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Gast

  • #271
Klares Meinungsbild:

Wenn eine ernsthafte Langzeit- oder Lebenspartnerschaft angestrebt wird, wird jeder vernünftige Mann versuchen, die Risiken in der - per definitionem immer unsicheren - Zukunft zu minimieren versuchen.

Für die große Mehrzahl sind viele Sexualpartner in der Vergangenheit ein Indikator für Verhaltensmuster, die in der Zukunft ausdrücklich unerwünscht sind. Also eindeutig: Promiskuitätin der Vergangenheit ist ein ganz dicker Minusounkt für eine Frau - wahrscheinlich mehr nich als für Männer, obwohl ich das persönlich anders sehe.

Im Regelfall, wenn es keine anderen "Auffälligkeiten" gibt, die auf mögliche Probleme hindeuten, ist es dennoch wohl eher uninteressant für die meisten; jedenfalls würden viele (allerdings: die meisten davon "trotzdem") eine solche Frau nicht kategorisch ausschließen.

Attraktiv findet es nur eine kleine Minderheit. Generell stellt sich die Frage nach den Werten in einer Partnerschaft, die ja nicht nur die Sexualität betreffen.

M.a.W.: "Marktwert testen" kann "Marktwert mindern" bedeuten, soviel ist evident.

w,40
 
  • #272
@271
Tja, nenn mich romantisch- mir wäre eine solche Frau echt zu desillussioniert und würde Sie als kalt und nicht nicht Liebesfähig einstufen.

Gruss vom Romantiker der seine Lust und seinen Spass hat und sowas von lebt ohne wahllos durch die Betten zu springen. Geht auch.
 
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Gast

  • #273
am meisten muss ich über männer den kopf schütteln, die hunderte von frauen hatten... und die frauen jedoch für jeden einzelnen liebhaber verteufeln.

mE soll jeder so tun und machen wie er/sie will.
eine frau hat genau so das recht, so viel sex mit so vielen männern zu haben wie sie nur möchte.

am besten behält doch jeder seine "dunkelziffer" für sich, so ärgert und ekelt sich keiner.


w27
 
  • #274
Offensichtlich schließen einige Forenteilnehmer von sich auf andere - das heißt, sie schließen die Entwicklung der Persönlichkeit bei anderen aus.

Tatsache ist: es gibt Menschen, die 20 Jahre lang ein eher langweiliges Sexualleben geführt haben und auf einmal feststellen, daß es da noch ein bisschen "mehr" gibt, andere hatten 20 Jahre lang ein eher leichtlebiges Sexualleben und stellen plötzlich fest, daß auch für sie "mehr" (qualitativ!) möglich ist.

Grundsätzlich spreche ich NIE! über meine früheren (sexuellen) Beziehungen. Für mich ist das ein intimer Bereich, die nur die daran beteiligten etwas angeht. Und ein Mann, der mich danach fragen würde oder gar verhören, wäre mir einfach zu dumm!
 
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Gast

  • #275
Offensichtlich schließen einige Forenteilnehmer von sich auf andere - das heißt, sie schließen die Entwicklung der Persönlichkeit bei anderen aus.
Nein, das ist nicht so. Es wurde hier schon die Einschränkung beschrieben, dass es oft/meistens so und so ist und es Ausnahmen gibt. Oft bedeutet nicht immer. Dem Einen ist dieses Risiko zu hoch ("Hab ich jetzt eine Ausnahme gefunden oder nicht?"), die Anderen sehen dieses Risiko nicht und andere gehen mit der Einstellung no risk, no fun in solch eine Beziehung.

Grundsätzlich spreche ich NIE! über meine früheren (sexuellen) Beziehungen. Für mich ist das ein intimer Bereich, die nur die daran beteiligten etwas angeht. Und ein Mann, der mich danach fragen würde oder gar verhören, wäre mir einfach zu dumm!
Es gibt keine dumme Fragen oder wie war das? Für mich ist es allerdings auch intim, wenn ich eine Frau an meine Gefühlswelt lasse, deshalb möchte ich gewisse Dinge gern wissen.
 
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Gast

  • #276
Mein Gott, warum sollte man nicht über vergangene Sexualpartner sprechen? Weil das einen potentiellen neuen Partner ab-/erschrecken könnte? Hallo, auf so eine Partnerschaft verzichte ich doch gerne, die wird ohnehin nicht funktionieren, jedenfalls bestimmt nicht auf Dauer ...

