• #1

Ex macht nur Stress, was kann ich tun ?

Ich habe hier vor Wochen schon über meine nicht schöne Trennung geschrieben. Er ist mittlerweile mit seiner Affäre fest zusamnen. Sein Leben müsste doch toll sein. Mich hat er ja nach 24 Jahren ausgetauscht und warum macht er jetzt nur Stress?

Ich will nur in Ruhe mit unserm Kind leben.
Ich Vermute, dass ist auch sein Problem.
Unsere Tochter möchte mit ihm keinen Kontakt!!!!!

Neuste Drohung, er will wieder in unser gemeinsames Haus ziehen (Gästezimmer)!!!!!

Damit wird er das Verhältnis zu seinem Kind nicht besser machen , sie hasst ihn.

Hat jemand einen Tipp, was kann ich tun um den Einzug zu verhindern ????

Gibt es auch jemand, der mir etwas raten kann im Bezug auf meine Tochter?

Sie will absolut nicht mit ihm, zu sehr enttäuscht und auch sie wurde monatelang belogen .

Vielen Dank
 
  • #2
Mich hat er ja nach 24 Jahren ausgetauscht und warum macht er jetzt nur Stress?
Damit wird er das Verhältnis zu seinem Kind nicht besser machen , sie hasst ihn.
Hat jemand einen Tipp, was kann ich tun um den Einzug zu verhindern ????
Du wirst das nicht hören wollen, aber du darfst vor deiner Tochter nicht schlecht von deinem Exmann reden bzw. musst du ihr auch aufzeigen, dass er gute Seiten hat und dass er sie vermisst und liebt. Auch darfst du ihr nicht so zeigen, dass du leidest.
"Der Satz...nach 24 Jahren wurde ich ausgetauscht" spricht Bände! Du bist zutiefst verletzt und gönnst ihm seine neue Liebe nicht. Allzu verständlich. Aber auch wenn er dich betrogen hat oder sich neu verliebt hat - sowas passiert eben - hat er ein Recht auf seine Tochter und ist nicht in jeder Beziehung das Schwein, das alle betrogen und verraten hat.

Ich bin auch getrennt und geschieden. Mein Exmann hat mich jahrelang NUR und immer wieder betrogen zuhause auf happy Family gemacht. Trotzdem möchte ich, dass meine Kinder ihren Papa gut finden.

Also was sollst du machen?
Sag ihr, dass es o.k. ist, wenn sie ihren Papa trifft. Sag ihr, dass er sie vermisst und dass er sie lieb hat. Sie ist im Loyalitätskonflikt und fühlt sich dir verbunden. Wenn sie etwas mit Papa unternimmt, hat sie das Gefühl, dich zu verraten, die arme betrogene treue Ehefrau, die leidet.
Komm aus der Opferrolle raus und schluck deine Verbitterung runter.
Und dann nimm dir nen Anwalt.
Theoretisch hat er sehr wohl das Recht, wieder zuhause zu wohnen. Also sei nicht kindisch und vereinbare mit ihm ein Umgangsrecht. Gib ihm nicht das Gefühl, dass er seine Tochter verliert. Und ermutige deine Tochter, ihren Papa zu treffen.
Es ist kein schönes Gefühl, wenn man nur noch einen Papa hat, der ein Verräter und ein Egoist ist, der alle verraten und betrogen hat. Lass ihr ihren Vater und reiß Dich zusammen - deiner Tochter zuliebe.
 
  • #3
Wenn es euer gemeinsames Haus ist, wirst Du ihn erstmal nicht davon abhalten können. Wenn ihr im Trennungsjahr seit, wird der Einzug dann wieder Probleme machen. Wie stellt er sich denn sein Zusammenleben mit Euch vor?
Zum Thema Tochter kann ich nur eins sagen und das aus Erfahrung. Sie mag enttäuscht sein und böse, aber irgendwann muss auch sie sich dem ganzen Stellen. Sollte keine Gewalt im Spiel gewesen sein, hat er auch ein Recht auf Kontakt mit ihr. Ich würde euch eine Familienberatungsstelle vorschlagen. Da müssen Dinge aufgearbeitet werden. Und Dir gebe ich auch den Rat, deiner Tochter gut zuzureden damit das Verhältnis besser wird. Das ist hart und scheinbar ungerecht. Aber ein Kind braucht immer beide Elternteile. Da haben deine seelischen Verletzungen nichts zu suchen. Das musste ich auch lernen und heute besteht ein entspanntes Verhältnis zwischen allen.
 
