Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
G

Gast

Gast
  • #31
„ Nicht selten erleben Frauen nach der Geburt einen radikalen Rollentausch. Aus der Frau und Gefährtin des Mannes wird eine Mutter, die ihre Rolle mit totaler Hingabe und Ausschließlichkeit lebt. Da unser Gehirn das wichtigste Sexualorgan ist, blockiert diese Neuorientierung nicht nur die Sexualität, sondern auch alles mit ihr verwandte; Zärtlichkeit, emotionale Partnernähe, gegenseitiger Körperkontakt wird abgelehnt. Tragicherweise erweisen sich in der weiblichen Selbstergründung rationale Erklärungsursachen als untauglich und werden durch Pseudogründe ersetzt. Diese vermeintlichen Ursachen sind für den Partner meist sehr schmerzhaft und scheinen die Beziehung generell in Frage zu stellen, da der Mann nicht nur auf sexuelle Interaktion verzichten muss, vielmehr wird er von der Frau in ihrer Ratlosigkeit auf seine Rolle als Versorger und verantwortlicher Entwickler der Familie festgelegt."
( Zitat, Prof. Dr. Klaus M. Beier, promovierter Mediziner und Psychoanalytiker, Direktor Institut Sexualmedizin an der Berliner Charieté).

Dies ist inzwischen einer der Hauptgründe, warum immer mehr Männer einem Ehebündnis skeptisch gegenüberstehen.Habe selbst und im sozialen Umfeld einige dieser Fälle erlebt.
M/59
 
G

Gast

Gast
  • #32
Hier Frau, 50 und etwas, Arztwitwe und Ministerialbeamtin im hD.
Ich könnte mehrmals im Jahr heiraten - woran das wohl liegen mag?
Sicher an meiner Schönheit und Jugendlichkeit......
 
G

Gast

Gast
  • #33
Ich (m) werde niemals heiraten! Warum? Ganz einfach: zu 70% reichen Frauen die Scheidung ein! Wenn ich schon nicht heirate, so hab ich bei der Trennung keine juristischen Stress und Probleme, so einfach ist das! Warum sollte ich mir Probleme zulegen, die nicht sein brauchen? Alle Paare bei der Trauung haben geglaubt, dass sie von einer Scheidung nicht betroffen sind, falsch geglaubt und Punkt. Die Ehe passt schon lange nicht mehr in unsere moderne Zeit!
 
G

Gast

Gast
  • #34
Bei dem Thema geht es darum, diese eine Beziehung als etwas so Besonderes zu kennzeichnen, dass man sich zu diesem Schritt entschließt. Da ist kein Grund für irgendwelche Ängste, wenn beide so empfinden. Die Basis für diesen Schritt ist eine ganz andere und das verstehen scheinbar so viele Menschen nicht mehr.

Wer das nicht verstehen kann und nach Jahren immer noch so vor sich hinplätschert, weil er Ängste hat, finanzielle Einbußen zu erleiden, der käme für mich (von meinem Mann weit, bevor ich an selbst an Ehe dachte, gefragt und nie bereut) und für die Frauen aus der Sportgruppe, von denen ich erzählte, eben nicht in Frage. Da stimmte die Basis nicht - die Beziehung war eben nicht intakt.

Eine Beziehung mit einem Mann, der so viel Angst vor Verbindlichkeit hat, käme für mich nie in Frage.

Es ist außerdem Quatsch, zu behaupten, dass mit der Ehe etwas 'sicher'. Das Bemühen beider Partner umeinander muss natürlich andauern - mein Mann und ich halten das für Selbstverständlich.

Wenn eine Beziehung eine Kennzeichnung, also ein Symbol für die Außenwelt braucht, dann ist es gerade nichts Besonderes. Die Argumentation ist mir bislang auch nur von Frauen untergekommen. Viele legen offensichtlich trotz Emanzipation noch einen übersteigerten Wert auf die Außenwirkung und Status gegenüber Freundinnen, Eltern und sonstigen Grüppchen. Man sehe sich dazu auch die diversen Threads von Frauen an, die mit "alle meine Freundinen heiraten, nur ich nicht" oder so ähnlich anfangen an.

Wie war das wohl bei den 3 Frauen aus ihrer Sportgruppe, die sich alle innerhalb eines halben Jahres von ihren Partnern getrennt haben? Hat Eine das Exempel statuiert und die anderen haben daraufhin ihren Partnern ebenfalls die Pistole auf die Brust gesetzt? Geht ja auch nicht, dass man dann in der Gruppe als diejenige dasteht, die sich so billig hergibt.

