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  • #1

Etwas Vorspielen beim Sex

Hallo! Ich w, 23, bin seit 3 Monaten mit meinem neuen Freund zusammen und wir lieben uns. Ich geniesse das Zusammensein mit ihm aber nur solange, solange er nicht in mich hineindrängt. Wenn er mich überall streichelt und mich küsst ist es wunderschön, aber durch den Geschlechtsverkehr ist dann dieses Gefühl plötzlich weg und ich kann nur zuhören wie er kommt. Oft muss ich ihm einfach glauben lassen, dass ich auch komme. Weil ich glaube, dass er sonst an sich zweifeln würde. Ich will es aber jetzt nicht mehr, das ist doch nicht richtig. Wird es bei mir mit der Zeit, oder mit der Übung besser? Wer hat Erfahrungen damit und kann mir helfen?
 
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  • #2
Oh ich kann dich bestens verstehen, mir vergeht es auch meistens in dem Moment.
Ich vermute es liegt daran, dass entweder uns diese Form einfach nicht mental erregt oder dass es uns nicht (mehr) anmacht weil es uns nie Spass gebracht hat und wir lediglich von der Ferne erleben, wie der Mann ejakuliert.

Leider ist das bei mir nie anders geworden, von Teenagerjahren bis jetzt.
Allerdings bin ich lange nicht mehr unehrlich, denn das schadet mir selbst am meisten.
"Wo gehobelt wird, fallen Späne" und so mancher Liebhaber hatte keine Lust mehr zu penetrieren, aber ich sage mir ich bin ja nicht für ihn zuständig, es ist also nicht mein Problem, ich habe mit mir keins und eigentlich finde ich es auch Klasse, dass diese nervige Penetriererei aufgehört hat.

Sei selbstbewusst und alles Gute.

w41
 
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  • #3
Es muss unbedingt für euch beide passen! Also rede mit ihm! Natürlich ist es ganz zum Anfang noch schwierig, ihr kennt euch noch nicht und müsst euch erst einspielen, da will keiner den anderen enttäuschen! Doch du bist ja enttäuscht! Also sag ihm, dass du mehr Zeit aufwenden willst mit dem Vorspiel. Wenn er dich streichelt und er bereit ist anzufangen (bei jungen Männern doch meistens der Fall) übernimm du mal die Liebkosung und sag ihm dann "Warte noch, ich möchte dass du mich hier streichelst, küsst,............. lass uns heute noch warten, ich möchte nun noch nicht, ich fühle mich irgendwie nicht so bereit im Moment.
Kann sein, dass ich irgendwie Stress im Studium, Prüfung, auf Arbeit habe,.............. "
Wichtig ist, dass du ihm sagst, was du wünschst, denn wenn du ihn machen lässt, macht er, denn er weiß es ja auch nicht besser. Im Gegensatz, würde ich zu ihm nämlich sagen, was wünschst du dir? Was möchtest du denn? Wie möchtest du, dass ich mit dir mache? Bist du zufrieden mit unserem Sex?" Ich möchte mich so richtig mit dir verbunden fühlen, und daher brauche ich mehr Zeit, lass uns bitte warten, bis ich soweit bin. "
Es wird sich für dich was ändern, wenn du bereit bist, das anzusprechen, ihn einzubremsen und ihm zu spüren geben, dass es um dich auch geht.
Es ist für viele schwierig, das anzusprechen, aber auch wenn er erst mal enttäuscht, abweisend wirkt, er sich im bett wegdreht, dann versuche ihm, klarzumachen, dass du eben nun nicht möchtest! Du liebst ihn über alles, und er ist der Schönste, Liebste,...... du möchtest nur ihn, .......Er wird es verstehen!!!!! er muss nur damit auch umgehen lernen. Aber sag nicht, dass du die letzten 3 monate ihm was vorgemacht hast.Natürlich soll man ehrlich sein, aber das möchtest du ja auch nicht hören, dass du 3 monate "schlechte arbeit geleistet" hast.

