G

Gast

Gast
  • #1

Erstes Kind Wie kann ich ihr helfen, und unsere Beziehung retten?

Meine Frau hat vor 3 Monaten unsere Tochter zur Welt gebracht.
Nach 5 Tagen Krankenhaus, kam sie nach Hause und ich war ab da täglich für sie da. Nach 4 Wochen Urlaub bin ich dann wiedr zur Arbeit. Aber während ich zu Hause war, hat sie die meiste Zeit nur geweint oder hat geklagt, dass es ihr schlecht geht und inzwischen ist sie im Wechsel mal tieftraurig, mal richtig wütend. Wegen Nichtigkeiten. Ich hab schon keine Lust mehr, nach der Arbeit nach Hause zu fahren, da ich nie weiß, was mir da blüht. Ich hab ihr zur Therapie gersten, aber das hat sie nur noch energischer gemacht. Ich erkenne meine Frau kaum wieder und muss ehrlich zugeben, dass ich nicht mal mehr ihre Nähe suche, geschweige denn, es gut finde, wenn sie meine sucht.
Wenn das alles nicht besser wird, werde ich sie verlassen, denn ich weiß nicht mehr, was mit ihr los ist. Es wäre allerdings schade um unsere Kleine. Weiß jemand noch eine andere Möglichkeit ?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

Gast

Gast
  • #2
Hört sich für mich nach "Wochenbettdepression" an. Informiere dich da mal.
 
G

Gast

Gast
  • #3
Also, mal ganz ehrlich: Du erscheinst mir EXTREM lieblos und verständnislos!

Deine Frau hat mit der Geburt ein einschneidendes Erlebnis gehabt, ihr Hormonhaushalt ist noch viel schlimmer durcheinander, als während der Schwangerschaft, die neue Lebensituation mit Kind überfordert fast jede Junge Mutter anfangs und sie muss sich zunächst in ihrer neuen Rolle einfinden. 3 Monate reichen dafür noch LANGE nicht! Dass du aber gleich über Trennung nachdenkst finde ich unmöglich und unglaublich egoistisch! Versetz dich doch mal in sie rein! Probiers doch mal mit Sensibilität, statt mit Flucht! Ohne Witz: Was du da schreibst, klingt nach einem riesen A****. Eigentlich, sollte ich dir raten, sie zu verlassen, weil sie mit so einem schwachen Partner, als der du dich präsentierst, sicher schlecht beraten ist.

Reiß dich zusammen, sei ein Mann! Wenn du bei jeder schlechten Phase gleich wegrennst, bist du nur eine erbärmliche, feige Lusche. Steh zu deiner Frau, wenn es ihr schlecht geht, braucht sie deine Unterstützung, nicht deine Vorwürfe!

Echt erschreckend, wie du an die SItuation heran gehst.
 
G

Gast

Gast
  • #4
Hallo FS,

Deine Frau scheint unter einer postnatalen Depression zu leiden, d.h. sie benötigt wirklich therapeutische Hilfe. Innerhalb meiner Verwandtschaft gab es das auch vor einiger Zeit. Eine bis zur Mutterschaft beruflich sehr aktive Cousine brauchte lange Zeit, um sich in die Mutterrolle einzufinden. Dabei half ihr die Unterstützung ihres Mannes und der Besuch einer Tagesklinik bei gleichzeitiger Betreuung des Kindes. Es bedurfte der langsamen Annäherung an das Kind und das Mutter sein. Mittlerweile hat das Paar zwei Kinder und das Verhältnis von Mutter und Kindern ist völlig unbelastet.

In dieser Situation an Trennung zu denken ist das Schlimmste, was Du Deiner Frau und Deinem Kind antun kannst. Deine Unterstützung, bzw. auch Hilfe für Dich als Vater ist in diesem Fall angezeigt. Du kannst aktiv werden und selbst nach therapeutischer Hilfe suchen. Du könntest Dich zum Beispiel als Erstes an eine Familienberatungsstelle der Kirchen oder an "profamilia" wenden.