Eine Beziehung plätschert ohne diese Showelemente auch nicht vor sich hin. Entweder man genießt die Zeit mit einander und baut gemeinsam was auf oder nicht. Aber das passt auch zu so Klassikern, wie "ich habe 5 Jahre mit ihm verschwendet" (auf mangelnden Heiratswillen beim Mann bezogen). Na Danke! Sehr ergebnisorientierte Herangehensweise an eine romantische Beziehung.

Das Gute dabei ist natürlich, dass man als Mann mit der Äußerung "ich halt die Ehe für ein nicht zeitgemäßes Konstrukt" gleich die Spreu vom Weizen trennen kann.
 
G

Gast

Gast
  • #35
Hier Frau, 50 und etwas, Arztwitwe und Ministerialbeamtin im hD.
Ich könnte mehrmals im Jahr heiraten - woran das wohl liegen mag?
Sicher an meiner Schönheit und Jugendlichkeit......


Liebe FS, ich finde, diese Antwort sagt viel aus.
Die Heirat bringt neben der großen Liebe auch finanzielle Vorteile für den Part, der finanziell schwächer ist. Oft kann das die Frau sein. Früher war das auch fast immer die Frau und diese musste der Mann absichern. Die Frau hatte damals weniger Chancen, ausreichend Geld zu verdienen, um ein gutes Leben aus eigener Kraft zu führen.
Die Zeiten haben sich geändert-die Frau hat heute die Möglichkeit, eine gute Ausbildung zu genießen und lebenslang sich selbst gut finanziell zu versorgen. Dadurch merkt der Mann, er muss nicht mehr eine Frau versorgen-von wollen auch gar keine Rede.
Auch früher war er nicht der brennende Wunsch jedes Mannes, eine Frau aus Liebe zu versorgen.
Sie zu lieben-ja, aber sie finanziell zu versorgen-eher nein. Nur damals war es nicht anders möglich.

Heute ist es für jeden Mann möglich, ohne Trauschein mit einer Frau zusammen zu sein.
Die männliche Natur ist nicht so, dass er gerne von sich aus eine Frau in schlechten Zeiten versorgen möchte. Von daher entspricht dem männlichen Interesse das Modell zusammensein-ohne finanzielle Versorgung voll uns ganz. Warum soll ein Mann dann ein Modell wählen, der mit Nachteilen für ihn verbunden ist.

Beim Geld hört die Liebe oft auf. Daher wollen die Männer unabhängig vom Geld die Liebe mit einer Frau teilen.

Nur dumm, dass die meisten Frauen doch nicht so stark finanziell sind wie die Männer.

Finanziell starke Frauen wollen selten heiraten. Obwohl viele Männer sie gerne heiraten würden.

Die Männer sind eben keine Romantiker und keine Idealisten, sondern rationale Wesen-darum wollen sie nicht heiraten. Und heute dürfen sie das sogar.

Einfacher gesagt-jeder schaut nach seinem eigenen Vorteil. Der Mann sieht in der Ehe weniger Vorteile für sich, viele Frauen sehen jedoch mehr Vorteile für sich-Liebe hin oder her.

Mit einem Ehevertrag wollen die wenigsten Frauen heiraten-dann wird plötzlich der Mann mit Ehevertragwunsch gar nicht mehr so interessant.

Ich denke mal, diese Binsenweisheiten erlebst Du schon zu Genüge-das ist die Realität heute.


w/40
 
G

Gast

Gast
  • #36
Warum sollte ich als Frau heiraten wollen? Dann wäre ich ja jetzt mit meinen knapp 30 Jahren schon mindestens 3 Mal wieder geschieden! Oder ich hätte 3 Kinder von drei verschiedenen Männern!

Meine damaligen Traummänner haben mich nicht verlassen, aber ich sie und zwar ab dem Punkt, an dem ich sie von meiner Reife überholt habe.

Ich bin wirklich ein Tollpatsch und recht naiv in manchen Sachen, besonders wenn es um Männer geht, aber ich kann mich gerade noch so weit beherrschen, dass ich erst dann heiraten werde, wenn ich alt bin und weiss, dass ich die nächsten 5 Jahre eh abkratzen werde. Dann stört es mich nicht mehr. Aber ich habe echt nicht die Nerven mich nach 5 oder 10 Jahren Ehe wieder scheiden zu lassen und dann vielleicht mit Verlusten aus der Ehe zu gehen, ein lästiges Kind zu haben, alleinerziehend zu sein und keinen weiteren Mann mehr zu finden. Scheinbar bin ich doch nicht so dümmlich und naiv, wie mir immer nachgesagt wird.

