Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
G

Gast

  • #31
@29
Da ja die Schönheit im Auge des Betrachters liegt, könnte es sein, dass mein Wow-Typ für Dich nur Mittelmaß ist und anders herum. Vielleicht sogar unter Mittelmaß. Beispiel: Eine Frau sieht einen Hells Angels Typ, muskulös, groß, viele Haare, etwas dick, tiefe Stimme, lange Haare, viele Tattoos. Für manche Frauen genau das wonach sie suchen, andere Frauen meinen "Das geht ja mal gar nicht."
 
  • #32
@29
ok, whow-effekt ist es für mich wenn optik UND wesen supergut passen, wobei das Wesen dafür sogar eine grössere Rolle spielt. Es ist natürlich nicht für jeden die Whow-Frau, aber genau richtig für mich. Ich verstehe Mittelmass als nett, aber mit vielen Kompromissen die mir eigentlich nicht schmecken (kann durchaus optisch whow sein, wenns ne Ultrazicke ist verkommts zu Puh). Hatte ich lange genug, brauch ich nicht mehr.

Beim Nachdenken ist mir allerdings was interessantes aufgefallen: All die Whow-Paare bestehen aus zwei souveränen Menschen, beide auf Ihre Art Erfolgreich und in derselben Altersklasse. Es gibt dabei kein klassisches Ernährer/Hausmütterchen Paar. Zufall?
 
G

Gast

  • #33
Wenn ein Mann von sich selber (öffentlich!) behauptet, er wäre schüchtern, gehen bei mir alle Alarmglocken auf. Eigentlich behält man diese Eigenschaft besser für sich und arbeitet fleissig daran, bis sich da was ändert, ggf. fragt nach konkreten Tipps. Als Frau kann ich mit so einem Mann gar nichts anfangen. Wozu brauche ich so einen? Um eine "starke Frau" an seiner Seite zu spielen & vielleicht ihm noch helfen ,seine Charakterschwäche zu bekämpfen oder zu "verarbeiten", solange er bei allen Alltagsproblemen hinter meinen breiten Schulern versteckt? Darauf verzichte ich dankend. (In diesem konkreten Falle sehe ich übrigens wie #9) Ich habe im RL folgende Beobachtung gemacht: wenn ein Mann behauptet , er wäre "shy" , bedeutet es einfach, er ist SLY.
 
G

Gast

  • #34
@32
Wenn ein Mann schüchtern ist bei der Partnersuche heißt es nicht, dass er sich hinter Deine breiten Schultern versteckt. Es ist durchaus möglich, dass er keine Probleme hat z.B. Prominente anzusprechen, wovon andere zurückschrecken und sonst eine gute Führungskraft. Das Gleiche ist der Fall, wenn eine Frau keine Männer anspricht (laut Aussage hier im Thread kein Selbstwertgefühl hat), dann kann diese trotzdem eine starke Frau sein.

Du musst doch seine Charakterschwäche nicht ausgleichen, wenn er NUR bei der Partnersuche schüchtern ist, seid ihr erstmal zusammen, ist er nicht mehr schüchtern. Ebenso gibt es Menschen, die beim Kennenlernen (egal welcher Person) zurückhaltend aggieren (Kann ich dieser Person vertrauen?) und später sogar offener reden als ein Mensch, der von Anfang an offensiv in die ersten Gespräche gegangen ist.
 
G

Gast

  • #35
An den FS: Was ist das denn für eine Frau, die Dich schüchtern werden lässt? Vielleicht findest Du hier ja ein paar Tipps, wie Du am besten vorgehen kannst! ;-)
 
G

Gast

  • #36
@28 vom FS
ich bin nicht hier, um meine - ähm - "Charakterschwäche" zu thematisieren.
Nicht ich bin der Diskursgegenstand, sondern das Weltbild und Selbstverständnis derer, die unsinniges und durchaus beleidigendes - wie das im Titel genannte - ohne jede Begründung behaupten.
Mich interessiert, was wohl in diesen Köpfen vorgeht. Daher meine Frage nach einer handfesten Begründung. Die ist man mir zwar schuldig geblieben, ich finde die Beträge hier aber dennoch sehr erhellend.
 
G

Gast

  • #37
@34 vom FS
für Tipps ist es leider schon zu spät :-(
 
G

Gast

  • #38
@35 bzw. FS
Ich finde schon, dass Du eine Antwort bekommen hast. Sie lautet: Es gibt keinen schüchternen Menschen (Frauen und Männer), denn diese sind nicht schüchtern, sondern sie verfügen über ein zu geringes Selbstwertgefühl. Die Ursache ist also das Selbstwertgefühl und die Schüchternheit ist nur eine daraus entstehende Folge. Zumindest hab ich mir das so übersetzt.
 
