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  • #241
@ 238: ... also 25 bis 35 Sexualpartner ist jetzt nicht so arg viel, jedenfalls wenn man/frau Ende 50 ist, so wie du. Scheint mir eher normal, es sei denn jemand hat seine Studentenzeit ausschließlich mit Lernen zugebracht ...

@ 239: nicht "widerlich", aber zumindest ziemlich abturnend ist es, wenn jemand in einem Forum mit einem gewissen Niveau-Anspruch schreibt und sich dann nicht einmal um minimalste Rechtschreibkenntnisse bemüht.
 
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  • #242
An@239
Wenn hier soviele Männer Ekel vor solchen Frauen haben, dann fragt man sich, wo Frau all diese Männer findet, die eben soviele Frauen gehabt haben müssen. Denn sonst würde es ja zahlenmäßig gar nicht hinhauen.
Ich persönlich brauchte nie einen Mann überreden, es war immer die andere Seite, von der das Angebot kam. Und wenn Frau mitmacht, ist sie dann plötzlich eine Schlampe.
Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.
 
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  • #243
Interessant: Klar wird hier mit zweierlei Mass gemessen. Das ist wohl eine Realität, die man(n)/frau (eher naturgemäß letztere) nicht gut finden muss, was aber an ihrem grundsätzlichen Bestehen rein gar nichts ändert.

Die Erklärung dafür mag im Einzelfall "Angst vor starken Frauen" einschließen - ich denke aber eher, daß "starke Frauen" attraktiver sind als schwache. Wäre dann eben eine mögliche Folgefrage, ob viele Sexualpartner ein Zeichen der inneren Stärke sind oder doch eine (oder gar mehrere) Schwäche(n) reflektieren.

Auch das Neidargument halte ich für einen Irrtum Ausnahmen mögen die Regel bestätigen) - so "billig" lässt sich der Sachverhalt - Männer UND Frauen betreffend - nicht wegrationalisieren.

Für die allermeisten Männer (und Frauen) ist es sicherlich NICHT attraktiv, wenn jemand zu viele verschiedene Sexpartner hatte, wobei das "wieviel ist zuviel" zahlreiche Komponenten umfasst.

Ab wann es zu einem NoGo für eine Lebenspartnerschaft wird, dafür gibt es keine allgemeingültige Regel, wohl aber eine klare tendenz. das zeigt dieser Thread sehr eindrücklich.

Ganz schwierig finde ich es, wenn dann Unaufrichtigkeit ins Spiel kommt; da darf man(n)/frau sich nicht wundern, wenn es zu Vertrauensschäden kommt. Die alleine können eine sonst gute Beziehung über die Zeit von innen zersetzen.

m/45
 
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  • #244
ES sind immer die 3 oder 4 Gleiche Argumente die die haben eins ist auch sehr bekannt
wenn man sie widerspricht dann kriegts man ins gesicht "Du bekommst keine Frauen ab" hahaha
Hier frage ich mich, ob man als Mann nicht das Gegenteil behaupten sollte "Ja, ich hatte schon mit 30 Frauen Sex." So wird einem unterstellt man wäre ein guter Liebhaber. Wenn man nicht in einem Dorf wohnt sollte diese Lüge auch nicht auffliegen, kann ja keiner nachprüfen. Aber das wäre wohl genauso der falsche Ansatz eine Beziehung auf diese Weise anzugehen wie wenn Frauen ihre Sexualpartner herunterrechnen.
 
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  • #245
Wie viele Sexualpartner im (Vor-)Leben sind "normal"?

[Mod.= Monolog glöscht. Es reicht, wenn Sie auf die Frage antworten (wie hier unten).]

In der Summe:
Frauen mit vielen vergangenen Sexualpartnern - ja, ein Problem für eine auf Dauer angelegte
Beziehung,ohne jeden Zweifel.

m 33
 
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  • #246
"Frauen mit vielen vergangenen Sexualpartnern - ja, ein Problem für eine auf Dauer angelegte
Beziehung, ohne jeden Zweifel."

Ah ja, aber einen ONS mit einer "solchen" Person nimmt Mann dann doch gerne mit, sehr aufschlussreich. Merkwürdige Moralvorstellungen werden hier dargeboten ...
 
