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Gast

  • #211
@198:
1. Ob Du früher untreu warst, heisst nicht, dass Du es heute sein wirst. Es kommt immer auf die Zufriedenheit und Entwicklungsmöglichkeiten in der Beziehung an.
2. Es klingt mir sehr an den Haaren herbei gezogen, sich wegen der ONS von Dir zu trennen. Das war klar ein Vorwand.
3. ...Fehlende Toleranz ist ein echtes, tiefschürfendes NoGo - sehe ich auch so.
4. Soll es gelingen, gilt immer: gleiche Pflichten UND gleiche Rechte.
So, also der Reihe nach:
1. Treue kommt auf die Zufriedenheit in der Beziehung an? Also in einer schlechten Phase draf man dann wieder fremdpoppen, so wie früher? Na, genau das könnte doch eine valide Befürchtung und ein (der?) Trennungsgrund gewesen sein, oder nicht?
2. Muss kein Vorwand sein - mehrfaches (wie oft eigentlich?) Fremdgehen und Sex in der ersten nacht sind keine guten Vorzeichen für eine dauerhafte Beziehung, oder nicht?
3. Fehlende Treue ist ein echtes, tiefschürfendes NoGo für die meisten, nicht verhandelbar in einer festen Beziehung - m.a.W.: NULL TOLERANZ dafür.
4. Klar, das muss für beide gelten. Scheint so, der Mann wollte es unbedingt und traut Dir aus nachvollziehbaren Gründen nicht. Er, so lese ich heraus, scheint es ja sehr ernst gemeint zu haben?

Würde es - wenn überhaupt noch machbar - mit größter Offenheit versuchen. Erkläre, was wie gelaufen ist und warum es sich nicht wiederholen wird. Oder? Zu verlieren hast Du nichts (mehr) dabei.

w/57
 
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  • #212
Ich bin sehr dankbar, dass ich durch Zufall auf dieses Forum gestoßenb bin.

Niemals werde ich die Wahrheit über mein sexuelles Vorleben preisgeben.
Siehst Du weshalb manche Männer Frauen ab einem gewissen Alter (oder "Vorleben") nur noch mit der Zange anfassen? Sie wollen schon gerne wissen, mit was für einer Person sie sich ernsthaft einlassen, was für eine Haltung, was für Werte, auf was für eine Selbstdisziplin in schwereren Momenten kann man zählen?

Für eine reine Sexbeziehung (und für Männer, die eine solche wollen) mag das anders aussehen. Wirklich dauerhafte Partnerschaft - das ist schon was Anderes.

Jeder so, wie er will...

M37
 
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  • #214
Mit allem Respekt eine Frau die viele Sexpartner gehabt hat ist ein Art Prostuirte.
Und ein Mann mit vielen SexualparterINNEN, was ist der dann?
Und wieviel ist überhaupt VIEL?

Was für manche VIEL sein kann, kann für andere NORMAL oder sogar WENIG sein. Ich habe immer wieder den Eindruck, dass vor allem Männer, die vermutlich vergleichsweise wenig Resonanz bei Frauen finden, Frauen, die ihr Vergnügen und ihren Spaß an Sexulität ausleben, moralisch sehr abwertend und abfällig bezeichnen. Die dahinterliegende Frustration ist leicht zu durchschauen ....
 
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  • #215
Ich habe neulich auch jemanden kennengelernt, der von Anfang an nur über Sex sprach, über seine Erlebnisse etc. Mir unterstellte er, dass ich bestimmt auch kein Kind von Traurigkeit sei....
Diesem Typen habe ich eine Weile zugehört und dann habe ich meine Entscheidung getroffen- nämlich ihn nie wiederzusehen.
Mein letzter Partner schätzte mich als seriöse Frau ein, obwohl ich in meiner Vergangenheit auch ein paar Partner zuviel hatte. Ich selbst weiß auch, dass ich keine Schlampe/Nutte bin. Ich lehne es heute selbst ab, Sex und Liebe zu trennen. Wenn ich aber so früher gelebt hätte, wäre ich heute noch Jungfrau.
Dann würde ich auch wie im Nachbarthread fragen: Liebe Männer, was haltet ihr von einer 34-jährigen, sehr attraktiven Akademikerin, die noch Jungfrau ist?
Ich bin bestürzt über die vielen Vorurteile hier.
 
