• #1

Führen als Single

Liebes Forum

Es gibt in Deutschland den berühmten Spruch: "hinter jedem erfolgreichen Mann steckt eine starke Frau" und seit Merkel auch " hinter jeder erfolgreichen Frau steckt ein starker Mann". Soweit so gut. Doch was ist, wenn man als Single im Beruf sehr viel Verantwortung trägt und niemand Frau/Mann hinter einem steht und den Rücken stärkt. 70 Stunden Woche, Führungsverantwortung und kein Zuspruch? Wie geht ihr als Singles damit um?
 
G

Gast

  • #2
Und hinter vielen weniger erfolgreichen Männern steckt ein Prinzeßchen, das sich ständig eifersüchtig zwischen ihn und seine Arbeit drängt. 70 Stunden Pensum, aber alles in 40 Stunden schaffen müssen, weil sie zuhause nicht warten will. Und selbstverständlich darf er seine Arbeit und das, was ihn dabei gerade umtreibt, auch mit keinem Wort erwähnen.
 
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Gast

  • #3
Würde als Mann einen ganz großen Bogen um solche Frau machen. Was soll ich mit einer Frau die nie da ist. Karrierefrauen sind überflüssig. Aber irgendwann wachst du auch auf, und wirst verbittert feststellen das das Leben an die vorrübergegangen ist.
 
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Gast

  • #4
@ 1 klar, wenn es nicht klappt, MUSS ja jemand anderer schuld sein. Vorzugsweise eine Frau. An einem selbst KANN es ja gar nicht liegen.... w 40
 
  • #5
Hallo Nette,
sofern der Mann die Frau wirklich liebt, wird er stolz auf seine Frau sein und sie in ihrem Job unterstützen.
Es wird immer Jobs geben, die eine ausgewogene Work-Life-Balance ermöglichen und andere, wo man wirklich alles geben muss. Wer das nicht verstehen, akzeptieren und unterstützen kann (und will), muss sich eben mit Frauen zufrieden geben, die in seinem Schatten stehen.
Gruß...
 
  • #6
Gast 2...hast Du Angst, dass sie erfolgreicher ist oder sogar mehr Einkommen hat...als Du? B-)
Wenn Männer nie daheim sind, ist das bestimmt was anderes, gell? ;o)))
 
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Gast

  • #7
Ich will keinen 70h Job und keine 70h Job-Freundin. Wir haben jeder einen 30h job, das reicht !
Und 70h Jobs die passieren einem nicht als Unfall, da muss man sich sogar noch nen Fuss dafür rausreissen, oder eben nicht. Es gibt auch ein Leben ausserhalb des Büros und im Bett ist es auch ganz nett.
M52
 
  • #9
Bei allem Wohlwollen, 70 h sind ja schon masochistisch, sofern sie die Regel sind.

Ausnahmen sollten in einer intakten Beziehung immer kompensiert werden können, wenn alles stimmt. Egal, wer die Stunden arbeitet. Ich habe immer viele Überstunden gemacht, aber ich war auch Single. Hätte ich damals eine Beziehung gehabt, hätten schon besondere Umstände vorliegen müssen, mich freiwillig in diese Situation zu begeben. Bei gelegentlichen 60 h war dann auch meine Kapazität erschöpft. Aber 45-50 h waren es häufig, bei offiziellen 35 h.

Auch in einer Führungsposition muss man sich irgendwann einmal entscheiden können, was einem wirklich wichtig ist - und ob Geld wirklich alle Defizite ausgleichen kann. - Allerdings sehe ich das nicht geschlechtsspezifisch. Ich würde auch keinen Partner haben wollen, der regelmäßig 70 h-Wochen schiebt.
 
  • #10
Nee hat damit überhaupt nichts zu tun. Ich arbeite um zu leben, und lebe nicht um zu arbeiten.

Das Leben ist zu kurz um nur dem Geld hinterherzuhecheln. Aber macht mal schön, ein Herzkasper mit 50 ist sicherlich erstrebenswert.
naja, es liest sich schon so...musst Du doch zugeben?;o)

Bei mir sind es keine 70...wäre auch unmöglich wegen der Kinder, aber als Selbstständiger hat man leider selten einen nine to five. Da werden es schon ein paar Minuten mehr.
Hmm...
Soll ich lieber einem Job nachgehen, der unbefriedigend für mich ist, aber meinen Partner glücklich macht?
Denke das sollte man im Vorfeld abklären.
 
