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  • #1

Erzählt Ihr wirklich über euer Sexleben in Singlezeiten?

man lisst hier oft im Forum "... es wäre es für mich sehr wichtig zu wissen, ob mein neuer Partner (egal Frau oder Mann) in Singlezeiten keine Affären oder ONS hatte... "

Wollte fragen - erzahlt Ihr wirklich die Wahrheiten? Beispiel: ja ich war 5 Jahren Single, nicht ganz sexlos, so 2 Affären und ein paar ONS...

Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass jemand die Wahrheit erzählen würde, sogar wenn er gefragt wird oder ?

w,38
 
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  • #2
wenn ich danach gefragt werde - übrigens finde ich solche fragen unreif - wieviel Sexpartner ich hatte...antworte ich mit "ausreichend". Die Wahrheit kann man irgendwann dem Richtigen schon sagen. Man sollte sowas nicht werten.
 
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  • #3
Ich w.30 würde nicht die Wahrheit sagen. Ehrlich nicht! Ich würde auch nicht selber fragen, denn es ist ja klar, dass wir alle ein Vorleben hatten. Ich bin nicht jetzt vom Himmel gefallen und er auch nicht. Manchmal ist weniger zu Wissen einfach besser. Mich würde eher ein Aktueller HIV-Test eher interessieren und seine Neigungen.
 
  • #4
Ja, warum nicht. Meint Ihr mit drum herum reden wird es besser? Als wenn man sich nicht denken könnte, dass da jemand nicht offen ist. Beziehung ohne Ehrlichkeit? Ihr verurteilt solche Nachfragen doch bloß, weil es Euch unangenehm ist, die Antwort zu geben. So wie Kirschen, die zu hoch hängen und angeblich nicht schmecken. Gleichzeitig seid Ihr gewiß ganz genauso neugierig, zu erfahren, wie das Vorleben Eures Partners war. Wenn der ein paar ONS oder Affären hatte, ist das für Euch doch gar nicht schlimm, gleiches Recht für alle, warum sollte er es vor Euch verschweigen? Und die entscheidende Frage ist: warum solltet Ihr es verschweigen?
 
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  • #5
Natürlich würde ich da die Wahrheit sagen...warum auch nicht?
Will ich, nur weil ich beispielsweise 3 Jahre Single bin - die 3 Jahre auf Sex verzichten? Ich bin doch nicht wahnsinnig.
Wer sagt, dass er als Single keinen Sex hatte, der lügt meiner Meinung nach und wenn er es wirklich ernst meint und nicht lügt, dann passt die Frau definitiv nicht zu mir.

Deswegen hoffe und wünsche mir sogar, dass die Frau, die meine potenziell nächste Partnerin wird, in ihrer Singlezeit auch ONS und Affären hatte. Eine Frau die es schafft jahrelang auf Sex zu verzichten, ist für meine Libido nicht hungrig genug. Das würde niemals passen mit uns.

M, 32
 
  • #6
Warum sollte ich darüber nicht die Wahrheit über mein früheres Sexleben sagen? Ich hatte eine wilde Jugend, bin ruhiger geworden und in Beziehung prinzipiell treu. Jemand, der ein Problem damit hat, daß eine Frau in Singlezeiten Sex hat, wäre ohnehin kein Partner für mich. Das ist doch ein gutes Entscheidungskriterium, an dem sich Töpfchen und Deckelchen sortieren.
 
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  • #7
Eine solche Frage würde ich gar nicht beantworten. Und nein, #3, das sexuelle Vorleben meines Partners interessiert mich nicht eine Minute. Mir reicht es zu wissen, welche wichtigen Partnerschaften er gehabt hat und ansonsten konzentriere ich mich auf die Gegenwart und darauf, was für uns beide wichtig ist. Muss auch zugeben, dass ich eine solche Diskussion noch nie mit einem Partner geführt habe. Bis ins Detail jeden Kram aus seiner Vergangenheit zu erfahren, hat weder mich noch ihn bezüglich mich, jemals interessiert.
 
  • #8
Wollte fragen - erzahlt Ihr wirklich die Wahrheiten? Beispiel: ja ich war 5 Jahren Single, nicht ganz sexlos, so 2 Affären und ein paar ONS...