Es geht ja nicht darum, intime Details auszbreiten, sondern sein Leben, seine eigenen Gefühle, einschließlich aller Irrungen und Wirrungen, offen und ehrlich darzustellen. Das hat etwas mit Vertrauen zu tun. Dazu gehört eben auch das Sexualleben und wer das nicht aushält, der hat Pech gehabt und muss er sich jemand anderes suchen. Dass sich Prioritäten und Gewichte im Laufe eines Lebens verschieben, sollte auch keine ganz neue Erkennnis sein.

Die in dieser Diskssion gebetsmühlenartig wiederholte Behauptung, dass Menschen, die heftige promiske Phasen in ihrem Leben hatten, zwangsläufig "beziehungsgestört" und "nie wieder zu dauerhafter Partnerschaft fähig" seien und sogar eine unmittelbare Nähe zu "psychischen Störungen" herstellt, rangiert auf einem wirklich abgründigen Vorurteils-Niveau.

Jüngere Menschen, die bereits im Aids-Zeitalter aufgewachsen sind, mögen dies vielleicht anders sehen, aber für meine Generation (ich steuere die 60 an) war das Aus- und Erleben von Sexualität Befreiung pur - und zunächst mal nur eines: SPASS !! Und zwar viel Spaß!
 
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Gast

  • #277
.... wenn Frauen mit einer weit überdurchschnittlichen Zahl an Sexualpartnern "unterstellt" wird, dass sie mit einer höheren Wahrscheinlichkeit als andere Frauen an einer Persönlichkeitsstörung leiden.
Das Gegenteil zu postulieren bedeutet vielmehr, gut belegte Fakten (aus wlechen Motiven?) zu negieren.
w,32 (Ärztin und Diplom-Psychologin)
Wieviel bitte ist "weit überdurchschnittlich", und wer definiert das? Welche "gut belegten" Fakten werden hier negiert?

Wer von "gut belegten Fakten" spricht, sollte diese bitte auch benennen, auch die persönlichen Erfahrungen einer/eines Therapeutin/en dürften kaum ausreichen, das Kriterium "gut belegt" zu erfüllen!

Es geht doch nicht um ganz persönliche Einstellungen und Werthaltungen, weil die kann man doch jederzeit als persönlichen Maßstab äußern, sondern um vorgeblich "fortdauernde Prägungen", um Zusammenhänge, die zwischen "exzessiven Flirten" (Was ist das eigentlich?), der "Suche nach Anerkennung und Bestätigung" einerseits und Beziehungsunfähigkeit andererseits hergestellt werden. Wenn jemand sagt, ICH mag das nicht, ICH befürchte aufgrund meiner persönlichen Erfahrung, dass ... usw - dann ist das völlig ok. Aber bitte keine Verallgemeinerungen.
 
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Gast

  • #278
Ich habe in meiner eigenen Praxis seit sechs Jahren - soweit ich mich erinnern kann - keine Patientin (und keinen Patienten) betreut mit mehr als zwei Dutzend Sexualpartnern in der Anamnese, der nicht mindestens eine Persönlichkeitsstörung (Borderline, dissozial, impulsiv, histrionisch, narzisstisch...) als Diagnose gehabt hätte.

w,32
Und wie viele Patienten mit "normalen" Sexleben hattest du bei der sich eine Persönlichkeitsstörung herausgestellt hat? Keinen?[mod] Sicher nicht.
Das ist der Beweis! - Menschen mit wenigen Sexualpartnern haben eine Persönlichkeitsstörung!
[mod]
 
  • #279
@293
Überraschend ist das übrigens keineswegs. Ich wundere mich nur, weshalb das hier so vehement bestritten wird
Hee, das geht gar nicht. In einer so heiklen Frage mit Fachwissen und Fakten zu argumentieren. Nimmt doch jede Ausrede. So gar nicht politisch korrekt das! [mod]

Wundern tut mich da gar nix, Es kann ja schliesslich nicht sein dass alles was wir tun eben auch seine Konsequenzen hat. Darf nicht sein, sonst müsste man sich ja mit sich selbst auseinandersetzen und einigen unangenehmen Wahrheiten ins Auge blicken.

