G

Ga_ui

  • #31
Ich würde da nicht hingehen! Ich brauch doch kein Mitleid von praktisch fremden Leuten an IHREM wichtigen Tag!

Du hast eine Gnadeneinladung bekommen. Man mag dich nicht, findet dich komisch oder kennt dich nicht, jedenfalls braucht man dich nicht zwangsläufig, aber weil du eben die Freundin eines guten Freundes bist, kann man dich schlecht ausladen. Wie erbärmlich!

Dein Freund ist zudem so ein komischer Pinkel, der nicht für seine Partinerin an ihrer Seite stehen kann: "Wenn meine Partnerin nicht kommen darf, komme ich auch nicht." Man weiß im Umkreis also schon, dass dein Freund eher ein beziehungsinkompetenter Einzelgänger ist. Respektlos gegen beide Personen (dich und deinen Partner). Was will man denn mit solchen Leuten?

Sie haben ihre moralischen Absichten überdacht, aber trotzdem hinzugehen fände ich furchtbar unpassend!

Vermutlich kriegst du hinterher noch von deinem Freund eins aufs Dach, weil du dich womöglich nicht korrekt verhalten hast. Wie auch, wenn du die Leute nicht kennst?

Ich würde auch deswegen nicht hingehen, weil ich denke, das ist der Tag des Paares und nicht der Freunde, Familie, Eltern, etc. Auch wenn Außenstehende das immer anders sehen! Ich würde meine Hochzeit ebenfalls eng bemessen halten. Die Hochzeit ist der wichtigste Tag im Leben aller Menschen, da kann man keine Außereinandersetzung gebrauchen und will schließlich wirklich nur die Leute um sich, die man sehr eng mag. Fremde oder neue Bekannte finde ich da ohnehin nicht so passend.
 
  • #32
Liebe FS,
auch ich kenne dieses "Phänomen":
Die Schwester meines Partners hat geheiratet. Zu dem Zeitpunkt waren wir schon über 2 Jahre zusammen, da wir jedoch eine Fernbeziehung führen und sie weitere 400 km entfernt von uns beiden wohnt hatte ich sie noch nicht kennengelernt.
Auch ich wurde nicht eingeladen. Ich war enttäuscht, hätte ich doch dieses Fest toll gefunden um den weit in der Welt verstreuten Rest der Familie kennen zu lernen. Ich hab sehr geweint deshalb.
Nach mehrmaligen Gesprächen zwischen den Geschwistern "durfte" ich dann doch mit. Angeblich wurde ich schlichtweg vergessen.
Um meinen Freund zu enttäuschen und keinen weiteren Streit zu provozieren habe ich mir also ein tolles Kleid gekauft und habe ihn auf diese Hochzeit begleitet.
Das war einer der schlimmsten Tage meines Lebens. Nie zuvor hatte ich mich so unwohl und unerwünscht auf einer Feierlichkeit gefühlt. Das Brautpaar war übertrieben nett zu mir, ich fand das aber sehr aufgesetzt.
Das Ende vom Lied war, dass ich dann eine Erkrankung meiner Tochter vorgeschoben habe und die ganzen 500 km wieder nach Hause gefahren bin. Dem Brautpaar wollte ich auch keine Kosten verursachen und da ich ja nicht wirklich erwünscht war habe ich meine Getränke bezahlt, mich verabschiedet und mich sehr wohlgefühlt auf der Heimfahrt. Endlich war ich dieser Situation entkommen.
Das mittlerweile geborene Töchterchen habe ich noch nie gesehen, auch wurde sich für meine Geschenk zur Geburt nicht bedankt.
Es gibt komische Menschen. Nie würde ich so sein wollen.

W, 41
 
  • #33
Du kannst es nicht allen recht machen. Er wurde eingeladen, Du nicht. An seiner Stelle hätte ich darüber kein Wort verloren und eine angemessene Entscheidung für mich getroffen. Die Aussage des Bräutigams:
" Das wird deine Laune bezüglich der Hochzeit heben"
... lässt vermuten, dass die nachträgliche Einladung durch Intervention deines Freundes zustande kam, damit Ruhe ist. Gefühlt ist es dann eine Einladung zweiter Klasse, die eine Erklärung im Guten vertragen kann. Melodie hat dazu eine gute Vorlage formuliert. Wenn überhaupt, hätten beide mit dir reden sollen, statt Vereinbarungen mit ihm zu treffen, bei denen es um „seine Laune“ ging.

Er kann deine Gefühle nicht übergehen und ein Update für seine Einladung erzwingen. So viel Theater im Vorfeld verdirbt allen Beteiligten die Freude. Von einem heiratswilligen Paar kann man auch mehr Umsicht erwarten.

Du fühlst dich nicht gut mit seiner Erwartung. Vertrete deine Position. In diesem Fall haben deine Gefühle Vorrang vor seinem Wunsch, ihn, als eigentlich ungewollter Gast, zu begleiten.
 