Wenn ich gefragt werde, erzähle ich sicherlichlich keine Details. Habe kein Problem davon zu erzählen. Sex gehört für mich auch in Singelzeiten zum Leben dazu. Das man keinen regelmäßigen Sex hat ist ok, Affären sind auch nicht für jeden gut. Wenn man dann paar ONS hat ok. Wenn eine Frau lange Zeit kein Sex hatte ist das auch ok. Immerhin ticken da Frauen anderst was das betrifft und für mich kein Grund sie negativ zu beurteilen... wie...

Eine Frau die es schafft jahrelang auf Sex zu verzichten, ist für meine Libido nicht hungrig genug.

Wiedermal ein Mann ders nicht kapiert wie die Sexualität von Frauen tickt!

Das ist doch ein gutes Entscheidungskriterium, an dem sich Töpfchen und Deckelchen sortieren.

Stimmt mir ist es auch lieber wenn Frau sich ausgelebt hat, so wie ich. Mein Urteil heb mir dann für danach auf. Über etwas reden kann jeder.
 
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  • #9
Ich gebs zu, ich habe geflunkert.

Ich bin w (27) und hatte eine lange erste Beziehung (von 15 bis 25) und danach war ich ein Jahr Single. In dieser Zeit hatte ich eine Affäre (6 Wochen) und 3 ONS. Knutschereien (auf Parties oder ähnlichem) kann ich gar nicht genau beziffern, das waren so ca. 15. Ich war in diesem Jahr einfach wahnsinnig viel unterwegs, habe noch studiert, hatte viel Zeit und einiges nachzuholen. Mir war aber immer klar, dass das nur eine Phase in meinem Leben ist.

Meinem jetzigen Freund habe ich eine geschönte Version dieser wilden Phase erzählt, denn ich bin nicht so wie ich in diesem einen Jahr war. Ich bin absolut monogam und glücklich in einer festen Beziehung. Ich sehne mich überhaupt nicht zurück in diese unbeständige, ungewisse und letztlich auch unbefriedigende Situation zurück.

Also tatsächliche Sexpartner vor meinem jetzigen Freund hatte ich 5 und erzählt habe ich von 3. Aus drei ONS habe ich also einen gemacht. Ich habe das gemacht, damit er nicht schlecht von mir denkt und ich glaube, das machen viele (Frauen) so.
 
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  • #10
@6: Wenn er bei einer Gelegenheit, die sich ergibt, neugierig ist und dich fragt, welche beruflichen Fortbildungen, Du gemacht hast. Würdest Du die Antwort verweigern? Und gibt es einen Grund dafür?

Und welchen Grund hast Du, die hier angesprochene Frage nach Deinem Vorleben nicht zu beantworten?
 
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  • #11
Nein würde ich nicht erzählen und auch nie danach fragen.

Mir hat einmal eine Frau von den Techniken des Freundes ungefragt berichtet ( und dies noch negativ!). Diese Frau ist sofort in meiner Wertschätzung auf Null abgestürzt.

In meinen Augen eine Schlampe, weil ich davon ausgehen mußte, daß sie dies bei jedem macht - absolut ohne Stil.

m, 50
 
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  • #12
Ich würde ein Date bestimmt nicht nach seinem Sexleben ausfragen. Mich interessieren nur längere Beziehungen, da wüsste ich schon gerne Bescheid.
Gestern hatte ich ein Date mit einem Mann, der ungefragt über seine Online-Partnersuche gesprochen hat. Da kamen einige Beziehungsversuche, Kurzaffären und ONS zusammen, (allerdings auch eine Ehe, die 18 Jahre gehalten hat). Mir wäre es lieber gewesen, er hätte nichts gesagt. Ich habe mich ziemlich unwohl gefühlt, irgendwie hatte ich den Eindruck, dass er gar nicht ernsthaft sucht, sondern nur alles mitnimmt, was sich so anbietet und mich auch nur danach beurteilt, wie schnell (nach dem wievielten Date) er mich wohl im Bett hat. Er hat auch kaum Fragen zu meiner Person gestellt, also Hobbys, Interessen etc. Er sprach zwar dauernd davon, dass er eine feste, dauerhafte Beziehung sucht, aber es war nicht sehr glaubhaft. Wenn er mir jetzt wirklich gefallen hätte, hätte ich das alles gar nicht wissen wollen.
 
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  • #13
Eine Frau die es schafft jahrelang auf Sex zu verzichten, ist für meine Libido nicht hungrig genug.
Wiedermal ein Mann ders nicht kapiert wie die Sexualität von Frauen tickt!

