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  • #1

Extrem männliche Berufe bei Frauen sehr negativ für Partnersuche?

Geht es euch auch so dass euch extrem männliche Berufe bei Frauen total abtörnen? Zum Beispiel Physikerinnen. Total männlich, schmucklos, viel zu abgehoben intelligent. Kann mir bei denen gar keine Weiblichkeit oder Zärtlichkeit vorstellen. Benehmen sich auch so unmännlich. Gehen trampelig, kleiden sich nachlässig, haben keinen Spaß. Habt ihr auch so Berufe wo es bei euch aus ist? Welche?
 
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Gast

  • #2
Ich wußte gar nicht, dass Physikerin ein so extrem männlicher Beruf ist :)
Das sollte doch eigentlich heute kein Thema mehr sein, vor allem wenn man sich selber zur Bildungs-Elite zählen will.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass andere Naturwissenschaftler weniger ein Problem damit haben. Kommt sicher auch sehr auf einen selber und auf den eigenen Horizont an!
 
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  • #3
Ich finds total beknackt Frauen oder Männer aufgrund des Berufes über einen Kamm zu scheren.
Es gibt immer solche und solche. Außerdem gibt es wahrlich wichtigere Auswahlkriterien für eine Partnerschaft als den Beruf. m43
 
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  • #4
... genau. Seit wann ist Physikerin ein männlicher Beruf?
Sicher, mit schmucklos und nachlässiger Kleidung hast Du vielleicht recht.
Ich denke da an unsere Bundeskanzlerin (oder ist das auch ein männlicher Beruf ).
Sie ist Dr. der Physik und finde, dass sie ihren Auftrag ernst nimmt.
Ob sie mich an- oder abtörnt ( :-( ) spielt dabei keine so große Rolle.
 
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  • #5
Ja, ganz offen gesagt: Eine Sumo - Ringerin würde mich wohl schon etwas "abtörnen", eine Schwergewichtsboxerin auch.

Jedenfalls zu Anfang, eine Chance würde ich Ihnen geben.

Andere Einschränkungen habe ich nicht.
 
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  • #6
@FS: ich kenne eine bulgarische Atomphysikerin, die in Deutschland den Männern als Pharmareferentin den Kopf verdrehte: schwarz-und langhaarig, Modelfigur, Augenaufschlag...
 
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  • #7
Entschuldige bitte, aber diese Frage ist doch in einer Zeit wo besonders wir Frauen auf Gleichberechtigung bestehen nicht mehr ganz zeitgemäß. Bin selber als Medizin-Physikerin tätig und halte mich für eine attraktive und charmante Frau, die auch bei den Männern nie Nachteile aufgrund ihres Berufes gehabt hat. Ganz im Gegenteil Männer schätzen und respektieren meinen Beruf und fühlen sich nicht abgestoßen davon. In der Liebe kommt es nicht auf den Beruf an. Mein Partner hat im übrigen nicht mal studiert und wir sind trotzdem glücklich. Ich weiß ja nicht, ob die oder der FS männlich oder weiblich ist, aber bei mir gäbe es NEIN, wenn mich mein Partner nur aufgrund meines Berufes zur Partnerin genommen hätte. Wichtig ist doch, dass man sich gut versteht und im Alltag ergänzt. (w35)
 
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  • #8
Aloha, was für ein Unfug. In meinem Studienjahr gab es 4 Pysikerinnen, davon haben zwei auf Lehramt umgestellt, eine hat das Handtuch geworfen und eine ist nach dem Diplom in die USA ausgewandert.
Keine Frage welche beiden Frauen das Klischee der FS erfüllt.

PS: Die Auswanderin war blond, blauäugig, hatte eine Stimme wie eine Zahnärztin, Abi mit 1,0, sehr intelligent und äußerst sexy a la Pamela Anderson, nur zeitweise schlampig gekleidet, aber immer kurvenreich.

Moral der Geschichte: Nur hübsche Physikerinnen machen einen Abschluß, die Übergewichtigen und immer schlampig gekleideten Frauen werden Lehrerin. M40, Physiker
 
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  • #9
Hallo, du hast dich verlaufen, wir leben im 21. Jahrhundert.
Als wirklich männlichen Beruf würde ich vielleicht noch Metzger, Bauarbeiter, Dachdecker usw. bezeichnen. Berufe, bei denen es auf viel Kraft ankommt. Und selbst da finden sich schon Mädchen. Ich kenne einen weiblichen Metzgerlehrling, eine super sexy junge Frau.