w30+

Du scheinst mehr als frustriert zu sein, so wie Du redest!?
Eine Ehe kann auch etwas sehr Schönes sein, mich hat es mit Stolz erfüllt, "mein Mann" sagen zu können und auch wenn ich getrennt bin, sind meine Kinder das Beste, was ich habe und nicht lästig!? Mit 40 oder 50 alleine zu sein nur mit wechselnden Partnern würde mir mehr Angst machen.
Heiraten, bevor man "abkratzt" klingt mehr als sarkastisch.
Wer hat Dich so verletzt, dass Du so kalt geworden bist?
Man findet auch mit Kindern einen Mann.
Männer würden denke ich eher heiraten wollen, wenn auf ihnen nicht so sehr die Versorgerlast liegen würde.
Gerade heutzutage kann man mit nur einem Gehalt eine Familie ja kaum mehr über Wasser halten, selbst wenn man relativ gut verdient.
Männer heiraten deshalb lieber Frauen, die erstens auch einen guten Beruf haben und gut verdienen, die selber aus reichem Elternhaus kommen und die auch ein Interesse haben, nach dem evtl. Mutterschutz weiterzuarbeiten.
Männer UND Frauen wollen, wenn sie mit 16 befragt werden gerne Familie und Kinder.
Wenn die Männer allerdings mitbekommen, wie ihre Rolle oftmals aussieht, nehmen sie wieder mehr Abstand davon und ich kann das irgendwie verstehen.

Trotzdem glaube ich, dass viele Männer doch gerne ein Heim und ein Nest hätten, eine liebe Frau, ein schönes Zuhause und auch Kinder. Aber wenn man dann im Umfeld sieht, wieviel dabei schief gehen kann, lassen es eben viele lieber gleich.
Heutzutage halten Ehen nicht mehr lebenslang - warum auch? Wenn die Beziehungen vorher nicht hielten, wies soll dann plötzlich die Ehe halten!?
In der Regel sind die Väter danach die Zahlesel.
Als Frau dagegen MUSS man heiraten, wenn man nicht komplett hirnamputiert ist, bevor man Kinder in die Welt setzt! Sonst kann man auch gut ausgebildet gleich HartzIV beantragen.
 
G

Gast

Gast
  • #37
Heirat = Absicherung bzw finanzielles Geschenk des Vermögenderen an den weniger Vermögenden, um Gemeinsames aufzubauen, und für einander zu sorgen.

Ich bin der Überzeugung, dass es für Menschen nicht gut ist, wenn sie glauben etwas sicher zu haben ... Menschen tendieren dann dazu, sich weniger anzustrengen und das, was sie haben, weniger wertzuschätzen. ... m32

Nun, und die junge Frau tendiert dazu, sich einem Mann erst dann richtig öffnen und hingeben zu wollen, wenn ernsthafte Zukunftsplanungen seinerseits für ihr beider Wohl kommen. Für irgendwelche Test-Spiele-Phasen sind manche nämlich einfach zu sensibel. Also zB: ich würde mich erst für die Beziehung mit Haut und Haar anstrengen und alle Gefühle investieren, wenn sich etwas Beständiges, "Sicheres" abzeichnet. Was nun?

w,2
 
G

Gast

Gast
  • #38
Mit einem Ehevertrag wollen die wenigsten Frauen heiraten-dann wird plötzlich der Mann mit Ehevertragwunsch gar nicht mehr so interessant.
....
Einfacher gesagt-jeder schaut nach seinem eigenen Vorteil. Der Mann sieht in der Ehe weniger Vorteile für sich, viele Frauen sehen jedoch mehr Vorteile für sich-Liebe hin oder her.
....
Finanziell starke Frauen wollen selten heiraten. Obwohl viele Männer sie gerne heiraten würden.
....
Die Männer sind eben keine Romantiker und keine Idealisten, sondern rationale Wesen-darum wollen sie nicht heiraten. Und heute dürfen sie das sogar.

Ich denke doch, dass Frauen noch viel weniger zu ideeller Romantik und allgemeinem Idealismus neigen und mindestens ebenso rational wie Männer sind. Eher sogar noch rationaler und berechnender hinter dem Deckmantel von emotionaler Dramatik, Pseudo-Romantik und subtilen Schuldzuweisungen, wenn es um ihren Vorteil geht. Was ja auch mal wieder die von unterschwelligen Vorwürfen geprägten weiblichen Ehe-Argumente zeigen.
Denn wenn es Frauen bei der Ehe tatsächlich um das ginge, was sie naiven bzw. gutherzig unerfahrenen Männern mit Schuldzuweisungen als Romantik verkaufen, würden materiell gut gestellte Frauen ja nicht so gut wie nie heiraten. Hingegen lassen sich viele gut gestellte Männer auf die Ehe ein. - Da erübrigt sich meiner Meinung nach doch, wer in Wahrheit tatsächlich romantischer ist.

m/35
 
G

Gast

Gast
  • #39
[mod:Zitatfunktion falsch verwendet, jedoch in diesem Fall unnötig]

Frauen wollen ihren Partner besitzen und sichern, deswegen wollen sie heiraten.
Männer wollen ihre Freiheit und wenn sie das über das NICHT heiraten fühlen können, dann ist das wohl der Grund.
 