  • #216
@198
Ob Du früher untreu warst, heisst nicht, dass Du es heute sein wirst. Es kommt immer auf die Zufriedenheit und Entwicklungsmöglichkeiten in der Beziehung an.

Es klingt mir sehr an den Haaren herbei gezogen, sich wegen der ONS von Dir zu trennen. Das war klar ein Vorwand
Ja klar doch, und die Ostereier bringt der Weihnachtsmann. Die Beziehung ist schuld, der andere ist schuld wegen vernachlässigung oder weil ergerade nicht da war als man geil war oder... NEIN- dann trennt man sich. Wer lieber Fremdgeht wird dieses erlernte Muster immer wieder suchen wenns mal nicht perfekt läuft.

Deshalb bleibe ich dabei- "die paar ONS" INNERHALB einer Ehe sind ein klarer Grund eine Beziehung nicht zu vertiefen- völllig unabhängig wieviele Sexualpartner die Dame vorher hatte.

@213

Und ein Mann mit vielen SexualparterINNEN, was ist der dann?
Auch nicht besser, ganz einfach.
 
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  • #217
... tja, da scheiden sich wohl die Geister ... entweder man findet es wichtig, wenn Menschen (auch) sexuell erfahren sind oder nicht. Das sagt schließlich auch etwas über den Stellenwert aus, den man(n) Sexualität einräumt.

Aber (moralisch) verurteilen? Das scheint mir schon eine Reaktion zu sein, die vor allem Angst widerspiegelt. Es ist schon so, dass viele (die meisten) Männer Angst vor der sexuell erfahrenen und aktiven Frau haben. Weil sie sich ihr unterlegen fühlen. Weil sie wisssen, diese Frau bewundert sie nicht einfach in ihrere Männlichkeit, sondern weiß sehr genau, welche Spielarten der Erotik und Sexualität zwischen Männern und Frauen möglich sind ...
 
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  • #218
Mein letzter Partner schätzte mich als seriöse Frau ein, obwohl ich in meiner Vergangenheit auch ein paar Partner zuviel hatte. Ich selbst weiß auch, dass ich keine Schlampe/Nutte bin. Ich lehne es heute selbst ab, Sex und Liebe zu trennen. Wenn ich aber so früher gelebt hätte, wäre ich heute noch Jungfrau.... Ich bin bestürzt über die vielen Vorurteile hier.
"ein paar Partner zuviel" kann ja allerhand bedeuten. Wenn es in den Bereich von "ein paar Dutzend" geht und das auch noch in wenigen Jahren: dann verzichte ich dankend auf so eine Frau, wenn ich mehr will als mit ihr "ein paar Mal" ...hm, "rummachen" (sagen manche dazu).

Ich bin nicht bestürzt, wohl aber sehr erstaunt darüber, dass das so seltsam sein soll.

M - 45
 
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  • #219
Vergesst es.
Eigentlich geht es doch nur um die unterschiedlichen Kriterien, die füreine Partnerin angelegt werden, die man(n)
a) für's Leben sucht (echte Langzeitbeziehung)
versus
b) für eine Kurzzeitbeziehung (von ONS über Affäre und Sexbeziehung) sucht.

Ganz ausnahmsweise (!) kann aus (b) auch mal (a) werden.

Für (a) disqualifizieren sich alle Kandidatinnen, die "gelernt" haben (Konditionierung nach Skinner!), dass kurzfristige Belohnungsmechanismen (nicht: langfristige!) stattfinden, wenn man sich bei ONS und anderen ähnlichen Aktivitäten von Gelegenheit, Begierde und Trieb leiten lässt.

