• #1

Für Baby alleine verantwortlich wegen Job des Partners?

Liebe Community,

mich würden neutrale Ansichten zu meiner Situation interessieren.

Zu uns: Er (42, hochrangige Führungskraft in einem mittelständischen Unternehmen), Ich (30, jetzt Vollzeitmama im Mutterschutz, vorher ebenfalls Führungskraft), Baby (5 Wochen, Führungskraft in jeglicher Hinsicht)

Leider leidet unser Baby an starken Koliken, diese treten überwiegend nachts auf und an Schlaf ist stundenlang nicht zu denken.
Es kümmert sich ausschließlich ich nachts und auch unterm Tag um das Kind.
Mein Mann kommt gegen 20 Uhr nach Hause, kümmert sich dann gute 2 h um den kleinen Schatz und geht dann zu Bett.
Seit das Baby da ist, schlafe ich mit dem Kind in einem anderen Raum, um den Schlaf meines Mannes nicht zu stören. Er muss schließlich fit sein am nächsten Tag, um seine 10-12 h arbeiten zu können.

Seit der Geburt läuft das so. Die ersten 3 Wochen pumpte ich alle 2 h Milch ab, da das Stillen nicht klappt (auch nachts), das habe ich jetzt aber aufgehört, weil ich einfach nicht mehr kann. Mein Baby weckt mich alle 2 h, weil es Hunger hat. Zwischendrin hat es Koliken, etc. pp..
ich schlafe keine Nacht länger als gesamt 4 h, wenn überhaupt.
Mein Mann meint „Schlaf tagsüber, wenn das Baby schläft“. Ja, aber 1. bin ich kein Roboter, der auf ein Schnippen einschläft und 2. sind genug andere Dinge im Haushalt zu erledigen, 3. muss auch ich mal was essen, 4. schläft das Baby nicht ständig, sondern schreit lieber, weil es Bauchweh hat, etc..

Schlusslied:
Ich bin fertig mit der Welt, bin unfassbar übermüdet, werde aufgrund dessen schnell aggressiv, weine bei jeder Gelegenheit. Ich bin absolut am Ende.

Leider habe ich keine Familie in der Nähe, die mich unterstützen könnte.

Ich habe eine starke Wut auf meinen Mann, weil er sich mit der Arbeit einen Fluchtweg baut und mir neunmal kluge Tipps gibt, wie ich das alles managen soll.

Ich habe auch schon an Trennung gedacht, um wieder in die Nähe meiner Eltern zu ziehen, dort würde ich Unterstützung in jeglicher Weise erfahren. Aber das will ich nicht. Ich liebe meinen Mann!

Wie findet ihr die Aussage meines Mannes bzgl. „Werktags nicht gestört werden nachts wegen der Arbeit“?

Danke fürs Lesen!

W30 mit schlafendem Spatz auf dem Arm
 
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  • #2
Soweit ich das mitbekomme bei Freunden, ist dieses Überforderungsgefühl und die Aggressivität absolut normal mit dem kleinen Nachwuchs; gerade, wenn er noch krank ist. Und dass es eine Belastung für die Beziehung ist, ebenfalls. Ich bin mir ganz sicher, dass ihr das hinbekommt!
Bei meinen Freunden haben die Männer meist ebenfalls Elternzeit genommen; gerade in dieser Anfangszeit. Ihr habt das anders geplant; wahrscheinlich dachtet ihr beide, es wird einfacher. Jetzt ist die Situation nicht sehr optimal für dich, ohne Unterstützung. Allerdings arbeitet dein Mann sehr viel und er kann denke ich gar nicht abschätzen, wie extrem dieser Schlafmangel ist. Männer geben ja auch immer gern Tipps, statt zu trösten, und meinen es nur gut. Ich denke, die Wut auf deinen Mann ist verständlich in deiner Situation; aber von außen eigentlich nicht gerechtfertigt. Steht er dafür nachts auf am Wochenende? Das wäre ja schon mal eine Hilfe, die ihm zuzumuten ist. (Männer in meinem Freundeskreis stehen auch in der Woche nachts auf, arbeiten allerdings nicht als Führungskraft.)
Gibt es niemanden in der Nähe, den ihr einbeziehen könnt? Wenigstens mal am Nachmittag? Ich bin nach der Geburt meiner Freundin/Chefin öfter hin und hab das Schreibaby eine Stunde rumgetragen, damit sie duschen und was essen konnte. Und vor allem, dass sie drüber reden konnte. Freunde, andere Mütter in der Umgebung? Oder kann deine Mutter ein paar Tage kommen und helfen?
W, 35
 
  • #3
Hi!
Habt ihr vorher Absprachen getroffen, wie es sein soll, wenn das Kind da ist? Handelt dein Mann entgegen dieser Absprache, wenn er jetzt voll arbeitet? Habt ihr eine Nanny für die Zeit nach dem Mutterschutz oder ist geplant, dass du ein oder zwei Jahre Zuhause bleibst?
Mir fallen folgende Lösungen ein:
- du ziehst für einige Zeit zu deinen Eltern um Unterstützung zu bekommen und er kommt am WE zu euch
- ihr stellt eine Haushaltshilfe ein, die die Wohnung macht, sodass du dich auch hinlegen kannst, wenn das Kind schläft
- ihr stellt eine Nanny ein oder ein Au-Pair und du gehst wieder arbeiten, sodass du zufriedener wirst
- du gibst das Kind für ein paar Tage zu deinen Eltern und machst ein Schlafwochenende nur für dich
- du bittest deinen Mann, dass er in Elternzeit geht und du arbeiten gehen kannst.
Schöne Grüße!
 
  • #4
Mondkatze ... schau mal, die Katzenmütter machen ALLES alleine. Sie schleppen sogar noch die Babys in ein sicheres neugemachtes Nest, wenn das andere unsicher ist. Sie gebären alleine und sie machen die Nachgeburt selber weg, sie schlecken monatelang die Popos der Kleinen (ohne zu schnurren) und sie säugen schnurrend und danach putzen sie jedem der Kleinen ausgiebig die Bäuchlein, damit deren Perestaltik funktioniert. In den kurzen Zeiten wo sie das Nest verlassen, gehen sie zur Jagd! Anfangs nur für sich, zum Selbsterhalt. Später bringen sie Beute mit und machen auch noch Schule für die Kleinen. In wenigen Monaten werden die Kids perfekt und sauber erzogen und für das Leben vorbereitet - alles durch die Mama!
Bitte verzage nicht!
Aus gutem Grund war früher Malzbier ein empfohlenes Getränk für stillende Mütter - enorm nahrhaft, Hopfen regt den Milchfluss an und Vitamin B stärkt die Nerven. Du stillst nicht mehr - gönn dir trotzdem täglich eins - als tägliches altes Ritual!
Reib dich jetzt nicht auf!
Mach einfach ... immer nur an heute denken ... es wird schon!
 
  • #5
Liebe FS,

wenn ich Du waere fiele mir als erstes folgende Lösung ein: ihr verdient ja wohl gut, ich an Deiner Stelle wuerde jemand vertrauenswürdigen auf 450 Euro Basis anstellen zu Deiner Entlastung mit Haushalt, Baby etc.

Die Tipps Deines Mannes würde ich mir verbitten.