G

Gast

  • #39
@37 vom FS, ich habe mir das nicht so übersetzen können.
Aber wie auch immer, zwei Anmerkungen zu Deinem Beitrag:

- diese Antwort ist m.E. ein kläglicher Versuch, mittels nachträglicher Umbenennung der Begriffe eine unhaltbare Behauptung aufrecht zu halten; "schüchtern" heisst jetzt "hat geringes Selbstwertgefühl". Deshalb gibt es keine schüchternen Menschen. Zudem folgt aus geringem Selbstwertgefühl die Schüchternheit.
Diese Argumentation ist ja noch nicht einmal konsistent, wie sollte sie denn da richtig sein?

- diese Antwort ist keine auf die gestellte Frage! Die Frage ist, welche Rechtfertigung gibt es für die Behauptung, dass alle Männer, die vorgeben schüchtern zu sein, es eben nicht sind, sondern nur raffiniert, unehrlich und bequem, da sie kein Risiko eingehen wollen bei der Partnersuche?
 
G

Gast

  • #40
@38
Konsistenz kenne ich nur bei Lebensmitteln (grins)
Jeder halbwegs guter Psychologe wird Dir den Zusammenhang zwischen Schüchternheit und Selbstwert, Verklemmung, Beklemmung, Selbstbewusstein und Selbsteinschätzung gerne detailliert darlegen.
Geh doch als "schüchterner" Mensch mal hin.
Das sind Fakten und keine aus der Luft gegriffenen Thesen.

Schüchternheit hat immer einen Ursprung, dieser liegt nunmal im Selbst, woher denn sonst??

Sorry, kenne keinen einzigen selbstbewussten Menschen, der schüchtern ist.
Aber Verklemmte jede Menge, wenn auch weniger als früher.

Und viele Frauen tun sich das nicht an und recht haben sie.
 
G

Gast

  • #41
Jeder halbwegs gute Psychologe weiß auch, dass es Konsistenz nicht nur bei Lebensmitteln gibt! Und der Fragesteller hat Recht: die Überlegungen hier sind überaus tautologisch. w (Beruf: Psychologin).
 
  • #42
Das Weltbild von Menschen entsteht aufgrund ihrer Erziehung, der gemachten Erfahrungen und ihren Fähigkeiten, sich in andere hineinzuversetzen. Somit wirst Du von allen Menschen die Du fragst eine unterschiedliche Antwort bekommen. Und wenn jemand eine offene Einstellund und ein offenes Herz hat und trotz oder gerade wegen Deiner Schüchternheit oder sonstiger Eigenschaften Dich sein läßt, wie Du bist und sich mit Dir weiterhin abgibt, dann kann daraus im Idealfall eine Freundschaft entstehen. Ich dachte, Du wolltest Hilfe bei der Partnersuche... Naja, egal wofür, ob für eine Diplomarbeit, für die Frustbewältigung, fürs Foppen hier im Forum oder einfach nur so - alles Gute mit Deiner Schüchternheit.
 
G

Gast

  • #43
@40
Gerade Psychologen verdienen mit Menschen welche schüchtern/verklemmt sind jede Menge Kohle.
Und wo gräbt der Pyscho-Doc? In den Tiefen des Charakters, der sich im Kindesalter langsam entwickelt, Schüchternheit entsteht also nicht von heute auf morgen, sie hat einen Ursprung, sie entsteht aus einem Manko, da Schüchternheit keinen positiven Aspekt aufweist, nicht zu verwecheln mit Zurückhaltung, welche ja taktisch angewandt wird.
(Beruf: Charakteranalytikerin)
 
G

Gast

  • #44
@40
Was sagt die "unbewiesene" halbwegs gute Psychologin?
Es gibt eine Konsistenz ausserhalb der Lebensmittelindustrie?
Wer hätte das je für möglich gehalten?
 
G

Gast

  • #45
#33 an #32. Sorry, aber das ist ein Wiederspruch. Wenn der Mann in der Lage ist, Promis anzusprechen, dann ist er eben nicht schüchtern. Was heisst das: "schüchtern" NUR bei der Partnersuche? Dass man Angst hat , eine Email zu schreiben? Oder, was meinst Du damit? Ein zu geringes Selbstwertgefühl bei einem Mann hat in der Beziehung leider mehr Konsequenzen, als man vermutet. Meine Beispiele aus RL: die Männer kommen DESWEGEN mit ihrem Leben nicht zurecht und machen in Endeffekt andere (sprich Partnerin) dafür verantwortlich. Wenn die Frau ein stärkeres Selbstgefühl hat, fühlen sich solche Männer auch nicht wohl in der Partnerschaft, auch wenn Frauen ihnen viele Lebensaufgaben abnehmen, weil sie dadurch ihre männliche Position, sprich noch mehr von ihrem Selbstwertgefühl verlieren. Das hat nichts mit dem Vertrauen zu tun, es hat einfach einen anderen Hintergrund.
 
