. Fühlte mich zwar davon befreit, aber ansonsten ebenso ratlos.

Ich fand dann jetzt im Dezember einen anderen, neuen Weg zur Partnersuche. Seitdem befasse und informiere ich mich darüber, und er erscheint für mich geeignet. (Aber längst nicht für Jeden)
Also neue Hoffnung gefunden, für diesen Ausweg.
(Aber kein Unternehmen oder Organisation, und keine Homos)

Solange man atmet, und eine Partnerschaft haben möchte, sollte man immer Hoffnung haben und dieses Ziel verfolgen. Die Wege dazu sind sehr vielfältig. Manche Wege erkennt man nicht gleich, oder verdrängt sie. Es ist wie ein Dschungel. Also gründlich betrachten, und SEINEN Weg durch diesen "Dschungel" zum Ziel finden.
 
  • #13
Ich kann mich kaum in deine Lage hininversetzen, weil ich so gern Single bin.

Du schreibst, du darfst dich nun wieder um dich kümmern.
Ist das nicht toll? Du kannst dir etwas Gutes tun. Denke mal wieder nur an dich. Mach was Schönes. Gibt es Hobbys, Freunde? Lust auf Tapetenwechsel, neue Möbel? Lust auf Typveränderung, neue Haarfrisur?

Du bist noch jung. Tu dir etwas Gutes. Raus aus dem Stimmungstief. Dann sieht doch die Welt ganz anders aus.

Denk positiv. Ein Singleleben kann toll sein, denn du bist frei. Kannst machen, was du willst.
 
  • #14
Deine Kleine wird sich um Dich kümmern wenn Du alt bist, Du hast einen guten Job und Du bist gewohnt, eine Menge Dinge auf einmal zu lösen.

Mit Anfang 40 beginnt die Zeit im Leben, bei der man merkt, daß es um so besser im Leben ist, je weniger Verpflichtungen man hat. Willst Du Verpflichtungen ? Gegenüber einem Mann ?

So leicht ist es nicht, daß Du einen findest, der Dir das Wasser reichen kann - mit dem was Du alles errreicht hast. Zudem darf das Eingehen der Beziehung nicht der erste Kompromiß der Beziehung sein. Also ist die Suche nach dem geeigneten Partner die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen.

Das Lebensglück eines Weibes darf aber keinesfalls darunter leiden, wenn kein Mann da ist, der das Weib wertschätzt. Besonders intelligente Menschen neigen dazu, ihr Leben durchzuanalysieren, um die Bereiche herauszufinden, in denen Defizite bestehen. 12 Jahre single - das ist durchaus nicht unüblich.
 
  • #15
Also den Leidensdruck hört man förmlich raus. Schließ doch mal mit der Vergangenheit ab und guck nach VORNE!
Besinn Dich auf Dich selbst, geh unter Leute - ganz zwanglos, dann wird es vielleicht auch was mit ner Partnerschaft. Davon alleine mach aber nicht Dein Lebensglück abhängig. Das wirkt auf potenzielle Kandidaten auch abschreckend. Momentan würdest Du denen vermutlich nur die negativen Seiten Deines Lebens schildern und das ist auch nicht sonderlich attraktiv. Also musst Du was ändern, wenn sich etwas ändern soll.
 
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  • #16
Also mit 41 hatte ich noch nicht die Idee mich mit dem Alleinsein abzufinden, da besteht doch gar kein Grund dazu! Jetzt mit 51 hingegen freunde ich mich damit an, ich hab alles erlebt, Gutes, Schlechtes, erwachsene Kinder, kann mich selbst versorgen, ganz ehrlich bin ich jetzt nicht mehr auf der Suche. Die letzten Beziehungen, der letzten fünf Jahre, das war alles traurig, sobald die erste Euphorie verflogen war fragte ich mich, will ich das wirklich? Ich bin jetzt in der Phase wo ich realisiere, dass Freunde das wichtigste im Leben sind. Und ich geniesse die Zeit, die Freiheit, alleine zu sein. Niemandem Rechenschaft für irgendwas ablegen zu müssen. Abgesehen davon interessieren sich für Frauen meines Alters nur noch Männer weit jenseits der 60. Und das ist mir zu alt.
 
