• #31
Bei mancher dieser Antworten, frage ich mich, ob ein Mann welcher im Alter von 40+ und trotzdem mit einer Frau eine Familien gründen möchte, mit dieser aber vorher minimum 3+ Jahre zusammen sein möchte, in welchem Alter diese ihre Frauen suchen? Mitte/Ende 20? Höchstens Anfang 30?

Ich muss allerdings auch sagen, dieses Phänomen von innerhalb der Beziehung Heirat ja und vor Freunden nö wir doch nicht, kenne ich auch von Frauen. Obwohl ich mir dabei nie so sicher bin, ob sie zu diesem Thema ihren Männern gegenüber nur gleichgültig zeigen wollen. Für mich wäre dies als Partner komplett verwirrend und müsste den schon mal zur Rede stellen müssen. Entweder der Partner kann sich das vorstellen oder nicht.
 
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Gast

  • #32
@FS

vorstellbar ist beinahe alles, aber unter den gegebenen Umständen im realen Leben und unserer Rechtsprechung im FamR sollte jeder Mann den Schritt vor den Traualtar mindestens 10 x überschlafen

Es gibt Dinge im Leben, die kann man sich ersparen.......Heiraten gehört dazu, es sei denn man ist superreich und Geld spielt keine Rolle.

m, 51
 
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Gast

  • #33
erst ab 36 vorstellen. In diesem Alter waren alle Baustellen (Studium, Etablierung im Beruf, endlich Geld ausgeben) beendet, und es fühlte sich richtig an, in eine neue Lebensphase (Vater) einzutreten.
Nur leider fehlte die Frau dazu.
Natürlich ist es mit 36 schwer, die passende Frau zu finden, die meisten sind in dem Alter vergeben und die 10 Jahre jüngeren Frauen, sind eher mit gleichaltrigen Partnern befasst, bzw. wollen auch erst die Etablierungsphase hinter sich bringen - dann bist Du ihnen endgültig zu alt für das Familienmodell.
Wer an Familie denkt, sollte nicht versuchen vorher noch ganz viele Sachen unbedingt erleben/erledigen zu müssen. Zuviel fertig zu haben, verhindert das gemeinsame wachsen und es wird immer schwerer, wenn man selber so ausgeformt ist, dass passende Gegnstück zu finden.
 
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Gast

  • #34
Für mich kommen weder Kinder, noch Heirat, noch Zusammenwohnen in einer Wohung in Frage. Nur unter diesen Voraussetzungen ist gewährleistet, dass nicht äußere Zwänge eine Beziehung begründen, sondern dass man aus wirklich freier Entscheidung heraus ein Paar ist und problemlos Schluss machen kann wenn man feststellt, dass es nicht mehr passt; (M, 42).
Ich würde nicht mir einem Mann eine Partnerschaft begründen wollen, der statt an Gemeinsamkeiten zu denken, sich gegen Trennung absichert, "problemlose Trennung" im Fokus hat. Warum beginnt man dann überhaupt eine Beziehung? Das ist keine Partnerschaft, sondern eine Affäre - egal, wie lange sie dauert. Denn das getrennt wohnen ist kein gewähltes Lebensmodell, sondern entspringt aus Angst vor Trennungsfolgen.
Wie schon weiter oben beschrieben, haben zuvieel Frauen mit solchen Männern zu lange ihre Lebenszeit verplempert.
 
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Gast

  • #35
Liebe FS

ich bin w, kann dir aber die Worte meiner Brüder mitteilen.
Bruder 1: "sie hat mich (21) mit der Schwangerschaft kalt überrascht und jetzt will sie geheiratet werden."
Bruder 2: "wir planen schon unser erstes Kind. Ich denke mit Mitte dreissig wäre ganz gut, mal sehen."
Bruder 3: "ich bin jetzt 43, da sollte ich endlich Vater werden, was meinst denn du (d.h. die Schwester) ?
Bruder 1 hat inzwischen die zweite Ehe hinter sich.
Bruder 2 ist noch immer mit der ersten Frau und 3 Kindern glücklich.
Bruder 3 wurde spät Vater, dieses Jahr sogar zum zweiten Mal mit 48.
 
G

Gast

  • #36
Hochzeit ist jetzt mal irrelevant, weil das kann man auch noch mit 80 bei Bedarf.

Kinder dagegen sind für mich ab 30 schon viel zu spät und tabu, deswegen hatte ich damit tunlichst ab 30 abgeschlossen. Ich kenne Männer, die wollen allen ernstes erst mit 40 oder 50 erstmals Papa werden, sie sind halt erfahrungslos in Sachen Beziehung und Zukunftsvortellungen und denken sich sonst was dabei.

