• #31
Ich finde die Frage interessant. Und ich finde an den Antworten spannend, dass manche Frauen das Bedürfnis nicht haben, anderen schlicht klar ist, dass sie für Sex nicht bezahlen müssen, weil sie den "an jeder Ecke" kostenlos bekommen.
Gut. Ich habe auch geschrieben, dass Sex für mich theoretisch leicht zu haben wäre. Damit ist aber gemeint: Irgendeine Art von Sex, mit irgendeinem Mann.
Hingegen befriedigender Sex, mit einem ansprechenden Mann, der nicht vergeben ist, mich freundlich behandelt, auf den ich in dem Moment auch Lust habe, der auch Lust auf mich hat.. huh, das ist wieder eine ganz andere Geschichte. Da muss auch ich mir Mühe geben, Geduld haben und eigentlich ist das gleich viel Aufwand wie Partnersuche. Weil ja, das trennt sich für mich nicht so leicht in irgendwelche Schubladen.
Das männliche Lebensgefühl ist eher in sich befriedigt und von der Wahrnehmung von Selbständigkeit bestimmt. Deshalb suchen Männer Frauen eher nur für den sexuellen Austausch und weniger stark für eine lebenweltliche Verbindung. Gäbe es den Sexualtrieb nicht, wäre das männliche Interesse an Frauen überhaupt nicht vorhanden.
Also "in sich befriedigt" und "selbständig" klingt für mich anders, als sich in ellenlangen Tiraden über Feministinnen, weisse Ritter usw. in einem Online Forum aufzuregen. Man könnte fast vermuten, hier läge ein etwas obsessives Bemühen vor, sich ein Feindbild zu kreieren. Aber was weiss ich schon, bin ja nur eine Frau, haha.
 
  • #32
Als Frau kann man ohne Probleme jederzeit an kostenlosen Sex kommen wenn man will. Natürlich verspricht ein ONS nicht automatisch guten Sex, aber wenn es gut war, kann daraus "mehr" werden im Sinne von Affäre.

Ich hatte in meiner Single-Zeit eigentlich immer jemanden zur Hand, den ich anrufen konnte, wenn ich Lust auf Sex hatte. Das waren sympathische Männer mit denen ich mit gut verstand, mit denen es aber aus dem ein oder anderem Grund nicht für eine Beziehung gepasst hat. Der Sex war gut, denn sonst hätte man diese Affäre gar nicht führen müssen.

Für spezielle Wünsche gibt es diverse Internetplattformen. Somit braucht man auch dafür keinen Callboy.

Ich persönlich kenne keine Frau, die sich schon einmal einen Callboy geholt hat. Ich kenne das nur aus den Medien eher wie hier schon angesprochen von Damen älteren oder mittleren Alters, die sich "gehobenen" Sex plus einen schönen Abend buchen. Für mich wäre das vermutlich nichts, denn ich könnte die Gedanken schlecht ausschalten, dass der Mann das nur macht, weil ich ihn dafür bezahle. Damit meine ich zum einen den Sex, zum anderen aber auch den Abend zuvor. Ich brauche keinen Mann, der mir nach dem Mund redet. Da käme ich mir vermutlich blöd vor.

Pornos gucke ich hin und wieder mal. Ist aber mittlerweile auch schon sehr lange her. Die Zeit mit einem kleinen Kind ist eben knapp und Abends ist man todmüde. Auf langes zusätzliches Anheizen hat man da nicht noch wirklich Lust.

W35
 
  • #33
war völlig naiv überrascht und das unangenehm...wie ich von jungen Männern gejagt wurde...mit briefchen unter der Kaffeetasse.
Haha, erinnert mich an einen Tunesienurlaub mit meinen Eltern. Ich damals noch Teenager 18/19/20 oder so. Die Animateure und der Hotelfotograf fingen alle an, mit mir zu flirten. Die Animateure noch eher zurückhaltend, der Fotograf aber schon sehr dreist und unverschämt. Später efuhr ich, dass die Animateure sich darum gestritten haben, wer mit mir ausgehen darf *kopfschüttel*. Wie gesagt, ich war mit meinen Eltern dort und dann auch nur eine Woche, da nehm ich doch keinen von denen mit nach Deutschland und heirate ihn.
 
  • #35
Und wenn ich mir dann überlege, mit wie vielen Frauen dieser Callboy das, was er da gerade macht, schon für Geld gemacht hat, puh, nee, ich fürchte, das finde ich dann nachgerade eklig.
Na ja, das Problem hat man aber nicht nur beim Bezahlsex. Bei einem attraktiven, charismatischen Mann im Alter von 20+ muss man wohl grundsätzlich davon ausgehen, dass der schon mit zig Frauen im Bett war. Und im Gegensatz zu Ex-Freundinnen/-Affären muss man andere "Kundinnen" wenigstens nicht als Konkurrenz betrachten; sich fragen, was er für diese oder jene wohl empfunden hat .... das waren Geschäftsbeziehungen und fertig.

Klar wird ein Callboy i.d.R. auch ein privates Liebesleben haben, aber das könnte ich wahrscheinlich besser ausblenden als das Vorleben eines "normalen" Mannes.

Extrem wichtig wäre natürlich Verhütung (Kondome), insbesondere wenn es sich um einen Callboy handelt, der auch Männer bedient.

Ob ich über den Gedanken hinwegkäme, dass der Mann mich womöglich abstoßend findet, mich verachtet dafür, dass ich "es nötig habe" ... ich weiß es nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, wie sowas in der Realität abläuft; wie sehr (und wie gut) die Männer schauspielern; ob die dann mal diskret ins Bad verschwinden, um sich schnell eine Viagra einzuwerfen oder sogar irgendwas erektionsförderndes zu spritzen. Wahrscheinlich wollen viele Kundinnen sowieso lieber Oralsex als klassischen Geschlechtsverkehr. Mir würde es allerdings schon um "richtigen" Sex gehen ...