  • #34
Dein Freund ist zudem so ein komischer Pinkel, der nicht für seine Partinerin an ihrer Seite stehen kann: "Wenn meine Partnerin nicht kommen darf, komme ich auch nicht."
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Die FS schrieb:

Mein Freund positioiert sich da auch ganz klar und sagt, dass er nicht alleine gehen möchte und dass sie sich ja entschuldigt haben.
Also nichts mit komischer Pinkel. Wenn ich die FS richtig verstanden habe ist der Bräutigam ein guter Freund des Freundes der FS. Es scheint sich hier also um einen einseitigen Zickenkrieg zu handeln. Die Männer haben den Blödsinn nun unter sich geklärt und nun fängt die FS an den Zickenkrieg fortzusetzen.

Und zur Kritik an meinem ersten Beitrag:
Ja mir und wahrscheinlich dem Freund der FS ist bewußt, dass die FS ein Opfer bringt. Der Freund der FS weiß, dass die FS nach der Vorgeschichte nicht gerne mitkommt, zumal sie eine tolle Alternative hat, aber das wäre mal ein richtiger Liebesbeweis der FS an ihren Freund.
Mir ist auch bewußt, dass man dies von vielen Frauen heute nicht mehr erwarten kann, sind sie doch mit dem Frauencreto großgeworden 'tue nie etwas für deinen Partner wenn du nicht 100 % dahinterstehst'.
Partnerschaft heißt für mich auch mal zurückstecken, auch mal den Wunsch des Partners erfüllen auch wenn es ein Opfer bedeutet.
Die FS sollte nicht zur Hochzeit mitgehen weil sie irgendeine Beziehung zum Hochzeitspaar pflegen soll, sondern einzig und alleine weil ihr Freund dies wünscht. Sonst sitzt er allein zu Hause, während sich seine Freundin in Berlin vergnügt und seine Freunde die Hochzeit feiern.
 
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  • #35
Liebe FS,
die Freunde Deines Partners sind Rüpel, die kein Wissen über gesellschaftliche Normen haben - ergo musst Du ihnen gegenüber keine Normen einhalten.

Du bist keine kurzfristige Affäre, sondern seit 2 Jahren mit ihm zusammen. Wenn sie Dich in der Zeit nicht kennengelernt haben, dann wollen sie es nicht. Demzufolge muss es Dich auch nicht interessieren, was sie nach ihrer Umfall-Nummer wollen.

Wenn ich jemanden nicht gut kenne, sein Partner als guter Fruend zur Hochzeit eingeladen ist, gilt die Einladung für beide. Wer nicht genug Geld hat, um sich eine gewisse Gästezahl leisten zu können, muss bei den Gästen strikt selektieren, d.h. besser ein Paar nicht einladen, statt 2 Paarhälften.
Es war ein ganz grober faux pas, Dich nicht einzuladen. Sie hätten sich dafür entschuldigen müssen (macht man bei schelchtem Benehmen) und Dich persönlich einladen müssen. Alles das haben sie nicht getan und daher musst Du Dir keine Gednaken darüber machen, wie Dein Verhalten bei ihnen ankommt.
Es war ein grober faux pas, Dich in der ersten Runde nicht einzuladen. Es wäre in der Korrektur des Fehlverhaltens erforderlich gewesen: sich zu entschuldigen und Dich persönlich einzuladen - ist nicht passiert und damit musst Du Dich auch nicht mehr formal korrekt verhalten.
Dein formal korrektes Verhalten wäre: auf der Hochzeit als gutgelaunte Partnerin zu erscheinen und zu vergessen, was war - für immer.
Korrektes Verhalten Deines Partners Dir gegenüber wäre gewesen: die Einladung abzulehnen, weil er ohne Dich nicht zu einer Hochzeit geht, von der Du explizit ausgeladen bist - dann hätten sie noch etwas mehr gespart. Dein Freund hat sich nicht korrekt verhalten, ergo musst Du seinen Bedürfnisse in der Hinsicht auch nicht befriedigen

Sie haben alle Regeln verletzt, nun darfst Du tun, was Du willst. Auch hier gibt es gesellschaftlich korrektes Verhalten. Wenn Du wegen der Nicht-Einladung massiv interveniert hast, dann ist eine Absage Deinerseits ein ungehörig.
Wenn Du nichts derartiges gemacht hast, darfst Du tun, was Dir am liebsten ist: viel Spaß in Berlin mit Deinen Freundinnen.

Du bist Mitte 30. Da ist es an der Zeit, es nicht mehr allen Menschen recht machen zu wollen und Deiner Wirbelsäule die Form eines Korkendrehers zu geben, sondern ein souverän-erwachsenes Verhalten zu zeigen: Respekt einfordern und sich selber respektvoll verhalten.
 
  • #36
Dein Partner hat sich also für dich eingesetzt und stand hinter dir. Wenn er dich jetzt bittet mitzukommen würde ich es für ihn machen. Du liebst ihn doch oder? Es gibt bestimmt auch mal eine Feier/Veranstaltung die er lieber nicht besuchen würde und du willst ihn dabei haben. Dann kann er sich ja "revanchieren". Ist für mich ein Kompromiss in der Partnerschaft, den ich gern eingehen würde. Berlin läuft dir nicht weg und auch wenn es schwer ist es wird sich ein neuer Termin finden.
 