Aber wissenschaftliche Berufe, die gegen Mitte des letzten Jahrhunderts als Männerberufe gegolten haben, sind heute doch bei Frauen normal.
Warum sollte eine Physikerin schlecht gekleidet sein und einen trampelhaften Gang haben? woher kommt deine Weisheit?
Meine Güte, hast du eine Menge vorurteile. Mich würde ja mal interessieren, was du für einen Beruf hast?

w 50
 
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  • #10
Oh ja, solche Naturwissenschaftlerinnen wie Du (FS) sie beschreibst habe ich auch schon kennengelernt.
Eher etwas weltfremd, teilweise äußerst humorlos und dazu auch noch mit sehr verschrobene Ansichten ausgestattet.
Was den Kleidungsstil anbetrifft: Birkenstocklatschen und Müsli lassen grüssen. Nun ja, ich kann nur die Frauen beurteilen, die ich bislang kennengelernt habe. Aber im Großen und Ganzen kommen Frauen aus dieser Berufsgruppe für mich eher nicht in Frage.
m, 38
 
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  • #11
Extrem männlich sind doch eher Soldatin, Polizistin, Maurer, Elektriker, Klempner. Soeine Frau würde ich nicht wollen. Das wäre mir zu männlich. Die haben alle einen Knacks.

Physikerinenn sind etwas trampelig und unschick aber können doch trotzdem süß sein.
 
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  • #12
Ist schon nicht so falsch. Cordhosen bei den Männer, Hemd mit Pullunder tragen, Birkenstocklatschen bei den Frauen, Tee trinken, abgehobene Gespräche führen, unspektakuläre Frisuren, unweibliche Aufmachung, Computer-Nerds. Das gehört schon irgendwie dazu bei Physikern und Mathematikern. Physikerinnen sind schon ziemlich männlich in dieser Beziehung. Wirklich schick zurechtgemacht ist da keine. Schminke ein Fremdwort. Dafür fast alle grundehrlich und gerade heraus. Wenig Männergeschichten. Flirten null Talent.

M38, "Insider"
 
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  • #13
Ich (m,29) wüsste jetzt auch nicht was an Physikerinnen so extrem männlich sein soll und kann diese absolut nicht mit den negativen Eigenschaften mit denen du sie hier belegst in Verbindung bringen.
Ich habe beruflich mit recht vielen Physikerinnen zu tun und die sind allesamt sehr weiblich und Spaß haben wir zusammen im Beruf auch zur Genüge, an einigen Tagen deutlich mehr als wir eigentlich wirklich arbeiten.
Was den Kleidungsstil angeht so sind diese sehr verschieden aber ich würde keine als nachlässig bezeichnen, wer aber nur auf extrem aufgedonnerte Frauen mit viel make up steht wird wohl generell unter Akademikerinnen nicht wirklich fündig.

Für mich persönlich ist der Beruf Physikerin bei einer Frau definitiv ein Pluspunkt.
 
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  • #14
Für mich kommen Frauen aus dieser Berufsgruppe eher nicht in Frage, nicht mein Typ, meine Erfahrung, kein bißchen sexy und fraulichkeit!
 
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  • #15
"Fraulichkeit" wird in der heutigen Zeit groß geschrieben.
 
  • #16
Ich versuche es mal aus meinem eigenen Erleben so nüchtern wie möglich darzustellen. Natürlich gibt es einen frappierenden Unterschied zwischen der Aufmachung von Studentinnen verschiedener Fachbereiche in bezug auf schicke Kleidung, Frisuren, Schminke und ähnliches. Das ist doch wohl unstrittig unter allen, die es selbst erlebt haben.

Zugleich ist auch der Frauenanteil in verschiedenen Studiengängen erheblich unterschiedlich und der Typus von Frau, der einen bestimmten Studiengang bevorzugt wählt, unterscheidet sich ebenfalls signifikant.

Erstaunlicherweise korrelieren beide Aspekte (Frauenanteil und Aufmachung) in den Naturwissenschaften auch signifikant miteinander. Je geringer der Frauenanteil, desto weniger Weiblichkeit wird präsentiert, desto angepasster, schlichter treten die Frauen im allgemeinen auf. Ob jetzt die entsprechenden Frauen schon die Präferenz für das Fach haben oder dort so werden...? Ich nehme an, dass ersteres zutrifft.