  • #4
@Kleine zarte
Das ist eine Frage für den Scheidungsanwalt und nicht für das EP Forum. Es geht einfach um die Finanzen. Er kann und will nicht Trennungsunterhalt für dich mit Kind plus neue Wohnung zahlen. Sicher will er auch sein hübsches Häuschen nicht so einfach kampflos dir überlassen. Ich befürchte, dass sein Anwalt und die Neue ihm zu diesem Schritt geraten haben. Will er das Haus nach Trennung behalten und dich auszahlen? Soll die Neue bei ihm einziehen? Was sagt denn dein Rechtsanwalt dazu? Oder hast du noch keinen und ziehst lieber die Decke über den Kopf? Solange ihm das Haus gehört, darf er darin wohnen. Kann er dich auszahlen? Willst du mit Kind ausziehen? Dann mache dich schlau, was dir an Trennungsunterhalt zusteht. Hast du einen Job? Wenn nein, wirst du wieder lernen müssen auf eigenen Beinen zu stehen und dein Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Du hast leider lange genug die Augen vor der Realität verschlossen. Du wusstest von seiner ParrallelBeziehung! Er war jedes Wochenende bei einer anderen Frau. Das ist doch eindeutig. Setzt Euch an einen Tisch und sprecht über die Themen Finanzen und Haus, kurzum die Vermögensaufteilung und das gemeinsame Sorgerecht. Wenn Ihr alles über Anwälte klärt, wird's teuer.
 
  • #5
Ach das Traurigste an Trennungen, finde ich im Nachhinein, dass die Art wie oft alles was mal war zerstört.

Und dann muss man auch noch kämpfen, lernen und kann nicht mal einfach nur Trauerarbeit leisten.

Deine Tochter betreffend, kannst Du nur altersgerecht reagieren.
Da sind mit 16 andere Gespräche möglich, als mit 6.

Aus dem Bauch heraus würde ich mit ihr reden und ihm einen Brief schreiben.

Ihr würde ich vermitteln: sie hat ein Recht auf ihre Gefühle, nur Dich beschützen und wg Dir Partei ergreifen muss sie nicht. Sag ihr, dass die Frau in Dir und die Mutter zwei Persönlichkeiten sind. Die Gefahr ist gross, dass Kinder schützen wollen und meinen sie müssten sich loyal entscheiden.
Gib ihr auch das Recht, ihren Papa dennoch zu lieben ohne Dir weh zu tun.
Vielleicht hast du dann auch "neue Informationen" für den Brief an ihn.

Zu Brief und Email rate ich, weil man den Text immer noch korrigieren kann und nicht mit einer Randbemerkung wieder in Streit endet.

Diesen würde ich wirklich ohne Schärfe schreiben, sondern souverän.
Abgrenzen ohne Steilvorlagen für noch mehr Stress.

Dass er gelogen und betrogen hat, würde ich nicht so erwähnen ( auch wenns juckt).

Eine Trennung hat immer Konsequenzen und das für alle Beteiligten
Seine Entscheidung hast Du akzeptiert aber auch er muss die Konsequenzen akzeptieren.
Er hat sich für ein anderes Leben entschieden aber dadurch habt ihr auch ein anderes Leben und ein Recht es neu zu gestalten.

Ein Leben unter einem Dach kommt für Dich nicht in Frage, da Du Dich als Frau auch von dem Mann in ihm getrennt hast.

Den Vater in ihm verteufelst Du nicht und Du hoffst, dass es der Seele deiner Tochter bald besser geht.
Dein Beitrag dazu: Du hetzt sie nicht auf oder machst ihn schlecht.
Sie ist die wichtigste in der Situation für Dich.
Aber sie braucht Zeit und keinen Druck, der sie mehr verzweifeln lässt.

Bitte ihn, ihr aus Liebe die Zeit zu geben und ihr nur das Signal zu geben: ich liebe Dich und bin da wenn du mich brauchst.

Mit seinem Vorhaben, wird er jetzt kaputt machen was er retten will.

So ungefähr

Und dann hol Dir einen Sandsack mit Foto von ihm drauf.
Damit du ihm nur für Dich die F... polieren kannst
 
  • #6
Sie will absolut nicht mit ihm, zu sehr enttäuscht und auch sie wurde monatelang belogen .
Das interessiert leider niemanden. Der Vater hat ein Umgangsrecht, also muss sie ihn treffen.
Ihr könntet höchstens auf einem neutralen Ort für das Treffen und eine Begleitperson bestehen, damit sie nicht allein zu ihm muss.

