• #91
Ich habe mittlerweile dazu meine eigene Theorie entwickelt und vermute, dass es bei solchen Geschichten viel mehr um Machtverhältnisse geht. Es geht gar nicht darum den Sohn kennenzulernen. Es geht um Neugierde und Kontrolle. Es geht letztendlich auch um Verlustangst und das Problem liegt m. E. zwischen FS und ihrem Freund. Irgendetwas ist in dieser Beziehung nicht in Ordnung und der Geburtstag des Sohnes ist nur ein Nebenschauplatz. Der Vater möchte seine Freundin nicht dabei haben, weil er alles kontrollieren möchte. Die Freundin möchte dazu kommen, weil sie ihn kontrollieren möchte und der Sohn möchte sie nicht dabei haben, weil er seine Ruhe haben möchte. Es geht quasi nur darum, dass jede/r sein eigenes Revier markieren möchte und m. E. ist es besser wenn man alles getrennt behält und die Gefühle und Grenzen der Anderen akzeptiert. Das eigentliche Problem eruiert und es löst.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #92
Der Sohn ist nicht dazu da, sich um die Bedürfnisse des Vaters zu kümmern. Wenn überhaupt, dann ist es anders herum. Eltern sind für die Bedürfnisse ihrer Kinder zuständig. Ohne Gegenleistung, sonst wäre es ein Handel.
Ich finde diese Sichtweise auf erwachsene Kinder einfach nicht adäquat. Fängt das „Auch mal Geben“ der Kinder erst an, wenn die Eltern pflegebedürftig sind?
Aber wenn der Vater die Partnerin sonst nirgendwo ausschließt
Es schien um den gesamten Familienkreis zu gehen.
 
  • #93
Ich finde diese Sichtweise auf erwachsene Kinder einfach nicht adäquat. Fängt das „Auch mal Geben“ der Kinder erst an, wenn die Eltern pflegebedürftig sind?
Das versuche ich dir ja die ganze Zeit zu verklickern: der Anspruch auf „Geben“ durch erwachsene Kinder ist seitens der Eltern niemals gerechtfertigt! Sie haben Glück, wenn die Beziehung so gut war, dass die Kinder von alleine „Geben“ wollen. Und in vielen Familien läuft das ja auch so, was ja schön ist. Aber es ist in keinem Fall ein moralischer Anspruch abzuleiten „nur weil ich dich geboren habe und dir die Windeln gewechselt habe, dichbmit Kleidung, Nahrung und Dach über dem Kopf versorgt habe, bist du nun als Erwachsener verpflichtet, dich bis ans Ende meiner Tage um mich zu kümmern, wenn ich nicht mehr kann“.

Nein! So läuft das nicht! Die Eltern machen das, weil es ihre verdammte Pflicht ist, wenn sie schon Kinder in die Welt setzen, diese auch zu versorgen und zu erziehen. Wer gepflegt werden will, oder guten Kontakt halten will, muss eben zu seinen Kindern freundlich sein und denen eine gute Kindheit bescheren. Bzw. wenigstens die Dinge aufarbeiten. Das stärkt Beziehung. Dafür tragen einzig und allein die Eltern die Verantwortung, sich auch um die emotionalen Belange des Nachwuchses zu kümmern. Man erntet, was man sät.

Aber es gibt keinen umgekehrten Anspruch. Lieber „@Verwirrt1111, du hast da eine Anspruchshaltung, die nicht adäquat ist.

Wie das im Fall der vorliegenden Familie geregelt wird, was auch alles vorgefallen ist zwischen Vater und Sohn, wissen wir ja nicht. Spekulatius.😅
Klar tut mir die FS da leid, dass sie so zwischen den Stühlen sitzt, aber ihr sollte das egaler werden. Das sind Family Affairs, die mit ihr gar nix zu tun haben. Der Vater wird schon wissen, wieso er sich so verhält.
 
  • #94
Fängt das „Auch mal Geben“ der Kinder erst an, wenn die Eltern pflegebedürftig sind?
Zum Glück sind Kinder dazu nicht verpflichtet.