Ich erinnere mich gut, dass wir alle selbst darüber gelacht haben, dass man die Reihenfolge Pharmazeutinnen > Biologinnen > Chemikerinnen > Physikerinnen zumindest bei kleiner Grüppchenbildung sofort erkennen und klar zuordnen konnte. Ausnahmen bestätigten die Regel und es gab schon etliche Ausreißer in beide Richtungen in allen Fakultäten, aber sobald kleine Grüppchen irgendwo gingen, wusste man, von welcher naturwissenschaftlichen Fakultät die kamen.

Geisteswissenschaftlerinnen und Theologinnen waren ohnehin von weiten zu erkennen (schlampig, viele wirre Tücher), BWLerinnen an Businesskostüm oder zumindest sehr "sauber-anständig" gekleidet, in das man Naturwissenschaftlerinnen höchstens durch gutes Zureden bekommen hätte.

Also wir konnte selbst darüber lachen und alle fühlten sich wohl dabei.

Es ist schon so, dass Physiker dieses Cordhosen-Image zu recht haben und Birkenstocklatschen sind in vielen Laboratorien wirklich an der Tagesordnung. Dagegen spricht dienstlich ja auch nichts. Man legt einfach wert auf andere Dinge als Oberflächlichkeiten und Äußerlichkeiten.

Als extrem "männlich" empfinde ich Physikerinnen nicht. Abgehoben trifft aber wohl oft zu. Ist halt ein Beruf für Hochintelligente und Denker. Daran ist ja nichts schlechtes, außer dass es vielleicht die Zielgruppe einschränkt.
 
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  • #17
War nicht Angelika Merkel Physikerin??
Naja, sofern nicht alle Physikerinnen so aussehen, obwohl.....
die fand ja auch nen Mann und der sieht garnicht soooooo übel aus.
 
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  • #18
@16 <MOD: Beleidigungen der Bundeskanzlerin entfernt.>

Ich hatte wohl das Vergnügen eine äußerst attraktive Physikerin um mich herum gehabt zu haben. Kann somit die Aussage der FS nicht bestätigen.
 
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  • #19
Also die Aussagen der FS stimmen größtenteils.
Sehr intelligente Frauen mit einem wirklich hohen IQ, ist das modische und supergestylte Ausseheen schnuppe, um es mal salopp auszudrücken.
Kenne ein paar dieser Frauentypen, auch zwei Ärztinnen.
Diese Frauen identifizieren sich mit ihrem Beruf, in der Forschung, in Weiterbildungen, so daß denen Männerblicke und Männerurteile absolut unwichtig sind.
Modepüppis, Sexy-Girlis oder Femme Fatale wird man in diesen Kreisen nicht finden.
Dennoch haben diese Frauen Partner, die ähnlich "gestrickt" sind, denen es viel um geistigen Austausch, nicht oberflächlich-vergängliches Getue.
A.Einstein war sein Outfit ebenfalls wurst egal. Warmherzig und menschlich sind sie aber.
 
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  • #20
Also ich kann mir vorstellen, daß eine knackige Schweißfachingenieurin durchaus Männer anziehen kann.....
 
  • #21
Also als "männlichen" Beruf stelle ich mir gerade Tiefbauarbeiter und Maurer vor. Jobs halt, bei denen es vor allem um Kraft geht.
Wieso sollten Physikerinnen negativ belastet sein? Sie sind sicher schlaue Kerlchen, dazu neugierig und unprätentiös - aber das ist doch wunderbar. Ist mir hundertmal lieber als eine Verkäuferin mit 2 cm langen Fingernägeln und Strassteinchen drauf...
 
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  • #22
@16
Ich kenne jemanden, der unserer Physikerin Angela Merkel mal live gegenüberstand; die soll in natura gar nicht so übel aussehen ...
 
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  • #23
Meine Freundin ist Physikerin:
hochgewachsen, schmal, sportlich, lange blonde Haare, lange Beine, sehr modebewusst bis klassisch elegant, seeehr geschmackvolle Wohnung, macht im Tanztheater mit, malt, schreibt, fotografiert, ist mit ihren Vorträgen und Versuchen auf der ganzen Welt unterwegs, spricht vier Sprachen, hat einen großen, sympathischen Freundeskreis, sehr intelligent, sehr feinsinnig, kocht außerdem noch hervorragend, ach ja, ist außerdem noch humorvoll...

Langweilig und männlich? NIE!!!
 
  • #24
Es gibt auch Nicht-Physikerinnen die es nicht als Lebensaufgabe betrachten sexy zu sein.