So etwas ist prognostisch einfach ungünstig. Was, wenn einer der Partner aus welchen gründen auch immer einfach eine Weile nicht "kann"? Werden dann alsbald (womöglich im Verborgenen, deshalb die Bedeutung früheren Fremdgehens und seiner Umstände) "Auswärtsspiele" bestritten?

Was ist daran so schwer zu verstehen?

Ein zweites, davon zu trennendes Thema:
Woran erkennt man frühere oder gegenwärtige Promiskuität?
Dazu schreibe ich nur: das macht einen qualitativen, spürbaren Unterschied (nicht einen quantifizierbaren!). Woran ICH so etwas merke, werde ich den geneigten Damen NICHT darlegen - bin ja nicht bekloppt und gebe hier noch Anleitungen für besseres Lügen... Kriterien für (a) und (b) greifen an dieser Stelle halt wieder.

m/52
 
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  • #220
Eigentlich passt es ja ganz gut, wenn Männer und Frauen mit (vielleicht auch nur in früheren Jugendjahren) aufregendem Sexualleben und mit enstprechend mehr sexueller Erfahrung unter sich bleiben. Und die anderen, für die Sex eine todernste Veranstaltung ist und die die Hürden dafür sehr hoch hängen, ebenfalls. Dann wächst auch in einer Beziehung das zusammen, was zusammen passt (und miteinander Spass hat!). Es soll aber bitte niemand behaupten, dass nicht auch im Bereich Sexualität Qualitäten erst durch Übung entwickelt werden, auch der erotische Umgang miteinander will schließlich gelernt sein.

Ganz abgesehen davon kenne ich Männer und Frauen, deren promiskes Verhalten mit dem Beginn einer ernsthaften Partnerschaft schlagartig endete. Und die es dann auch nicht mehr nötig haben, über den Tellerrand zu sehen, denn sie wissen ja, wie es dort ausschaut ...
 
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  • #221
@ #219

Völlige Zustimmung.

Ich sehe einen wesentlichen Punkt in dem Umstand, ob nach einer "turbulenten Phase" dann mit Beginn einer ernsten Partnerschaft das fragliche Verhalten tatsächlich (/abrupt) endete. Da trennt sich m.E. dann schon die Spreu vom Weizen.

[Mod.= Chat beendet! Es sollten alle zur Titelfrage zurückkehren: Frauen mit vielen Sexualpartnern, ein Problem?]
 
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  • #222
An @218
Ich glaube nicht, dass es Hinweise gibt, wie man früheres promiskes Verhalten bei einem Partner/einer Partnerin erkennen kann. Aber du gehörst wahrscheinlich auch zu der Sorte Mann (habe schon einige solche Exemplare getroffen), die einer Frau ü30 bzw. ü40, alleinstehend, lockeres Auftreten, gutaussehend sofort ins Gesicht sagen, dass sie vermuten, dass sie schon viele Männer hatte und dann die Reaktion abwarten. Ich finde solche Männer echt abstoßend und mit ihnen will ich auch nichts zu tun haben.
Sie sollen nur ihre Jungfrauen suchen und finden.

An @219
Deinen Beitrag finde ich echt super.
 
  • #223
@219
Ach ja, ich vergass. Wer seine Entdeckungsreisen zu gutem Sex mit weniger PArtnern gemacht hat ist zwangsläufig ein schlechter Liebhaber. Einer der das Ganze als Toderste Veranstaltung sieht und sogar- man stelle sich das vor!- nicht wahllos mit jedem schläft der nicht bei 3 aufm Baum ist. Es kommt auch überhaupt nicht aufs Einfühlungsvermögen, Neugierde, Genussfähigkeit und Experimentierfreudigkeit an sondern auf die Anzahl der verschiedenen Sexualpartner.