Frag am besten mal deine Anwältin, was du wegen des Einzugs tun kannst.
 
  • #7
Vielleicht geht es ihm gar nicht um eure Tochter, sondern nur um das Haus. Wenn es euch beiden gehört, kannst du ihm schlecht verbieten dort zu wohnen. Ihr müsstest erst die Besitzverhältnisse klären (evtl. Verkauf des Hauses) und du müsstest in eine eigene Wohnung ziehen. Da darf er dann ja nicht einziehen. Das Kind wirst du ihm ohne schwerwiegende Gründe nicht vorenthalten können. Ob es gegen seinen eigenen Willen gezwungen werden kann, den Vater zu sehen, weiß ich nicht. Im Teeenager-Alter jedenfalls nicht mehr. Da musst du dich bei Fachleuten erkundigen (Rechtsanwalt, Jugendamt).
 
  • #8
Na dann ... wird's aber höchste Zeit, dass frauen nicht mehr an solchen 'Palästen' festhalten, die sie eng an den Exmann schmieden!
Kläre doch bitte mal schleunigst die Werte und lasse das Haus verkaufen oder dich ausbezahlen.
Lebt sich ja auch viel harmonischer & gemütlicher in einer schnuckeligen Wohnung ohne 'Gästezimmer und deren Gefahren' ... Grins!

Oder andere Möglichkeiten suchen, um aus dem alten Energiefeld raus zu kommen - zum Beispiel: Haus vermieten oder Häuser tauschen auf Zeit ...
solche Inserate liest man immer wieder.

Mal ehrlich - kläre endlich dein eigenes Feld und übernehme volle Verantwortung für alles was in DEINEM Leben geschieht. Du warst erwachsen. Immerhin hast DU diesen Mann mal genommen, bist selber 25 Jahre mit so einem zusammen geblieben, und hast irgendwann ein Kind gemacht mit dem da, ... !

Und wenn das Kind ihn jetzt 'hasst' - gefällt dir das doch irgendwie schon, gell ... ?

Weißt du, wenn eine Frau wirklich will, kriegt sie ihr Leben selber auf die Reihe und bleibt nicht an Hütten kleben, die ihr nicht gut tun.
 
  • #9
Um Dir etwas zu Deiner Tochter raten zu können, müsste man schon wissen, wie alt sie ist.

Ist sie älter, kann sie selbst entscheiden, ob sie mit dem Vater Umgang haben will. Ist sie sehr jung, dann wird man davon ausgehen, dass Du sie negativ gegen den Vater beeinflusst.

Für ein Kind ist die Trennung immer ein schlimmer Loyalitätskonflikt, der dauerhaft Spuren hinterlassen wird, wenn die Eltern es nicht schaffen sich auf der Elternebene zu einigen und statt dessen den Konflikt über das Kind, den Unterhalt, die Umgangsregeln oder sowas wie die Wohnsituation austragen.

Folgen für das Kind können sein, dass sie dann mit hoher Wahrscheinlichkeit später keine stabile Partnerschaften wird führen können und höhere Anfälligkeit für psychische Erkrankungen.

Es ist nicht die Aufgabe des Kindes Eure Beziehung zu kitten oder sich auf eine Seite zu schlagen. Und es auch nicht so, dass das Kind primärer Ansprechpartner für Deine Sorgen während der Trennung sein sollte.

Für die Scheidung und die Auseinandersetzung wegen des Hauses, wirst Du am Besten mit einem Anwalt fahren. Der kann Dir dann auch eine rechtliche Beratung geben, wie es mit dem Wunsch/Drohung des Vaters aussieht, in das Haus wieder einziehen zu wollen.

Grundsätzlich würde eine Klage auf Einziehen vermutlich genauso lange dauern wie eine Scheidung und die Gütertrennung.

Ich würde allerdings so kommunizieren, dass die Konflikte auf der Erwachseneneben gelöst werden müssen und dass es ein reiner Machtkampf wäre, der die Situation nur verschlimmert, wenn er unter den jetzigen Bedingungen zurück in das Haus will.

Und genau das wird langfristig allen Beteiligten auch ihm selbst schaden.
 
