• #31
FS, warum bist Du mit einem Mann zusammen, dessen Urteil Du nicht traust? Er kennt Sie so lange, sie ist eine sehr wichtige Person für ihn...warum kannst Du das nicht verstehen. Du kommst ziemlich eifersüchtig rüber. w54
 
G

grünewelle

  • #32
Wenn alle nach solch einfachen biologischen Gesetzten handeln würden,wären Ehen,Familien sehr viel haltbarer und zufriedener.
Aber das wird in unserer unnatürlichen Welt nicht mehr passieren.
Sorry, aber das empfinde ich ganz und gar nicht als biologisches Gesetz. In meiner natürlichen Welt haben Väter Mitspracherecht, das sehe ich ähnlich wie Balu und finde , es ist das gute Recht eines Mannes, dieses auch mal zu betonen. Sonst verkommen Männer nach Deiner Theorie ja tatsächlich zu "Zuchtbullen" und man spricht ihnen einfach Dinge ab, die sie aber sehr wohl leisten können. Was für ein Quatsch, dass nur Frau für Kleinkinder gut sorgen können, es gibt doch genügend Beispiele , dass Männer das genauso gut können.
Die beiden haben sich geeinigt, dass jeder einen Paten aussucht. Für den Mann ist diese Frau seine "Schwester" , also alles andere als eine entfernte Bekannte. Das hat auch die Frau zu akzeptieren. Eine Patenschaft ist heutzutage ja nun auch eher eine symbolische Angelegenheit.
Die Sache mit dem Babysitten würde ich bei der -hoffentlich überwundenen- Drogensucht auch ein wenig kritisch sehen, ich würde mir da aber die Frau erstmal genauer ansehen. Unsere Welt erstickt doch an Vorurteilen. Jeder Mensch kann in Situationen kommen, die ihn depressiv machen und/oder zu "Hilfsmitteln" greifen lassen. Jeder. Wichtig ist doch, ob die Frau mittlerweile ihre Krisen überwunden hat. Und wie stabil sie ist. Das würde ich mir anschauen, sie in meiner Gegenwart dem Kind näher bringen. Und dann entscheiden. Depressive/Suchtkranke sind per se erstmal keine Kriminellen.
W
 
  • #33
Und nein,niemand muss versuchen jemanden näher kennenzulernen ,solange wir noch einen freien Willen haben.
Sollte man aber, wenn man einen Funken Respekt gegenüber des Partners und seinen Gefühlen hat. Diese Frau ist keine "nähere" Bekanntschaft, sondern von klein auf mit dem Partner des FS innerhalb einer Familie aufgewachsen. Und ja, damit hat sie für ihn den selben Status wie eine biologische Schwester. Das hat die FS zu akzeptieren.

Die Lösung wäre ganz einfach und natürlich...... Die Mutter lehnt den Vorschlag des Vaters ab...der Vater akzeptiert das Unwohlsein und das miese Gefühl der Mutter und verschafft ihr Linderung in dem er eine andere Patin oder Pate aussucht.
Selbstverständlich. Man(n) hat gefälligst zu tun was Frau möchte, ansonsten gibts Krieg und im Trennungsfall am besten noch Kindesentzug.
Vielleicht würden Ehen und Beziehungen auch einfach länger halten wenn Frau endlich mal akzeptiert, dass Man(n) und Vater des Kindes die selben Rechte und Pflichten hat wie sie selbst und aufhört, mit (emotionalen) Erpressereien ihren Willen durchzusetzen.
Dieser Beitrag ist das beste Beispiel dafür, warum ich @Balu72 's Beitrag nur unterschreiben kann.

Die FS sollte einfach versuchen von ihrer Prinzipienreiterei runterzukommen und sich das ganze in ihrer Anwesenheit anschauen. Danach kann sie immernoch entscheiden ob sie das Kind ggf. mal bei ihr lässt. Die Patenschaft an sich hat offiziell doch ohnehin keine Aussagekraft. So wie es jetzt ist gefährdet sie nur die Beziehung zu ihrem Freund und Vater des Kindes.
 
  • #34
Ich habe gerade versucht, mir die Situation vorzustellen, dass hier ein junger Vater schreibt, seine Freundin ( und Kindsmutter ) hat eine Schwester oder auch einen Bruder, die / der zwar psychisch krank sei und auch Drogen genommen habe, sie aber trotzdem das gemeinsame Baby in deren / dessen Obhut lassen wolle und er habe nun ein schlechtes Gefühl dabei.

