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  • #1

Emanzipation vs. Old School

Auf der einen Seite hört man in der heutigen schnelllebigen Zeit sehr oft, dass sich Männer eine emanzipierte, selbstbewusste, toughe Frau an ihrer Seite wünschen, die unbedingt finanziell unabhängig und selbstständig ist, mit beiden Beinen fest im Leben steht und weiß was sie will, tough ihre Meinung vertritt, nicht leicht zu haben ist und sich nichts von dem Mann gefallen lässt (damit der Mann dann weiterhin Respekt vor ihr hat, zumindest laut meinen letzten Männererfahrungen).

Auf der anderen Seite soll sie aber nach wie vor typisch weiblich sein wie in der früheren Generation, also bloß keine karrieregeile Frau, die gut arbeitet und super (evtl. sogar besser) verdient als der Mann, lieber (gut) kochen kann und fit im Haushalt ist, Empathie und Gefühle offen zeigt, viel Wärme gibt, Schwäche zeigt und ihn öfter um Hilfe bittet (damit er sich als starkes männliches Geschlecht/Held fühlen kann).

Für mich ist das eher ein Widerspruch. Denn ein emanzipiertes, selbstständiges, toughes Auftreten ist eher das Gegenteil einer typisch weiblichen Art wie man sie im klassischen Sinne kennt.

Was kommt denn wirklich besser an in der heutigen Zeit, liebe Männer? Welcher Frauentyp ist mehr gefragt?
Freue mich auf eure Beiträge.
w30
 
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  • #2
Für mich ist das eher ein Widerspruch. Denn ein emanzipiertes, selbstständiges, toughes Auftreten ist eher das Gegenteil einer typisch weiblichen Art wie man sie im klassischen Sinne kennt.

Liebe FSin,

die männliche Wünsche an uns hast du schön auf den Punkt gebracht und wie du sicher gemerkt hast, läuft es dahin hinaus, dass Männer ALLES wollen: weibliche Eigenschaften, wenn sie zuhause sind und männliche von uns Frauen erwarten, damit ihr Geldbeutel schön zu bleiben kann, ebenso bitte bei Streitigkeiten von Dritten in Ruhe gelassen werden, man könnte auch sagen: Stressfrei in allen Lebenslagen.

Ich Frage mich dann wiederrum: Warum sollte sich Frau sowas antun? Oder: Was bringt mir eigentlich ein Mann außer Stress???

w
 
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  • #3
Also wenn sie nen anspruchsvollen Job hat, der ihr Spaß macht ist das doch erstrebenswert. "Finanziell unabhängig" würde ich so formulieren, dass sie eben nicht über ihre Verhältnisse lebt, meinetwegen kann sie ja z.B. von den Eltern bezuschusst werden, wenn das Geisteswissenschaftler-Doktorandengehalt nicht ganz reicht.
Auf toughness bestehe ich überhaupt nicht. Aber eine Diskussionskultur zu haben und seinen Standpunkt vertreten zu können und Kompromissbereitschaft und einfach erwachsenes Kommunikationsverhalten wünsche ich mir schon.
Kein Mann will ein Heimchen. Aber: Kochenkönnen ist schon ein plus. Und, so chauvimäßig das jetzt ist, wenn sie schlechter kochen kann als ich, bzw. sich effektiv nur von Pizza ernährt, ist das schon ein bisschen ein minus.
Mit Handwerkeln hab ich es jetzt gar nicht; wenn sie lust auf Bohren hat, darf sie sich nach belieben austoben.

Hm, kurz: lieb, erwachsen, klug, selbständig. Kein Hascherl, Prinzesschen, Tussi, aber auch keine Krawallbürste oder Kampfkarrieristin.

m29
 
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  • #4
Kann Gast 1 nur zustimmen, sie wollen alles.

Aber Frauen sind auch nicht besser:
Karriere und Prestige soll er mit sich bringen, aber bloß nicht zu viel Zeit im Job und schön familienorientiert -> der gleiche Quark in grün!
 
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  • #5
Für mich ist das eher ein Widerspruch. Denn ein emanzipiertes, selbstständiges, toughes Auftreten ist eher das Gegenteil einer typisch weiblichen Art wie man sie im klassischen Sinne kennt.

Natürlich, beides geht nicht. Das sehe ich (m) auch als Widerspruch. Oder besser sähe, denn ich kenne kaum einen Mann, der das alles möchte, was du aufzählst.

Was kommt denn wirklich besser an in der heutigen Zeit, liebe Männer? Welcher Frauentyp ist mehr gefragt?

Kann natürlich nur für mich sprechen. Ich habe einen guten Job, kann kochen, putzen und Windeln wechseln (und tu's auch) und möchte genau so eine Frau. Genauso wie Frau von mir erwarten kann, dass ich sie mit dem Haushalt nicht allein lasse, erwarte ich von ihr, dass ich nicht den Rundum-Versorger spielen muss. Also meine Antwort: ich hab's gern emanzipiert, ohne wenn und aber.