G

Gast

  • #11
Soll ich lieber einem Job nachgehen, der unbefriedigend für mich ist, aber meinen Partner glücklich macht?
Sorry, aber die Frage kann doch nicht dein ernst sein. Natürlich geht das Glück des Partners vor, und erst dann kommt der Job. Das ist ja das große Manko heute, jeder denkt nur noch an sich.

Und niemand muss 70h die Woche knüppeln. Da reißt sich jemand eine 2. Vollzeitstelle unter den Nagel. Komische Verhältnisse irgendwie. Die die einen Job haben schruppen Stunden wie die blöden damit nur kein anderer auch einen Job bekommt. Ist doch Krank so was. Die vorhandene Arbeit muss auf mehr Schultern verteilt werden. Man könnte fast meinen das wir die Sklaverei wieder eingeführt hätten. Die heutige Peitsche nennt sich Geld.

Ich selber war mehrere Jahre auf Montage. Habe mehr Zeit auf der Autobahn verbracht als das ich zu hause war. Und was war der Dank dafür? Zwei zerbrochene Beziehungen. Irgendwann tröstet sich die Partnerin mit dem Nachbarn. Aber nicht so schlimm, man hat ja noch seinen tollen Job (Ironie).
 
  • #12
70 h als Dauerzustand? ich möchte einen Einzigen sehen der dabei nicht hochgradig ineffektiv ist/wird und nur Zeit vertrödelt. Leider wird grade in Deutschland Leistung immer noch in Zeit gemessen, was an sich schon sehr unlogisch ist.. da wird eine Ineffizienzstruktur und -Kultur gefördert die ist zum heulen..
Ich hab's als Single nicht anders gemacht als heute.. Arbeit portionieren, einteilen und wenn die Tranche fertig ist nach Hause gehen.. Kommunikationswege bauen und nutzen , alternative Möglichkeiten ausschöpfen.. Homeoffice, VPN Zugang überall, Mobiles "Büro", Vertrauensarbeitszeit..
 
G

Gast

  • #13
Die 70h-Arbeit lässt sich oft nicht teilen. Z.B., wenn man selbstständig ist und dass das Budget nicht für zwei Personen reicht. Ja, in diesen Zeiten habe ich sehr einen Partner vermisst, bei dem ich hätte Kraft tanken können. Liebe gibt einfach Kraft.
W49
 
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Gast

  • #14
Ich selber war mehrere Jahre auf Montage. Habe mehr Zeit auf der Autobahn verbracht als das ich zu hause war. Und was war der Dank dafür? Zwei zerbrochene Beziehungen. Irgendwann tröstet sich die Partnerin mit dem Nachbarn. Aber nicht so schlimm, man hat ja noch seinen tollen Job (Ironie).
Vielleicht waren es ja auch die falschen Partnerinnen. #1 hat schon recht: mit einem Prinzesschen, das Aufmerksamkeit, Zuwendung usw. fordert, KANN ein halbwegs normaler Mann beruflich nichts Besonderes mehr leisten. Das kann ich vollauf bestätigen. Wenn beide anspruchsvolle Jobs haben (und entsprechend verdienen, d.h., alltägliche Dienstleistungen problemlos zukaufen können), dann kann das durchaus gut funktionieren.

Ob die FS freilich einen ihr genehmen Hausmann findet, der dann auch noch als Mann attraktiv ist (kein "Dackel"...), das ist schon eine andere Frage...

M50
 
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Gast

  • #15
70 h sind schon sehr viel.
Aber ich würde eher verbittert aufwachen, wenn ich alles in eine Beziehung investiert hätte und der Partner eines Tages weg ist. Nichts ist so unkalkulierbar wie eine Beziehung. Um meine Unabhängigkeit weiter aufrecht zu erhalten, würde bei mir der Job immer erste Priorität haben.
 
