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  • #61
Aus meiner Sicht haben sich die Spielregen sehr zugunsten der Männer geändert.
Sie können jetzt alle Vorzüge einer festen Partnerschaft genießen, ohne Verpflichtungen eingehen zu müssen.
w58

Ich bin immer wieder überrascht was für erbärmliche Beziehungen die Menschen so zu haben scheinen...
Natürlich gehe ich mit einer Beziehung eine Verpflichtung ein - sonst brauch ich doch keine Beziehung führen.
Natürlich muss ich mich in einer Beziehung bemühen - noch mehr als in einer Ehe, denn man hat sich nicht gegenseitig einen Strick als Liebesbeweis um den Hals gelegt, damit der andere beleibt.
Natürlich ist ein zusammenbleiben ohne Ehe ein Liebesbeweis, da vollkommen ohne "Drohung" einer Scheidung im Rücken.

Ich spreche nieemanden ab zu heiraten, wenn es beide möchten und meinen, dass es Ihrer Beziehung etwas bringt.
Ich spreche allerdings jedem seinen Verstand ab, der eine Beziehung ohne Ehe als minderwertig deklarieren möchte, da die Argumente hierführ entweder völlig Blödsinnig sind, oder sich so dermaßen selbst wiedersprechen, dass man darüber lachen muss.
Desweiteren zweifel ich stark an den Beziehungsfähigkeiten und der sozialen Kompetenz der Menschen, die eine völlig intakte und funktionierende Beziehung zu einem (angeblich) geliebten Menschen nur aufgrund eines Vertragswerkes wegwerfen.
Das macht überhaupt keinen Sinn.

M32
 
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  • #62
ihr seid beide über 50, die Frau die du liebst wird eine sehr kleine Rente haben, da sie die meiste Zeit ihres Lebens Kinder erzogen hat und vom Exmann nichts zu erwarten ist. Du hast eine gute Rente aufgrund lebenslanger Berufstätigkeit. Du fragst dich, warum du die Frau heiraten sollst. Was meinst du, wird sie sich die gleiche Frage stellen?

Und wieso soll nun der zweite Mann im eventuellen Scheidungsfalle dafür bluten, dass der erste Mann jahrzehntelang ihre Hausfrauentätigkeit und Erziehungsarbeit genossen hat?

Der Fehler wurde hier in der ersten Ehe gemacht - die Frau ist zu lange nur Hausfrau gewesen bzw. hat sich zu viele Jahre darauf ausgeruht Teilzeit zu arbeiten, in einem unterbezahlten Tätigkeitsfeld (Warum? Kein Interesse sich höher zu qualifizieren?).
Bereits beim ersten Mann hat sie sich darauf verlassen, dass ER ein Leben lang für ihre Versorgung mit aufkommen wird, auch dann wenn die Kinder erwachsen werden und darüber hinaus.

Das Ergebnis ist, dass beide Ehepartner nun das teilen mußten, was ein einzelner Mann in diesen Jahren erarbeitet hat - für BEIDE keine besonders hohe Rente.

Aber die Krönung des Ganzen ist dann, dass die Frau (trotz dieser Erfahrung immer noch nicht schlauer geworden) danach, anstatt alles daran zu setzen wenigstens einigermaßen beruflich das nachzuholen, was sie aus reiner Bequemlichkeit bisher versäumt hat, nun auch noch die Erwartungshaltung hat, dass der nächste Mann nun auch wieder einen Vertrag mit ihr abschließt (sie heiratet), dass sie auch aus dieser Verbindung wieder finanziell profitiert, selbst dann wenn sie nicht hält.

Er soll also sie finanziell absichern, weil sie das ja nicht "konnte", sie mußte schließlich die Kinder eines anderen Mannes erziehen...

Liebe ü50, wenn du bei deinem neuen Partner bleibst, ihn nicht später verläßt, weil dir dies oder das oder jenes nicht gefällt, wenn du dich außerdem anstrengst für ihn attraktiv zu bleiben und nicht bereits mit 60 die Lust am Sex verlierst bzw. deine Lust sich auf höchstens einmal im Monat reduziert, wenn du so lieb, charmant und nett bleibst wie er dich kenne gelernt hat und nicht zur zickigen Furie mutierst mit den Jahren, dann wird er auch bei dir bleiben, dann bist du versorgt.