  • #10
Wie alt ist deine Tochter? Meine war damals 14 und hat sich auch dafür entschieden den Kontakt zum Vater abzubrechen. Das ist nun 13 Jahre her. Der Grund war nicht, dass ich ihn schlecht gemacht habe, sondern,dass er immer schlecht über mich geredet hat. Dabei hatte er doch alles. Nach Jahren des Betrugs hab ich ihn rausgeschmissen und er ist gleich bei seiner Freundin eingezogen. FS, das ist eine Entscheidung, die deine Tochter getroffen hat. Da kannst du nichts machen. Es wäre auch Sache des Vaters das Verhältnis zu kitten und nicht deine. Und wechsel die Schlösser aus. W 57
 
  • #11
Also was sollst du machen?
Sag ihr, dass es o.k. ist, wenn sie ihren Papa trifft. Sag ihr, dass er sie vermisst und dass er sie lieb hat. Sie ist im Loyalitätskonflikt und fühlt sich dir verbunden. Wenn sie etwas mit Papa unternimmt, hat sie das Gefühl, dich zu verraten, die arme betrogene treue Ehefrau, die leidet.
Das sehe ich nicht so, viele Töchtern können nicht respektieren, haben dazu eine eigene Meinung, wenn der Vater mit einer anderen Frau fremdging und mit dieser auch noch zusammen lebt. Da nützen gute Worte der Mutter nichts, zumal die traurige Körpersprache der Mutter wirkungsvoller ist, als die Worte selbst.
 
  • #12
Das interessiert leider niemanden. Der Vater hat ein Umgangsrecht, also muss sie ihn treffen.
So ein Schwachsinn. Kein Gericht der Welt zwingt ein Kind zu Umgang mit seinem Vater wenn es das absolut nicht möchte. Vor allem, wenn es das genau so deutlich kommunizieren kann.
Bitte aufhören sowas zu verbreiten. Genauso wenig kann man einen Vater zum Umgang mit dem Kind zwingen. Lediglich der Unterhalt muss fließen.

Ich wollte damals auch nicht zu meinem Vater, weil er sich so schäbig verhalten hat. Und das habe ich damals mit 9 ganz allein entschieden, ohne dass meine Mutter ihn mir schlecht geredet hätte. Im Gegenteil.

Liebe FS, ich wünsche dir, dass du bald deinen Frieden mit deiner Tochter findest.
 
  • #13
So ein Schwachsinn. Kein Gericht der Welt zwingt ein Kind zu Umgang mit seinem Vater wenn es das absolut nicht möchte. Vor allem, wenn es das genau so deutlich kommunizieren kann.
Zumindest in Deutschland kann ein Gericht den Umgang auch gegen den Willen des Kindes anordnen wenn das Gericht davon ausgeht, dass das Kind von der Mutter manipuliert worden ist.

Nur weil damals der Anwalt deines Vaters nicht vehement auf dem Umgang bestanden hat und deine Eltern deine Entscheidung akzeptiert haben, bedeutet das noch lange nicht, dass das heutzutage nicht möglich ist.
 
  • #14
Hat jemand einen Tipp, was kann ich tun um den Einzug zu verhindern ????

Gibt es auch jemand, der mir etwas raten kann im Bezug auf meine Tochter?

Sie will absolut nicht mit ihm, zu sehr enttäuscht und auch sie wurde monatelang belogen .
Du hast hier 2 verschiedene juristische Aufgaben zu bewältigen. In beiden Fällen ist ein erfahrener Jurist als Beistand unumgänglich.

Zur Tochter - das Familiengericht hört auch Kinder an. Kleine Kinder ohne Beisein der Eltern in einem extra Spielzimmer. So möchte sich das Gericht ein Bild von den Wünschen der Kinder und deren Begründung machen. Hier hat deine Tochter die Möglichkeit, für sich selber zu sprechen.

Sein Einzug ins Haus - hier sind einige Dinge wichtig. Und zu beachten. Würde hier zu weit führen. Hol dir jur. Unterstützung, ohne geht es nicht.
 