Es schien um den gesamten Familienkreis zu gehen.
Hier ist die einzige Familie der Sohn, der Rest ist geext worden.

Die Freundin möchte dazu kommen, weil sie ihn kontrollieren möchte
Ich weiß nicht, ich kenn auch jemand, der meint man muss nur reden und damit lösen sich alle Probleme und alle haben sich lieb. Das ist keine böse Absicht, vielleicht etwas naiv.
 
  • #95
Sorry, das hat doch nun wirklich gar nichts mit Extro oder Intro zu tun
So meinte ich das auch nicht :) nur weil das vorher Thema war, dass neue Leute kennenlernen für @Verwirrt1111 doch immer ein Gewinn ist und dann die Aussagen zu introvertierten Menschen.
Natürlich will auch nicht jeder extro Mensch die neue Freundin des Vaters dabei haben.
Bei den Aussagen zu Kindern gebe ich dir auch 100% recht! Ich gebe meinen Eltern gern, aber Ansprüche hätten sie noch angemeldet. Kinder suchen sich nicht aus, geboren zu werden. Oder die neue Freundin des Vaters, Trennung der Eltern usw. Warum müssen sie dann da mitspielen?
 
  • #96
Sorry, das hat doch nun wirklich gar nichts mit Extro oder Intro zu tun. Ich bin selber sehr extro, und ich würde mir auch nicht diese Situationen aufzwängen lassen. Ja, ich ziehe meine Energie aus Gesellschaft, für mich ist Kommunikation und Zusammensein mit anderen Menschen Erholung. Aber eben nur mit Menschen, die ich mag und die ich mir selbst ausgesucht habe. Auch als extro findet man Smalltalk ermüdend oder anstrengend, aber man kann ihn eben.

Du hast recht, das ist allenfalls ein Teilaspekt, auf den ich eben immer gern anspringe.

Aber im Grunde würde ich das auch ohne diesen Aspekt genauso sehen. Wie du weiter ausführst, Kinder sind nicht dazu da, die Bedürfnisse ihrer Eltern zu stillen. Wer das meint, missbraucht das Geschenk "Kind". Man zieht sie groß, gibt ihnen Flügel und wenn man es gut gemacht hat, kommen sie auch immer mal wieder gern vorbeigeflogen :D.
 
  • #97
Ich und mein Freund möchten in unserer wenigen Freizeit eben nicht noch die Zeit mit Leuten verbringen wollen, die wir nicht wirklich mögen. Das ist für uns einfach Stress, das zieht Energie. Schon gar nicht an unseren Geburtstagen würde ich sowas zulassen.
Auch als Extrovertierte sehe ich es genauso.
Energieraubend, belastend. Kontakte, Feiern gerne, aber nur mit Menschen, die ich mag.
Das gilt für alle Kontakte, Feiern, erst recht für Geburtstage, oder Weihnachten, das extreme Beispiel.
Warum soll ich jemanden gerade an besonderen Ereignissen sehen wollen, den ich sonst nicht sehen will?
Das ist kein Thema Extrovertiert/Introvertiert sondern von zu sich selbst stehen und Grenzen ziehen.
 
  • #98
Ich habe wieder nicht alle Beiträge durchgelesen da es sehr viel Zeit kostet. Ich finde aber ein paar Antworten von fehlender Liebe von deinem Partner, nicht zu dir stehen etc. daneben.

Ich sehe das so: Er hat Geburtstag, er entscheidet wer eingeladen wird. Er hat offensichtlich seit 4 Jahren kein Bedürfnis, dich kennen zu lernen. Ist halt so. Er ist 20, er muss nicht Freundschaft oder gar Familie mit der neuen Partnerin des Vaters haben. Eine Scheidung (vor allem als Teenager) ist noch oft schlimm genug. Weisst du, was alles vorgefallen ist? Wahrscheinlich nicht. Er möchte nur seinen Geburtstag mit der EIGENEN Familie feiern. Da gehörst du halt nicht dazu, wahrscheinlich wirst du niemals dazu gehören. Wenn dein Partner ansonsten zu dir steht und alles gut ist, ist es doch okay. Was willst du dort, wenn Geburtstagskind dich nicht dabei haben will? Ausser Revier markieren fällt mir nichts ein. Steh drüber.