Ich habe in der Vergangenheit schon Erziehungsurlaub genommen (nicht nur 2 Monate) und würde es wieder tun. So viel Emanzipation mögen die wenigsten Frauen; meine Beziehung ist letztlich daran zerbrochen, dass ich die klassische Rolle nicht spielen wollte, wenigstens nicht dauerhaft. Frau erwartet doch z.B. wenn Kinder im Spiel sind, dass der Kerl gefälligst ohne Babypause arbeiten und nicht zu knapp Kohle herbeischaffen soll. Emanzipation scheitert oft genug auch an den Frauen, nicht nur an den bösen, bösen Männern.
 
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  • #6
Wer sagt, dass sich alle Männer das Selbe wünschen?

Der eine Mann steht eben eher auf die häusliche Frau, der andere Mann steht eher auf eine aktive Karrierefrau. Kannst du nicht differenzieren? Oder sind für dich alle Männer gleich?
Es steht ja auch nicht jeder Mann auf Wasserstoffblondinen! Oder glaubst du das Märchen auch noch?

Der Begriff "Oldschool" passt für mich höchstens noch auf Männer über 50, die ein Anstands-Hausweibchen suchen, das sie rundum versorgt. Auslaufmodelle an Machos also, die, wenn sie noch Single sind, eh hoffnungslose bachelor boys bleiben.

Eine Waage aus allem scheint mir am Interessantesten. Auch beim Mann. Ein gewissem Maß an Männlichkeit mit bodenständigem Status, gepaart mit der richtigen Sensibilität passt immer, beherrschen aber nur die wenigsten. Ist ja auch nicht jede Frau ein heißer Feger und gleichzeitig eine gute Köchin/treue Seele/whatever.
 
  • #7
Auf der anderen Seite soll sie aber nach wie vor typisch weiblich sein wie in der früheren Generation, also bloß keine karrieregeile Frau, die gut arbeitet und super (evtl. sogar besser) verdient als der Mann, lieber (gut) kochen kann und fit im Haushalt ist, Empathie und Gefühle offen zeigt, viel Wärme gibt, Schwäche zeigt und ihn öfter um Hilfe bittet (damit er sich als starkes männliches Geschlecht/Held fühlen kann).

Ach weißt du, dass ich keine karrieregeilen Menschen mag, hat mit dem Geschlecht nichts zu tun, das gilt ebenso für Männer. Aber das heißt nicht, dass sie nicht beruflich erfolgreich sein darf. Meinetwegen sogar gerne mehr als ich. Ich bin nämlich eher der häusliche Typ, könnte mir gut vorstellen, beruflich kürzer zu treten, mich dafür stärker um Haus und Kind zu kümmern. Das Problem dabei: die meisten Frauen wollen das entweder nicht, oder können nicht, weil sie irgendwelche schlecht bezahlten Orchideen-Geisteswissenschaftler mit Zeitverträgen sind (bin auch auch Geisteswissenschaftler, aber mit gut bezahlter Festanstellung, hatte halt ein glückliches Händchen).
Sie darf gerne gut kochen können, muss sie aber nicht, denn das kann ich ja schon. Sie muss auch nicht unbedingt Schwäche zeigen, nur eben, dass sie Schwächen hat, wie jeder Mensch, und deswegen menschlich ist.
Sie darf Gefühle offen zeigen, sollte aber akzeptieren, dass ich das ebenfalls möchte (nur ganz wenige Frauen können damit umgehen, wenn Männer ebenso Gefühle zeigen wie sie)

Und jetzt kommt der Clou: Ja, ich möchte mich gerne ein bisschen als männlicher Held fühlen, und deswegen wünsche ich mir, dass sie mich ab und zu um Hilfe bittet. Aber ich kann da sehr wohl differenzieren und betrachte das nicht als Zeichen ihrer Schwäche. Ich mag eine Frau, die (obwohl sie es alleine könnte) meine Hilfe erbittet, weil es zusammen eben leichter geht und mehr Spaß macht, die mich um Rat fragt, nicht weil sie ratlos ist, sondern weil sie meinen Rat schätzt.

Eine wirklich starke Frau ist nämlich in der Lage, all das von mir anzunehmen, und muss nicht darauf beharren, dass sie das alles nicht nötig hat. Sie weiß, dass ich weiß, dass sie es nicht nötig hat, bittet mich aber trotzdem, weil sie mich und meine Hilfe schätzt.
 
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  • #8
Hallo liebe FS,

Widersprüche mögen wohl nur in einzelnen Ansichten sein.

Der große Schwerpunkt bei der Emanzipation von Mann und Frau ist darauf ausgelegt, beiden Geschlechtern in allen Bereichen des Lebens ein ebenes Spielfeld zu überlassen ohne Grenzen/Regeln durch vorgefertigte Geschlechterrollen. Die große Ausnahme bildet da wohl die Fortpflanzung, aber alles andere ist echt schon stark erfasst.
Ich denke, es gibt noch einige, die das nicht vollkommen akzeptieren können. Das tolle daran ist, dass man die volle Emanzipation ja nicht akzeptieren muss.