Ich kann das als Frau vollkommen nachempfinden, wie ein Mann das sagen kann. Ich habe in meinen Beziehungen auch erfahren, wie wichtig es ist, dass das Sexleben und die Lust danach übereinstimmen. Ich würde ebenfalls sagen, dass ich wahrscheinlich nicht glücklich wäre mit einem Mann, der jahrelang auf Sex verzichten könnte, wir würden auf keinen gemeinsamen Nenner kommen. Sicherlich unterscheidet sich die Sexualität von Männern und Frauen. Aber auch die Sexualtät innerhalb eines Geschlechts auch.
w26
 
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  • #14
Ich würde nie einen Mann sowas fragen, und mich hat auch noch nie ein potentieller Partner sowas gefragt.
Unreif und pubertär finde ich solche Gespräche.

Und da es jemand hier angesprochen hat: einen HIV-Test bei neuer Partnerschaft finde ich mehr als angebracht. Mein Partner und ich, wir haben beide einen gemacht, als wir uns kennengelernt haben.
Nein, man muss nicht promisk sein, um sich eine hässliche Infektion zu holen.
Einer Freundin von mir ist es passiert, sie ist sexuell ausgesprochen vorsichtig und zurückhaltend, von willfährigen sexuellen Kontakten ist sie so weit entfernt wie der Papst vom Swingerclub. Dennoch hat sie sich verliebt und angesteckt - das ist mir eine Warnung und sollte jedem eine sein.
 
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  • #15
@#9: was hat das mit der Fragestellung des FS zu tun? Bei mir haben berufliche Fortbildungen nichts mit sexuellen Aktivitäten zu tun....!?
 
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  • #16
@10: eine Frau, die vom Stil von Vorgängern erzählt ist keine Schlampe. Sie ist einfach in diesem Aspekt nur indiskret und unreflektiert.

Ich möchte auch nicht, so wie Du, dass intime Details von uns später weitererzählt werden, sonst kann ich mich in der Beziehung nicht öffnen und dann kann die Beziehung nichts werden. Umgekehrt kann man an einer solchen Frau dann sehen, dass sie das nicht dichthält (es nicht kann?). Man kann es ihr erklären. Wenn sie es dann nicht kapiert, weiß man für sich selbst Bescheid, wie weit man gehen kann/will.
 
  • #17
Ja, warum nicht. Meint Ihr mit drum herum reden wird es besser? Als wenn man sich nicht denken könnte, dass da jemand nicht offen ist. Beziehung ohne Ehrlichkeit? Ihr verurteilt solche Nachfragen doch bloß, weil es Euch unangenehm ist, die Antwort zu geben.
Was bringt es alles zu erzählen? Wenn alle ehrlich sagen, dass sie Affären und einige ONS hatten, glaubst du wird es dann überhaupt neue Paare geben? Wahrscheinlich nicht. Kein Mann würde die Frau wählen, die dann ehrlich ist und folglich werden auch viele Männer notgedrungen Single bleiben.

Was bringt es also ehrlich zu erzählen? Zumal jede Affäre und fast jeder ONS - besonders von der Seite der Frauen - mit dem Wunsch nach einer dauerhaften Partnerschaft verbunden ist, mit dem menschlichen Grundbedürfnis nach emotionaler Bindung an einen Partner. Mein Gott, wir sind alle nur Menschen und brauchen Anerkennung, Zuwendung, Geborgenheit, Nähe - schlicht und einfach Liebe. Was ist daran so schwer zu verstehen?

Wer also die Affären und die ONS fälschlicherweise als reiner sexueller Konsum sieht, aberkennt und leugnet indirekt seine eigenen menschlichen Grundbedürfnisse. Er negiert sich selbst in seinem Menschsein!
Und die entscheidende Frage ist: warum solltet Ihr es verschweigen?
Unangenehm ist es deswegen und sie wollen es verschweigen, weil die Menschen, die selber das Gleiche tun (körperliche Nähe und Zärtlichkeit suchen), die anderen dafür verurteilen und ablehnen. Insbesondere Männer tun das, obwohl sie selber noch und noch Affären und ONS haben und irgendetwas darin suchen - genauso wie Frauen.
 
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  • #18
Ich gebe zu, dass ich eine geschönte Version erzählt habe.