Sei nicht gekränkt, wenn er sich abweist, gehe auf ihn zu. er weiß eventuell nur noch nicht , wie er mit der situation umgehen soll. er braucht ziemlich sicher auch bedenkzeit dafür :)))) gib sie ihm und sei einfach verständnisvoll und liebevoll, dann wird er es auch verstehen, denn er wünscht sich ja auch nichts anderes, als DICH seine Frau, glücklich zu machen!!!!!

Du möchtest ihn glücklich machen und er dich, denn das ist die Basis von einer sexuellen Zweisamkeit.


Viel Erfolg und Spaß! Genieße es!

Und versuche daraus zu lernen, dass es dir bei einem eventuell weiterem Partner nicht mehr so ergeht, dass du da so hineinschlitterst!!


Frau, die natürlich auch schon mal ihrem Mann, was vorgespielt hat!!!
 
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  • #4
Hallo.
Ist er dein erster Freund oder hattest du schon Erfahrung mit andern? Und hattest du das Problem da auch schon? Ich denke du solltest dich mit dem Thema Sex anders auseinander setzten. Ich habe auch oft das selbe Problem und mir wurde empfohlen mich mehr gehen zu lassen. Das ist nicht leicht umzusetzten, aber du musste versuchen mehr an dich zu denken. Hört sich einfach an, ich weiß. Es ist auch wichtig das du mit ihm darüber sprichst, denn so will er das bestimmt auch nicht?!
 
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  • #5
Ekelst du dich denn vor ihm oder hast du Schmerzen beim Sex? Oder fühlst du einfach nichts beim Geschlechtsakt? Verstehe dich nicht so wirklich.

Vorspielen von Orgasmen geht immer in die falsche Richtung. Viele Frauen kommen relativ schwierig, da gehört schon etwas Übung und Eingehen des Mannes auf die Interessen der Frau dazu.
Rede mit ihm. Ich finde sowieso, es wird viel zu wenig über soetwas zwischen Partnern geredet.

cs (m/27)
 
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  • #6
@4 Ich komme gar nicht schwierig bei Oralverkehr. Das geht ganz fix. Nur beim Geschlechtsakt komme ich nie. Kannst deshalb nicht sagen, viele Frauen relativ schwierig denn den meisten geht es so wie mri.
 
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  • #7
Hallo, hier noch einmal die Fragestellerin.

Vielen Dank für alle mutmachende Antworten. Sie haben mir jetzt schon viel weitergeholfen.
Vor allem @2, danke ich versuche, aber ich bin beim Reden sehr gehemmt.
Ja, ich spüre, dass wir noch nicht so aufeinander eingespielt sind und ich glaube er hat von diesem Problem keine Ahnung.
Ich hatte immer das Gefühl, dass etwas bei mir nicht stimmt. Ich dachte, ich bin noch zu unerfahren. Er ist mein 3. Sexpartner. Und ich hatte bei den anderen nicht einmal so schön, als bei ihm. Die anderen zwei waren dann sehr schnell fertig und ich bin immer liegen geblieben.
Geredet habe ich noch nie mit einem Mann beim Sex.

Er ist viel aufmerksamer, zärtlicher und genau deshalb will ich das diesmal ehrlich haben.
Danke noch mals.
 
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  • #8
Hallo @ 4 hier nocheinmal die Fragestellerin.

Ich ekle mich nicht und habe keine Schmerzen, aber ich spüre das erregende Gefühl nicht mehr, was ich beim Streicheln oder Küssen spüre.
Wenn ich mit ihm darüber rede wird er nicht denken, dass beim mir was falsch ist?
 
  • #9
Liebe Fragestellerin! Erreichst Du denn zusammen mit Deinem neuen Freund oral oder manuell einen Orgasmus? Ist die Penetration nur langweilig, oder unangenehm oder abtörnend? Kannst Du Sorgen bzgl. Verhütung oder Schmerzen beim Akt klar ausschließen?