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  • #247
"Frauen mit vielen vergangenen Sexualpartnern - ja, ein Problem für eine auf Dauer angelegte
Beziehung, ohne jeden Zweifel."

Ah ja, aber einen ONS mit einer "solchen" Person nimmt Mann dann doch gerne mit, sehr aufschlussreich. Merkwürdige Moralvorstellungen werden hier dargeboten ...
Gleich und Gleich,
Geiches für Gleiches...

Beziehungsfähigkeit nimmt ab, wenn die Hemmschwelle für schnellen Sex (Frustrationstoleranz in schwierigen Phasen einer Partnerschaft? "Schwach-Werden" in Versuchungssituationen, "halt einfach mal so"?) sinkt. Und sie ist erweislich gesunken, wenn es schon viele ONS und Gelegenheits-Sex gegeben hat, oder?

Ein vernünftiger Mann wird das in seine Überlegungen einbeziehen.
(Einbeziehen heisst ja nicht: zum alleinentscheidenden Kriterium machen.)

m 33
 
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  • #248
"... Beziehungsfähigkeit nimmt ab, wenn es schon viele ONS und Gelegenheits-Sex gegeben hat ..."

Welchen Moralvorstellungen huldigst du da? Beziehungsfähigkeit und Einstellung gegenüber Sexualität haben nicht das Geringste miteinander zu tun. Wie kommt überhaupt irgendjemand darauf, hier eine unmittelbare Verbindung herzustellen? Das ist nur Ausdruck eines moralischen Konzepts, demzufolge Sexualität etwas ist, das ausschließlich nur im Zusammenhang mit einem hohen Maß an Verbindlichkeit (feste Beziehung!) gelebt werden darf. Lieber Schreiber, DAS ist eine gesellschaftliche Norm und solche Normen lassen sich ändern. Wir hatten in den 70ern mal damit angefangen ...
 
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  • #249
Also ich m bin seit 2,5 Jahren mit einer Frau zusammen die sehr viele Affairen u ONS hatte.
Grund : u.a. das eigene Selbstwertgefühl steigern , weil Sie von Ihrem Mann verlassen wurde.
Ich hatte am Anfang riesige Probleme damit und mich gg diese Bezieung gestemmt. Aber mich dann doch verliebt !! Wir sind sehr sehr glücklich und Sie ist 100% treu aber doll find ich das nicht was ich weiss. Aber Sie ist heute eine ganz "andere" Frau , Sie war vor meiner Zeit wohl extrem psychisch angeschlagen und hat in dieser Phase Sachen gemacht - die auch aus Ihrer Sicht , heute, grenzwärtig waren.
 
  • #250
@225
und wieso machst Du (Lebens) erfahrung an einer exorbitanten Anzahl der Partner fest? Reichen nicht auch 5-10 verschiedene mit denen man sich selbst und die weibliche Sexualtität ausgiebigst erforscht hat?

@230

allerdings wer immer nur denselben Berg besteigt wird nie ein guter Bergsteiger werden.
Doch kann er, er sollte halt nicht immer dieselbe Route nehmen. Wenn er öfter mal eine alternative Route nimmt, statt des breiten Kinderwagentauglichen Weg mal die Nordwand durchklettert... Das setzt natürlich vorraus dass der Berg diese Varianten bietet.

Nein, um ein guter Liebhaber zu sein muss man nicht extrem viele Frauen im Bett gehabt haben- eine richtige reicht.

@247

Beziehungsfähigkeit und Einstellung gegenüber Sexualität haben nicht das Geringste miteinander zu tun
Wie kommst Du darauf? Selbstverständlich hat die Einstellung eine Einfluss auf dei Fähigkeit eine monogame Beziehung zu führen. Wenn ich Sex und Liebe trenne, wenn ich Sex konsumiere wie Fast Food- wie soll das keinen Einfluss auf meine Beziehung haben? Mit Moral hat das nichts zu tun sondern mit gesundem Menschenverstand. Die Gefahr ist einfach grösser dass die Lust mal auswärts befriedigt wird, "ist doch nur Sex". Manchen macht das nix aus, mir schon.
 