Das als mittelfristige Lösung.
Geht es Dir psychisch sehr schlecht erkundige Dich nach Mutter Kind Kur, Unterstuetzungsnetzwerk etc.

Langfristig würde ich schauen, das Ungleichgewicht zu reduzieren.
Wäre ich Du würde ich tatsächlich erwarten, dass zum ersten Geburtstag der Mann reduziert auf 60% und Du in mindestens eben dem Umfang wieder einsteigen kannst. Bei zwei hochqualifizierten Partnern geht das, ggf mit Jobwechsel, wenn man es will! Auch finanziell würde es reichen, wenn man kein Luxus braucht und das Kind hätte was von seinen beiden Eltern (ein bedtime daddy ist echt! nicht mehr zeitgemäß).
Ich wär da knallhart in meiner Forderung, und Du wirst erkennen, ob Du und das Baby Deinem Typ wichtig ist. Liebe muss! beidseitig sein..es geht nicht wenn eine Seite sich opfert (Frau) und Mann ausweicht.

Zum Glück! hast Du Deine Eltern als Option. Sollte Dein Typ sich als Egozentriker entpuppen der nach alter Manier meint die Frau habe auf Karriere zu verzichten, das gratis MutterKoechinPutzfrau Personal zu spielen während er so arbeitet als wäre er vaterloser Single, so trenne Dich. Dann sorgst Du auch für das Kind, hast die Hilfe der Eltern und musst nicht noch seine Socken waschen.

Times up mit Ausbeutung im häuslichen Bereich. Soll er sich doch beruflich ausbeuten wenn er geldgeil ist und es für den Selbstwert braucht. Aber nicht! auf Deinem Rücken (zahlt er Dir Kompensation für Deinen Rentenverlust auf ein Extrakonto?)
 
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  • #6
Ich hab auch Kinder und 1 Baby würde es genauso machen wie dein Mann vorschlägt. Ich denke erfahrungsgemäß, dass es dir gar nichts hilft, wenn er zusätzlich 1-2 h einspringt. Erstens ist das ein Tropfen auf den heißen Stein, weil das Problem das du den Zwerg dann 22-23 h trotzdem anstrengend an der Backe hast, bleibt immer noch bestehen.

Zusätzlich bringst du dann aber deinen Mann, der wohl mit Vollzeitjob und extrem angespannter Familiensituation wegen dir nicht mehr viel Luft hat damit auch noch komplett in den roten Bereich. Ich würde es so sehen, dass sich dadurch dann eher deine Probleme noch multiplizieren.

Jetzt gibt es in der Familie noch 1e Person die stark ist und stabil und alles schafft, nämlich dein Mann. Das ist in deinem zuhause der letzte stabile Pfosten, ich würde den Teufel tun und an diesem sägen.

Ich denke du warst einfach geistig nicht vorbereitet auf die Situation. Das sehe ich seit Jahren bei fast allen Freunden die Kinder bekommen. Es entsteht eine Blockade gegen die Situation bei der Frau (wenn sie sich fast allein kümmert). Das ist wie bei der Geburt, die Schmerzen sind schlimm, aber durch die extrem aufregende neue Situation und den Schub an Glückshormonen geht es einem in den Wehenpausen so großartig dass man die nächste Wehe durchhält. Jedoch wenn man blockiert und sich verklrampft und Angst bekommt was da grade abgeht, gehen die Wehenpausen weg oder werden nicht mehr als schön wahrgenommen weil sie voller Angst sind und alles verwandelt sich in eine durchgehende Schmerzhölle.

So ähnlich kann es in der ersten Babyzeit laufen. Alles wird nur noch als extrem anstrengend wahrgenommen, man beginnt mit dem Partner zu streiten wer das Kind übernimmt und sich jede freie Minute zu neiden. Wenn der Partner aber das Kind dann mal nimmt bringt das keine Erleichterung.

Mein Tipp wäre was ganz einfaches -tatsächlich jede Minute die das Kind schläft leg dich hin mach die Augen zu versuche innerlich zu ruhen (autogenes Training). Auch das bringt Erholung. Dann Optimiere deine Tage auf Schlaf, also geh an der frischen Luft walken und trink keinen Kaffee (wirst du bei einem Schreikind sowieso nicht, das Baby wird auch total fertig sein und kein zusätzliches Koffein vertragen).

Die Wut auf den Partner, dafür hast du jetzt keinen Platz grad. Würde dafür ein Paartherapie ausmachen und Sachen ausserhalb der Termine nur 1 mal ruhig und liebevoll ansprechen/mitteilen. Wenn keine gute Reaktion kommt dann für den nächsten Paartherapie Termin aufschreiben.
 
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  • #7
Es kümmert sich ausschließlich ich nachts und auch unterm Tag um das Kind.
Typische Kennzeichen von einer Führungskraft, die auch noch 12 Jahre älter ist als du, auch er führt dich zu Hause , wie bei seiner Arbeit und sieht die ganze Arbeit ausschließlich als deine Aufgabe, dafür hast du dir eine Führungskraft als Partner ausgesucht, der mehr verdient, das ist der Preis dafür, das hast du aber vorher schon gewusst, bevor dein Kind da war.
Seit das Baby da ist, schlafe ich mit dem Kind in einem anderen Raum, um den Schlaf meines Mannes nicht zu stören.
Toll typisch Frau, du kommst ihm doch 100% entgegen, warum stellst du hier diesen Beitrag hier rein, ist doch alles in Ordnung, du bist doch zufrieden damit.
Mein Mann meint „Schlaf tagsüber, wenn das Baby schläft“. Ja, aber 1. bin ich kein Roboter, der auf ein Schnippen einschläft..
Was für tolle Ratschläge von deinem Mann, supertoll mache ihm doch den Vorschlag er soll Vaterzeit nehmen, dann kann auch er alles per Knopfdruck hinbekommen und dir zeigen, wie das geht.
Schlusslied:
Ich bin fertig mit der Welt, bin unfassbar übermüdet, werde aufgrund dessen schnell aggressiv, weine bei jeder Gelegenheit. Ich bin absolut am Ende.
Dein Partner wird dir nicht entgegenkommen, er ist knallhart dir gegenüber, lässt dich leiden bist du krank bist, vermutlich hast du Vollgas gegeben, was fast alle Frauen das machen, wenn sie einen dicken Fisch (Geld verd.) an der Angel haben, dass es dazu gekommen ist, ich verstehe solche Frauen niemals, da sie nach kurzer Zeit unglücklich sind, da bleibe ich lieber alleine ohne Kind.
Ich habe eine starke Wut auf meinen Mann, weil er sich mit der Arbeit einen Fluchtweg baut und mir neunmal kluge Tipps gibt, wie ich das alles managen soll.
Ich habe auch schon an Trennung gedacht, um wieder in die Nähe meiner Eltern zu ziehen, dort würde ich Unterstützung in jeglicher Weise erfahren. Aber das will ich nicht. Ich liebe meinen Mann!
So ein holpriger und uneinsichtiger Mann kann man niemals lieben, du liebst die bekannte Gewohnheit, nicht dein Mann und dein Mann, der liebt dich kein bisschen, nicht mal deine Gewohnheit, er ist ein totaler Egoist, trenne dich geh zu deinen Eltern, sonst kommst du aus diesem Leid, aus diesem Schmerz niemals heraus, dein Partner wird sich auch nicht positiv verändern, was willst du da noch, bleib bei ihm, leide ohne Ende, das ist die andere Option.
Wie findet ihr die Aussage meines Mannes bzgl. „Werktags nicht gestört werden nachts wegen der Arbeit“?
Sind alles nur billige Ausreden, würde dein Mann dich lieben, würde er so zu dir niemals sprechen!
 