Ich verstehe den Sohn sehr gut. Mir ist egal, was genau seine Gründe sind. Wenn er ansonsten seit 4 Jahren nicht gegen dich hetzt, hat er dich akzeptiert, möchte dich lediglich nicht kennenlernen. Ist doch auch okay. Meine Eltern waren mal getrennt. Meine Mutter hatte eine Zeit lang einen neuen Partner. Dieser hat solche Dinge gesagt "Du bist wie meine Tochter" etc. Er hat sich auch um Kontakt bemüht. Ich war aber abgeneigt. Ich habe genug Scheisse zu Hause erlebt und war verletzt genug. Ich habe sämtliche Streitigkeiten 1:1 mitbekommen und war auch mal der Spielball. Ich wünsche das niemandem. Ich hatte daher wirklich 0 Bock auf den neuen Partner. Ich habe nicht gegen ihn gehetzt aber wenn er meine Mutter gedrängt hätte, an MEINER Feier dabei sein zu können (à la nur so steht sie zu ihm), dann wäre ich sehr sauer auf sie gewesen. Mein Geburtstag, ich entscheide.
 
  • #99
Das ist eben der Punkt. Geht man davon aus, dass die Familie zB 30% der „Beschäftigung“ oder „Aufmerksamkeit“ eines Menschen ausmacht, dann nochmal Arbeit, ganz eigene Hobbys etc dazukommen, muss sich ein neuer Partner ernsthaft fragen, ob er sich mit dem „Rest“ begnügen kann, wenn er von diesem emotional besonders wichtigen(!) Teil komplett und diskussionslos ausgeschlossen bleibt.
Theoretisch ja. Rein praktisch, wenn die Familie 30% der "Aufmerksamkeit ausmacht, muss man sich sowieso fragen, ob eine Beziehung sinnvoll ist.
Ich habe es so verstanden, dass der Kontakt nicht besonders innig ist.
 
  • #100
Theoretisch ja. Rein praktisch, wenn die Familie 30% der "Aufmerksamkeit ausmacht, muss man sich sowieso fragen, ob eine Beziehung sinnvoll ist.
Ich denke, diese Zahl ist zB für Alleinerziehende Frauen, auch mit größeren Kindern, zB wenn auch noch Enkel in Sicht kommen oder bei einem engeren Verhältnis zu den mehr oder weniger pflegebedürftigen Eltern, recht realistisch, vielleicht eher zu niedrig gegriffen. Daher ja das Plädoyer, dieses Thema ernst zu nehmen.
 
  • #101
Ich denke, diese Zahl ist zB für Alleinerziehende Frauen, auch mit größeren Kindern, zB wenn auch noch Enkel in Sicht kommen oder bei einem engeren Verhältnis zu den mehr oder weniger pflegebedürftigen Eltern, recht realistisch, vielleicht eher zu niedrig gegriffen. Daher ja das Plädoyer, dieses Thema ernst zu nehmen.

Ja, wenn man eine Beziehung mit jemandem eingeht, der oder die enge familiäre Bindungen hat und pflegt, muss man damit umgehen können. Und es funktioniert nur, wenn beide Seiten damit einverstanden sind (also auch die Familie, die dran hängt).

Aber weder sehe ich hier die engen familiären Bindungen noch dass beide Seiten diese wollen. Und das muss man dann ebenso akzeptieren und damit umgehen können.
 