Dank Dir für die Aufklärung... (Falls Du es noch nicht gemerkt haben solltest-Achtung Ironie)

Im Ernst, da Menschen in einer guten Beziehung erwiesenermassen weitaus öfter Sex haben als selbst wild durch die Gegend poppende Singles haben Menschen mit weniger, aber längjährigen Partnern deutlich mehr Übung- und die macht bekanntlich den Meister. Und da mir selbst die mit dem wilden Sexualleben hier bestätigen dass Sex mit Liebe deutlich schöner ist muss ich mich über die Qualität wohl nicht auslassen, oder?
 
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  • #224
@221

An @218
1. Ich glaube nicht, dass es Hinweise gibt, wie man früheres promiskes Verhalten bei einem Partner/einer Partnerin erkennen kann.
2. Aber du gehörst wahrscheinlich auch zu der Sorte Mann (habe schon einige solche Exemplare getroffen), die einer Frau ü30 bzw. ü40, alleinstehend, lockeres Auftreten, gutaussehend sofort ins Gesicht sagen, dass sie vermuten, dass sie schon viele Männer hatte und dann die Reaktion abwarten.
3. Ich finde solche Männer echt abstoßend und mit ihnen will ich auch nichts zu tun haben.
Sie sollen nur ihre Jungfrauen suchen und finden.
1. Ist o.k., musst Du ja nicht glauben. Habe übrigens in Beitrag 220 darauf hingewiesen, wann das anfängt wichtig zu werden (für mich! Für Andere mag das - gerne! - anders sein).
2. Warum so emotional? Wäre nie in meinem Leben auf so eine Idee gekommen - die Du mir als Verhalten unterstellst...
3. Bleibt Dir unbenommen. Ich gehöre nicht dazu (siehe Punkt 2), erlaube mir aber dennoch - ohne pauschale Unterstellungen o.ä.! - bei der Wahl einer Frau für eine Lebenspartnerschaft (und nur da sehe ich das von der FS eingangs zur DIskussion gestellte Problem) diesen Aspekt für nicht unbeachtlich zu halten.

Zu den vorangegangenen Fragen: es geht doch eher um grundsätzliche Ehrlichkeit und - vor allem - um die eingeräumten ONS während der Ehe, oder? Da hätte ich als Partner dieser FS auch nachdenklich werden können, das gebe ich zu.

Wenn jemand frühere Ehepartner mehrfach gehörnt hat und das nicht schlüssig erklärbar ist (und akzeptabel, aus einer spezifischen Situation heraus; inakzeptabel für mich jedenfalls dagegen: z.B. narzisstische oder histrionische Persönlichkeit, mangelnde Impulskontrolle, vielleicht auch entsprechendes Wertesystem?), und sich das noch mit einer gewissen Routine im "halt einfach mal so" Sex haben paart: dann halte ich das für sehr bedenklich. Und wenn man sich wechselseitig nicht vertrauen kann, ist eine dauerhafte auf Monogamie setzende Beziehung halt sehr schwierig. Da muss man dann für sich selbst entscheiden, was man sich jeweils anzutun bereit ist. Und das ist stets subjektiv. Dass es viele Subjekte sind, die so denken, würde ich vermuten.

m/52
 
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  • #225
@219/222

Viele ONS ergeben viel Erfahrung??? Ha, ha...fragt sich halt nur, mit/in was.

w,32

PS. Ich sehe gut aus (sagen alle meine Freundinnen und Freunde; 176cm groß, 61kg, sportlich). Mangel an Gelegenheit habe ich nicht und Eifersucht/Neid auf Frauen mit vielen Affären erst recht nicht. Wenn ich will, kriege ich (fast) jeden Mann ins Bett. (Und danach?)
 
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  • #226
@224:
"Viele ONS ergeben viel Erfahrung?" - Ja, sicher, weshalb nicht, auch ONS führen immer zu Erfahrungen - positiven, oder auch mal negativen, das hängt von der Auswahl ab!