  • #8
Auch wenn ich deine persönliche Not in der neuen Situation sehe, ist mein erster Gedanke »Luxusproblem«. 5 Wochen sind keine lange Zeit, um sich an den Stress mit einem Baby und allem was damit zusammen hängt, zu gewöhnen. Neugeborene schlafen in den ersten Monaten nachts nun einmal nicht durch, das erleben Millionen junger Mütter nicht anders. Im Mutterleib hatte dein Kind alles was es brauchte, Nahrung, wann immer sein Körper diese einforderte, eine geborgene, warme Umgebung - alles ohne Unterbrechung oder zu vorgegebenen Zeiten.
Das ist jetzt anders und dein Kind muss sich, genau wie du, an die neue Situation gewöhnen: seine Reaktion ist Geschrei, deine leider auch, wie wir lesen. Nur du bist erwachsen!

Klar bist du vielleicht noch erschöpft von der Geburt, das lässt nach, allmählich wirst du dich erholen. Begreife bitte: du hast das große Glück, ohne finanzielle Sorgen UND mit der Liebe deines Mannes deine »Unbequemlichkeiten« abzupolstern. Das geht nicht allen Müttern so, den verlassenen schon gar nicht (bevor du den Gedanken »zurück zu Mama« weiter ausbaust!).

Dein Mann sichert euer finanzielles Glück ab, indem er 10-12 Stunden täglich arbeitet. Das ist kein kurzer Arbeitstag. Dennoch kümmert er sich abends gute 2 Stunden, wie du schreibst, um euer Kind. Danach braucht er ausreichend Schlafenszeit, um am nächsten Tag wieder fit zu sein.
Du selbst sicherst euer Familienglück, indem du dich um euer Baby und euer Zuhause kümmerst. Himmel, es ist EIN Kind, es sind nicht fünf oder sechs. Babys schlafen auch mal, selbst wenn sie häufig Koliken haben. Hier gebe ich deinem Mann recht, das sind die Stunden, in denen du selbst auch ruhen solltest. Da geht es nicht um den Tiefschlaf auf Knopfdruck, den bekommst du vielleicht frühestens in einem halben Jahr zurück. Wie alle jungen Mamas.

Suche dir an deinem Wohnort andere Mütter in ähnlicher Situation. Höre dir deren Sorgen an (jammere in dieser Runde und nicht zu Hause) und schon relativiert sich alles. Irgendwann wird euer Baby ein Alter erreicht haben, in dem du es in die Krippe oder zu einer Tagesmutter geben kannst - und damit hast du den Freiraum, zurück in deine Karriere zu gehen.
 
  • #9
Der Beziehungsstress, der durch Streit nach der Geburt entsteht, ist viel schädlicher für alle Beteiligten, als wenn du dir eine Auszeit bei deiner Familie nehmen würdest. Ihr habt jetzt wahrscheinlich eure erste richtige Bewährungsprobe. Die könnt ihr nur meistern, wenn BEIDE ihr Bestes geben. Dein Mann ist schon Ü40- Ist das sein erstes Kind?

Erkläre deinem Mann, dass du völlig am Ende bist. Du liebst ihn, aber du musst deinen Akku auffüllen, deshalb ziehst für drei oder vier Wochen zu deinen Eltern. Einfach um klar denken, schlafen und wieder Freude fühlen zu können. Bitte ihn,
1) sich in deine Situation zu versetzten, dich zu verstehen, sich darüber zu belesen, wie Frauen die Babyzeit erleben. Sag ihm, du wünschst dir vor allem sein Verständnis. Sage ihm, dass es dir leid tut, wenn du so empfindlich reagierst. Du wünschst dir von euch beiden eine andere Kommunikation. Mit einigen seinen Tipps kommst du nicht klar. Sie bringen dich auf die Palme, du fühlst dich abgespeist, nicht ernst genommen, so als würdest du ein bisschen blöd sein.

2) Gedanken zu machen, wie er dich praktisch entlasten könnte, welche Reserven er sieht. Dein Plan ist erstmal, den Schlafmangel ausgleichen, indem du die Geborgenheit, das Verständnis und Unterstützung deiner Familie suchst. Bezüglich Hormonumstellung und psychischer Verfassung wirst du dich ärztlich beraten lassen.

Ich kenne diese Situation zu gut. Sie ist es sehr schwierig zu händeln, weil es keine wirkliche Lösung gibt. Normalerweise gehört die Unterstützung durch Familie, Freunde, Hebamme dazu, eine feste Bezugsperson für Mutter und Kind. Der berufstätige Partner kann diese Lücke nur bedingt füllen.

Daher mein Rat: Ab zu deiner Family. Vorher unbedingt klären, dass du deinen Mann liebst, auch wenn es gerade ziemlich schwer ist. Wenn du wieder richtig geschlafen hast und dich geborgen fühlst, mach dir einen Plan. Außerdem wirst du in deine Rolle reinwachsen müssen. Solange dein Mann arbeitet, wird er dich nicht mehr als die zwei Stunden unterstützen können. Vielleicht würde er dir noch eine Nacht in der Woche und eine am Wochenende abnehmen können, in der er bei eurem Kind schläft? Oder er kümmert sich mal ein komplettes Wochenende ums Kind und du bist weg? Kannst ja in der Zeit bei deiner Familie helfen, als dank, dass sie dich unterstütz haben. Ich hoffe ihr habt vereinbart, dass er wenigstens zwei oder drei Monate Erziehungszeit nimmt. Außerdem würde dir eine feste Bezugsperson helfen, idealerweise eine nette Hebamme, eine gute Freundin, die nicht arbeiten muss, vielleicht selbst ein Kind hat, eine ganz liebe, lebenserfahrene Nachbarin im Ruhestand? Ich weiß, alles dreies ist schwer zu finden, aber bitte löse dich von dem Gedanken, dass dein Mann dies leisten kann.
 
  • #10
Ich finde diese Aussage unter aller Würde! Ich hatte das gleiche Problem. Meine Tochter ein Schreikind, mein Mann Manager, der seinen Schlaf brauchte. Geholfen hat er nur, wenn ich absolut nicht mehr konnte. Geändert hat er trotz vielen Gesprächen nichts....Ich war auf mich gestellt. Und mein Mann ist heute mein Ex Mann.

Rede mit ihm und mach ihm klar, das Du auch Auszeiten brauchst. Es langt nicht ein Baby 2 Std zu bespaßen. Es ist auch sein Kind. Wenn nichts hilft, würde ich für eine Zeitlang zu deinen Eltern gehen. Du musst deine Batterien wieder aufladen. Und dann weitersehen. Trotz der Liebe darffst Du nicht auf der Strecke bleiben.

