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  • #91
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Glauben Sie dass ist bei den "Zwangs"Prostituierten anders ist? Träumen sie weiter.Selbst in der Provinz sind die Mädels Internetkundig, haben modernste Mobiltelefone und viele haben Bekannte oder Verwandte im Westen. D.h. zumindest über Bekannte/Freundinnen sind viele gut im Bilde was im Nachtmilieu bei uns abgeht.
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Woher kommt also diese Schieflage in der öffentlichen Wahrnehmung? Die illegalen Nutten die von der Polizei aufgegriffen werden erzählen von Verschleppung und Zwangsprostitution um die Abschiebung zu vermeiden bzw. zu verzögern. Stimmen die? Manche ja, viele aber nicht. Es geht Ihnen um den Verbleib in D.

Ja, da kann man sich nur an den Kopf fassen. Dass so viele Menschen tatsächlich glauben, oder ist das vielleicht nur die veröffentliche Meinung, die Ostblockfraktion des horizontalen Gewerbes wüsste nicht, um welchen Job es sich zukünftig handelt, wenn sie hier einreisen.
 
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  • #92
Daß es keine Ausnahmen gibt hat niemand gesagt. Aber nur weil 10-30% den Job machen und ihm zumindest neutral gegenüber stehen, bedeutet das nicht, daß eine zivilisierte Gesellschaft erlauben sollte, daß die restlichen 70-90% ihn unfreiwillig und ungern machen müssen. Insbesondere nicht, da die ethischen Prinzipien unserer Gesellschaft gegen eine solche Ausbeutung stehen.

Doch, genau das muss erlaubt sein, wenn man unter die 70 % die zählt, die es freiwillig, aber ungern machen. Du schmeißt ungern und unfreiwillig zusammen, was schon eine seriöse Auseinandersetzung verhindert. Zwischen der "ungernen" Ausübung einer Tätigkeit und dem illegalen Zwang liegen Welten! Im ersten Fall ist der Mensch frei, sich etwas zu wählen, was er nicht immer gerne tut. Im letzten Fall wird er genötigt und seiner Freiheit beraubt. Das ist ein Unterschied zwischen Himmel und Hölle.

Es ist äußerst unseriöd, das zusammenzuschmeißen, und in schwammiger Weise von 90 % Zwang zu sprechen. Das ist eine völlige Übertreibung!

Zwischen unfreiwilliger und freiwilliger Prostitution zu unterscheiden ist nicht so schwer. Wer sich mit der Thematik auseinandersetzt, sollte dazu in der Lage sein.
 
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