• #91
Männern ab 30 ist es sicherlich klar, daß viele Frauen in ihrer Altersgruppe AE sein könnten. Vor dieser Realität die Augen zu verschliessen macht also wenig Sinn.
Frauen mit Kindern wirklich als "Gesamtpaket" zu akzeptieren, ist glaub ich schon die Ausnahme. Gerade hier macht das gemeinsame Wohnen einen großen Unterschied.
Diese Frau und ihre Kinder zu akzeptieren, auch noch Verantwortung zu übernehmen, gemeinsam wohnen, damit auch finanzielle Verpflichtungen einzugehen - erst dann reden wir von Frau mit Kinder wirklich wollen.
 
  • #92
Liebe Fragenstellerin,

ich kann mich dem von xxxx Geschriebenen nur anschließen. Auch ich habe mich beim Durchlesen gefreut, dass Du eine Entscheidung treffen konntest und Dich nicht von so manchen negativen - wenn nicht sogar beleidigenden - Kommentaren beirren hast lassen.

Liebe FS,
ich verfolge den Thread nun schon einige Tage und ich habe mich ehrlich gefreut, als du von deinem Entschluss berichtet hast. Ich finde, du hast dich richtig entschieden und ich möchte dich gerne in deiner Entscheidung bestärken.
Die Äußerungen dir gegenüber, ob du „noch zu retten“ seist, weil du mit 46 Jahren ein Kind möchtest, finde ich 1. sehr antiquiert und 2. richtig gemein. Lass dich davon nicht verunsichern! Ich denke heutzutage ist das nichts Ungewöhnliches mehr, in dem Alter noch ein Kind zu bekommen. Und besser eine liebevolle und treusorgende Mutter in den Vierzigern als eine Mittzwanzigerin, die ihre Kinder vernachlässigt.
Zu Deiner Frage, ob eine Frau mit Baby oder kleinem Kind weniger attraktiv ist, kann ich Dir schreiben, dass das für mich unwichtig ist. In erster Linie geht es mir um die Frau und nicht darum, ob sie ein Kind hat oder nicht. Wenn ich sehe, dass eine Frau mit einem Kind liebevoll umgeht, dann kann sie das für mich attraktiver machen.

Und auch wenn das nicht Deine Frage war, die Partnersuche wird es beeinflussen. Dabei würde ich nicht unbedingt sagen, dass die Suche schwieriger wird. Wann ist so eine Suche schon wirklich einfach? Es kann schnell klappen oder sich scheinbar ewig hinziehen egal ob mit oder ohne Kind. Wenn die Suche hier erfolgt, wird es vermutlich zu mehr Absagen oder unbeantworteten Anfragen kommen (diesen Eindruck habe ich zumindest als Mann mit Kind, wobei mir allerdings keine Vergleichswerte vorliegen). Ich bin allerdings nicht der Meinung, dass das die Suche schwieriger macht. Eine Antwort macht noch keine Beziehung! Der Kreis der möglichen Partner ist durch ein Kind reduziert, doch das sehe ich als Vorteil. Sich Dates, die nur mit Frustration enden zu sparen, halte ich nicht für einen Nachteil.
 
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  • #93
Männern ab 30 ist es sicherlich klar, daß viele Frauen in ihrer Altersgruppe AE sein könnten. Vor dieser Realität die Augen zu verschliessen macht also wenig Sinn.
Um etwas für sein eigenes Leben nicht zu wollen, muss man sich dessen ja schließlich bewusst sein. Dies schließt es aus, dass man sich der Realität verweigert. Jedoch bedeutet dies nicht, seine eigenen Lebensprinzipien für eine Beziehung über Bord zu werfen.
Was übrigens so ziemlich das Unattraktivste ist, was man als Mann machen kann.

Frauen mit Kindern wirklich als "Gesamtpaket" zu akzeptieren, ist glaub ich schon die Ausnahme. Gerade hier macht das gemeinsame Wohnen einen großen Unterschied
Das Wort "Gesamtpaket" trifft es ganz gut. Denn ich mag Kinder und damit auch fremde Kinder, ohne jedoch eine Beziehung mit einer Frau zu wollen, in der ich Beziehungskompromisse nervlicher, zeitlicher, zwischenmenschlicher und materieller Natur für genetisch nicht mir mit verwandten Nachwuchs eingehe.
Denn das kostbarste Gut, das man hat, ist die eigene, begrenzte Lebenszeit. Deshalb verwende ich diese auch nur für Dinge von denen ich auch überzeugt bin, sie für mich zu wollen.