Viel Glück
 
  • #11
Liebe Fs,

5-wöchiges Baby alleine Versorgen...
Man(n) muss selbst erleben, wie es ist, 24 h täglich für ein Neugeborenes verantwortlich zu sein, relativ immobil in der Wohnung angebunden zu sein. Du bist noch im Wochenbett und musst Dich schonen.

Durch den Schlafmangel ist es anstrengend. Der Körper ist noch nicht wieder fit. Und bei aller Liebe - sich 5 Wochen ausschließlich mit schreiendem Baby, Partner und Haushalt in der Wohnung zu beschäftigen, ist ermüdend.

Stresse Dich jetzt nicht mit Hausarbeit oder anderen Aufgaben. Das Wochenbett dauert 8 Wochen. Das Neugeborene am Leben zu halten, ist schon Aufgabe genug.

Kannst Du mit Deiner Hebamme über den Frust sprechen?

Während dem Mutterschutz gehst Du eben nicht arbeiten, weshalb Du zuhause beim Baby bist. Aber Du bist noch im Wochenbett. Nur weil Du zuhause bist, heißt das nicht, dass Du zuhause alles erledigen musst und 24h ausschließlich fürs Baby zuständig bist.
Mache das ruhig klar, dass Du im Wochenbett nicht als "vollwertige Haushaltskraft" zählst.
Dein Partner oder vielleicht auch eine andere Person soll ruhig Aufgaben im Haushalt und bei der Baby-Versorgung übernehmen.

Der Schlafmangel ist schon ein Thema. Dein Partner soll ruhig Schichten am Wochenende, an freien Tagen usw. übernehmen.

Wenn Dir die Ansprache von erwachsenen Menschen fehlt, kontaktiere nette Menschen, lade vielleicht auch nette Menschen zu Dir nach Hause ein.

Wie habt ihr die Rollenverteilung für die Zeit nach dem Mutterschutz vereinbart?
Wenn ihr traditionelle Rollen verteilt habt, wäre es für mich wichtig, ob ihr verheiratet seid bzw. eine wirtschaftliche Gemeinschaft seid.
 
  • #12
Hallo herzlichen Glückwunsch erstmal.
Wie findet ihr die Aussage meines Mannes bzgl. „Werktags nicht gestört werden nachts wegen der Arbeit“?
Hm, also ich kann ihn verstehen. Wer 10 Stunden arbeitet, brauchst seinen Schlaf. Wenn ihr das so ausgemacht habt, dass er keine Elternzeit nimmt, muss er jetzt funktionieren.
Allerdings gehst du ohne Unterstützung kaputt. Mir ging es so wie dir (Schreikind, Stillprobleme und keine Großeltern in der Nähe)und mein Mann hat mich Gott sei Dank gut unterstützt, tagsüber. Nachts war ich viel wach. Hab aber auch tagsüber fast nur rumgelegen und war fertig. Trotzdem war ich superfertig. Nach 3 Monaten hörte die Schreierei auf ( also genauer nach 17 Wochen). Nachts schlafen ist trotzdem mühsam. Mein Kind ist jetzt 16 Monate alt und ich bin jede Nacht wach, mindestens 3 mal kurz, manchmal über 90 Minuten am Stück.
Besserung ist nicht in Sicht.
Es gibt pflegeleichte Kinder und eben die anderen. Du hast momentan eben ein anderes.
Mein Tipp:
Da ihr ja über finanzielle Mittel verfügen werdet:
- Putzfrau 1 bis 2 mal die Woche
- Babysitter, der mit dem Kind spazieren geht in der Trage oder Wagen und du schläfst mal so lange
- lass dir Essen kommen und koche am Wochenende mit deinem Mann vor, um es einzufrieren.
Was du da erlebst ist für viele leider der ganz normale Elternwahnsinn.
Und nein, du wirst dich nicht toll fühlen, super aussehen, Sport treiben, die Wohnung sauber halten und gut gelaunt essen servieren.
Verabaschiede dich von der Perfektion und sage das auch deinem Mann.
Kümmere dich um dein Kind und schau das du jede Minute die es dir gelingt schläfst.
Es wird besser.

Liebe Grüße
und denke daran. Es ist nur eine Phase, es wird besser.
 
  • #13
Sorry, das ist für mich jammern auf hohem Niveau.
Ich bin schon immer wieder erstaunt, was Frauen von ihren Männern fordern Er hat keinen nine-to-five Job , was Du selbst als Führungskraft weißt und kennst.
Er kann nachts einfach nicht aufstehen , weil er euer Leben absichert.
Die Geburt eines Kindes ist anstrengend und da "muß" man einfach auch mal durch. Wie tausende vor Dir. Deswegen darüber nachzudenken ob Du Deinen Mann verlassen willst..auch hierüber kann ich einfach nur den Kopf schütteln.
Geld scheint genügend da zu sein, dann würde ich Dir dringend eine Zugehfrau empfehlen und eine Reinigungsfirma die regelmäßig kommt.
Babysitter kann man ebenfalls organisieren.
Wenn Du Dich als Mutter zu wenig beachtet fühlst , dann geh´arbeiten und gib´Dein Kind in eine Krippe.
 
  • #14
Mein Mann kommt gegen 20 Uhr nach Hause, kümmert sich dann gute 2 h um den kleinen Schatz und geht dann zu Bett.
Seit das Baby da ist, schlafe ich mit dem Kind in einem anderen Raum, um den Schlaf meines Mannes nicht zu stören. Er muss schließlich fit sein am nächsten Tag, um seine 10-12 h arbeiten zu können.
Immerhin kümmert er sich die zwei Stunden - er seilt sich also nicht komplett ab. Aber dass er nachts nicht gestört werden darf, ist Quatsch. Wenn du auf dem Zahnfleisch gehst und ihm vor Erschöpfung ständig was vorheulst, hat er auch nichts davon. Außerdem macht er den typischen Männerfehler. Anstatt die Arbeit ein wenig zurückzuschrauben, um sich um seine kleine Familie zu kümmern, arbeitet er genauso viel (oder mehr?) wie vorher.

Mein Mann meint „Schlaf tagsüber, wenn das Baby schläft“. Ja, aber 1. bin ich kein Roboter, der auf ein Schnippen einschläft und 2. sind genug andere Dinge im Haushalt zu erledigen, 3. muss auch ich mal was essen, 4. schläft das Baby nicht ständig, sondern schreit lieber, weil es Bauchweh hat, etc..
Zu Punkt 1: Hinlegen. Ausruhen. Ob du schläfst, ist zweitrangig.
Zu Punkt 2: Vergiss es. Im Moment bist du Mama, nicht Hausfrau. Böden und Fenster kannst du wieder putzen, sobald der kleine Spatz dich nicht mehr komplett fertig macht. Nur das Notwendigste - Wäsche machen und Kochen.
Zu Punkt 3: Siehe Punkt 2. Essen ist wichtig, dauert aber mit Vorbereitung hoffentlich keine drei Stunden.
Zu Punkt 4: Baby auf deinen Bauch legen und zusammen wegdösen funktioniert vielleicht?