"..fragt sich halt nur, mit/in was." - Mit den Menschen, mit denen man/frau es da zu tun hat. Auch in diesen vielgeschmähten ONS kommen sich ganz normale Menschen nahe. Vielleicht nicht so nahe, wie wenn sie 20 Jahre verheiratet sind und zwei Kinder und ein halb-abbezahltes Einfamilienhaus haben. Vielleicht aber auch viel näher. Vielleicht wollen sie sich aber auch gar nicht sooo nahe kommen.

"Wenn ich will, kriege ich (fast) jeden Mann ins Bett. (Und danach?)" - Würde bei mir wahrscheinlich nicht klappen, denn es gibt da zuverlässige Botschaften, denen man(n) und auch frau entnehmen kann, ob der/die andere wirklich so offen und locker ist, wie er/sie sich gibt...

@224 und @ Kalle: Ich gehöre zu den Menschen, die Partner mit viel (Lebens-)Erfahrungen eindeutig vorziehen. Und "zuviel" ist mir da im Zweifel lieber als zuwenig. Eine Frau, die sich nach langjähriger Ehe mit ihrem Jugendfreund gleich wieder in eine neue verbindliche Partnerschaft stürzen möchte, ist einfach nicht mein Fall, da fehlt mir die Erfahrung im (auch erotischen) Umgang mit anderen Menschen. (m, ü50)
 
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  • #227
An @223/218
Ich würde aber merken, dass du mich in die Kategorie "Affäre" einordnest. Daher wärst du sofort ein Ausschlusskriterium für mich, da ich mich mit keinem Partner einlassen würde, der mich nicht wertschätzt.
 
  • #228
Dann würde ich auch wie im Nachbarthread fragen: Liebe Männer, was haltet ihr von einer 34-jährigen, sehr attraktiven Akademikerin, die noch Jungfrau ist?
Ich bin bestürzt über die vielen Vorurteile hier.
Gegen 1mal Sex in 34 Jahren hat kein Mann was^^. Aber wenn Du diesen Thread erstellen würdest, hättest Du vermutlich eher Probleme ("Mmh, wie ist das denn nun?") als ein potentieller Partner, der sich ernsthaft für Dich interessiert.

Es ist schon so, dass viele (die meisten) Männer Angst vor der sexuell erfahrenen und aktiven Frau haben. Weil sie sich ihr unterlegen fühlen. Weil sie wisssen, diese Frau bewundert sie nicht einfach in ihrere Männlichkeit, sondern weiß sehr genau, welche Spielarten der Erotik und Sexualität zwischen Männern und Frauen möglich sind ...
Wenn Männer so denken, wäre es ein Trugschluss. Wenn die Frau nur 1 Sexualpartner hatte, kann sie durchaus ein größeres Repertoire an Spielarten kennen als eine Schl**. Man überlege sich nur einmal sie hätte einen Mann aus der SM-Szene gehabt, der kennt bestimmt nicht nur 2 Stellungen und 1 Rollenspiel. Die Schl*** hat vielleicht von nichts eine Ahnung, weil bei ONS nur rein und raus wichtig ist. Warum sollte man da großartig was probieren oder neue Sachen einbeziehen? Der neue Körper ist doch schon neu und spannend genug.

Es soll aber bitte niemand behaupten, dass nicht auch im Bereich Sexualität Qualitäten erst durch Übung entwickelt werden, auch der erotische Umgang miteinander will schließlich gelernt sein.
Und genau aus diesem Grund kommt es nicht auf die Quantität an, denn durch Quantität erlangt man nicht automatisch eine erhöhte Qualität.
 