  • #15
Nur weil damals der Anwalt deines Vaters nicht vehement auf dem Umgang bestanden hat und deine Eltern deine Entscheidung akzeptiert haben, bedeutet das noch lange nicht, dass das heutzutage nicht möglich ist.
Und wie kommst du darauf? Habe ich das erwähnt? Wahrscheinlich genauso wie du hineininterpretierst das die FS ihre Tochter gegen ihn aufgehetzt hat. Aber Kinder spüren sehr viel mehr und wissen sehr viel mehr als ihre Eltern es ihnen zugestehen. Das hat mein Vater sehr wohl versucht, genauso wie es jetzt aktuell bei meiner Halbschwester versucht hat. Und hier ist übrigens das selbe Spiel. Sie ist zwölf Jahre und weigert sich. Hat das dem Gericht auch genau so mitgeteilt, weswegen es zum Urteil kam, dass Zwang das Kindeswohl mehr gefährdet als die fehlende Zuwendung und das mehr wiegt als die Rechte ihres Vaters. Sie ist nämlich kein Gegenstand den man hin und her schieben kann.

Absolut Falsch... wie lange ist das bei Dir her ? Es hat sich glücklicherweise bei den Väter Rechten einiges geändert - auch wenn dir das nicht passt.
Das Urteil wurde übrigens im Mai 2017 gesprochen. Und selbst wenn ihm ein Umgangsrecht unter Zwang gewährt worden wäre: spätestens wenn sich diese Besuche psychosomatisch auf sie ausgewirkt hätten wäre damit ganz schnell Schluss gewesen.

Letztendlich sollte man sich halt vorher überlegen wie man sich verhält ohne einen Trümmerhaufen zu hinterlassen. Es gibt schließlich genug Elternteile die eine Trennung so erwachsen und mit Respekt hinbekommen, dass die Kinder zu beiden ein inniges Verhältnis pflegen möchten. Dann sind nämlich Anwalt und Zwang nicht nötig. Und die Leidtragenden sind natürlich wie immer die Kinder.
 
  • #16
Geh zu einer Familienberatungsstelle, und redet mit Hilfe einer Mediation miteinander.
Ich denke, dass hier durchaus beide Parteien ihren Anteil an der Eskalation haben. So wie Du jetzt schreibst, bist Du stinkesauer.
Und die Enttäuschung und Verletzung - "Wut und Hass" Zitat aus den letzten Thread sind spürbar

Das bekommen Kinder mit - und nehmen fast zwangsläufig Partei für den Elternteil, bei dem sie leben, und von dem sie somit abhängig sind.
Sie wurde als Kind von ihm nicht belogen, der Betrug ist alleine Deine Geschichte, mach es nicht zu ihrer.
@Tini_HH hat absolut recht! #1

Also schafft eine verträgliche Lösung.

Akzeptiere, dass die Ehe vorbei ist, dass Ende ist richtig mies - aber dass sie vorher gut war, ist unrealistisch.
Man hat Dir geraten, Dich bei der Verarbeitung unterstützen zu lassen, professionelle Unterstützung - bist Du diesen Schritt gegangen?

Der Krieg, den Ihr jetzt startet, macht Sich kaputt - und wird ganz sicher tiefe Verletzungen bei Deiner Tochter hinterlassen.
Der Betrug Deines Ex hat nichts mit IHR zu tun, nur mit DIR. Mach es nicht zu ihrem Thema.

Ein mieser Partner kann ein guter Vater sein .
Eure Tochter braucht eine möglichst friedliche Lösung und beide Eltern.

Also bitte nochmal eindringlich -
Lasst Euch unterstützen bei einer Familienberatungsstelle.
Du suchst Dir professionelle Unterstützung bei einem Therapeuten,
Und die Frage des Gästezimmers klärst Du mit Deinem Anwalt.

Eure gemeinsamen Vermögenswerte werdet Ihr aufteilen müssen - entweder findet Ihr eine Einigung, oder Ihr lasst auch da viel Geld bei Anwälten und Gerichten, und viel Energie.
Kannst Du ihn auszahlen, das Haus alleine halten? Wenn nicht, solltest Ihr es sowieso zeitnah verkaufen, oder Du lässt Dich auszahlen.
Und Du startest neu.

Es ist sicher keine einfache Zeit, aber Wut und Hass bringt Dir gar nichts.
Die Wut kannst Du noch nutzen, für die Energie, nun alles Anstehende zu sortieren.
Zeige ihm, dass Du Dir Dein Leben aufbauen kannst, ein Gutes.

