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  • #1

... Frauen, die im Alltag viel leisten, "devot" veranlagt?

...vor kurzem habe ich mich mich mit einem guten Freund über Sex unterhalten (wir schlafen nicht miteinander), er meinte (siehe Frage), dass Frauen, die im Alltag viel "leisten" ( soll heißen: viel Stess im Job- /allgemein viel zu tun haben...) im bett eher -devot- veranlagt sind!...
...was verseht Ihr genau darunter?? (natürlich ist mir klar, was es eigentlich bedeutet...)

(Er Jurist ( seine Worte: er sei -anders ausgelastet in seinem Beruf als ich...)/ ich Ärztin... kennen uns (immer) noch von der Schulbank...)
- er hat wohl ziemlich oft die gleichen Erfahrungen gemacht, was nicht heißen soll, dass er es schlecht fand... wir haben uns einfach nur ziemlich lange darüber unterhalten was -devot- für jeden einzelnen wirklich bedeutet...

Wie denkt ihr (m) darüber? - danke für Antworten....
 
  • #2
Ähem

dass Frauen, die im Alltag viel "leisten" ( soll heißen: viel Stess im Job- /allgemein viel zu tun haben...) im bett eher -devot- veranlagt sind!...
Nööö. Das ist meine bevorzugte Zielgruppe und ich hab eher die Erfahrung gemacht dass die Macherin dieses auch im Bett ist. Wenn nicht, trägt Sie im Restlichen Leben eine Maske, tut etwas was eigentlich nicht Ihre Berufung ist.

- er hat wohl ziemlich oft die gleichen Erfahrungen gemacht,

Das dürfte dann eher am Frauentyp liegen den er bevorzugt anflirtet. Gerae beim Sex kann man sich am wenigsten verstellen. Ist wie bei betrunkenen- was Sie dann machen steckt auch nüchtern in Ihnen- nur die Hemmschwelle ist grösser.
 
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  • #3
Die sexuelle Ausrichtung einer Frau hängt nicht von ihrer Alltagsleistung bzw. Arbeitsleistung ab.

M
 
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LilaLaunebär

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  • #4
Ich bin kein Mann, aber ich denke eh nicht, dass das am Geschlecht fest zu machen ist. Ich hatte auch eine Affäre mit einem Mann, der beruflich sehr viel geleistet hat und der beim Sex auch devot veranlagt war. Das bedeutet, er wollte gerne Anweisungen haben, die er dann ausführen musste. Jetzt nicht unbedingt im Verhältnis Domina - Sklave, wie es ja immer ein gängiges Klischee ist, aber er wollte in gewisser Weise "dienen". Der Sex an sich war ganz normal (im Bezug auf die Praktiken und Handlungen), aber ich war eben der dominante Part.
Das ist ein häufiges, psychologisches Phänomen, denn durch die sexuelle Unterwerfung kompensieren diese Menschen den jobbedingten Leistungsdruck. Nicht umsonst gehen besonders viele Männer in Führungspositionen gerne zu Dominas. Eben weil sie ständig führen müssen und so die Möglichkeit haben, aus dieser Rolle zu fallen.
 
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  • #5
Das ist ein Klischee.
w
 
  • #6
Privates Gespräch ohne größeren Wert für die Allgemeinheit. Das müssen Sie unter sich ausmachen, wer jetzt Recht hat. Reizt es Sie, mit diesem Freund ins Bett zu gehen, oder fühlen Sie sich nur belästigt? Dann müssen Sie sich entsprechend äußern. Der Jurist ist als Psychologe in etwa so kompetent, wie jede Putzfrau. Wenn es drauf ankäme, würde ich aber lieber die Putzfrau um Rat bitten.
 
  • #8
Nicht umsonst gehen besonders viele Männer in Führungspositionen gerne zu Dominas. Eben weil sie ständig führen müssen und so die Möglichkeit haben, aus dieser Rolle zu fallen.