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  • #229
An @223/218
Ich würde aber merken, dass du mich in die Kategorie "Affäre" einordnest. Daher wärst du sofort ein Ausschlusskriterium für mich, da ich mich mit keinem Partner einlassen würde, der mich nicht wertschätzt.
Glaube ich eher nicht. Das würdest Du (u.U.) erst später merken - und es hat mit persönlicher Wertschätzung (man auch Affärenfrauen wertschätzen, oder? Man muss doch nicht gleich eine Heirat in Betracht ziehen...) weniger zu tun als mit der Frage: "würde ich mit ihr wirklich auf Dauer zusammensein wollen?"

m/52
 
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  • #230
Glaube ich eher nicht. Das würdest Du (u.U.) erst später merken - und es hat mit persönlicher Wertschätzung (man auch Affärenfrauen wertschätzen, oder? Man muss doch nicht gleich eine Heirat in Betracht ziehen...) weniger zu tun als mit der Frage: "würde ich mit ihr wirklich auf Dauer zusammensein wollen?"

m/52
Ich denke nicht, dass du eine "Affärenfrau" wirklich wertschätzt. Denn wenn Mann eine Frau wertschätzt, dann möchte er auf Dauer mit ihr zusammen sein.
Wieso sollte ich u.U. erst später merken, dass ich eine Affärenfrau bin? Weil du mich vorsätzlich belügst und mir Liebe vorspielst? Das ist ja wirklich unterste Schublade.
Das dachte ich mir gleich: Nur Männer, die selber eine Menge Dreck am Steck haben, verurteilen andere Menschen und teilen sie in Schubladen.
 
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  • #231
@ Mental M:
"Spielarten der Erotik und Sexualität" meint eben genau NICHT Ebenen à la SM oder Stellungsanleitungen. Das lässt sich ggf. auch nachlesen (und ist da m.E. schon abturnend genug). Sondern den Umgang mit Menschen. Und der ist nun wirklich immer wieder sehr neu und spannend.

"... kommt es nicht auf die Quantität an, denn durch Quantität erlangt man nicht automatisch eine erhöhte Qualität" - fraglos, allerdings wer immer nur denselben Berg besteigt wird nie ein guter Bergsteiger werden. Das Verhältnis zwischen Quantität und Qualität sollte also ausgewogen sein. Und dabei kann Übung nicht wirklich schaden ...
 
  • #232
@ Mental M:
"Spielarten der Erotik und Sexualität" meint eben genau NICHT Ebenen à la SM oder Stellungsanleitungen. Das lässt sich ggf. auch nachlesen (und ist da m.E. schon abturnend genug). Sondern den Umgang mit Menschen. Und der ist nun wirklich immer wieder sehr neu und spannend.
Du meinst sicherlich den Umgang mit Menschen beim Sex. Wo liegt denn der Unterschied bei beispielsweise 6 Sexualpartner zu 1? Weiß ich beim 6. besser wie ich mit ihm umzugehen habe, weil ich mehr Frauen ge... habe? Macht es wirklich einen Unterschied,schließlich hat jeder seiner speziellen Vorlieben? Muss ich im Grunde jedes Mal von null anfangen? Nr. 1, 4, 5 und 6 mochten es ähnlich, Nr. 2 und 3 jeweils anders. Wer sagt mir, dass Nr. 7 ähnlich wie ihre Vorgängerinnen tickt? Und selbst wenn das der Fall ist, kann man nicht erstmal ein paar Sessions üben, muss direkt von Anfang an der Sex bombig sein? Oder glaubt ihr, dass wenn es beim 1. Mal nichts wird, kann man es direkt vergessen? Warum um alles in der Welt ist das so wichtig?

fraglos, allerdings wer immer nur denselben Berg besteigt wird nie ein guter Bergsteiger werden. Das Verhältnis zwischen Quantität und Qualität sollte also ausgewogen sein. Und dabei kann Übung nicht wirklich schaden ...
Wenn es der K2 ist, ist man bestimmt ein Guter. Wenn ich immer nur die kleinen Berge nehme, werde ich auch nicht besser. Diese kleinen Berge sind ONS. Ich wüsste nicht was man dabei lernen kann. Bei längeren Affären würde ich mit mir drüber reden lassen, aber auch nur wenn ich als Liebhaber bereit bin auf das Gegenüber einzugehen bzw. die andere Person Wünsche äußert und ich nicht immer wieder meinen Stiefel durchzuziehe.
 