Viel Kraft wünsche ich Dir und Deinen Lieben! W, 51
 
G

Gast

Gast
  • #5
Es könnte vielleicht noch eine postnatale Depression sein. Da es ziemlich lange dauert, wäre eine Therapie sicher das Beste, wenn sie aber nicht will, kannst Du sie nicht zwingen. Warte noch ein paar Monate ab, bevor Du entscheidest, ob Du Dich trennst und setze ihr noch nicht das Messer auf die Brust. Vielleicht wird es noch besser, wenn es tatsächlich eine postnatale Depression ist. Versuche, ihr trotz allem Dinge im Haushalt abzunehmen. Sie muss sich wahrscheinlich noch an die Situation als Mutter gewöhnen. Sage ihr, wie Du Dich fühlst, aber mache ihr keine Vorwürfe. Frage sie, worüber sie so traurig und wütend ist, was sie sich eventuell von Dir wünscht. Frage sie, wie es aus ihrer Sicht weitergehen soll, aber mache kein Verhör daraus. Lass ihr Zeit, sie ist auf jeden Fall psychisch angeknackst. Wie schon gesagt, eine Therapie wäre wohl das Beste. Aber wenn Du sie unter Druck setzt, macht sie ganz dicht, sie sollte von selbst wollen. Es klingt schon schwierig, aber ich würde noch nicht aufgeben. Das ist sicher eine Ausnahmesituation, es kann wieder besser werden, wenn beide wollen. Sollte es nach ein paar Monaten noch nicht besser sein, und sie immer noch keine Therapie wollen, kannst Du ihr ja sagen, dass Du Dich trennen wirst, wenn sie nichts unternimmt, dass es besser wird.

LG w, 49
 
G

Gast

Gast
  • #6
In diesem Fall geht es doch allen Beteiligten nicht gut, auch dem Vater nicht. Umso schlimmer finde ich, dass hier gleich wieder die Keule raugeholt wird und gegen den Vater gewettert wird.
Wenn er sich hier Rat holt, ist er ja auch schon geschwächt, da braucht er nicht noch solche massiven Angriffe wie von Einigen hier. Geht es auch mal ohne mit Sternchen verzierte Beleidigungen?!

W, 51
 
G

Gast

Gast
  • #7
Wie alle anderen vor mir schon geschrieben haben: Du bist jetzt gefragt. Du hast es in der Hand.

Ich kann verstehen, dass Dich das total fertig macht. Ich kann auch verstehen, dass Du lieber heute als morgen flüchten möchtest. Aber Dir sollte auch klar sein, dass das die Katastrophe für Deine Frau wäre und einen riesigen Schaden bei eurem Kind anrichten würde, was sich im Nachhinein nur unter größten Anstrengungen wieder reparieren lässt, falls überhaupt.

Ich gehe mal davon aus, ich hattet vorher eine wunderschöne Zeit und Du möchtest diese zurück. Ich bin überzeugt, die werden wieder kommen, aber jetzt heißt es kämpfen.

Ich rate Dir:
- auf keinen Fall jetzt aufgeben
- sei für sie da (soviel wie Du schaffen kannst)
- suche Dir Hilfe für sie
- suche Dir Hilfe für Dich. Du musst das nicht alleine durchstehen.

Also, auf geht's! Du schaffst das!

m48
 
G

Gast

Gast
  • #8
Was sagt denn Eure Hebamme dazu? Habt ihr die mal konsultiert?
Es ist für eine Frau schon ein einschneidendes Erlebnis - ich habe 2 Kinder bekommen - und außerdem ist es beim 1. Kind auch noch mehr als schrecklich, plötzlich so fremdbestimmt zu sein - man kann ja nicht einmal mehr zur Toilette, wenn man will.
Ich finde, du machst das ganz toll, kann den Beitrag von Gast 2 nicht nachvollziehen!?
Aber für mich hört es sich auch nach Baby Blues an.
Das sollte sie mal checken lassen. Vom Frauenarzt und der Hebamme, die können sich darum kümmern. Ansonsten würde ich dafür sorgen, dass ihr alle mal rauskommt - Perspektivenwechsel, Tapetenwechsel, evtl ein kleiner Urlaub.
Ich kann Dich verstehen, dass Du keine Lust mehr hast, nach hause zu kommen, aber das ist ein normaler Zustand, dass du gerade alles falsch machst - das geht anderen Männern auch so. Da kann ich Dich beruhigen.
Männer sind ja oft sehr schwach und brauchen ihre tägliche Bestätigung - bitte suche Dir nicht - wie auch 1000 andere Männer die Bestätigung bei einer anderen Frau, das ist keine Lösung und macht dann 2 Frauen unglücklich.