Ich finde man kann dann kommunizieren "Lass mich erstmal meinem Fluchtreflex nachgehen". Das habe nichts mit ihm zu tun, sondern ist eine Eigenart von dir. Dann kannst du, wenn du dich wieder sicherer fühlst, selbstständig nochmal auf den Mann zugehen. Wäre doch ein Versuch wert?
Im Prinzip habe ich das schon so versucht. Nur ist, sobald dieser "Fluchtreflex" einsetzt, mein Interesse an dem Mann weg und kommt auch nicht wieder. Es ist nicht so, dass ich Angst habe, ihn aber immer noch toll finde ... daran könnte man denke ich einfacher arbeiten.

Vielleicht waren die Männer, die mich bisher wollten, auch wirklich nichts für mich; die Anziehung von Anfang an nicht stark genug. Wie gesagt - abgesehen von allen psychischen Hürden war ich nie die Frau, die "Schlag" hatte bei der Männerwelt; die Auswahl war immer begrenzt. Dass ich schon richtig verknallt/heiß war und der Mann auch wollte, kam einfach nie vor. Schon bevor dieser "Fluchtreflex" einsetzte, war es maximal ein, "Och joa, der hat was". Und die meisten, die ich abgelehnt habe, entpuppten sich auch als ziemliche menschliche Katastrophen ...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #36
Ich habe mal von einem Freund eine sehr gute Definition gehört: "Eine Prostituierte bezahlt man nicht, dass sie mit einem mitkommt, sondern dass sie danach wieder geht". Ich denke, das ist der Punkt für die Business - Frau. Keine C-Date Seite, wo man den Lover plötzlich am nächsten Tag als Bewerber da sitzen hat, kein Rumhängen in irgendwelchen Bars, wo einen die "Platzhirschen" ins Ohr sülzen...
Einfach Problemlos - das ist auch einer der Gründe für Männer zu Prostituierten zu gehen.
Der andere Grund ist einfach Optik - ich war jahrelang mit sehr gut aussehenden Freunden unterwegs (so ich Optik bei anderen Männern einschätzen kann) und ich konnte da Dinge beobachten die Damen machten um sich zu präsentieren, die ich nicht für möglich gehalten hätte.
Darum meine Schlussfolgerung: egal ob Mann oder Frau - unterm Strich sind wir alle Menschen und haben die gleichen Beweggründe.
M/47
 
  • #37
Zu dem Argument, Frau könne sich an jeder Ecke (Bar) einen ONS besorgen, habe ich eine Überlegung.
Natürlich stimmt dies erstmal aber was bekommt Frau da für einen Sex? Wird dieser ONS-Mann auch auf ihre Wünsche eingehen? Oder ist er vielleicht ein ganz Schneller und nach 3 Minuten ist alles vorbei.
Da hätte Frau doch mit einem Callboy einen echten Mehrwert. Der weiss wie er eine Frau befriedigen kann.
Das mit den Callboys oder Gigolos ist nicht super etabliert.
Es gibt wohl in Wellness-Hotels etc. immer wieder solche Begleiter.
Das Angebot an Bezahl-Sex für Frauen ist einfach kleiner als das für Männer.

Im Klischee gehen gerade volljährige Jungs oder Männer auf Dienstreise zu Messen abends noch als Kumpels ins Rotlichtviertel. Eine solche verbreitete Rotlicht-praxis üben Frauen nicht aus.
 
  • #38
Ich hatte in meiner Single-Zeit eigentlich immer jemanden zur Hand, den ich anrufen konnte, wenn ich Lust auf Sex hatte. Das waren sympathische Männer mit denen ich mit gut verstand, mit denen es aber aus dem ein oder anderem Grund nicht für eine Beziehung gepasst hat.
Sowas habe ich z.B. nie gemacht. Wie unterschiedlich wir Menschen doch sind:)
Sich zufällig treffen, etwas kennenlernen, wenn wir uns gegenseitig angesprochen haben dann Sex aber auch nicht immer. Selten ein zweites oder drittes Treffen, sondern getrennte Wege. Die grundsätzliche Lust ist bei mir natürlichweise vorhanden, aber Lust auf gemeinsamen Sex mit einem Mann hängt vom Mann ab, bzw. löst er Begehren in mir aus.

Also zur Frage, Callboy könnte bei mir in die Hose gehen, würde es auch ziemlich sicher, wenn es so ein geleckter Sonnyboy wäre. Aber die Profis haben bestimmt für mich auch den Handwerker in Arbeitszeug im Repertoire😂

Hygienemäßig finde ich es bei einem Profi auch weniger bedenklich als bei beinem betrügenden Beziehungsmann, kaum aus der einen raus geht es ungewaschen in die nächste rein.
 
  • #39
Im Klischee gehen gerade volljährige Jungs oder Männer auf Dienstreise zu Messen abends noch als Kumpels ins Rotlichtviertel. Eine solche verbreitete Rotlicht-praxis üben Frauen nicht aus.
Das Cliché stimmt. Ich habe in den 90ern das Studium durch Taxifahren in einer mittleren deutschen Großstadt finanziert. Wenn eine Aktionärsversammlung, eine Messe oder ein Parteitag war, kamen auch die Huren aus allen Ecken des Vaterlandes in die Stadt. Das ist wie im Mittelalter, als die Söldnerheere einen Tross Huren nach sich zogen. Oft kam über den Taxifunk eine Mitteilung der Zentrale, man solle keine Kunden mehr ins XYZ-Bordell fahren. Dieses habe sich bei der Taxizentrale wegen Überlastung gemeldet sein.