  • #233
Es macht definitiv einen enormen Unterschied, ob ein sensibler Mensch, mit dem Erotik sehr schön sein könnte, nur sehr wenige Intimpartner hatte oder einige mehr- wohlgemerkt, ich spreche nicht von völliger Beliebigkeit und 50 Partnern mit 40.

Einige Erfahrung gesammelt zu haben bedeutet, ein gewisses sinnliches Spektrum ausgelotet zu haben, den eigenen Körper sehr gut zu kennen und eine gewisse Gelassenheit erlangt zu haben. Man/frau kann sich völlig auf den Partner konzentrieren, anhand der winzigsten Regungen und Reaktionen die persönlichen Präferenzen herausfinden, vorsichtig und behutsam verschiedene Arten der Berührung ausprobieren und die daraus folgende Erregung genießen. Im Gegenzug kann man/frau durch kleine Andeutungen den Partner so lenken, dass die eigene Lust nicht zu kurz kommt, was ja dann durchaus begeistert aufgenommen wird... und beide haben wie durch Zauberhand ein wunderschönes Erlebnis.

Das ist nicht möglich, wenn man/frau im Leben nur zwei oder vier Partner hatte, sorry, das geht einfach nicht.

[Mod.= unnötige, pauschale Respektlosikeit gelöscht!]
 
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  • #234
Mein letzter, langjähriger Partner war sexuell ziemlich unerfahren, obwohl er sogar 10 Jahre verheiratet war. D.h. selbst wenn man in längeren Partnerschaften lebte, bedeutet es noch lange nicht, dass man beim Sex erfahren ist.
Da ich schon mehrere Partner hatte, weiß ich sehr wohl, dass es große Unterschiede hinsichtlich der Qualität geben kann.
Davor haben hier wahrscheinlich die meisten Männer Angst.
 
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  • #235
@ Mental M
... nein, ich meine nicht den "Umgang mit Menschen beim Sex". Sexualität ist eine der vielen Möglichkeiten, sich mit Menschen auseinander zusetzen und die Übergänge dabei sind prinzipiell fließend. Es ist eine willkürliche Definition, an bestimmten Stellen Grenzen zu ziehen. Manchmal sind Diskussionen erotischer als Beischlaf.

Die Diskussion geht hier im Übrigen nicht über ONS, sondern über eine größere Anzahl von Sexualpartnern (wieviele das nun auch gewesen sein mögen). Aber auch ein ONS kann situativ eine spannende Sache sein, wenn der Partner passt. Das Niveau, das ich dabei andenke, zielt allerdings nicht auf irgendwelche Zufallsbekanntschaften, sondern auf Menschen, mit denen man - z.B. im beruflichen Leben - bereits intensiv auseinandersetzt und dann eben ...
 
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  • #236
Na, na...

Ich (ja, wieder m/52!) habe nichts gegen erfahrene Frauen - ganz im Gegenteil.
Es geht hier um etwas Anderes - und ich hoffe, ich habe das deutlich gemacht:

Einerseits: Viele ONS bedeuten jedenfalls nicht automatisch viel "Erfahrung"(außer, die Beliebigkeit ist wirklich extrem) - viele Dinge werden doch erst im Laufe eine liebevollen Partnerschaft exploriert, oder nicht?

Andererseits: Wer im Erwachsenenalter immer noch Affären, ONS u.ä. hat - und das während einer bestehenden Partnerschaft, ausdrücklich nicht (nur) als abgeschlossene "wilde Phase" von vor >10 Jahren! - der/die weckt Zweifel an seiner/ihrer zukünftigen Treue in Belastungssituationen.

