• #31
Liebe FS,

wenn Sie sich nicht trennen wollen, was das vernünftige wäre, dann müssen Sie sein Verhalten konsequent spiegeln.

Notieren Sie alle Kosten für das Kind einschließlich der Betreuungsleistung, die Sie erbringen. Letztere Bewerten Sie mit dem Einkommensausfall, der Ihnen durch die Teilzeitarbeit entsteht. Von der Summe der Kosten ziehen Sie das Kindergeld ab und dividieren den Rest durch zwei.

Mit der Hausarbeit halten Sie es genauso. Je nachdem wo, Sie wohnen, können Sie für eine Stunde Hausarbeit 15 bis 25 Euro veranschlagen. Er kann dann die ortsübliche WG-Miete gegenrechnen.

An seinem Kredit für sein Haus beteiligen Sie sich selbstverständlich unter keinem Umständen. Es sei denn, Sie werden als Eigentümerin im Grundbuch eingetragen.

Und dass eine Frau mit einem Funken Selbstachtung einen unerotischen Geizkragen auf Abstand hält, braucht vermutlich keine Erwähnung!
 
  • #32
Zugewinngemeinschaft heisst das Zauberwort, die Hälfte des durch Kredittilgung erworbenen Vermögens gehört Dir.
Ein so geiziger Kerl war mit Sicherheit klug genug auf Gütertrennung zu bestehen. Somit gehört ihr garnichts. Sie kann ausziehen wenn sie sich von ihm trennt.

Ich habe ihm auch schon vorgeschlagen mich doch im Grundbuch eintragen zu lassen, dann würde ich einfach die Hälfte der Rate übernehmen. Das will er aber auch nicht
Aus Sicht eines Geizkragen völlig verständlich. In dem Fall würde dir ja im Trennungsfall die komplette Hälfte des Hauses gehören und nicht nur den Teil den du mit bezahlt hast. Würde ich auch nicht.

Im Endeffekt haben die Foristen hier schon alles geschrieben. Du hast dich wissentlich mit einem egoistischen Geizkragen verbandelt, nun musst du Konsequenzen dessen eben tragen. Du kannst ihn nicht umerziehen.
Tatsächlich hast du ein Recht auf diverse finanzielle Mittel aber wenn du darauf bestehst wird vermutlich Krieg ausbrechen.
Daher gibts nur zwei Optionen: Verklagen = Trennung und Krieg.
Oder du akzeptierst dein selbstgewähltes Lebensmodell und es geht weiter wie bisher.

Ich werde nie verstehen warum solche Sachen nicht schon weit vor einer Eheschließung und einer Schwangerschaft geregelt/vereinbart werden. So naiv kann man doch nicht sein.
 
  • #33
Ich (m) staune auch in diesem Thread, wozu Männer/Ehemänner/Kindsväter fähig sind. Macht/Dominanz/Egoismus.
Soll sowas "männlich" sein ?
Ich suche schon lange konkret eine Antwort auf diese Frage.

Wenn man so als Mann sein muß - was ich immer mehr vermute,
dann bleibe ich lieber Single.
 
  • #34
Ich bin doch etwas überrascht über die Antworten hier, die sich vor allem darauf stürzen, wie man so einen Mann heiraten kann. Ja sicherlich, komisch ist es schon. Aber steht das hier wirklich im Vordergrund? Ich denke nicht! Die FS erzieht ihr Kind quasi alleine, finanziert es alleine und das obwohl der Mann finanziell gut dasteht und mit diesem Kind sogar zusammenwohnt! Gehts eigentlich noch? Fehlt eigentlich nur noch, dass du Miete für das Kind an ihn zahlen sollst und er dir mit einer Kündigung fürs Mietverhältnis droht, wenn der Kleine mal wieder zu laut ist. Was ist das für ein Mann? Überleg dir mal wirklich, ob du mit so einem Menschen zusammenbleiben willst. Was ist, wenn du zB krank wirst und nicht mehr arbeiten kannst? Droht er dir dann mit einer Räumungsklage wegen Mietrückständen?

Rechtlich ist die Sache ganz klar, er hat für sein Kind aufzukommen. Wirf doch einfach mal nen Blick in die Düsseldorfer Tabelle, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Und wie ich schon gesagt habe, im Falle der Scheidung hast du die besseren Karten und holst deine alleinigen Kindesausgaben quasi wieder raus. Dein Zugewinn wurde dadurch ja geschmälert und er hat Geld gespart, also einen höheren Zugewinn, sodass er dir ausgleichspflichtig sein dürfte.
 
  • #35
Die Frage wer wen ausnutzt, ist doch mit spitzem Bleistift und Taschenrechner leicht und definitiv zu beantworten.