Der Selbstbetrug ist einfacher.
 
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  • #280
[mod]


Da geht es um "harte" Daten, nämlich das Auftreten sexuell übertragbarer Krankheiten. Es gibt unzweideutige Evidenz für den Zusammenhang von Persönlichkeitsstörungen (Cluster B) und Promiskuität / Untreue / sexuelles Hochrisikoverhalten. Überraschend ist das übrigens keineswegs. Ich wundere mich nur, weshalb das hier so vehement bestritten wird...

Und noch einmal: Korrelation (so klar, dass sie außerhalb jedes vernünftigen Zweifels besteht) heißt nicht kausalität, und statistischer Zusammenhang (und seier noch so stark und eindeutig) bedeutet stets eine Wahrscheinlichkeitsaussage, nicht eine Determination. Und im Übrigen sind ja auch (in teilbereichen) Persönlichkeitsgestörte keienswegs willenlose Opfer ihrer Störung.

Ein nüchterner Blick auf Fakten hilft, die Dinge so zu sehen wie sie nun einmal sind. Jeder kann seinen Lebensstil frei wählen, sollte aber tunlichst wissen, was er tut.

M59
Es bestreitet ja keiner, dass zu den möglichen Folgen einer Persönlichkeitsstörung die Promiskuität zählt, viel mehr wehrt man sich gegen den Umkehrschluss, dass jeder der promisk lebt dies aufgrund einer Persönlichkeitsstörung/Beziehungsunfähigkeit tut! Und es mag ja sein, dass dir das klar ist- für den Rest der Leute hier scheint das aber nicht so zu sein. Ansonsten kann ich mir nämlich nicht erklären wieso hier jedem Promisken grundsätzliche Beziehungsunfähigkeit udg unterstellt wird (und nun erzähl mir nicht, dass das nicht stimmt).

Und was den "nüchternen Blick auf die Fakten" anbelangt- ich ziehe es vor mein Privatleben zu leben ohne ständig einen Blick auf Statistiken, Wahrscheinlichkeiten und Studien zu werfen, kann Beziehungen eingehen und pflegen ohne, dass mir im Geiste die Wissenschaft ständig auf die Schulter klopfen muss oder aufschreit wenn ich statistisch gesehen die Gefahrenzone "unberechenbares Leben" betrete.

Gerade du vom Fach müsstet bei der Aussage "um die Dinge zu sehen wie sie sind" das Gesicht verziehen. Wie sind die Dinge denn? So wie du sie siehst, so wie ich sie sehe, so wie diese oder jede Studie es sieht, so wie Hans Peter ums Eck es sieht, so wie die Kirche es sieht, der Staat, die Ärzte? Wie war das nochmal mit der Wahrnehmung, verschiedenen Blickwinkeln und die Geschichte mit den fremden Schuhen? "Die Wahrheit" war noch nie objektiv und wirds auch niemals sein.

@Kalle
Noch viel einfacher als Selbstbetrug ist es, anderen ständig vorzuwerfen sie würden sich selbst belügen, nur weil sie die "Wahrheit" nicht zu ihrer machen wollen. Gibts nicht irgendwo ein Thema über Dicke oder missioniert da schon ein anderer?
 
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Gast

  • #281
.... es gibt unzweideutige Evidenz für den Zusammenhang von Persönlichkeitsstörungen (Cluster B) und Promiskuität / Untreue / sexuelles Hochrisikoverhalten.
Und:
... in meiner eigenen Praxis seit sechs Jahren - soweit ich mich erinnern kann - keine Patientin (und keinen Patienten) betreut mit mehr als zwei Dutzend Sexualpartnern in der Anamnese, der nicht mindestens eine Persönlichkeitsstörung (Borderline, dissozial, impulsiv, histrionisch, narzisstisch...) als Diagnose gehabt hätte.
Also, diese Aussagen besagen lediglich, dass Personen mit bestimmten Störungen häufiger als andere Sexalkontakte haben, und damit ein sogenanntes (allerdings nicht näher definiertes) promiskes Sexualverhalten zeigen.