Es gibt viele Frauen, die durch Vaginalverkehr nicht zum Orgasmus kommen. Allerdings haben die meisten von ihnen nur Schwierigkeiten, trotz des an sich angenehmen Gefühls den Höhepunkt zu erreichen. Direkt abtörnend oder unangenehm ist Vaginalverkehr aber nur für wenige Frauen. Fast immer sind Probleme dieser letzteren Art rein psychisch bedingt.

Vielleicht solltet Ihr probieren, dass nicht "er in Dich eindringt", sondern Du ihn reitest und dabei natürlich alles selbst kontrollieren kannst, also Eindringtiefe, Rhythmus, Winkel. Gerade stärker vorgebeugt wird oft die Klitoris genau richtig stimuliert und Du kannst Dich an ihm und mit ihm stimulieren. So hat man als Frau nicht das Gefühl, dass man "genommen" wird, sondern ist selbst aktiv und in Kontrolle.

Außerdem empfehle ich, einfach mal schöne Sex-Sessions ganz ohne Penetration zu haben. Vielleicht mit Intimmassage, Cunnilingus und Fellatio. Nehmt Euch den Druck der Penetration, indem ihr ganz bewusst darauf verzichtet und wirklich erfüllende, genussvolle Techniken anwendet. Kaum eine Mann wird gegen Oralverkehr Einspruch erheben...

Letztlich halte ich es aber schon für wichtig, dass Du ihm keine Orgasmen vorspielst, sondern im Gegenteil versuchst, mit ihm zusammen genussvolle Praktiken zu finden. Authentizität und Aufrichtigkeit sind die Basis für eine glückliche Partnerschaft.
 
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  • #10
Hallo @Frederika, hier noch einmal die Fragestellerin.

Sie haben so viele gute Sachen geschrieben. Es beruhigt mich ein weing und ich merke es gibt hier auch noch andere Frauen mit dem gleichen Problem.
Wenn ich ganz ehrlich bin, mit keinem habe ich so einen Orgasmus erlebt, wie man es so hört oder im Film sieht.
Ich kann mich selber befriedigen, wenn ich ganz alleine im Bett bin oder in der Badewanne. Ich merke schon, dass die Frauen hier im Forum viel mehr Erfahrung haben.
Ich bin froh, zufällig hier gelandet zu sein. Vielen Dank für die Antworten.
Ich komme leider aus einer nicht so kommunikativen aber doch liebevollen Familie. Wir haben nie über sowas Zuhause gesprochen.
Darf ich noch was fragen?
Wenn ich merke, dass mein Partner schon nahe zum Orgasmus ist, aber ich noch nicht, darf ich ihn noch bremsen, oder wird es von mir "erwartet" gemeinsam zum Orgasmus kommen?
Ich habe nach den Antworten das Gefühl, dass er und ich ein ganz anderes Tempo haben.
Ist es für einen Mann nicht unangenehm, wenn die Frau länger braucht? Und wie lange ist nicht zu lange?
 
  • #11
@#9: Liebe Fragestellerin! Wenn Du alleine beim Masturbieren einen Orgasmus erreichst, dann hat der ausbleibende Orgasmus beim gemeinsamen Liebesspiel genau wie von mir vermutet, psychische Ursache. Wahrscheinlich verkrampfst Du vor lauter Erwartungshaltung, Ansprüchen an Dich selbst und der ungewohnten Lage im allgemeinen.