Den theoretischen Fall der Trennung betrachten - die Miete für eine gleichwertige Wohnung, Kosten für Strom, Wasser, Heizung, Reparaturen die nicht vom Mietvertrag abgedeckt sind, Lebenshaltung nur für zwei Personen etc., addieren.

Davon die zu erwartenden gesetzlichen Unterhaltszahlungen abziehen = das ergibt eine Zahl.

Je nachdem ob sie über oder unter Deinem Beitrag zur Lebensgemeinschaft liegt, den Mann damit konfrontieren und auf Ausgleich pochen - oder für immer schweigen.
 
  • #36
Düsseldorfer Tabelle: Ab einem Nettoeinkommen von 2.700€ müsste er bei einem 3-Jährigen schon ca. 400€ aufwärts monatlich blechen!
 
  • #37
Das mit der Zugewinngemeinschaft ist mir bewusst, da ich mich natürlich schon mit dem Gedanken Trennung befasst habe. Mir stünde da ein gewisser Teil des erwirtschafteten Gewinns / in unserem Fall getilgten Kredits zu. Unterhalt für unseren Sohn müsste er natürlich auch zahlen. Den ehegattenunterhalt aber wohl nicht, da unser Kind bereits 3 Jahre ist bzw ich schon wieder berufstätig bin.
Das sind Mutmaßungen - meine Kinder sind 6 und 10 und ich bin trotzdem noch unterhaltsberechtigt, und natürlich arbeite ich, aber eben nicht Vollzeit - wie auch?... solange ihr in Trennung lebt, steht Dir vom 1. Tag an Trennungsunterhalt zu - zusätzlich zum Kindesunterhalt. Also lass die Mutmaßungen, sondern lass dich beraten. Von einem Fachanwalt für Familienrecht. Da wirst Du Dich wundern... außerdem steht dir für die Zeit der Ehe ein Rentenausgleich zu und der ehebedingte Nachteil wird auch noch ausgerechnet - das ist der Teil an Vermögen, den Du ohne Kind erwirtschaftet hättest inkl. evtl versäumter Karriere.
Ich kann mich nur wiederholen - lass Dich beraten - auch wenn Du Dich nicht trennst. Es ist ein beruhigendes Gefühl, dass man als Frau mit Kleinkind gar nicht ganz so schlecht dasteht wie man denkt.
Wenn er viel verdient, müsste er dir sogar deinen Umzug bezahlen... und die Kitakosten sowieso.
 
  • #38
Die Frage wer wen ausnutzt, ist doch mit spitzem Bleistift und Taschenrechner leicht und definitiv zu beantworten.

Den theoretischen Fall der Trennung betrachten - die Miete für eine gleichwertige Wohnung, Kosten für Strom, Wasser, Heizung, Reparaturen die nicht vom Mietvertrag abgedeckt sind, Lebenshaltung nur für zwei Personen etc., addieren.

Davon die zu erwartenden gesetzlichen Unterhaltszahlungen abziehen = das ergibt eine Zahl.

Je nachdem ob sie über oder unter Deinem Beitrag zur Lebensgemeinschaft liegt, den Mann damit konfrontieren und auf Ausgleich pochen - oder für immer schweigen.
Nein - so kann man das nicht rechnen, denn sie haben ein Kind zusammen! Und da ist sie unterhaltsberechtigt, wenn sie sich die meiste Zeit ums Kind kümmert zusätzlich zu Haushaltskosten und Kindeskosten - auch INNERHALB einer Ehe...
Ich habe auch gestaunt, welche Rechte ich denn so gehabt hätte - mein Exmann war auch ziemlich geizig... jetzt zahlt er ein Vielfaches von dem, was er innerhalb der Ehe zahlen musste... wäre deinem Geizhalsmann zu wünschen...
 
  • #39
Da unser Sohn eine chronische Erkrankung hat, sind viele Arzttermine nötig,
ich hab die Postings quer gelesen und meine daß hier was die juristische Seite angeht vieles vermengt wird: Unterhalt auf der einen Seite und Zugewinnausgleich auf der anderen. Daß das Kind eine chronische Erkrankung hat macht es unmöglich. die Unterhaltsfrage nach Schema F zu beurteilen.

Der FS ist daher anzuraten, rechtlichen Rat einzuholen, zumal das generelle Problem zu sein scheint, daß eine jede Beziehung nur auf Augenhöhe funktionieren kann, d. h. unter Einbeziehung der Wünsche der Ehefrau (= FS), doch ist bei dem Mann die Bereitschaft auf Dauer nicht zu erkennen. Der Mann testet die Grenze genau aus, wie weit er gehen kann - die rechtlich zulässige Grenze wird dabei zum Nachteil der FS überschritten, wenn die FS hierzu keine Erkundigungen einholt.
 
  • #40
Damals, als er dir liebe FS sagte "wir wollen ja sowieso ein gemeinsames Kind", wäre eine gute Antwort gewesen: Nein, du das ist viiel zu teuer, das kann ich mir nicht leisten!
 