Diese Frau und ihre Kinder zu akzeptieren, auch noch Verantwortung zu übernehmen, gemeinsam wohnen, damit auch finanzielle Verpflichtungen einzugehen - erst dann reden wir von Frau mit Kinder wirklich wollen.
Das ist richtig. Jedoch sind dies Aufgaben, die dem leibllichen Vater zufallen. Und ich sehe es nicht ein auf meine "Kosten" im weitesten Sinne, die Gene eines Mannes großzuziehen, der entweder nicht beziehungwillig/-fähig war oder die Gene einer Frau, die dies selbst nicht hinbekommen hat. Wenn eine Frau nicht in der Lage war, sich einen für das Kinderbekommen und -großziehen geeigneten Mann auszuwählen bzw. diesen nicht halten konnte/wollte, dann ist die gesamte Konstellation evolutiv gesehen eine Art Nullmodell. Gene die letztlich durch missglücktes Partnerwahltverhalten herausselektiert werden.
Und wenn die Frau sich für diesen Weg entschieden hat, weil sie fähig genug ist, das allein zu packen, dann ist es doch nur gerecht, wenn sie es auch allein bis zum Ende durchzieht.
 
  • #94
Also, jetzt mußte ich -mit Verlaub- wirklich lachen. So was habe ich ja noch nie im Leben von Männern gehört, aus vielerlei Gründen nur genau das Gegenteil... also, wenn er da die Wahrheit gesagt hat ;-) (Männer erzählen Frauen bekanntlich viel, wenn der Tag lang ist... kann man hier auch immer wieder lesen), halte ich das ehrlich gesagt für einen speziellen, individuellen Fetisch... Ist er ohne Mutter aufgewachsen und mag bemutternde Frauen?

I
Ja, er hat die Wahrheit gesagt, daran gibt es keinen Zweifel. Und er ist MIT Mutter und Vater aufgewachsen und hat KEIN Faible für bemutternde Frauen, sondern bevorzugt autonome und emanzipierte Frauen. Also "leider" kein Fetisch. Eher ein Beispiel, dass es eben doch Männer gibt, die Frauen als Mutter anziehender finden als kinderlose Frauen. Und ich kann das ganz gut nachvollziehen. Eine Frau um die 40, die keine Kinder hat, nehme ich erst mal als defizitärer wahr als eine mit Kindern. Das würde ich nie laut sagen, es ist nur meine ganz persönliche Einschätzung, die sehr subjektiv ist. Als Ü40-Mann würde ich auch lieber eine Frau haben, die Mutter ist.
 
A

Ares

  • #95
Jedoch sind dies Aufgaben, die dem leibllichen Vater zufallen.
Hier wird ein leiblicher Vater nicht vorhanden sein. Es ist anzunehmen, dass die FS sich überlegt hat, dass sie sich ein Kind "leisten" kann, ohne dass sie einen Mann braucht, der es finanziert. In dieser Konstellation noch mehr als sonst ist es eine Frage der "Augenhöhe", ob eine Beziehung dann funktioniert. Den Extremfall haben wir ja gerade mit der "Bekannten", die mit über 3000 Euro im Monat gesponsert wird.

Ich denke, grundsätzlich haben wenige Männer Interesse, einer Frau und deren Kindern den Lebensunterhalt zu finanzieren. Wie Du schon richtig schreibst, dafür ist der leibliche Vater zuständig.
Eine Beziehung setzt für mich grundsätzlich voraus, dass beide in der Lage sind, für ihren Lebensunterhalt aufzukommen und beide einigermaßen ähnlich sind in Bezug auf Lebenseinstellung und Einstellung zu Geld. Klar wird niemand auf Euro und Cent gegenrechnen, aber grundsätzlich sollte es passen.
 
  • #96
Eine Frau um die 40, die keine Kinder hat, nehme ich erst mal als defizitärer wahr als eine mit Kindern.
Das ist ja lles schön und gut und mag auch so sein.
Der springende Punkt ist aber, dass nur eine Frau ohne Kinder wirklich verfügbar genug ist um das ganze mögliche Spektrum einer erfüllenden Beziehung auzuleben; egal aob das das sontane Ausghen nach der Arbeit, Südseeurlaube, intensive Nächte, ...Flexibilität im Job ... etc. sind.

Ich durfte das erleben und es war sinnvoll und richtig, deswegen eine Partnerin ohne Kind auszuwählen.

Heute ist meine Situation anders (und als Vater in anderer Weise auch erfüllend) , aber die Erinnerung an die ungebundene Zeit mit meiner Partnerin wird mir immer bleiben, dafür bin ich dankbar.

Kein Mensch soll daruf verzichten müssen, daran sollen AE-Väter und AE-Mütter bitte denken und nicht nur mal eben nach eigenem Wohl und Wehe handeln.
 