Und dann habe ich überlegt, ob ich diesem jungen Vater etwas anderes raten würde.
Antwort: nein.
Ok, das ist eine etwas andere Situation, weil i.d.R. das sehr kleine Baby von der Mutter betreut wird. Der fiktive junge Vater hätte daher weniger Chancen, das Sitten durch die kranke Schwester / Bruder zu verhindern, außer er betreut das Baby rund um die Uhr und die junge Mutter geht arbeiten.
Dann wäre die Situation komplett identisch und ich würde dem jungen Vater auch abraten.

Ob der tatsächliche Vater hier aus dem Thread wirklich das volle Urteilsvermögen hat, wissen wir nicht.
Möglicherweise liebt er seine Schwester mehr als das Baby, zu dem er vielleicht noch keine wirkliche Bindung hat.

Erneut: keine Experimente zu Gunsten der Schwester mit dem Baby als Objekt.

Lieber @balu, bitte mache dich frei vom Zuchtbullengefühl.
Männer, die sich stark in die Kinderbetreuung einbringen, werden von ihren Frauen mit sehr weit geöffneten Armen willkommen geheißen.

Wenn der Mann seiner Schwester helfen und / oder ihr seine Zuneigung zeigen will, ehrt ihn das sehr. Es gibt da aber ganz sicher andere Betätigungsfelder.
Erst kümmert er sich um die Schwester und danach liebevoll um das Baby.
Dann gibt es keinen Streit und der Mann wird auch nicht zum Zuchtbullen.

w 48
 
G

grünewelle

  • #35
Lieber @balu, bitte mache dich frei vom Zuchtbullengefühl.
Männer, die sich stark in die Kinderbetreuung einbringen, werden von ihren Frauen mit sehr weit geöffneten Armen willkommen geheißen.
Ich hätte als Mann auch das Gefühl, wenn ich hier so mitlese, was Frauen sich hier alles rausnehmen. Als wären sie die einzigen, die alles entscheiden können und dürfen, aus welchem Grund auch immer. Und davon gibt es sehr viele Frauen und die FS hat für mich, nach der Schilderung hier natürlich nur, auch den Hang dazu.
Wir wissen über den Mann nichts außer, dass er seine Schwester gern als Patin hätte. Dass sie nicht auf das Kind aufpasst, hat er schon akzeptiert und dem zugestimmt.
Ich denke nach wie vor, dass die FS die Schwester als Patin akzeptieren nicht nur sollte sondern sogar muss, die beiden haben immerhin eine Abmachung.
Und dann sollte sie sich die Mühe machen, die Schwester ihres Freundes kennenzulernen.
W
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #36
Ich versuche es noch einmal ohne Ironie und Überspitzung.

Es hatten sich beide darauf geeinigt je einen Paten für das Kind auszusuchen. Richtig?
Der Vater hat sich für seine Nachbarin, mit der er aufgewachsen ist und zu der er offensichtlich ebenfalls ein sehr inniges Verhältnis hat entschieden obwohl sie eine psychische Krankheit und Drogenerfahrung hatte.
Dieses wird nun von der Mutter abgelehnt (womit sie zunächst die obige Vereinbarung bricht, ihrem Partner unterstellt keine Menschenkenntnis zu haben und je nachdem, wie das ganze formuliert wird auch noch eine ihm sehr nahestehende Person herabsetzt)
Ich bin immer noch bei der Patenschaft, die rechtlich keine Relevanz hat und auch in der Praxis in den seltensten Fällen im eigentlichen Sinne ausgeübt wird

PS: ich finde es reichlich unsensibel von deinem Freund, dir eine Taufpatin aufzudrücken, mit der du nicht kannst.
Mir scheint, die Fronten sind nicht klar und dein Freund steht nicht richtig zu dir.
Ich frage mich nur wer hier gerade unsensibel ist

Die Sache mit der Beaufsichtigung durch diese Person sehe ich etwas kritischer, aber auch da vertraue ich auf die Menschenkenntnis des Vaters - und hatte glaube ich mehrfach gesagt, diese Person erstmal kennenlernen und dann urteilen.
Denn für mich geht aus der Beschreibung in der ursprünglichen
Fragestellung klar hervor, daß die FS ausser dem Fakt, das sie depressiv ist und mal mit Drogen in Berührung kam die Frau überhaupt noch nicht weiter kennt
 
  • #37
Also am Ende schreibt die FS ja, dass der Freund schon zugesagt hat, dass die "Schwester" vorläufig erst einmal nicht alleine auf das Kind aufpasst. Das ist, wenn ich mir die Drogensucht so angucke, auch vollkommen ok. Wobei ich absolut dagegen bin, hier irgendwelche biologischen Gesetze zugunsten der Mutter anzuwenden. Nee nee, Mädls, ihr müsst euch schon entscheiden. Entweder volle Emanzipation, also auch gleiche Pflichten, oder gar nicht.