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  • #251
"... Beziehungsfähigkeit nimmt ab, wenn es schon viele ONS und Gelegenheits-Sex gegeben hat ..."

Welchen Moralvorstellungen huldigst du da? Beziehungsfähigkeit und Einstellung gegenüber Sexualität haben nicht das Geringste miteinander zu tun. Wie kommt überhaupt irgendjemand darauf, hier eine unmittelbare Verbindung herzustellen? Das ist nur Ausdruck eines moralischen Konzepts, demzufolge Sexualität etwas ist, das ausschließlich nur im Zusammenhang mit einem hohen Maß an Verbindlichkeit (feste Beziehung!) gelebt werden darf. Lieber Schreiber, DAS ist eine gesellschaftliche Norm und solche Normen lassen sich ändern. Wir hatten in den 70ern mal damit angefangen ...
Das hat AUCH mit Ethik zu tun, stimmt genau.
Obschon DU es bist, der/die hier mit der Moralkeulke kommt, ich habe allenfalls vergessen, auf welche Art von Beziehung ich hier den Begriff Beziehungsfähigkeit anwende. Dachte, das sei aus dem Kontext heraus klar gewesen.

Und dass wir viel toleranter geworden sind als Gesellschaft, seit 1968, das ist ja nicht schlecht, weil es individuelle Freiräume eröffnet. Verantwortlicher Umgang damit ist gleichwohl was Anderes als Beliebigkeit und womöglich Triebe auszuleben... (NB. "Wer zweimal mit derselben schläft, gehört schon zum Establishment"? Bitte sehr, wer in diese Richtung gehen will, soll das gerne machen...) Ich bin übrigens Jahrgang 1977.

Und ja, für mich ist eine gelungene Partnerschaft viel mehr als Sex, und Sex ist etwas, das in einer Lebenspartnerschaft für mich mit Exklusivität verbunden ist. Eine so definierte Beziehung ist mit Sicherheit weniger stabil, wenn eine(r) der beiden eine niedrige Hemmschwelle hat, "mal so eben" ein sexuelles Abenteuer zu genießen.

Was ist daran so schwer zu verstehen?

m 33
 
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  • #252
... wer so große Angst davor hat, dass Partner(innen) mit einer etwas freizügigeren sexuellen Einstellung "Sex wie Fast-Food konsumieren" oder "Lust mal auswärts befriedigen" oder "nur mal eben so ein sexuelles Abenteuer genießen" darf dies gerne äußern und zu seinem persönlichen Maßstab erheben (die katholische Kirche freut sich bestimmt.)

Aber eine so offensive Abwertung eines offenen Umgangs mit Sexualität ist aus meiner Sicht durch massive Angst vor Personen mit einer anderen als der eigenen Erlebnisfähigkeit geprägt. Man(n) verurteilt etwas ab, weil es einem bedrohlich erscheint und man es nicht versteht. Ob das jetzt libertinäres Sexualverhalten oder vielleicht eine fremde Kultur ist. Das Argument, dass häufigere Sexualkontakte in bestimmten Lebensphasen automatisch prägend für die Gestaltung von Beziehungen generell sind, ist ein rein hypothetisches und nicht zu belegen. Es dient aber dazu, eigene Moralvorstellungen zu rechtfertigen. Eine solche Verallgemeinerung impliziert eine scheinbare Gesetzmäßigkeit, die einfach nicht der Realität entspricht.
 
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  • #253
@251: Danke für diesen differenzierten wie sachlichen Beitrag, der endlich genussvolle Sexualität von der Assoziation mit einer sundhaften, schmutzbefleckten Handlung trennt. Ich habe wieder Luft zum Atmen...

Man kann Sex - egal ob beim ONS oder in der Ehe - schmutzig, gefühllos oder leidenschaftlich, liebevoll gestalten. Das hat dann aber auch gar nichts mit dem Beziehungsstatus zu tun, sondern mit dem aktuell handelnden Menschen. Und unser Handeln ist noch immer kopfgesteuert.
Also überprüft mal Eure Gedanken... Vielleicht wird sich auf einmal Euer Sexualleben drastisch verbessern!
 
