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Gast

  • #1

Er redet nicht über seine Gefühle und Bedürfnisse !

w.46 habe seit 7 Monaten eine feste Beziehung. Anfangs streichelte,küsste und verführte er mich,natürlich bin ich auch sehr aktiv,sollte ja nicht einseitig sein. Nach ca 4Monaten zeigte er mir immer weniger das er Lust verspürt mit mir zu schlafen. Er sucht ständig meine Nähe wir kuscheln viel, doch er redet weder über seine Gefühle noch über seine Wünsche und Bedürfnisse in der Sexualität.Ich bin eine sehr offene,spontane und leidenschaftliche Frau,liebe es auch oral befriedigt zu werden(und auch wahnsinnig gerne tu,er aber unterbindet),was er bis heute noch nicht gemacht hat,hab schon alles mögliche versucht auf die humorvolle,lustige,zärliche,spontane Art und Weise,keine chance.Ich gehe nicht davon aus das er mich nicht mehr liebt,denn das sagt er mir. Was könnte der Grund sein das er nicht über seine Gefühle u. Bedürfnisse redet und mir nicht mehr das Gefühl gibt das er mich begehrt?
 
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Gast

  • #2
es gibt nur zwei Alternativen: entweder er empfindet wirklich nicht mehr viel für dich (meistens unterbewußt und irgendwann bald kommt die Trennung) oder er kann eben nicht mehr so. Viele Männer können in dem Alter nicht mehr so, das ist normal - natürlich auch schwer zu akzeptieren.
Und das, was hier oft man(n) schreibt, sind überwiegend Lippenbekenntnisse!
Sorry, aber so ist es leider!

m48
 
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Gast

  • #3
Sagen und handeln sind zwei verschiedene Worte. Er hat keine Lust mehr auf Dich, gesteht sich das selbst nur nicht ein. Am Anfang ging es doch auch.

Exakt so war es bei uns (35/37). Bis kurz vor Ende war ich angeblich die große Liebe, auch wenn die Leidenschaft von seiner Seite nachließ. Und dann verkündete er nach einem halben Jahr für mich aus heiterem Himmel, dass er nicht mehr möchte, mich nicht liebt und es aus sei.

Vor wenigen Monaten noch hätte ich das als Blödsinn abgetan, wenn mir jemand gesagt hätte, dass Sex ein Indikator für intakte Beziehung sei.
 
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Gast

  • #4
Ich könnte mir vorstellen, dass er sich vielleicht von Dir überfordert fühlt im Bett und Versagensängste hat? Scheinbar lässt Du ja auch nicht so schnell locker, wenn Du etwas willst, wie z.B. oral befriedigt zu werden oder ihn auf diese Weise zu verwöhnen. Vielleicht ist das jetzt eine Vermeidungsreaktion, mit der er dem Sex aus dem Weg geht?

Ist natürlich schwierig, wenn er über das Thema so gar nicht sprechen mag. Hast Du ihn denn auf nicht fordernde, einfühlsame Weise mal gefragt, wie er sich ein "ideales sexuelles Zusammentreffen" vorstellen würde?

Auch sind die Bedürfnisse nach der Häufigkeit oft verschieden. Meist stellt sich das ja erst nach der flammenden Anfangsverliebtheit raus, während der man kaum die Finger voneinander lassen kann. Wie oft würdest Du denn Sex wollen, wenn es nur nach Dir ginge? Und wie oft habt ihr jetzt Sex?
 
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Gast

  • #5
Tja, sieht so aus, als ob es bei euch beiden doch nicht passt. Ich hatte auch mal EINEN, der sich zum Anfang viel Mühe gab, aber für eine gute und beide Seiten zufriedenstellende Kommunikation über Sex, über Gefühle und Bedürfnisse, hat es bei ihm dann doch nicht gereicht. Er hat mich auch nicht gefragt, was ich mag und was nicht. Ich habe ne ganze Menge versucht, aber ich denke, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.