1. Was wir nicht erfahren, ist: Wie und von wem wird Promiskuität definiert. Etwa: Wie viele Sexualpartner innerhalb welcher Zeit und über welchen Zeitraum hinweg müssen es denn sein, damit ein Verhalten so bezeichnet werden darf? Und nach welchen – allgemein verbindlichen – Standards ist dies festgelegt? (Mehr als „zwei Dutzend Sexualpartner“ – in welcher Alterskohorte? – kann keine allgemeinverbindliche Größenordnung sein, die müsste schon auf eine Abweichung von der durchschnittlichen Anzahl von Sexualpartnern bei Frauen der Altersgruppe 40 bis 45 in der BRD, um diese ging es ja in der Ausgangsfrage, abheben ... und es müsste Konsens über die Festlegungen bestehen.)

2. Allerdings: Selbst wenn es eine solche Definition gäbe (was immer sie dann auch besagen würde), wäre ein Zusammenhang zwischen Perönlichkeitstörungen und promiskem Verhalten noch immer NICHT zulässig. Die Tatsache, dass ein Ereignis A (Persönlichkeitsstörung) übernormal häufig mit einem Ereignis B (Promiskuität) gemeinsam auftritt, lässt keinerlei Kausalbezug zu (hierzu bedarf es eines theoretischen Konzeptes, das empirisch zu überprüfen und zu bestätigen ist). Und eine Umkehrung des Zusammenhangs ist schon gar nicht zulässig. Denn: 96% aller Grundschul-Lehrkräfte sind weiblich, und WAS sagt das jetzt über Frauen aus? Es geht jeweils um verschiedene Populationen (Patienten mit bestimmten Störungsmustern, bzw. sexuelle aktive Frauen einer bestimmten Altersgruppe) und die lassen sich nun mal nicht gleichsetzen ...

Richtig ist: Korrelationen sagen gar NICHTS über Kausalzusammenhänge aus. Dies zum Thema „harte Daten“ und der „Ausblendung von Wahrscheinlichkeitszusammenhängen“.

M, demnächst 60 und ohne jedes Vorurteil gegenüber gleichaltrigen Frauen mit deutlich mehr als zwei Dutzend Sexualpartnern in ihrem Leben ...
 
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Gast

  • #282
aber Hallo, die Männer stellen anforderungen... ich kenne Männer die zig und aberzig sexuelle Kontakte hatten. Von Frauen wird erwartet, dass sie kein Mauerblümchen sind und entsprechende Reife haben und gleichzeitig dürfen sie keine Sexkontakte gehabt haben... wie irrealistisch ist das denn?

Lass die Frage in solchen Foren, ich glaube nicht,m dass diese Anti-Frauensex- Antworten dich weiter bringen. Außerdem mußt Du nicht jedem eine Nummergeben und ihm das nicht erzählen..oder meinst du er wird dir jeden Sexkontakt erzählen ?
 
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Gast

  • #284
Ich hatte über 100 Sexpartner und wenn ich mich verliebe, ist es immer noch so, als ob es das erste Mal wäre. Ich habe aber im Gegenzug auch keinerlei Probleme, wenn sich mein Partner ausgelebt und Dinge getestet hat. Eure seltsame Flittchen-Schlampen-etc-Meinung ist begründet in eurem niedrigen Selbstbewusstsein und niedrigem Selbstwertgefühl und in euren ständigen Vergleichen.
w32 (ohne Persönlichkeitsstörung, intakten Familienverhältnissen, sexy und erfolgreich in einem akademischen Beruf)
 
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Gast

  • #285
  • #286
@279
Nöö, ich bin nur der Überzeugung dass man sein Leben nur dann Selbstbestimmt und ausgeglichen gestalten kann wenn man sich nicht ständig selbst belügt. Egal in welchem Bereich.

@283

Ich hatte über 100 Sexpartner und wenn ich mich verliebe, ist es immer noch so, als ob es das erste Mal wäre. Ich habe
Das glaube ich Dir, nur bitte verunglimpfe nicht diejenigen die bei einer solchen Wahllosigkeit der Sexualpartner Ihre Zweifel haben ob Du für eine langfristigige (ja, manche wollen halt schon noch nach Möglichkeit "bis dass der Tod uns scheidet") monogame Beziehung taugst. Das hat nichts mit dem Selbstbewusstsein zu tun sondern mit einer grundsätzlichen Inkompatibilität einiger Werte. Nicht mehr und nicht weniger. Im Gegenteil- eine die mit 30 schon mit über 100 verschiedenen Männern im Bett war ist der mathematischen Wahrscheinlichkeit wegen eine leichte Beute. also perfekt für Männer die sich an KLassefrauen nicht rantrauen.

