G

Gast

  • #1

Fernbeziehung und Kinder des Partners in weiterer Region?

ich habe einen Mann kennengelernt wir wohnen 300km auseinander . er lebt aus beruflichen gründen dort wo er jetzt lebt. seine Kinder allerdings wohnen von ihm auch 300 km weg. sie sind beide fast volljaehrig. ich frage mich wie das gehen soll mit meinem sohn der jetzt 11wird und wie wir unsere Beziehung aufrecht erhalten können. er fehlt mir so sehr. ein gemeinsames Wochenende ist ausgeschlossen da seine Kinder mich nicht dabei haben wollen. ich liebe diesen Mann sehr. haben wir eine Chance?
 
G

Gast

  • #2
Liebe ist der motivator für das gelingen einer beziehung!

liebt ER dich auch so sehr?
wenn es auf gegenseitigkeit beruht, dann ist es doch möglich.
schau genau hin - auf seine handlungen und tun FÜR eure beziehung und lass die rosarote brille dabei unten.
 
G

Gast

  • #3
Wenn sie nicht mehr bei ihm wohnen, warum haben sie dann ein Mitbestimmungsrecht? Besuchen sie ihn am WE? Für mich klingt das nicht gut, wenn er die Kinder als Erklärung vorschiebt. Wären sie jetzt noch klein, sähe das vielleicht anders aus. Aber sie sind fast volljährig und sollten verstehen und akzeptieren können, dass ihr Vater wieder glücklich werden will.

Die Distanz an sich ist ein anderes Problem. Bist du berufstätig, wärst du mobil? Auf Dauer sollte einer von beiden sich bewegen, allerdings erst, wenn du dir absolut sicher sein kannst, dass er das auch will. Sonst wäre mir das Risiko, gerade, weil du dein Kind nicht einfach so entwurzeln kannst, zu groß. Gebe dir also Recht, dass du Bedenken hast.

Ich würde für mich erstmal klären, inwieweit die Ablehnung der Kinder der wirkliche Grund ist. Kennst du sie persönlich? Warst du schon bei deinem Partner und kennst seine wirkliche Lebenssituation dort? Ich hoffe mal sehr, es gibt dort wirklich nur die Kinder...
 
  • #4
Nein, eine solche Konstellation ist nur zum Scheitern verurteilt.
Wenn der Mann so ein Schlappi ist, dass er seinen fast erwachsenen Kindern erlaubt, über sein Leben zu bestimmen, wäre er für mich als Partner uninteressant. Selbstverständlich sind Kinder immer ein Teil ihrer Eltern, egal in welchem Alter. Aber (fast) erwachsene Kinder haben nicht das Recht, das Privatleben ihrer Eltern zu bestimmen - von wenigen, konkreten Ausnahmesituationen abgesehen, z.B., wenn die Kinder eingreifen, um ihren Eltern zu helfen.
Leiden sollte nicht als Bestandteil einer Beziehung gelten. Du leidest, also solltest du das Ganze sofort abbrechen. Die Kinder bestimmen über ihn und dich, das kann nicht gut gehen.
Die 300 km sind auch nicht förderlich. Dein Kind ist noch so kein, dass man es nicht allein lassen darf. Sein Alter bedeutet sehr wohl Rücksichtnahme und dass man als Eltern präsent ist.
Mein Rat: brich den Beziehungsversuch ab, das hier wird nichts.
 
G

Gast

  • #5
Liebe FS,

du tust mir leid, was diese Situation betrifft...

Aber: seine "Kinder" sind fast erwachsen und haben zu akzeptieren, dass ihr Vater eine neue Partnerin hat. Es liegt eindeutig an IHM hier zu intervenieren und zu vermitteln. Mache ihm das klar, denn sonst wird er dich über kurz oder lang verlieren. Ich glaube nicht, dass du so ein Speil auf Dauer mitmachst;....wenn du dir was wert bist! Ok, ich weiß zwar nicht unter welchen Umständen dein Partner und seine Ex sich getrennt haben; dennoch ist hier SEIN Handeln gefragt!

Könntest du dir vielleicht vorstellen, etwas näher zu ihm zu ziehen, wenn sich die "Wogen" geglättet haben?

Alles Gute!
 
G

Gast

  • #6
Nein, es ist Zeitverwendung und das wirst Du sicher auch nach einer langen Leideszeit feststellen.
Soetwas würde ich erst gar nicht beginnen. Vielleicht sollten die Damen hier ab und an mal ihren
Kopf einschalten.
 
G

Gast

  • #7
Seine Kinder wollen dich am Wochenende nicht dabeihaben? Ich glaube es ja nicht und da setzt er sich nicht durch? Die Kinder sind volljährig, womöglich kommen sie schon selber mit Partnern.

Unter solchen Umständen hätte ich keine Lust mehr auf die Beziehung, gut die 300 km sind ja auch eine Hürde. Du hast einen elfjährigen Sohn und kannst oder darfst an den WE nicht zu ihm fahren.

Das klingt alles irgendwie so als ob du dir Gedanken machst wie es klappen könnte und er lebt sein Leben mal so weiter und lässt sich durch seine Kinder auch noch diktieren. Da wäre bei mir nicht mehr viel Bereitschaft da um zu verhandeln.

w45
 
G

Gast

  • #8
Liebe SchreiberInnen,
danke. Ja ich kenne seine Kinder, wir haben auch anfangs gemeinsame Wochenenden gehabt, aber es ging schief. Die Kinder sitzen traurig am Tisch und mir tut das leid, aber ich kann nichts machen und je mehr wohlwollende Versuche ich gemacht habe, dass wir etwas unternehmen umso mehr ignorierten sie mich. Da habe ich mich anstandshalber zurückgezogen. Er hat mit seinen Kindern gesprochen, aber sie rollen die Augen und sagen, sie können mit mir nichts anfangen (schade ich finde mich nicht so schrecklich). Er sieht seine Kinder 2 Wochen lang nicht und sie fehlen ihm. Das kann ich gut verstehen.
Sie leben bei der Mutter, die ich kurz kennengelernt habe mit der er ein gutes (mir ein bisschen zu freundschaftlich) Verhältnis pflegt. Seiner Familie hat er uns vorgestellt.
Aber ich weiß nicht, wie wir so einen Spagat schaffen können. Es ist so schwer für mich die Distanz auszuhalten. Aber andere Paare schaffen das auch, warum kann ich das denn nicht?
 
G

Gast

  • #9
Das ist eine Frage die nur Du selbst, liebe FS, beantworten kannst. Ich kenne Deine finanziellen Mittel und die Organisation Deines Sohnes nicht. Wie willst Du regelmäßig 300km Distanz absolvieren: Auto, Zugverbindung? Keine billige Sache. Könnte Dein Sohn vielleicht ein Jahr aufs Internat damit Du flexibler bist? Auch recht teuer. Oder ist ein Umzug von Dir machbar? Also hier musst Du Dir selbst die Frage beantworten: Wie kann ich meinem neuen Freund eine gute Partnerin sein? Leider können alleinerziehende Mütter kaum eine gute Partnerin sein weil sie extrem unflexibel sind. Das klingt ja durch Deine Frage bereits durch.
 
G

Gast

  • #10
Eine Fernbeziehung mit 300 km Distanz kostet viel Geld und noch mehr Zeit. Hast Du Dich mal gefragt, ob Du beides aufbringen kannst als Alleinerziehende.