  • #102
Fängt das „Auch mal Geben“ der Kinder erst an, wenn die Eltern pflegebedürftig sind?
Nein. Aber unter erwachsenen Menschen, die nicht pflegebedürftig sind, gelten andere Spielregeln.
Ich denke, diese Zahl ist zB für Alleinerziehende Frauen, auch mit größeren Kindern, zB wenn auch noch Enkel in Sicht kommen oder bei einem engeren Verhältnis zu den mehr oder weniger pflegebedürftigen Eltern, recht realistisch, vielleicht eher zu niedrig gegriffen.
Hier ist niemand alleinerziehend oder pflegebedürftig. Natürlich steht es jedem frei, seine Zeit beliebig zu verteilen. Wenn jemand sich zu 30% um nicht bedürftige Familienangehörige kümmert, wäre das für mich beziehungsunfähig…
 
  • #103
Der eigentliche Witz an diesem Diskussionsverlauf ist, dass die Begriffe „Kind“/„Sohn“ und „Freund“/„Mann“ diametral verschiedene Reaktionen (vor allem der versammelten Damenwelt, aber auch ihrer Sekundanten) bei gleichem Sachverhalt hervorrufen.
Ich könnte hier einen älteren Thread zitieren, bei dem es um den Freund ging, der die TE nicht in seine Exfamilie einbezieht. Da war er natürlich einhellig der unempathische Hallodri. Geht es aber (vermeintlich) um „TE gegen Kind“, wird eifrig umgeschwenkt.
 
  • #104
Ich habe mittlerweile dazu meine eigene Theorie entwickelt und vermute, dass es bei solchen Geschichten viel mehr um Machtverhältnisse geht. Es geht gar nicht darum den Sohn kennenzulernen. Es geht um Neugierde und Kontrolle. Es geht letztendlich auch um Verlustangst und das Problem liegt m. E. zwischen FS und ihrem Freund. Irgendetwas ist in dieser Beziehung nicht in Ordnung und der Geburtstag des Sohnes ist nur ein Nebenschauplatz. Der Vater möchte seine Freundin nicht dabei haben, weil er alles kontrollieren möchte. Die Freundin möchte dazu kommen, weil sie ihn kontrollieren möchte und der Sohn möchte sie nicht dabei haben, weil er seine Ruhe haben möchte. Es geht quasi nur darum, dass jede/r sein eigenes Revier markieren möchte und m. E. ist es besser wenn man alles getrennt behält und die Gefühle und Grenzen der Anderen akzeptiert. Das eigentliche Problem eruiert und es löst.
Sehe ich komplett genauso. Der Geburtstag ist mMn nur das Symptom, nicht die Ursache. Etwas stimmt zwischen FS und ihrem Partner nicht. Sonst würde sich das Problem von selbst lösen bzw. gäbe es dies gar nicht.
 
  • #105
Der eigentliche Witz an diesem Diskussionsverlauf ist, dass die Begriffe „Kind“/„Sohn“ und „Freund“/„Mann“ diametral verschiedene Reaktionen (vor allem der versammelten Damenwelt, aber auch ihrer Sekundanten) bei gleichem Sachverhalt hervorrufen.
Ich könnte hier einen älteren Thread zitieren, bei dem es um den Freund ging, der die TE nicht in seine Exfamilie einbezieht. Da war er natürlich einhellig der unempathische Hallodri. Geht es aber (vermeintlich) um „TE gegen Kind“, wird eifrig umgeschwenkt.

Das ist wie bei Aussagen "wenn DAS jetzt ein Mann statt einer Frau geschrieben hätte, der würde Prügel kriegen!"
Nein. Wenn ich eine Meinung zu irgendwas habe, ändert die sich nicht mit dem Geschlecht des Fragestellers, sondern es kommt auf die Gesamtsituation an.

Das mit dem "gleichen Sachverhalt" wage ich dann doch mal zu bezweifeln. Es ist nie ganz der gleiche Sachverhalt. Und hier geht es aktuell um den (erwachsenen) Sohn, der nicht will.
Es gibt, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, noch mehr Kinder. Wir erfahren nicht, welches Alter. Wir wissen auch nicht, welches Alter die Kinder der FS haben.
Wenn die anderen Kinder des Partners noch jünger sind, dann hat er vielleicht versäumt, da eine Annäherung zu versuchen. DAS könnte man ihm dann vielleicht. vorwerfen. Wenn diese aber alle schon im Teenageralter waren bei der Trennung, wäre das vermutlich ohnehin vergebene Liebesmüh'.