Ich möchte nicht das Kind solcher altbacken Eltern sein, ganz ehrlich und ich verstehe andere Männer da auch garnicht. Ich denke (nein ich weiß) diese Männer schieben das nur als Grund vor, um mit 50 dann sagen zu können "man kann ja auch noch mit 60 Papa werden", um gar nie Vater zu werden, weil sie es nicht können, nicht wollen, auch kein richtiger Mann sind, mit Frauen entweder nur lebtags spielen und auch kein Interesse an dem Modell Liebesbeziehung haben, und allem, was da nunmal dazu gehört und ja, dazu(zu einer Normalitäg) gehört auch Kinder, Zusammenwohnen und Heiraten. Schon allein, um es den Kindern als unverheiratetes Paar nicht unnötig schwer zu machen und ihn nicht zu einem Sonderling zu erziehen.

Das Drücken vor Verantwortung und verkehrte Wertvorstellungen nenn ich das. Man kann halt auch als Mann nicht immer großes Kind sein. Auch da verstehe ich andere Männer nicht. Irgendwann möchte man auch mal als Mann in eine andere Stufe der Reifung übergehen.

Ich kann nur allen Frauenraten: weg von solchen Männern, besonders wenn ihr noch sehr jung seid. Das ist kein passendes Beziehungsmaterial und ihr werdet damit nicht auf längere Dauer glücklich.
 
G

Gast

  • #37
Das ist leider auch meine Beobachtung, viele Männer wollen aber bitte von der richtigen Frau, die Pistole auf die Brust gesetzt bekommen (wenn es die falsche ist, dann jamerns sie auch).

Viele Männer wollen immer weniger Verantwortung übernehmen und wollen große Jungs bleiben. Das nervt ganz einfach.
Kann ich bestätigen!
In der Regel entscheidet die Frau fast alleine, wann die Kinder kommen.
Mein Mann fand sich mit Ende 30 auch noch "zu jung" und hatte Angst vor Freiheitsverlust und Veränderung und dann ist ja "die Mark nur noch 50 Pfennig wert"...
Den Freiheitsverlust und die Karriere-Einbußen hatte nur ich - er hatte sich über den Nachwuchs gefreut, sich aber nie aktiv dran beteiligt. Wollte auch ein 2. Kind und findet Kinder toll...
inzwischen sind wir getrennt... aber er sagt, er hätte trotzdem gerne noch ein 3. Kind.

Bei den meisten Männern kommt die Begeisterung erst mit dem Kind.

Ach ja und 5 Jahre warten, bis man sich zum Kind entschließt ist utopisch. Die Jungen Frauen, die noch kein Kind wollen, entschließen sich dafür nach 2-3 Jahren für einen anderen (jüngeren) Mann, so meine Erfahrung und die älteren Frauen ab 30+ wollen nicht so lange warten.

Es gibt keine Absicherung! entweder es klappt oder es klappt nicht. Ich kenne Paare, die sind nach 3 Monaten schwanger geworden und sind nach 10 Jahren immer noch glücklich - andere haben sich Zeit gelassen und kurze Zeit später waren sie getrennt.
Kinder bedeuten Veränderung und wer dem nicht gewachsen ist und als Team nicht spielen kann, wird sich trennen.

Ein MAnn muss damit umgehen können, dass es nach dem Kind bis zu 1 Jahr keinen oder fast keinen Sex mehr gibt, dass die Nächte kurz werden, die Wohnung unaufgeräumter ist, die Freunde wechseln und das Essen nicht mehr immer pünktlich auf dem Tisch steht, es sei denn, sie kochen selber. Viele Männer kommen damit nicht klar. dann lasst es!
Die wirklichen Zugeständnisse und Verzichte haben die Frauen. Für Männer ändert sich nicht halb so viel...

w,40
 
M

Mooseba

  • #38
Wer an Familie denkt, sollte nicht versuchen vorher noch ganz viele Sachen unbedingt erleben/erledigen zu müssen. Zuviel fertig zu haben, verhindert das gemeinsame wachsen und es wird immer schwerer, wenn man selber so ausgeformt ist, dass passende Gegnstück zu finden.
Sehr gut geschrieben. Wer vor allem ein Leben nach Strichliste führen möchte, muss aufpassen, dass die Liste nicht zu lang wird. Ich hätte gerne auch eine Phase des Austobens eingeschoben, aber die Zeit bleibt dann nicht stehen. Wobei ich glaube, dass es nur eine Minderheit ist, die sich "austobt". Ich finde es etwas übertrieben, dies in den Rang einer wichtigen Lebensphase zu erheben.
 