Alternativ kannst du aber auch endlich zusehen zumindest die letzten Jahre bis 67 dich in das Vollzeit-Berufsleben zu stürzen, dann hast du bis dahin ein anständiges Einkommen und etwas mehr Rente gibt es später auch noch.
 
  • #63
Wieso sollten Frauen heiraten wollen? Ich will es jedenfalls nicht noch einmal. Die erste Ehe hat mir schon gezeigt, dass es offenbar wirklich Denkmuster à la "Weibchen vorhanden, kann nicht mehr so einfach weg, muss ich mich nicht mehr drum bemühen" gibt. Nun ja, ein Ring ist keine Garantie.
 
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  • #64
Ich kenne viele Männer, die seit Jahren glücklich verheiratet sind. Ihre Partnerinnen aber sind keine deutschen Frauen, sondern Akademikerinnen aus allen Teilen der Welt, unabhängig und selbstbewußt.

Deutsche Frauen fielen für mich überhaupt als Partnerinnen raus, weil die allermeisten sowieso keine längerfristige Beziehung anstreben, und wenn doch, dann ist das eine vorübergehende Mode; der promiske und unverbindliche Lebensstil wird nach fünf Jahren spätestens wieder aufgegriffen. Soviel zu den "ab-jetzt-wird-alles-anders"-Beteuerungen. Auch der Kinderwunsch in Deutschland ist weltweit der absolut niedrigste.

Wer heutzutage eine deutsche Frau heiratet ist wirklich selbst schuld. Soviel Dummheit hat kein Mitleid verdient.

M
 
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  • #65
@63: Mann und Frau sollten tun, was das Herz vorgibt. Ehen zwischen Partnern unterschiedlicher nationaler Herkunft scheitern aber wesentlich häufiger als Ehen zwischen Partnern gleicher nationaler Herkunft (das gilt auch für Bildungsunterschiede, nennenswerte Altersunterschiede etc) Das spricht gegen Deine Theorie. Ich habe in meinem Umfeld erlebt, dass nur eine von sechs Ehen, die die Männer mit Ausländerinnen geschlossen hatten, bis zur Trennung die Sechsjahreslinie erreicht hat.
 
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  • #66
Lieber Gast 60,

naja, so überzeugend sind Deine Argumente ja auch nicht, oder ?

Ich finde eine gleichberechtigte Partnerschaft ohne Trauschein sogar gut, gerade auch für Frauen in meinem Alter.
Es ist ein prima Lebensmodell, wenn beide Partner eine eigene Wohnung behalten und jeder unabhängig für sich selber sorgt. Jeder führt seinen eigenen Haushalt, wäscht, bügelt, putzt, kauft ein.
Man besucht sich gegenseitig , fährt zusammen - bei getrennter Kasse - in Urlaub, und gut ist.
Ich habe lange nach diesem Modell gelebt und fand es ganz prima.
Es ging mich nichts an, wer seine Wäsche macht und ihm die Bude putzt......ich jedenfalls nicht.

Mit dem Zusammenleben ändert sich das auf einmal. Plötzlich verhalte ich mich wie die treusorgende Ehefrau und Hausfrau und er läßt sich gerne umsorgen.

Aber vielleicht funktioniert das bei Euch jungen Leuten ja anders ?

w58
 
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  • #67
Also ich bin Ausländerin und muss sagen, dass ich niemals unverheiratet mit einem Mann zusammenleben würde, warum? Weil es sich in meinem Umfeld so gehört. Ich will heiraten mit allem rum und drann und wenn ich meinen Partner liebe, ist es für mich selbstverständlich und andersrum sehe ich das genauso. Würde mein Partner mich nicht heiraten wollen, gehe ich automatisch davon aus, dass er mich nicht so sehr liebt, dass er bereit ist, auch den letzten Schritt zu wagen oder ich bin nicht DIE FRAU, die er heiraten will. Auch weil ich Kinder haben will, gehört es für mich dazu, verheiratet zu sein, weil es auf eine Art und Weise auch die Famile im rechtlichen Sinne verkomplettiert.