  • #41
Mein Partner hat, als wir uns kennenlernten ein kleines Haus umgebaut; kreditfinanziert. Unter der Woche habe ich in einer anderen Stadt gearbeitet und dort eine 1-Zimmer Wohnung gemietet. An den WE habe ich bei ihm gewohnt. Schon zu dieser Zeit machte er immer seinem Unmut Luft, dass ich mich nicht an den Hauskosten durch Miete beteilige. Es reichte ihm nicht, dass ich mich an NK, Einkäufen und gemeinsamen Anschaffungen beteiligte (Möbel, Garten anlegen...). Nachdem es zum Streit kam, habe ich ihm einen kleineren 3stelligen Betrag mtl. überwiesen, als "Miete + NK".
Schon das finde ich schlimm. Du warst nur an den Wochenenden da und sollst Miete zahlen?! Wieso das denn? Ich finde es ja schon toll, dass du damals, obwohl nicht verheiratet etwas zu Anschaffungen hinzugegeben hast. Sich an Einkäufen, also Lebensmitteln zu beteiligen ist in Ordnung, aber doch nicht mehr!

Mittlerweile sind wir verheiratet und haben einen 3jährigen Sohn. Ich bekam 12 Monate Elterngeld. Davon konnte ich normal leben, bezahlte alles für mich und unser Kind, steuerte weiterhin etwas zur Haushalts/Einkaufskasse bei.
Das liest sich für mich nicht als "verheiratet" und nicht nach Partnerschaft, sondern eher nach WG und als ob das Kind nicht seins ist.
 
  • #42
Teil 2:

Er erwartete selbst in der Elternzeit weiterhin seine Miete. ... es wäre lediglich ein kleiner Beitrag dafür, dass ich in seinem Haus wohne. Ich frage mich schon manchmal was er denkt: wo sollten seine Frau und sein Kind denn wohnen, wenn nicht bei ihm?!
Wie, in seinem Haus?! Was ist das denn für einer? (Ich enthalte mich mal des passenden Wortes für ihn, da das bestimmt gegen die Forenregeln verstösst das Kind beim Namen zu nennen)
Wenn man liebt, gibt es kein Meins und Deins und auch nicht mein Haus, sondern unseres, auch wenn du anscheinend nicht mit im Grundbuch stehst.

Gespräche bringen nichts. Mir geht's in erster Linie um seine Einsicht, dass es kein schöner Zug ist, empathielos mir und dem Kleinen gegenüber. Aber da lässt er Null mit sich reden. Ich würde schließlich im Haus sitzen, das er abzahlt und wenn ich mir eine Mietwohnung nehmen würde, müsste ich auch Geld hinlegen. Da hat er Recht.
Wieso? Ihr seid verheiratet. Warum solltest du dir eine Mietwohnung nehmen? Er lässt Null mit sich reden, warum ziehst du dann nicht aus? Was willst du mit solch einem Typen? So was hat doch niemand verdient.

Der Denkfehler liegt meines Erachtens darin, dass du dir das alles gefallen lässt. Ich würde die Konsequenzen ziehen und mich trennen. Du wirst sicher ohne ihn glücklicher, wobei ich nicht glaube, dass du jetzt glücklich bist.
 
  • #43
Zeit machte er immer seinem Unmut Luft, dass ich mich nicht an den Hauskosten durch Miete beteilige.
Du hast bei ihm das Haus nicht angemietet, dass eine Mietzahlung erforderlich wäre. Wärst du nicht da muss er seinen Kredit trotzdem abzahlen. Möbel, anlegen vom Garten.. ist seine finanzielle Aufgabe, nicht deine. Diese "Warnzeichen" haben dich aber nicht davon abgehalten ihn zu heiraten und von ihm ein Kind zu bekommen. Ich finde, ehrlich gesagt, dass du dich über sein Verhalten jetzt nicht beschweren brauchst. Du hast es jahrelang gewusst, toleriert, unterstützt und trägst jetzt die Rechnung dafür.

Ich würde schließlich im Haus sitzen, das er abzahlt und wenn ich mir eine Mietwohnung nehmen würde, müsste ich auch Geld hinlegen. Da hat er Recht.
Da hat er recht? Tatsächlich? Hast du nicht von Beginn an auch schon doppelt gezahlt, für die 1-Zimmer Wohnung und für das Haus? Ich würde sagen, dass du alleine mit deinem Kind finanziell und emotional besser dastehst. Er soll sich mal ausrechnen was eine Scheidung kostet und was er hinterher für das Kind bezahlt. Im Endeffekt musst du damit zurecht kommen. Ich hätte diese Beziehung erst gar nicht aufrecht erhalten. Nicht, weil ich erwarten würde, dass ein Partner für mich aufkommt aber diese Dimensionen die du beschreibst ist ausnehmen wie eine Weihnachtsgans. Sich an Nebenkosten und Essen im Wechsel zu beteiligen finde ich absolut ok aber Miete zu verlangen von der Ehefrau die den halben Tag arbeiten geht während er sich einen Sportwagen leistet, der könnte mir den Buckel runter rutschen.
 