Größtenteils kann man alles in Beziehungen ja auf ein Geben und Nehmen zusammenfassen, sei es bei der Hausarbeit, bei der Aufbringung finanzieller Mittel, Familienplanung, Emotionen, undundund. Emanzipierte Menschen finden bei einem Großteil dieser Themen wohl eine gerade Balance zwischen Geben und Nehmen. Damit meine ich, dass z.B. ein Mann schon mal seine emotionalen Schwächen zeigen kann, oder eine Frau auch mal die starke Heldin sein kann, ohne dass jemand daran etwas anstößig finden darf.
Wenn man allerdings lieber nimmt und wenig zu geben hat in einigen dieser Themen, oder umgekehrt, dann sollte man sich lieber nicht auf eine (sehr) emanzipierte Partnerschaft einlassen. Das meine ich mit dem Müssen von vorhin.
D.h., wie immer die Augen offen halten und Akzeptanz zeigen, wenn es der/die PartnerIn nicht vollkommen emanzipiert "schaffen" sollte. Das gehört mindestens genauso zu einer guten Beziehung ;)
Um auf die Frage direkt einzugehen: Kein Frauentyp ist mehr oder weniger gefragt. Alle Menschen sind gefragt, die zu ihnen passenden Gegenüber zu finden und sich gefälligst zu bemühen!

Als gutes Beispiel, ich kenne ein Paar in meiner Nachbarschaft, wo sie um vieles mehr verdient als er. Deshalb ist sie nach dem Mutterschutz bei beiden Kindern zurück in den Job und er macht 4 Jahre Karenz um sich um die Kinder zu kümmern. Nebenbei arbeitet er noch am Hausbau. Beide sind gute Eltern :)

Ich finde es toll, dass so eine Aushebelung der alten Rollenbilder so gut funktionieren kann. So könnte ich mir das ebenfalls gerne vorstellen.

m,28
 
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  • #9
Ohne die Antworten der anderen gelesen zu haben, dachte ich sofort ... nicht entweder oder sondern alles auf einmal. Aber mal ehrlich, da die Männer an mich solche Ansprüche stellen, suche ich dann auch den Supermann schlechthin. Ist doch mein gutes Recht. Wer dann nichts zu bieten hat, aber große Erwartungen, darf abtraben.

Nagut, das ist gelogen. Mein Partner ist kein Supermann und ich keine Superfrau. Wir sind sowieso raus aus dem Zirkus der Ansprüche und miteinander in unserer Unvollkommenheit zufrieden und glücklich.
 
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  • #10
Ja da hab ich wohl wieder was gelernt hier im Forum. Dass emanzipiert, selbstbewusst, tough und finanziell unabhängig sein, Empathie und Gefühle zeigen ausschliesst war mir bis gerade eben neu, gut zu wissen. Das erklärt auch warum sich hier immer wieder soviele "Elitefrauen" verwundert beklagen, sie fänden keinen Partner und das trotz erfolgreicher Karriere. Karriere ist nicht alles meine Damen!

Ich stehe genau auf diese Frauen wie sie die Fs im ersten Abstatz beschreibt. Ob sie Karrieregeil ist oder mehr verdient als ich geht mir am A**** vorbei und kochen kann ich selbst oder gehe Auswärts essen. Wenn die Frau kein Bock hat zu kochen, koch ich für uns beide oder gehe mit ihr essen. Aber welcher geistig gesund sortierte Mann wählt schon einen gefühlskalten Eisklotz zur Partnerin!? Ich werde da jetzt mal verstärkt drauf achten und sollte sich tatsächlich herausstellen, dass sich diese Eigenschaften wirklich ausschliesen, stelle ich mir lieber 'ne weibliche Marmorstatue ins Wohnzimmer und bleib ansonsten lieber Single, denn das einzige was mein anonsten erfülltes Leben zu einem ausgefüllten leben machen würde, ist emotionale Wärme und das Gefühl der Geborgenheit geben und empfangen zu dürfen und so gehts, hoffe ich doch, den meisten Singlemännern hier.
 
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  • #11
Auf der einen Seite hört man in der heutigen schnelllebigen Zeit sehr oft, dass sich Männer eine emanzipierte, selbstbewusste, toughe Frau an ihrer Seite wünschen, die unbedingt finanziell unabhängig und selbstständig ist, mit beiden Beinen fest im Leben steht und weiß was sie will, tough ihre Meinung vertritt, nicht leicht zu haben ist und sich nichts von dem Mann gefallen lässt (damit der Mann dann weiterhin Respekt vor ihr hat, zumindest laut meinen letzten Männererfahrungen).

Auf der anderen Seite soll sie aber nach wie vor typisch weiblich sein wie in der früheren Generation, also bloß keine karrieregeile Frau, die gut arbeitet und super (evtl. sogar besser) verdient als der Mann, lieber (gut) kochen kann und fit im Haushalt ist, Empathie und Gefühle offen zeigt, viel Wärme gibt, Schwäche zeigt und ihn öfter um Hilfe bittet (damit er sich als starkes männliches Geschlecht/Held fühlen kann).