@281
Wie kommst Du darauf? Sicher gibt es solche Iidoten. Zumeist gilt da aber doch "gleich und gleich gesellt sich gern". Wahllos zu Wahllos, WÄhlerisch zu wählerisch.
 
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Gast

  • #287
@285

Ahja, und du bist also in der Lage sofort zu erkennen wenn sich jemand selbst belügt- verstärkt bei den Menschen die nicht deiner Meinung sind. Für dich ist doch jeder Grund den du nicht nachvollziehen kannst eine Ausrede. Wie wärs wenn du andere Meinungen und Erfahrungen respektierst, anerkennst, dass Menschen aufgrund von verschiedener Lebenserfahrung,Erziehung und Weltanschauung Situationen und Gegebenheiten anders wahrnehmen als du und weder deine noch die andere Sicht als die einzig wahre und richtige bezeichnet werden kann.

Es gibt viele Menschen die viele Sexualkontakte hatten und dennoch eine langfristige, monogame, liebevolle und glückliche Partnerschaft führen, den Sex als besonders empfinden, weder abgestumpft noch leicht abzulenken sind. Du musst solche Menschen nicht als Partner in Betracht ziehen, aber wenn du dich weigerst ihre Existenz anzuerkennen weil es nicht deinem Konzept von Lebensgestaltung entspricht dann spielt Selbstbetrug vielleicht eine größere Rolle in deinem Leben als bisher angenommen. Warum kannst du eine, für dich nicht lebbare Lebensführung nicht hinnehmen ohne dem Menschen dahinter einen Mangel oder Selbstbetrug vorzuwerfen?
 
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Gast

  • #288
Kurze Antwort: Kein Problem.

Es würde mich eher stark wundern, wenn eine Frau in dem Alter nur sehr wenige Partner (<10) gehabt hat. Alleine die Vorstellung ihr erst mal erklären/zeigen zu müssen, wie ein Mann und sie selbst funktioniert erinnert mich an die Tage meiner frühen Jugend. Nein Danke! Da war ich, das hatte ich und ich mag es nicht. Sexuell aktive Frauen sind mir lieber.
Ich verstehe dieses ganze Trara hier sowieso nicht. Macht doch einfach euer Ding und gut ist. Für den passenden wird's dann schon passen.

m/41
 
  • #289
@286
Darfst Du gerne so sehen, aber für Deinen Seelenfrieden- les mal nach was ich so als Selbstlüge oder Ausrede bezeichne. Ist nicht allzuviel. Nur bei Dingen in denen die Wissenschaft (also nicht ich) eine ziemlich eindeutige Meinung hat. Wer in solchen DIngen nach Ausreden sucht anstatt sich seinen Problemen zu stellen hat einfach weniger vom Leben. Das kannst Du jetzt annehmen oder eben auch nicht.
Ich sage ja nicht dass Menschen die früher mal wahllos Sexualpartner ins Bett genommen haben später keine monogame Treue Dauerbeziehung führen können- was ich aber sage und was mit eben auch die Zunft der Seelendoktoren auch bestätigt ist dass die Wahrscheinlichkeit dafür dann deutlich geringer ist und die Wahrscheinlichkeit für eine Persönlichkeitsstörung erheblich höher ist. Wer lesen kann ist im Vorteil!

Sorry, das Risiko ist mir einfach zu hoch, und ich finds völlig daneben dass unsereins (wie man allerdings auch sehen kann die Mehrheit) als Prüde, einfallslos oder gar als schlechte Liebhaben hingestellt werden nur um sich seine Anzahl der vergangenen schönzureden.

Geh mit so vielen ins Bett wie Du möchtest, aber beschwer Dich bitte nicht wenn Dich dann eben eine sehr grosse Anzahl an Menschen nicht mehr als potentiellen Langzeitpartner betrachtet. Es ist nunmal so dass alles was wir tun seine Konsequenzen hat. Positiv wie negativ.
 