Die Männer aus meinem Heimatland sind alle so gepolt, dass sie selbstverständlich heiraten wollen, wenn sie die richtige Frau fürs Leben gefunden habe, diese Scheu vor dem Heiraten kenne ich nur in Deutschland von deutschen Männern.

Klar hat das Stück Papier nichts mit wahrer Liebe an sich zu tun aber ich finde das Verheiratetsein schön und wenn mir mein Partner diesen Herzenswunsch nicht erfüllen würde, wäre die Beziehung kaputt, so könnte ich nicht weiterleben.

Und noch ein paar ernüchternde Fakten: Generell verdienen Männer mehr als Frauen. Generell ist es so, dass es die Frauen sind, die sich um den Nachwuchs kümmen, generell ist es so, dass die Frau beruflich zurücksteckt, während der Mann weiterhin seiner geregelten Arbeit nachgeht und keine finanziellen Einbußen hat und an seiner Karriere schraubt, generell hat die Frau das größere Risiko als nicht verheiratete Frau. Was nützt es einer unverheirateten Frau, die 30 Jahre mit ihrem Partner ohne Trauschein lebt und zurückgesteckt hat? Verlässt ihr Partner sie, hat sie keinerlei finanzielle Ansprüche und der Mann ist "lastenfrei" raus. Ein kluge Frau muss hat genaustens abwägen, Romantik hin oder her.

w
 
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  • #68
Ich kenne viele Männer, die seit Jahren glücklich verheiratet sind. Ihre Partnerinnen aber sind keine deutschen Frauen, sondern Akademikerinnen aus allen Teilen der Welt, unabhängig und selbstbewußt.

Auch der Kinderwunsch in Deutschland ist weltweit der absolut niedrigste.

Wer heutzutage eine deutsche Frau heiratet ist wirklich selbst schuld. Soviel Dummheit hat kein Mitleid verdient.

M

Es tut mir leid das du scheinbar so enttäuscht von den deutschen Frauen bist und ich wünsche dir von ganzen Herzen das du im Ausland fündig wirst.
Scheinbar gibt es im Ausland nur Akademikerinnen die neben dem Kinderwunsch auch beruflich soviel mehr können als deutsche Frauen. Sie gehen 50 Stunden arbeiten und kriegen zwischen Schreibtisch und Flugzeug 3 Kinder.

Leider hast du das Thema aber auch verfehlt die Ursprungsfrage lautet warum Frauen heiraten wollen und Männer nicht!?

Ich hätte übrigens gerne geheiratet und auch gerne ein Kind gehabt - nur leisten konnte ich es mir nie... trotz Vollzeitjob. Aber genug der vielen Worte ... viel Glück.

W/41
 
  • #69
<mod>

Männer wollen so lange nicht heiraten, bis sie der Frau begegnen, sie sie einfach aus den Socken haut, die Frau, die sie nicht verlieren wollen, die Frau, die ihnen schlaflose Nächte bereitet und für die sie alles tun würden.

Wenn Männer so eine Frau gefunden haben wollen sie schneller heiraten als diese Frau flüchten kann, denn sie wollen eine solch einmalige Frau nicht verlieren.

Da die Mehrzahl der Männer aber meist an Miss Mittelprächtig, Durchschnitt oder Besser als nichts gerät haben sie auch diese Angst und dieses Gefühl nicht und somit drängt es sie auch nicht zu heiraten, weil sie wissen Miss Mittelprächtig, Durchschnitt und Besser als nichts finde ich überall, es ist nichts besonderes für mich, also warum dann heiraten?
 
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  • #70
Aus meiner Sicht haben sich die Spielregen sehr zugunsten der Männer geändert.
Sie können jetzt alle Vorzüge einer festen Partnerschaft genießen, ohne Verpflichtungen eingehen zu müssen.
w58

Es ist richtig, dass sich die Spielregeln zu Gunsten der Männer geändert haben. Vorher waren sie extrem zu deren Ungunsten (Einmal Chefarztgattin, immer Chefarztgattin). Verpflichtungen hat der Besserverdienende (und Männer schauen im Regelfall eher nach einer entsprechenden Ausbildung) immer noch, das ist auch für eine gewissen Zeit in Ordnung so.