Man kann Dinge nicht mit der Brechstange hinbiegen, nur weil man das so besser fände. Und die FS ist ja nun lange genug mit dem Mann zusammen, dass sie hätte sagen können "gefällt mir so nicht, mach ich nicht mit".
 
  • #106
In meiner Welt sind viele Antworten merkwürdig und eigensichtige Unterstellungen oder Verdrehungen. Am Thema vorbei.

Soweit ich verstanden habe, ist der Geburtstag des Sohnes des Partners der FS nur ein Beispiel von vielen Ereignissen, bei denen die FS ausgeschlossen wird oder der Sohn sich nicht einbeziehen lässt. Selbstverständlich sollen keine Gemeinsamkeiten gegen den Willen eines der Beteiligten erzwungen werden.

An der Stelle der FS finde ich geht die Antwort von @pixi67 in die richtige Richtung. Warum ist sie nicht im Bilde warum es so ist wie ist? Warum ist in 4 Jahren nicht geklärt, warum wer welchen Kontakt hat oder eben nicht?

An der Stelle des Partners der FS hätte ich die Befürchtung, dass ich entweder meine Kinder falsch erzogen oder die falsche Partnerin hätte.

Solche Zwistigkeiten jenseits von Friede, Freude, Eierkuchen kenne ich nicht.

Meine Vermutung ist, dass unterschiedliche Erwartungen und Vorstellungen der Beteiligten nicht geklärt sind. Ein für meine Sicht von Beziehungen unvorstellbares und nicht akzeptiertes kommunikatives Vakuum. Das Grundübel der Situation der FS.
 
  • #107
Genau und warum sie festhält ist ein Zeichen von pers. Schwäche und Defiziten, die sie nicht aufdecken, nicht klären möchte und lieber in einer solchen abhängigen Bedürftigkeit weitermachen, als wäre dies ganz normal, ist es aber nicht, ihr nicht gut tut! Punkt!
Viele Menschen bleiben lieber in einer solchen negativen und destruktiven Beziehung, weil sie nicht alleine sein können, das ist ein sehr hoher emotionaler Preis!
 
  • #108
Ja, da bin ich nun mal wieder,
vielen Dank für Eure Meinungen, soviel Post hatte ich gar nicht erwartet ;-)
Ich finde es trotzdem sehr merkwürdig, auch wenn die meisten nicht meiner Meinung sind, dass es anscheinend normal ist, dass jeder Partner seinen eigene Ex Beziehung weiterlebt. Es endet ja nicht mit dem Geburtstag....

Ich habe auch Kontakt zu meinem Ex Partner, aber da "darf" mein neuer Partner jederzeit mit!
Ich klammer nicht, ich dränge mich auch nicht auf.
Ich wünsche mir nur eine gute Beziehung und wenn mein Partner in Kreisen feiert, die ich noch nicht mal kenne (seine Ex z. Bsp) fühlt es sich einfach nicht gut an.
Ich kreide es dem Sohn NICHT an, dass er mich nicht einlädt, da hab ich mich nicht richtig ausgedrückt. Es ist wohl eher der Vater, der aus welchen Gründen auch immer, mich fern hält oder die Mutter, das kann ich nicht einschätzen.
Es geht nicht nur um den Geburtstag, es gab noch nie gemeinsame Unternehmungen. Wie soll oder besser, wie kann man sich da kennenlernen? Kein Mensch muss mich lieben, aber Akzeptanz wäre schon toll.
Es ist wohl einfach so, dass wir zu unterschiedliche Sichtweisen haben.
Also, kann ich die Bedingungen akzeptieren oder nicht
;-)
 