  • #44
Bei getrennten Konten würde ich auch schon während der Beziehung Kindesunterhalt und Betreuungsunterhalt fordern. Die Kosten habe ich doch jetzt und nicht in einer unbestimmten Zukunft nach einer eventuellen Trennung und nach Berechnung des Zugewinnausgleichs.
 
  • #45
"Meins versus Deins?" Wessen Kind ist es?

"Denkfehler?" Für mich ein Beispiel wie Emanzipation falsch verstanden werden kann.

Und ich bin schon fast erleichtert noch keinen Beitrag von einem Mann gelesen zu haben, der dir erklären will, dass Männer heutzutage eben so denken, rechnen oder vorgehen müssten, weil Ihnen die heutigen Frauen und Scheidungsquoten nichts anderes übrigliessen, oder so ähnlich.

Ich frage nicht, wie sich dein Mann auf anderen Ebenen verhält, da ich es mir auch da nicht anderst vorstellen kann. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren, falls dem so wäre.

Bei all den guten, wohlgemeinten und vernünftigen Antworten/Ratschlägen, habe ich selbst nichts mehr beizutragen.
 
  • #46
Ich bin doch etwas überrascht über die Antworten hier, die sich vor allem darauf stürzen, wie man so einen Mann heiraten kann.
Der Mann der FS hat sich von Anfang an so verhalten, sie hat ihn so geheiratet. Das er sich für die meisten hier, mich incl., völlig unmöglich verhält, steht außer Frage und trotzdem kann sich jedes Paar sein Lebensmodell so auswählen, wie beide es möchten. Und hier haben ja beide das Modell so gewählt, zumindest hat sie es so laufen lassen. Die meisten hier hätten wohl schon bei der Erwartung einer Miete für Wochenendbesuche nur den Vogel gezeigt. Wenn sie das jetzt anders sieht, sollte sie es ändern.

Nach der Beschreibung der FS ist die Situation reichlich absurd.
Ob es ihr besser geht, wenn sie sich trennt, kann hier niemand beurteilen. Niemand kennt Zahlen und Fakten zu den Einkommen und den jeweiligen Ausgaben. Vielleicht verdient sie trotz Teilzeit das Doppelte von ihm (bei meiner Schwester ist die Konstellation so und doch gehört das Haus ihm). Wie die Beziehung sonst läuft, wissen wir nicht. Bezogen auf Beteiligung im Haushalt scheint er ja zum Beispiel besser zu sein als andere Männer. Rein rechnerisch wird sie von ein paar Hundert Euro Unterhalt fürs Kind nicht mal eine Wohnung bezahlt bekommen. Dass die beiden sich wohl mal über ihre Finanzen grundlegend unterhalten müssen, steht außer Frage.

Aber dann mit Zahlen und Fakten und nicht basierend auf den Empfehlungen und Mutmaßungen wie
Ein so geiziger Kerl war mit Sicherheit klug genug auf Gütertrennung zu bestehen.
in einem Forum, in dem immer schnell zur Trennung geraten wird.
 
  • #47
Liebe FS,
Dein einziger Denkfehler ist: Du wolltest einen geizigen Mann in einen großzügigen Familienvater umerziehen.
Solange Du noch vom Haken springen konntest, hast Du es nicht getan, Du hast Dir gierig den Haken geschnappt - besser so ein Mann, als garkeiner.
Er nörgelt rum, weil er während einer Fernbeziehung von Dir Miete für die gemeinsamen Wochenenden haben will und Du hast Angst, dass er Dir abhaut, wenn Du nicht zahlst - also zahlst Du, wenn auch unzufrieden.

Ich startete mit meinem Exmann ebenfalls in einer Fernbeziehung. Weder er noch ich wären auf den Gedanken gekommen, dass ich für die Wochenenden bei ihm Miete zu zahlen hätte. Ich hatte doch eine eigeen Miete zu zahlen und habe am Wochenende die Wohnung nicht untervermietet. Ich trug Fahrzeit und Fahrkosten, er sorgte für die Bewirtung - da wurde nichts gerechnet.
Später hatte ich nochmal eine Fernbeziehung über 800 km. Wegen der langen Reisezeiten an jedem Wochenende, reduzierte ich etwas meine Arbeitszeit. Er trug demzufolge die Flugkosten. Miete für die Wochenendunterkunft war kein Thema, denn ich hätte ihn gefragt, ob er noch ganz frisch im Kopf ist.