Ganz sicher ist aber: Wenn Du Dich entspannt, dann kannst Du zumindest manuell genauso von Deinem Freund zum Orgasmus gebracht werden wie von Dir selbst. Genau das sind die ersten Spiele, die man zusammen machen sollte, um sich besser kennenzulernen, die Scheu abzulegen und die Reaktionen der Körper kennenzulernen. Lass Deinen Freund Dich einfach mal ganz in Ruhe mit der Hand befriedigen. Zeig ihm wie er Dich streicheln soll, mache es ihm vielleicht sogar vor. Männer gefällt es, masturbierenden Frauen zuzuschauen. Er wird dann gerne mitmachen und lernen, welche Bewegungen Du gerne magst. Die sind nämlich bei jeder Frau etwas anders! So hart es auch klingen mag: Du MUSST lernen, darüber zu sprechen und Deine Wünsche zu kommunizieren. Gerade "Handbetrieb" kann man sehr schön aneinandergekuschelt, küssend, streichelnd ausüben und ohne jede Hast und ohne Druck.

Genau so solltest Du in zweiter Stufe ihn Dich oral befriedigen lassen. Lerne Dich fallenzulassen und hinzugeben, seine Zunge, seinern Lippen, seinen Händen. Genieße es und nehmt euch vor, es genau dabei zu belassen und auf keinen Fall mit einem Akt fortzusetzen. Dann kannst Du viel besser entspannen und Dich fallenlassen!

Ebenso solltest Du Dir von ihm zeigen lassen, wie genau ihm Fellatio gefällt. Es bringt wirklich Spaß, auch als erfahrene Frau mit neuem Partner, mal sanft, mal fester zu schlecken, zu saugen und ihn anzuschauen: "Ist es so oder so besser?" Das kann sehr spielerisch, unverkrampft, lustig und dennoch erregend sein. So lernt Du seinen Penis, seinen Orgasmus und seine Art kennen, wie er zeigt, wenn ihm etwas gefällt.

Zu Deiner Frage betreffend des gemeinsamen Orgasmus: Nein, liebe Fragestellerin, das ist viel Mystik um Nichts. Gemeinsam zum Orgasmus kommt man nur sehr selten. Darauf sollte man es auch nicht anlegen oder nur, falls man schon sehr eingespielt und vertraut miteinander ist. In Deinem Falle wäre es günstig, zuerst Dich manuell oder oral zu befriedigen und dann den Akt zu vollziehen, damit jegliche Erwartungshaltung von Dir weicht. Egal ob Mann oder Frau, man kommt an einen "point of no return", ab wo man nicht mehr aufhalten oder zurückhalten sollte, sondern nur genießen und der Natur ihren Lauf lassen. Ich würde meinen Partner nie bremsen, wenn er offensichtlich gerade voll dabei ist. Wer er relativ schnell zum Orgasmus kommt, ist es weder üblich noch kann er es erwarten, dass Du auch zufällig zum Orgasmus kommst. Die Frau hat doch keine Pflicht, zufällig im Moment des Partners auch zu kommen! Umgekehrt hast Du aber natürlich auch kein Recht, zuerst kommen zu dürfen, wenn er halt schnell kommt. Das kann kein Mensch wirklich genau beeinflussen und da sollte man in keine Richtung Erwartungshaltungen und Ansprüche schüren, die nur enttäuschen und die schönste Nebensache der Welt verkomplizieren können.

Für einen Mann ist es enttäuschend (aber nicht unangenehm), wenn eine Frau durch den Akt nicht zum Orgasmus kommt. Die meisten Männer genießen es sehr, wenn sie durch den Akt eine Frau befriedigen können. Dazu ist aber bei fast allen Frauen ein liebevolles, ausgiebiges Vorspiel nötig und sehr viele Paare, nicht nur Du, erleben Orgasmen regelhaft getrennt nacheinander -- jeweils einer besorgt es seinem Partner liebevoll und so, wie er es braucht.
 
P

Popcorn

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  • #12
Liebe Fragestellerin!