  • #16
Sorry, aber die Frage kann doch nicht dein ernst sein. Natürlich geht das Glück des Partners vor, und erst dann kommt der Job. Das ist ja das große Manko heute, jeder denkt nur noch an sich.
Uff, sorry..aber ich meinte dies vollkommen ernst.

Ich bin kein Mensch der sich für andere verbiegt und verbiege nicht.
Die einzigen Menschen die mich einschränken dürfen sind meine Kids.

Der Partner weiß worauf er sich einlässt...entweder kommt er damit klar o. sucht nach was passendem.
Ich klopfe nicht soviele Stunden, aber bin aufgrund der Kids schon sehr unflexibel.
Irgendwo habe ich doch ein Anrecht auf ein "eigenes ich" daher "suche" ich nach einem Menschen, der zu mir passt...auch wenn es länger dauert.

Von meinem Partner zu verlangen, das er eine Arbeit tätigt...die ihm nicht behagt, nur um den Anderen glücklich zu machen...geht gar nicht.
Das ist egoistisch und jeder ist erst mal für sein eigenes Glück zuständig.
Dann kommt erst das gemeinsame Glück.
Warum machen Menschen Glück(lichsein) immer vom Anderen abhängig.

Es ist was anderes, wenn Du schreibst...Du willst eine Partnerin, die ausreichend Zeit hat.
Doch Du hast da oben...glaub was von verbitterten Karrierefrauen o.ä. getippt.
Nur weil Deine Erfahrungen Negativ waren, muss dies nicht die Regel sein.
 
  • #17
Vielleicht waren es ja auch die falschen Partnerinnen. #1 hat schon recht: mit einem Prinzesschen, das Aufmerksamkeit, Zuwendung usw. fordert, KANN ein halbwegs normaler Mann beruflich nichts Besonderes mehr leisten. Das kann ich vollauf bestätigen. Wenn beide anspruchsvolle Jobs haben (und entsprechend verdienen, d.h., alltägliche Dienstleistungen problemlos zukaufen können), dann kann das durchaus gut funktionieren.
M50
Genau, das dachte ich auch.

Doch viele schauen nicht nach der Ursache und wundern sich über die Wiederholung.
Dann ist man darüber so verletzt, dass man das Muster der Expartner übernimmt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #18
Hallo,
Wie geht man als Single mit einer langen Arbeitswoche um, wenn man eine Führungsposition bekleidet? Um ehrlich zu sein, man gewöhnt sich dran. Den Tag über fehlt nichts, weil man mit der Arbeit beschäftigt ist. Man tauscht sich mit Kollegen oder Mitarbeitern aus. Abends ist es natürlich etwas schwerer, wenn zu Hause niemand da ist, um einen den Rücken zu stärken.
Dafür braucht man einen stabilen und zuverlässigen Freundeskreis, der für einen da ist. Außerdem sollte man sich ein erholendes Hobby zulegen und sich angewöhnen, Arbeit strikt von der Freizeit zu trennen.
Mehr das Leben bewusster genießen. Sollte allerdings die Psyche stark darunter leiden, dann muss man sich ehrlich überlegen, ob man nicht doch ein wenig kürzer treten will.

Der potentielle Partner sollte am besten genauso viel arbeiten und nicht auf einen zu Hause warten müssen. Der kommt dann irgendwann auf dumme Gedanken. Solche Beziehungen sind von Haus aus nicht einfach und bedürfen einer guten Portion Flexibilität und Geduld. Schwierig zu finden, aber nicht unmöglich. Der potentielle Partner muss eine starke Persönlichkeit haben, auf keinen Fall sollte man sich mit schwachen oder gar instabilen Personen einlassen. Das endet im Desaster. Sobald einer in der Beziehung die Frage aufwirft, was denn wichtiger sei, der Beruf oder die Beziehung, ist es schon klar, dass er mit der Lage nicht klarkommt und dass er nicht der Richtige ist.
Ich weiß, das hört sich jetzt kalt und gar nicht romantisch an, aber so ist das nun mal. Wenn alle gleich ticken würden, gäbe es diese Frage gar nicht. Und alle würden die Beziehung über alles stellen.