Steht also noch das mit der Patenschaft im Raum. Dass das keinerlei Bedeutung hat, außer für manche anscheined eine symbolische, haben wir schon geklärt. Dass die FS hier so stur ist, obwohl ja jeder gleichberechtigt eine Patin aussuchen darf, ist absolut nicht verständlich. Wieso sprechen denn psychische Krankheiten oder Drogensucht gegen ein Patenamt? Die gute Frau wird das Kind jetzt wohl kaum im Drogenrausch durch die Kirche werfen. Da geht ihr in die Kirche, zwingt eurem Kind diese Vereinsmitgliedschaft auf, beide Frauen dürfen dabei zugucken und müssen sicherlich irgendwas sagen und das wars. Da jetzt so ein Fass aufzumachen, ist für mich unverständlich. Das Leben ist halt kein Wunschkonzert. Sie will die eine Patin nicht, der Mann schon. Jeder darf eine aussuchen, ergo Kompromiss. Kommt vor im realen Leben.
 
  • #38
Nun, vielleicht steht die "Schwester" ihm eben zu nahe. Sie wohnt näher dran als sie selbst, und wie bereits gesagt, die Fronten scheinen nicht klar.
Sie ist wieder bei ihren Pflegeeltern eingezogen hat-vermutlich-keine Arbeit und keinen Freund, also wenig eigenes Leben und versucht deshalb über das Kind anzudocken und ihre Defizite aufzufüllen und kommt somit auch ihrem "Bruder" wieder nahe und mischt sich deshalb in eine junge Familie, die ihren eigenen Raum braucht, vielleicht im Übermaß ein.
Das Ganze hat auch für mich nichts mit Mütter wollen alles bestimmen zu tun, ich würde es mit umgekehrten Rollen genauso sehen.
Die Taufpaten sollten für beide Elternteile akzeptabel sein.
 
L

luci-le

  • #39
Liebe FS, lass dir von bösartigen Männern mit Egoproblemen und neidischen kinderlosen Frauen bloss keine kindeswohlgefährdenden Mätzchen einreden!

Dein Freund hat die Bekannte- eine Schwester ist es wohl nicht- ausgewählt weil er sie mag, er aber leider die Situation in keinester Weise abschätzen kann.
Eine Patin, die das Kind nicht unbeaufsichtigt betreuuen kann, das ist doch für alle Seiten großer Mist. Zumal man überaupt nicht weiß, wann sie das nächste Mal in der Rehab oder Psychartrie ist.
Bei der Vorgeschichte der Frau dürfte von Gestzes Wegen überhaupt nicht das Recht bestehen, dieser Frau ein Kind zur alleinigen Betreuung zu überlassen.

DU, liebe FS, bist die Mutter, das Wohl deines Kindes hat oberste Priorität, natürlich weit vor den Wünschen und vor den Gefühlen des Mannes. Dir als Mutter obliegt die Aufsichtspflicht, die dein Freund seinerseits wohl nicht adäuat ausfüllen kann, wenn er kindeswohlgefährende Entscheidungen trifft. Du bist hier sogar nach dem Gesetz verpflichtet, hier zum Wohl und zum Schutz deines Kindes einzugreifen. Wenn er auf stur stellt, dann gehe mit deinem Fall zum Jugendamt, wie gesagt, die Gesetzeslage ist dazu eindeutig.

Dass einige sich benachteiligt fühlende Männer und Frauen dich nun drängen wollen, das Wohl und die Sicherheit deines Kindes zu gefährden, nur damit sich der arme Mann ja nicht zurückgesetzt fühlt, ist ein charakterliches Armutszeugnis. Hier geht es nämlich nicht um ihn oder dich, es geht um das Wohl und die Sicherheit eures Kindes!!! Bei einer dauerhaft psychisch beeinträchtigten Person mit Drogen- und erst kürzlich vollzogener Psychartiererfahrung kann das aber nicht gegeben sein. Traurig, dass man das manchen Leuten erst noch mal extra erklären muss. Die Freundin deines Freundes kann dessen ungeachtet ja trotzdem in guten Phasen ein lieber, lustiger, freundlicher und was weiß ich noch alles Mensch sein. Nur für die Rolle als Patin, sprich zur unbeaufsichtigen, alleinigen Kinderbetreuung ist sie eben nicht geeignet.
 
  • #40
Liebe FS, lass dir von bösartigen Männern mit Egoproblemen und neidischen kinderlosen Frauen bloss keine kindeswohlgefährdenden Mätzchen einreden!

.... er aber leider die Situation in keinester Weise abschätzen kann.