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Gast

  • #290
@286
Ich sage ja nicht dass Menschen die früher mal wahllos Sexualpartner ins Bett genommen haben später keine monogame Treue Dauerbeziehung führen können- was ich aber sage und was mit eben auch die Zunft der Seelendoktoren auch bestätigt ist dass die Wahrscheinlichkeit dafür dann deutlich geringer ist und die Wahrscheinlichkeit für eine Persönlichkeitsstörung erheblich höher ist. Wer lesen kann ist im Vorteil!
Promiskuität alleine erhöht die Wahrscheinlichkeit keineswegs, erst wenn mehrere bekannte Verhaltensweisen auftreten kann man Promiskuität ebenfalls zu den Folgen einer Persönlichkeitsstörung zählen. Siehe auch Wikipedia: "Promiskes Verhalten kann auch ein Indiz für verschiedene Persönlichkeitsstörungen sein, beispielsweise für die Borderline-Persönlichkeitsstörung. Nach Lehrmeinung kann promiskes Verhalten hierbei aber nur berücksichtigt werden, wenn die Persönlichkeit auch andere borderlinetypische Verhaltensauffälligkeiten zeigt. Weiter kann promiskes Verhalten bei der Borderline-Diagnose auch nur berücksichtigt werden, wenn innerhalb der letzten zwei Jahre vier oder mehr verschiedene Sexualpartner vorhanden waren."

Abgesehen davon ist doch bitte vollkommen klar, dass der Blickwinkel der "Seelendoktoren" hier keineswegs ein neutraler ist, befassen sie sich doch verstärkt mit Menschen mit Persönlichkeitsstörungen, jemanden der kein Problem mit seinem promisken Verhalten hat bekommen sie gar nicht oder nur kaum zu Gesicht. Ein zuverlässige Aussage über Promiskuität an sich kann so gar nicht getroffen werden. Hat einer der beiden auch selbst gesagt.

Also ja- wer lesen kann ist im Vorteil.
 
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Gast

  • #291
Immer schön fair und locker bleiben und bis zum gegenseitigen Vertrauen Lümmeltüten o.ä.benutzen. Bei (Selbst-)Zweifeln kann ein AIDS Test helfen. Und das gilt schon bei EINEM anderen Partner in 10 Jahren.
 
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Gast

  • #292
@ 270
Ich m habe leider die Bestätigung deiner Theorie bekommen. Meine Freundin (23) ging nach ca. 1,5 Jahren mit einem Arbeitskollegen fremd. Als ich sie mit 21 kennenlernte, meinte sie, dass sie sich in letzter Zeit ausgelebt hat. Sprich, ich sei Nummer 12.
Naja, ihr Arbeitskollege ist dann hoffentlich Nummer 13 und nicht größer 13.
Ich hätte mich schon damals auf mein Bauchgefühl verlassen sollen, so wäre mir jetzt der Kummer von Anfang an erspart geblieben (ist gerade ein paar Tage her als ich es erfuhr).
Leider (oder zum Glück) muss ich nun auch sagen, dass man das Vorleben eines Partners getrost extrapolieren kann.
 
  • #293
Könnte es sein, dass es für Männer deswegen ein Problem ist wenn die Frau viele Partner vor Ihm hatte, weil sie Konkurrenz fürchten oder den Vergleich? Bei einer unerfahrenen Frau ist man der Held und bei einer Erfahrenen ein "naja"? Die meisten Männer sind doch eh eher schlecht im Bett und haben eher sehr überschaubare Kenntnisse von der weiblichen Anatomie geschweige denn, wie man eine Frau befriedigt und auch zum Orgasmus (nicht einer, sondern bitte mehrere davon) bringt. So zumindest das breite Fazit einer nicht repräsentativen Umfrage von mir. Wer ein Drei-Minuten-König ist, scheint seine Lage recht realistisch einzuschätzen und hält daher Frauen mit wenig Erfahrung für bessere Partnerinnen?
Bei den Frauen sehe ich das fast ähnlich nur spielt hier der Konkurrenzgedanke eine m.E. tragender Rolle. Hier werden Frauen von ihresgleichen diskriminiert (Schlampe, Flittchen etc) weil sie Angst haben, diese Frau könnte ja ein Auge auf ihren eigenen Mann geworfen haben und vielleicht etwas bieten was sie nicht kann/will/mag?
Das sind Hypothesen, aber vielleicht steckt in diesen ein wahrer Kern.
Viel Spaß beim mich steinigen :)
 