  • #109
Soweit ich verstanden habe, ist der Geburtstag des Sohnes des Partners der FS nur ein Beispiel von vielen Ereignissen, bei denen die FS ausgeschlossen wird oder der Sohn sich nicht einbeziehen lässt
Der Sohn ist ein introvertierter (!) Teenager. War 16 beim Beginn der Beziehung. Den kann man nicht zwingen. Hat auch nichts mit Erziehung zu tun. Ich kenne kaum Teenager, die besonders viel mit den Eltern machen. Er ist fast erwachsen und kann entscheiden, ob er was mit der neuen Freundin machen will oder nicht. Ich hätte mich mit 16 auf keinen Fall da reinzwingen lassen. Und als Vater wär ich froh, wenn der Sohn mich sehen will und würde dann eben nicht erzwingen wollen, dass die Freundin mitkommen muss - weil ich Sorge hätte, dass das sonst der Beziehung schadet, da der Sohn eh schon nicht bei mir lebt. Ich versteh, dass man sich das anders wünscht, siehe meine Schwiegermutter. Aber das Leben ist eben nicht nur so, wie man das selbst gern hätte. Niemand kann gezwungen werden, mit jemandem Umgang zu haben. Vor allem kein Kind nach der Trennung.
 
  • #110
Es ist wohl eher der Vater, der aus welchen Gründen auch immer, mich fern hält oder die Mutter, das kann ich nicht einschätzen.
Es ist ausschließlich der Vater, er ist ein Warmduscher, Weichei, Waschla, steht niemals zu dir, Punkt!
Es geht nicht nur um den Geburtstag, es gab noch nie gemeinsame Unternehmungen. Wie soll oder besser, wie kann man sich da kennenlernen? Kein Mensch muss mich lieben, aber Akzeptanz wäre schon toll.
Es ist wohl einfach so, dass wir zu unterschiedliche Sichtweisen haben.
Also, kann ich die Bedingungen akzeptieren oder nicht
Es geht um sein Verhalten und zwar grundsätzlich, ich verstehe nicht, mit so einem Menschen eine Beziehung zu haben, wenn ich von meinem Partner nicht (nicht mehr!) geliebt werde, gehe ich! Punkt!
Er ist fast erwachsen und kann entscheiden, ob er was mit der neuen Freundin machen will oder nicht.
Es geht nicht um den Sohn!
Und als Vater wär ich froh, wenn der Sohn mich sehen will und würde dann eben nicht erzwingen wollen, dass die Freundin mitkommen muss - weil ich Sorge hätte, dass das sonst der Beziehung schadet, da der Sohn eh schon nicht bei mir lebt.
Nicht der Sohn schadet der Beziehung, ausschließlich sein Vater selbst, schadet selbst seiner Beziehung! Machen wir den Fall mal umgekehrt, es ist eine Feier und der Sohn darf mit seiner Freundin nicht kommen und jetzt?! Bitte nicht jetzt kommen, mit dem bekannten, nichtpassenden Argument, das ist was anderes, ja es ist wirklich anders, es geht jetzt, um den erwachsenen Sohn mit 20!
Ich versteh, dass man sich das anders wünscht, siehe meine Schwiegermutter. Aber das Leben ist eben nicht nur so, wie man das selbst gern hätte. Niemand kann gezwungen werden, mit jemandem Umgang zu haben. Vor allem kein Kind nach der Trennung.
Das mag bei dir so sein, für dich so gelten, für mich nicht, ich lebe mein Leben so, wie ich es selbst leben möchte, nichts anderes, alles andere ist für mich ein geschöntes, zwanghaftes und angepasstes Käfigleben!
 
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  • #111
Es ist wohl einfach so, dass wir zu unterschiedliche Sichtweisen haben.
Also, kann ich die Bedingungen akzeptieren oder nicht
;-)
So ist es.
Und diese Entscheidung kann dir auch keine/r abnehmen.
Ist wohl etwas übertrieben, oder?!
Selbstverständlich sollen keine Gemeinsamkeiten gegen den Willen eines der Beteiligten erzwungen werden.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
 