  • #37
Letztendlich muss man in einem solchen, die Entscheidung treffen, mit der man hintenraus am besten Leben kann.

Mich hätten nur mal die Antworten interessiert wenn eine Dame folgendes geschriebenen hätte.
Freunde von mir haben zuerst meinen Partner nicht mit zur Hochzeit eingeladen.
Ich war ziemlich geschockt und auch der Rest fand es doof, was wir dem Brautpaar auch mitgeteilt haben.
Sie haben es verstanden und meinen Freund miteingeladen und auch eingeplant.
Essen pro Person bestellt etc.
Und jetzt sagt er, er fährt lieber mit Kumpels nach Berlin!
Nachdem ich mich so eingesetzt habe....Ich bin total enttäuscht.

Männer nehmen so etwas meist sportlicher, ich und viele Frauen die ich kenne wären verschnupft!
Und somit wäre ich wohl zur Hochzeit gegangen, weil ich es umgekehrt nicht so locker gesehen hätte.
 
  • #38
Liebe FS,

ich finde das jetzt nicht so dramatisch, dass du erst erst einmal nicht eingeladen wurdest. Im Hochzeitsstress können solche unbedachten Handlungen passieren, Menschen machen Fehler. Eine wirklich böse Absicht steckt sicher nicht dahinter. Zeige Größe, begleite deinen Freund und tretet als Paar auf, das fest zusammen ist. Eine Hochzeit ist etwas Besonderes, deine Mädels werden das sicher verstehen.
 
E

Elissa

  • #39
Du und dein Partner seid zwei Jahre zusammen. Da halte ich es für unentschuldbar, die Freundin nicht mit einzuladen. Unentschuldbar ihm gegenüber und dir gegenüber. Wenn das Brautpaar jetzt nicht gewusst hätte, dass ihr Freund nicht mehr Single ist ... ok, dann kann so etwas passieren und ohne großes Trara korrigiert werden. Aber in eurem Fall würde ich jetzt auch nicht mehr auf die Hochzeit gehen. Dann ist dein Freund eben sauer, der kriegt sich auch schon wieder ein. Schließlich sind es ja seine Freunde, die nicht wissen, was sich gehört.
 
  • #40
Also kurz zu den Fragen: mein Freund hat sich sehr wohl gekränkt gefühlt als ich nicht eingeladen war und hat dies dem Brautpaar auch deutlich kommuniziert. Aber ohne "Stress" zu machen.
Danach fand noch ein weiteres Treffen mit Bräutigam und meinem Freund statt, welches normal verlief. Das Thema kam auch nicht mehr auf den Tisch. Zwei Tage später bekam mein Freund dann die Sms mit " Das wird deine Laune heben" mit anschließender Entschuldigung während des Telefonats.
Ich habe heute mit meinem Freund gesprochen. Er fühlt sich schlecht, wenn ich nicht mitgehe und ist gleichzeitig wütend gewesen. Er spricht von einer ehrlichen Entschuldigung des Bräutigams und fand das Telefonat wohl wahnsinnig ehrlich und toll. Ich bin ziemlich enttäuscht, dass ich so in den Boden gestampft werde und fühle mich unter Druck gesetzt. Wenn ich nicht mitgehe ist er stinksauer und das darf ich mir dann wahrscheinlich die nächsten Monate anhören.
 
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  • #41
Ich finde diese Tradition, den Partner grundsätzlich, unter allen Umständen, zur Hochzeit mit einzuladen, höchst eigenartig. Dass das so üblich ist, weiß ich, aber ich verstehe nicht die Denkweise, die dahinter steht. Wenn man den Partner selbst ganz gut kennt und sympathisch findet - klar, gerne. Aber wenn da gar keine persönliche Verbindung besteht? Warum soll ein Paar ein so intimes Erlebnis wie die eigene Hochzeit mit quasi Fremden teilen? Vor Fremden in der Kirche Tränen der Rührung vergießen? Die Beziehungen der Gäste sind doch nicht Sache der Brautleute! Die feiern IHRE Beziehung und wollen daran verständlicherweise nur die Menschen teilhaben lassen, zu denen sie eine persönliche Verbindung haben.

Ich finde somit die ursprüngliche Herangehensweise der Brautleute nicht unhöflich, sondern emanzipiert.

Das geht nicht gegen dich, liebe FS. Ich verstehe auch ein Stück weit, dass dein Freund erstmal vor den Kopf gestoßen war ... denn: es "gehört" sich eben so, dass man den Partner mit einlädt. Aber heutzutage sind Hochzeiten nunmal keine streng durchgetakteten Zeremonien mehr, sondern eine höchst individuelle Angelegenheit. Und das ist auch gut so. Von "das gehört sich so" sollte man in 2016 generell langsam weggekommen sein; eigene Wege finden ist angesagt.