w,40
 
G

Gast

Gast
  • #9
postnatale Depression!!
lasst Euch helfen. die Verstimmung ist nach einer Geburt ganz normal, aber man braucht da Hilfe von außen, die ihr auch ohne jede Scham annehmen sollte!!!
Es wird wieder sein so wie früher. Im Moment bist Du der jenige, der mehr gebraucht wird und kämpfen muss. Nur Mut, das schaffst Du schon :)
 
G

Gast

Gast
  • #10
Und noch ganz wichtig: Ihr Verhalten hat nichts mit Dir zu tun, also versuche es nicht persönlich zu nehmen (leichter gesagt als getan, ich weiß). Viel mehr ist sie mich sich sicher selbst total überfordert und weiß nicht, wie ihr geschieht. Sie hat echt kein Wahl und muss selbst diese Gefühlsachterbahn aushalten. Daher ist es sooo wichtig, dass Du sie unterstützt.

m48
 
G

Gast

Gast
  • #11
FS, für mich hört sich das alles nicht nach einer normalen Situation nach der Entbindung an sondern nach einer massiven Depression oder Psychose oder Burn-out. Egal was es sein könnten -du kannst wenig bis gar nix tun außer professioneller Hilfe holen.
Ansprechpartner 1 - die Hebamme - kommt die noch ins Haus ??
Ansprechpartner 2 - Jugendamt - die sind auch für bürgerliche Familien zuständig und kennen Familienhelfer - vielleicht geht es nur darum, dass einmal die Woche eine Putzfrau kommt. Bezahlt das Amt natürlich nicht - aber die Lösung muss erstmal gefunden werden
Ansprechpartner 3 - der Frauenarzt / Hausarzt
Ansprechpartner 4 - die Omas - Kindbetreuen damit Mami mal schlafen kann können die sehr gut
Dir bald irgendwo einen Durchbruch W
 
G

Gast

Gast
  • #12
Das nennt sich Wochenbettdepression und hält wie der Name schon sagt, einige Wochen nach der Beziehung an, weil man sich an den neuen Zustand mit dem Kind noch nicht gewöhnt hat. Dazu braucht es keine Therapie, sondern einen verständnisvollen Partner, der es einfach mal erträgt, so wie die Frau, die lange Schwangerschaft und all ihre ungemütlichen Facetten ertragen hat! Wenn du allen ernstes Interesse an eurer Beziehung hast, dann lies ein Buch darüber oder lass dich professionell beraten.Deswegen die Beziehung in Frage zu stellen, ist echt lachhaft. Was sind Männer immer für Jammerlappen..
 
G

Gast

Gast
  • #13
Meine Güte, spinnst Du?!? Du kannst Deine Frau doch in der Situation nicht einfach verlassen?!?!? Natürlich ist es sicherlich alles andere als einfach, deshalb such DIR hilfe bevor Du für Sie hilfe suchen kannst. Was Du beschreibst ist schon lange kein Baby Blues mehr sondern wohl eine postnatale, behandlungsbedürftige Depression (die sich übrigens bis zu einer Postnatalen Psychose ausdehnen kann 1-3 von 1000 Frauen sind betroffen).

Immerhin gut, versuchst Du es hier! Also: mach Dich schlau über Postnatale Depression, sei Dir bewusst, das Deine Frau im Moment verändert ist in ihrer Person. Such Dir Hilfe,sowas durchzustehen ist nicht einfach! Und dann such gestärkt nach einer Lösung. Kannst Du zb von Ihrer Familie hilfe erwarten? Eventuell hoert Sie eher auf eine Schwester, dass Sie Hilfe braucht.

Und nun, stell Dir vor, Du hättest plötzlich solche Probleme weil Du schwanger warst (hormone!!)und Dein Partner lässt Dich im Stich? Nett nicht wahr? Also, Du bist mitverantwortlich an der Situation, Du hast sie geschwängert! Also nicht den Weg des geringsten widerstandes! Such Dir Hilfe und dann hilf Deiner Frau, dass Sie wieder sie selbst wird!
 