Es war absurd von Deinem Mann, dass er für Deine Wochenendbesuche Miete haben wollte - noch absurder war, dass Du gezahlt hast, statt ihn zu verlassen. Jetzt hast Du die Konsequenzen Deines damaligen Verhaltens zu tragen. Als erstes, ist Dein Mann seinem Kind gegenüber unterhaltspflichtig, d.h. gibt ihm das halbe Kindergeld, dafür trägt er von allen kindrelevanten Kosten die Hälfte.
Deinen Mietanteil solltest Du erheblich mindern und ihm nichts zur Kredittilgung zahlen, nur Zinsen, denn es ist sein Eigentum, was er bildet, nicht Deins.
Insgesamt solltest Du Dich mal bei einem Anwalt für Familienrecht beraten lassen, was Deine Rechte sind. Dazu solltest Du zusehen, dass Du wieder Vollzeit arbeitest, damit Du nicht in Altersarmut rutschst. Die höheren Kinderbetreuungskosten treffen ihn genauso. Deine Ausgaben übertreffen bei Eurem Verteilungsschlüssel Deine Möglichkeiten, Rücklagen oder Eigentum zu bilden.
Und sieh' zu, dass Du die Steuerklassen auf 4/4 änderst. Viele superschlaue und geizige Männer betrügen ihre Frauen um den Vorteil des Ehegattensplittings.

Dein Ärger über seine Egozentrik und die Ungerechtigkeit ist berechtigt, aber Du bist sehenden Auges in Deine Elend gerannt. Heul' nicht rum, übernimm' die Eigenverantwortung und ändere die Bedingungen.
 
  • #48
Keine Ahnung, was Du von uns hören willst...

Bei der traditionellen Rollenverteilung ist der Mann ein echter Mann und guter Vater, der seine Familie versorgen und ernähren kann.

Ich kenne Männer, die beleidigt wären, wenn sich in einer Beziehung / Ehe die Frau an den Lebenshaltungskosten der Familie beteiligen will, weil diese Männer das als ihre Aufgabe als Vater und Mann sehen.

Was passiert denn, wenn du die Zahlung jetzt einstellst? ZB weil du diesen Betrag sparen willst, für die Ausbildung eures Sohnes, deine Rente usw.

Bei Teilzeit und Elternzeit wäre es wahrscheinlich garnicht schlecht, wenn du an deine Rente denkst.
 
  • #49
Da du die Haltung deines Mannes ja von Anfang an kennst, ist es jetzt ein bisschen spät dich darüber zu beklagen. Da ich ja nie in deine Situation gekommen wäre, denn sowas klärt man ja bevor man gemeinsame Kinder bekommt, aber es ist ja auch jetzt nicht zu spät das Finanzielle rechtssicher zu regeln. Lass dich von einem Fachanwalt beraten und dann klärt ihr das. Wenn er auf getrennt Kassen besteht, gut. Dann muss er dir den gesetzlich vorgeschriebenen Kindesunterhalt wie auch Trennungsunterhalt zahlen. Von dem von ihm gezahltem Unterhalt finanzierst du dann deinen Anteil an den gemeinsamen Miet- und Neben kosten. Ob du dann für dich entscheidest, dass du dich wirklich trennen möchtest oder nicht kannst du dann ja sehen. Aber erstmal musst du dafür sorgen, dass du dir die von ihm zu zahlenden Gelder besorgst. Denn entweder man schmeißt in einer Ehe sein Geld zusammen oder nicht. Wenn nicht, dann muss jeder auch vom anderen bekommen was ihm zusteht. In deinem Fall heißt das eben nicht nur, dass er von dir Geld bekommt, sondern du von ihm auch. Da du deinem Mann in diesen Dingen scheinbar nicht gewachsen bist, solltest du das einem Anwalt überlassen deine Interessen zu vertreten.
 
  • #50
es fiel einfach nicht ins Gewicht, als wir noch kein Kind hatten. Ich war in Vollzeit und habe so gut verdient, dass es mir quasi egal sein konnte, dass ich etwas abgebe. Und durch meinen Beitrag stand das Thema auch einige Zeit nicht mehr zwischen uns.
Erst als unser Sohn sich ankündigte , kam die Frage erneut auf, wer denn nun was zahlen werde usw.
Da du damals schon nicht für klare Verhältnisse warst kam es dazu, was jetzt ist und Punkt.
Mach eine sachliche Rechnung auf, vielleicht auch mit Hilfe eines Fachmanns, dem er Neutralität unterstellt.
Witz hoch 3! Du glaubst tatsächlich, dass er diesen Vorschlag eingeht? Niemals!
Du hast natürlich leider schon vor der Ehe dieses Theater mit dir machen lassen. Woher soll er wissen, dass du das ernsthaft nicht willst und bereit bist, Konsequenzen zu ziehen? Würdest du Konsequenzen ziehen?
Das ist der wunde Punkt, dass du das Theater schon vor der Ehe machen ließest!
Was ist denn das für eine Einstellung für ein Kind?
Für mich gibt es hier wie schon erwähnt nur Trennung und Scheidung! Mit so einem Typen sich rumschlagen bringt doch echt nichts, außer ständig nur Ärger und Schmerz!
 