Das ist ja schön, dass Du Dich uns antraust. Wenn ich die Beiträge und deine Ergänzungen dazu durchlese, habe ich das Gefühl, dass Du zwar wirklich noch sehr unerfahren bist, aber ich muss Dir sagen, dass Du auch noch jung bist. Du hast noch nichts versäumt!
Ich konnte auch erst ab 30 mit einem Mann richtig ehrlich über meine Wünsche sprechen.
Ein Schritt nach dem anderen musst jetzt tun.
Nach deiner Beschreibung nach tut Dir dein neuer Freund gut.
Geniesse es, sage und zeige ihm das auch. Dann wird er sich weiterhin bemühen, dass Du Dich bei ihm wohlfühlst. Das wird dazu führen, dass Du Dich besser entspannen kannst, was später dein Lustgefühl steigern lässt.
Es wird ihm ganz bestimmt nichts ausmachen, wenn Du ihm zeigst, wie Du Liebe am schönsten empfindest.
Weisst Du, ich glaube sogar, dass Männer die auch noch jung sind haben auch Angst, ob sie alles richtig machen.
Frage ihn liebevoll beim Kuscheln, wie er es gerne hat, er soll es Dir sagen oder zeigen, und gleich anschliessend frage ihn, möchtest Du es auch wissen, wie es mir schönsten ist?
Und wenn er es richtig macht, dann soll er die Bestätigung von Dir durch deine Lauten oder Atem erhalten und Du könntest dann "anfangen beim Liebesspiel zu sprechen, oder flüstern. Sage ihm, ob Du es länger oder schneller magst oder er soll jetzt so bleiben, weil es sich so wunderbar anfühlt. (Bitte ehrlich bleiben!)
Glaube mir, er wird der glücklichster Mann sein, wenn er Dich zum Höhepunkt bringen darf.
Er muss auch deinen Körper kennenlernen. Er wird Dir dankbar sein, wenn Du ihn lenkst und Dich ihm offenbarst.

Ich verstehe grundsätzlich deine Problematik.
Wir Frauen legen uns die Latte immer zu hoch und Du denkst, Du solltest auch im Bett perfekt funktionieren. Du machst deine erste Erfahrungen, und das ist gut so. Benütz deine Erfahrungen und unsere Ratschläge und nehme deine Wünsche Mal wahr.
Jede Frau empfindet körperliche Liebe anders, genauso sind auch die Männer. Deshalb wird Dir kein Mann genauso sagen können, wie lange oder wie kurz er es findet, wenn Frau etwas länger braucht.
Ich habe auch sehr lange geglaubt, dass es für einen Mann am schönsten ist, wenn er mit der Frau gemeinsam kommt. Nach meiner Erfahrungen nach, ist es nicht so wichtig. Es ist sogar selten und braucht grenzenlosen Vertrauen Liebe und Innigkeit und das Paar muss sich über Jahre gut kennen.

Also Kopf hoch und hab Vertrauen!

Ich wünsche Dir und deinem Freund vielen wunderschönen Liebkosestunden ohne Druck!
Du wirst sehen, bald gehört dieses Problem der Vergangenheit an.

Liebe Grüße:

Popcorn
 
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  • #13
@10 Ich empfinde deine Beschreibungen zum Teil anders. Du sagst, dass wir Frauen kein Recht haben, ihm das Kommen nicht zu gestatten.
Ich bin der Auffassung, dass ich sehr wohl bestimmen darf OB und WANN er in mir kommen darf, denn es ist mein Körper.
Eine Ejakulation ohne mein Wollen empfinde ich, wie wenn mir jemand einen Kuchen statt anzubieten frontal ins Gesicht schmeisst.
Aus dem Grunde läuft das in meiner Beziehung anders.
Und wir kommen deshalb auch fast immer gemeinsam und nicht wie bei dir beschrieben selten.
 