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Gast

  • #254
#251:

Ich bin 54, seit zwei Jahren verwitwet, war 22 Jahre glücklich verheiratet. Hatte vor meiner Ehe Affären im Dutzend... danach nichts mehr.

Und weißt Du was? Für meine Frau war ich der dritte Mann (i.S.v. Sexpartner) in ihrem Leben und ich weiß, daß sie mir treu war - wie ich ihr.

Ich könnte darüber hinwegsehen, wenn ich eine - sonst passende - Frau fände, die ganz früher, in ihrer Jugend, mal mehr als drei oder fünf Sexualpartner gehabt hat. Ein Beinahe-No-Go wäre ein Vorleben wie mein eigenes (ja: Doppelstandard, ich weiß, ich finde das selbst nicht gut, gebe aber zu: ich habe diesen Doppelstandard) und ein absolutes No Go wären ONS oder Untreue in der jüngeren Vergangenheit. Nicht, weil ich Angst vor Sex hätte - ganz im Gegenteil. Aber es wäre mir ein zu großes Risiko, daß sie - wenn die Phase der verliebtheit vorbei ist - wieder in ihre alten Verhaltensmuster zurückfällt.

Das hat wenig mit Moral zu tun, aber viel mit meinen Kriterien für die Wahl meiner Lebenspartnerin. Und um erst herauszufinden, ob eine Frau emotional stabil ist, lasseich es bewußt langsam angehen. Ich versuche damit ganz bewußt, mein emotionales Investment nicht überborden zu lassen, solange ich nicht weiß: es kann "passen" - dauerhaft. Meine vorwiegend "alten" Erfahrungen sagen mir, daß nicht wenige erwachsene Frauen mit schnell wechselnden Sexbeziehungen (ONS u.ä.) persönliche Probleme haben... Könnte viel dazu schreiben, weil ich selbst als Nervenarzt allerhand sehe und höre.

Was ist daran falsch, wenn ich das für mich so entschieden habe?

Andere haben vielleicht andere Kriterien, und Frauen mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern ("HWG") werden sicher einen von diesen Anderen finden, über kurz oder lang, für kurz oder lang. Ist doch völlig in Ordnung so. Ich verurteile sie deshalb nicht (außer, sie brechen in stabile Beziehungen Dritter ein, das halte ich für nicht akzeptabel).
 
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Gast

  • #255
@251: Danke für diesen differenzierten wie sachlichen Beitrag, der endlich genussvolle Sexualität von der Assoziation mit einer sundhaften, schmutzbefleckten Handlung trennt. Ich habe wieder Luft zum Atmen...

Man kann Sex - egal ob beim ONS oder in der Ehe - schmutzig, gefühllos oder leidenschaftlich, liebevoll gestalten. Das hat dann aber auch gar nichts mit dem Beziehungsstatus zu tun, sondern mit dem aktuell handelnden Menschen. Und unser Handeln ist noch immer kopfgesteuert.
Also überprüft mal Eure Gedanken... Vielleicht wird sich auf einmal Euer Sexualleben drastisch verbessern!
Danke - habe überhaupt keinen Verbesserungsbedarf in dieser Hinsicht. Bin diesbezüglich mehr als zufrieden und glücklich. Wie kommt Ihr darauf, dass mir etwas fehlt, bloss weil ich keine promiske Frau als Long Term Relationship will???