Eben eine Rolle spielen! Wer ständig führen MUSS anstatt gerne und mit Leidenschaft zu führen (heisst voran gehen!- nicht von hinten antreiben) kommt natürlich in diesen Konflikt. Wer nicht muss sondern das gerne macht wird nach meiner Erfahrung im Bett nicht anders agieren.

Von Männern wird das in gewisser Weise erwartet- Frauen in Führungspositionen wollen das in der Regel selbst.
 
  • #9
Warum, sind denn so oft, gerade Manager, bei Dominas anzutreffen?
Sie wollen endlich mal Verantwortung abgeben. Nicht mehr über alles Nachdenken müssen, sich einfach mal Lenken lassen und am besten auch Fallen lassen.

Die meisten Frauen, haben einen, für sie, anstrengenden Alltag. Die müssen für sich, für den Mann, für die Kinder mitdenken. Stets und ständig die Übersicht behalten. Nach der Arbeit auch noch die Hausarbeit machen. Da wollen sie wenigstens beim Sex mal alle Verantwortung abgeben.

Wobei ich, bei Karrierefrauen, das nicht so sehen würde. Die sind da wohl anders gebürstet.
 
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  • #10
Nur weil man einen 10 Stunden-Job hat und einen Haushalt zu führen hat, leistet man für mich nichts Meisterliches, sondern ganz gewöhnlicher Standard, den jeder machen muss, um lebensfähgig zu sein. Erst recht als Moderne Frau. Allerdings hatte ich von den Geldschröpfern namens Juristen sowieso nichts.

Dein Kumpel ist ein Freund, der aus reienr Bierweisheit annimmt, dass Frauen sicher wohl "devot" sind, wenn sie dies oder jenes machen. Von solchen Männer kann man nichts halten. Die wollen nur sehen, was sie sehen wollen und glauben das auch noch.
 
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  • #11
Das kannst du dir ja dann selbst beantworten ,oder?

Im Selbstverständnis sind Ärzte doch die schlecht bezahlten Hochbegabten, die es immer am schlechtesten getroffen haben.
Dass ein angestellter Facharzt an der Uniklinik laut FAZ im Schnitt 90 K verdient und somit ein Einkommen generiert ,welches er mit seiner wissenschaftlich eher "zweifelhaften" Qualifikation woanders mit derselben Leistung nicht bekommen würde, wird gerne ausgeblendet.

Ich denke auch ,dass ein Jurist definitv mehr leisten muss als ein Arzt - geistig sowieso.
Dass weibliche high-potentials devot veranlagt wären, kann ich nicht bestätigen.

Ärztinnen sind allerdings keine Frauen ,die besonders viel "leisten" - weder geistig noch körperlich.
Dass Ärzte statistisch gesehen häufig an narzistischen Persönlichkeitsstörungen und Psychopathie bzw. Profilneurose leisten ,ist ja langsam allgemein bekannt.
 
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  • #12
Halte ich w für Kokolores.
Ich bin eine Organisatorin im Job und im privaten, es erfordert viel Kraft, Zeit, Aufwand und gesundheitlich muss ich top sein, somit kann ich wohl von Stress reden.

Allerdings bin ich auch dominant und lasse mir nicht gerne in meinen Willen hineinreden, denn ich weiß was ich will ganz genau und auch ob es mir gut tut oder nicht.
Für Fehlentscheidungen bin ich dann aber auch verantwortlich und stehe dazu.

Erotisch bin ich genauso, dieses devot sein egal in welcher Hinsicht ist nicht mein Ding, es reizt mich noch nicht mal in Rollenspielen, ich habe nunmal gerne den Überblick.
Habe auch festgestellt, dass seltsamerweise viele Männer da voll darauf abfahren, also mir sagte noch keiner, sei doch mal devot.

Sorry, aber zu mir passt das überhaupt nicht, auch von meinem Typ her schon nicht.
 
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  • #13
Warum, sind denn so oft, gerade Manager, bei Dominas anzutreffen?
Sie wollen endlich mal Verantwortung abgeben. Nicht mehr über alles Nachdenken müssen, sich einfach mal Lenken lassen und am besten auch Fallen lassen.

Wobei ich, bei Karrierefrauen, das nicht so sehen würde. Die sind da wohl anders gebürstet.