G

Gast

Gast
  • #14
Deine Frau braucht sofort ärztliche Hilfe.Wenn Ihr noch wartet, kann das schlimme Folgen für Mutter und Kind haben; eine postnatale Depression kann schwerwiegende Folgen haben.Sie lässt sich gut behandeln und es gibt hervorragende Kliniken für Mutter und Baby. Sie braucht Hilfe, die Du ihr nicht geben kannst, drei Monate abwarten würde ich auf keinen Fall.Googel mal "Postnatale Depression" oder "Wochenbettdepression".Alles Gute!
 
G

Gast

Gast
  • #15
Was du hier schreibst, habe ich 2x mit unterschiedlichen Frauen erlebt, es gab nur eines für mich Trennung, mein Leben opfere ich nicht für andere auf und privaten Therapeut mache ich auch nicht. Habe dann den Kontakt total seit 4 Jahren abgebrochen Höre auf deinen Bauch und entscheide. m,45
 
G

Gast

Gast
  • #16
Lieber FS,

an deiner Stelle würde ich mich sofort trennen. Denn deine Frau entpuppt sich bereits als eine unfähige Mutter und Ehefrau. Sie ist schon mit einem Kind überfordert...was wird das denn später?
Nimm deine Tochter zu dir und suche eine Frau die psychisch stabil ist.
Alles Gute
 
L

Löwin

Gast
  • #17
Hallo lieber FS,
ich kann mir vorstellen, dass du ans aufgeben denkst. So eine Wochenbettdepression ist für alle beteiligten schrecklich.
Sie will es nicht von dir annehmen - die Idee mit dem Therapeuten. Ok.
Dann such dir Artikel aus dem internet zusammen und gib sie ihr mal zum lesen. Dann spürt, sie, dass sie "ganz normal ist". Sprich, dass das jeder jungen Frau, die ein Kind bekommt passieren kann, dass die Hormone durchdrehen.

Wenn Euer Kind anstrengend ist, also viel schreit, dann nimm es Deiner Frau ab für ein paar Stunden. Schieb es im Kinderwagen umher. Vielleicht direkt nach dem Stillen.
sag deiner Frau immer wieder, dass du sie liebst, und dass sie großartiges zustande gebracht hat.

Und lass mal alle 5 grade sein, was die Ordnung betrifft. Ein Baby stellt erstmal das Leben auf den Kopf und ihr als Eltern müsst euch erst daran gewöhnen, dass ein so kleines Wesen das schafft.

Noch eines: bedräng sie i.A. nicht mit Sex, wenn sie es noch nicht möchte.
Manche Frau ist nach wenigen Wochen wieder bereit. Andere brauchen zwei bis drei Monate.

Wenn du zu Hause bist, lenk sie ab, indem ihr z.B. Freunde besucht.

Und wenn du Unterstützung brauchst, dann geh einfach mal zum Hausarzt.
Vielleicht gibt es sogar pflanzliche oder homöopathische Medikamente, die auch stillende Mütternehmen könnten. Frag mal nach. Sprich mit ihm.


Und ...last but not least: es geht vorüber.
Wenn man nicht aufpasst allerdings können das Jahre werden. Wenn mit einer Wochenbettdepression nicht richtig umgegangen wird, kann sich daraus im Laufe einer längeren Zeit eine echte Depression auswachsen.
 
G

Gast

Gast
  • #18
Was du hier schreibst, habe ich 2x mit unterschiedlichen Frauen erlebt, es gab nur eines für mich Trennung, mein Leben opfere ich nicht für andere auf und privaten Therapeut mache ich auch nicht. Habe dann den Kontakt total seit 4 Jahren abgebrochen Höre auf deinen Bauch und entscheide. m,45

Na toll, da können die Frauen ja froh sein, dass sie so einen Typen los sind. Da ist jede alleinerziehende Mutter besser dran als so ein egoistischer Mann, dem Krankheit der Frau und Wohlergehen des Kindes sowas von egal ist.
Wenn sich die Frau das Bein bricht und dich nicht mehr versorgen kann, wirst du sie auch verlassen - oder?
Die Frau ist krank, sowas passiert manchmal durch den Hormonschock der Schwangerschaft und Geburt. Das vergeht wieder, wenn man Hilfe bekommt.
Jetzt ist es am Mann, dass er sie unterstützt und zum Arzt bringt.
Ich würde mal mit dem Frauenarzt sprechen, der kennt das sehr gut und hat wahrscheinlich auch Einfluss auf die Patientin.
 