m - 33
 
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Gast

  • #256
Also ich m bin seit 2,5 Jahren mit einer Frau zusammen die sehr viele Affairen u ONS hatte.
Grund : u.a. das eigene Selbstwertgefühl steigern , weil Sie von Ihrem Mann verlassen wurde.
Ich hatte am Anfang riesige Probleme damit und mich gg diese Bezieung gestemmt. Aber mich dann doch verliebt !! Wir sind sehr sehr glücklich und Sie ist 100% treu aber doll find ich das nicht was ich weiss. Aber Sie ist heute eine ganz "andere" Frau , Sie war vor meiner Zeit wohl extrem psychisch angeschlagen und hat in dieser Phase Sachen gemacht - die auch aus Ihrer Sicht , heute, grenzwärtig waren.
Dann hast Du wahrscheinlich gut aufgepasst und sie hat ihr Verhalten (Flirten usw.) nachhaltig geändert.
Da können einem auch andere Sachen passieren:
http://www.psychforums.com/histrionic-personality/topic65799.html
Dann ist schnell aller guten Tage Abend.
Habe einen sehr guten Freund, der ist in so was reingeraten.
Der hatte schnell viel und, wie er glaubhaft sagt, guten Sex mit ihr und darüber wohl seinen Verstand verloren... Diese Frau war einfach unglaublich. Ich habe es schnell gespürt und ihn gewarnt, aber war für Argumente nicht zu erreichen.
Jetzt ist der Katzenjammer gross.

W/64
 
  • #257
... wer so große Angst davor hat, dass Partner(innen) mit einer etwas freizügigeren sexuellen Einstellung "Sex wie Fast-Food konsumieren" oder "Lust mal auswärts befriedigen" oder "nur mal eben so ein sexuelles Abenteuer genießen..."
(zeigt)
...massive Angst vor Personen mit einer anderen als der eigenen Erlebnisfähigkeit geprägt. Man(n) verurteilt etwas ab, weil es einem bedrohlich erscheint und man es nicht versteht. Ob das jetzt libertinäres Sexualverhalten oder vielleicht eine fremde Kultur ist. ...
Jaaa so denk ich auch, dass es ausschaut. Sex setzt nun mal neben der Lust auch die Angst frei und die Projektion der eigenen Ängste auf das Verhalten der anderen sieht man dann in der hier anzutreffenden, genauen Festlegung, ab wievielen Lovern die Schlampe beginnt. Offenbar ist das individuell verschieden, aber hab ich irgendwo übersehen, dass jemand geschrieben hätte, die Anzahl seiner Vorgänger sei ihm vollkommen egal?
Dann tu ich das jetzt: Die Anzahl miener Vorgänger wäre mir vollkommen egal! Warum? Weil ich erst die Frau kennen lerne, dann toll finde, dann mich verliebe, dann vielleicht ein paar Geschichten aus ihrer Vergangenheit erzählt bekomme und da aber schon längst weiß, dass sie toll ist und ihre Vergangenheit daran nichts merh ändern wird.
Und wenn sies nicht ist, kommt es erst gar nicht so weit und die Anzahl ihrer Lover ist mir erst recht egal.
Kurz und gut: ich finde, wer sich an der Zahl seiner Vorgänger aufhält, zäumt die Geschichte von hinten auf.
 
  • #258
Und wenn sies nicht ist, kommt es erst gar nicht so weit und die Anzahl ihrer Lover ist mir erst recht egal.
Kurz und gut: ich finde, wer sich an der Zahl seiner Vorgänger aufhält, zäumt die Geschichte von hinten auf.
Du bist dann eben der nächste auf ihrer Stricherlliste. Wenn sie Dich dann nach ein paar Tagen oder Wochen steh'n läßt weil sie es langweilig findet so lange mit dem selben Typen Sex zu haben(oder Angst hat sich zu binden) und Dir das Herz bricht, dann wirst Du sie denke ich nicht mehr so toll finden, obwohl sich an der Frau nichts geändert hat, sie war ja vorher auch schon so.
 
  • #259
@251 (und 252)

Whow, das soll differenziert und sachlich sein?

Aber eine so offensive Abwertung eines offenen Umgangs mit Sexualität ist aus meiner Sicht durch massive Angst vor Personen mit einer anderen als der eigenen Erlebnisfähigkeit geprägt. Man(n) verurteilt etwas ab, weil es einem bedrohlich erscheint und man es nicht versteht.
Das nennt man im Allgemeinen ein Todschlagargument um etwas vor sich selbst zu rechtfertigen.