Ich investiere gerne, aber nicht bis zur Selbstaufopferung. Ich habe mich dann getrennt.

w 47
 
  • #6
Die Fragestellung ist etwas verworren. Worum geht es denn jetzt genau.

CUNNILINGUS
Er vollzieht keinen Cunnilingus. OK, das ist gar nicht mal so selten. Unter jüngeren Männern ist Cunnilingus wohl wesentlich üblicher als unter älteren, aber in keiner Generation ist es selbstverständlich. Ich persönlich genieße Cunnilingus auch sehr, aber man muss einfach wissen, dass es Männer gibt, die Cunnilingus nicht genießen und demzufolge auch nicht ausüben. Es wird das gemacht, was beiden Spaß bringt, und wenn sich ein Mann nicht vorstellen kann, bei einer Frau unten zu lecken, dann ist das eben so. Dafür solltest Du Verständnis aufbringen und keine falsche Erwartungshaltung.

GEFÜHLE ZEIGEN / REDEN
Er redet nicht über Gefühle. Die meisten Männer ZEIGEN ihren Gefühle recht deutlich, wenn man sie zu lesen weiß. Die meisten Männer reden aber nur wenig über Gefühle; das ist also ganz normal und natürlich. Du solltest da nicht mehr erwarten, als ein normaler, gesunder Mann bieten kann. Wenn Männer groß über Gefühle reden, dann entweder um die Erwartungshaltung der Frau zu erfüllen oder aber weil sie Blender und Schleimer sind.

Ich freue mich, wenn seine Augen beim Wiedersehen leuchten, er von innen lächelt, seine aufrichtige Freude beim Wiedersehen einfach offensichtlich ist. Wenn ich spüre, wie gerne er mich berührt, mich streichelt, mich mit Blicken aufsaugt. Wenn wir uns umarmen und uns einfach wohl in den Armen des anderen fühlen, uns streicheln, uns dabei geborgen und wohlig fühlen und erregt werden.

Für mich ist es toll, wenn ich weiß, dass er nachts beim Einschlafen an meinem Hals schnuppert, weil er meinen Geruch mag, wenn er mich mit berührt, weil es ihn je nach Situation beruhigt oder erregt. Ich liebe es, wenn er meine Gefühle erkennt, also wenn er mir ansieht, wie der Tag war, ob ich gut gelaunt oder traurig bin, ob ich was spannendes zu erzählen habe oder gestresst bin. Das ist Empathie, das ist ehrliches Interesse. Ebenso liebe ich es, wenn er das Bedürfnis hat, mir von seinem Tag zu erzählen, von seinen Erlebnissen, welche Erfolge er hatte, welche Streits er geführt hat, was ihn geärgert oder erfreut hat. Das ist für mich Partnerschaft. Wenn das alles so läuft, dann muss er keine weiteren Worte verlieren. Dann weiß ich, wir sind zusammen.

BEDÜRFNISSE ARTIKULIEREN
Ist ein schwieriges Thema -- zu platt sollte man auch nicht seine Bedürfnisse oder Erwartungen äußern. Direkt beim Liebesspiel ist nonverbale Kommunikation am günstigsten, ansonsten kann man bei unverfänglichen, positiv gestimmten Spaziergängen das Thema auf Vorlieben bringen. Während des Liebesspiels sind solche Unterhaltungen im Regelfall kontraindiziert.
 
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Gast

  • #7
FS
Liebe Frederika, danke dir, großartig über Gefühle zu reden tun Männer sowieso nicht, wäre soweit auch kein grösseres Problem für mich wenn er es mir, wie du im 3ten und 4ten Absatz wunderschön beschrieben hast, so wünsche ich es mir, denn es ist sehr schmerzhaft neben einem Mann zu liegen der keine Zärtlichkeiten mit mir austauscht, weil es für mich ist es sehr wichtig sich zu spüren zu streicheln zu küssen, sich zu lieben. Habe ich auch in einem einfühlsamen Gespräch schon erläutert,für mich stellt sich grundlegend die frage,WILL ich diese Beziehung überhaupt noch? denn ich ziehe mich immer mehr zurück, die Freude am Sex geht bei mir langsam verloren.