.... die dein Freund seinerseits wohl nicht adäuat ausfüllen kann, wenn er kindeswohlgefährende Entscheidungen trifft.
Wenn er auf stur stellt, dann gehe mit deinem Fall zum Jugendamt, wie gesagt, die Gesetzeslage ist dazu eindeutig.
Unglaublich, dass der FS geraten wird, das Jugendamt einzuschalten, wenn ihr Mann weiterhin eine andere Meinung vertritt als sie, und ihn postwendend als unfähig, verantwortliche Enscheidungen zu treffen, zu diffamieren.
Ich bin, gelinde gesagt, sprachlos.
Gegen die Tante als Patin spricht absolut nichts.

w, 49, weder kinderlos noch frustriert
 
G

grünewelle

  • #41
Wenn er auf stur stellt, dann gehe mit deinem Fall zum Jugendamt, wie gesagt, die Gesetzeslage ist dazu eindeutig.
Ja, so eindeutig, dass Drogensüchtige, wenn sie ihr Leben wieder im Griff haben, wieder mit ihren Kindern leben.

Nur für die Rolle als Patin, sprich zur unbeaufsichtigen, alleinigen Kinderbetreuung ist sie eben nicht geeignet.
Die Rolle der Patin ist eine andere als die der unbeaufsichtigten, alleinigen Kinderbetreuerin. Das man hier aber auch alles erklären muß. Nochmal....der Freund der FS hat schon zugestimmt, die Schwester nicht als Babysitterin "einzusetzen".

DU, liebe FS, bist die Mutter, das Wohl deines Kindes hat oberste Priorität, natürlich weit vor den Wünschen und vor den Gefühlen des Mannes.
Da ist es wieder....die Mutter als Heilige. Der Vater nur eine Randfigur, dessen Gefühle und Wünsche ausser acht gelassen werden sollen.

Der Rat, das Jugendamt einzuschalten, macht auch mich sprachlos.
Liebe FS, nimm Deinen Mann ernst mit seinen Wünschen, eine Patenschaft kann die "Schwester" durchaus übernehmen. Und dann lerne doch diese Frau ruhig mal kennen, psychisch kranke Menschen sind keine Kriminellen und dürfen so auch nicht behandelt werden.
W, neidlose Mutter
 
L

luci-le

  • #42
Dass Single-Frust-Männer sich als Frauen ausgeben, ist in diesem Forum ja nichts Neues, aber jetzt auch noch als "liebende Mütter"? Kauft euch doch kein vernünftig denkender Mensch oder niemand, der auch nur schon im Entferntesten mit Kindern zu tun hatte ab. Damit macht ihr euch bestenfalls lächerlich und es ist beschämend, wie die Gefährdung eines Säuglingen zugunsten des Egopushing der unfähigen Männer allgemein eingefordert wird.

Eine dauerhaft psychisch kranke, schwerst drogensüchtige, mit Selbstmordversuchen vorbelastete Person, die das (gesamte??) letzte Jahr in einer Psychartrie verbracht hat und mit an Sicherheit angrenzender Wahrscheinlichkeit bis unter die Schädeldecke mit Psychopharmaka vollgepumpt ist, ist eine kindeswohlgefährende Person, weil potentielle Dauergefahr für dein Kind.

Es ist aus logischer Sicht darüber hinaus Schwachsinn, einen Paten auszuwählen, den man nicht unbeaufsichtigt mit dem Kind alleinlassen kann und darf. Du, FS, darfst einem solchen Menschen dein Baby von Gesetzes wegen überhaupt nicht unbeaufschtigt überlassen, du verletzt damit deine Aufsichts-und elterliche Fürsorgepflicht. Einem Vater, der so etwas ernsthaft vorschlägt gehört ohnehin das Sorgerecht entzogen, dieser Mann disqualifiziert sich doch selbst.

Man muss sich nur mal den Aufschrei der jetzt so empörten Toleranzforderer vorstellen, wenn die Geschlechter hier vertauscht wären und eine Mutter einen psychisch kranken Drogensüchtigen als Paten für ihr Kind vorschlagen würde- wetten, der Tenor der entsprechenden Herrschaften wäre dann auch wieder "Typisch böse Mutter und die armen, armen missverstandenen Männer..:"

Ich habe auf dieses Forum und besonders auf die Sorte Mensch, die sich bevorzugt darin aufhalten so langsam absolut keine Lust mehr- hoffentlich muss ich nie einem dieser menschlichen Prachtstücke in freier WIldbahn begegnen. Würg.
 
  • #43
Ich habe mir nicht alle Beiträge durchgelesen und antworte einfach als Mutter mit sehr viel Erfahrung:

Man sollte sich sehr gut überlegen, wen man zur Verantwortung der Kinder heranzieht. Das hat etwas mit Berechnung zu tun, im positiven Sinne, und nicht mit irgendeinem Freundschaftsbeweis. Man hätte sie ja als Trauzeugin nehmen können und nicht unbedingt als Patin.