Natürlich haben wir über unsere Vergangenheit gesprochen (beide Ü50) und es war auch klar und offensichtlich, dass wir beide abgeschlossen hatten mit vorherigen Beziehungen. In meiner Suchphase gab es einige gescheiterte Anläufe und ich habe eigentlich keinerlei Problem darüber zu reden.

Mein Partner reagierte aber so "berührt", wenn über die Ehe oder einen Ex oder irgendeine Bekanntschaft gesprochen wurde- was garnicht zu seiner sonstigen Art passte- dass ich einige meiner gescheiterten Anläufe unter den Tisch fallen ließ.

Das war vielleicht auch gut so. Ich hatte bei der Online-Suche einige Männer kennen gelernt, mit denen ich mich einfach so in großen Abständen traf, mit einem habe ich ein wenig geflirtet, mit anderen war es rein freundschaftlich, zumindest von meiner Seite. Die Männer meldeten sich lange immer noch ab und zu, was meinen Partner völlig irritierte- auch wenn da überhaupt keine intime Beziehung war!

Ich habe diese Kontakte komplett abgebrochen, was ich teilweise wirklich schade finde, ich konnte gut reden mit den Männern. Es würde ihn wirklich stören, und das will ich natürlich nicht. Manchmal finde ich es ganz süß, wenn er so eifersüchtig ist, wenn das aber schlimmer würde, wäre ich, fürchte ich, ernsthaft genervt.

Ich denke, dass es sich die Männer selbst zuzuschreiben haben, wenn Frauen nicht ganz ehrlich sind. Ein von sich selbst überzeugter Mann hat kein Problem mit der Vorgeschichte einer Frau, gut, mit Ausnahme einer völlig unsteten, ständig auch warm wechselnden Frau, das wäre auch umgekehrt für mich ein Ausschlusskriterium.
 
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  • #19
Also , jede Frau mit der ich eine Beziehung hatte ( 6 Frauen) haben irgendwann über Ihre Ex - Partner und Affären philosophiert . Manchmal war das sogar inspirierend , zu hören , wann , wer , welche Wünsche & Träume erfüllte und wer und was hemmungslos enttäuschte .
 
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  • #20
ich würde sagen, es ist besser nicht so genau Bescheid zu wissen. Ask me no questions and I won't tell you lies.

w
 
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  • #21
Da ist sie wieder, das Vorurteil! Eine Frau, die jahrelang ohne Sex auskommen kann, einfach, weil sie keinen Partner hat, ist in meinen Augnen nicht prüde oder sexmüde, nein, sie ist anständig und hat erst Sex, mit einem richtigen Partner und nicht irgendeinem dahergelaufenen Streuner!
Ich finde es sogar sehr gut und für die Partnerschaft gut, wenn eine Frau ihre Gefühle beheerrschen kann, das ist nämlich Liebe! Eine Frau, die sich ONS hingibt, die wechselnde Partner hat, sich nimmt was kommt, ist meiner Meinung nach nicht beherrscht in ihren Gefühlen und geht fremd, denn soetwas kann dann auch in der Beziehung schnell passieren.
Viele verwechsen hier Liebe mit Sex, Sex ist schön aber bei weitem noch nicht alles, was eine glückliche Partnschaft ausmacht, wenn es nur im Bett passt und sonst nicht, was ist das denn?
 
  • #22
Mir wurde diese Frage noch nie gestellt und ich habe sie noch niemandem gestellt.
Über Beziehungen reden ist doch normal, aber über jeden ONS in meinem Leben, da weiss ich nicht ob das wichtig wäre. Mit meinem Verhalten in Beziehungen hat das nichts zu tun, da bin ich immer treu. Trotzdem habe ich auch meine wilden Zeiten gehabt. Ich würde auch niemals sexuelle Einzelheiten aus früheren Beziehungen erzählen.
@20 Du verwechselst hier Liebe mit Sex. Ich könnte als Single nicht jahrelang ohne Sex auskommen. w51
 
  • #23
Interessante frage, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten Frauen die Wahrheit gar nicht glauben, vor allem dann nicht wenn man viel "braver" ist als sie.
Eine hat sogar zu weinen begonnen, weil sie sich plötzlich schmutzig vorgekommen ist. Seit dem antworte ich mit der Gegenfrage "Welche Zahl würdest Du mir denn glauben?"
 
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  • #24
#22 also ich weiß ja nicht wie alt Du bist, aber ich musste mir gerade unglaublich das Lachen verbeißen.