Das kann ich bestätigen. Ich weiß, was ich will und lasse mich nicht fernsteuern - einen devoten Partner würde ich verachten, für mich selbst ist diese Rolle unvorstellbar. Auch Sexualität lebe ich partnerschaftlich.
Mein Profil scheint für Männer eine Quelle des Irrtums zu sein. Merkwürdigerweise bekomme ich von Männern in angebliche Führungspositionen Anfragen, die schon im Erstkontakt klarmachen, dass sie eine dominante Frau suchen. Passt für mich definitiv nicht, weder devot noch dominant, sondern in der Partnerschaft/Sexualität ist es wie im Job: attraktiv ist, wer mir auf Augenhöhe begegnet.

Was Männer sich so wünschen und zusammenphantasieren ist schon erstaunlich.
 
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  • #14
Das kannst du dir ja dann selbst beantworten ,oder?

Im Selbstverständnis sind Ärzte doch die schlecht bezahlten Hochbegabten, die es immer am schlechtesten getroffen haben.
Dass ein angestellter Facharzt an der Uniklinik laut FAZ im Schnitt 90 K verdient und somit ein Einkommen generiert ,welches er mit seiner wissenschaftlich eher "zweifelhaften" Qualifikation woanders mit derselben Leistung nicht bekommen würde, wird gerne ausgeblendet.

Ich denke auch ,dass ein Jurist definitv mehr leisten muss als ein Arzt - geistig sowieso.
Dass weibliche high-potentials devot veranlagt wären, kann ich nicht bestätigen.

Ärztinnen sind allerdings keine Frauen ,die besonders viel "leisten" - weder geistig noch körperlich.
Dass Ärzte statistisch gesehen häufig an narzistischen Persönlichkeitsstörungen und Psychopathie bzw. Profilneurose leisten ,ist ja langsam allgemein bekannt.

Deine Antwort ist keine Antwort auf die Frage, aber ein interessanter Blick in Deine Psyche. Folgt dem so gerne gehandhabten unqualifizierten Ärztebashing, ohne zu wissen, was in Klinik und Praxis wirklich abgeht. Ob Juristen mehr leisten als Ärzte kann man ebenso wenig pauschal beantworten wie die Frage, ob Juristen mehr leisten. Oder ein aqualifizierteres Studium haben. Ich habe beides studiert und kann Dir sagen: Die Anzahl der absoluten Pfeiffen bei den Juristen ist eindeutig höher als die der Ärzte! Und Dir empfehle ich den vertrauensvollen Besuch bei einem qualifizierten PP
w 59
 
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  • #15
@ Gast 13 - "beides" studiert und was geworden? Eine devote Ärztin oder Juristin?
 
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  • #16
Soll das nun so ein Märchen werden wie das von den erfolgreichen Managern, die im Bett gerne unterwürfig sein sollen? Das ist doch ein ganz alter Schuh und durch Wiederholung wird es nicht besser - auch nicht mit vertauschten Geschlechtern. Ich halte sexuelle Neigungen für völlig job- und Arbeitsleitungsunabhängig. Außer, dass man nach extrem anstrengenden Tagen vielleicht auch mal keine Lust mehr hat.
 
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  • #17
Das hätte er wohl gerne - eine beruflich erfolgreiche Frau, die zuhause devot das Häschen gibt!
So etwas gibts nicht!
Wenn eine Frau vielleicht viel leisten muss, weil sie eine kleine Arbeitsbiene ist, die aber auf der Karriereleiter ganz unten steht, mag das noch hinkommen, aber wenn die Frau Verantwortung übernimmt und auch Karriere macht, sei es als Ärztin, Juristin oder auch Redakteurin - egal.
Da wird sie im Bett auch sagen und machen, was IHR gefällt.
Kann allerdings sein, dass diese Frauen dann auf erfolgreiche Macher-Männer steht, die wissen, wo´s lang geht. Das schon.
Aber devot passt trotzdem nicht.
 
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  • #18
Schublade die zweite...

nein ich denke da ist nichts dran.
 
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