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Gast

  • #294
Könnte es sein, dass es für Männer deswegen ein Problem ist wenn die Frau viele Partner vor Ihm hatte, weil sie Konkurrenz fürchten oder den Vergleich?
Das kann sicher ein Punkt sein. Aber lese doch einfach mal den Beitrag über Dir. Hat er irgendetwas mit dieser Theorie zu tun? Wer selbstbewusst ist, scheut den Vergleich mit anderen nicht, selbst wenn er schlecht im Bett ist. Er weiß um seine Qualitäten und wenn die Frau das nicht zu schätzen weiß, hat sie halt Pech gehabt.

Bei den Frauen sehe ich das fast ähnlich nur spielt hier der Konkurrenzgedanke eine m.E. tragender Rolle. Hier werden Frauen von ihresgleichen diskriminiert (Schlampe, Flittchen etc) weil sie Angst haben, diese Frau könnte ja ein Auge auf ihren eigenen Mann geworfen haben und vielleicht etwas bieten was sie nicht kann/will/mag?
Diese Theorie ist ziemlich abwegig, weil eine Nicht-Schlampe genauso in der Lage ist dem vergebenen Mann etwas zu geben. Sie käme sogar als Nachfolgerin in Frage, was bei Schlampen eher weniger der Fall ist.
 
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Gast

  • #295
@Zamil
Ich (m 35) kann den Konkurrenzgedanken bzw. die Angst vor dem Vergleich getrost ausschließen. Es ist etwas archaisches, ein Bauchgefühl, das mir sagt, dass das nicht der richtige Lebenswandel ist, bzw. war. Ich erlebe gerade eine Phase, in der ich mit dieser Problematik konfrontiert bin. Es ist eine sehr interessantes Erfahrung, dieses nagende Gefühl zu erleben. Da arbeiten wirklich zwei Seelen in meiner Brust - leider gegeneinander.
Wäre es "nur" eine kurzfristiges Betterlebnis, dann wäre mir ihre Vergangenheit komplett egal. (Damit keine falschen Gedanken aufkommen - ich bin kein Freund von ONS).
Da sie aber eine potentielle Langzeitbeziehung ist, ist mir ihre Vergangenheit doch irgendwie sehr wichtig.
Ich spreche da hier nur für mich und kann auch nur für mich deine Theorie ausschließen.
 
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Gast

  • #296
Eine Frau die mehr als 10 Sexualpartner zugibt (am besten sind ca 5), ist einfach unerfahren und naiv. Natürlich haben Männer Angst vor dem Vergleich und das auch zu recht. Denn die erfahrene Frau weiß, dass es da Unterschiede wie Tag und Nacht gibt. Die meisten sexuellen Schwierigkeiten, die Frauen zu haben glauben, liegen meist an grottenschlechten Liebhabern. Das weiß sie aber nur wenn sie Männer ausgiebig getestet hat. Nur Zugeben sollte sie das besser nicht.
 
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Gast

  • #297
der tread ist nun ein jahr ruhig gelegen, trotzdem findet er noch immer genug material um aktuell zu sein, auch bei mir. meiner partnerin hatte auch ca 25 Sexualpartner, alles mögliche, ONS, Affären, Kollegen, Beziehungen, Trostpflaster. trotzdem eine sie, dass es mit mir nun am allerbesten ist und dass sie das erste mal überhaupt guten Sex habe. das fällt mir auch nicht immer leicht zu glauben, auch wenn es mir schmeichelt. ich komme eher aus langjährigen Beziehungen und wenigen anderen Sexualpartner, etwa 12. trotzdem habe ich manchmal Mühe, genau mit der Zahl (mehr als 2 Fussballteams) meiner Partnerin umzugehen, vorallem mein Kopfkino ist das sehr stark am projektieren. Am meisten Mühe habe ich mit den Affären ihrer Kollegen (4+) denn diesen begegnen wir nun unweigerlich immer mal wieder an Parties, beim Einkaufen oder in der Stadt. Dies führt danach oft zu Diskussionen, da ich die meisten dieser Affären für Aufreisser und Wanderpokale halte. Ich weiss, dass ich ihr am Besten tue und mit ihr den Sex habe, den sie noch nie so offen geniessen konnte, aber auch ich nage an der grossen (für meinen Geschmack) Anzahl an Sexualpartner meiner Partnerin. Wir sind jetzt 4 Jahre zusammen und allmählich verblassen all diese Typen - gut so!
 