Ob sich jemand umbringt oder nicht, wenn sie da so gefährdet ist, kann man auch nicht verhindern, indem man ihr nun ein Kind anvertraut. Ich verstehe nicht ganz, was hier der Hintergrund ist, warum hier mit dem Wertvollsten, was wir haben, so herumexperimentiert wird. Diese Frau hat doch überhaupt keine Kraft dafür, sie kann ja noch nicht einmal für sich alleine sorgen, wie soll sie das dann für das Kind tun.

Meine Kinder sind nicht getauft und deshalb gibt es bei uns auch keine Taufpaten. Würde meinem Mann und mir etwas passieren, dann würde man denjenigen aus der Verwandtschaft heranziehen, der am ehesten für die Kinder in Betracht kommt. Wenn ich nun
v o r h e r einen dafür bestimme, dann suche ich mir doch eine zuverlässige Person aus, die der Aufgabe gewachsen ist und den Kindern auch Halt geben kann. Eine psychisch kranke Frau kann das jedenfalls nicht.
 
  • #44
Dass Single-Frust-Männer sich als Frauen ausgeben, ist in diesem Forum ja nichts Neues, aber jetzt auch noch als "liebende Mütter"? Kauft euch doch kein vernünftig denkender Mensch oder niemand, der auch nur schon im Entferntesten mit Kindern zu tun hatte ab..
Ich wusste bis heute noch nicht, dass ich ein Mann bin und keine Kinder habe. Wurde auch noch nie für einen Mann gehalten. Aber für dich ist es halt kein Geheimnis, weil es nicht sein kann, dass Frauen anderer Meinung sein können, obwohl sie Frauen sind. Dass von einer Depressiven eine Dauergefahr für einen Säugling ausgeht, ist mir trotz meiner medizinischer Bildung neu. Aber danke für den Hinweis, du weißt es sicher besser.
 
G

grünewelle

  • #45
Aber für dich ist es halt kein Geheimnis, weil es nicht sein kann, dass Frauen anderer Meinung sein können, obwohl sie Frauen sind. Dass von einer Depressiven eine Dauergefahr für einen Säugling ausgeht, ist mir trotz meiner medizinischer Bildung neu.
Ich schließe mich an, ich bin auch kein verdeckter Mann. Lustige Vorstellung:) Es gibt eben Frauen, die anders denken, was will man machen. Wahrscheinlich sind das die, die beruflich mit Depressiven und Suchtkranken zu tun haben. Es sind keine Kriminellen und müssen auch nicht wie Aussätzige behandelt werden.
Viele leben mit ihren Kindern friedlich zusammen, ohne das den Kindern Leid angetan wird.
Also, FS, bilde Dir selber Deine Meinung über die Schwester Deines Freundes, sie wird bald zur Familie gehören, wie willst Du damit umgehen?
W
 
  • #46
Hallo nochmal, ich habe zwar keine Kinder (und im übrigen auch keinen Penis). Aber ich habe etwas, das man Allgemeinbildung nennt. Und diese sagt mir, dass eine Taufpatin nur dazu da ist, die christliche Erziehung des Kindes sicherzustellen. Wenn du dich weiterhin quer stellst, würde ich an Stelle deines Freundes deine ausgewählte Patin auf ihre Bibelfestigkeit prüfen. Sitzt der Stoff nicht, hat sie auch keine Berechtigung auf das Patenamt. An seiner Stelle würde ich ohnehin die Taufe platzen lassen. Nicht nur, weil Kirchen ohnehin veraltet sind, sondern du so ein Fass um das Patenamt aufmachst und dabei selbst davon keine Ahnung zu haben scheinst.
 
  • #47
Grünewelle,
Niemand hat behauptet das diese Frau JETZT kriminell sein soll.
Allerdings ist sie anscheinend 1 Jahr in einer Psychatrie mit Drogenentzug gewesen. Und sie erst ganz frisch entlassen. Ein Arzt gibt keine Empfehlung das sie jetzt Verantwortung für ein Kleinkind nehmen kann. Ich kenne niemanden der das tun würde.
Selbst wenn sie nun topfit und normal ist ...geht es darum das er nur sein Ego durchsetzen will auf Kosten lebenslangen Unwohlseins Ihreseits.Das rechnet sich nicht als Paar.

FS.... Taufpatin ist hier in Deutschland für viele nur Klimbim ohne weitere Überlegung.Ich habe aber Verständnis für deine Denkweise.Deshalb sind deine Überlegungen sehr Verantwortungsvoll. .Die Überlegungen deines Freundes dagegen unreflektiert . Du musst sie auch nicht näher kennenlernen wenn sie dir nicht zusagt. Jeder muss selbst entscheiden wen er in sein Universum Eintritt verschafft. Als Patentante wird sie,so wie ich eure Tradition verstanden habe, damit ständig in deinem Leben auftauchen.
 