Weitere Ideen: Mutter-Kind-Gruppe in der Umgebung finden? Geteiltes Leid ist auch da halbes Leid. Und man kann sich gegenseitig etwas entlasten. Vielleicht auch über eine Nachbarschafts-App Kontakte knüpfen mit dem Ziel, sich gegenseitig zu helfen. Gerade in München sollte es da eigentlich viele Möglichkeiten geben.
Sinnvoller wäre es natürlich gewesen, sich da vorher schon eine Basis zu schaffen, anstatt das jetzt in deiner Erschöpfung anzugehen.
Haushaltshilfe einstellen, damit du dich auf Baby konzentrieren kannst. Für ein paar Wochen zu deinen Eltern ziehen und dich versorgen lassen.
Am Wochenende deinem Mann das Baby in die Hand drücken und entweder allein zu deinen Eltern fahren oder zu Hause schlafen, schlafen, schlafen.

Nur Mut, irgendwann geht diese schöne und furchtbare Zeit auch vorbei.
 
  • #15
Ihr seid erst 5 Wochen in dieser Situation. Es ist meiner Erfahrung nach völlig normal, das man durch Familienzuwachs sich neu ordnen muss. Schlaflose Nächte gehören oft dazu, was einen körperlich und seelisch extrem anstrengt. Auch ich habe Zeitlang in einem anderen Raum geschlafen. Was bringt es dir, wenn auch er erschöpft und übermüdet zur Arbeit geht? Wenn er von der Arbeit kommt, kann er das Baby nehmen und du machst dann genau das wofür du tagsüber keine Zeit hattest. Essen vorkochen und einfrieren. Manchmal muss es kein aufwändiges Essen sein.

Du schreibst, dass er gegen 20 Uhr nach Hause kommt und 2 Stunden sich mit dem Kind beschäftigt. Dafür, dass er so viel arbeitet und spät nach Hause kommt finde ich es ziemlich gut.
Und genau diese 2 Stunden nutzt du dann nur für dich allein. 5 Minuten im Badezimmer war für mich Wellness pur.

Ich war auch total genervt und dachte ans aufgeben. Ich kann dir sagen: Es ist eine Phase und es geht vorbei! Schneller als du es bemerkst. Es ist anstrengend, ja. Und von Trennung zu sprechen ist fehl am Platz. Das erste Babyjahr ist oft das anstrengendste und die Ehe wird oftmals auf die Probe gestellt. Ich bin auch kein Baby-Mensch, ich war froh als die Baby Zeit vorbei war und ich endlich mit dem Kind kommunizieren konnte. Und wenn das Kind erst durch schläft, wirst du nachts mehrmals aufwachen, weil du nicht glauben kannst dass es das tut.
Habe so gut wie 24 Stunden gestillt, was mich körperlich fertig gemacht hat. Meint dachte auch alle 90 Minuten manchmal sogar nach ne halbe Stunde auf. Schnuller und Flasche wurden nie akzeptiert.

Ich will dir damit sagen, dass du nicht alleine bist. Und empfehle dir dich mit anderen Müttern zu treffen und auszutauschen oder mal in Müttercafes zu gehen.
 
  • #16
Mein Mann meint „Schlaf tagsüber, wenn das Baby schläft“.
Das stellen sich Menschen, die keine Mutter sind, immer so einfach vor. Ich hab auch ne Bekannte, die mir mal so richtig Einblick gegeben hat, weil ich auch immer dachte "na irgendwann schläft doch das Kind auch".
Es ist ein Rat von einem, der keine Ahnung hat und aber denkt, er wüsste es, oder aus Hilflosigkeit solche Bemerkungen macht. Soll heißen, erwarte kein Verständnis und keine Hilfe von dem Mann. Nimm es selbst in die Hand, Dir Dein Leben mit Kind zu organisieren.
Ich würde erstmal für eine Weile zu Deinen Eltern gehen, so urlaubsmäßig. Du bist quasi alleinerziehend, wenn Dein Partner erst so spät nach Hause kommt und sich ansonsten kaum einbringt. Such Dir Hilfe, wo Du welche bekommst, nicht bei Deinem Partner. Dass Du auf ihn nicht zählen kannst, wusstest Du aber vorher, denke ich. Er ist ja nicht seit Deiner Schwangerschaft Führungskraft, die gern arbeitet. Deswegen - das hier

Ich habe eine starke Wut auf meinen Mann, weil er sich mit der Arbeit einen Fluchtweg baut
seh ich nicht so. Er baut sich keinen Fluchtweg, er HAT den, wenn man das Kind als belastende Nervensäge betrachten will, vor der geflüchtet werden müsste.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Du mit Deinen Nerven am Ende bist. Ich versteh auch, dass Du gern hättest, dass Dein Partner sich auch fürs Kind verantwortlich fühlen WILL. Ich versteh auf der anderen Seite auch Deinen Partner, der ist Ü40 und muss anscheinend 10 bis 12 Std. arbeiten, aber warum hat er dann ein Kind? Vermutlich sieht er Kinder als Frauending und ging ganz selbstverständlich davon aus, dass er nicht behelligt wird.
Ist mir öfter begegnet, dass Männer ganz natürlich denken, dass sie ein bisschen "helfen", wenn IHR Kind auf der Welt ist. Aber ansonsten sollte sich ihr Leben nicht ändern.

Er macht seins, mach Du Deins. Geh ne Weile zu Deinen Eltern. Lieben kannst Du den Mann ja weiterhin. Wenn Du Dich erstmal ein bisschen erholt hast, kannst Du sicher wieder besser klar denken. Du beneidest ihn ja schon, dass er nicht das Kind betreuen "muss" und arbeiten gehen darf, oder? Fänd ich schlecht.
Wenn Du ausgeruhter bist und merkst, dass Dich auch Menschen unterstützen, kommst Du vielleicht auch auf Ideen, wie Du Dir auch an Deinem Wohnort vielleicht mal Hilfe hinholen kannst (Deine Mutter vielleicht ne Weile bei euch?). Oder ob Du wirklich genug hast von Deiner Beziehung, was ich nicht so richtig glaube. Ich denke eher, Du bist einfach nur stocksauer, weil Dein Partner sich aus der Affäre zieht. Von seiner Arbeit her kann ich das, wie gesagt, schon verstehen, dass er ausgeruht sein muss. Solche Männer sind meist keine Vatertypen, abgesehen vom Geld, das sie dem Kind angedeihen lassen durch ihren Verdienst.
 
  • #17
Ich (30, jetzt Vollzeitmama im Mutterschutz, vorher ebenfalls Führungskraft)...
Leider leidet unser Baby an starken Koliken....
Ich bin fertig mit der Welt, bin unfassbar übermüdet, werde aufgrund dessen schnell aggressiv, weine bei jeder Gelegenheit. Ich bin absolut am Ende.
Liebe FS,
trotz Führungskraft: besonders kompetent und belastbar kommst Du mir nun nicht vor. Das Kind ist grad mal 5 Wochen alt und schon drehst Du derartig am Rad?
Du bist den ganzen Tag zuhause und kannst Dir Ruhephasen einräumen. Mach Deinen Vollzeitmamajob einfach so, wie Deinen Job im Unternehmen und wie Du ihn von Deinen Mitarbeitern verlangt hast: nicht heulen und jammern sondern machen. Irgendwann ist die Krise vorbei oder Du hast Dich an die neue Belastung angepasst.