Ich hätte nicht gewollt, dass mein Partner für mich einen Platz auf der Hochzeit "erkämpft" - finde ich ehrlich gesagt anmaßend von ihm. Und ich als Freundin würde auf eine Feier, zu der ich nur aus Höflichkeit und Tradition eingeladen werde, gar keinen gesteigerten Wert legen. In der von dir geschilderten Konstellation ist ja nun auch ziemlich klar, dass man dich dort nur zähneknirschend "ertragen" würde.

Warum sollst du dir das antun? Einem solchen Krampf würde ich ein Mädels-Wochenende in Berlin definitiv vorziehen. Wo ICH willkommen bin statt nur geduldet. ICH - und nicht nur mein Status als "Freundin von".
 
  • #42
Ich selber bin total überfordert mit der Situation. Es ist schlimm zu wissen, dass ich an dem Trip nicht teilnehmen kann oder meinen Freund es nicht recht mache.
Liebe FS,
es waren die Freunde Ihres Lebensgefährten, die sich daneben benommen haben. Es ist deshalb nicht Ihre Aufgabe, es Ihrem Lebensgefährten "Recht zum machen". Vielmehr ist es an ihm, es nun Ihnen Recht zum machen. Das heißt, er respektiert Ihren Wunsch, lieber nach Berlin zu fahren, als einen Tag mit Menschen zu verbringen, die Sie an Ihrem Hochzeitstag eigentlich gar nicht dabei haben wollen.
Passen Sie auf und machen Sie auf keinen Fall den Fehler nachzugeben, wenn Sie im Recht sind, nur weil Ihr Lebensgefährte sonst "enttäuscht und beleidigt" ist. Wenn er merkt, dass er Sie so manipulieren kann, wird er das für den Rest Ihrer Beziehung so machen und Sie sind künftig die, die jedesmal nachgibt, weil es sonst Streit gibt.
 
N

nachdenkliche

  • #43
Also ich gestehe, in Deiner Haut möchte ich jetzt nicht stecken. Je mehr Antworten umso wirrer wird das jetzt für Dich, liebe FS,was?
Wie eng ist denn Dein Freund eigentlich mit dem Bräutigam und der Braut? Das schönste wäre, Dein Schatz würde sagen, " meine Kleine, Du fährst jetzt nach Berlin, ich fahre zur Hochzeit. Das stehen wir jetzt durch und gut ist es. "
Erschwerend für Dich ist es jetzt wirklich, dass er so einen Druck ausübt auf Dich, richtig blöd diese Situation. Könnt ihr denn nochmal reden?
 
  • #44
Ich habe heute mit meinem Freund gesprochen. Er fühlt sich schlecht, wenn ich nicht mitgehe und ist gleichzeitig wütend gewesen. Er spricht von einer ehrlichen Entschuldigung des Bräutigams und fand das Telefonat wohl wahnsinnig ehrlich und toll. Ich bin ziemlich enttäuscht, dass ich so in den Boden gestampft werde und fühle mich unter Druck gesetzt. Wenn ich nicht mitgehe ist er stinksauer und das darf ich mir dann wahrscheinlich die nächsten Monate anhören.
Ich verstehe ihn vollkommen. Jetzt ist er der "Blamierte", muß allein dort sitzen, ein leerer Platz neben ihm, und alle werden dich für eine Zicke halten.
 
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A

Ares

  • #45
Dass das so üblich ist, weiß ich, aber ich verstehe nicht die Denkweise, die dahinter steht.
Die Denkweise ist schlicht, dass Paare zusammengehören und ihr Leben gemeinsam verbringen. Das mag bei Einladungen im Kollegenkreis vielleicht noch anders sein, aber bei privaten Bekannten, gerade, wenn ich beide kenne, gehören einfach beide dazu.

Im Grunde steht es jedem frei, wen er zur Hochzeit einlädt und die Gäste haben diese Entscheidung zu akzeptieren.

Ist die Partnerin eines Eingeladenen damit nicht einverstanden, sollte der Eingeladene höflich absagen, weil er Wochenenden mit seiner Partnerin gemeinsam verbringt. Dann weiß das Brautpaar, warum man abgesagt hat und der Hausfrieden sollte gerettet sein.

In Tränen auszubrechen und ein Drama zu veranstalten finde ich eine völlig überzogene Reaktion. Das Ergebnis lesen wir hier mehrfach: das Brautpaar fühlt sich genötigt, doch noch einzuladen, die nachträglich Geladene fühlt sich genötigt zu kommen und fühlt sich nicht wohl oder macht gar eine Szene (#31).

Gibt es kein Drama, geht man eben alleine. Mir scheint auch, dass Frauen sowas sehr persönlich nehmen und Männer eher sportlich.

Wenn ich nachträglich als Ergänzung zu meiner Partnerin eingeladen würde und das nicht einen klaren Grund hat, würde ich ebenfalls höflich wegen sonstiger Termine absagen.
Das kann die FS nach dem Drama, das sie ausgelöst hat, eigentlich kaum noch tun. Selbst schuld, besser wäre eine von vorneherein klare Linie gewesen. So kann sie aus meiner Sicht nur mitgehen und nicht die Beleidigte spielen. Bleibt sie weg, ist sie für Freundeskreis und Freund eine "Zicke".
 