Mal Klartext bIhr beiden: Die meisten ahben kein Problem damit wenn jemand nach dem Motto "Jugend forscht" ausprobert hat und als 40-jährige/r mit 10 Singlejahren 10-20 verschiedene Partner hatte. Das reicht im allgemeinen völlig aus um seine Sexualität zu erforschen und zu geniessen. Damit kann man ebenso offen umgehen wie mit 100, damit kann man ebensolchen guten Sex haben- ich behaupte sogar dass es ein enormer Unterschied in der Qualität ausmacht wenn Liebe im Spiel ist. So sehr dass ich Sex ohne Liebe als schal und unbefriedigend empfinde.

Man kann auch offen und sexuell erfüllt sein ohne wahllos durch die Betten zu springen. Schwer zu glauben für manche- Tja, ich kann mir nicht vorstellen dass es erfüllten Sex geben kann wenn man den anderen kaum kennt.

PS: Ich bin übrigens nicht gläubig, meine Einstellung ist meinem Erleben geschuldet, nicht irgendwelchen Moralvorstellungen.
 
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Gast

  • #260
Ich muss mich schon sehr wundern, wie manche Leute das ungehemmte Herumvögeln hier verherrlichen. Es ist eine geradezu abstruse Idee, hohe Promiskuität und eine lebenslange exklusive Partnerschaft seien kompatibel.

Im Grunde ist eine nachvollziehbar abgeschlossene Lebensphase (Such- und Orientierungsphase in der Jugend, vielleicht noch im jungen Erwachsenenalter?) die einzige denkbare Ausnahme hiervon. Alles Andere ist eine Lebenslüge, die interessengeleitet von denen verbreitet wird, denen die Wahrheit nicht passt.

Warum wohl?

Niedrige Hemmschwelle bedeutet vorhersagbar schnelles Verlassen und/oder Fremdgehen bei Gelegenheit und/oder Problemen - nicht einmal die Phase der Verliebtheit bleibt davon immer ausgenommen, wie zahlreiche traurige Beispiele zeigen.

Ob man sich ekelt vor einer Frau, die sich bei / unter / mit vielen Männern (vielleicht auch mehreren gleichzeitig) schon hat "fallenlassen", das ist wieder eine andere Kategorie. Für mich als Frau sind, Verzeihung, andere Frauen mit mehr als einem versehentlichen ONS (oder gar Dreiern u.ä. in der Historie) schlicht Schlampen. Als Mann wollte ich so eine ganz bestimmt nicht als Ehefrau haben.

w,49
 
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Gast

  • #261
Wenn ihr eine Frau kennenlernt, die die 40 gut erreicht hat, da geht ihr doch davon aus, dass die schon vorher so einiges an sex erlebt hat.
1. ist es für euch abschreckend, wenn eure partnerin vor euch, schon mit vielen männern sex hatte?
2. Und warum schreckt es euch ab?
3. wenn frau anfängt sexualkontakte zu haben, vielleicht bei heute 40-jährigen, so ab 16/17 und sie sagen wir mal in ca. 25 Jahren nur 5 Jahre zusammengezählt etwas turbulentere Jahre hatte, dann könnten da doch locker schon mal 15-25 Sexualkontakte zustande kommen.
w/44
@ w/44
1. Ja. Ich finde es nicht toll; ich heisse weder Sarkozy noch Berlusconi.
2. a) Ekel wegen Beliebigkeit, b) fehlendes Vertrauen in zukünftige Fähigkeit zu Treue, c) zweifelhafte Wertvorstellungen mit Blick auf eine echte Partnerschaft, d) wahrscheinlich auch schon mehrfacher Ehebruch dabei...
3. o.k., nehmen wir die alte Regel, dass Frauen übertreiben: also waren es wohl zwischen 45 und 75 tatsächlich. Da mache ich doch gerne einen ganz großen Bogen drumherum!!! Wie viele ONS u.ä. müssen das denn gewesen sein?