Letztlich ist es aber eine Einzelfallbetrachtung - bei 20 Jahren Ehe mit eine Frau, die 3 Kinder großgezogen hat, ist die Situation logischerweise anders als nach 2,5 Jahren Ehe, die kinderlos war. Im letztgenannten Fall empfinde ich persönlich es gerade als sehr ungerecht, dass meine Nochfrau auf einem Jahr Trennung bis zum Scheidungsantrag besteht und so die eigentliche Scheidung nochmal ein paar Monate hinauszögert, weil das "rein rechtlich so vorgesehen ist". Und natürlich ist rechtlich auch vorgesehen, dann länger Unterhalt zu bezahlen. Das dann letztlich länger als der glückliche Teil der Ehe gedauert hat.

m
 
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  • #71
<mod>

Männer wollen so lange nicht heiraten, bis sie der Frau begegnen, sie sie einfach aus den Socken haut, die Frau, die sie nicht verlieren wollen, die Frau, die ihnen schlaflose Nächte bereitet und für die sie alles tun würden.

Wenn Männer so eine Frau gefunden haben wollen sie schneller heiraten als diese Frau flüchten kann, denn sie wollen eine solch einmalige Frau nicht verlieren.

#60

[mod]
Meine Freundin haut mich aus den Socken, ich will sie niemals verlieren, sie bereitet mir schlaflose Nächte und ich würde nicht nur alles für Sie tun sondern ich tue alles für sie (z.B schon ins ausland für Sie gezogen - wir wohnen zusammen).
Ich finde eine Hochzeit trotzdem unsinnig - und nun?
Ich bin gewiss nicht die Ausnahme im Gegenteil...
Und nochmals zum mitschreiben - man kann sich auch Scheiden lassen, also was soll so ein Pseudoargument wie "Sie wollen so eine einmalige Frau nicht verlieren" ?!
Wenn es keine gute Partnerschaft ist (egal warum), dann verliert man sie - egal ob mit oder ohne Ehe.


@65

Ich weiß nicht wie das bei anderen jungen Leuten ist, aber meine Freundin und ich ergänzen uns bestens und fahren mit Aufgabenteilung (beide Berufstätig) bestens - ich umsorge sie und sie umsorgt mich.
 
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  • #72
Wenn Kinder geplant sind, kann eine Heirat schon Sinn machen. Aber für all jene, die kinderlos bleiben möchten oder bereits aus dem entsprechenden Alter raus sind, ist das Modell doch total unattraktiv.

Da kann auch niemand mit "Sicherheit" oder dem "sich zueinander bekennen" argumentieren. Wie ein Vorschreiber schon bemerkte, wird der "Bund fürs Leben" alleine durch die Möglichkeit einer Scheidung zum schlechten Scherz.

Wenn es nach mir ginge, dürften Scheidungen rechtlich nur im Extremfall (bspw. häusliche Gewalt) anerkannt werden. Alle, die meinen "man hätte sich auseinandergelebt", haben dann eben Pech gehabt.

Natürlich würde die Anzahl an Eheschließungen dann stark abnehmen. Allerdings gewänne die Heirat auch wieder an Wert.
 
  • #73
Die Männer aus meinem Heimatland sind alle so gepolt, dass sie selbstverständlich heiraten wollen, wenn sie die richtige Frau fürs Leben gefunden habe, diese Scheu vor dem Heiraten kenne ich nur in Deutschland von deutschen Männern.

Dann werfe ich einfach einmal die Vermutung in den Raum, dass diese Männer in deinem Heimatland auch erwarten, dass die Frau Haus und Hof bestellt (womöglich neben ihrer Arbeit), sich Vollzeit um Haushalt und Familie kümmert, sie versorgt und auch sonst das tut, was er will, während er auch gerne mal "auswärts isst". Wer mit solch einem Rollenmodell glücklich ist, der soll es werden.
 
  • #74
Für eine Frau ist eine Heirat immer ein Gewinn an rechten und meist auch an "Wohlstand" sie übernimmt keine gesetzlichen Pflichten nur Rechte.