W,49
 
  • #17
Das sehe ich nicht so, viele Töchtern können nicht respektieren, haben dazu eine eigene Meinung, wenn der Vater mit einer anderen Frau fremdging und mit dieser auch noch zusammen lebt. Da nützen gute Worte der Mutter nichts, zumal die traurige Körpersprache der Mutter wirkungsvoller ist, als die Worte selbst.
Da hast du Recht - kommt schon auch aufs Alter an.
Aber der Tochter zuliebe sollte sie sich zusammenreißen. Ich weiß es aus eigener Erfahrung. Die Kinder verlieren dadurch auch noch ihren Vater und ich denke, es ist tröstlicher, wenn sie ihn behalten können.
Er hat die Familie verlassen - ja. Weil er sich in eine andere Frau verliebt hat. Das schmerzt ungemein und die Enttäuschung und der Verrat sitzt tief, aber es ist kein Kapitalverbrechen und wenn sie ihre Tochter liebt, dann wird sie es unterstützen, dass sie Kontakt zu ihrem Vater hält. Töchter brauchen auch einen Vater - er prägt später ihr Männerbild. Außerdem sollte er irgendwann auch die Chance haben, seine Sicht der Dinge erzählen zu können.
 
  • #18
Also, Leute, bitte, jetzt hört auf mit dem Blödsinn, " das Recht zu ermöglichen" usw. Als der Vater Hals über Kopf seine Familie verlassen hat, hat ihn nicht interessiert, wie es seinem Kind dabei geht. Ich habe anderen Tread gelesen. Fünf Monate ist er jedes WE weggefahren, zu einer " Freundin"- zum Reden. Hat er nicht für nötig befunden, mit seiner(!) Ehefrau zu reden, wenn schon seine Ehe so unmöglich war?? Und sorry, mit der Ehefrau zu schlafen, um Druck abzulassen?? Und das noch ins Gesicht zu sagen?? Was für ein Mensch muss man sein, um so was nach 24 Jahren seiner Ehefrau und Mutter seines Kindes zu sagen. Es geht nicht darum, dass mann sich trennt, sondern WIE. Kinder sind nicht blöd, sie merken schon, wie erwachsene drauf sind. Mein Ex war kein perfekter Vater, Kinder wollten trotzdem ihn besuchen. Egal wie Väter drauf sind, Kinder spüren genau, ob sie tief im Herzen ihre Kinder lieben. Dem Ehemann der FS geht es nicht um Kind, sondern die Ehefrau hinauszuboxen, damit er Haus und Kinderunterhalt von ihr bekommt oder selber keinen zahlen muss. Liebende Väter verhalten sich anders.
FS, geh auf jeden Fall zum Anwalt. Bekommst du Trennungsunterhalt seit Mai und Alimente? Wenn dein Mann sich getrennt hat, dann soll et sich auch so getrennt verhalten! Nicht er entscheidet,ob er ins Haus einzieht, sondern das gültige Urteil, NACHDEM Gericht entschieden hat. Dazu aber musst du unbedingt Anwalt aufsuchen und sofort das Trennungsjahr einleiten, falls dies noch nicht geschehen ist. Sofern ich weiss, wenn er freiwillig ausgezogen ist, ist es rechtlich gesehen schwierig , wieder zurück ins Haus zu ziehen, wenn Ehefrau nicht will. Aber bevor ich Blödsinn verzapfe- ab zum Anwalt und nichts mit Ehemann ausmachen, solange es rechtlich nicht geklärt ist!
 
  • #19
Und selbst wenn ihm ein Umgangsrecht unter Zwang gewährt worden wäre: spätestens wenn sich diese Besuche psychosomatisch auf sie ausgewirkt hätten wäre damit ganz schnell Schluss gewesen.
Da braucht man erstmal einen Gutachter, der die psychosomatischen Beschwerden feststellt und zweifelsfrei dem Umgang mit dem Vater zuschreibt. Und Geld um den Gutachter, den Anwalt und die Gerichtskosten zu bezahlen. Und Zeit, um das alles zu organisieren und durchzuführen.
 
  • #21
Wie du verhindert kannst, dass er nicht zurück kommt? Ist bei dir das ganze Jahr "Tag der offenen Tür"? Blockier ihn, tausch die Schlösser aus, installier eine Kamera!
Wenn er mit einer anderen zusammenwohnt, kann er nicht jederzeit in deine Wohnung zurückkommen.
Zu mir würde kein Mann Zutritt in die Wohnung haben, den ich dort nicht haben will - nur über meine Leiche.