  • #51
Ich (m) staune auch in diesem Thread, wozu Männer/Ehemänner/Kindsväter fähig sind. Macht/Dominanz/Egoismus.
Soll sowas "männlich" sein ?
Ich suche schon lange konkret eine Antwort auf diese Frage.

Wenn man so als Mann sein muß - was ich immer mehr vermute,
dann bleibe ich lieber Single.
Frauenverstehen alleine hilft auch nicht, eher im Gegenteil, wie sich immer wieder (auch hier) zeigt. Wundern darf man(n) sich darüber, aber ändern? Ich stimme diesmal mit der Bewertung des Ganzen durch "TiniHH" überein und würde der FS dringend raten, sich auf die nicht ganz fernliegende Eventualität einer Trennung vorzubereiten. Solchermaßen präpariert, würde ich Klartext reden. Wenn dieser Mann dann uneinsichtig bleibt, würde ich an ihrer Stelle handeln.
 
  • #52
dass ich mich nicht als Partnerin angesehen fühle und es kein Wir gibt.
Ja, "tschö mit ö", oder? Ich frag mich die ganze Zeit, was Dich an diesem Mann so fasziniert, was eure! Liebe ausmacht und warum er der Beste von allen ist, dass Du Dich mit ihm in eine Ehe begeben hast und ein Kind wolltest.

Du lässt Dir ziemlich alles gefallen und diktieren, finde ich. Das muss man nicht für Liebe, im Gegenteil.
Ich finde es gut, wenn man anderen nicht den Willen aufzwingt. Ich finde es blöd, wenn man sich selbst rechtfertigen muss, was man alles für die Beziehung tut, und dann Rechnungen aufstellt, die der andere anerkennen muss, was er idR. nicht tun wird.
Seine Denkweise ist in Richtung "Mann = toll und wichtig, Frau = Beiwerk für Mann, Kind = Frauensache". Man muss das vorher beachten, dass man mit einem Macho zusammen ist (selbst wenn er mal die Geschirrspülmaschine einräumt, es geht mir um die Sichtweise auf Frauen und Beziehungen).

Die beste Beziehung in dieser Hinsicht ist für mich, dass man den Partner auf Augenhöhe anerkennt, was heißt, dass man in der Lage ist, seine Kritik ernsthaft zu überdenken, statt sie wegzubügeln als Unsinn der Art "typisch Mann/Frau" oder "unwichtig, denn er/sie trennt sich sowieso nicht".

Wie willst Du so einen dazu bringen, dass er Deine Sicht mal überdenkt? Ich finde es idiotisch, Rechnungen aufzumachen, so dämlich kann doch Dein Mann nicht sein, dass er nicht selber sehen kann, was Du bezahlst für EUER Kind, und was Du alles machst.

Soll heißen: Das ist alles Absicht und Geizcharakter. Der Mann IST so. Und böse gesagt "viel Kraft dabei, darauf zu warten, dass er sich ändert und Du irgendwann mal glücklich sein kannst". Ich finde geizige Menschen schrecklich, das ist meine persönliche Sicht. Aber wie Du schon schreibst, es gibt kein "wir" mit ihnen, wozu dann dauernd darum kämpfen?
 
  • #53
Nein - so kann man das nicht rechnen, denn sie haben ein Kind zusammen!
Natürlich kann man das! Die aufgewendete Zeit für die Kindesbetreuung wird sich NICHT ändern, ob sie jetzt innerhalb oder ausserhalb einer Ehe aufgewendet werden muss. Natürlich kann man die Idee kommen, diese Zeit als aufrechenbaren "fiktiven Lohn" zu deklarieren - dann wäre es aber genauso legitim, wenn der Mann im Gegenzug seine Zeit für z.B. handwerkliche Tätigkeiten zur Instandhaltung von Wohnung und Garten etc. mit gleicher Rechtfertigung dagegensetzt. Wie die Aufrechnung dann (auch in Rückblick auf die geleisteten Arbeiten am Hausaufbau) wohl ausehen wird?

Da er sich - wie erwähnt - zum gleichen Teil an den allgemeinen Hausarbeiten beteiligt, bleibt dieser Punkt aussen vor.