Typisch ist auch der Firmenausflug. Nach Beendigung des offiziellen Programms wollen einige nach "was erleben". Als Taxifahrer muss man je nach Geldbeutel das Passende ansteuern.

Es gibt aber auch solche Erlebnisse anders herum. Frauen, die mit dem Gedanken liebäugeln, fragen einen als Taxifahrer oft, wie welche Läden laufen und welche Leute da verkehren, ob man "Wirtschafter" kenne.

Die Hobby-Hure, mit der ich derzeit befreundet bin, berichtet auch von regem Interesse in ihrem Freundinnenkreis. Derzeit führt sich eine Freundin ins Gewerbe ein. Diese will nach 22 Jahren Ehe was "Versautes erleben" und ist natürlich auf das Geld aus.
 
  • #40
Ich frage mich, warum du diese Frage stellst? Was soll diese Marktanalyse?
Meines Erachtens ist für Frauen sehr schwierig Sex und Liebe zu trennen. Erstens können sie auch umsonst Sex haben und zweitens mit einem Mal ist es auch nicht erledigt.
Hier berichten regelmäßig Männer, die Sex als Sport betrachten. Die Frauen ticken aber anders. Was Sexualität interessant macht, ist m. E. nicht unbedingt der mechnischer Akt sondern die Interaktion zwischen den zwei Menschen und es ist für viele Menschen und für sehr viele Frauen mit einer emotionalen und dauerhaften Bindung verbunden und das kann nicht gekauft werden. Es gibt sowas nicht zum Kaufen. Es ist wie diese Kreditkarten Werbung: Es gibt Dinge, die sind unbezahlbar und für alles andere gibt es Master card und ich meine, dass wertvolle Sexbeziehung auch zu Waren gehört, die man nicht bezahlen kann. Sex ist in der Hinsicht, wie Samen, die wachsen können. Man kann sie auch kaputt treten und vernichten.
 
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  • #41
Hallo zusammen! (bin neu hier ; )

Ich sehe es so wie @godot.
Es gibt Sex und dann gibt es Sex (sabber...; ).

Die Chance, in einer Bar schnell jemanden für befriedigenden Sex zu finden, scheint mir verschwindend gering zu sein und deshalb habe ich (w/um die 45) das auch nie versucht. Ich habe sogar mehrmals die Erfahrung gemacht, dass es in mehrjährigen Partnerschaften nicht leicht ist, an befriedigenden Sex zu kommen, was zum Teil natürlich auch an mir liegt.

Darüber einen Callboy in Anspruch zu nehmen habe ich bereits einmal nachgedacht, bin aber nach wie vor Lichtjahre davon entfernt es auch zu tun. Aus mehreren Gründen. Was, wenn jemand aus meinem Umfeld davon erfährt? Was, wenn er mir unsympathisch ist?
Dass Prostitution und ein menschenunwürdiges Milieu in Zusammenhang stehen, hätte ich eher nur bei Frauen vermutet, aber natürlich könnte es auch Männer treffen und das möchte ich keinenfalls unterstützen!

Mein persönlichler Königsweg (ich bin und bleibe gerne Single) ist es, sich in einem einschlägigen Portal eine freundschaftliche und respektvolle Sexbeziehung anzulachen und diese exklusiv zu führen.
 
  • #42
Ich kenne auch keine Frau mit Callboy-Erfahrung.

Und kann mir das bei mir auch nicht wirklich vorstellen, da mich der Mann als Gesamtpaket anmachen müsste und ein Wildfremder, den ich telefonisch herbeiordere, zu großer Wahrscheinlichkeit das nicht liefert. Ein Eigengeruch, den ich nicht mag, kann da schon entscheidend sein. Eine Stimme, bei der ich denke, sei lieber still, eine Wortwahl, wo ich "halt einfach die Klappe" haben möchte.

Und er gibt mir das dann das, was ich wünsche? Menschen sind doch in ihrer Körpersprache so vielfältig....ich glaube einfach nicht, dass einer alle befriedigen kann. Oder heißt Befriedigung einfach Orgasmus? Vielleicht weiß der Typ wie das geht....aber ob ich das so gut finde? Oder einfach nur denke, ich habe mir gerade meine Vergewaltigung bestellt und muss sie jetzt zahlen...

Es gibt ja nicht den Männerpuff, in den ich gehen kann und mir einen aussuche, oder?
Ich habe nur die Möglichkeit, ungesehen (also nur vom Photo) jemand zu bestellen, ja?
 
  • #43
Die Chance, in einer Bar schnell jemanden für befriedigenden Sex zu finden, scheint mir verschwindend gering zu sein
Hier muss ich nun doch noch mal einhaken.
Wer sagt denn, dass ein Callboy befriedigenden Sex "mitbringt"?
Was genau macht der denn bitte anders?
Ich glaube kaum, dass die Experten sind für Frauenfragen.
Auch wird er der jeweiligen Frau nicht an den Augen ablesen können, was für sie in Ordnung ist, oder was sie sich speziell wünscht. Das ist nämlich durchaus sehr individuell.
Wenn die eine es mag, dass man zwischendurch auch mal auf dem Po haut, würde eine andere empört und peinlich berührt verschwinden. (Ich hoffe das Beispiel war verständlich. Ich will das auch nicht weiter ausführen)

Es gibt genug Männer, die sich nicht prostituieren und dennoch befriedigenden Sex "mitbringen" (doofes Wort, aber ich weiss gerade nicht, wie ich es anders formulieren soll).
Ausser meine Trefferquote war zufällig immer sehr hoch. Glaube ich aber kaum, dass es sich um Zufälle handelt. Viel mehr hat die eine oder andere Frau eben ein gewisses Gespür dafür, mit wem sich da was entwickeln kann.
Ich sehe also das Problem nicht nur bei Männern gelagert.
Wenn die Frau selbst nicht weiss, wie befriedigender Sex für sie funktioniert, dann wird dieses Rätsel auch der Callboy nicht lösen können.
Von nichts kommt bekanntlich nichts.
Man kann Männer sehr gut dahingehend "steuern" (sorry auch schon wieder so ein blödes Wort :D), dass sie entsprechend selbst locker werden und entsprechend selbst "dazulernen". Genauso umgekehrt. Da schwingt man sich entsprechend ein. Es ist doch völlig normal, dass nicht jeder den gleichen Erfahrungshorizont besitzt. Oder alle das gleiche mögen. Auch nicht in Bezug auf Sex.