G

Gast

Gast
  • #40
Maenner, gerade Elitemaenner, sind ja auch schlau.
Das Risiko bei der Heiat liegt auf Seiten der maenner, die Frauen schummeln im "Vertrag Ehe", das sich die Balken biegen.
Da ist dann halt die Option, eine Sollbruchstelle zu haben, sollte sie zu sehr mogeln oder es mit dem Sex und Spass nicht mehr klappt.

Wir entwickeln halt eine Generation voller Unverbindlichkeit, auch sehr unzuverlaessig, am besten noch mit Internetgeschwindigkeit austauschbar.


M,37 , hoher IQ
 
G

Gast

Gast
  • #41
Die meisten Antworten gehen an der Fragestellung vorbei. Es geht um Zweitehen im fortgeschrittenen Lebensalter, nicht um Erst-Ehen und Familiengründung in jungen Jahren.

Liebe FS,
die Frage ist, warum wollen die Frauen heiraten - ganz ehrlich, keine vorgeschobenen Argumente? Beziehungsqualitaet kann Frau ohne Ehe haben. Die Frage ist, ob das reicht. Nicht heiraten zu wollen, wie es von den Männern mit Peudoargumenten vorgetragen wird, hat für mich immer was mit Vorbehalten gegen die Frau zu tun - Misstrauen gegen ihre Person. Ob die Frau mit so jemandem zusammen bleiben will, muss sie wissen.

Wenn die Frauen heiraten wollen, der Mann nicht, sie aber trotzdem mit ihm wie in einer Ehe leben, dann haben die Männer keinen Grund, was zu ändern. Die Frauen sorgen selber für die Fortzsetzung der für sie unbefriedigenden Situation.
Wenn ich etwas ändern will, muss ich was anderes tun, keine Ehe leben - ihm die Distanz zeigen. Und natürlich nicht dasein, wenn er mich braucht, denn er hat ja die Verpflichtungsfreiheit gewählt, also würde ich sie mir dann nehmen, wenn es ungemütlich wird.
Ich bin jemand der das Gegenteil dieser Aussage lebt, aber nur gegenüber Menschen, die sich auch einlassen. Wer sich vor Verpflichtungen schützt, muss eben davon ausgehen, dass ihm genauso begegnet wird.

Männer wollen in der Regel aus zweierlei Gruenden nicht heiraten:
1. Angst vor finanziellen Verpflichtungen. Entweder haben sie bereits eine kostspielige Scheidung hinter sich oder sie haben sich von einer Hysterie anstecken lassen - egal, ist erst mal ein Argument, wenn die Frau finanziell schlechter aufgestellt ist, als der Mann
2. schlechte Erfahrungen in der ersten Ehe im Zusammenleben der Partner. Es war nicht befriedigend, aber Männer sind zu bequem, daran frühzeitig was zu ändern, durch Beziehungsarbeit oder Trennung. Daher glauben die Männer ein Druckmittel (Wohlverhalten einfordern) gegen die Frau zu haben, wenn sie nicht heiraten.
Diese Männer sind aus meiner Sicht nur bedingt beziehungsfaehig, weil sie nicht gelernt haben, eine gute Beziehung zu führen. M.E. haben Frauen sich mehr mit den Gründen des Scheiterns auseinandergesetzt und können eine Zweitehe besser gestalten.

Bei Beide Gründe, die von den Männern angeführt werden haben für mich was mit mangelnden sozialen Kompetenzen zu tun, Unsicherheit, sich selber nicht zuzutrauen als Mensch nicht liebenswert zu sein, um nur aus diesen Gründen als Partner gewählt zu werden. Das ist m.E. eine große Hypothek für eine Beziehung mit 50+. In dem Alter sollte man keinen selbstunsicheren Partner mehr nehmen, macht nur Stress.

Ich bin übrigens eine Gutverdienerin mit sehr guter Altersversorgung. Noch nicht mal 5% der Männer spielen in der finanziellen Liga. Ich kann mir Singlesein sehr gut leisten, wenn der Mann mir keine Lebensqualität durch seine persönlichen Eigenschaften mitbringt. Vertrauen gehört dazu.
 
