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Gast

  • #1

Eltern vorstellen...wann?

Ich pflege im Gegensatz zu meinem Partner eine enge Bindung zu meinen Eltern.

Wann ist es soweit Ihn meinen Eltern vorzustellen?

Wir sind jetzt drei Monate zusammen.

Seine Eltern kenne ich auch noch nicht, sie wohnen allerdings auch 800km weit entfernt.
 
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Gast

  • #2
Kommt ja wohl auf den Partner und/oder die Eltern an. Ich meide meine Eltern nicht, aber ich weiss auch, was es für schwierige Charaktere sind. Eine Partnerin hätte glaube ich erst einmal Schonzeit, nicht, dass sie noch vergrault wird.
 
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Gast

  • #3
dann, wenn ER Deine Eltern kennenlernen will. Idealerweise stellt er Dir vorher seine vor, aber ok 800 km sind ein gutes Stück.
 
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Gast

  • #4
Wenn Du sie noch nicht kennengelernt hast, wird es Zeit. Meine Erfahrung ist, wer sie nach 3 - 4 Monaten nicht vorstellt, meint es auch nicht sooo ernst! Und wenn der Partner auch nicht danach fragt, ist das schon bedenklich. Da spielt auch die Erntfernung keine Rolle. Wer wirklich interessiert ist, möchte auch die Eltern vorstellen bzw die Eltern der Partnerin kennenlernen! Normal sollte das schon passiert sein. Wer nicht danach fragt oder die eigenen Eltern nicht vorstellt, dem bist Du dann auch nicht wirklich wichtig.
 
  • #5
Hallo FS,

wann du ihm deine Eltern vorstellst, würde ich immer unabhängig davon machen, wann er dir seine vorstellst, denn das sind einfach andere Faktoren und Konstellationen, das kann man nicht miteinander vergleichen.

Im Allgemeinen würde idh sagen, dass es davon abhängig, wie oft man selbst überhaupt die Eltern sieht. Ich habe die Eltern von meinem Freund bereits nach zwei Monaten kennengelernt, da sie in der selben Stadt wohnen. Während ich mein Freund meine Eltern erst nach einem Jahr vorgestellt habe, denn meine Eltern wohnen weit weg, haben selbst eine Hand voll zu tun und ich sehe sie nur alle drei Monate mal.

Ich finde es gut, dass dein Freund dich darauf drängt, denn diese Entscheidung liegt alleine bei dir, du kennst deine Eltern und euer Verhältnis am besten, du weißt, wann es angemessen ist, euch vorzustellen. Machst so, wie du dich am meisten dabei wohlfühlst.

Ich würde mir bei ihm, gerade bei dieser Entfernung alles unter einem Jahr keine Sorgen machen, wenn es darüber geht, kannst du vorsichtig fragen, ob er Probleme erwartet. Aber wenn man die Eltern selbst schon nicht Teil deines Alltags ist, dann haben viele Menschen nicht die Eile den Partner die Eltern vorzustellen.
 
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Gast

  • #6
Also ich habe zuerst die Schwester meines Freundes kennengelernt. Ihre Meinung von mir war ihm sehr wichtig. Das war nach ca. 4 Wochen. War auch für mich sehr interessant, wie seine Schwester ist und wir haben uns sofort super verstanden.
Nach ca. 3 Monaten habe ich dann seine Eltern und kurze Zeit später auch seine Großeltern kennengelernt.
Meine Familie habe ich ihm auch Stück für Stück vorgestellt. Zuerst meine Schwester und meinen Bruder, dann nach 5 Monaten habe ich ihn zu einem größeren Familienfest mitgenommen, wo er neben meiner Mutter sogar meine Großeltern, Tanten, Onkel, Cousinen usw. getroffen hat. Aber das war total entspannt, meine Familie ist sehr offen und umgänglich.
Lustigerweise hat er mir an dem Abend nach dem Familienfest (also nachdem er "meine ganze Bagage" kannte) zum ersten Mal gesagt, dass er mich liebt.
Das hat mich in meiner Meinung bestätigt, dass es das Gesamtbild einer Person abrundet, wenn man die Verhältnisse kennt, aus denen jemand kommt. Und damit meine ich nicht Geld, sondern menschliche Werte, Wärme, Familienzusammenhalt usw.