Ich kann ja gewisse Erwartungshaltungen nicht leiden, die wirken, als müsse man nur die Hand aufhalten und wenn nicht das reingelegt wird, was man wollte, dürfe man sich lauthals beschweren.
Das mag ich weder von Frauen noch von Männern.
Ich sehe da Defizite.
 
  • #44
Zu dem Argument, Frau könne sich an jeder Ecke (Bar) einen ONS besorgen, habe ich eine Überlegung.
Natürlich stimmt dies erstmal aber was bekommt Frau da für einen Sex? Wird dieser ONS-Mann auch auf ihre Wünsche eingehen? Oder ist er vielleicht ein ganz Schneller und nach 3 Minuten ist alles vorbei.
Da hätte Frau doch mit einem Callboy einen echten Mehrwert. Der weiss wie er eine Frau befriedigen kann.
Richtig. Und wäre ich jetzt Single, und vielleicht noch ein paar Jahre älter und reicher, dann würd ich das auf alle Fälle mal ausprobieren. Ich mach aber auch aus Sex nicht so ne große Sache.

Ich begreife diesen Mann auch nicht als Ware, sondern er verkauft mir eine Dienstleistung, nach meinen Wünschen. Halt wie ein Friseur. Da gibt es gute und schlechte, ebenso wahrscheinlich bei Strippern (wobei mir das nix gibt) oder Callboys.

Und solange ich da noch keine Erfahrungen habe, will ich mich darüber auch nicht negativ äußern.

@godot
Du meinst, ein bezahlter gibt sich mehr Mühe?
Ich will trotzdem keinen Schauspieler!
...
Außerdem hat im günstigsten Fall der Mann mich erwählt, weil ich ihm gefalle und nicht, weil ich Geld auf den Tisch gelegt habe.
Das wäre mir in diesem Fall völlig schnuppe. Genauso, wie mir Wurst ist, wieviele Kundinnen dieser Dienstleister sonst noch bedient hat. Ich gehe davon aus, dass diese Menschen nur mit Kondom unterwegs sind, und zwischendrin waschen die sich sicher auch mal.

Ich kann aber auch Sex von Liebe trennen. Also klares ja, sollte ich mal wieder Single sein - was ich nicht hoffe, bin ich käuflichem Sex gegenüber nicht abgeneigt.
 
  • #45
Ich frage mich, warum du diese Frage stellst? Was soll diese Marktanalyse?
Anlaß war in diesem Thread der Beitrag #24 von @Andreas1965 https://community.elitepartner.de/forum/frage/wie-lange-habt-ihr-ohne-sex-gelebt.84125/ Post #24

"Zitat von Ejscheff:
Ich sehe männliche Prostitution nicht indifferent zu weiblicher Prostitution. Vermutlich sind die Kunden männlicher Prostituierter ebenfalls überwiegend Männer und die Motive der männlichen Prostituierten z.T. ähnlich wie die der weiblichen Prostituierten."
So deutet sich der Weiße Ritter die Sachlage um",

Ich habe den Kommentar von @Andreas1965 so gedeutet, dass er meine Meinung nicht teilt, daher meint, dass tatsächlich eine signifikante Anzahl von Frauen Callboys nutzt.

Ich kann mir dies nicht vorstellen aber, dass bedeutet ja nicht, dass ich richtig liege daher meine Frage.

Persönlich kann ich mir aber in speziellen Konstellationen durchaus vorstellen, dass Frauen männliche Sexdiensleister in Anspruch nehmen.

Ausführlich war ich schon auf den "Urlaubsfreund" eingegangen.

Jemand anderes hatte das Thema Sexualität von Menschen mit Handicap, also Sexualbegleitung angesprochen. Ähnlich gelagert sind ggf. Tantramassagen. Beides Dienstleistungen die eigentlich nicht als Prostitution eingeordnet werden aber sexuell sind bzw. sein können.

Ein weiteres nahes Thema sind vielleicht männliche Stripper. Das geht aber wahrscheinlich eher in Richtung Mutprobe als in Richtung echter Sexualität oder sogar dem Konsum von Prostitution.

Einige können sich hier durchaus vorstellen sich einen Callboy zu kaufen. Die meisten von diesen machen aber gleichzeitig einen Rückzieher von dieser Idee. Der Callboy ist dann wohl eher ein Gast ihrer Fantasien und nicht jede Fantasie will oder muss man verwirklichen.

Was mich interessieren würde @Andriana hast du dich schon einmal mit Tantramassage als Einstieg in einen entspannteren Umgang mit Sexualität beschäftigt? Bzw. sind dir schon Massagen jederart grundsätzlich zu nah?
 