  • #42
Nun, wenn wir schon über Risiken sprechen: für Frauen liegt das große Risiko beim Kinderkriegen.
90% aller Frauen (und Männer) wünschen sich Kinder. Die beruflichen Nachteile (neben den privat-emotionalen Vorteilen) soll ausschließlich die Frau tragen.
Verantwortungsgefühl läßt sich nach der Geburt schlecht einklagen.

Die einzige Lösung, die ich mir vorstellen kann ist folgende:
- absolut gleiche Rechte und Pflichten für Mann und Frau bezüglich Sorgerecht, finanzieller Verantwortung, beruflicher und steuerlicher Vor- und Nachteile.
Dann wird sich kein Mann mehr nach der Geburt des Kindes verdrücken, sich keine Frau mehr auf dem Rücken des Mannes ausruhen (oder der Mann auf dem Rücken der Frau - auch oft erlebt, auch wenn das hier keiner glauben mag). Wenn beide das Risiko einer Erkrankung des Kindes auf gleichen Schultern tragen, ist es für eine Frau im gebärfähigen Alter leichter, eine Anstellung zu finden und den Personalchefs gehen die Argumente aus.
Wenn mehr männlich-väterlicher Druck auf die Politik ausgeübt wird, dann verbessern sich endlich auch mal die Rahmenbedingungen im Form der miesen Öffnungszeiten und der Verfügbarkeit von Kindergärten & Co. (zumindest was man so über westdeutsche und schweizerische Kindergärten hört)
 
G

Gast

Gast
  • #43
Ich sehe keinen Grund, warum ich unbedingt eine Frau heiraten soll. Ich möchte keine Kinder und m.E. ist eine Heirat erst dann sinnvoll, wenn man eigene gemeinsame Kinder haben möchte.
Ich kann doch lebenslang glücklich und monogam mit einer Frau leben, ohne sie zu heiraten. Wenn man keine Kinder (mehr) haben will, ist für mich eine Heirat völlig überflüssig.
Aus welchen Gründen möchtest Du heiraten, liebe FS?
Kannst Du einen Mann ohne Trauschein genau so viel lieben wie mit?
 
G

Gast

Gast
  • #44
Männer UND Frauen wollen, wenn sie mit 16 befragt werden gerne Familie und Kinder.
Wenn die Männer allerdings mitbekommen, wie ihre Rolle oftmals aussieht, nehmen sie wieder mehr Abstand davon und ich kann das irgendwie verstehen.

Kann ich so bestätigen. Bis Anfang 20 hätte ich eine Partnerin, die dafür zu haben wäre auch ohne groß nachzudenken geheiratet. Gemeinsam zu wachsen und eine Familie zu gründen war der einzige Lebensplan, den ich aus dem Elternhaus und Verwandtschaft her kannte (Eltern feiern bald ihre goldene Hochzeit). Mit der Zeit habe ich mich allerdings mit zunehmender Desillusionierung davon verabschiedet und entdeckt, dass es auch Alternativen gibt und man das Leben ohne das Ganze auch sehr gut genießen kann.

Jetzt darf man sich fragen, wieso diese Desillusionierung vorwiegend bei einem Geschlecht einsetzt, wie man hier immer wieder lesen kann.

m32
 
G

Gast

Gast
  • #45
Heirat = Absicherung bzw finanzielles Geschenk des Vermögenderen an den weniger Vermögenden, um Gemeinsames aufzubauen, und für einander zu sorgen.

Nun, und die junge Frau tendiert dazu, sich einem Mann erst dann richtig öffnen und hingeben zu wollen, wenn ernsthafte Zukunftsplanungen seinerseits für ihr beider Wohl kommen. Für irgendwelche Test-Spiele-Phasen sind manche nämlich einfach zu sensibel. Also zB: ich würde mich erst für die Beziehung mit Haut und Haar anstrengen und alle Gefühle investieren, wenn sich etwas Beständiges, "Sicheres" abzeichnet. Was nun?

w,2

Das bedeutet wohl das Frauen, die so denken, und Männer, die so wie ich denken, nicht zusammen finden. Nicht weiter schlimm. Es ist halt wieder die Argumentation, wie so oft in diesem Thread, dass Männer den Frauen eine Entschädigung dafür schulden, dass sie mit ihnen zusammen sind oder sich ihnen hingeben, wenn man es etwas pathetischer ausdrücken möchte. Wieso sind viele Männer davon bloß nicht so begeistert? Wollen die etwa eine Partnerin, die sie einfach liebt und nicht eine, für die zuerst der Return-on-Investment stimmen muss. Wer da wohl der sensiblere ist?

m32
 
G

Gast

Gast
  • #46
Bis Anfang 20 hätte ich eine Partnerin, die dafür zu haben wäre auch ohne groß nachzudenken geheiratet. ... Jetzt darf man sich fragen, wieso diese Desillusionierung vorwiegend bei einem Geschlecht einsetzt, wie man hier immer wieder lesen kann. m32