Für mich ist das eher ein Widerspruch. Denn ein emanzipiertes, selbstständiges, toughes Auftreten ist eher das Gegenteil einer typisch weiblichen Art wie man sie im klassischen Sinne kennt.

Hallo FS,

das ist in der Tat ein Widerspruch, wegen dem ich Frauen wirklich bedaure. Ihr müsst heute alles zugleich leisten.

Im Grunde ist mir der 2. Typ lieber. Das darf man als Mann heute nur kaum noch laut sagen, weil Frauen selbstverständlich emanzipiert sind und eigentlich mehr von Frauenseite seit ein paar Jahrzehnten ein Frauenbild propagiert wird, das eben auf der toughen Karrierefrau beruht. Für mich wäre es völlig ok, wenn eine Frau den Haushalt schmeisst, nebenbei ein paar Stunden arbeiten geht und gut ist es, solange ich Familie als Ziel habe.

Aber natürlich, wenn emanzipiert, dann bitte mit allen Rechten und Pflichten und ohne Rosinenpickerei. Das fängt schon beim Ansprechen an. Da wird dann selbstverständlich wieder der alte männliche Kavalier gesucht, der selbstverständlich bezahlt, der Frau den Hof macht usw. Natürlich muss Frau auch abgesichert werden (s. Parallelthread) und Mann hat alles mögliche zu erfüllen. Es gibt keine Rechte ohne Pflichten. Wenn Frau also Wert auf Emanzipation legt, dann sage ich auch: ich erwarte bei einer emanzipierten Frau auch einen angemessenen Job, angemessenen Verdienst und so weiter. Das ist dann die erste beschriebene Frau, mit der die Beziehung eine andere (nicht: bessere) Qualität hat, man sich ein schönes Leben macht und alles mögliche leisten kann, was mit schlecht ausgebildeten Frauen mit geringem Verdienst nicht geht. Dafür ist bei denen das Leben ruhiger.

Also zusammengefasst: es ist wirklich widersprüchlich. Für mich gehen beide Typen in ihrer Reinform, die "weibliche" Frau lieber, aber wenn emanzipiert, dann bitte auch die unangenehmen Seiten wahrnehmen.
Ich habe mich übrigens auch angepasst. Ich kann wahrscheinlich besser kochen als viele Frauen, schmeiße meinen Haushalt komplett alleine und bin trotzdem beruflich erfolgreich.

m, 46
 
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  • #12
Egal ob Mann oder Frau.

Alle wünschen sich die PERFEKTE Person, die es nicht gibt. Wenn mich eine Frau glücklich macht, zum Lachen bringt und Rückhalt gibt, ist es mir egal, ob diese nun mehr Geld verdient als ich oder umgekehrt. Allein schon das Thema "Wer verdient mehr" verdirbt mir die Laune zum Daten...

Das ist dochalles sowas von unwichtig..
 
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  • #13
Ich (m,49) möchte lieber eine Frau die nicht promoviert ist (ich bin es), aber dafür gut kocht und den Haushalt gut führt. Ich lerne aber überwiegend Frauen kennen die zwischen 40-50 sind und einen gleichaltrigen oder geringfügig älteren Akademiker wollen der ähnlich ist wie sie. Die Erwartungen sind höchst verschieden, aber in der Regel wäre ich derjenige der das meiste Geld bringt und das Haus hat. Der wirtschaftliche Unterschied ist schon erheblich, vom Verhalten sind die Frauen selten auf Anpassung aus. Da ist alles dabei. Einige überlegen mir zu schnell wie sie sich einpassen (in mein Leben); eine andere macht keine Anstalten, ist aber sehr generös.
 
  • #14
Eine Mischung aus Beidem - durchaus möglich.

Tagsüber mit Leidenschaft in ihrer (Führungs-) position, und abends privat ganz Frau, die sich von ihrem Tag erholen kann.

Eine Frau, die abends nach Hause kommt, aus ihrem z.B. Hosenanzug steigt, ein warmes Bad geniest, in ihren (rosa) Bademantel schlüpft und sagt:"Schatz, kannst Du mir den Rücken massieren ?"
= abends weder kochen, waschen noch putzen muß.

Sondern ganz sich selbst sein darf, und nicht die Haushälterin des Mannes.
(Und den Mann nicht tough kommandiert).

Wer Hunger hat, macht sich selber was zu essen - aber kein müssen.
Dann gemeinsames kuscheln auf der Couch, ggf.sich erzählen, was man tagsüber erlebt hat.
ggf. gemeinsam entspannt schlafen gehen, um am nächsten Morgen wieder fit zu sein.

Ja, das ist möglich - wenn man das gemeinsam so will.

Knackpunkt wäre dann der Kinderwunsch. Wer versorgt die Kinder ?
Der Vater kann auch mal Hausmann sein - aber wer oder wie auf Dauer ?
Wenn Keiner von Beiden auf seinen Job + Karriere verzichten will ?