  • #46
Hallo @Ejscheff , theoretisch habe ich mir die Frage auch längst gestellt. Mich würde da auch eher das Wissen "danach" als Erfahrung, also wie es so war, interessieren, und nicht die Aktion, der Moment selbst.
Real und vom jetzigen Zeitpunkt würde ich sagen, es würde mich nicht glücklich machen, mir einen Menschen zu buchen, der dann nach Vorgabe mit mir intim wäre. Da würde ich auf den Sex verzichten.
Die Tätigkeitsausübung in diesem Ramen, entspricht auch nicht meiner persönlichen Definition von Männlichkeit, würde mich also auch nicht ansprechen.
w45
 
  • #47
Ausführlich war ich schon auf den "Urlaubsfreund" eingegangen.
Kann man diese als Prostitution bezeichnen? Es ist eine interessante Gedanke aber das habe ich so nie gesehen. Deshalb sollten wir erst einmal definieren, was das Wort Prostitution bedeutet.
Das, was du beschreibt, würde ich eher Richtung, Betrug einordnen...denn diese Männer bieten keinen Sex an. oder? Sie fahren die Dame herum und versuchen ihr Geld aus der Tasche zu ziehen.

Ich kenne einen sehr schönen Film über dieses Thema. Es heißt American Gigolo mit Richard Gere. Da kriegt man eine Ahnung, was es bedeutet. Natürlich verliebt sich eine Frau in ihn und rettet ihn dann :). Ein schöner Film....
 
  • #48
Was mich interessieren würde @Andriana hast du dich schon einmal mit Tantramassage als Einstieg in einen entspannteren Umgang mit Sexualität beschäftigt?
Ich hab schon mal versucht, mich in Tantra einzulesen, aber die Erklärungen empfand ich als so schwammig/verschwurbelt, dass ich ehrlich gesagt schnell die Geduld verloren habe. Aufgrund des Wenigen, das ich weiß, glaube ich nicht, dass ich etwas damit anfangen könnte. Wenn es bei Tantra um besonders langsame, sanfte Berührungen geht, so wie ich es im Kopf habe, würde es mich vermutlich aggressiv machen. Ich kann schon dieses "beruhigende" Gesäusel bei geführten Entspannungsübungen, Hypnose o.ä. nicht ab.

Normale Massagen hab ich schon gelegentlich wegen Rückenproblemen verordnet bekommen. Ich fand die Erfahrung nicht beängstigend o.ä., hätte aber auch gut darauf verzichten können. Es soll ja Singles geben, die über Massagen Nähe-/Berührungsdefizite ausgleichen. Kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen🤷‍♀️ Was soll toll daran sein, von irgendeinem Fremden berührt zu werden? Wenn der Masseur besonders heiß wäre, könnte ich es natürlich verstehen😉 ... aber sonst?

Ich habe nur die Möglichkeit, ungesehen (also nur vom Photo) jemand zu bestellen, ja?
Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber ich habe schon öfters gehört, dass viele Pornodarsteller den Löwenanteil ihrer Einnahmen als Escorts erzielen. Angeblich nutzen viele "Stars" die Filmchen in erster Linie, um ihre "Waren" anzupreisen und einen Kundenstamm aufzubauen. Nun bezogen sich diese Aussagen auf die amerikanische Pornobranche. Falls es überhaupt stimmt, weiß ich nicht, ob es für alle Geschlechter/sexuellen Orientierungen gilt und v.a., ob wir hierzulande überhaupt eine nennenswerte Pornoindustrie haben.

Aber wenn man es jetzt mal als gegeben hinnimmt, würde es bedeuten, dass man seinen "Dienstleister" schon mal in Aktion erleben und sich die Körpersprache und den Umgang mit einem Sexpartner angucken könnte. Aber klar, der Geruch würde da immer noch fehlen, und v.a. wäre alles schon von Anfang an sehr zielgerichtet und aufs Sexuelle reduziert.

Bei einer normalen Begegnung nimmt man einen Mann ganzheitlich war; der Körper wird einem nicht eingeölt auf dem Silbertablett präsentiert, sondern in einer ansprechenden Verpackung. Oft entsteht erst nach und nach Lust auf mehr ... dieser natürliche Aufbau sexueller Anziehung ist wohl schwer nachzustellen im Rahmen einer geschäftlichen Transaktion.

Ein guter Kompromiss wären vielleicht Bars/Restaurants, in denen käufliche Herren als Kellner bedienen. Sticht einem einer ins Auge (oder in die Nase😉), könnte man sich gegen ein entsprechendes Trinkgeld mit ihm ins Obergeschoss zurückziehen. Anderenfalls genießt man einfach nur die Drinks und gepflegte Atmosphäre. Ich schätze mal, so ähnlich funktionieren auch Bordelle der gehobenen Preisklasse.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #49
Kann man diese als Prostitution bezeichnen? Es ist eine interessante Gedanke aber das habe ich so nie gesehen. Deshalb sollten wir erst einmal definieren, was das Wort Prostitution bedeutet.
Prostitution ist Sex gegen eine Gegenleistung.

Rein prinzipiell gibt es für mich keinen Unterschied zwischen einem Mann, der eine Prostituierte bezahlt und einer Frau, die nicht bezahlen muss, aber sich „an jeder Ecke“ einen Mann mitnimmt oder einem ONS. So oder so Sex, um Sex zu haben oder eben um Geld zu verdienen. Wenn man moralisiert müsste man Sex mit Liebe gegenüberstellen.

Für mich ist die Grenze da, wo die Freiwilligkeit aufhört, genauer der Zwang durch Dritte anfängt.
 
  • #50
Ich bin vor ca. drei Jahren beim Online Dating von einer mondänen Französin angeschrieben worden. Die Dates waren sehr gut. Es war starke Anziehung da, aber es ging irgendwie nie weiter, als ob Sand im Getriebe ist. Sie war alleinerziehend mit zwei Kinder im Teenager-Alter. Gut zehn Jahre vorher hatte sie, also mit Kleinkindern, da schon alleinerziehend einen Hotel-Animator im Tunesien-Urlaub geheiratet und mit nach Deutschland gebracht. Der Tunesier ist zwanzig Jahre jünger als sie. Zu dem Zeitpunkt unserer Dates war sie von ihm dauernd getrennt lebend.