G

Gast

Gast
  • #19
An Nummer 2:
Warum soll nur der Mann sich zusammereißen ? Das muss sie genauso. Nur dann ist es eine Partnerschaft. Schwangerschaft und Geburt sind zwar schwere Einschnitte im Leben, aber es ist eine von der Natur vorgesehene Situation. Damit muss eine Frau umgehen können. Oder eine Therapie akzeptieren.
Als Gegenbeispiel nenne ich mal einen Unfall mit Querschnittslähmung, das ist eine unnatürliche Situation. Da wäre eine Depression / Aggressivität eher verständlich.

An Nummer 6:
Das mit der wunderschönen Zeit ist tatsächlich ein wichtiger Punkt. Leider wissen wir nicht, ob die Zeit wirklich so wunderschön war.

An den FS:
Du hast geschrieben, Du erkennst sie nicht wieder, also war sie vermutlich nicht immer so.
Dennoch: Gab es denn vorher gar keine Anzeichen von Depression / Aggressivität wenn es mal nicht so läuft wie sie es sich vorstellt ? Wie bist Du damals damit umgegangen ?

Einige haben davon abgeraten, ihr das Messer auf die Brust zu setzen. Ich bin da anderer Meinung:
Wenn sie für nichts anderes mehr zugänglich ist, braucht sie einen Schock.
Das kann durchaus auch nach hinten losgehen, aber wenn nichts anderes hilft, ist es das Risiko wert.

Wie Du das genau bringen musst, kann ich Dir aber auch nicht sagen, weil es ganz individuell zugeschnitten sein muss. Eine gute Einleitung wäre jedenfalls sowas wie "jetzt hör mal genau zu" mit "jetzt reichts" mäßigem Tonfall und Mimik. Sie muss genau spüren, dass es ernst ist und dass sie sich dem jetzt nicht entziehen kann und darf.
 
G

Gast

Gast
  • #20
@17
Sich ein Bein brechen (kann man nichts dafür) und sich gehen lassen (kann man was dafür) ist ein riesengroßer Unterschied. Ja, auch das beschriebene Verhalten ist eine Form von sich gehenlassen.

@alle
Warum wird von Männern immer erwartet, dass sie alles ertragen müssen, während es bei der Frau immer angeblich was ist, für das sie nichts kann ?
Für die Depression kann sie vielleicht sogar wirklich nichts, aber die Ablehnung der Hilfe ist eine bewusste Entscheidung. Und sie lehnt die Hilfe nicht nur ab, sondern reagiert auf das Angebot sogar mit verstärkter Aggression.

Das zu ertragen kann man von niemandem verlangen. Und so über einen Hilfesuchenden herzufallen ist unterste Schublade. Er kann nichts für ihr Verhalten, Sie aber schon.
 
G

Gast

Gast
  • #21
Lieber FS,

an deiner Stelle würde ich mich sofort trennen. Denn deine Frau entpuppt sich bereits als eine unfähige Mutter und Ehefrau. Sie ist schon mit einem Kind überfordert...was wird das denn später?
Nimm deine Tochter zu dir und suche eine Frau die psychisch stabil ist.
Alles Gute

Klar; gute Idee.
Ich gehe mal davon aus, dass dieser Beitrag nicht ernst gemeint ist.

Lieber Fragesteller, deine Frau hat den baby blues. Es gab schon einige gute Tipps dazu.
Noch mal: eine Geburt, ein erstes Kind - das sind sehr einschneidende Erlebnisse.
Halt zu ihr, entlaste sie, wo du kannst. Gedulde dich noch ein wenig, ewig dauert so etwas nicht.
Sie ist jetzt, unter anderem, hormonell kräftig durchgeschüttelt.

Hab ein bisschen Geduld, zeig ihr deine Liebe, sei ihr eine Unterstützung.
Was ihr erlebt, ist nicht selten, falls das ein Trost ist.
Kopf hoch! Alles wird gut, ganz bestimmt.
 