  • #46
Tya FS du hast dich doch eh schon für Berlin entschieden und willst hier im Forum nur noch Zuspruch für diese Entscheidung bekommen oder? Wirst du wahrscheinlich ja auch.
Bedenke wenn du jetzt nicht partnerschaftliche handelst, wird das dein Freund beim nächsten mal wohl auch nicht. Außerdem schließt du dich selbst von einem großen Ereignis aus, dass noch lange Gesprächsthema sein wird. Sei dann nicht beleidigt weil du nur danebenstehst und nicht mitreden kannst. Ich kann verstehen, das dein Partner gekränkt und enttäuscht ist. Wahrscheinlich war es dann auch das letzte mal das er sich so für dich einsetzt. Bei einer Entschuldigung sollte man auch mal über seinen Schatten springen können.
 
  • #47
Vielleicht kommt es auch darauf an, wie groß gefeiert werden wird und wer unter den Gästen ist.

Sollte mit vielen Gästen gefeiert werden, unter denen auch Freunde und liebe Bekannte von Dir sind, wird es für Dich vielleicht schöner als bei einer kleinen Feier im engsten Kreis mit Menschen, die Du alle nicht magst.

Wie kommst Du sonst mit seinem Freundeskreis aus? Es gibt ja Menschen, die solche größeren Feste einfach grundsätzlich auch nicht mögen. Das ist dann aber eine andere Situation. Das müsstest Du dann Deinem Freund auch so mitteilen. Vielleicht findet ihr einen Kompromiss, dass ihr mit zur Vermählung und zum Kaffee geht, dann aber wieder heim fahren werdet.

Ich sehe es wie ein paar wenige meiner Vorschreiber... wenn ihr eine ernsthafte Beziehung führt, dann gehört es dazu bei bedeutenderen Veranstaltungen als Paar zu erscheinen - das gilt gegenseitig und auch wenn es den begleitenden Partner langweilt. Die Hochzeit wird die nächsten Jahre ein Thema im Freundeskreis sein, ihr werdet Fotos und Videos anschauen und wenn Du nicht dabei warst, wirst Du immer diejenige sein, die ausgeschlossen ist.

Ich würde an Deiner Stelle Deinem Partner sagen, dass Du nur für ihn mitgehst. Macht doch aus, dass ihr mindestens bis eine bestimmte Uhrzeit bleibt (z.B. Sektempfang nach Vermählung), halte Dich bei den Gästen auf, die Du nett findest, wenn es Dir nicht gefällt, verabschiedet ihr Euch beide mti einer höflichen Entschuldigung frühere.

Ich habe im weiteren Bekanntenkreis von einer Hochzeitsfeier gehört, zu der noch nicht einmal die verwandten Kinder unter 12 Jahren eingeladen wurden. Das Brautpaar fand die Vorstellung nervig, auf ihrem feierlichen Essen krähende und schreiende Kinder am Tisch sitzen zu haben. Es gibt sehr unterschiedliche Menschen!
 
  • #48
Wie war denn jetzt der zeitliche Ablauf?

Dein Freund bekommt die Einladung, die Einladung wird auf dich ausgeweitet. Dann fragen deine Freundinnen, ob du an dem Wochenende Zeit hast und du sagst "Ja, da findet nur die Hochzeit von Bekannten statt, da brauch ich nicht unbedingt hingehen und habe Zeit für den Ausflug."

Oder hattest du erst den Termin mit dem Ausflug und dein Freund bekam dann die Einladung für die Hochzeit und ihr habt auf die Paar-Einladung bestanden, obwohl du an dem Tag keine Zeit hast.
 
  • #49
Ich verstehe deinen Freund immer weniger. Du hast - soweit ich mitbekommen habe - überhaupt kein Drama gemacht, sondern die Leute in seinem Freundeskreis und er hat wohl auch geschmollt. Also zeigt sich der Bräutigam gnädigerweise einsichtig und lädt die Unerwünschte dann doch noch ein - IHM zuliebe ("das wird deine Laune heben"). Du wirst also nur eingeladen, damit dein Freund aufhört, bei Treffen zu schmollen? Wie gütig. Und dein Freund ist sauer auf dich und dann noch wochenlang? Entschuldige, bist du sicher, dass er anatomisch ein Mann ist? Fahr nach Berlin und lass ihn schmollen und in sein Tagebuch schreiben, wie böse seine Freundin doch ist.

Zu dem "Brautpaar" - ohne Worte. Ein so stoffeliges, primitives Verhalten habe ich noch nie erlebt.
 
  • #50
Du bist Mitte 30. Da ist es an der Zeit, es nicht mehr allen Menschen recht machen zu wollen und Deiner Wirbelsäule die Form eines Korkendrehers zu geben, sondern ein souverän-erwachsenes Verhalten zu zeigen: Respekt einfordern und sich selber respektvoll verhalten.
Ich finde, sie ist Mitte 30 und sollte sehen, dass sie ihre Beziehung auch pflegt. Vielleicht will sie ja auch mal mehr (z.B. Familie). Natürlich kann man auch immer sagen, dass sich im Zweifel schon etwas besseres finden würde. Aber mit Mitte 30 ???