Beim Mann ist es genau umgekehrt, er ist sofort einmal unterhaltspflichtig, was die Frau dem Mann gegenüber nicht ist (Darüber hat mich eine Bankangestellte aufgeklärt, zum Thema warum es besser ist wenn die Frau den Kredit aufnimmt).
Wenn Kinder hinzukommen, ist es sowieso vorbei mit Logik und 50:50, dann existiert der Mann rechtlich gesehen gar nicht mehr, er wird zum Vermögenswert.

Also für einen Mann macht es nur sinn zu heiraten, wenn es ihm darum geht seiner Familie eine gewisse Sicherheit zu geben (Witwenpension usw. ), seinen Namen weiter zu geben, im Spital auskunft zu bekommen und Sorgerecht für seine Kinder zu bekommen.
 
  • #75
Gast 70

Nach großer Liebe liest es sich allerdings nicht.

Wenn man liebt will man diese Liebe "besiegeln" erst dann steht man voll und ganz zu seiner Bindung (mit Ring als Symbol).

Will man diese "Besiegelung" nicht ist es keine Liebe, da man sich lieber ein Hintertürchen aufläßt, falls man doch schnell entfleuchen will. (Man ist sich also eben nicht sicher)

Sicher ist man sich nur, wenn man heiraten will.

Natürlich kann man sich auch scheiden lassen, aber jeder Mann weiß, was eine Scheidung kostet und welche Behördengänge anstehen, welche Unannehmlichkeiten.

Deshalb bleibe ich dabei, wenn ein Mann heiraten will liebt er, denn er nimmt "bewusst" die ganzen Unannehmlichkeiten bei (evtl.) Scheidung in Kauf - aus Liebe.

Will ein Mann nur ewig und drei Tage "zusammenleben" geht er überhaupt kein Risiko ein.
Liebe und Heirat ist aber ein Risiko und für mich der einzige echte Liebesbeweis ist und bleibt ein "Heiratsantrag".

Zusammenleben kann ich mit Hinz und Kunz, heiraten nunmal nicht.
 
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  • #76
Herakles bringt es auf den Punkt. Wer nicht heiraten will, will sich eben ein Hintertürchen offen halten um schnell abzuhauen. Wer verheriatet ist, und sich scheiden lassen will, dem stehen viele Unannwehmlichkeiten ins Haus, viele Behördengänge.
Zusammenleben ohne Trauschein kann ich mit Jedermann aber der den ich liebe, der ist nicht Jedermann! Nein, in meinem Heimatland erwarten die Männer nicht dass die Frau den ganzen Haushalt schmeißt, wenn sie volltags arbeiten geht wie der Mann, dann wird geteilt! Wenn die Frau natürlich den ganzen Tag zu Hause sietzt erwarte ich selbst als Frau auch, dass die Frau den ganzen haushalt schmeißt,w eil ja nur der Mann das Geld nach Hause schafft undunsere Männer haben z. B. kein Problem damit, beim Ausgehen, Essen und Getränke stets zu bezahlen wie deutsche Männer sich davor fürchten!

Liebe = Heiraten
 
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  • #77
Wer nicht heiraten will, will sich eben ein Hintertürchen offen halten um schnell abzuhauen. Wer verheriatet ist, und sich scheiden lassen will, dem stehen viele Unannwehmlichkeiten ins Haus, viele Behördengänge.

Liebe = Heiraten

Wer unbedingt heiraten möchte und seinen Partner ohne Trauschein und kostspieligen Ring offenbar nicht lieben kann, verspricht sich irgendeine Bereicherung von der Ehe. Und sicher keine emotionale.

Liebe = schwaches Argument für Heirat
 
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  • #78
Genau das ist es, was Frauen denken !
Wenn er mich wirklich lieben würde, dann würde er auch heiraten wollen.
Und dieser Gedanke kann mit den Jahren des "Zusammenlebens" ganz schön giftig werden und die Beziehung gefährden.

Mein Freund hat nach seiner Scheidung mehrere Freundinnen gehabt. Eine erneute Heirat hat er strikt abgelehnt. Alle Partnerschaften sind in die Brüche gegangen......wenn man ihm glaubt, dann war die Richtige auch nicht dabei.