Es gibt irgendwo hier einen anderen aktuellen Thread, da wird nach Tipps für eine Seitensprungaffäre gefragt (o.k., in einer NICHT direkt vergleichbaren Situation) - weil die Fragestellerin nicht ohne Sex sein kann (oder das wenigstens glaubt), während ihr Mann schwer erkrankt ist. O.k., wer will, darf doch gerne Sex und Liebe/Gefühle abtrennen (wenn er/sie das kann - die verunglückten Versuche, das zu trennen, sind zahlreich) - ich spreche hier nur für MICH, ich traue so einem "Braten" eben nicht, speziell dann, wenn Auffälligkeiten und Persönlichkeitsmerkmale wie Probleme mit der Impluskontrolle o.ä. dazu kommen.

Aber genug der grauen Theorie. In der (viel bunteren) Realität würde sich mir so eine Frage übrigens nur dann stellen, wenn das gegenwärtige (!) Verhalten Anlass zu Fragen bieten würde.

Andere Meinungen werden gerne respektiert.

m/52

PS. "Lerne Deine Triebe beherrschen, sonst beherrschen sie dich." Da ist schon was dran.
 
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  • #237
Es macht definitiv einen enormen Unterschied, ob ein sensibler Mensch, mit dem Erotik sehr schön sein könnte, nur sehr wenige Intimpartner hatte oder einige mehr- wohlgemerkt, ich spreche nicht von völliger Beliebigkeit und 50 Partnern mit 40.

Einige Erfahrung gesammelt zu haben bedeutet, ein gewisses sinnliches Spektrum ausgelotet zu haben, den eigenen Körper sehr gut zu kennen und eine gewisse Gelassenheit erlangt zu haben. Das ist nicht möglich, wenn man/frau im Leben nur zwei oder vier Partner hatte, sorry, das geht einfach nicht.

[Mod.= unnötige, pauschale Respektlosikeit gelöscht!]
Ich weiß nicht, wie viele Partner man(n)/frau dafür wirklich benötigt. Würde auch denken, ein oder zwei, das könnte unwahrscheinlich (aber nicht ganz unmöglich?) sein. Im Eingangsthread war von 25 in fünf Jahren und nachfolgend von weiteren 10 ONS "nach" (oder während?) der Ehe. Das spricht dann schon für Beliebigkeit und mangelnde Impulskontrolle. Das war, glaube ich, die Ursprungsfrage - verknüpft mit der sekundären Problematik der Aufrichtigkeit, die sich aber wohl nur dann überhaupt stellen dürfte, wenn bereits Irritationen aufgekommen sind.

m/52
 
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  • #239
Am Rande angemerkt:
Es gibt auch Frauen mit deutlich überdurchschnittlich vielen (25 bis 35 oder mehr) Sexualpartnern, die vielleicht experimentierfreudig sind, aber zugeich eher egoistisch ihre ein bis zwei Lieblingsstellungen fahren. Dann kann mehr "Erfahrung" u.U. sogar negativ mit gutem Sex korrelieren.
Aber das war ja auch nicht wirklich die Eingangsfrage, oder?

M59
 
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  • #240
Da ich schon mehrere Partner hatte, weiß ich sehr wohl, dass es große Unterschiede hinsichtlich der Qualität geben kann.
Davor haben hier wahrscheinlich die meisten Männer Angst.
Heutige Frauen lieben dieses Argument Männer "wollen dies nicht weil die Angst von der Starke Frau haben".
ES sind immer die 3 oder 4 Gleiche Argumente die die haben eins ist auch sehr bekannt
wenn man sie widerspricht dann kriegts man ins gesicht "Du bekommst keine Frauen ab" hahaha


Nein Ladies das hat mit Angst nichts zu tun sondern es ist einfach widerlich das eine Frau viele Sex Partner hat.Mit so eine Frau kann man nicht ein Leben vorstellen bzw Kinder bringen.Ich persönnlich will keine Prostituierte als Mutter meiner Kinder.
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.