G

Gast

Gast
  • #22
@17
Sich ein Bein brechen (kann man nichts dafür) und sich gehen lassen (kann man was dafür) ist ein riesengroßer Unterschied. Ja, auch das beschriebene Verhalten ist eine Form von sich gehenlassen.
Leider ist es bei uns immer noch nicht überall angekommen, dass eine Depression eine Krankheit ist, deren Symptome "sich gehen lassen" ist.
@alle
Warum wird von Männern immer erwartet, dass sie alles ertragen müssen, während es bei der Frau immer angeblich was ist, für das sie nichts kann ?
Für die Depression kann sie vielleicht sogar wirklich nichts, aber die Ablehnung der Hilfe ist eine bewusste Entscheidung. Und sie lehnt die Hilfe nicht nur ab, sondern reagiert auf das Angebot sogar mit verstärkter Aggression.
Genau das ist ja eine Depression. Das ist eben der Unterschied zum Beinbruch. Ein gebrochenes Bein merkt jeder Kranke. Aber eine Depression will der Betroffene selbst nicht wahrhaben und wehrt sich dagegen. Ähnlich ist es bei Suchtkranken, die glauben auch nicht, wenn man ihnen sagt, dass sie ein Problem haben.
Es geht nicht darum, ob ein Mann alles ertragen muss, es geht darum, dass er (als Gesunder) die Pflicht hat, seiner Frau (der Kranken) zu helfen. Manchmal reicht es eben nicht, zu sagen "geht zum Arzt".
Aber Trennung wäre keine Lösung.
Das zu ertragen kann man von niemandem verlangen. Und so über einen Hilfesuchenden herzufallen ist unterste Schublade. Er kann nichts für ihr Verhalten, Sie aber schon.

Nein, sie kann nichts dafür, das ist eine anerkannte Krankheit, die durch die Hormonveränderung während Schwangerschaft und Geburt entsteht.
 
G

Gast

Gast
  • #23
hier ist nochmal Gast 15:

das meine ich ernst. Der Frau darf man kein Kind anvertrauen. Direkt am Anfang und schon überfordert ?
 
  • #24
Was du hier schreibst, habe ich 2x mit unterschiedlichen Frauen erlebt, es gab nur eines für mich Trennung, mein Leben opfere ich nicht für andere auf und privaten Therapeut mache ich auch nicht. Habe dann den Kontakt total seit 4 Jahren abgebrochen Höre auf deinen Bauch und entscheide. m,45

Lieber FS,

an deiner Stelle würde ich mich sofort trennen. Denn deine Frau entpuppt sich bereits als eine unfähige Mutter und Ehefrau. Sie ist schon mit einem Kind überfordert...was wird das denn später?
Nimm deine Tochter zu dir und suche eine Frau die psychisch stabil ist.
Alles Gute

Ich fasse es nicht!!! Was sind das für verstandlose unreife Jungs! Erstens sind diese Frauen körperlich (Gehirnstoffwechsel/Hormone) krank geworden, das kommt nach Geburten häufig vor (siehe Vorredner).
Zweitens verlässt man einen Partner nicht gleich beim ersten Problem, sondern hilft, steht ihm bei!
Die Frauen überfordert? Nein die Männer sind es (für mich keine Männer, sondern unreife Buben)! Möchte mal sehen wie die den 24Stunden-Job einer Mutter mit einem schreienden Kind überstehen würden, wenn sie schon ein paar Stunden am Tag eine "schlechtgelaunte" erwachsene Frau nicht ab können. Vom Kind trennen wär auch ne Möglichkeit (Ironie!)
 
  • #25
hier ist nochmal Gast 15:

das meine ich ernst. Der Frau darf man kein Kind anvertrauen. Direkt am Anfang und schon überfordert ?

Aha, der Experte hat gesprochen.

Du hast das ja schon durch, nicht wahr?

Ich war schon mit Mitte 20 Chefin von doppelt so alten Männern, habe 14 - Stunden Arbeitstage mit voller Verantwortung durchgezogen - aber an meine Grenzen haben mich meine beiden kleinen Kinder, dieser Dauerstress, die Schlaflosigkeit etc gebracht. Mein entzückender Gatte fand es auch zu stressig, hat sich eine Innenstadt-Wohnung gesucht und ward nur noch alle paar Wochen gesehen. Konnte ich gut verstehen.