  • #112
dass es anscheinend normal ist, dass jeder Partner seinen eigene Ex Beziehung weiterlebt.
... das ist nicht normal, lass' Dir bloss nichts falsches einreden!
Ich habe auch Kontakt zu meinem Ex Partner, aber da "darf" mein neuer Partner jederzeit mit!
Ja, weil Du nichts zu verbergen hast, im Gegensatz zu Deinem Freund...
Es ist wohl eher der Vater, der aus welchen Gründen auch immer, mich fern hält oder die Mutter, das kann ich nicht einschätzen.
Ich denke mittlerweile auch, dass es sich hier um einen Waschlappen handelt, der einfach nicht zu Dir steht und einfach zu feige ist, mal gehörig auf den Tisch zu klopfen... Vielleicht hat er mit seiner Ex noch nicht wirklich abgeschlossen und die beiden sind noch emotional verbunden, was ich für durchaus möglich halte... Bei mir hätte so ein Mann definitiv keine Chance!
 
  • #115
Nein!
Es geht allgemein um "seine" Familie :)
 
  • #116
Wenn es nicht um den Sohn geht, worum geht es dann?
Hat der Partner noch weitere Kinder?
Geht es um seine Eltern?
Geht es um seine Ex-Frau?

Du nanntest Abi-Feier und Geburtstag des Sohnes.
Um welches Ereignis geht es noch?

Der Sohn nabelt sich gerade ab von seinen Eltern.
Er ist ausgezogen, hat eine eigene Wohnung.
Von einem 20 Jährigen der sich gerade abnabelt, kann man nicht erwarten, dass er sich wegen der neuen Partner der Eltern bemüht. Das wäre das Gegenteil von Abnabelung.
Der will eben keine gemeinsamen Unternehmungen. Da hat der andere Dinge im Kopf.
Die Abnabelung ist ein Umbau des Verhältnisses zu den Eltern.
Das ist Herausforderung genug. Ein gutes Verhältnis zu den geschiedenen Eltern zu pflegen, ist für den 20 Jährigen Herausforderung genug.
Wenn ich von mir ausgehe, wäre ich in dem Alter überfordert damit gewesen, neue Partner der Eltern zu integrieren.
 
  • #118
... das ist nicht normal, lass' Dir bloss nichts falsches einreden!

Ja, weil Du nichts zu verbergen hast, im Gegensatz zu Deinem Freund...

Ich denke mittlerweile auch, dass es sich hier um einen Waschlappen handelt, der einfach nicht zu Dir steht und einfach zu feige ist, mal gehörig auf den Tisch zu klopfen... Vielleicht hat er mit seiner Ex noch nicht wirklich abgeschlossen und die beiden sind noch emotional verbunden, was ich für durchaus möglich halte... Bei mir hätte so ein Mann definitiv keine Chance!
Das ist bei ganz vielen Männern so.
Selbst nach der Scheidung rennen viele immer noch zur Ex an allen Feiertagen des Jahres, weil se nicht wissen wohin.

Was willst Du mit einem solchen Zausel...lass den mit seiner Bagage, was geht's Dich an.
Nimm Deine Sachen und weg da auf Nimmer Wiedersehen!!!

Unfassbar, was Frauen immer noch mit sich machen lassen.
 
  • #119
Man kann keinen Teenager zu Famillienaktionen zwingen, nicht zu Kennenlernaktionen mit einer Neuen.
Danach war der Zug verpasst und auch jetzt ist es der 20jahrige, der mit Recht entscheidet, wer auf SEINEN Geburtstag kommen kann.
Es ist gesund, Grenzen zusetzen.
Der junge Mann tut dies, der Vater akzeptiert.
Warum das die FS nicht kann und will?
Es ist sicher ein Thema, dass der Vater sich mehr hätte kümmern können, aber wie bei einem fast Erwachsenen?
Die FS muss akzeptieren, dass es für diesen Sohn die Eltern gibt, und für sie aus Sicht des Sohnes weder Raum noch Interesse.
Nur weil sie es anders praktiziert, müssen es die anderen nicht.
Was hat man von einem Kontakt,
der erzwungen ist.
Warum will ich Gast wo sein, wo man mich nicht will?
 
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