Die Desillusionierung findet laut Forum auch auf Frauenseite statt: Mit ihrem ersten geliebten Partner wäre frau auch ganz ohne Heirat zusammengeblieben, als er sie mit diversen Gründen vertröstet hatte, und weil das doch nur ein unromantisches Papier sei. Dann sieht sie aber, wie seine Augen langsam zu anderen Frauen wandern, und wie er schwupps und ohne jahrelange Verzögerung seine neue Flamme heiratet ! Weil diese schlanker / jünger / reicher ist, und er sie bloß nicht verlieren will. So speichtert sie im Hinterkopf: wenn er nicht heiraten will, heißt das einfach nur, dass er sich nicht auf sie festlegen will.
 
G

Gast

Gast
  • #47
Ich sehe keinen Grund, warum ich unbedingt eine Frau heiraten soll. Ich möchte keine Kinder und m.E. ist eine Heirat erst dann sinnvoll, wenn man eigene gemeinsame Kinder haben möchte.
Ich kann doch lebenslang glücklich und monogam mit einer Frau leben, ohne sie zu heiraten. Wenn man keine Kinder (mehr) haben will, ist für mich eine Heirat völlig überflüssig.
Aus welchen Gründen möchtest Du heiraten, liebe FS?
Kannst Du einen Mann ohne Trauschein genau so viel lieben wie mit?

Wenn du noch jung bist und die Frau ebenso und ihr beide keine Kinder wollt, erübrigt sich eine Eheschließung wirklich. Doch überleg dir mal folgenden Fall: ihr seid beide über 50, die Frau die du liebst wird eine sehr kleine Rente haben, da sie die meiste Zeit ihres Lebens Kinder erzogen hat und vom Exmann nichts zu erwarten ist. Du hast eine gute Rente aufgrund lebenslanger Berufstätigkeit. Du fragst dich, warum du die Frau heiraten sollst. Was meinst du, wird sie sich die gleiche Frage stellen?
 
  • #48
Jetzt darf man sich fragen, wieso diese Desillusionierung vorwiegend bei einem Geschlecht einsetzt, wie man hier immer wieder lesen kann. m32

Weil sich insbesondere deutsche Männer in einen kollektiven Wahn hineinphantasiert haben. Wenn ich hier Beiträge lese, dann muss ich den Eindruck gewinnen die deutsche Rechtsprechung entspricht der saudi-arabischen, mit dem Unterschied, dass sie es systematisch-absichtsvoll es drauf anlegt Männer zu vernichten (statt Frauen).
Männer nehmen nicht wahr, dass das Unterhaltsrecht reformiert wurde; sie verstehen nicht, dass sie mit ihren Partnerinnen kommunizieren müssen, wie man Elternarbeit gerecht teilt (ganz im Gegenteil: während der Ehe genießen sie es, dass die Frau beruflich zurücksteckt, hinterher lamentieren und jammern sie); in den meisten Fällen jammern sie völlig grundlos, denn sie zahlen nach ihrer Scheidung lediglich Kindsunterhalt, da Frauen in akademischen Kreisen in der Regel doch berufstätig bleiben. Sie leiden an den 600-900€, die sie für 2-3 Kinder zu bezahlen haben, als habe man sie widerrechtlich interniert. Im Grunde darf frau sich mit solchen Männern gar nicht einlassen und sollte sie ihrer antifeministischen Wege ziehen lassen.



Im Umfeld meines Mannes ist eine freiberufliche Frau mit einem freiberuflichen Partner und mittlerweile 3 Kindern (er verdient mehr als 200k, sie durch die Kinder mittlerweile höchstens 15k). Ich weiß, dass er genauso ein panischer Heiratsphobiker ist, wie viele hier- er hat auch keine Hinterbliebenenversicherung abgeschlossen (keine Risikolebensversicherung, keine Immobilie)). Er gibt die Mutter seiner Kinder aufgrund eines unbegründeten Wahns in seinem Todesfall der Armut preis. Beide waren anfangs beruflich auf ähnlichem Level, abhängig beschäftigt, zusammen hatten sie sicherlich 180k. Aber er bestand auf seine Selbständigkeit und auf Ehelosigkeit. Frauen. Lasst euch das nicht bieten.
 
G

Gast

Gast
  • #49
Ein Grund für einen Mann zu heiraten, ist die Tatsache, dass es seine Freundin glücklich macht. Er gibt ihr damit das Gefühl, dass er es wirklich ernst mit ihr meint und nicht nur auf eine Partnerschaft mit allem Komfort und geöffneter Hintertür aus ist.