  • #298
@292 Zamil

Jetzt bin ich neugierig vielleicht kannst Du mich ja aufklären:

Die meisten Männer sind doch eh eher schlecht im Bett und haben eher sehr überschaubare Kenntnisse von der weiblichen Anatomie geschweige denn, wie man eine Frau befriedigt und auch zum Orgasmus (nicht einer, sondern bitte mehrere davon) bringt. So zumindest das breite Fazit einer nicht repräsentativen Umfrage von mir
Meinst Du diese Unfähigen Männer lernens eher bei einer guten Liebhaberin oder bei möglichst vielen die aber auch nicht kommunizieren was Sie gerne haben? Also für meinen Teil hat eine richtige völlig ausgereicht. Bei Ihr hab ich gelernt was einen guten Liebhaber (und natürlich eine gute Liebhaberin!) ausmacht: Aufmerksamkeit, EInfühlungsvermögen, kommunikation, Neugierde und eine gewisse körperliche Fitness und damit Ausdauer. Die Kenntnis und Beherrschung möglichst vieler Stellungen gehört nicht dazu.

Schliesslich sind die Menschen ja unterschiedlich, was die eine Frau extrem erregt ist für die andere PillePalle, was Gestern zu zart war kann Heute zu heftig sein etc.

So, und die meisten dieser Eigenschaften gehören zum Charakter eines Menschen, Du kannst nicht erwarten dass ein Egozentrischer Macho im Bett auf einmal ein einfühlsames Schmusekätzchen ist.

Was also kann Mann oder Frau bei möglichst vielen lernen was er mit einer richtigen nicht könnte?

Und noch ´ne Frage an Dich: Wenn die Männer mehrheitlich so grottenschlecht sind, wieso zeigst Du Ihm dann nicht wo´s langgeht. Wer kein Feedback bekommt kann auch nicht lernen, wer ständig Orgasmen vorgespielt bekommt weiss ja gar nicht dass Sie keinen hatte (und lernt es auch nicht zu erkennen). Auch da wärs doch bessser einen treuen Kerl anzulernen als stumm viele auszutesten und danach A- und B Noten zu verteilen und den nächsten ranzulassen wenns Deinem Niveau nicht entspricht, oder?

Und Vergleiche? Eine Frau die das Anfängt wär nicht meine! Vergleichen kannst Du übrigens auch wenn Du 10 hattest, nicht nur bei 100.
 
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Gast

  • #299
Bei der Beurteilung, ob eine Frau zu freizügig war unterliegt auch dem Kriterium, ob sie ihre Beziehungen stets mit Kondom vollzogen hat oder im anderen Fall, ob sie sich immer wieder ohne hingegeben hat.

Ich finde das ist schon ein wichtiger Unterschied.
 
  • #300
Wer selbstbewusst ist, scheut den Vergleich mit anderen nicht, selbst wenn er schlecht im Bett ist. Er weiß um seine Qualitäten und wenn die Frau das nicht zu schätzen weiß, hat sie halt Pech gehabt.
wie jetzt? Er scheint nicht den Vergleich wenn er schlecht im Bett ist? Er ist schlecht im Bett und weis um seine Qualitäten? Welche? Und eine Frau, die seine (nicht vorhandenen) Qualitäten nicht zu schätzen weiß, hat Pech?
Sorry, ich verstehe nur Bahnhof.

Diese Theorie ist ziemlich abwegig, weil eine Nicht-Schlampe genauso in der Lage ist dem vergebenen Mann etwas zu geben. Sie käme sogar als Nachfolgerin in Frage, was bei Schlampen eher weniger der Fall ist.
Wir sprachen hier von Erfahrung und nicht von Beziehung. Insofern ist ihr Argument ungültig. Ob und in wie weit "Schlampen" nicht als Nachfolgerin in Frage kommen, steht auf einem anderen Blatt und ist nicht Teil meine o.a. These. Außerdem ist ihre Behauptung nicht haltbar ohne Daten und daher an den Haaren herbeigezogen.

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Es sind keine weiteren Antworten möglich.