  • #48
... Es sind keine Kriminellen und müssen auch nicht wie Aussätzige behandelt werden.
Viele leben mit ihren Kindern friedlich zusammen, ohne das den Kindern Leid angetan wird.
Also, FS, bilde Dir selber Deine Meinung über die Schwester Deines Freundes, sie wird bald zur Familie gehören, wie willst Du damit umgehen?
W
Da schließe ich mich absolut an, die Posts von Luci-le sind sehr überzogen, finde sie persönlich sehr grenzwertig und in dieser Form einfach nicht zutreffend. Es steht in dieser Form nicht einmal in der Fragestellung.

Liebe FS, Es ist schwierig, und Du hast Deine Bedenken, nachvollziehbar.
Aber Du kennst Deinen Freund, auch ihm darfst Du vertrauen, tust Du sonst auch, sonst würdest Du mit ihm keine Zukunft aufbauen wollen. Er wird Euer Kind nicht einer Gefahr aussetzen wollen und tut es nicht. Nur weil man als psychisch instabiler Mensch eventuell nicht gut und achtsam mit sich selbst umgeht, sich selbst gefährdet, heißt es nicht, dass man gefährlich für andere ist oder gar gefährlich für Kinder. Du sagst selbst, sie liebt Kinder.
Setz Dich doch mal mit dem Thema auseinander, lerne diese Schwester richtig kennen und mache Dir selbst ein Bild.

Ganz ehrlich, es gibt für ein Kind viel gefährlicheren Umgang als Depressive. Bedenken hätte ich, wenn es um akute Sucht geht - solange jemand abstinent ist, auch da ein Ok. Aber nur mit dieser Bedingung.
 
  • #49
Taufpatin ist hier in Deutschland für viele nur Klimbim ohne weitere Überlegung
Nicht nur das. Sollte das Kind dann durch einen Verkehrsunfall verwaist sein, dann hat der Taufpate keinerlei Anrecht auf das Kind. Da kommen juristisch ganz andere Personen mit verwandtschaftlichem Aspekt infrage. Auch sonst sind die Rechte ohne gesetzliche Basis wie Sorge und Besuchsrecht. Am Ende ist eine Taufpatenschaft genauso rechtlich gebunden wie eine Hochzeit in der Kirche ohne Standesamt. Viel Show ohne rechtliche Folgen.
 
  • #50
Peter Pan....das ist mir schon klar.Augenroll.
Ich nahm dazu nur Bezug weil es in der FS Familie und Freund anders gehandhabt werden könnte.Es gibt ja auch Verträge in denen man das festlegen kann.
Ansonsten bin ich im Moment einfach nur traurig das so viel Mitleid mit dieser Frau geheuchelt wird und sich gleichzeitig um die Sicherheit des Kindes einen Kehricht geschert wird.
Dann wurde hier manchen unterstellt sie würden dem Mann kein Mitspracherecht einräumen ,aber wie kann man das denn Veralgemeinern. Wenn es also nach ihm gehen soll hätte sie somit ja auch kein Mitspracherecht. Man sieht das es nicht darum gehen kann,sondern nur einzig allein das die FS sich extrem Unwohl bei der Sache fühlt. Ich als Partner würde das der Mutter meines Kindes niemals antun. Aber wenn man auf der Grünen Welle reitet,überraschen mich solche Forderungen und Aussagen nicht mehr.
 
  • #51
Niemals! würde ich einer Ex-Drogensüchtigen, Selbstmord gefährdeten Frau die ein Jahr in der Psychiatrie war, mein Kind anvertrauen - nicht mal meinen Hund, sorry.
Wenn sie sich schon so wegen einem Bild freut dann ist absehbar, was kommt wenn sie Patin ist: ständiger Besuch, Anspruchshaltung usw da sie ja sonst nichts zu tun hat.
Da der Freund an ihr aber so einen Narren (sooo schwesterlich kommt mir das gar nicht vor, um ehrlich zu sein) gefressen hat, wirst du nicht drum rum kommen, dich damit auseinanderzusetzen.
Ihr kennt Euch nicht gut, ich würde aber einfach mal mit ihr reden und die Bedenken mitteilen und das sie gerne mal mitkommen kann wenn ihr spazieren geht usw aber dass du sie - wie jede andere Person auch der du dein Kind anvertrauen willst - erst mal besser kennen lernen willst.
Probiere es im direkten Kontakt mit ihr - das ist mein Empfehlung.
w
 