Sorry, aber viele Männer sind einfach nur egozentrische Waschlappen, die einer wirklichen Belastung nicht gewachsen sind.

Ich hoffe sehr, dass der FS die Nerven und die Geduld aufbringt, um seiner angeknacksten Frau zu helfen. Sie braucht ihn jetzt. Dringend.
 
G

Gast

Gast
  • #26
hier ist nochmal Gast 15:

das meine ich ernst. Der Frau darf man kein Kind anvertrauen. Direkt am Anfang und schon überfordert ?

Falsch:
So einem Mann wie #15 darf man weder eine Frau noch ein Kind anvertrauen. Absolut überfordert.

Ich hoffe, dass der FS klug genug ist, dies zu erkennen. Da er hier gefragt hat, ist er wahrscheinlich interessiert daran, seine Frau zu unterstützen, damit sie wieder gesund wird.

Aber leider gibt es immer noch Männer, die keine Ahnung von Frauen haben, von körperlichen Vorgängen und seelischen Belastungen. Das sind Menschen, die sich die guten alten Zeiten herbeisehnen, in denen man Menschen mit seelischen Problemen in einer geschlossenen Anstalt wegsperrt und den Schlüssel wegwirft.
 
G

Gast

Gast
  • #27
@24:

Ich kenne zwei ähnliche Fälle aus dem Freundeskreis. Da war es beide male so, dass die Frau den von Dir beschriebenen Stress dann am Mann ausgelassen hat.

Klar kann Frau den Mann dann als Waschlappen bezeichnen, damit treibt sie ihn aber nur noch mehr von sich weg.
Ich sehe meine Freunde nicht als Waschlappen, sondern als Männer, die eine Kosten/Nutzen Rechnung gemacht und entsprechende Konsequenzen gezogen haben. Zumal einer davon ein paar Jahre zuvor schon von seiner Frau mit seinem gebrochenem Handgelenk im Stich gelassen worden war. Als Einhändiger Mensch braucht man Unterstützung. Die hat sie ihm verweigert. "Warum musstest Du auch deinen blöden Sport machen". Nach der Geburt hat sie von ihm weit übernormal Unterstützung eingefordert, alles Lästige auf ihn abgeladen, und auf ähnliche Weise moralischen Druck ausgeübt wie Du. Speziell mit dieser Vergangenheit ist das intolerabel.
So sieht's doch aus: Frauen wie Du (und vermutlich die vom FS) können nur eins: fordern.

Ob ein Mann einer Belastung gewachsen ist, hängt davon ab, ob er noch was Gutes zu erwarten hat.
 
G

Gast

Gast
  • #28
So sieht's doch aus: Frauen wie Du (und vermutlich die vom FS) können nur eins: fordern.

Ob ein Mann einer Belastung gewachsen ist, hängt davon ab, ob er noch was Gutes zu erwarten hat.

Ihr kapiert es nicht - oder? Da ist eine Frau mit einer Wochenbett-Depression vom Feinsten krank und ihr redet hier von "fordern" und vom armen Mann, der von seiner Frau ausgenutzt wird und doch nichts davon hat.
Vielleicht hat er ja eine kleine, junge Familie, eine Frau die er liebt und ein kleines Baby? Das ist euch ewig nörgelnden Männer aber egal. Frau macht Probleme - also weg damit. Ich kann nur noch den Kopf schütteln.
 
G

Gast

Gast
  • #29
Hier ist Nr.15

ich bin kein Mann, sondern eine Frau. Mich macht es sprachlos warum viele Männer sich ein Kind machen lassen mit absolut dafür nicht geeigneten Frauen [mod] und dann so jammern.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

Gast

Gast
  • #30
[mod]

Zurück zum Thema ...

Sicher liebt der FS seine Frau. Sonst würde er nicht hier fragen, was er machen kann, sondern gleich gehen - soviel zum Thema "schnell weg damit". Der FS macht es sich nämlich nicht leicht.

Ich halte das mit dem Schock von #18 für eine gute Idee. Ein Schock kann sehr heilsam sein.

Und übrigens ich das, was eine Frau in einer schwierigen Situation braucht bei weitem nicht immer das, was sie glaubt dass sie will.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Top