Und was sind denn 30 Wochenstunden Jobs? Kann man davon leben?
M 41
 
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Gast

  • #19
Führen als Single kann ziemlich schwierig werden, dann als gestandener Mann und Familienvater würde ich mir von einer Junggesellin nicht unbedingt was sagen lassen wollen. Sie mag zwar fachlich ganz gut sein, aber es fehlt durch den fehlenden Partner auch einiges an Lebenserfahrung!
 
G

Gast

  • #20
Höchste Zeit, das Leben zu ändern. Wer dauerhaft eine 70-Stunden-Woche arbeitet, kann niemanden haben, der ihm den Rücken stärkt.
Erst mal braucht man Zeit, einen anderen Lebenstil zu pflegen, um überhaupt Kontakte aufbauen zu können, jemanden heranzuschaffen, der den Rücken stärken kann. Und wie soll das dann gehen, wenn Du 70-Stunden-Woche arbeitest? Außerdem, selbst wenn Du ihn hättest, wie soll er Dir den Rücken stärken, wenn Du 70 Stunden arbeitest, dann kommen noch Fahrzeiten dazu .... Sorry, aber wenn Du zuhause bist, schläft der Partner schon oder Deine 70-Stunden-Woche ist eine maßlose Übertreibung.
Wer dauerhaft 70 Stunden in der Woche arbeitet und nicht selbstständig ist, ist in seinem Job ein unfähiger Kontrollfreak, der die Sachbearbeitung selber machen muss, nichts delegieren und vor allen Dingen aber nicht führen kann - ein Graus als Chef für fähige und motivieret Mitarbeiter.

Du hast diverse ähnliche Threads aufgemacht, die alls Frust wegen der einseitigen Orientierung auf das Arbeitsleben bei gleichzeitiger Überforderung zeigen. Sie alle kommen mir vor wie Tiefflug bei Nebel - komplette Blindheit. Bevor Du Dich mit Fragen wie Partnerschaft befasst. solltest Du Dein berufliches Engagement soweit drosseln, dass Du Dich nicht mehr davon selber überfordert fühlst, Leben in dein Leben bringen und somit erst mal Raum schaffst für eine Partnerschaft.
 
G

Gast

  • #21
Die 70h-Arbeit lässt sich oft nicht teilen. Z.B., wenn man selbstständig ist und dass das Budget nicht für zwei Personen reicht. Ja, in diesen Zeiten habe ich sehr einen Partner vermisst, bei dem ich hätte Kraft tanken können.
Jemand wie Du (oder auch ich...) muß einen potentiellen Partner erst einmal daraufhin abklopfen, ob er ihm den Rücken stärkt oder in denselbigen fällt, zum Beispiel indem er gerade in den Stoßzeiten (als Selbständiger muß man flexibel reagieren) seine eigenen Ansprüche noch obenauf packt.

Wenn Du alleine und selbständig bist, hast Du immer noch den Vorteil, Dich nicht zwischen Arbeit und Partner entscheiden zu müssen. Das ist beruflich ein großer Vorteil - es sei denn, Du hast einen Partner, der Dir einen Teller Schnittchen neben den PC stellt und Dir erklärt, daß Du Dir wegen ihm keinen Streß machen sollst, er hätte eh auch alle Hände voll zu tun. Und Dich dann morgens um halb drei, wenn Du todmüde ins Bett fällst, noch liebevoll umarmt.

Ja, ich höre schon die Stimmen, die jetzt sagen: so ein Arbeitstier würde ich nicht zum Partner haben wollen, ich bin ja schließlich auch noch da. Genau das ist mit "hinter jedem erfolgreichen..." gemeint bzw. das ist der Grund, warum manche Menschen im Beruf kraftvoll-zielstrebig auftreten können und andere immer schon das Gekeife vorausahnen, das sie nach der Arbeit erwartet.
 
  • #22
Wenn mein Partner "projektbezogen" auf übersichtliche Zeit soviel arbeiten muss,
bin ich voll dabei um ihm den Rücken zu stärken.
Eine Tasse Tee an den PC und ihn abends einfach in den Arm nehmen.
Auf Dauer, wenn er es nicht ändern will, hätte ich wohl ein Problem.