Nun sind wir ein Paar.
An seiner Liebe habe ich keine Zweifel. Und plötzlich ändert er seine Meinung und will ..... heiraten.
Aus Liebe. Warum sonst ?

w58
 
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  • #79
Natürlich kann man sich auch scheiden lassen, aber jeder Mann weiß, was eine Scheidung kostet und welche Behördengänge anstehen, welche Unannehmlichkeiten.

Deshalb bleibe ich dabei, wenn ein Mann heiraten will liebt er, denn er nimmt "bewusst" die ganzen Unannehmlichkeiten bei (evtl.) Scheidung in Kauf - aus Liebe.

Liebe Herakles,

meinst Du das ungefähr so:

Wer mich wirklich liebt, der heiratet mich auch, und soll bewusst sein Vermögen und sein Einkommen auch nach einer Scheidung mit mir teilen. Denn das sollte ich ihm wert sein.

[mod]

Vielen Männern sind die Nachteile heute bewusst und deshalb wollen sie nicht heiraten.
 
  • #80
Ich rede hier auch von Gefühlen und Liebe und nicht von Ratio.

Natürlich wird ein Mann die Ratio überdenken, steht die Ratio vor dem Gefühl liebt er nicht und fertig.
Das Kalkül geht ihm vor. Ein Mann, der erst noch Vor- und Nachteile überdenken muss, denkt zuviel, er ist ein Buchhalter der Soll und Haben ausgleicht, ein Mann, der liebt, lebt vom Gefühl von der Sehnsucht nach dieser Frau und will nur eines: Sie mit allem was dazugehört - ohne Aufrechnung.

Deshalb schrieb ich hier schon öfter, Liebe ist die Ausnahme, die meisten sind aus Zweckgründen zusammen, deshalb heiraten sie auch nicht, sie rechnen pro und contra auf, die Liebe tut das nicht, sie wagt das Unmögliche - die Heirat.

Frauen können das handhaben wir Sepp im Teich, ein Liebesbeweis ist für mich nicht....wir können ja mal zusammenziehen....vor Dir hatte ich mit zig Frauen auch schon zusammengelebt..sondern der Heiratsantrag mit der Bestätigung....ich will Dich, nur Dich und zwar mit allen positiven und auch negativen Konsequenzen, egal welche Erfahrung ich in der Vergangenheit gemacht habe, diese ist abgeschlossen, Du bist meine Zukunft.
 
  • #81
Ach ja noch was.

Es gibt auch jede Menge Frauen, die nicht heiraten wollen.
Ich kenne etliche mit Kindern und Haus, da wollen die Frauen eben nicht.

Für mich unverständlich, denn ich bin durchaus eine Frau, die heiraten will, wenn ich den Mann finde, den ich liebe, denn Liebe ist für mich das höchste Gut und wenn ich einen solchen Mann finde, ist er es wert das ich mein Leben mit allen Konsequenzen mit ihm teilen will - nicht nur eine Wohnung.
 
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  • #82
Das Verhalten mit Ende 50 jemanden manipulativ mit dem Vorwurf unter Erfüllungsdruck zu setzen, dass ein Mann, der nicht heiratet nicht liebt, gehört meiner Meinungnach doch eher in psychlogische Behandlung als in eine Beziehung.

m/35
 
  • #83
Ich frage mich wirklich was so einige Menschen von Frauen denken die heiraten möchte. Ich glaube wenige Damen sind in erster Linie Blutsauger die nur ans Geld wollen. Scheinbar denken aber viele so.
In erster Linie denkt man doch auch nicht direkt an die Scheidung?
oder denkt man bei Beginn einer Beziehung direkt über die Trennung nach?
Schnutzig verlaufende Scheidungen gibt es doch meist nur, wenn jemand in der Ehe etwas verbockt hat, gewaltig.
Vllt liegt meine Ansicht auch darin begründet, dass ich noch heiraten möchte und da eher bescheidener denke, aber ich bin leicht schockiert über die Sichtweise einiger ü30er. Besonders weil mein Freund auch ü30 ist, macht mich das schon bedenklich.
 