Ich habe meine Partnerin u.a. auch deshalb, um bei solchen sehr seltenen Anlässen nicht alleine zu sein. Sonst bin ich sehr gerne mit mir alleine. Bei einer solchen Feier aber kann ich mir selbst (und meinen Freunden) zeigen, eine hübsche und (bei solchen Anlääsen auch durchaus eloquente und sexy) Partnerin zu haben, stolz auf sie sein , Spaß mit ihr haben, zu tanzen und gut zu speisen.

Ich wäre anstelle des Freundes todtraurig, wenn ich wüßte dass sie nun in Berlin auf die Piste geht, ich alleine sein muss, dauernd andere Frauen auffordern müsste. Viel alleine bin. Kommt natürlich auch darauf an, wievel andere Leute (außerhalb des Brautpaares) ich kenne oder kennenlernen kann (tagesform).

Ich gehe auch gerne in HH oder meiner alten Heimatstadt auf die Piste, aber wenn meine Partnerin mich für eine familiäre Angelegenheit, eine Feier oder eine Ball braucht, dann bin ich für sie da, selbst wenn der Anlass ernst wäre.

Außerdem würde die FS die anderen Freunde ihres Partner doch sonst auch nie Kenenlernen und velleicht ist das anfängliche Mißverständnis (kann man doch verstehen, wahrscheinlich hat das Brautpaar sie selten oder noch nie gesehen, wissen vielleicht gar nicht so genau, dass es sie gibt) schnell beiseite gelegt und sie haben eine fröhliche Feier und freuen sich auch die FS kenneglernt zu haben. Kommt natürlich auch auf den Tp der FS an.....

Fest steht, wenn sie jetzt nicht zur Feier kommt, obwohl ihr Freund es eingerichtet hat, dann kann sie diesen Freundeskreis erstmal vergessen.... und ihr Freund wird enttäuscht über sie sein, sie hätte durch aus etwas gutzumachen......
 
  • #51
Das Problem hatte mein damaliger Partner und ich auch, nur etwas anders. Wir waren beide nicht eingeladen, obwohl wir viel für den Bräutigam machten und ihn emotional viel unterstützten, den Jungesellenabsied mitorganisierten, ihm bei seinem Umzug halfen und extra nen halben Urlaubstag nahmen! Es hieß als Entschuldigung, die Location wäre zu klein. Allerdings waren die Freunde eingeladen, die schon geheiratet hatten, wo sie auch eingeladen wurden. Wir haben nicht geheiratet und er ist trotzdem zu jeder Party von uns erschienen.... naja, ich hab ordentlich Dampf abgelassen, als dann der Bräutigam meinte, nachdem eine Tante der Braut starb, nun doch noch 2 Plätze für uns frei wurden. Wir gingen beide nicht zu dieser Hochzeit und die Freundschaft wurde von uns aus beendet. Ich habe diese Freunde nicht vermisst.

Ich fände es falsch, wenn ihr Beide zur Hochzeit gehen würdest, allerdings, wenn dein Freund länger mit denen befreundet sein möchte, würde ich mich um des frieden willens mal zusammen reißen.
 
  • #52
Zur Hochzeit habe ich nur Leute eingeladen, die mir etwas bedeuten und die ich mag. Wenn die Freunde dich nicht mögen….dann ist das eben so. Man kann nicht immer allen gefallen. Ich wäre auch zu stolz da überhaupt hinzu gehen wenn ich so im Nachklatsch eingeladen worden wäre. Mach die lieber ein schönes Wochenende mit deiner Freundin. W54
 
  • #53
Zeitlicher Ablauf war wie folgt: ich erfahre dass ich nicht eingeladen bin. In der Zeit gebe ich meinen Freundinnen weiter,dass ich mit nach Berlin fahren würde falls es genau das Datum wird. Ich war ja eh nicht eingeladen. Dann erfahre ich, dass ich doch eingeladen wurde. Und sage meinem Freund dass ich nun hin und hergerissen bin. Wir beide haben überhaupt keinen Stress gemacht. Ich bin eh eher ruhiger vom Wesen aus und habe auch keinen Grund gesehen nun ein Fass aufzumachen. Ich würde auch keinen Grund sehen dieses Paar zukünftig nicht einzuladen. Ich tue ja nichts, was ich selber für daneben halte. Mein Freund hat das Thema ebenfalls nur bei der gesagten Absage thematisiert. Und mit zwei Kumpels drüber geredet. Ich bin übrigens 27.
 
  • #54
Hi FS,

ich bin mal Dein Freund:

Ich hätte bei der Einladung meinerseits und der Nichteinladung oder gar Ausladung deinerseits meinen Freunden sofort gesagt, dass ich das erst mit Dir, meiner Freundin, (ab)kläre und mich dann entscheide, ohne mich aufzuregen. Vielleicht hätte ich gefragt wie sie zu ihrer Entscheidung kommen, was ihre Beweggründe sind.

ich bin mal Du:

Ich hätte bei einer Nichteinladung oder gar Ausladung meinerseits das ohne wenn und aber akzeptiert, meinem Freund viel Spaß gewünscht und die Zeit genutzt etwas eigenes zu unternehmen oder für mich (gutes) zu tun. Vielleicht hätte ich ihn gefragt wie sie zu ihrer Entscheidung kommen, was ihre Beweggründe sind, und wie er dazu steht.