Aufgrund ihrer aberwitzigen Ehe hatte ich anfänglich zwar einen rote Flagge auf sie gesetzt, ließ mich aber aufgrund der starken Anziehung entgegen der Drei-Date-Regel auf weitere Dates ein. Es ging trotzdem nicht weiter, bis sie schließlich eingestehen musste, an ihren Tunesier emotional noch zu sehr gebunden zu sein.

Eine andere Frau in meinem Bekanntenkreis wieß mich darauf hin, an einen Bezness-Fall geraten zu sein. Den Ausdruck kannte ich bis dahin nicht. Meine Internet-Recherchen ergaben, dass es dafür sogar Selbsthilfegruppen für Opfer mit Foren gibt. Der Fall meiner Französin war klassisch. Die Bezzies suchen sich Frauen mit Vermittlungshemmnissen am Partnermarkt aus, weil diese leichte Opfer sind: idR deutlich älter, alleinerziehend, schlecht aussehend. Es gibt zwei Varianten von Bezness: Wenn beide es als einen Handel ansehen heißt es "mariage blanc". Und wenn eine Seite die andere über den Tisch zieht "mariage gris".

Ich habe dann nach ihrem Bezzie auf Facebook geforscht. Ich kann Französisch und Facebook übersetzt sogar Arabisch. Er hat in Tunesien eine gleichaltrige Tunesierin, mit der jüngere Kinder hat. Zudem hat er in Paris ein zweites Bezness-Opfer, das er ausnimmt.

Ich kannte auch einmal eine Deutsch-Türkin, schlecht aussehend, die im Heimaturlaub von einem Landsmann angegraben wurde. Sie hat ihn geheiratet und mit nach Deutschland gebracht. Er leitete die Scheidung ein, sobald die drei oder vier Jahre, die er für eine eigenständige Aufenthaltserlaubnis braucht, um waren.

"Meine Französin" war zwischenzeitlich mit einem älteren deutschen Mann mit Geld zusammen; eher kleinwüchsig gedrungen, kaum noch Haare, Bauch, aber Porsche. Auch eine Form von Bezness. Wenn sie auf Südländer steht, ich bin südamerikanischer Abstammung, dürfte der Geld-Typ nicht ihrem Typus entsprechen. Mittlerweile sucht sie wieder auf Tinder. C'est la vie.

Beide Filme wirkten anders als American Gigolo oder z.B. Pretty Woman auf mich realistisch.
American Gigolo ist schon realisitsch - für die hauchdünne Schicht der Superreichen, in der er spielt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #51
Die Bezzies suchen sich Frauen mit Vermittlungshemmnissen am Partnermarkt aus, weil diese leichte Opfer sind: idR deutlich älter, alleinerziehend, schlecht aussehend.
Letztlich doch auch eine Form von Prostitution. Für mich ist das alles ziemlich scheinheilig. Bei vielen dieser Beziehungen ist es Sex gegen Aufenthaltserlaubnis, ich habe das im Bekanntenkreis öfter beobachtet. Die "Beziehungen" hielten genau so lange, bis die Aufenthaltserlaubnis durch war. Eigentlich sollte da die Ausweisung erfolgen...
 
  • #52
Hier berichten regelmäßig Männer, die Sex als Sport betrachten. Die Frauen ticken aber anders.
Erstens ist das mit dem "Sport" eine Sache, die nicht allen Männern so gefällt. Es gibt auch Männer die ganz anders ticken. Ich stehe dazu - und selbst den Monogamen unter uns rate ich: Probiert es mal mit mehr Sex, wenn ihr keine Lust zum Joggen habt. Denn Kalorien werden verbrannt - egal ob Ehepaar oder ONS ....
Zweitens gibt es auch Frauen, die Sex als Sport - oder häufiger als Befriedigung eines körperlichen Bedürfnisses betreiben. Immer dran denken - Männer, die ONS haben haben diesen mit einer Frau .....
Wahrscheinlich ist der Markt für Frauenclubs noch nicht entwickelt. Aber das kommt - man denke an die Ausflüge ganzer Frauencliquen zu den Männerstrip Veranstaltungen. Nachteil dabei - nimmt eine Frau sich wirklich einen solchen Mann aufs Zimmer weiss am nächsten Tag das ganze Dorf Bescheid. Also eher die Angst vor Folgen als die generelle Ablehnung .....
Die "gehobene Atmosphäre ... durchaus ein Geschäftsmodell. Ich sehe hier allerdings einen Unterschied .... Männer haben keinerlei Hemmungen gesehen zu werden ..... Frauen schon. Also müsste man mit viel intimeren Separees arbeiten, was die Preise wieder in die Höhe treiben würde.
 
  • #53
Ein Eigengeruch, den ich nicht mag, kann da schon entscheidend sein. Eine Stimme, bei der ich denke, sei lieber still, eine Wortwahl, wo ich "halt einfach die Klappe" haben möchte.
Du sprichst etwas wichtiges an. Die Prostituierte werden sehr oft Opfer der Gewalt, denn jeder so (wie du) über sie denkt.

Prostitution ist Sex gegen eine Gegenleistung.
Laut Duden ist Prostitution gewerbsmäßige Ausübung sexueller Handlungen.
Juristisch Betracht ist Prostitution die Bereitstellung sexueller Dienstleistungen gegen Entgelt. Sie kann in Freiheit und Freiwilligkeit erfolgen oder unter Zwang (Zwangsprostitution), in Verbindung mit Menschenhandel und Sklaverei.