  • #17
...gerade fiel mir spontan ein. DAS GLÜCK LIEGT IMMER AM ANDEREN UFER, die Kunst besteht darin, das Ufer wertzuschätzen,

An dem ich gerade bin, das heißt ja nicht, daß sich nichts ändern kann oder wie du meinst, jetzt die Flinte ins Korn werfen zu müssen,ohne jede Notwendigkeit....Lebe dein Leben,experimentiere
Mit deinen Wünschen,vielleicht bisher nicht ausgelebten Potentialen,
so könnte Selbstentdeckung geschehen und dann mag ein Partner
Auftauchen, der in dein neues Leben einfach paßt.....
 
  • #18
Hallo Ihr Lieben,

hier ist die FS!
Ihr macht mich wirklich im positiven Sinne sprachlos und mir sind eben wirklich die Tränen gekommen wegen Eurer lieben Antworten und Teilnahme. Vielen, vielen 1000 Dank dafür. Würde Euch jetzt am liebsten alle umarmen! Ich würde so gerne auf jedes einzelne Posting eingehen, aber das würde wohl meine Antwort sprengen. Auf jeden Fall hilft mir jeder Eurer Ratschläge und sei es, dass es einfach ungeheuer gut tut. Ich habe auch keine Probleme, wenn das ganze auch auf der psychischen Ebene betrachtet wird. Hier würe mich insbesondere auch die tiefenpsychologische Analyse interessiere, liebe Löwin, denn ich möchte den Dingen durchaus auf den Grund gehen. Müßte ich da einen spezielln Therapeuten aufsuchen?
Auf jeden Fall werde ich mich morgen noch ausführlich melden. Bin heute sehr müde, aber wollte mich auf alle Fälle schon mal von ganzem Herzen bei Euch bedanken! Danke, dass Ihr Euch so viel Zeit für mich genommen habt!
Herzliche Grüße und gute Nacht
 
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  • #19
Wenn du ehrlich zu dir selbst bist, weisst du, dass dies nicht wirklich dein Wunsch ist, eher Ausdruck von Verzweiflung und Angst vor neuer Enttäuschung.

Ich kann dir nicht sagen, wie du diese überwinden kannst, wollte dir nur sagen, dass du damit nicht allein bist.

w,42
 
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  • #20
eine tiefenpsychologische Analyse .... eine der spannensten Reisen, die ich je gemacht habe.
denn ich möchte den Dingen durchaus auf den Grund gehen
Ja, da bin ich gerade dabei. (ohne Psychologen)

1.) Meine Einstellungen, Maßstäbe und Vorstellungen zur Partnerschaft halte ich für gut und richtig.
Mein "Fehler": Ich war damit in der falschen Zielgruppe. Die trotzdem anders eingestellt ist. Das konnte ich lange nicht glauben.

2.) Meine bisherige Zielgruppe mag für Andere passend sein.
Aber das nützt mir nichts, weil sie nicht zu mir passt.

3.) Andere Zielgruppe finden, die besser zu Einem passt.
Ich habe nun Eine gefunden, und die Praxis wird zeigen, ob sie wirklich besser zu mir passt ?

Es ist wie beim Schuhe kaufen. Auch wenn der Schuh noch so gut gefällt. Er nützt nichts, wenn er Einem nicht passt.

Diese späte Erkenntnis hätte mir bisher oder früher nichts genützt,
weil ich damals für die neue Zielgruppe nicht bereit war. Ja, nicht einmal in Erwägung zog.

Aber nun denke ich um, und dieser Umdenkprozess zusammen mit der neuen Zielgruppe ist meine spannende Reise ins Ungewisse.
Auf diese neue, spannende Reise will ich nicht verzichten. Weil ich wissen will, wohin ich ankomme. Zu meinem angepeilten Ziel, oder was Anderes ? Auf jeden Fall immer noch besser, anstatt weiter ratlos stehen bleiben.
 
