• #91
Wenn ich daran denke, wie sich ausgerechnet die größte Betrügerin und faulste Abgeordnete, eine gewisse Frau Koch-Mehrin für die Quote eingesetzt hat, kann ich mir schon bildlich vorstellen, was uns bei einer Vorstandsfrauenquote erwartet.

Im Ernst:
Jeder, der mal wirklich auf einer Ebene tätig sein mußte, wo wirklich wirtschafts- und globalstrategisch gedacht werden muß, wird mir bestätigen, daß Frauen dort hoffnungslos überfordert sind und vermutlich auch nicht über die dazugehörigen Kontakte verfügen. Ich habe mir das nur aus der Ferne ansehen können (da ich "unten" gebraucht wurde und auch nicht nach "oben" wollte, da ich das machen wollte, was mir Spaß macht).

Um überhaupt in den Vorstand oder Aufsichtsrat zu kommen, benötigt man weitreichende Beziehungen, u. U. nicht unerhebliche Aktienpakete. Das muß alles gepflegt werden und das kostet enorm viel Zeit. Ein Kollege war einige Zeit da "oben" und hatte freiwillig irgendwann auf diese Arschkriechereien, die dort an der Tagesordnung sind, verzichtet.

Es kann also nur darauf hinauslaufen, dass, wie hier schon beschrieben wurde, irgendwelche Scheinpöstchen ohne Geschäftsbereich geschaffen werden müssen.

In den USA ist man längst von dieser Vision abgekommen und es wurden auch schon Witze darüber gemacht, wo man in den Vorstandsetagen vom "Quoten-Bimbo" sprach, der die Getränke servierte, oder der "Quoten-Frau", die deren Terminplan darin bestand, mit wem sie denn heute abend ins Bett muß.

Als die Universität von Kalifornien in den 90ern die Ethnie-Quote einführte, gab es einen Riesenaufstand, weil viele Leute mit besseren Zugangsvoraussetzungen auf der Strecke blieben. Also wurde auch diese Quote wieder abgeschafft.

Das Hauptgegenargument für eine festgeschriebene Quote ist jedoch hier auch mehrfach angesprochen worden. Nämlich dass in einigen Branchen garnicht genügend geeignete Frauen verfügbar wären. Ich traue den Politikern sogar zu, daß sie die dafür vorgesehenen Vorstandsposten mit ausrangierten Politikerinnen besetzen. Ich habe den Verdacht, daß das der eigentliche Grund ist. Wieso geht es denn nur um die Posten ganz oben? Auf den mittleren Ebenen scheint es dieses Problem wohl nicht zu geben?

Wenn schon eine Quote, dann in allen Bereichen, von unten nach oben durch alle Branchen.

Es gibt schon lange so eine Art "Quote", die da lautet: "Bei gleicher Qualifikation werden Frauen bevorzugt."

Diese "Quote" muß doch eine Diskriminierung darstellen, wenn man weiß, daß man nur durch die "Quote" irgendwo reingedrängt wurde. Dann ist es sinnvoller, wenn die Unternehmen selbst Kriterien nach ihren Bedürfnissen entwickeln, um eine verbesserte Gleichbehandlung zu schaffen. Wie sieht das denn aus, wenn in einer reinen Männerbranche oben plötzlich vier Frauen sitzen?.
 
  • #92
Frauenquoten sind insofern völlig unsinnig, da Männer und Frauen eben nicht gleich sind.
Unterschiedliche Begabungen und Interessen sind nun eben mal vorhanden.
Man stelle sich eine Frauenquote im naturwissenschaftlichen Sektor oder in technischen Berufen vor.
40% Frauen in Physikberufen?
Bei 18% Diplomstudenten? Geht nicht.
Kann man dann eine Quote von 18% einführen?
Vielleicht sollte man einfach mal darüber nachdenken, dass Männer und Frauen für unterschiedliche Berufe geeignet sind. Meiner Erfahrung nach sind Frauen im medizinischen und psychologischen Bereich sowie Sprachen Männern weit überlegen.