M

Mooseba

  • #46
@ #44:
1. Ich halte mich sehr für schüchtern.

2. Ich mache in der Partnerschaft nie den anderen für eigene Unzulänglichkeiten (jeder hat welche) verantwortlich.

3. Ich mag starke und selbstbewusste Frauen, aber nicht, weil ich sie zur Kompensation benötige, sondern weil es mit ihnen im Gegensatz zu grauen Mäusen selten langweilig wird. Eine Frau soll für mich auch Kumpel und Debattierpartnerin sein. Eine graues, piepsendes Mäuschen, der ich ständig den Weg zeigen muss, würde mich in den Wahnsinn treiben.

4. Ich komme mit meinem Leben ziemlich gut zurecht. Aber ich bin schüchtern.

m, 28
 
G

Gast

  • #47
@44
Ich finde es keinen Widerspruch. Manche würden es einfacher finden einen Promi anzusprechen, weil man persönlich nicht so sehr involviert ist als wenn man auf Partnersuche ist. Ich finde es relativ einfach zu sagen "Ich bin ein großer Fan von Dir. Als ich noch jung war hing mein ganzes Zimmer voll mit Deinen Postern." Bekommt man von dem Promi Ablehnung entgegen gebracht, ist es leichter zu sagen "Ach egal, ist eh nicht so wichtig." oder erklärt es sich mit "Der ist nur so, weil er abgehoben ist." aber bei einer Person, die für einen als potentieller Lebenspartner in Frage kommt ist es einem nicht egal, sondern sehr wichtig.

Die Angst eine E-Mail zu schreiben gibt es vermutlich auch, aber ich meinte eher jemanden nach der Telefonnummer, Date zu fragen oder jemanden ansprechen, der einem gut gefällt bzw. einen sympathischen Eindruck macht (noch nie gesehen hat und man weiß, wenn man jetzt nicht aktiv wird, dass man die Person nie mehr sehen wird), um ihn näher kennenzulernen.

Ich denke das Schwere für einen Schüchternen ist nicht innerhalb einer Beziehung, sondern erstmal in eine Beziehung zu kommen. Die Angebetete weiß oft nicht einmal, dass der Schüchterne so großes Interesse an einem hat. "Neeee, kann ich mir nicht vorstellen. Der ist einfach nur nett zu mir."
 
G

Gast

  • #48
#44 an #45. #46 Sorry, natürlich gibts Ausnahmen. Der Begriff "schüchtern" ist für mich durch meine Erfahrungen mit Menschen, die sich als "schüchtern" bezeichneten, sehr negativ gefärbt. Das, was ihr beschreibtst , nenne ich eher zurückhaltend, d.h. die Unsicherheit bezieht sich nur auf bestimmte Situationen (genau! sieht deswegen nicht immer wie "Unsicherheit" aus) , und davon sind eigentlich ALLE Menschen , egal ob Mann oder Frau mehr oder weniger betroffen. Auch wenn es die gleiche Ursache hat , ist für mich eine positive Eigenschaft, so was wird von Frauen übrigens sehr geschätzt: gerade der Mann, der zurückhaltend ist , sich nicht in der Vordergrund drängt etc. , der aber in der Lage wäre, bei ernsthaften Problemen sich männlich zu verhalten, z.b. eine schwierige oder unangenehme Aufgabe zu übernehmen ist händeringend gesucht!
Die "Schüchternheit" dagegen bezieht sich auf alle Legenslagen, egal ob es um die Kommunikation mit dem Chef, Handwerker oder eben einer Frau geht.
Ich hoffe jedenfalls , dass wenn es bei euch ernst wird, findet ihr richtige Worte/ richtige Verhaltensweise um gewisse Dinge absolut klar zu machen. Und dass die Damen auch Verständniss haben, wenn es doch ein Paar kleinste Unklarheiten bleiben.In diesem Sinne wünsche euch ganz viel Glück & ganz viel Mut!
 
G

Gast

  • #49
Schüchterne Männer sind meist obendrein noch absolut unattraktiv.
Also schüchtern und unattraktiv geht ja garnicht.
Also mal für die Optik was tun, evtl. erledigt sich das mit der Schüchternheit dann von selbst.
 
G

Gast

  • #50
@46 von FS,
Danke für diesen Beitrag! Das trifft's wirklich genau. Insbesondere den letzten Absatz kann ich nur bestädigen!
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.