G

grünewelle

  • #52
Wenn es also nach ihm gehen soll hätte sie somit ja auch kein Mitspracherecht.
Doch, hat sie, die beiden haben die Abmachung, dass jeder einen Taufpaten aussuchen kann. Sie hat einen ausgesucht, er hat einen ausgesucht.
Aber wenn man auf der Grünen Welle reitet,überraschen mich solche Forderungen und Aussagen nicht mehr.
:) Die grüne Welle hat halt eine ähnliche Meinung wie viele hier.
Es geht nicht darum, diese Frau als Babysitterin einzusetzen, das haben hier doch schon viele gesagt und der Freund der FS hat doch schon zugestimmt, dass dies nicht geschehen wird. Übrig bleibt die Patenschaft und mir und anderen hier will sich nicht erschließen, warum die Schwester nicht dafür geeignet sein soll. Es ergeben sich aus einer Patenschaft keinerlei rechtliche Vorteile.

Mir geht es darum, psychisch kranke Menschen hier nicht als kriminelle Menschen darzustellen, die lebenslang abgestempelt werden müssen. Das geht nicht, so geht auch die Rechtsprechung mit dem Thema nicht um. Das weiß ich nun mal.
W
 
G

grünewelle

  • #53
Wenn sie sich schon so wegen einem Bild freut dann ist absehbar, was kommt wenn sie Patin ist: ständiger Besuch, Anspruchshaltung usw da sie ja sonst nichts zu tun hat.
Da der Freund an ihr aber so einen Narren (sooo schwesterlich kommt mir das gar nicht vor, um ehrlich zu sein)
Ja genau, die Liste der Vorurteile ist lang. Die Schwester wird ständig zu Besuch sein (vielleicht mag sie die Familie ihres Bruders einfach, bei anderen wird das als normal angesehen). Sie wird ständig ihre Ansprüche erweitern . Sonst hat sie ja nichts zu tun,sie arbeitet ja nicht, ist nur schwer krank. Es ist auch schwer vorstellbar, dass ein Bruder sich für seine Schwester einsetzt, wenn, dann muss ja mehr dahinter stecken, wahrscheinlich liebt er sie heimlich oder hat mindestens bombastischen Sex mit ihr gehabt.
Kann man mal sehen, wie so eine Sache die Vorurteile, die bestehen, hochschaukeln kann (ohne das wir hier VIEL wissen). Da kommen jetzt schon viele Konflikte zu Tage. Die FS selber hat diese Vorurteile auch, von daher wird es sehr schwer, mit dem Freund eine Einigung hinzubekommen, die beiden ticken sehr unterschiedlich, haben aber jetzt zufällig ein Kind miteinander. Sie leben noch nicht zusammen. Bevor sie zusammen ziehen, sollten sie über gewisse Dinge und Haltungen dem Leben gegenüber sehr, sehr genau sprechen. Das zeigt dieser Konflikt.
W
 
  • #54
Wenn man die gesamte Bevölkerung gründlich psychologisch durchdiagnostizieren würde, käme bestimmt bei 80% irgendeine Störung raus. Mindestens.

Davon abgesehen gibt es viele Verhaltensweisen, für die es keine Diagnose gibt, die aber nicht gerade für die Betreuung eines Kleinkindes prädestinieren.

Die tiefsten Abgründe finden sich meist bei denjenigen, die nieeeeeemaaaaaals einen Psychologen aufsuchen würden. Das sind die Leute, denen 1. die Fähigkeit zu ehrlicher Selbstreflektion ab- und 2. eine perfekte Fassade über alles geht. Was hinter dieser Fassade lauert, das will man lieber gar nicht so genau wissen.

Insofern ist es realitätsfremd, so hysterisch darauf zu reagieren, dass jemand in Therapie war und offizielle Diagnosen hat. Es sagt nichts darüber aus, wie "kaputt" ein Mensch wirklich ist. Massenmörder werden von Nachbarn und Bekannten meist als brave Bürger beschrieben, die immer fleißig ihrem Beruf nachgegangen und nie negativ aufgefallen sind.

Mit einem Säugling würde ich davon abgesehen ohnehin niemanden allein lassen, der nicht entweder selbst wohlgeratene Kinder oder eine entsprechende Ausbildung absolviert hat. Wer diese Voraussetzung nicht erfüllt, würde bei mir als Babysitter durchfallen, völlig unabhängig von vorhandenen Diagnosen. Wegen der Patenschaft aber so einen Terz zu machen....so wahnsinnig "christlich" kommt die FS hier auch nicht rüber.

Mein Gefühl ist hier ehrlich gesagt: die FS ist eifersüchtig auf die "Schwester" und die Sorge um das Kindeswohl wird nur vorgeschoben, um sie aus der Familie rauszuhalten.
 