Als Partnerin für mich definitiv ein NoGo, selbst wenn ich es erst viel später erfahren würde.

m-41
 
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Gast

  • #262
Ich verstehe gar nicht, warum viele Sexualpartner zwangsläufig mit Untreue einhergehen sollten.
Ich hatte schon ziemlich viele ONS - immer in Zeiten in denen ich Single war.
Ich mag Sex und möchte auch in Zeiten ohne Partner nicht vollständig darauf verzichten.
Das sind mir ONS dann alle mal lieber als eine halbherzige Beziehung.
In meinen teilweise langjährigen Beziehungen bin ich trotzdem NIE fremd gegangen.
Auch die Aussage, dass ONS zur Verrohung führen ist Schwachsinn. Man verroht, wenn man immer wieder verletzt wird, das geht auch, wenn man vorher nicht miteinander im Bett war!
Wichtig ist, dass man keinen ONS haben sollte, wenn man von der Person eigentlich etwas ganz anderes will, als Sex! Solchen Leuten ist einfach nicht zu helfen!
 
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  • #263
Ich muss mich schon sehr wundern, wie manche Leute das ungehemmte Herumvögeln hier verherrlichen. Es ist eine geradezu abstruse Idee, hohe Promiskuität und eine lebenslange exklusive Partnerschaft seien kompatibel.
Wieviele Partnerschaften sind lebenslang exklusiv? Und sollte die fehlende Lebenslänge ihre Ursache tatsächlich nur in der Bereitschaft zur Promiskuität eines Partners haben?

Im Grunde ist eine nachvollziehbar abgeschlossene Lebensphase (Such- und Orientierungsphase in der Jugend, vielleicht noch im jungen Erwachsenenalter?) die einzige denkbare Ausnahme hiervon.
Das ist das alte „Hörner-Abstoßen“ Modell. Galt seinerzeit ausschließlich für Männer. Falls man das so mag ... bitte, mein Problem ist das nicht.

Alles Andere ist eine Lebenslüge, die interessengeleitet von denen verbreitet wird, denen die Wahrheit nicht passt.
WAHRHEIT !!! Welch furchtbares Wort. Ich bitte doch die Schreiberin zur Kenntnis zu nehmen, dass es im Sozialverhalten von Menschen keine allgemein verbindlichen Wahrheiten geben KANN!

Niedrige Hemmschwelle bedeutet vorhersagbar schnelles Verlassen und/oder Fremdgehen bei Gelegenheit und/oder Problemen ...
Wer DAS glaubt (!), darf es gerne tun und solle es als sein eigenes Credo ausweisen. Denn es ist in keinem Fall eine allgemeingültige Aussage. Es ist und bleibt persönliche Meinung.

Ob man sich ekelt vor einer Frau, die sich bei / unter / mit vielen Männern (vielleicht auch mehreren gleichzeitig) schon hat "fallenlassen", das ist wieder eine andere Kategorie. Für mich als Frau sind, Verzeihung, andere Frauen mit mehr als einem versehentlichen ONS (oder gar Dreiern u.ä. in der Historie) schlicht Schlampen.
Auch das sind individuelle und persönliche Moral- und Wertvorstellungen, die ich gerne akzeptieren kann. Aber ich bitte darum, ebenfalls zu akzeptieren, dass es hier auch Menschen gibt, deren Moralkonzepte völlig anders aussehen.

Das Zauberwort in diesem Zusammenhang heißt übrigens TOLERANZ !
 
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Gast

  • #264
@#262
Ja, das Zauberwort heißt Toleranz. Daran fehlt es gewiss nicht.
Oder doch? Vielleicht an der Toleranz für Menschen, die Haltung und Werte wichtiger finden als beliebige schnelle Triebbefriedigung, egal, wie die dann verbrämt wird, um akzeptabler zu scheinen?

Und darum wohl beschwören einige immer wieder, es gebe keine Verhaltensmuster, die man an der Vergangeneit ablesen kann und die sehr viel über das höchst wahrscheinliche zukünftige Verhalten verraten?

Da gibt es sehr wohl (statistische) "Wahrheiten" - und jedem/jeder sei die eigene Erfahrung im Einzelfall von Herzen gegönnt.

Ich - für mich - bringe es so auf den Punkt: eine Partnerin mit mehr als zehn Sexpartnern oder mehr als einem ONS in der Vergangenheit schiede für mich aus. Ich lege grossen Wert auf die Exklusivität einer Liebesbeziehung - und schon gar einer Ehe. Warum sollte ich mich mit weniger zufrieden geben?