Wenn Du es nicht allein hinbekommmst, dann revitalisiere Deine Führungskompetenzen und organisier' Dir Haushaltshilfe, Stillberatung, Schreiambulanz etc. Gibt es alles - einfach mal den Kopf einschalten und machen statt wehklagen.
Anders als viele an der Frauen in schlechten wirtschaftlichen Verhältnissen kann Deine hochrangige Führungskraft das alles aus der Portokasse zahlen und Du stehst gegen genug Geld überall vorn in der Warteschlange.

Mit dem was Du beschreibst muss man doch rechnen, wenn man ein Kind bekommt und auch, dass Dein Partner sich verhält, wie er sich verhält. Was hast Du denn anderes erwartet? Hast Du vorher nicht nachgedacht, wie es laufen wird?
Was für eine Führungskraft warst Du, dass Du nicht bei Frauen in vergleichbaren Situationen gesehen hast, wie es läuft? Kopfschütttel'.

Wie findet ihr die Aussage meines Mannes bzgl. „Werktags nicht gestört werden nachts wegen der Arbeit“?
Absolut angemessen liebe Vollzeitmama in einem Mikrohaushalt. Der Mann ist 40+ und muss auf seine Ressourcen achten die noch 25 Jahre halten müssen für die Versogung der Familie. Bei seiner Arbeitsbelastung kommmt er ja wohl nicht dazu, etwas für den Ressourcenaufbau zu tun.

Willst du einen engagierten Vater der sich die Familienarbeit mit dir teilt, dann hättest Du Dir einen gleichaltrigen, topfitten und belastbaren Mann mit überschaubarem beruflichen Ehrgeiz und starkem Familiensinn suchen müssen.
Hast du nicht getan, nun musst du Dir die Situation selber organisieren und das solltest Du als ehemalige Führungskkraft mit reichlich Geld auch können.
Bessere Bedingungen hat kaum eine Frau. Also hör' auf zu jammern, besinn' Dich auf alte stärken (so Du sie je hattest) und mach' das Beste aus der Situation.
Es wird besser mit der Zeit und je weniger Drama Du machst, je souveränder Du mit der Situation umgehst, desto entspannter wird das Kind. Deine Unausgeglichenheit färbt ab.
 
  • #18
Ich bin selbst mit einem 6 Wochen alten Baby zu Hause und der Schlafmangel ist wirklich überwältigend. Ich kann also durchaus verstehen, in welcher Situation du dich befindest! Generell haben mein Mann und ich uns geeignet, dass es Tage gibt, an denen er keine Überstunden macht. Das gibt mir die Gelegenheit, das Baby für eine Weile bei ihm abzugeben und für 1,2 Stunden rauszukommen. Ich war am Anfang nämlich ähnlich genervt und reizbar und habe gemerkt, dass ich zwischendurch ein wenig Tapetenwechsel benötige und wenn es nur eine halbe Stunde ein Kaffee irgendwo ist.
Ein Fehler, den ich und auch alle anderen Mütter, die ich kenne, aber tatsächlich machen: keine, wirklich keine, legt sich hin, wenn das Baby schläft. Und wenn man es dann doch tut, merkt man, dass es doch nicht das Schlechteste ist! In dem Punkt muss ich deinem Mann also Recht geben. Hier muss man sich einfach zwingen und wenn es nur eine halbe Stunde dösen ist.
Ggf. kann dein Mann mal eine Nacht am Wochenende übernehmen und du schläfst alleine? Dann könnte er mitunter auch nachvollziehen, was es bedeutet und du kannst mal wieder durchschlafen.
Was die Koliken etc. betrifft, würde ich einmal einen Osteopathen aufsuchen. Bei uns hat sich herausgestellt, dass das Schreien nicht durch (nur) durch die Bauchschmerzen bedingt war.
Viel Glück und Kopf hoch! w, 32
 
  • #19
Naja ganz ehrlich, Mitleid hab ich mir dir keines. Du suchst dir einen Mann anfang/mitte 40 als Vater deines Kindes und wunderst dich dann darüber, dass er nur semiinteressiert an eurem Kind ist? Hätte er von sich aus einen Herzenswunsch nach Kindern gehabt, hätte er schon lang welche gehabt, zumal seine frühzeitige Kinderplanung wohl kaum vom Leben verhindert wurde, wie bei @Valmont. Dementsprechend ist wohl klar, dass er eigentlich nur deiner tickenden Uhr nachgegeben hat. Ist eben der Preis für eine so viel jüngere Frau.
Ich bin da ansonsten voll bei @Vikky. Freu dich drüber dass du einen sehr guten Verdiener als Partner hast, hol dir Hilfe von professionellen Dienstleistern, die dein Mann ja problemlos bezahlen können sollte und hör auf zu jammern.
Frauen in Geringverdienerfamilien müssen das auch alles (ohne Hilfe!) schaffen und haben meist noch ein zweites oder drittes Kind dem sie gerecht werden müssen.
 
  • #20
Ich hatte auch ein wenig schlafendes Baby und wenn man das nicht kennt, ist es schwer nachzuvollziehen, wie zermürbend es ist, mit so wenig Schlaf monatelang zu leben. In deiner Situation würde ich zu den Eltern ziehen (ohne mich vom Mann zu trennen, weil du ihn ja liebst).
1. Geht es dir besser, weil du mehr Zeit zum Erholen hast.
2. Geht es dadurch deinem Kind besser, weil es eng mit der Mutter verbunden ist.
3. Wenn du ständig schlecht gelaunt bist, könnte das deine Beziehung zerstören.

Die Vorteile überwiegen für mich ganz klar dem Nachteil, dass dein Mann euer Kind seltener sieht (er sieht es ja auch so nicht oft).
Die 22h täglich, in denen er es nicht sieht, hättest du Unterstützung von deiner Familie. Alles Gute.
 
  • #21
Deine Situation ist nicht beneideswert. Dennoch löst dein Post bei mir einige Fragezeichen aus: Habt ihr vor dem Kind nicht über eure Arbeitsteilung gesprochen?
Ihr müsstet euch doch bewusst gewesen sein, dass in eurem Leben eigentlich gar kein Platz für ein Kind ist. Bisher scheint der Beruf an erster Stelle gestanden zu sein. Doch jetzt habt ihr ein Lebewesen und die Prioritäten müssen zwingend anders gesetzt werden. Ausserdem scheint ihr ja nicht gerade liebevoll miteinander umzugehen. Das kostet mehr Energie als ein schreiendes Kind und schlaflose Nächte. Und glaube nicht, dass ein Baby, egal wie klein, solche Spannungen nicht mitbekommt! Da ist dringend ein ruhiges Gespräch notwendig. Sucht nach Lösungen, wie du entlastet werden kannst. Ideen werden hier erwähnt. Deinem Mann sollte bewusst werden, dass er nicht einfach so wie bisher weiter machen kann. 10-12h jeden Tag sind auch ohne Kind auf lange Dauer zu viel. Die Karrieren boten eine solide Basis für eine Familie. Jetzt ist es Zeit, sich neu zu orientieren.
Noch ein Tipp zum Schluss: Sollte die Beziehung noch mehr ins Wanken kommen, versuche nicht, sie mit einem 2.Kind zu kitten!
 
  • #22
Nachtrag:

Ich finde die Posts mit dem Hinweis die TE müsse froh sein dass der Mann Geld verdient?? und 2 Stunden betreut daneben.