Das ist sozusagen ein Beruf.

Beide Filme wirkten anders als American Gigolo
Für mich bestätigen beide Filme (habe die Handlungen in Wikipädia gelesen) die Aussagen der Foristeinnen. Die Frauen (auch viele Männer) suchen nach Liebe und Geborgenheit und das kann man nicht kaufen.

Etwas anderes muss ich aber hier los werden. Nicht jede Ausländer/in heiratet für den Aufenthaltserlaubnis. Viele heiraten aus Liebe und wenn man Statistiken glauben mag, bleiben die binationale Paare länger zusammen als Paare, die beide aus dem selben Land stammen. Es ist deshalb an sich ein Vorurteil zu glauben, dass die Ausländer nur ein Aufenthaltserlaubnis ergattern wollen. Ihr seid bestimmt alle liebeswürdige Menschen und habt bestimmt auch viel mehr anzubieten.

Also Think different :) !

Euch Allen einen schönen Sonntag
 
  • #54
Was Thailand für Männer, das ist z.B. Kenia für Frauen.
DAS können Frauen, im Gegensatz zum Callboy.
Denn da kann Frau sich den Mann aussuchen, Geruch und was alles gefordert wird, dementsprechend erstmal abchecken.
Eigentlich ist es wie mit dem Porno. Dem Mann reicht die reine Aktion, vielleicht noch bisschen quatschen hinterher.
Die meisten Frauen brauchen das vorher, quasi mit drumherum wie ein Frauenporno.
 
  • #55
Solche Menschen können ohne weiteres den Partner zu jederzeit austauschen!
Lieber @INSPIRATIONMASTER , auch bei dir kommen viele ins Kopfschütteln. Nämlich wenn sie bemerken, wie wenig du doch verstehst, von dem, was du liest. ;)
Den Partner kann man selbstverständlich NICHT jederzeit "austauschen". Es geht hier aber nicht um Partnerschaft, sondern nur um Sex, und das sogar nur theoretisch! Es geht hier nicht explizit um Sex in der Partnerschaft, sondern auch um Sex in Singlezeiten.
Eine Partnerschaft ist wesentlich mehr, als der sexuelle Akt, so dass es einfacher ist, Sexpartner auszutauschen, als den Lebenspartner, der mit einem durch dick und dünn geht. Diese Partnerschaft, die von Liebe und Vertrauen geprägt ist, hier vom Sex abhängig zu machen, ist mir persönlich zu einfach gestrickt.

Es gibt nun mal Menschen, die Sex auch mit Menschen haben können, mit denen sie keine Partnerschaft haben. Wie sie sich in festen Partnerschaften verhalten, steht doch auf einem ganz anderen Blatt. Wo ist das Problem?
Leb doch einfach dein Leben, die anderen leben ihres.
 
  • #56
Die Prostituierte werden sehr oft Opfer der Gewalt, denn jeder so (wie du) über sie denkt.
Lehnst du dich hier nicht ein bisschen weit aus dem Fenster? Ich denke noch nicht mal schlecht über Prostituierte. Ich habe lediglich erklärt, warum ich mir nicht online jemanden zum Sex bestellen würde. Ich habe es deshalb so beschrieben, um noch einmal zu verdeutlichen, dass es männliche Prostituierte für uns Frauen so nicht gibt wie für Männer.( Und wenn, dann ist es sogar teurer).
Einen Menschen schlecht zu behandeln, weil ihm die Stimme oder der Geruch nicht gefällt, obwohl man ihn sich selbst ausgesucht hat, ist etwas völlig anderes. Bei Anwendung von Gewalt ist das kriminell.

man Statistiken glauben mag, bleiben die binationale Paare länger zusammen als Paare, die beide aus dem selben Land stammen.
schon wieder Statistiken....ich lebe in einem internationalen Umfeld und kenne alle möglichen Kombinationen von Nationalitäten. Scheidungen gibt es überall. Paare die zusammenbleiben auch. Aber eine Statistik herbeizurufen, weil einem Argumente fehlen oder weil man die Diskussion so haben will, damit das rauskommt, was man hören will, ist einfach nur banal.

Keiner hat hier "auf die Ausländer" oder binationale Ehen geschimpft. Beruhige dich mal! Das Thema ist Prostitution für Frauen und wo sie sich das holen können und wie sie dabei auch reingelegt werden...
 
  • #57
Also für eine Nacht mit Richard Gere würde ich auch glatt zahlen;-)

Also ich bin mir sicher...bezüglich Tunesien, dass kaum eine der Damen dort, hier zugeben würde was sie bewusst treibt
Und damit meine ich nicht die Frauen, die glauben aus Liebe einen Heiratsantrag zu bekommen.
Sondern die, die eigentlich ganz flott aussahen aber älter waren.
Die gehen mit den Jungs shoppen...kostet da ja nicht viel oder bezahlen ihm die Unterkunft wenn Hotels zu haben, was auch überschaubar ist
Mieten eine Wohnung wenn sie dort sind mit dem jungen Schnucki ( ja ich hab neugierig gefragt;-) Sie leisten sich den..
Aber ich glaube die erzählen Zuhause sie wären im Kurhotel.