Wie so oft finde ich fehlt ersten die Kommunikation, zweitens tut ihr so als wenn die Welt untergeht, wenn man mal nichts zusammenmacht und drittens dürfte mein Freund Freunde haben, die nicht meine sind.
 
  • #55
Schwierige Situation.
Selbstverständlich lädt man Paare gemeinsam ein, erst recht zu einer Hochzeit. Es war völlig daneben vom Brautpaar, dich nicht einzuladen. Wenn ich dein Freund wäre, das nur nebenbei, hätte ich die ganze Sache abgesagt.
Nun bist du, auf Grund seiner Intervention, gnädigerweise doch eingeladen. Das allermindeste wäre gewesen, wenn sich das Brautpaar bei dir entschuldigt und dich persönlich eingeladen hätte. Das ist nicht geschehen, und du hast eigentlich nicht den mindesten Anlass, dich dort blicken zu lassen. Auch, wenn das als zickig wahrgenommen werden sollte. Völlig wurscht. Diese Leute haben nicht nur kein Benehmen, es mangelt da auch eklatant an Takt, Einfühlungsvermögen, den grundlegenden Regeln der Höflichkeit, Mitmenschlichkeit und Gastfreundschaft. Mit solchen Leuten will ich so wenig wie irgend möglich zu tun haben.
Der einzige Grund ist, dass du deinem Freund einen Gefallen tust, wenn du dich hübsch machst, lächelst und hingehst.
 
  • #56
Ich finde diese Tradition, den Partner grundsätzlich, unter allen Umständen, zur Hochzeit mit einzuladen, höchst eigenartig.
Wenn man selber Paar werden will (hier im Sinne von "vor der Gesellschaft"), finde ich es nicht eigenartig, bei den Freunden zu verstehen, dass sie auch einen Partner haben und bei solchen Anlässen als Paar erscheinen möchten.

fand das Telefonat wohl wahnsinnig ehrlich und toll.
Naja, Dein Freund wirkt auf mich, als würde er das Brautpaar irgendwie auf einen Sockel stellen. Und die hätten sich persönlich bei Dir entschuldigen sollen.

Dass er Dir Druck macht, finde ich völlig daneben. Er sollte Dir die Entscheidung überlassen, wird aber wohl seine Konsequenzen ziehen, wenn Du nun nicht mitgehst.

Ich will auch nicht in Deiner Haut stecken.
Wäre ich böse, würde ich sagen, geh mit und halte Du ihm das dann monatelang vor, sobald er zuckt, wenn Du was willst. Aber das führt zu gar nichts außer zu einer dieser doofen Beziehungen, in der alles aufgerechnet wird und sich beide beschneiden in ihren Freiheiten, bis sich keiner mehr bewegt und das ganze nur noch Krampf ist mit Sätzen, die "du doch aber auch" enthalten.

Überlege, ob Du großzügig sein willst (unabhängig von dem Druck, den Dein Freund Dir macht), dh. ob Du zur Hochzeit mitgehst und die Farce mitmachst. Und das würde ich aber deutlich sagen, denn es wird gern als selbstverständlich hingenommen, dass der unterlegene Partner von Natur aus macht, was der andere will.

Überlege, welche Folgen das haben kann für Dich, wenn Du nicht mitgehst - soll heißen, wenn es wirklich die besten Freunde wären (wovon ich nicht ausgehe), kann es sein, dass die gesamte Freundschaft gestört wird, und es komisch wird, wenn Du die Leute mal triffst bei einem anderen Anlass. Oder eure Partnerschaft wird ätzend, wobei ich hier noch denke, wenn irgendwas erpresst wird, ist das unreif.
Das kann man beidseitig sehen; eigentlich solltest Du mitgehen, weil das einfach mal so ist, dass man das als Partnerin macht - für Deinen Freund, nicht für das Brautpaar, und eigentlich sollte er es aber auch verstehen, wenn Du es unter diesen Umständen nicht willst (wer will schon auf ein Fest, auf dem er nur durch Stresserei des Partners nun doch "erwünscht" ist, zumal Du das nicht mal persönlich gehört hast.).
 
  • #57
Hochzeiten, Beerdigungen, Taufe, Jubiläen, ... da sollte man sobald man eine Einladung dazu erhält, grundsätzlich immer hingehen.
Ich stimme zu.
Für mich sind das Pflichtveranstaltungen. Ich gehe hin, obwohl ich solche Feiern ätzend finde, weil man die Leute nicht vor den Kopf stößt.
Ich wäre sehr froh gewesen, wenn ich keine Einladung bekommen hätte, denn dann wäre ich entkommen.

Allerdings finde auch ich es ungehörig vom Brautpaar, dich nicht einzuladen. Der Partner hängt immer mit dran und bei Tagesveranstaltungen auch die Kinder, selbst wenn es fünf sind.