M

Mooseba

  • #39
Viele Männer wollen immer weniger Verantwortung übernehmen und wollen große Jungs bleiben. Das nervt ganz einfach.
Und wenn sie es doch tun und durch den Stress nicht mehr so locker und lustig sind wie früher, ist es auch wieder falsch. Stets soll er neue gute Eigenschaften hinzugewinnen und alte behalten. Wer einen Mann verlässt, weil er ernsthafter und kühler wird durch mehr Verantwortung, ist eine echt unreife Frau. Umgekehrt hat der Stress der Frau ja nie genug Verständnis verdient.
 
  • #40
- Ich zahle mindestens 20 Jahre für das Kind und am Anfang auch für sie
- Meine Chancen auf eine neue Beziehung sind extrem gesunken
- Ich lebe weiter als Single, sehe meinen Nachwuchs nur nach Gusto der Frau

Mit anderen Worten ich stehe mit weniger da, als vorher.
Es gibt auch die Möglichkeit sich selber um die Erziehungsarbeit zu kümmern. Das hab ich gemacht und bin gleichzeitig voll berufstätig gewesen. Meiner Ansicht nach würden die meisten dann doch ziemlich schnell lieber wieder die Rolle des „Zahlvaters“ annehmen. Im allgemeinen werden AE-Väter von den Frauen übrigens wesentlich weniger hart beurteilt und auch ihre Vorzüge gesehen. ( Was bei den AE-Müttern, bei gleichen Herausforderungen, schon seltener der Fall ist … ) Die Chancen auf eine Beziehung sind somit nicht wesentlich schlechter.

3. Kinder? War bei euch der Wunsch vorhanden, oder war es eher die Frau, die das entschieden hat? Sind in diesem Forum auch Männer, welche vor Schreck am liebsten Reisaus genommen hätten, wenn sie gehört haben, dass sie Vater werden?
Für mich haben Kinder immer schon zu meiner Lebensplanung gehört und so war es keine Frage, dass ich welche haben will. Mit meiner Lebenserfahrung denke ich, dass man in meinem Alter spätestens nach einem Jahr sagen kann, ob man gemeinsam Kinder haben will oder nicht. Wer jünger ist, kann sich eventuell 2 - 3 Jahre Zeit lassen aber wer dann immer noch zögert, bei dem würde ich mir dann schon ein paar deutliche Fragen stellen.

Nun, ich bin beim Elternbeirat in der Grundschule und war das zuvor schon im Kindergarten. Beim Kindergarten helfe ich auch heute noch immer wieder aus und unterstütze im Sommer die Ferienspiele. Das stellt dann schon klar, dass ich mich für Kinder interessiere und engagiere, was natürlich bei den Frauen gut aufgenommen wird, die selbst „familienwillig“ sind.

Da ich auch mit 40 Jahren gerne nochmal Nachwuchs hätte, hab ich mich auch für eine Partnerin entschieden, bei der ebenfalls klar ist, dass sie gerne Kinder haben will.
 
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Gast

  • #41
1. Nachdem mann genung Erfahrungen gesammelt (auch Hörner abstossen genannt) hat und er sich bereit dafür fühlt.
2. Was mich (m28) diesbezüglich ehrlich gesagt viel mehr beunruhigt ist folgende Beobachtung:
Habe in meinem Umfeld einige Herren, die früher nicht die beliebtesten und hübschesten waren, und zum Teil wirklich von einigen mädchen sehr erniedrigend behandelt wurden. Heute sind es beruflich erfolgreiche Männer, aus dem einten oder anderen ist aus einem hässlichen Entlein durchaus ein schwan geworden, und Sie sind heiss begehrt (alle 35 - 45). Jetzt kommts: Keiner, aber wirklich nicht ein einziger von denen will jetzt noch Heiraten oder Kinder. Das sind alles tolle Kerle, können super mit Kindern, und gute Väter abgeben. Aber irgendetwas ist in den Jahren mit denen passiert, irgendwas ist kaputtgegangen. Ich habe das gefühl, sie würden auch keine Frau mehr richtig an sich ran lassen. Und die gleichaltrigen Akademikerfrauen fragen sich warum viele dieser Männer mit Ihnen nicht wollen oder sich ständig nur mit jüngeren Frauen abgeben. Aber die Männer dieser Klientel setzen keinen Nachwuchs mehr in die Welt, was mich beunruhigt.