Eine Frau, die halt mal so Sex mit Männern hat, passt für mich nicht in diese Kategorie. Sie hat sich längst anders entschieden und ich glaube nicht, dass die einmal gewonnene Einstellung zu schneller sexueller Bedürfnisbefriedigung ("mal Schwach-Werden") so ohne Weiteres, wenn denn überhaupt, wirklich reversibel ist.

m/39
 
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Gast

  • #265
Zu wenige: KANN ein Problem sein, wenn gehemmt, unerfahren...
Zu viele: IST IMMER ein Problem, weil es die Exklusivität, das Intime raubt. Bestenfalls noch "serielle Monogamie" - aber nach meiner Erfahrung mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von "Seitensprüngen" und gestörter Persönlichkeit (Selbstbestätigung durch Begehrtwerden!) begleitet. Mithin ein absolutes (!) NoGo für alles Ernsthafte.
Wie viele sind zu viele? Da weiss ich keine pauschale Antwort drauf, aber wie will man das nachzählen? Hier steht doch schwarz-auf-weiss, wie viel Wahrheit "man" erwarten darf - aber merken, was Sache ist, das tut "man" sehr wohl mit ein wenig Sensibilität.

m-54
 
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Gast

  • #266
Zu wenige "KANN" ein Problem sein? Ja, wenn ein tieferes Problem die Ursache ist. Definitiv nicht, wenn Enthaltsamkeit etwas mit Einstellung ztu Sex zu tun hat - "nur mit dem Richtigen!" Und wenn es dann Hemmungen abzubauen gibt? Der Richtige wird das Problem mit Liebe lösen und es besteht eine VIEL bessere Chance auf eine erfüllte Liebesbeziehung als bei sog. "Pick-Up-Artisten" die Sex mit Sport verwechseln oder - schwerwiegender - dem schnellen Kick nicht widerstehen können. Was für arme Würstchen, die statt ihren Trieb zu beherrschen von ihm gesteuert [ ] sind!

w - 30

Ach ja: ich bin weder verklemmt noch "neidisch" auf die, die in viele Kisten gesprungen sind. Jeder/jedem das Ihre/Seine.
 
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  • #267
... die statt ihren Trieb zu beherrschen von ihm gesteuert sind! .
Na ja, so gelegentlich etwas Triebhaftigkeit und Wildheit sollte nicht wirklich schaden. Oder würdest du ausschließlich einer ausnahmslosen und durchgehenden Selbstkontrolle in allen Situation des Lebens das Wort reden? Wo bleibt da noch Raum für ein bisschen Wahnsinn und Genialtät?! Und der gelegentliche "Sprung in die Kiste" gehört da vielleicht auch dazu ...
 
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Gast

  • #268
Wieviele Sexualpartner die Frau hatte, ist mir komplett egal, solange es nicht zu wenige waren.
Damit meine ich etwa 10 aufwärts.
Ansonsten kommt die Frau unweigerlich mal auf die Idee, sie könnte etwas versäumt haben.
 
  • #269
@266

und wieso schliesst sich Wildheit etwas Triebhaftigkeit und nicht mit jedem in die Kiste zu springen aus? Also ich hab das alles, inclusive ein bisschen Wahnsinn und genailität beim Sex- und das alles mit EINER Frau. Die davor haben mich sexuell nicht weitergebracht.

Qualität hat nicht mit Quantität der PArtner zu tun- ist das sooo schwer zu begreifen?
 
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  • #270
Na ja, so gelegentlich etwas Triebhaftigkeit und Wildheit sollte nicht wirklich schaden. Oder würdest du ausschließlich einer ausnahmslosen und durchgehenden Selbstkontrolle in allen Situation des Lebens das Wort reden? Wo bleibt da noch Raum für ein bisschen Wahnsinn und Genialtät?! Und der gelegentliche "Sprung in die Kiste" gehört da vielleicht auch dazu ...
Klar. Kommt halt vielleicht darauf an, mit wem, oder?
Bei "Lust nach fremder Haut" ist der Wahnsinn vielleicht wirklich nicht weit... aber wie gesagt, jedem das Seine.

w - 30
 
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