Auch eine betont weibliche Frau kann emanzipiert und selbständig sein.
Selbst in Führungspositionen gibt es die selbstdisziplinierte Managerin, und den Männern ebenbürtig, anerkannt und respektiert. Aber nicht unbedingt die toughe "Befehlerin"

Solche Frauen brauchen nur...... einen dafür emanzipierten Mann.

(m,53 - durchaus so ein Partner)
 
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  • #15
Also mir persönlich sind beide Typen recht :)

Die Karrierefrau und auch die weibliche Hausfrau die kocht :)

Man muss sich mit der jeweiligen Partnerin nur auf bestimmte Dinge einstellen.

Wenn ich als Mann UNBEDINGT bekocht werden möchte und der Mann im Haus sein will, dann kann ich mit der Karrierefrau wohl nicht anbandeln :)

Bei einer Karrierefrau, muss ich wohl damit rechnen, dass ich vieles selbst machen muss, da Frau übers Wochenende geschäftlich weg ist, spät nach Hause kommt, kurzfristig wegen Geschäft treffen mit mir absagt usw. usw.
Eventuell bringt sie noch Arbeit mit und hat weniger Zeit für mich......

Allerdings gehe ich davon aus, dass die meisten Männer eher die Hausfrau wünschen, denn die sind meist unkomplizierter.....
 
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  • #16
FS

Vielen Dank für eure netten Beiträge.
Ja, viele suchen wohl das perfekte, was es nicht gibt. Man sollte sich daher wohl entschieden, lieber Karrierefrau und finanzielle Unabhängigkeit oder eine nicht so gebildete Frau, dafür mehr Zeit im Haushalt. Beides ist meiner Meinung nach zuviel verlangt.

Bestes Beispiel von einer Erfahrung, die ich immer öfter mit unterschiedlichen Männern erlebe.
Mann mit gestandenen mitte 30 Jahren hat nicht (mehr) den Anspruch richtig Karriere zu machen/sich weiter fort zu bilden, hat lieber mehr Freizeit und nimmt seinen durchschnittlich bezahlten Job in Kauf, er möchte aber unbedingt noch Kinder und eine Familie gründen, aber wäre durch seine finanzielle Situation nicht in der Lage ein Kind zu ernähren.
Somit ist er in jedem Fall finanziell auf die Frau angewiesen. Die Frau ist somit gezwungen weiter arbeiten zu gehen, aber gleichzeitig soll sie auch fürs Kind genügend da sein, sprich eine super Mutter sein und nebenbei noch für alle 3 kochen, seine Hemden bügeln etc. Da bin ich ehrlich schockiert was die Männer heutzutage alles für Erwartungen an die Frau haben.
Kein Wunder das viele attraktive & intelligente Frauen dann lieber Single bleiben (wollen)...
 
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  • #17
Ich finde, Du vermischst hier einige Dinge. Klar voneinander abzugrenzen sind meiner Meinung nach die beruflichen Anforderungen an die moderne Frau einerseits und die charakterlichen Anforderungen an eine mögliche Partnerin andererseits.

Wahrhaftige Karrierefrauen lasse ich mal bewusst außen vor, weil diese nur eine sehr kleine Gruppe ausmachen und bei der Partnersuche auf Probleme stoßen, die den Rahmen des Themas sprengen würden.

Meine "Leistungsanforderungen" an eine Frau, im beruflichen wie im privaten, würde ich wie folgt beschreiben:

Bestenfalls sollte ihr der gewählte Beruf Freude bereiten, aber auf jeden Fall ein geregeltes Einkommen einbringen. Wie hoch dieses ist, interessiert mich nicht. Wichtig ist nur, dass sie willens und fähig ist, für ihr eigenes Leben aufzukommen.

Im Haushalt sollte sie sich zu 50 % in allen anfallenden Bereichen einbringen können (Ausnahme sind hier die handwerklichen Gebiete). Falls Ehe und Kinder folgen sollten, müsste hier ggf. übergangsweise eine neue Regelung für die Arbeitsteilung gefunden werden.

Meine "charakterlichen Anforderungen":

Frauen sind für mich das warmherzige, fürsorgliche, gefühlvolle, empathische und auch verletzliche Geschlecht (ob diese in meinem Kopf verankerte Vorstellung von einer Frau tatsächlich zutreffend ist, sei mal dahingestellt). Entsprechend sollte sie sich auch verhalten, falls sie mein Interesse wecken will. Beschreibt sich eine Frau als "tough" oder als jemanden "der sich nichts gefallen lässt", bimmeln sofort sämtliche Alarmglocken. Das bedeutet meiner Erfahrung nach nichts Geringeres als Zickigkeit und Herrschsucht (niemals habe ich es anders erlebt).

Zusammengefasst suche ich also eine Frau, die einem geregelten Arbeitsleben nachgeht, sich zu 50 % im Haushalt einbringt und ein klassisch-feminines Wesen hat. Ich sehe da weder einen Widerspruch, noch eine überzogene Erwartungshaltung meinerseits.