  • #55
Vielleicht würden Ehen und Beziehungen auch einfach länger halten wenn Frau endlich mal akzeptiert, dass Man(n) und Vater des Kindes die selben Rechte und Pflichten hat wie sie selbst und aufhört, mit (emotionalen) Erpressereien ihren Willen durchzusetzen.
Der Mann hat nicht die exakt selben Rechte und Pflichten wie die Mutter, die kann er doch überhaupt nicht haben, solange die Frau und nicht er das Baby neun Monate in ihrem Körper großzieht und die Geburt und hormonelle Veränderung ganz alleine durch-und mitmacht. Wenn ich das berechtigte Gefühl habe, mein Partner gefährdet das Baby würde ich ihm das Mitspracherecht in diesem Punkt entziehen, so wie es besorgte Väter auch anders herum bei den Kindsmüttern machen.

Im Fall der FS würde ich meine Verwandte und Familie mit ins Boot holen und das Baby am besten ganz zu mir und meiner Familie nehmen. Der Kindsvater scheint wenig Gefahrenbewusstsein zu haben, was einem jungen Vater am Anfang auch nicht böse anzukreiden ist. Man darf ihn halt nur nicht gewähren lassen.

Von der "alten Freundin" als Patin würde ich auch absehen. Was soll die Frau denn mit einer Patenschaft, wenn sie das Kind überhaupt nicht oder nur unter Aufsicht sehen darf? Da sind doch Streit und Enttäuschung auf allen Seiten vorprogrammiert und wenn der Partner der FS sie so mag dann wird er garantiert um des lieben Friedens Willen nachgeben und die Frau doch mit dem Säugling alleine lassen. Und wenn dann etwas passiert, dann wird DIR als Mutter FS die Schuld gegeben, du hättest ja auch mal was sagen können und das Geschrei gegen dich von allen Seiten (auch von seiner Familie und ihm, jede Wette) wird groß sein, weil unsere Gesellschaft in puncto Verantwortung und wenn es denn zum Unglück kommt noch immer so tickt. Dann heißt es plötzlich nicht mehr "faire Teilhabe", sondern IMMER zuerst "Wo war denn die Mutter" und "die Mutter hat versagt". AUch wenn es einen präsenten Vater im Leben der Kinder gibt.

Tu das dir und vor allem auch deinem Baby nicht an. Wenn der Partner seine alte Freundin oder Schwester so mag, dann gibt es so viele andere Projekte, die die beiden auf die Beine stellen können, zum Beispiel eine gemeinsame Haustierpatenschaft und und und. Mit deinem Baby dagegen lass niemals irgendjemanden experimentieren. Dir und deinem Kleinen alles Gute.
 
  • #56
Ja genau, die Liste der Vorurteile ist lang. Die Schwester wird ständig zu Besuch sein (vielleicht mag sie die Familie ihres Bruders einfach, bei anderen wird das als normal angesehen). Sie wird ständig ihre Ansprüche erweitern . Sonst hat sie ja nichts zu tun,sie arbeitet ja nicht, ist nur schwer krank. Es ist auch schwer vorstellbar, dass ein Bruder sich für seine Schwester einsetzt, wenn, dann muss ja mehr dahinter stecken, wahrscheinlich liebt er sie heimlich oder hat mindestens bombastischen Sex mit ihr gehabt.
Kann man mal sehen, wie so eine Sache die Vorurteile, die bestehen, hochschaukeln kann (ohne das wir hier VIEL wissen). Da kommen jetzt schon viele Konflikte zu Tage. Die FS selber hat diese Vorurteile auch, von daher wird es sehr schwer, mit dem Freund eine Einigung hinzubekommen, die beiden ticken sehr unterschiedlich, haben aber jetzt zufällig ein Kind miteinander. Sie leben noch nicht zusammen. Bevor sie zusammen ziehen, sollten sie über gewisse Dinge und Haltungen dem Leben gegenüber sehr, sehr genau sprechen. Das zeigt dieser Konflikt.
W

Der Freund ist nicht der leibliche Bruder, daher kann es nicht ausgeschlossen worden. So habe ich es zumindest verstanden...
Und nein, nicht jeder, der in Behandlung war, ist kriminell oder dauerhaft krank.
Aber Drogenkonsum setzt nun einmal eine kriminelle Energie voraus denn anders kommt man nicht dran. Selbstmordversuch und ein Jahr Behandlung sind sicher nicht ohne Grund angesetzt worden.
Ich habe genügend Freunde und Familienmitglieder, die in Behandlung sind. Dies teils wegen Burnout, unerfüllter Kinderwunsch, Tod eines Partners usw. Ich finde es richtig und gut dass sie in Behandlung sind und sich professionell helfen lassen um über diese Phase hinweg zu kommen.
Aber diese Frau ist - wie du selbst schreibst - schwer krank und daher würde ich ihr nie! mein Kind anvertrauen.