Ich bin aus der Großstadt, wo es niemanden interessiert, ob eine Frau verheiratet ist oder nicht, zu meinem Freund auf ein winzig kleines Dorf gezogen. Hier gehen die Uhren noch anders.
Unsere Nachbarin spricht mich mit Vornamen (!) an als wäre ich eine Oberstufenschülerin.
Tatsächliche gehe ich stramm auf die 60. Offensichtlich drückt sie damit ihre Geringschätzung einer unverheirateten Geliebten gegenüber aus.

Ich bin sehr froh, dass wir bald heiraten.

w 50plus
 
G

Gast

Gast
  • #50
Nicht heiraten zu wollen, wie es von den Männern mit Peudoargumenten vorgetragen wird, hat für mich immer was mit Vorbehalten gegen die Frau zu tun ...


Männer wollen in der Regel aus zweierlei Gruenden nicht heiraten:


Bei Beide Gründe, die von den Männern angeführt werden haben für mich was mit mangelnden sozialen Kompetenzen zu tun,

Man darf aber bitte ganz höflich Ihre eigene soziale Kompetenz zu tiefst anzweifeln wenn, Sie merfach ausgeführte Argumente einfach ignorieren und ein Scheuklappen Prinzip Ihrerseits anwenden oder?

M33
 
G

Gast

Gast
  • #51
In meinem Bekanntenkreis gibt es viele geschiedene Frauen, die mit ihrem Freund schon lange zusammen sind, ohne zu heiraten, obwohl sie sich das wünschen. Meist wollen die Männer nicht, aus gründen, die ich nicht kenne. Wäre das anders, wenn Frau sich nicht benehmen würde, als wäre sie verheiratet? w/57

Hallo FS,

mal andersherum gefragt: warum sollte ein Mann eine Frau überhaupt heiraten, warum eine geschiedene über 45 (= kein Kinderwunsch mehr vorhanden)?
Heiraten hat eine emotionale und eine rechtliche Komponente. Die emotionale ist für beide schön, die rechtliche ist in der Regel einseitig für die Frau von Vorteil. Man kann sich ja bei einer schönen rechtlich nicht verbindlichen Zeremonie Treue versprechen.
Benehmen sich verheiratete Frauen über 45 anders als nicht verheiratete Frauen? Wo genau liegt der Unterschied?

m, 46 (gerade in Trennung, die von mir ausging)
 
G

Gast

Gast
  • #52
Jetzt darf man sich fragen, wieso diese Desillusionierung vorwiegend bei einem Geschlecht einsetzt, wie man hier immer wieder lesen kann. m32

Ich würde das mit der einseitigen Desillusionierung nicht so sehen. Frauen sind nach der ersten Ehe nur über andere Dinge desillusioniert, z.B. was Unterstützung und Engagement durch den Mann in der Familie angeht, mangelnde Kommunikations- und Konfliktfaehigkeit des Mannes und ich speziell bin über meinen Exmann im Hinblick auf Treue und Ehrlichkeit komplett desillusioniert, was dann auch zur Scheidung geführt hat.
Wirtschaftlich geht es mir ähnlich wie #31 und ich würde nur noch einen Supermann heiraten. Bei allen anderen wäre ich auch fürs sehr unverbindliche Genießen. Hätte er Probleme, dann werde ich eben auch ganz unverbindlich und bin weg.
 
G

Gast

Gast
  • #53
Eine Ehe kann auch etwas sehr Schönes sein, mich hat es mit Stolz erfüllt, "mein Mann" sagen zu können und auch wenn ich getrennt bin, sind meine Kinder das Beste, was ich habe und nicht lästig!? Mit 40 oder 50 alleine zu sein nur mit wechselnden Partnern würde mir mehr Angst machen.

- Die Ehe kann schön sein, ist sie aber meistens nicht.
- Ich bin auf andere Dinge stolz, aber niemals jemanden "mein Eigentum" nennen zu können. Das spricht gegen meine Ethik.
- ich mag keine Kinder und wenn ich welche möchte, kann ich das ohne Trauschein haben

Mit Kaltherzigkeit hat das nichts zu tun, sondern höchstens, dass ich mit meinem Alter schon zweimal so klug bin wie du.

w30+
 
G

Gast

Gast
  • #54
Das liegt sicher nicht daran, dass Frauen romantischer sind, sondern Männer in höherem Lebensalter schon klüger geworden sind. Wenn eine Frau schon vom ersten Mann ordentlich abgesahnt hat und Unterhalt kassiert, statt in normalem Umfang zu heiraten, ist doch klar, dass sie für Ehe Nr. 2 ein Opfer für das gleiche Modell sucht. Frauen, die Ehe nicht als Geschäft betrachten, sind wesentlich begehrter. Ich habe meine Frau sofort nach Rechtskraft meiner Scheidung von meiner ersten Frau geheiratet. Den Antrag habe ich ihr gemacht. Ich denke, wenn unser Familienrecht ein wenig konsequenter wäre und sich nicht Faulheit, sondern eigene Arbeit lohnen würde, würden weniger Frauen und mehr Männer heiraten wollen - und Frauen wären öfter bereit, ihren Beruf auch auszuüben.
 