Übrigens lässt sich der Erhalt weiblicher Charakterzüge durchaus mit einer steilen Karriere vereinen.
 
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  • #18
Das sind doch Extremen. Wieso kann man die eigentlich nicht verbinden? Eine toughe Frau auf der Arbeit zu sein und dabei aber sich zu Hause entspannen und den Mann führen lassen? Die Maske ablegen und die warme, emphatische Frau werden? Das ist möglich, das sehe ich an meiner Familie und an vielen anderen Familien in meinem Land.
Zu Hause muss die Frau doch gar keine Zähne zeigen und sich Respekt erkämpfen, für seine Rechte kämpfen...Man sollte auch weiser sein...genauso wie wir Frauen ständig Bestätigung und Komlimente brauchen, wollen sich die Männer eben wie Helden fühlen. Ja, die Männer sind auch menschen und haben ihre Bedürfnisse. Wenn man diese komplett missachtet oder sich gegen die Natur verhält, soll man sich nicht wundern, wenn der Mann zu einem Waschlappen mutiert.
Das kann man alles in der Arbeitswelt. Aber welcher Mann duldet denn so ein Verhalten zu Hause.
Wieso denken Leute nur Extreme?
Kein Mann steht auf Karrierefrauen. Und ich kann sie in dieser Hinsicht verstehen..

w(29)
 
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  • #19
Was nützt mir eine Akademikerin, die nicht richtig kochen kann außer Nudeln ins Wasser zu schmeißen und ne Dose Tomaten aufzumachen und aufzukochen? Mir ist eine Nichtakademikerin lieber, die aber toll Kochen kann, den Haushalt gut im Griff hat. Das bedeutet nicht, dass ich da nicht mithelfe, wenn wir beide volltags arbeiten gehen aber nur eine Akademikerin ohne Kochkünste und die den Haushalt nicht schmeißen kann, das wäre für mich nichts!
 
  • #20
Ich verstehe das Problem überhaupt nicht, wenn beide gut verdienen kann man sich doch locker einer Haushälterin leisten, die putzt und kocht.. das kostet nicht die Welt und ein Problem ist vollkommen eliminiert.
Eine andere Lösung ist, sich eine Wohnung zu nehmen mit einem zusätzlichen Zimmer und dort eine ausländische Studentin wohnen zu lassen, die statt Geld eben arbeitet (kochen, putzen, Kinder hüten (+Fremdsprache)).

Für dem Charakter gibt es keine so einfache Lösung, viele Frauen werden halt einfach sehr spät bis nie erwachsen und glauben es geht mit 30 noch genau so wie mit 12, dass alles nach ihren Willen geht, wenn sie nur genug Druck machen.
Viele haben auch ein grundsätzliches Unverständnis der Emanzipation, es bedeutet nicht alles machen zu müssen, was ein Mann tut, es bedeutet auch nicht alles zu können was ein Mann kann und es als ungerecht zu empfinden, sich keinen Penis wachsen lassen zu können.
Es geht dabei nur um die Option etwas tun zu dürfen und darüber über sich selbst bestimmen zu dürfen.
Es geht nicht darum wie besessen alle Möglichkeiten auszuschöpfen und sein "Frau sein" darüber zu definieren, Männern die Stirn zu bieten und ständig beweisen zu müssen "das kann ich auch" .
Es geht auch nicht darum die eigenen "Pflicheten" dem Mann aufzuhalsen um selbst nichts mehr tun zu müssen.
Es geht einfach nur darum, dass man einer Frau etwas nicht verbieten oder ihr eine Fähigkeit abspricht nur weil sie eine Frau ist.
Der wahre durchbruch der Emanzipation ist doch schon längst passiert, Frauen dürfen wählen, studieren, autofahren, sport betreiben, alkohol trinken und rauchen, ihren Partner frei wählen und arbeiten. Sogar frei über ihren Körper bestimmen und sagen "ich will keine Kinder".
DAS war der Grundgedanke der Emanzipation und der ist zu 100% erfüllt.
Inzwischen ist es aber bereits so aus dem Ruder gelaufen, dass es wahrscheinlich bald Männerrechtsorganisationen gibt.
 
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  • #21
Ja, wir Männer wollen alles. Den Widerspruch sehe ich aber nicht. Mir ist noch keine beruflich erfolgreiche Frau begegnet, die weniger weiblich war als die erfolglosen, ich habe auch nie feststellen können, dass intelligente Frauen schlechter kochen oder weniger warmherzig sind als intellektuell anspruchslose Frauen. Ganz im Gegenteil. Wer selbst im Beruf seine Frau steht, versteht den Mann, wenn er Probleme hat, besser, ist eine loyalere und stärkere Partnerin und keine Nervensäge, die in Krisen darauf verweist, dass der Mann das Geld heranschaffen muss, weil die Frau zuhause die Bratkartoffeln wendet. Stärke, Intelligenz und Fleiß sind für mich kein Widerspruch zur Weiblichkeit, sondern gehören dazu.
 