Zu #3 Er sagt das er den Sex mit mir sehr genießt und ihn toll findet, Probleme mit Versagen hatte er bei mir noch nie. Sex haben wir meist nur am Wochenende obwohl wir nicht sehr weit voneinander enfernt wohnen gibt es keinen spontanen Sex und am Wochenende höchstens 2mal.
Ist mir zu wenig ich liebe Sex, ich liebe es meinen Partner zu verwöhnen, und wenn egal was ich tu immer das Gefühl vermittelt bekomme das ich es nicht richtig tu dann vergeht einem mit der Zeit die Lust(ich glaube zu wissen wie Mann funktioniert aber ich kann schliesslich keine Gedanken lesen) und ich hab auch mitlerweile Angst auf ihn zu zu gehen, habe ihn auch schon ermutigt mir zu zeigen oder sagen was er gerne mag(natürlich dann wenns gepasst hat)
Ach ich hab schon alles probiert und es kann mir keiner sagen das Sex in einer Beziehung nicht wichtig ist.....es ist wichtig.
Lenke ich das Thema beim Kaffee trinken oder beim Spaziergang darauf, bekomme ich einfach keine Antwort.....toll für mich.....schei....für mich.
 
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  • #8
w47
Hallo,
also ich finde meine Beziehung auch nicht so berauschend. Mein Freund ist 52 und ich kenne ihn seit 5 Monaten. Meistens sehen wir uns nur am Wochenende. Am Anfang hat er sehr viel Gefühle für mich gezeigt und mich auch leidenschaftlicher geküsst. Jetzt ist mir in letzter Zeit aufgefallen, daß er ganz stark nach gelassen hat. Er küsst bedeutend weniger,Umarmungen gibt es fast keine mehr und er findet es auch noch für NORMAL. Anscheinend bin ich für ihn immer noch wichtig, aber ich kann doch nicht in den Trott wie ein altes Ehepaar schon leben. Ich werde ihm am Wochenende mitteilen, daß er entweder aus seinen alten Trott heraus kommt oder mich verlieren wird. Ich war 20 Jahre verheiratet und daran ist die Ehe gescheitert, und jetzt will ich nicht schon in diesen Trott kommen.
 
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Gast

  • #9
#7
Bei mir genau das Gleiche, bin total ratlos. Wie ist dein Ultimatum ausgegangen?

Selten sind die Frauen, die so eine emotionslose Beziehung glücklich führen können. Also es ist für mich als Frau ist es ein Gefühl, wie lebendig eingefroren zu werden! Männer können das anscheinend öfter. Ob sie damit wirklich glücklich sind? Ob das dann die typischen Fremdgeher sind, die sich dann ihren diffusen (weil nicht ireflektiert) Manko einfach durch eine neue Eroberung ausgleichen, um sich mal wieder lebendig zu fühlen?

Was tun, wenn der Partner klärende Gespräche über die Partnerschaft ablehnt? Wie kann man einen Mann dazu bringen, sich etwas mehr zu öffnen? Ihn dazu verleiten, persönlicher zu werden? Also einfache praktische Tipps für den Alltag, denn therapieren will ich niemanden, ist nicht mein Job.

Durch "gutes Benehmen loben" vielleicht, da diese Herren oft sehr harmoniebedürftig (= Konfliktunfähig) sind? Ja. Keine Ahnung, stimmt.
 
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  • #10
Er scheint männlichen Geschlechts zu sein, da sind die beiden Gehirnhälften nicht richtig mit einander vernetzt. Erklär Du ihm seine Gefühle. Ich hab schon Frauen gekannt, die mir meine Gefühle erklären konnten, das fand ich wirklich beeindruckend.

m, 35