Ich habe (als Single) meine Selbstständig aufgebaut
und da muss man eben mal soviel arbeiten bis es läuft.
Ich habe meine Stärke daraus bezogen,
dass die Arbeit mir die Innere Freiheit bringt.
Sobald es lief, fing ich aber an zu deligieren und mir Personal zu holen,
denn ganz ehrlich, auf Dauer macht dieses Tempo kaputt.
 
G

Gast

  • #23
Ach jeee! Das ist so eine veraltete Denke, aus konservativen Zeiten, wo der junge Mann direkt vom Elternhaus mit einer Frau zusammen kam, die für ihn sogleich die Haushälterin machte und ohne die er kaum den Alltag und damit auch kaum einen geregelten Arbeitsablauf hätte bewältigen können. Oder welche gutverdienende Mann kam früher nach Hause und macht dann nochmal 7 Stunden Hausarbeit allein? Niemand! Und das ist nicht nur mit bißchen Staubsaugen und Teller abwaschen getan!
Aber die Zeiten haben sich geändert. Singles sind keine armseligen Junggessellen mehr, um die man Angst haben muss, dass sie sich nur noch von Dosenessen ernähren, und sich die Haare nicht selber schneiden können oder keine frische Unterhose mehr anziehen. Viele junge Männer können sind heute eigenständiger verpflegen, ebenso können auch viele junge Frauen sich selber versorgen und haben keinen Mann mehr nötig, macht auch das heutige Arbeitsrecht möglich.

Als Single sollte man sich selber nicht kleiner machen als man ist! Ein Leben in Partnerschaft und Ehe ist gerade heute noch viel anstrengender, wo fast jeder einen zweiten Nebenjob hat. Da hat man sowieso keine Zeit, ein potentielles Familienleben zu genießen.
 
  • #24
Sorry, das führt über kurz oder lang zum Burnout, ob mit oder ohne zuspruch.

Was ich nicht aus mir selbst zu leisten fähig bin kann ich auch nicht mit Partner.

Ich habe Fühungsverantwortung, meine Liebste ebenfalls. Und das ganz ohne dass einer von uns dem anderen den Rücken freihalten müsste. Und keiner von uns arbeiten im Schnitt mehr als 45h/Woche. Ich bin der festen Überzeugung dass keiner mehr auf Dauer effizient leisten kann. Temporär auch nur wenns Erholungsphasen gibt und man auch Zeit hat Körper und Geist in Balance zu halten. Ich würde niemals Marathonsitzungen durchhalten wenn ich nicht regelmässig Sport machen würde, wenn ich nicht regelmässig den Kopf leeren würde.

Daher liebe Nette: Dieser Spruch war schon immer Unsinn und ist es Heute mehr denn je. Angie taugt da als Muster schon gar nicht, Ihr Mann macht selbst Karriere. Selbt Frau von der Leyen mit 7 Kindern hat keinen Hausmann zuhause. Der Rücken wird da vom bezahlten Personal freigehalten.
 
  • #25
Hier die FS:
Selbstverständlich hat man nicht immer eine 70-Stunden-Woche. Dann wäre man eine schlechte Führungskraft. Es kommt aber immer wieder vor, dass eben auch noch der ganze Samstag und der halbe Sonntag für Arbeit draufgeht. Es gibt selbstverständlich auch Phasen mit 45 bis 50 Stunden und auch längere Urlaubszeiten oder verlängerte Wochenenden.

Mir ging es in meiner Frage mehr darum, wie sich Singles fühlen, wenn sie eben viel Verantwortung im Job tragen, aber keinen Partner an der Seite, der einen abends mal schön zum Essen einlädt, oder zuhört, was einen so bewegt. Natürlich kann man mit Freunden sprechen, eine Partnerschaft, in der sich beide getragen fühlen und auch mal schwach sein dürfen, hat aus meiner Sicht nochmal eine andere Qualität.
 
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Gast

  • #26
Höchste Zeit, das Leben zu ändern. Wer dauerhaft eine 70-Stunden-Woche arbeitet, kann niemanden haben, der ihm den Rücken stärkt.
Ich lese hier immer wieder, dass die, die so viel arbeiten, sich beim Partner den Rücken stärken lassen wollen. Mit welchem Recht eigentlich? Wer stärkt den den Rücken des Anderen?