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  • #22
schon lustig, eigentlich gleichen sich alle Antworten sehr.

Frauen meinen,daß ein Mann Alles von Ihnen will und Männer wollen eigentlich eine Frau,die genau einen Millimeter unter Ihnen steht.

Ich kann das ganze Emanzipationsgequatsche einfach nicht mehr hören, weil ich es einfach für selbstverständlich halte, daß jeder gleiche Rechte und gleiche Pflichten hat.

Und doch hat mich Mutter Natur und die Sozialisierung in eine Rolle gepreßt, die ich mit jedem Jahr schlechter ausfüllen kann.
Das Streben nach vollständiger Gleichheit in allen Bereichen hat den Frauen letztendlich doch nur Vorteile in materieller Hinsicht und Status gebracht, die emotionale Seite geht nämlich gerade gewaltig den Bach runter.

Ja, ich will das Gefühl haben,der Größere und Stärkere zu sein,auch wenn es vielleicht garnicht so ist.
Schaut auch doch bloß mal an, wie kluge Frauen gute Ehen geführt haben.
Der Mann dachte, er wäre das Familienoberhaupt und letztendlich war es eben doch die Frau.

Ich will eine kluge,zärtliche und warmherzige Frau und Karrierefrauen gehen mir meilenweit am Arsch vorbei.
Auch wenn es in diesem Forum oft so dargestellt wird,ich kenne in der Wirklichkeit nicht einen einzigen Mann,der anders denkt.

m
 
  • #23
Was kommt denn wirklich besser an in der heutigen Zeit, liebe Männer? Welcher Frauentyp ist mehr gefragt?

Nun was denn? Für die einen die Bewahrerin von Haus und Hof, für die anderen eben die auf gleicher Augenhöhe. Es gibt Männer die es brauchen bewundert und umsorgt zu werden und es gibt welche die das ganz und gar nicht wollen. Es bringt absolut nichts sich den Anforderungen einiger weniger (für das Komplettpaket) anpassen zu wollen. Du bist was Du bist und braucht den Mann der genau das haben will.

Im übrigen halte ich es für ausgemachten Unsinn dass ein Mensch der im Beruf bestens organisieren kann genau dieses im Haushalt nicht können soll. Meine Oma nannte das "mit Erfolg nicht können". Kochen, putzen, Wäsche ist nun wirklich keine Magie, jemand der Maschinen konstruiert, Kinder unterrichtet, etc. was Akademiker im Job so alles tun dürfte damit auch nicht überfordert sein wenn er denn will.

dass sich Männer eine emanzipierte, selbstbewusste, toughe Frau an ihrer Seite wünschen, die unbedingt finanziell unabhängig und selbstständig ist
Nun das tun eben nicht alle Männer, UND es schliesst nicht aus das diese Erfolgreiche Frau (Erfolg heisst für mich dass die das was Sie tut mit Freunde und Gut macht, muss keine Karriere sein) nicht auch Empathisch und Liebevoll sein kann.

Ich glaube das das Problem Heute auch sehr von den Studierten Frauen hängt. Weil sehr viele partout keinen unter Ihrem eigenen Karriere- und Ausbildungsstand haben wollen. Das hat in Zeiten funktioniert als 90% der Studierenden Männern waren, Heute sind es zu 60% Frauen. Das heisst dass zwangsläufig einige davon einen weniger ausgebildeten Partner akzeptieren müssen. Und bitte nicht über DIE Männer heulen die es angeblich brauchen höher zu stehen- das ist Heute nämlich nicht mehr die Mehrheit.
 
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Griet

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  • #24
Es gibt Frauen die nahezu jede deiner (FS) aufgeführten Verhalten- und Wesenzüge authentisch, tatsächlich in sich und nach Draussen tragen. Nicht auf den ersten Blick ersichtlich, da niemals in eine Schublade zu stecken.
Diese sehr komplexen Persönlichkeiten gehen aber häufig mit einer gewissen Sprunghaftigkeit und Schnellgelangweiltheit Hand-in-Hand. Ausserdem sind sie mit den meisten Menschen nicht kompatibel da extrem und für alles was nicht match-t unglaublich kompliziert.
Wer eine solche Frau an seiner Seite wissen möchte, sollte es verstehen diese im gleichen Maße zu inspirieren, sonst sind diese Frauentypen schnell gelangweilt und .. weg.
 
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  • #26
An FS,

sehr interessanter Thread. Ich sehe hier, dass jeder Mann auf etwas anderes steht, es kommt nur darauf an, dass sich die beiden richtigen finden. Das heißt aber wiederum, dass man solche Ansprüche und Erwartungen vor einer Beziehung klar kommuniziert, sonst gibt es ein böses Erwachen.

Ich selber bin der Meinung, das alte Rollenbild, es ist wie wenn man ein Stück von Shakespeare etc. spielt. Alle Rollen sind vorgegeben, es gibt wenig Spielraum.