  • #14
@#12: Nun, jeder hat das recht, individuell zu empfinden, und ich werde den Teufel tun, Dir Deine Gefühle zu zerreden. Ich selbst sehe das aber ganz klar nach dem Motto "Wer A sagt, muss auch B sagen.". Also wenn ich einen Mann gestatte, mir beizuwohnen und in mich einzudringen, dann gehe ich davon aus, dass er auch ejakulieren wird, und zwar dann, wenn die Natur es so will. Ein Mann, den ich liebe (und andere werden nicht eindringen) soll Spaß haben und eine erfüllte Sexualität genießen dürfen und aus dem Akt keine Übung in Selbstkontrolle oder Dienstleistung machen. Das fände ich persönlich absurd. Ein gemeinsamer Orgasmus als mystifiziert hohes Ziel findet ganz oft auf Kosten des Fallenlassens und der totalen Hingabe statt. Dieser Preis ist mir zu hoch. Je vertrauter und erfahrener man als Paar ist, desto öfter gelingt es einem, zeitlich nahe beieinander den Orgasmus zu erreichen. Aber ich bin ganz ehrlich: Es ist mal nett, aber so toll auch wieder nicht. Wenn ich richtig komme und er das genießen und mir dabei zusehen kann und er danach kommt und ich ihm dabei in die Augen schauen und dann in den Arm nehmen kann, ist das mindestens eben so schön. Ganz generell halte ich Erwartungshaltung und Anspruchsdenken beim Sex für eine der fatalsten Erscheinungen. Beim Sex kann selbst ich mich mal einfach fallenlassen und den Kopf abschalten. Schade, wer darauf aus Gründen der Synchronisation verzichtet.
 
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  • #15
@13 Da der Mann mit seiner Ejakulation meine sexuellen Wünsche aprupt abschneiden würde, will ich nicht, dass er vor mir kommt. Und weil er meine Laune diesbezüglich kennt, will er das auch nicht mehr.
Interessant ist, dass er im Laufe der Jahre total auf mein Kommen fixiert ist, und ihm das den Startschuss gibt, sodass er inzwischen ohne mein Kommen schon gar nicht mehr kommen kann.
Das gefällt mir, entspannt mich und freut uns beide.
 
  • #16
@#14: Wenn's Euch beiden efällt, ist es OK. Für mich klingt das neurotisch und nach gestörtem Sexualverhalten. Empfehlen würde ich so eine verkrampfte Einstellung absolut nicht.
 
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  • #17
@15 Und für mich ist es kein gestörtest Sexualleben, für mich ist es gar kein Sexualleben, wenn der Mann ejakuliert und ich nebendran liegen bleibe wie eine benutzte Puppe. Danke, auf sowas kann ich verzichten, oder würde Geld dafür nehmen, sehr viel Geld aber.
 
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  • #18
@16 Der Mann kann dich doch auch noch zum Orgasmus bringen, wenn er zuerst kommt.
Sex ist doch außerdem kein Wettlauf und kein Machtkampf.
Mal kommt der Eine zuerst, mal ist der Andere schneller erregt und im Idealfall klappt es sogar gleichzeitig.
 
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  • #19
Auch wenn es vielleicht niemand mehr liest:
Ich habe diese Korrespondenz überflogen und es viel mir auf, dass ich vielleicht noch einen Tipp geben könnte:
Wenn ich mich mal nicht fallen lassen kann - aus welchem Grund auch immer - dann bearbeite ich meine Klitoris während mein Partner in mir ist. Das hat mich bislang zu sehr schönen Höhepunkten geführt.
Das war es auch schon.
 
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  • #20
@17 Das mag ich nicht, denn so hätte ich das Gefühl er erledigt es nur, wie eine notwendige Abhandlung.

@18 Danke für deinen Tipp, das kenne ich und praktiziere es manchmal. Macht nur meinem Freund keinen wirklichen Spass weil er nicht der Auslöser meines Orgasmus war, sondern ich selbst und er deshalb nach meinem mir selbst gebrachten Orgasmus selbst nicht mehr kann. Dh. er geht dann in dem Fall leer aus. Ausserdem ist es wirklich so, dass ich für diesen Orgasmus nun wirklich keinen Mann in mir brauche. Ich würde es ihm zwar so direkt nie sagen, aber im Endeffekt hat er natürlich Recht und er ist überflüssig.
 
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