Nun hast du, mir unverständlich, darum gebeten teilnehmen zu dürfen, was dann auch möglich gemacht wurde.
Falls du dich korrekt benehmen möchtest, solltest du nun teilnehmen.
Und du wirst dich unwohl, weil nicht willkommen fühlen und außerdem niemanden kennen, was das Amusement noch weiter einschränken dürfte.
Beiße die Zähne zusammen und stehe das durch. Nebeneffekt: kein Stress mit deinem Freund.

Oder es ist dir egal, was diese Leute, die du ja vielleicht nie mehr oder selten wiedersehen mußt, von dir halten und wie dein Freund da steht, dann gehe nicht hin.
Und mache beim nächsten mal kein Faß auf, von dem du dann doch nicht trinken willst.

Die Option, nach Berlin zu fahren, finde ich völlig irrelevant.
Ich würde die Frage gleich bewerten, ob mit dieser Option oder falls die Alternative ein Gammelsamstag auf der Couch wäre.

w 48
 
  • #58
Oh wei, ich hätte erst mal alle Post lesen sollen, dann hätte ich gewußt, dass die FS kein Faß aufgemacht hat, vielmehr ihr Freund darauf bestanden hatte, dass sie mitkommt.

Nun, dann bleibt als Argument, dahin zu gehen nur noch, dass ihr Freund anderenfalls sauer wäre, weil er sich nun blamiert, wenn sie nicht kommt, nachdem er den Tanz gemacht hat.
Dann würde ich dreimal länger überlegen, ob ich mir den langen Tag als Unerwünschte unter Fremden antue.
Vielleicht würde ich mich trotzdem dafür entscheiden. Es käme darauf an, wie sehr ich meinen Freund liebe, wie wichtig ihm meine Begleitung ist und ob er so etwas auch für mich tun würde.

Und dann würde ich das durchstehen, wie ich, so wie wir alle, oft Dinge im Leben machen muß, die ich richtig ätzend finde.
Wie z.B. die häufigen Besuche bei meinem schwerdementen Vater.
Da geht mein Freund gelegentlich mit, obwohl das wahrlich kein Spaß ist.

Übrigens: hier wundern sich viele, dass das Brautpaar die FS nicht kennt, obwohl sie schon seit zwei Jahren mit ihrem Freund zusammen ist und dass das einen bestimmten Grund haben müsse, wie die FS ist unsympathisch oder man habe sich wohl vorher schon gestritten.
Ich denke, es kann einfach daran liegen, dass der FS-Freund wenig Kontakt zu den Leuten hat, den Mann z.B. von der Schule her kennt oder so.
Solche Freunde habe ich auch und wenn ich Pech habe, laden die mich zu irgendwas ein ( Jubiläum oder so ) und wissen gar nicht, ob ich einen Partner habe.
Na, ok, dann fragt man wohl nach...

w 48
 
  • #59
Zeitlicher Ablauf war wie folgt: ich erfahre dass ich nicht eingeladen bin. In der Zeit gebe ich meinen Freundinnen weiter,dass ich mit nach Berlin fahren würde falls es genau das Datum wird. Ich war ja eh nicht eingeladen. Dann erfahre ich, dass ich doch eingeladen wurde. Und sage meinem Freund dass ich nun hin und hergerissen bin. Wir beide haben überhaupt keinen Stress gemacht. Ich bin eh eher ruhiger vom Wesen aus und habe auch keinen Grund gesehen nun ein Fass aufzumachen. Ich würde auch keinen Grund sehen dieses Paar zukünftig nicht einzuladen. Ich tue ja nichts, was ich selber für daneben halte. Mein Freund hat das Thema ebenfalls nur bei der gesagten Absage thematisiert. Und mit zwei Kumpels drüber geredet. Ich bin übrigens 27.
Ich verstehe überhaupt nicht, warum du Stress machst. Berlin war deine erste Zusage, also - wo ist das Problem?
Dein Freund wußte das also, als sein Freund angerufen hat, sagt also, nein leider hat sie schon was vor, Sache erledigt. Warum hat er das nicht getan?
 
  • #60
Ich würde erstmal diese mittelbare Kommunikation umgehen und unmittelbar mit dem Bräutigam persönlich sprechen!

Zuerst würde ich mich höflich für die Einladung bedanken! Ich würde ihm aber erklären, dass ich zeitgleich ...also während Dein Freund vom ihm die nachträglich Einladung für mich erhielt ...anderen Leuten die endgülitige Zusage für den anderen Event gegeben habe. Dein Freund habe hiervon nichts gewuß, denn ich wäre weder davon ausgegangen wäre, dass er von ihm, für eine nachträglich Einladung kontaktiert werden würde, noch hätte ich den Zeitpunkt genau bestimmen können, zu dem die Personen des anderen Events meine endgültige Entscheidung einfordern. Es hätte eben einfach eine Überschneidung gegeben.

Meine Loyalität würde aber immer der erstgemachten endgültigen Zusage gelten.


So waren alle ihr Gesicht und niemand ist irgendwo fehl am Platze.

V.m45