Eine Beziehung kann nur dauerhaft gut laufen, wenn die Balance im geben und nehmen für Beide ausgewogen ist. Wenn einer nicht geben kann, weil er/sie so viel arbeitet, dann sollte er/sie sich Zuwendung usw. kaufen, oder muss halt Single bleiben. So ist halt das leben, auch wenn ich verstehen kann, dass solche Viel-Arbeiter Sehnsucht nach einer Partnerschaft haben.

Die mal eine Zeit den Rücken gestärkt hat und als "Dank" dafür in den A.... getretten wurde.

w 49
 
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Gast

  • #27
G

Gast

  • #28
70 Stunden pro Woche sind auf Dauer absolut zu viel. Meine Frau und ich arbeiten jeweils etwa fünfzig Stunden - Haushalt und Kinderfahrdienste, die gleichmäßig verteilt werden, inbegriffen. Das passt wunderbar. Früher musste ich wesentlich mehr Stunden in der Woche arbeiten, meine Exfrau dafür so gut wie gar nicht - sie war eine Meisterin im Vor-der-Arbeit drücken. Es stimmt schon, in dieser Konstellation kommt bei demjenigen, der nichts zu tun hat, Langeweile auf und er ist sauer, weil der andere ihn nicht bespaßen kann und sucht sich gern "Abwechslung" außerhäusig - das kenne ich. Derjenige, der seine Gesundheit ruiniert, damit der andere es sich zuhause bequem macht, wird unzufrieden, weil Null Interesse am Arbeitsleben und den Problemen besteht, Hauptsache, das Konto ist gefüllt. Dabei ist es bestimmt egal, ob die Frau oder Mann sich ausbeuten lässt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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Gast

  • #29
Mir ging es in meiner Frage mehr darum, wie sich Singles fühlen, wenn sie eben viel Verantwortung im Job tragen, aber keinen Partner an der Seite, der einen abends mal schön zum Essen einlädt, oder zuhört, was einen so bewegt. Natürlich kann man mit Freunden sprechen, eine Partnerschaft, in der sich beide getragen fühlen und auch mal schwach sein dürfen, hat aus meiner Sicht nochmal eine andere Qualität.
Die Balance muss stimmen. Jeder muss den Rücken des Anderen stärken können und wollen. Wenn einer das nicht kann oder will, dann sollte er/sie keine Beziehung eingehen.

Meine Erfahrungen sind, dass mich mein Freundeskreis bisher immer mehr gestärkt hat, als ein Mann an meiner Seite. Viele, aber nicht alle Männer wollen meiner Erfahrung nach immer mehr haben, als geben.

Von einem Mann wünsche ich mir eigentlich mehr guten Sex und schöne Unternehmungen, als Ausquatschen bei gutem Essen und schwach sein dürfen. Leider habe ich nämlich solch einen Mann kaum kennengelernt, der sowas angeboten hat.

w 49
 
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Gast

  • #30
Wenn Du alleine und selbständig bist, hast Du immer noch den Vorteil, Dich nicht zwischen Arbeit und Partner entscheiden zu müssen. Das ist beruflich ein großer Vorteil - es sei denn, Du hast einen Partner, der Dir einen Teller Schnittchen neben den PC stellt und Dir erklärt, daß Du Dir wegen ihm keinen Streß machen sollst, er hätte eh auch alle Hände voll zu tun. Und Dich dann morgens um halb drei, wenn Du todmüde ins Bett fällst, noch liebevoll umarmt.

... warum manche Menschen im Beruf kraftvoll-zielstrebig auftreten können und andere immer schon das Gekeife vorausahnen, das sie nach der Arbeit erwartet.
Träumt mal schon weiter, liebe Männer. Seine Kraft sich von dem Partner geben lassen geht gerne mal, aber hier herrscht ein Ungleichgewicht. Es muss ein ausgewogenes Geben und Nehmen an Zuwendung, Schnittchen neben dem PC und Umarmung und Sex morgens um 3.00 Uhr sein, dann läuft die Beziehung für Beide auch gut. Alles Andere geht über kurz oder lang kaputt.