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  • #84
Korrektur:

Das Verhalten mit Ende 50 jemanden manipulativ mit dem Vorwurf unter Erfüllungsdruck zu setzen, dass ein Mensch, der etwas Bestimmtes nicht tut, nicht liebt, gehört meiner Meinung nach doch eher in psychologische Behandlung als in eine Beziehung.

m/35
 
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  • #85
Gast 70

Nach großer Liebe liest es sich allerdings nicht.

Zusammenleben kann ich mit Hinz und Kunz, heiraten nunmal nicht.
#70

Sie beschreiben alle Punkte einer aus IHRER Sicht großen Liebe, diese Punkte sind bei mir und meiner Freundin alle gegeben und dann sagen Sie "Nach großer Liebe liest es sich allerdings nicht" ?!
Sie scherzen oder?
Zusammenleben kann ich mit Hinz und Kunz ganz sicher nicht, ganz im Gegenteil - wie kommen Sie denn auf sowas?!
Und wenn Sie zwingend ein kirchliches Symbol brauchen damit Ihre Liebe besteht, dann ist das allein ihr eigenes Problem, aber doch bitte nicht das von mir und meiner Freunin.

Also ich lasse ihnen Ihre Sichtweise selbstverständlich, möchte aber anmerken, dass ich diese für absolut wiedersrprüchlich und absurd halte und Ihren Argumentationsstil als fanatisch empfinde.

Ich liebe meine Freundin seit Jahren über alles und halte generell nichts von der Ehe - FAKT.

P.s Kein Chat, aber ein Resume zu dem Punkt "Wenn man nicht heiratet liebt man sich nicht" - Dankeschön
 
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  • #86
Natürlich kann man sich auch scheiden lassen, aber jeder Mann weiß, was eine Scheidung kostet und welche Behördengänge anstehen, welche Unannehmlichkeiten.

Ihre Liebe braucht also massive Druckmittel um am Leben erhalten zu werden - wie romantisch...
Sie argumentieren gegen sich selbst, falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten liebe Herakles...
Liebe muss immer freiwillig und ohne Druck sein sonst ist es keine wahre Liebe - logisch oder?
Des weiteren trägt sich wahre Liebe von alleine und braucht bestimmt kein Fundament wie einen Ring - Ihre "Argumente" erschließen sich mir in keinster Weise - tut mir leid.

Erklären Sie mir aber bitte eine letzte Sache:
Sie haben gewisse Punkte definiert, was Mann bei Liebe zu empfinden hat richtig?
Gast 70 schreibt, dass all die Punkte, welche von Ihnen höchst persönlich festgelegt wurden bei ihm zutreffen.
Wie können Sie dann im ersten Satz schreiben, dass sich die von Ihnen selbst festgelegten Regeln nicht nach Liebe anhören?!

Ganz nach dem Motto "Es kann nicht sein, was nicht sein darf" oder wie jetzt?!
 
  • #87
Gast 84

Egal was sie auch schreiben, sie scheuen die Ehe. Nur warum?

Wenn ein Mann mich angeblich so liebt und ich die ultimative Frau für ihn bin, er aber den letzten wirklich konsequenten Schritt, eben die Ehe, alles andere ist für mich inkonsequent, nicht gehen will,
glaube ich ihm das nicht. Es sei denn, ich will auch nicht, dann kommt es ja von beiden.

Wobei mir dazu auch das Thema Unsicherheit auffällt.
Wenn sich zwei sicher sind heiraten sie, sie heiraten nicht, wenn sie sich unsicher sind, dass sagte mir mal ein junges Paar aus meinem Kundenkreis, welche kürzlich geheiratet haben.

Es mag vieles gegen die Institution Ehe sprechen aber gerade deshalb ist sie für mich der größte Liebesbeweis den ein Mann machen kann, TROTZDEM oder DENNOCH zu HEIRATEN mit Brief, Siegel und Ring, erst dann gehört man zusammen, vorher ist es nur mental, mir würde das nicht reichen.
 
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  • #88
Mir genügt ein Treueversprechen. Das liefert mir das Standesamt oder die Kirche - (trotz Schwur) nicht.
Warum sollte ich nach einer Erfahrung von gescheiteter Ehe mit Unterhalt meinerseits und finanziellen Einbußen nochmals heiraten?
Kinderwunsch ist auch beidseitig nicht mehr vorhanden und nur wegen der Steuerklasse, würde ich auch nicht heiraten.
Mein Ex-Mann war schon viermal verheiratet (ich war die dritte), was solls? Eine Garantie gibt es nicht, höchstens eine schöne Beziehung. Und Vertrauen.
 