Erstens ist der Gute 42 und Führungskraft. D.h er hat bereits! Karriere gemacht und vermutlich einige Geldreserven, um mal den Vater zu machen. Der Job, das Geld, der Status ist ihm schlicht wichtiger!!!! als sein Kind und die Gesundheit der Frau!

Zum anderen ist er 50% Vater, hat also letztlich 50% Verantwortung. Zwei Stunden von 24 sind da lachhaft. Angemessen waeren zwölf.
Er kann reduzieren, Elternzeit nehmen, vllt Home office oder Jobwechsel. Es ist eine Frage der Priorität! Wenn Eltern Friseur oder Hausmeister sind, ist das Gehalt so niedrig dass es vllt keine Alternative gibt. Hier ist es Unwillen und Rücksichtslosigkeit.

Ich gebe IM recht: Du bist ihm egal. Sein Kind ist ihm egal. Deine Gesundheit ist ihm egal. Wichtig ist ihm Job und Geld. Und vergiss nicht: wenn ich ihr Euch trennt, wirst Du nichts haben von dem von ihm gescheffelten Geld und seinem Status. Deine verlorene Gesundheit wird er auch nicht bezahlen, Deinen Rentenverlust oder die 20 geleisteten Arbeitsstunden pro Tag für Kind und Haushalt.

Ich finde den Tip, eine mehrwöchige Urlaubspause bei den Eltern zu machen sehr!!! gut. Lass Dich aufpaeppeln..Das Baby..so klein es ist...spürt genau wenn die Mutter am Ende ist. Und es prägt sein Verständnis von Frausein und Geschlechterrollen sehr frueh sehr ungut, wenn Du Dich opferst. Im Unterschied zu anderen hier finde ich das nicht! normal. Ich sehe viele Gegenbeispiele: engagierte Väter die Elternzeit nehmen u reduzieren, engagierte Großeltern oder Freunde....sich Dir ne Lösung und setz sie notfalls gegen seinen Willen durch. Du als Mutter bist wichtig! Dir soll es gut gehen! Du sollst diese Zeit geniessen können!
 
  • #23
Die anderen haben schon das Wichtigste geschrieben.
Du jammerst auf hohem Niveau.

Das was du gerade erlebst, ist für eine frisch gebackene Mutter das aller-normalste der Welt.

Millionen Mütter müssen jeden Tag da durch. Durchwachte Nächte, Schreibabies, schmerzende Brüste und Dammschnitte, extremer Schlafmangel etc.

Ein Baby zu bekommen fordert eine Frau bis aufs Äußerste.

Ihr habt Geld genug um euch eine Nanny für ein paar Stunden zu leisten, eine Putzhilfe whatever...

Ich habe das Baby-Chaos dreimal durchgemacht (aber gerne!) ohne jegliche Hilfe. Mein Mann war jeden Tag mindestens 12 Stunden außer Haus, und es war meine Aufgabe die Kinder zu versorgen!
Ich habe diese Aufgabe geliebt - wenn ich auch manchmal auf dem Zahnfleisch ging - besonders beim dritten Kind!

Ich hatte keine Oma, keinen Babysitter, keine Putzhilfe, habe alles alleine machen müssen wie Millionen andere Mütter jeden Tag weltweit!

Du schaffst das genauso. Dein Mann braucht seinen Schlaf um gutes Geld zu verdienen. Dafür leistest du dir halt einen Babysitter der mit dem Baby spazieren geht - während du dich hinlegst!

Denke daran!

Du bist privilegiert! Millionen Müttern geht es schlecht - im Krieg, in Armut und Krankheit!
 
  • #24
Hallo Lunamieze, unser Kleiner ist jetzt fast zwei. Es wird in jedem Fall besser (aber anders fordernd). Ich profitiere immer noch davon, dass ich mich die ersten acht Monate fast ausschließlich um ihn gekümmert habe. Von 23h hatte ich 1h für mich - 30 min zum Duschen und 30 min zum Klavierspielen. Ich bin eigentlich ein Freigeist, hatte mich aber im Gegensatz zu dir seelisch auf drei anstrengende Jahre gefasst gemacht, mir ausgemalt, NIE zu schlafen und IMMER ein brüllendes Kind zu haben. Von daher war ich enorm positiv überrascht, als ich feststellte, wie viele schöne Momente das Leben mit Baby/ Kleinkind bereithält. Warum ich das sage? Ihr baut gerade eure Bindung auf, du und dein Baby. Du schaffst sein Urvertrauen, indem du auf seine Bedürfnisse eingehst, es stillst, es trägst, es wickelst, etc. Das Schöne ist: Jetzt beruhigt er sich sofort, wenn ich ihn hochhebe und drücke. Die Liebe, die so ein Kind, zurückgibt, lohnt die Mühe tausendfach. Vielleicht hilft dir auch eine neue Perspektive: Das erste Jahr ist unschätzbar wichtig für den Beziehungsaufbau. Und gerade, wenn Trotz- und Wutanfälle kommen, oder die ganzen Kinderkrankheiten, ist es unglaublich wichtig, dass dein Kind dir bedingungslos vertraut und bei dir ganz zur Ruhe kommt. Lies mal "Das Geheimnis zufriedener Babys" von Nora Imlau. Da fand ich wertvolle Tipps darin. Weißt du, dein Kleines muss erst mal ankommen hier. Da bist du einfach evolutionär die Einzige, die ihm am besten helfen kann - vertraute Stimme, vertrauter Herzschlag, etc. Genieß es, so privilegiert zu sein. Klar nervt es manchmal. Ich habe pro Nacht 3-5h geschlafen. 5h waren schon super. Einfach die Maßstäbe ändern. Es gab auch zahlreiche Nächte, wo er sich einmal pro Stunde gemeldet hat. Tja... Ich habe viel geschrieben und mich irgendwie damit abgefunden. Allerdings hatte ich mit meinem Mann (gleichaltrig, gleicher Job, gleiches Gehalt) abgesprochen, dass jeder 8 Monate Elternzeit nimmt. Von daher konnte ich auch innerlich entspannen. Aber für die Zukunft empfehle ich dir, Erwartungen klarer zu kommunizieren und dich auch ein bisschen einzulesen. Gutes Durchhalten, vielleicht hilft es ja, die Einstellung zu ändern, wenn an den Gegebenheiten wenig zu ändern ist. Gib dir Zeit.
 