  • #55
FS, in meinem Bekanntenkreis ist es genau anders rum. Die Männer wollen immer heiraten und die Frauen nicht. w52
 
G

Gast

Gast
  • #56
Ich bin Mitte der 50er Jahre geboren worden.
In meiner Kindheit galten die moralischen Regeln der 50er noch: Eine Frau, die unverheiratet mit einem Mann zusammenlebte, war nicht viel wert. Aber auch ein Mann, der seiner Freundin dieses Zusammenleben zumutete, war ein Schuft und eigentlich verachtenswert.

in den 70ern änderten sich die moralischen Spielregeln.
Aus meiner Sicht haben sich die Spielregen sehr zugunsten der Männer geändert.
Sie können jetzt alle Vorzüge einer festen Partnerschaft genießen, ohne Verpflichtungen eingehen zu müssen. Sie lassen sich bekochen und betüdeln und überlassen ihren Freundinnen den Löwenanteil der Hausarbeit. ....und immer ist eine attraktive Geliebte "greifbar".
Im krassesten Fall kassieren sie von ihrer Geliebten auch noch "Miete" dafür, dass diese Tisch und Bett mit ihnen teilen darf.
Und alle finden das völlig normal - auch die Frauen.

Viele Frauen spüren die Ungerechtigkeit in diesem Arrangement, aber sie trauen sich nicht, aufzumucken. Denn falls sie es wagen, gehen die Männer - hier im Forum - auf sie los.

w58
 
G

Gast

Gast
  • #57
Liebe FS,

auch ich hatte im Hinterkopf den Gedanken aus ganz großer Liebe vor dem Altar zu treten. Das liegt aber lange zurück.
Ich bin nun demnächst 41 J. alt und nicht mehr so verträumt und verklärt wie ich es mal war.
Zwischenzeitlich habe ich viele hässliche Trennungen gesehen und mir wurde die romantische Brille entfernt.
Ich war 3 x in meinen Leben verlobt und ja, das reicht mir.

Mein jetziger Partner war schonmal verheiratet.
Die Sache ist noch zu frisch um das Thema aufzugreifen. Ich muß nicht heiraten denn ich verdiene genug um nicht von einen Mann abhängig zu sein.

W/40
 
G

Gast

Gast
  • #58
Hier Frau, 50 und etwas, Arztwitwe und Ministerialbeamtin im hD.
Ich könnte mehrmals im Jahr heiraten - woran das wohl liegen mag?
Sicher an meiner Schönheit und Jugendlichkeit......

Hallo,

schön, es mal so auf den Punkt gebracht von einer Frau zu lesen. Warum tust Du es nicht? Eben, genau deshalb, liebe FS, wollen auch immer weniger Männer heiraten. Und Frauen, die finanziell unabhängig sind, schreiben ja in der Regel offen und ehrlich, dass sie nicht heiraten wollen oder schreiben klar, worum es geht:

Zitat von #56: "Ich muß nicht heiraten denn ich verdiene genug um nicht von einen Mann abhängig zu sein. "
Zitat von #36: "Heirat = Absicherung bzw finanzielles Geschenk des Vermögenderen an den weniger Vermögenden, um Gemeinsames aufzubauen, und für einander zu sorgen. "

Da bleiben eigentlich keine Frage mehr offen.

m, 46
 
G

Gast

Gast
  • #60
Warum ich nicht heiraten will? Aus demselben Grund, warum ich nicht den Notausgang zumauere. Ich hoffe zwar, daß ich ihn nie werde benutzen müssen, aber es ist doch gut zu wissen, daß es ihn gibt.

Lach. Die einzig vernüftige und logische männliche Antwort auf diese Frage. Macht Sinn!

Vielleicht kann man aber auch heiraten und einen neuen Notausgang zusammenbauen und zusammen hoffen, dass man ihn nie wird benutzen müssen...aber es gemeinsam beruhigend empfinden, dass es ihn gibt.

Ich schätze, ich (als Frau) würde obwohl sehr freiheitsliebend und freigeistig, aus rein romantischen Grüden, bei einem Mann, den ich über alles liebe und bei dem ich mich genauso geliebt fühle, die letztere Variante gehen wollen.

;-)
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Top