  • #97
Der springende Punkt ist aber, dass nur eine Frau ohne Kinder wirklich verfügbar genug ist um das ganze mögliche Spektrum einer erfüllenden Beziehung auzuleben; egal aob das das sontane Ausghen nach der Arbeit, Südseeurlaube, intensive Nächte, ...Flexibilität im Job ... etc. sind.

Heute ist meine Situation anders (und als Vater in anderer Weise auch erfüllend) , aber die Erinnerung an die ungebundene Zeit mit meiner Partnerin wird mir immer bleiben, dafür bin ich dankbar.

Kein Mensch soll daruf verzichten müssen, daran sollen AE-Väter und AE-Mütter bitte denken und nicht nur mal eben nach eigenem Wohl und Wehe handeln.
Dein Post macht irgendwie keinen Sinn...
Wenn dein Hauptargument ist, das du mal die "ungebundene verantwortungsfreie Zeit" in einer Partnerschaft genießen willst ist das okay, du musst aber auch bedenken, das du diese Zeit dan halt ggf. einfach mit deiner Ex-Partnerin verbracht hast.

Ich muss immer schmunzeln, wenn die Menschen meinen, die Welt würde sich nicht weiter drehen, nur weil sie sich selbst nicht weiterentwickeln, die Männer erwarten nur allzu oft, das die Frauen doch bitte auf sie warten sollen, während sie sich erstmal 20 Jahre "austoben" wollen um im Anschluss die Jungfrau zu ehelichen, tatsächlich warten auf sie aber Ü40 AE´s mit 3 Kindern von 3 Vätern und das große Jammern geht los.

Natürlich wählt man seinen Partner nach Ähnlichkeiten und Vorzügen aus, ich als kinderlose Frau würde auch keinen Mann nehmen, der bereits Kinder hat, weil ich keinen Kinderwunsch habe und mich nicht durch etwas (Kinder) einschränken lassen möchte, das ich garnicht will!
Ein Vater als Partner bringt mir somit ausschliesslich Nachteile (zeitlich, emotional,finanziell, usw.) und kommt daher nicht in Frage.
Wäre ich selbst AE oder unfruchtbar mit Kinderwunsch wäre ein Mann mit Kindern hingegen willkommen.
w 28
 
A

Ares

  • #98
Ich muss immer schmunzeln, wenn die Menschen meinen, die Welt würde sich nicht weiter drehen, nur weil sie sich selbst nicht weiterentwickeln, ...
Klar dreht die Welt sich weiter. Der Mann nimmt z. B. die Frau ohne Kind statt der AE und die AE findet jemand anders. Warum sollte sich da irgendjemand "weiterentwickeln" müssen. Du suchst Dir doch genauso einen Partner, der keine Kinder möchte.
 
  • #99
die Männer erwarten nur allzu oft, das die Frauen doch bitte auf sie warten sollen, während sie sich erstmal 20 Jahre "austoben" wollen um im Anschluss die Jungfrau zu ehelichen
Das sind Einzelbeispiele aus der Pick-up-Szene.
Die meisten Männer sind in besagten Jahren eher damit beschäftigt, Karriere zu machen, um den Frauenwunsch nach "erfolgreichen" Männern gerecht zu werden, währen die Frauen sich "austoben", "um zu sich selber zu finden".

Der Wahrheit und Realität näher, das zeigen hinreichend auch diverse Studien, ist, dass sich die Frauen erst mit den testosteronreichen Bad Boys "austoben" wollen, um dann - wenn es mit den Bad Boys aufgrund des körperlichen Verschleisses/Abbaus ab 33-35J. nicht mehr so klappt - sich schnell vor dem Fruchtbarkeitsverfalldatum in einen testosteronarmen, lieben, netten, soliden Familienvatertypen mit geregeltem Einkommen und Versorgerqualitäten "verlieben".

Und ich gebe zu, ich habe panische Angst und Ekel vor dieser Konstellation.
 
  • #100
@fragestellerin: Schön, dass du dich zum Kind entschieden hast! Man sollte sein Leben grundsätzlich nicht von Männern abhängig machen.
Man braucht als Frau keinen Mann - erst recht nicht, seit man sich selbst befruchten lassen kann.
Aber einen Partner braucht man zumindest ab und zu schon - aber den findest du auch mit Kind.
Selbst wenn du für 9 von 10 Männern ein No-Go sein solltest - du brauchst ja nur einen Mann ;-) und im 1. Babyjahr sind 99%aller Männer sowieso nutzlos und heulen rum, dass man als Frau keine Kraft und Lust auf Sex hat.
 
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