  • #25
Liebe TE, kann dir gut nachfühlen, wie es dir geht. Bei mir war es ähnlich. Mein Mann damals fast nur mal 1-2 Nächte pro Tag daheim und mein Kind wurde gestillt - ihr Rhythmus war alle 1,5-2 h. Das ging lange so. Ich stillte 2 Jahre. Ich war fertig mit der Welt, keinerlei Familie im Umkreis von 600 km und Freundinnen in der Gegend auch nicht. Mein Mann überredete mich dann zu einem Aupair. Und das war gut so und half mir sehr. Vielleicht auch ein Weg für Dich? Wir haben übrigens ausschliesslich Aupairs gehabt, die schon in Deutschland waren und ihre Familie meist wegen Ausbeutung und anderen Vorkommnissen wechseln wollten. Dadurch konnten wir uns immer kurz vorher persönlich kennenlernen. Wir hatten über die Jahre 4 sehr liebe Aupairs, die meinem Kind und mir heute noch freundschaftlich sehr verbunden sind. Alle hatten mein Kind sehr lieb, fast wie ein eigenes Kind und waren sehr verantwortungsbewusst. LG
 
  • #26
Ich wundere mich immer wieder, woher die Abneigung gegen Personal kommt ..... Geld dürfte doch da sein.
Wenn du zu müde bist um zu kochen und zu putzen und die Wäsche zu machen ... dann stell jemanden ein.
Um gutes Geld zu verdienen muss Mann Zeit investieren ... und diese Zeit auch nutzen. Du wolltest mit einem Mann mit hohem Einkommen zusammen sein, ein Kind haben. Hast du - aber da jeder Dollar 2 Seiten hat, musst du auch die 2. Seite nehmen.
Lustig sind so manche Vorschläge hier ... auf 60 % reduzieren etc. Hallo ... der Mann ist ein Mann mit Führungsverantwortung. Manche Frauen haben echt noch nie gearbeitet.....
 
  • #27
Hey,
Doe ersten 3 Monate sind einfach mal völliges Chaos, war bei uns genauso. Stell dich darauf ein, dass du dich an die neue Situation auch emotional erstmal gewöhnen musst, von der Verantwortung und dem zeitlichen Ablauf ganz zu schweigen.
Was habt ihr vorher vereinbart?
Man kann es eh nicht ändern, aber Kind mit zwei Führungskräften wäre mir eh nichts. Viel zu stressig. Mit Kind lässt sich auch nichts mehr so planen und kontrollieren, da braucht ihr viiiiiel Geduld.
 
  • #28
Liebe FS,
trotz Führungskraft: besonders kompetent und belastbar kommst Du mir nun nicht vor. Das Kind ist grad mal 5 Wochen alt und schon drehst Du derartig am Rad?
Du bist den ganzen Tag zuhause und kannst Dir Ruhephasen einräumen. Mach Deinen Vollzeitmamajob einfach so, wie Deinen Job im Unternehmen und wie Du ihn von Deinen Mitarbeitern verlangt hast: nicht heulen und jammern sondern machen. Irgendwann ist die Krise vorbei oder Du hast Dich an die neue Belastung angepasst.
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Hey Vikky, sorry aber wenn ich mich recht erinnere, hast du kein Kind? Besonders die ersten 4 Wochen sind einfach komplett wie wenn man auf einen neuen Planeten geworfen wird, da ist es völlig egal, ob man vorher Führungskraft war. Es gibt Frauen, die intuitiv Mütter sind, aber das geht nicht allen so. Und nein, man kann überhaupt nicht wissen, was einen erwartet, egal wie viele Bücher man dazu gelesen oder wie viele Erfahrungsberichte man gehört hat. Ich verstehe die FS gut. Aber wie andere sagten: ja, es wird besser, und ja, da müssen wir alle durch. Durch den Schlafmangel drehst du gerade am Rad, da kann man sogar in die Psychoklinik kommen, wenn man nicht aufpasst. Daher finde ich viele Tipps hier echt super, auch wenn es für die FS nicht leicht ist umzusetzen. Der Spruch "ruhe, wenn dein Baby schläft" ist Gold wert, ich habe ihn aber auch anfangs wirklich nicht kapiert. Lass den Haushalt, es ist anfangs sogar egal, ob der Boden klebt, wenn du dafür vor Müdigkeit eine Psychose entwickelst. Das kriegst du ab dem 4. Lebensmonat dann wieder auf die Reihe, spätestens wenn das Baby krabbelt.;)
 
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  • #29
Lunamietze,

Neugeborenes und Schlafentzug, das ist einfach eine immens schwierige Zeit, vor allem beim Ersten. Hormone, Stimmunhsschwankungen kommen noch dazu.
Du liebst Deinen Mann, vergiss es nicht.

Seine Aussage - er braucht seinen Schlaf unter der Woche kann ich nachvollziehen, Du sicher auch, sein Job fordert es. 10-12h ist auch nicht ohne.

Aber was könnte Dir helfen? Kann Deine Mutter mal für ein paar Wochen kommen? Ich würde es für meine Kinder machen.

Wenn es finanziell möglich ist, dann leistet Euch wenigstens für die nächsten Monate eine Putz-/ Haushaltshilfe.
Nutze abends die 2h für Dich, die Dein Mann die Kleine übernimmt.
Geh in Babygruppen - Rückbildungsgruppe, es tut gut, sich austauschen zu können.

Und nimm Dir am Wochenende vielleicht ein paar Stunden Auszeit, das kannst Du sicher mit Deinem Partner vereinbaren.

Diese Zeit geht vorbei, und dann kannst Du schauen, wie Ihr Euch das Weitere vorstellt, was Du machen möchtest , beruflich, Familie.

Du wirst doch nicht ernsthaft über Trennung nachdenken?

W,49
 
  • #30
Liebe FS,
trotz Führungskraft: besonders kompetent und belastbar kommst Du mir nun nicht vor. Das Kind ist grad mal 5 Wochen alt und schon drehst Du derartig am Rad?
Du bist den ganzen Tag zuhause und kannst Dir Ruhephasen einräumen. Mach Deinen Vollzeitmamajob einfach so, wie Deinen Job im Unternehmen und wie Du ihn von Deinen Mitarbeitern verlangt hast
Liebe Vikky,
oh wow - du sprichst mir meine Führungsqualität ab, weil ich es nach NUR 5 Wochen wage zu sagen, dass ich fertig bin.
Ich habe 3 Wochen lang alle 2 Wochen abgepumt - kurze Rechnung zur Erläuterung für die "Nacht-Situation": 25 min abpumpen, 25 min füttern, 10 min wickeln - und das im 2 h Takt.
Das heißt: Ich schloss nach diesen 60 min wieder meine Augen, nur um sie 60 min später wieder aufzumachen.
Tagsüber dasselbe, nur ohne Äuglein schließen zwischendurch.
Und nun sag mir, welche Führungskraft auf dieser Welt einen solchen Rythmus hat?!
Gegen das ist der 10-12 h Tag meines Mannes ein absoluter Scheiß.
Mittlerweile pumpe ich ja nicht mehr ab - allerdings schreit mein Baby gern mal 2-3 h nachts durch, lässt sich nicht beruhigen (Welche Kompetenz sprichst du mir nun ab? Die soziale?), zwischendurch bzw. zusätzlich wird dann noch gefüttert und auch gewickelt.
Mein Schlafvolumen hat sich also nicht erhöht.

Klar, jedem, der ein Baby bekommen möchte, muss im Vorfeld klar sein, was es bedeutet. Ich dachte auch, dass es mir klar ist.
Allerdings war ich nicht darauf vorbereitet, dass ich a., nicht stillen kann (aber eben trotzdem abpumpte, da Muttermilch ja das Beste zu sein scheint) und b., dass mein Schatz so dermaßen von Koliken geplagt werden wird.

Wenn es keine Koliken hätte und ich NUR alle 2-3 h zum Füttern und Wickeln geweckt werden würde - ja mei - gehört dazu! Wäre null Problem.

Ich finde deinen Post relativ dreist - zudem bin ich mir nicht so ganz sicher, ob du nicht bewusst so provokant schreibst, um mich "wachzurütteln".