Ich erkläre es aber gerne nochmal:
FS listet (für den Fall einer Trennung/Scheidung) alle zu erwartenden Einnahmen (Einkommen aus Teilzeit, zu erwartende Unterhaltszahlung für Sie und das Kind, Kindergeld) auf und zieht davon die Lebenshaltungskosten bei eigener Wohnung ab. Das aber bitte in Verhältnis zu der jetzt neu(!) aufzuwendenden Lebenszeit sowie einem Bewertungsfaktor für den den neuen Lebensstandard (Leben im Haus vs. Wohnen zur Miete im Mehrfamilienhaus mit den damit verbundenen üblichen Einschränkungen) setzen.

Sieht FS dann immer noch finanzielle und/oder zeitliche Vorteile zur jetztigen Situation, soll sie sich Trennen - meinen Segen hat sie.
 
  • #54
Ohje und ich dachte ich habe schon einen geizigen Mann.
Liebst du deinen Mann den noch, auch wenn dich dieses Verhalten aufregt?
Ich würde wirklich ihm alles vorrechnen lassen vom Anwalt und dann fragen wie er es dann in der Zukunft lieber hätte, ob Scheidung und er dann zu Zahlungen verpflichtet ist oder ihr bleibt bei ihm und du stellst die Zahlungen ein und er übernimmt dann eventuell den halben oder ganzen Kitabeitrag.
Es wäre dann schon mal ein kleiner Schritt in Richtung wir, falls deine Gefühle noch ausreichend für ihn vorhanden sind.
Bei uns wurde vor den Schwangerschaften auch alles penibel aufgeteilt, aber mit dem 1. Positiven Test änderte sich alles. Sodass ich auch 2 jahre zu hause bleiben konnte ohne groß auf etwas verzichten musste trotz gesplitteten Elterngeld.
Ich würde es wirklich wenn du bei ihm bleiben möchtest mit kleinen Schritten versuchen, den Knall auf Fall wirst du ihn nicht geändert bekommen. Dazu haSt du es zu lange toleriert leider.
 
  • #55
Natürlich kann man das! Die aufgewendete Zeit für die Kindesbetreuung wird sich NICHT ändern, ob sie jetzt innerhalb oder ausserhalb einer Ehe aufgewendet werden muss. .
Nein, House, so wird das aber rein rechtlich nicht aufgerechnet, sondern es würde dann gerechnet werden, was sie in der Zeit verdient HÄTTE, wenn sie kein Kind gehabt hätte und Vollzeit hätte arbeiten können und wieviel mehr Rentenbeiträge sie hätte erwirtschaften können und das ist ihr Nachteil, den ihr Partner ausgleichen muss.... die Miete spielt da gar keine Rolle und wird nicht verrechnet, denn sie haben eine Ehe mit Kind,und da rechnet man keine Mietanteile für die Frau mit ein.
Wenn man zusammen ein Kind hat, dann muss eine Frau keine Miete zahlen - so einfach ist das. :)
Er wird je nach Einkommen einen Umzug für die Frau zahlen müssen, Unterhalt fürs Kind und Unterhalt für die Frau (z.B. die Miete für eine 2-3 Zimmerwohnung), zumindest solange sie getrennt und nicht geschieden sind.
Dazu kommt dann der Zugewinn und der Versorgungsausgleich.
Da wird der Herr aber gucken. ;-)
Außerdem ist eine Frau, die ein Kind versorgt wie ich erfahren habe auch berechtigt Unterhalt von ihrem Mann zu bekommen für SICH - nicht für Haushalt oder Kind.
 
  • #56
Glaubt ihr, der Mann der FS lässt sich darauf ein?

Wenn ich mir vorstelle, ich lebe in einer Beziehung in der die Finanzen seit Jahren geklärt sind und mein Partner hätte sich noch nie beschwert, dass er die Verteilung unfair findet. Und plötzlich sagt er "Ich war beim Scheidungsanwalt und habe mich beraten lassen. Wenn wir uns trennen und ich dich auf Trennungsunterhalt verklage, hab ich xx Euro mehr pro Monat. Deshalb mache ich dir einen Vorschlag: Du gibst mir den Unterhalt jetzt schon und ich bleibe dafür bei dir"

Ich käme mir erpresst vor. Liebt mich mein Partner überhaupt, wenn er mich für xx Euro verlassen würde? Soll ich ihn wie eine Prostituierte bezahlen, dass er bei mir bleibt?

Wir finden die getrennten Finanzen der FS unfair. Für den Mann der FS ist es aber ein bewährtes Konzept, mit dem beide seit Jahren zufrieden leben.
 
  • #57
Du meine Güte, da ist wirklich und wahrhaftig eine Familie in Gefahr, weil ein Mann einen edlen Sportwagen fahren muss...

Liebe FS, kann es sein, dass dieser wirklich üble Geiz Deines Partners Dir und eurem Kind gegenüber noch andere Gründe hat? Ist der Mann gefühlskalt? Hat er Traumatisierungen erlitten? Was weißt Du wirklich über ihn?

Er bleibt seltsam stumpf und eindimensional in Deinen Schilderungen. Was macht diesen Menschen aus?

