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  • #1

Es ist die Liebe meines Lebens, doch die Rahmenbedingungen stimmen nicht. Was soll ich jetzt tun?

Ich habe die Liebe meines Lebens gefunden und wir sind mehr als einfach nur glücklich miteinander. Es stimmt alles. Nur sind die Rahmenbedingungen nicht gerade stimmig: Wir führen eine Fernbeziehung und sehen uns daher leider nur alle paar Wochen. Dies wollen wir jetzt aber ändern und zusammenziehen. Und hier ist das erste Problem: Berufsbedingt müsste ich zu ihm und seiner Tochter mit meiner Tochter ziehen, nur fällt mir dieser Schritt extrem schwer, weil ich die Gegend, in der er wohnt extrem abschreckend finde, außerdem werden keine ansprechenden Häuser für unser Budget angeboten. Mein zweites Problem ist seine Tochter. Ich kann einfach nicht die nötige Sympathie zu dem Kind aufbauen. Meine Tochter allerdings versteht sich prächtig mit ihr und auch mein Freund verhält sich meiner Tochter gegenüber wie ein fürsorglicher und herzlicher Vater. Was soll ich jetzt nur tun?
 
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  • #2
Ich bin vor 8 Jahren zu der Liebe meines Lebens gezogen. D.h. meinen Job aufgeben, für meine Tochter ein Schulwechsel, Freunde aufgeben u.s.w. Letztes Jahr hat mein Mann eine andere Frau spannender gefunden und jetzt bin ich in einer Stadt, die ich nicht mag, habe keinen Job, da ich bei ihm gearbeitet habe, Freunde gibt es hier auch nicht viele. Ich wäre heute vorsichtiger.
 
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  • #3
Wie wäre es, wenn Ihr alle zusammen erst einmal einen längeren gemeinsamen Urlaub plant? Und so herausfindet, ob ihr auch im Alltag kompatibel seid und ob sich die anfänglichen Reibereien und ggf. Eifersüchteleien nicht unkompliziert lösen lassen? Vielleicht ausdrücklich keinen Hotelurlaub, sondern ein Ferienhaus - mit selber einkaufen und kochen. So kann man Alltag spielerisch nachbauen und Dinge ausloten.

meint Constanze
 
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  • #4
Ich bin auch der Liebe wegen von einer Großstadt (>1,7 Mio Einw.) in eine Kleinstadt gezogen.
Ich konnte anfangs Sympathie zu dem Sohn meines Mannes aufbauen, ich war glücklich, so wie alles lief.

Aber man ist nun mal die Nachfolgerin der Mutter und hat mit extremsten Problemen zu kämpfen.
Wenn Sie jetzt schon keine Sympathie für seine Tochter aufbringen können, dann wird sich der Zustand verschlechtern und das Leben wird für alle **ALLE** unerträglich.
 
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  • #5
...
Ob sich die FSin nach so vielen Wochen noch für irgendwelche Antworten interessiert, halte ich für unwahrscheinlich. Und möchte in diesem Zusammenhang gleich noch mal die Unsitte beklagen, daß sich Ratsuchende nach Lösung ihrer Probleme gerne vergessen zu melden und ein kurzes Feedback zu geben. Das zeugt von einem eklatanten Mangel an Benehmen.

Davon unabhängig: als ich die Schlagworte "Liebe meines Lebens", "Fernbeziehung", "zusammenziehen" und anderes Kind las, wurde ich doch sehr hellhörig.

Okay, mit der Bezeichnung "Liebe meines Lebens" bin ich etwas vorsichtig (das kann man erst auf dem Sterbebett beurteilen), aber ich hatte eine neun Jahre dauernde Beziehung, die auf tief empfundener Liebe basierte. Anfänglich war es eine Fernbeziehung, die mich zweieinhalb Jahre jede Woche 1.000 km fahren ließ, dann sind wir zusammengezogen. Und lebten zunächst glücklich und zufrieden in Liebe und Leidenschaft.

Mit dem damals 8jährigen Sohn meiner Lebensgefährtin hatte ich zunächst ein ausgezeichnetes Verhältnis, das sich nach einigen Jahren jedoch zunehmend verschlechterte. Wir stritten immer öfter, nur und ausschließlich wegen dem Jungen, nach und nach wurde es teilweise unerträglich. Bis zur endgültigen Trennung durchliefen wir noch eine gut einjährige Agonie der Beziehung, alles mehr als nur unschön.

In der Rückblende findet man natürlich viele Punkte, die man anders und sicher besser hätte machen sollen und können. Aber eben nur rückblickend, mit dem Bonus der bereits gemachten Erfahrungen.

Insofern halte ich die von FSin beschriebene Situation für äußerst problematisch.

...
Manticore / m47
(aus persönlichen Gründen noch nicht verfügbar auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten)
 
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  • #6
Ich glaube, dass Du unbewußt eigentlich diese enge Beziehung und mit diesem Mann auch nicht zusammenziehen möchtest! - Und der Schritt, zu ihm zu ziehen fällt Dir deshalb schwer, weil Du diese ganze Beziehunng nicht positiv siehst.-
Manche der Rahmenbedingungen würden sich von selbst lösen.
Kann er nicht aus seiner jetzigen Wohngegend wegziehen?- Vielleicht in einer etwas anderen Gegend erstmal eine Wohnung mieten und mit Dir dann zusammen in aller Ruhe nach einem geeigneten Haus zu suchen.-
Welche besseren Voraussetzungen kann es in einer Beziehung mit Kindern geben, als dass sich die beiden Mädchen gut verstehen? -
Vielleicht solltest du Dich nicht so stark unter Druck setzen und einfach nur die Tochter Deines Freundes respektieren und akzeptieren. Du mußt das Mädchen weder sofort lieben können, noch mußt Du ihm die Mutter ersetzen.-
Die Hauptfrage ist aber doch: Möchtest Du überhaupt mit ihm zusammenziehen und -leben??

Tralee17
 
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