Ansonsten glaube ich dir aber nicht, dass die Tochter den Vater hasst oder keinen Kontakt zu ihm möchte. Ich glaube eher, da hast du ihr was eingeredet, wie es alle Mütter in ihrem Fehlverhalten und ihrer Aggression tun! Das macht das Verhältnis auch ziemlich schlimm, denn ein Kind braucht zur gesunden Entwicklung einen Vater, der ab und zu mal da ist.
 
  • #22
Was ein Unsinn - wenn er mit im Grundbuch steht kann sie überhaupt nichts machen. Wann verstehen das die Frauen hier mal - aber Hauptsache auf Rache aus sein.
Was hat es mit Rache zu tun?? Ich habe geschrieben, sie soll Anwalt konsultieren, wie die rechtliche Lage zu dem Haus ist. Getrennt ist GETRENNT!!! Mann soll vorher überlegen, was mit seinem geliebten Eigentum passieren soll, bevor er geht. Als erstes. Zweites- saubere Trennung !! Nur wenn mann sich wie ein A... verhält, wird er wie ein A.. behandelt. Ich kenne das von meinem Ex- er hat gedacht, wir wohnen in verschiedenen Wohnungen, ansonsten sind wir immer noch eine Familie. Ist bei mir ein- und ausgegangen. Mit dem Unterhalt hat er gemeint, das kriegen wir schon hin, hat gezahlt, wie es ihm gepasst hat und mir Hölle gemacht hat, als ich mich erdreist habe, nach einem Jahr der Trennung, jemanden kennenzulernen.Ich habe alles geduldet- wegen der Kinder. Als ich endlich meine Grenzen wahrgenommen habe - was ich da alles über mich erfahren habe und das im Beisein der Kinder! Geschweige, dass er seinen Frust an Kindern ausgelassen hat, sobald ich nur den kleinsten Unmut gezeigt habe. Nein, liebe Herren, wir Frauen sind keine Mäuschen mehr und haben Rechte und werden die auch wahren, wenn mann als Familienvater aus heiterem Himmel meint" das will er alles nicht". Wer sich sauber trennt, hat NIE ein Problem mit der Ex.
 
  • #23
Was ein Unsinn - wenn er mit im Grundbuch steht kann sie überhaupt nichts machen. Wann verstehen das die Frauen hier mal - aber Hauptsache auf Rache aus sein.
Wenn er ausgezogen ist hat er den Anspruch auf Wohnen verwirkt und die Schlösser können ausgetauscht werden. Auch wenn das einige gefrustete Männer nicht verstehen. Mit Rache hat sas wenig zu tun sondern damit, dass die Trennung vollzogen worden ist und keiner mehr in den Sachen des anderen zu wühlen hat. Er hat der FS ja auch keinen Schlüssel für seine neue Wohnung gegeben damit sie da ein und aus gehen kann. Gleiches Recht für alle.
 
  • #24
Weißt du, wenn eine Frau wirklich will, kriegt sie ihr Leben selber auf die Reihe und bleibt nicht an Hütten kleben, die ihr nicht gut tun.
Genau so sehe ich das auch.

Dann ist es halt eben nicht mehr das EFH, sondern eine 2 Zimmerwohnung mit Raum für Tochter und Mutter.
Dann muss man halt mal eben eine Zeit lang zusammenrücken, hat dafür Ruhe, neue Energie und Distanz, die Dinge sachlich zu regeln.
Ich gehe mal davon aus, dass sie arbeiten geht, da sollte das wohl alles kein Problem sein.

Aber die FS scheint mir mit ihren beiden krawalligen Beiträgen, ohne jede weitere Info, auch gar nicht an für sie und ihr Kind verträgliche Lösungen interessiert zu sein.

Ob sie die Tochter beeinflusst hat, oder nicht, wissen wir nicht. Anhand des Auftreten der FS liegt es nahe, aber ich habe selber schon mehrfach mitbekommen, dass Kinder fremdgehender und verlogener Elternteile, den Kontakt abbrachen und dies bis ins Erwachsenenalter auch nicht verzeihen konnten.
Kinder bekommen oft mehr mit, wie Erwachsenen lieb ist.
Daher bin ich mit dieser Annahme vorsichtig.

Allerdings würde ich keinen Stress ums Haus veranstalten, sondern eben für Ruhe und Frieden in einer kleinen Wohung sorgen. Ein Kind wird damit klar kommen.

Wieviel und was Dir dann zusteht, FS, kannst Du dann ganz in Ruhe mit fachlicher Unterstützung ausarbeiten.

Denk an Dein Kind und nicht nur ans Haus.