Wirst Du ernsthaft danach gefragt, wieviele Sexpartner Du hattest? Was ist das denn für eine Frage?
Ich würde noch nicht mal im Ansatz auf die Idee kommen, so eine Frage zu stellen. Mir erschließt sich auch der Sinn dieser Frage nicht. Was bedeutet die Zahl zu wissen. Nichts.
Ist der, der 2-3 Partner hatte ein Held, der der mehr hatte ein Hurenbock? Oder Umgehkehrt, ein braves Mädchen oder eine Schlampe? Das dürfte der größte Blödsinn sein, den ich je gehört habe.

Natürlich fragt man bei dem Neubeginn einer Beziehung nach, hat der andere bereits Beziehungen gehabt, verheiratet oder nur so, und ähnliche wichtige Dinge. Mir allerdings Gedanken darüber zu machen, ob dieser Mann dazwischen Sex hatte, also bitte. Da gehe ich von aus, wenn er das nicht hatte, wird er auch wissen warum.

Alle Menschen die hier schreiben, dass sie seit Jahren Single sind und deswegen keinen Sex haben, es sei euch unbenommen, aber erwartet keine Heiligsprechung. Wofür auch.

Ich erzähle niemals über mein Sexleben, habe das bisher nur bei Männern erlebt, da kam dann schon mal so ein Satz, meine Ex hat das nie gemacht oder gemocht. (Wir reden hier von harmlosesten Dingen, wo ich immer dachte, was machen die, legen die sich auf den Rücken, machen di eAugen zu und warten bis es vorbei ist?) Aber ehrlicherweise, interessiert es mich nicht. Gebe das auch schnell zu erkennen. Sexualität ist mit jedem Menschen anders.
 
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  • #25
Naja, also nicht die Wahrheit erzählen ist ja schon sehr eigenartig. Ich hätte dann (nicht nur in der Hinsicht) immer das Gefühl, dass ich eben nicht so geliebt werde wie ich bin, sondern wie ich mich präsentiere. Ich verstehe auch das Problem nicht ganz. Ein Mensch, der gerne viele Partner hat, wird sich doch keinen suchen, der das problematisch oder unmoralisch findet? Wie kann man sich da angenommen fühlen?
Mich würde das Vorleben eines Partners sehr interessieren, genauso wie welche Rolle er im Klassenverband hatte, ob er ein aufgewecktes oder zurückgezogenes Kind war, warum er wo was studiert hat, welche ersten kleinen Jobs er hatte usw. Warum sollte ich da gerade etwas so intimes ausklammern? Details interessieren mich natürlich nicht, das will ich gar nicht hören, aber sein Verhältnis zu Sexualität wäre mir wichtig, ja. Ich hätte auch umgekehrt null Problem darüber zu erzählen und das obwohl bzw. weil ich eine recht "weiße Weste" habe. Denn für jene, denen ich aufgrund meiner Verbindung von Sexualität und Liebe suspekt bin, bin ich dann eh nicht die Richtige, dafür wären dann anständige Männer wie z.B. Thomas genau passend.

Wenn ich einem Mann erzähle, dass ONS für mich ein Ausschlusskriterium sind und er mir daraufhin seine diesbezüglichen Abenteuer verschweigt - mit welchem Gefühl fühlt er sich von mir "geliebt"; wenn er weiß, dass ich unter Kenntnis der wahren Umstände das Weite suchen würde? Also nein, die Unwahrheit sagen bringt ja nun wirklich gar nichts - weder den "Prüden" durch erfundene Abenteuer, noch den "Abenteurern" durch erfundene Keuschheit. Warum nicht dazu stehen, man kann ja nicht ewig eine Fassade aufrechterhalten wollen, oder?

Eine Freundin von mir war früher etwas wilder und ist heute zur Ruhe gekommen. Dennoch steht sie - anders als einige Damen hier - zu dieser Zeit und bereut sie auch offen vor Kandidaten. Nicht mit ihren (in ihren Augen) Fehlern akzeptiert zu werden, wäre schrecklich für sie und genau das ist der m.E. einzig sinnvolle Umgang mit dem Thema.
 
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  • #26
@14: das hat mit der Fragestellung zu tun, weil beides einen Grund hat! Aus welchem Grund sollte man Dinge nicht erzählen? Weil es den Partner nichts angeht? Wo steht das geschrieben? Was geht den Partner etwas an und was nicht? Und vor allem WARUM tut es das?