Ein sinnvollerer Ansatzpunkt wäre es eher, die Erziehungsarbeit besser aufzuteilen und Erziehungsurlaub nur noch aufgeteilt zu gewähren. Solange Frauen automatisch die Rechte bei der Kindererziehung haben (vor allem nach der Trennung) wird sich beruflich auch nichts ändern.
 
  • #93
@90
Jeder, der mal wirklich auf einer Ebene tätig sein mußte, wo wirklich wirtschafts- und globalstrategisch gedacht werden muß, wird mir bestätigen, daß Frauen dort hoffnungslos überfordert sind
Sorry, das ist ein haarsträubender Unsinn. Ich hatte in meiner Laufbahn bisher zwei weibliche Chefs, beide waren höchst kompetent und keinesfalls überfordert. Schliesslich sind sie durch Ihre Leistung und nicht über eine Quote an den Job gekommen. Ich würde Dir bei solchen Gedanken nahelegen Dir mal die Frau Leibinger-Kammüller zu googlen, Sie führt seit einigen Jahren höchst kompetent und erfolgreich einen Weltmarktführer.

@91
auch hier muss ich widersprechen:

Vielleicht sollte man einfach mal darüber nachdenken, dass Männer und Frauen für unterschiedliche Berufe geeignet sind
Ja, wir haben in den technischen Berufen deutlichst weniger Frauen, in Skandinavien zum Beispiel sinds fast 50%- und die mit denen ich zu tun habe sind da auch nicht weniger geeignet als die Herren.

Deshalb: Keine Quote, die wäre kontraproduktiv. Aber eben bessere Kinderbetreuung und das überzeugen der weiblichkeit dass Technische Berufe nicht unweiblich oder Bööööse sind. Dann werden wir recht schnell eine gute Mischung der Geschlechter auch in unseren Branchen haben.
 
  • #94
@Kalle

Ich spreche nicht von Ausnahmen, sondern von normalen Frauen. Ich spreche auch nicht von weiblichen Chefs, sondern von Vorstandsaspirantinnen.
 
  • #95
@93 Dogbert
Ach weiste, da kenn ich auch jede Menge Männer die überfordert sind. Solange nicht voreilend politisch korrekt die Posten verteilt werden (Frau Schöder-Köpf zum Beispiel) und es keine Quote gibt sind die Aspirantinnen nicht schlechter als die Jungs. Ich seh in meinem Beruf eine ganze Menge Firmen im Detail- vornehmlich Mittelständler. Zumindest bei denen ist das so. Auch die zwei Daimler Vorstandsdamen (Konzernsicherheit und Smart) sind höchst kompetent und keineswegs überfordert.

Diese Spezies werden wir erst dann bekommen wenns eine Quote gibt die die Firmen zwingt die ungeeignetere Kanidatin zu nehmen weil sie das richtige Chromosom hat.
 
G

Gast

  • #96
Eine Frauenquote bedeutet Import an Leuten, vorwiegend werden das Islamisten / Kopftuchträger sein, welche unsere Wertevorstellungen und Gesetze mit den Füßen treten. Die Frauen mit Kariere werden noch weniger Kinder bekommen und damit wird der Trend zu den Einwanderern als auch zu den ungebildeteren mit mehr Kindern gehen. Das ist der Abstieg Deutschlands.

Andererseits wird eine Frauenquote wohl schon viel früher zu Problemen führer: die Wirtschaft wird vorher zu stark leiden, da Führungseigenschaften nun mal sehr selten sind und die richtigen Leute für den Job (oft Männer) verdrengt werden würden.
 
  • #97
@95: Deine gedankliche Herleitung finde ich sehr faszinierend... und weiß jetzt nicht, ob ich lachen oder vor Betroffenenheit weinen sollte.