Was ich damals gedacht habe ist noch nicht mal, dass sie selbst ohne Liebe den Sex genießen....und ich das nicht könnte.
Sondern ohne die Bestätigung für sich als Frau klar kommen.
Unabhängig das mein Geldbeutel zu klein wäre, so wäre es auch mein Selbstbewusstsein
Versteht mich nicht falsch, ich war schon für eine Freundschaft + zu emotional aber wenn ich mal streiche, dass ich Sex mit Gefühl und Bindung für mich bevorzuge...
Stände die Entscheidung im Raum...ons oder Callboy, würde ich sicher den Ons haben. Weil den hätte ich irgendwo kennengelernt und ich hätte Sex wenn es vorher prickelt und....und das ist entscheidend, ich hätte zumindest das Gefühl, dass er mich anziehend und sexy findet. Ich käme mir vor, wie rudis resterampe,.wenn das mit mir nur einer für Geld tut.
Aber ist es eklig oder beneidenswert, wenn jemand einfach sagen kann: ich will Sex und der Rest hinterlässt kein ungutes Gefühl?

Ich für mich bin froh, dass ich nie in der Situation war aber wenn, ginge es weniger um Moral, sondern darum, dass ich wohl das heulende Elend bekommen würde.
 
  • #58
Na ja, das Problem hat man aber nicht nur beim Bezahlsex. Bei einem attraktiven, charismatischen Mann im Alter von 20+ muss man wohl grundsätzlich davon ausgehen, dass der schon mit zig Frauen im Bett war. Und im Gegensatz zu Ex-Freundinnen/-Affären muss man andere "Kundinnen" wenigstens nicht als Konkurrenz betrachten; sich fragen, was er für diese oder jene wohl empfunden hat .... das waren Geschäftsbeziehungen und fertig.
Nun ja, aber ein Callboy hat wohl sehr stark wechselnde (Geschäfts-)Partner(innen), oder? Und, ganz ehrlich, wenn ein "attraktiver, charismatischer Mann im Alter von 20+" seine Attraktivität und sein Charisma genutzt hat, um mit zig Frauen ins Bett zu gehen ("weil er's kann"), interessiert er mich auch nicht.
 
  • #59
Etwas anderes muss ich aber hier los werden. Nicht jede Ausländer/in heiratet für den Aufenthaltserlaubnis. Viele heiraten aus Liebe und wenn man Statistiken glauben mag, bleiben die binationale Paare länger zusammen als Paare, die beide aus dem selben Land stammen. Es ist deshalb an sich ein Vorurteil zu glauben, dass die Ausländer nur ein Aufenthaltserlaubnis ergattern wollen.
Tut mir leid, ALLE Statistiken, die ich kenne, sagen, dass binationale Paare ein etwa 65% erhöhtes Scheidungsrisiko haben. Einfach mal googlen, ich kenne keine, die deine Aussage bestätigt. Und ich HABE eine binationale Beziehung. Ist ja auch logisch, da kulturelle Unterschiede noch on top zu den üblichen normalen Streitgründen kommen und dann natürlich auch die Paare drin sind, bei denen wirklich einer eine Aufenthaltserlaubnis möchte. Warum sollte das nach deiner Meinung denn eher halten? Macht doch gar keinen Sinn, ist wohl romantisches Wunschdenken.
Außerdem hat das ja nun mit Prostitution nichts zu tun. Auch Heirat aus Aufenthaltsgründen ist was ganz anderes als Prostitution. Du vermischt da mehrere Sachen, die nichts miteinander zu tun haben.
Ich denke aber weiterhin, dass Frauen nicht nur aus Gründen von "das darf keiner erfahren" seltener Callboys in Anspruch nehmen. Ich meine, die meisten Männer erzählen das doch auch nicht und es kommt nicht raus; Frauen gehen ja fast ebenso häufig fremd wie Männer. Da könnten Sie doch genauso einen Callboy in Anspruch nehmen? @Tom26 Ich denke, da sind die Frauen biologisch anders gestrickt, wahrscheinlich schon, weil die Gefahr einer Schwangerschaft eben ein anderes Auswahlverfahren nötig macht. Dafür ist nicht unbedingt Liebe nötig, viele Frauen genießen auch ohne Liebe Sex. Aber wie hier die meisten Foristinnen schreiben, muss es eben nicht nur für rein Rein/Raus passen, sondern viele Dinge drumrum (Geruch, Geschmack) und das hat was mit biologischer Passung zu tun. Das heißt nicht, dass nicht manche Frauen das in Anspruch nehmen würden, aber Männer sind bei der Wahl der Prostituierten nicht so wählerisch, weil sie nicht müssen. Ich meine, ich wundere mich bei Dokus regelmäßig, dass selbst wirklich sehr offensichtliche Crack-Frauen noch Freier haben. Ich denke, das wäre andersrum kaum möglich, dass eine Frau mit dem Auto zum Straßenstrich fährt und sich dort jemanden ohne Zähne und total vollgedröhnt mitnimmt. Wie hier schon gesagt, sind die meisten Freier von Callboys auch männlich.
 
  • #60
Ich habe es deshalb so beschrieben, um noch einmal zu verdeutlichen, dass es männliche Prostituierte für uns Frauen so nicht gibt wie für Männer.( Und wenn, dann ist es sogar teurer).
Die Situation von Männern und Frauen ist einfach grundsätzlich nicht vergleichbar.
Frauen regen sich zwar darüber auf, dass Männer für Sex bezahlen, umgekehrt schreiben sie hier reihenweise, dass sie Sex haben können, ohne zu bezahlen oder aber gar nicht haben wollen. Oder eben sogar dafür bezahlt werden. Und für Frauen ist der Markt nicht da, weil ja hier auch viele schreiben, dass sie sich das nicht vorstellen können.

Mal wieder eine Frage von mangelnder Toleranz. Letztlich ist doch völlig egal, wer wie, mit wem und wie oft Sex hat, solange alle Beteiligten zufrieden sind. Ich muss das ja nicht nutzen, aber warum sollen andere es nicht nutzen können. Es hat ja niemand einen Schaden, solange man sich im legalen Bereich bewegt.