Ich denke, dass die Fragestellung des FS nicht ohne Grund hier gestellt wird, nämlich weil dies hier sehr wohl ganz zentral den Partner etwas angeht. Und wer dem Partner eine ehrliche Antwort verwehrt mit der Begründung, dass es ihn nichts angeht, sagt ihm nicht die Wahrheit UND liefert auch eine unwahre Begründung für das Verschweigen. Er verweigert die Antwort, weil es den Partner angeblich nichts angeht, aber in Wahrheit ist der schlichte Grund, dass es unangenehm ist, solche Wahrheit zuzugeben.

Andere Fragen, die nicht unangenehm sind und den Partner auch nichts "angehen" werden normalerweise trotzdem beantwortet. Warum denn auch nicht? Warum sollte man eine Antwort verweigern, wenn der Partner sich dafür interessiert. Für mich ist eine Verweigerung hingegen ein Zeichen mangelnden Vertrauens bei unangenehmen (gesellschaftlich tabuisierten) Dingen und damit mangelnde Ehrlichkeit und schlechtes Omen für Beziehungen.
 
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  • #27
hier ist die FS.

meine Frage enstanden nachdem ich "Frage von Frederika -Wieviel Sex-Erfahrung wünschen sich Männer bei ihrer Partnerin?" und die folgende Kommentare gelesen .... und es kommt fast in 70% anderen Fragen vor ......

dann man lisst ständig hier als NO GO Liste - Sexaffären und ONS in Vergangenheit ....

und deswegen meine ich - hier ist alles anonym und 90 % schreiben hier "fantastico" Geschichten und unrealistisch übertriebene Vorstellungen und Anforderungen - man lisst die Kommentare und Meinungen mit offenem Mund ..... ja manche sind wirklich so krass (sorry)

deswegen wollte ich wissen - fragt ihr danach und ob ihr dann evtl es auch erzählt , weil ich sehe keinen Sinn in diesen Aussagen: ein/e Mann Frau mit viele ONS kommt für mich nicht in Frage - wie würdest du es ja erfahren ???? :)
 
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  • #28
was mich wirklich interessiert, ist, wie er es mit der treue in einer beziehung hält, dazu ergibt sich völlig zwanglos und bei geeigneter gelegenheit ein gespräch. explizit fragen geht gar nicht. es interessiert mich nicht und mir würde nicht einfallen, hier mit einer zahl aufzuwarten. falls ich tatsächlich gefragt würde, würde es mir auch nicht einfallen zu lügen, ich lass mich doch durch ein unpassende frage nicht manipulieren und spiele dem anderen was vor. ich würde breit lächeln und etwas sagen "die frage habe ich jetzt nicht gehört..." oder etwas dergleichen.
 
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  • #29
den einen beziehungsversuch (3 monate) würde ich (w) zugeben, die affairen und die 2 ons würde ich einfach nicht erzählen.

ich würde gar nicht erst fragen .....

kondome und bei beziehungsanbahnung ein hiv-test wären ohnedies pflicht.

in dem punkt hätte ich keinerlei skrupel zu schummeln, das braucht mein zukünftiger partner nicht alles zu wissen. und wenn er klug ist wird er nicht fragen.
 
  • #30
@FS/#26 die anonyme Welt des Internet, wo man prima den Mund aufreißen kann, und das reale Leben sind einfach zwei unterschiedliche Sachen.
In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es weder inquisitorische Schlampenjäger noch Frauen, die nach dem Reinheitsgebot gehen. Aber das ist eben Berlin und das sind Wissenschaftler, Künstler und Unternehmer, die man teilweise tatsächlich zur Elite zähle könnte.
In bestimmten Migrantenkreisen sieht das anders aus, da habe ich Ansichten erlebt, die Deutschland in den 50ern gleichen und irgendwo auf dem Land oder in Kleinstädten, wo sich Leute nicht ausweichen können und die soziale Kontrolle streng ist, ist es schon naturgemäß anders.
Außerdem wirst du auf eine unterschiedlich formulierte Fragen zum gleichen Thema immer unterschiedliche Antworten bekommen. Frag jemanden persönlich nach seinem Vorgehen und Handeln und er sagt: Wo ist das Problem? Frag jemanden nach einen Wünschen und seinen moralischen Maßstäben, dann bekommst du die gegenteilige Antwort.
 
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