  • #21
Diese Gefühle hatte ich in diesen Tagen auch.
Geholfen hat mir, nicht so "weit" zu denken!
Auch meine Söhne werden älter und wie sie es Naturgemäß tun, löse auch ich mit etwas.
Nach langen Beziehungen und Muttersein, wurde mir das Alleinsein bewusster und die Möglichkeit, es zu bleiben.
Schluck!
Doch mit einem Falschen fühlt man sich allein gelassen und das ist viel schlimmer!
Somit möchte ich im Moment leben und mich selber wieder mehr sehen und mir gut tun.
Wenn man im Jetzt lebt und sich jetzt wohlfühlt ist es gut.
Dennoch kann irgendwann ein Jetzt auch eine Begegnung und ein Wir sein.
 
  • #22
Liebe FS,
Du hast schwere Zeiten alleine gestemmt. Sei stolz! Ich bin 40, alleinerziehend und arbeite Vollzeit. Mein kleiner Schatz ist für mich auch das wichtigste auf der Welt. Manchmal bin ich auch fix und alle. Aber dann mache ich mir wieder bewusst, was ich alles unter diesen Umständen geschafft habe.
Jetzt wo mein Kleiner immer selbständiger wird, kommt auch bei mir die Sehnsucht nach einem Partner hoch. Seit der Trennung von meinem Mann hatte ich keine einzige Beziehung. Chancen hätte ich schon gehabt, aber ich war noch nicht dafür bereit oder es waren Schelme dabei, die meinen man sei soooo frustriert und einsam, dass man allemöglichen verkorksten Beziehungen in Kauf nimmt. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Wenn du dich umsiehst, wirst du feststellen, dass die Partnersuche für viele schwierig ist. Mach dir keinen Kopf und führe ein für dich befriedigendes und interessantes Leben. Versuche die für dich neu entstandene Freizeit zu genießen. Such dir Hobbies, Freunde und geh regelmäßig aus. Freunde sind immer da, egal was mit der Beziehung los ist. Ich habe gelernt, dass ein Partner nicht der einzige Lebenssinn ist, das Leben noch so viel mehr zu bieten hat und es im Leben keine Garantien gibt. Nur ich bin für mein Glück und mein Befinden verantwortlich. Deshalb genieße ich auch kleine und einfache Freuden. Ich achte auf mich und bin gut zu mir...
Auch wenn du einen Partner findest: du bleibst eine eigenständige Person. Ihr werdet nicht wie Kletten absolut alles zusammen machen, wäre auch Gift für jede noch so gute Beziehung.
Kann mir vorstellen, dass deine Umwelt wahrnimmt, dass du mit deinem Leben momentan unzufrieden bist. Das kann potenzielle Interessenten abschrecken. Männer bekommen Angst, wenn sie das Gefühl haben für dein Glück und deine Stimmung verantwortlich zu sein. Das können die Herren im Forum bestimmt bestätigen - oder?
Du hast es verdient dein ganzes Leben zu genießen - nicht nur die Zeit mit Partner!
Nur Mut irgendwann treffen wir den Richtigen zur richtigen Zeit am richtigen Ort...
Ganz liebe Grüße!
 
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  • #23
Hier würe mich insbesondere auch die tiefenpsychologische Analyse interessiere, liebe Löwin, denn ich möchte den Dingen durchaus auf den Grund gehen. Müßte ich da einen spezielln Therapeuten aufsuchen?
Bei mir ging der Weg zunächst über die Hausärztin. Ich spürte dass es mir seinerzeit schlecht ging. Da siedete etwas tief und ich konnte es nicht benennen usw.
Und ja - da braucht es schon ein/e Psychater/in - keine Psychologin.
Soweit ich weiß.
Die Wartezeiten sind je nach Wohnort recht lang und natürlich muss Sympathie da sein. Ich bin mir sicher, wenn du googlest oder dich mit deiner Krankenkasse in Verbindung setzt, dann findest du nich mehr heraus.