Das neue Rollenbild, neuer Mann, neue Frau, es kommen 2 Menschen zusammen und beide müssen ihr Stück selbst schreiben. Nichts ist vorgegeben, alles kann, nichts muss. In dieser Situation bin ich, es ist einerseits aufregend, aber sehr spannend.

Fängt an mit der Aufgabenteilung zuhause, wer macht was, er kocht besser, ich mache lieber sauber, wer kümmert sich um Pflanzen etc.?

Wir verdienen sozusagen gleich wenig, von daher gibt es auch da keine Diskussion, es gibt eine Haushaltskasse und wir laden uns gegenseitig ein oder bringen uns auch mal was mit.

Was ich allerdings festgestellt habe: Männer haben nach wie vor ein Problem mit Frauen, die sich nicht unterbuttern lassen in Diskussionen. Ich meine jetzt nicht zickig sein, sondern bei sachlichen Diskussionen. Wenn eine Frau auf ihrer Meinung besteht, macht das den Männern mehr Angst, als wenn ein Mann dies täte. Da landet man schon mal in der Schublade Krawallbürste :) Da liegt noch viel an Männern, sich von dem 100% weichen Frauenbild zu verabschieden. Die Zeiten, als Frauen hinter ihren Männern stehen, sind ja defintiv vorbei, hallo aufwachen!

Dafür ist es schön, zu wissen, dass einige Dinge.. ja die lasse ich den Mann machen, Du kennst Dich besser aus damit, mach das.. anderes Mal ist es anders herum.

Und genau das macht eine moderne Beziehung spannend, der Wechsel von geben und nehmen, von mal nachgiebig, aber in manchen Dingen unnachgiebig, für beide, Mann und Frau.

w, 41
 
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  • #27

Hallo? Ist Dir schon einmal aufgefallen, daß die Männer dieser Welt nicht alles nur Klone eines einzigen Mannes sind? Und folglich auch nicht alle dasselbe wollen? Statt allen Männern gleichermaßen gefallen zu wollen, was nun einmal weder sinnvoll noch überhaupt möglich ist, solltest Du Dich lieber erst einmal darauf besinnen, was Du selber möchtest: einen Mann, der eine Frau nach klassischem Rollenverständnis sucht oder einen, bei dem Du gleiche Rechte und eben auch gleiche Pflichten hast.
 
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  • #28
Wenn eine Frau auf ihrer Meinung besteht, macht das den Männern mehr Angst, als wenn ein Mann dies täte.

Natürlich, und das hat auch handfeste Gründe. Für viele Frauen gibt es typischerweise nur eine Interpretation eines Geschehens, und darauf hat sie genau eine Antwort. Einem Mann, der viel mehr nach links und rechts schaut, viel mehr Optionen und mögliche Irrtümer in Betracht zieht, macht dieses dogmatische Beharren natürlich Angst, nämlich davor, daß die Frau sich zum Nachteil aller Beteiligten damit durchsetzen könnte.

Emanzipation allein genügt nicht, wenn die Frau mit entscheiden will, muß sie auch qualifiziert und durchdacht entscheiden können. Hat sie diese Fähigkeit nicht, sollte sie sich besser jemanden suchen, bei dem sie die klassische Rolle einnehmen kann.
 
  • #29
Und jetzt kommt der Clou: Ja, ich möchte mich gerne ein bisschen als männlicher Held fühlen, und deswegen wünsche ich mir, dass sie mich ab und zu um Hilfe bittet. Aber ich kann da sehr wohl differenzieren und betrachte das nicht als Zeichen ihrer Schwäche. Ich mag eine Frau, die (obwohl sie es alleine könnte) meine Hilfe erbittet, weil es zusammen eben leichter geht und mehr Spaß macht, die mich um Rat fragt, nicht weil sie ratlos ist, sondern weil sie meinen Rat schätzt.

Eine wirklich starke Frau ist nämlich in der Lage, all das von mir anzunehmen, und muss nicht darauf beharren, dass sie das alles nicht nötig hat. Sie weiß, dass ich weiß, dass sie es nicht nötig hat, bittet mich aber trotzdem, weil sie mich und meine Hilfe schätzt.

Du hast viel verstanden, Kompliment!

Ich finde, dass die jüngeren Männer erheblich besser mit diesem Spannungsfeld zwischen den Geschlechtern umgehen. Vor 30/35 Jahren war es extrem schwierig für ein solches Zwitterwesen (sehr weibliche, emotionale Frau, die mit 24 Jahren Chefin von doppelt so alten Männern war und diese mit Charme und leichter Hand führte, mit Minirock herumlief und Motorrad fuhr) einen passenden Partner zu finden - heute gibt es viele solcher Frauen und viele Männer können leben damit, schätzen es sogar.

Ich sehe es an den Freunden meines Sohnes - sie sind stolz auf ihre eigenwillige Freundin, stecken auch mal zurück und setzen sich mal durch. Das wird, auch wenn es noch dauert.
 
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  • #30
Frau braucht Mann um einfach nur glücklich zu sein und Mann braucht Frau um glücklich zu sein.
Geld spielt da keine Rolle.
 
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