Ich will Dir nun nicht die Verantwortung für einen erwachsenen Menschen zuschieben. Aber aus Liebe Deinem Kind gegenüber würde ich an Deiner Stelle alle, alle, alle Möglichkeiten ausschöpfen um mit Deinem Mann noch einmal ins Gespräch zu kommen.

Vielleicht könnte Dir ein Mitglied seiner Familie helfen? Oder ein anderer Mensch, dem er vertraut?

Bitte bemüh Dich noch einmal. Dein Kind braucht Euch beide, und dies doch am Besten in einer Familie. Viel Glück und Kraft für Dich!
 
  • #58
Das wichtigste ist doch jetzt erst einmal, dass er Verantwortung für das Kind übernimmt. Da er Vollzeit arbeitet und daher kaum die Alltagsbetreuung wahrnehmen kann, ist er barunterhaltspflichtig. Punkt aus, da gibt es nichts vorzurechnen/aufzurechnen, das weiß jeder, der einigermaßen bei Verstand ist.

Der Mann der FS hat sich von Anfang an so verhalten, sie hat ihn so geheiratet. Das er sich für die meisten hier, mich incl., völlig unmöglich verhält, steht außer Frage und trotzdem kann sich jedes Paar sein Lebensmodell so auswählen, wie beide es möchten.
Das sehe ich genauso, aber meine Aussage in meinem vorigen Post zielte darauf ab, dass ich es schon erstaunlich finde, dass nicht mehr in Richtung Kind geschrieben wurde. Das ist doch noch viel mehr ein Skandal als der Geiz seiner Frau gegenüber! Das sind Erwachsene, die sich das so ausgesucht haben. Ja, damit muss sie leben, sie hat es bisher so mit sich machen lassen. Aber das Kind da mit reinzuziehen geht von seiner Seite aus einfach gar nicht!

Außerdem ist eine Frau, die ein Kind versorgt wie ich erfahren habe auch berechtigt Unterhalt von ihrem Mann zu bekommen für SICH - nicht für Haushalt oder Kind.
Bitte nicht so (falsch) pauschal schreiben. Kein Wunder, dass hier im Forum immer wieder so viele Männer eingebläut bekommen, ja keine feste Bindung einzugehen, da Frauen alles automatisch finanziert bekommen, wenn Kinder/Ehe im Raum stehen. (Die Unterhaltsvorschriften im Eherecht sind neutral formuliert und nicht geschlechtsabhängig.) Natürlich hat der betreuende Gatte Anspruch auf Unterhalt. Beide Gatten sind gleichermaßen verpflichtet, sich gegenseitig Unterhalt zu gewähren. Sei es durch Barunterhalt oder Haushaltsführung. Nach der Scheidung steht der Unterhalt aber nur zu, wenn Bedürftigkeit vorliegt. Sie betreut das Kind aber nicht mehr Vollzeit und verdient selbst, sodass die Sache schon anders aussieht und immer einzelfallabhängig ist. Da sie bisher ja auch Miete und für sich selbst die Lebenserhaltungskosten plus die Kosten für das Kind trägt, sieht es mit nachehelichem Unterhalt eher schlecht aus. Denn bei den Kindeskosten würde sie dann ja durch den Kindesunterhalt entlastet werden, sodass sie mehr Geld als jetzt für sich hätte und damit wohl nicht bedürftig sein wird.
 
  • #59
Wir finden die getrennten Finanzen der FS unfair. Für den Mann der FS ist es aber ein bewährtes Konzept, mit dem beide seit Jahren zufrieden leben.
Ja, so ist es. Irgendwelche Leute in irgendwelchen Foren raten zur Trennung, ohne die Situation eigentlich wirklich zu kennen oder die andere Seite mal gehört zu haben. Und das, nachdem vermutlich jahrelang kein Wort dazu gesagt wurde. Mir fehlt auch eine Aussage der FS, ob nur die Finanzen das Problem sind, oder sie in der Beziehung insgesamt unglücklich ist. Wenn die beiden, vielleicht mit neutraler Hilfe, die Finanzen mal in Zahlen auf den Tisch legen, sieht die Welt vielleicht ganz anders aus. Ich halte das nicht für ein unüberwindbares Hindernis.
 
  • #60
Wir finden die getrennten Finanzen der FS unfair. Für den Mann der FS ist es aber ein bewährtes Konzept, mit dem beide seit Jahren zufrieden leben.
Genau. Wenn dieses Verhalten jahrelang akzeptiert wird, hat der Mann ja keinerlei Veranlassung, daran was zu ändern.
So funktionieren Menschen. Wir wiederholen das, was gut funktioniert.
Wenn nicht von Anfang an klare Regelungen getroffen werden, dann ist es eben nach einigen Jahren einfach zu spät. Hat nicht gepasst.