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  • #89
Natürlich wird ein Mann die Ratio überdenken, steht die Ratio vor dem Gefühl liebt er nicht und fertig.
Das Kalkül geht ihm vor. Ein Mann, der erst noch Vor- und Nachteile überdenken muss, denkt zuviel, er ist ein Buchhalter der Soll und Haben ausgleicht, ein Mann, der liebt, lebt vom Gefühl von der Sehnsucht nach dieser Frau und will nur eines: Sie mit allem was dazugehört - ohne Aufrechnung.

Liebe Herakles,

so leid es mir tut, aber Ihre "Argumente" erinnern stark an die dieser Außendienstmitarbeiter, welche einem Schrottimmobilien andrehen wollen.
Ein riesen Bliblablub, alles ist Super Gerede mit Druck untermauert damit der, der unterschreiben soll keine Zeit hat um objektiv darüber nach zu denken.
Jegliche fundiertes Argument dagegen, wird mit Scheinargumenten und höchst wiedersprüchlichen Aussagen abgeschmettert und eine Diskussion ist von Haus aus nicht erwünscht.
Nepper Schlepper Bauernfänger Prinzip....
Ohne Blümchen drum herum sagen Sie nämlich nichts anderes als folgendes:

Die Liebe braucht einen Vertrag um als Liebe anerkannt zu werden.
Diesen Vertrag darf man sich aber nicht näher anschauen, weil Liebe wiederum kein Vertrag ist und somit auch nicht als solcher gehandhabt werden darf.
Liebe MUSS blind machen, sonst ist es keine Liebe.
Liebe heißt nicht auf finanzielles zu schauen und deswegen muss ein Vertrag geschlossen werden, der das finanzielle regelt, denn das ist Liebe.
Jeder der einen solchen Vertrag nicht unterschreibt kann nicht lieben.

Unterm Strich wiedersprechen sich Ihre Aussagen permanent, ergeben überhaupt keinen Sinn und erwecken deswegen stark den Eindruck nur zu Ihren Gunsten ausgelegt zu sein - ganz egoistisch und ganz ohne Liebe, fern ab jeglicher Realität.

Ich finde es im übrigen völlig Legitim, wenn 2 Menschen das gleich sehen, aber Menschen die das anders sehen, die Liebe abzusprechen ist, so leid mir das tut, eine Unverschämtheit - nicht mehr und nicht weniger.
 
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  • #90
Ich stimme Gast 81 zu.

Mit 10-25 noch naiv daran zu glauben, dass eine Heirat die einzig wahre Liebe bedeutet -ok, wird uns halt so eingetrichtert von allen Seiten und es ist verständlich, dass man in sehr jungen Jahren noch nicht den Durchblick hat.
Wenn man dann aber Erfahrungen sammelt und aus diesen auch LERNT, dann kommt man zu dem Schluss, dass eine Heirat mit wirklicher Liebe nicht zwingend in Verbindung stehen muss.
Wer das dann mit 50 trotzdem immernoch behauptet, ist entweder in seiner Entwicklung stehen geblieben (soweit, dass er Hilfe in Anspruch nehmen sollte, was ja keine Schande ist), oder denkt sein Gegenüber ist in seiner Enwticklung stehen geblieben.

Klar kann man heiraten und die Konsequenzen in Kauf nehmen, aber nur wenn ich mir die möglichen Konsequenzen vorher angeschaut und sie auch verstanden habe.
Wenn ich etwas unterschreibe ohne es durchgelesen und verstanden zu haben, dann bin ich per Definition ein Idiot.
Da hilft dann auch das aus dem Elfenbeinturm geworfene "Liebe" nichts umd diesen Fakt schönreden zu wollen.
Das lustigste ist jedoch, wenn jemand durch seelische Erniedrigung (Dann liebst du mich nicht) einen Vertrag erpressen will und gleichzeitig seinem Gegenüber Kalkül vorwirft - ohne Worte.

M33
 
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