Männer, Beziehung und Sex ist ja alles ganz nett, aber es gibt in meinem Leben noch ein paar andere Interessen.
 
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  • #25
Lieber unterhalte ich mich mit einer mindergestylten Physikerin, als daß ich versuche jemandem, der ein Vakuum im Kopf herumträgt, zu mehr Grips zu verhelfen- weil dies nun echt aussichtslos ist! Man(n) sollte sich schon überlegen, wer als Partnerin eher taugt. Für mich offensichtlich.

Ich denke, jeder Beruf kann einen Mann verschrecken, wenn es nur der falsche für ihn persönlich ist, an einer Zuordnung "extrem männlich" wird dies wohl nicht unbedingt liegen;-)

Viel Glück!
 
  • #26
@#18: Ja, das empfinde ich als einen der besten Beiträge hier -- weil er einfach sehr nahe an der Lebenswirklichkeit liegt.

Gerade im Wissenschaftsbereich wird auf Styling weniger Wert, auf innere Werte dafür umso mehr wert gelegt. Mit Intelligenz kommt eben, dass man etwas mehr über den Dingen steht und andere Schwerpunkte setzt.

Weiblich, niedlich, wamrherzig sind diese Frauen dennoch. Wer auf Styling steht, muss sich eben eine Tussi suchen, wer auf innere Werte, unprätentiöses Auftreten und Pfiffigkeit steht, der findet hier genau die richtige Partnerin -- also alles wie gehabt:

KOMPATIBILITÄT und persönliche PRÄFERENZEN.
 
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  • #27
FS!

Was ist denn das für ne Frage? Warum beschäftigt dich dieses Thema? Einen Korb von einer attraktiven Frau bekommen, die einen angeblich "männlichen" Beruf ausübt?

Ich habe mal ganz viele Physikstudenten kennengelern. Sehr nette und umgängliche Männer, gut beim Anziehen bzw. Kleidung musste man als Frau mal gute Tipps geben :), aber es gibt schlimmeres... :)

Aber wenn DU, FS, auf intelligente Frauen nicht stehst, eher auf Frauen, die hübsch angezogen sind und nicht viel im Kopf haben, dann hast du doch eine riesengroße Auswahl...

Wo ist also das Problem?

w 47
 
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  • #28
Ich finde, Physikerinnen haben den Pauschalvergleich mit der Kanzlerin nicht verdient. Aber abgesehen davon, dieses Entweder - Oder ist doch eine merkwürdig Alternative. Es gibt durchaus sehr schlaue Frauen, die ebenso Wert auf Styling und Auftreten legen und das selbstverständlich auch in klassischen Männerdomänen. Hier geht es hier ja nicht um schwielige Hände, aber die Bauingeneurin, die abends auf Hight Heels unterwegs ist, kommt ebenso vor, wie die Molkeklurabiologin, die nach dem Laboraufenthalt wieder in ihr Kostüm steigt.

Das Problem sind nach meinen Erfahrungen eher die Mäner in diesen Berufen.
 
  • #29
jetzt lasst mal die kirche im dorf!
sicher ist es so, dass bestimmte frauentypen, die einerseits sicher sehr intelligent sind und anspruchsvolle berufe ausüben, keinen wert auf ein gepflegtes, weibliches äußeres legen - anderseits sind diese frauen oft auch nicht in der lage dazu, sich "hübsch" herzurichten.

und tut mir bitte einen gefallen, bei eurem hohe lied auf frau physikerin und co....erhebt diese unvermögen nicht noch zur tugend!

es gibt einfach diesen frauentypus: graue maus, aber intelligent.
andererseits gibt es auch den typus attraktiv, sexy und intelligent!
ich kenne eine biologin, die dem zweiten typus entspricht: super attraktiv UND naturwissenschaftlerin - auch das gibt es.
 
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  • #30
[Mod.= SIGNATUREN SIND IMMER NOCH NICHT GESTATTET - LESEN SIE DIE VERHALTENSREGELN !!]

Bin Physik-Professorin u habe auf dem Weg dahin so manchen Machtkampf gegen weniger talentierte oder weniger fleissige Männer gewonnen :). Der Vorwurf der Unweiblichkeit ist einer der gängigsten und unsachlichsten. Er kommt typischerweise, wenn es halt fachlich nicht reicht.

Gutes Gelingen wünsche ich auf der Suche nach einer Partnerin, die passt ;-))).