w, 28 (seit 2 Jahren Beziehung)
 
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Gast

  • #7
Fast wie zu Teenager-Zeiten hab ich bei meiner letzten Freundin die Eltern beim Mittagessen nach unserer ersten gemeinsamen Nacht bei ihr kennengelernt. War erst nervös, weil mir die Situation schon etwas peinlich war, aber die Eltern waren sehr angenehme Personen. Muss dazu aber auch sagen, dass wir für uns schon vorher die Beziehungsfrage geklärt hatten.

m28
 
  • #8
Meine Eltern sind stockkonservativ elitär und zu 2/3 Tel Ausländer .. Als mich meine Partnerin fragte warum ich sie nicht gefragt habe ob sie zu Weihnachten mitkommen wollte antwortete ich

"Weil ich sich sehr sehr liebhab.."

=)
 
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  • #9
Wie es sich ergibt. Aktuell sehe ich meine Eltern ein- bis zweimal im Jahr und extra dafür hinfahren würde ich nicht.

Meine Familie klemmt da auch nicht sehr aufeinander. Mir persönlich ist sowohl die Meinung meiner Eltern über meine Freundin als auch die Meinung meiner Freundin über meine Eltern egal. Sie ist ja schließlich meine Freundin und nicht die meiner Eltern. Und wenn es knatscht, werfe ich mich eben dazwischen.
 
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Gast

  • #10
ich finde, der richtige Zeitpunkt ist jetzt.
Es muss ja kein hochoffizieller Antrittsbesuch sein. Das ist so schrecklich aufregend für alle Beteiligten.
Ihr zwei - Dein Freund und Du - könnt Deine Eltern ja einfach mal zu einer Tasse Kaffee zu Euch einladen.
Viel Spaß zusammen.
w55
 
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Gast

  • #11
Wie alt seid Ihr?

Als Teenager war das ziemlich wichtig, mit Anfang 20 auch noch und danach wurde das 'wann' lerne ich die Eltern kennen zunehmend weniger wichtig...
Wichtig ist zunächst einmal die Beziehung zu meinem Partner!

Es ergibt sich - am besten zwanglos und nicht erst in Rahmen eines Familienfestes/Geburtstages.
 
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Gast

  • #12
Ich glaube nicht, dass es hier eine Regel über den Zeitpunkt gibt. Ich würde die gegenseitige Vorstellung dann (langsam) angehen, wenn eine Seite den Wunsch äußert, sich kennenzulernen und die andere Seite damit einverstanden ist. Wenn das nach 3 Monaten der Fall ist - ok. Wenn es einem halben Jahr soweit ist, auch gut.
 
  • #13
Ich würde ihn bei der nächsten passenden Gelegenheit vorstellen. Das kann völlig formlos ablaufen, z.B. wenn du deinen Eltern was vorbeibringen willst - dann würde ich ihn einfach mitnehmen so nach dem Motto: "Ihr seid gerade auf dem Weg irgendwo hin und bringt das deshalb mal schnell gemeinsam vorbei. Und übrigens: Der Mann heisst ... und ist seit 3 Monaten mein neuer Partner".
 
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Gast

  • #14
Er hat mir seine Eltern per Skype vorgestellt, ohne mich zu fragen, ob ich den Zeitpunkt überhaupt für richtig halte. Für mich war das etwas unangenehm. Ich hätte es viel besser gefunden, wenn er mich nicht vor vollendete Tatsachen gestellt hätte, sondern ich vorher gefragt hätte bzw. abgesprochen hätte.

Denn sein Verhalten zu mir war schon ambivalent, so dass ich mich zurück zog, nachdem ich ihm meine Beobachtungen mitteilte, aber ich von ihm keine Antwort darauf hin gab. Es gab noch andere komische Verhaltensweisen seinerseits, z.B. unloyales Erzählen über seinen besten Freund und seine Ehefrau. Das mag ich überhaupt nicht.

Wir haben inzwischen keinen Kontakt mehr. Ich habe taktvoll schnellstmöglichst die Bekanntschaft beenden können, weil er doll krank geworden ist und ich ihn frei gab, damit er sich voll auf sich konzentrieren kann. Darauf hat er auch nicht groß reagiert. Gut, wir kannten uns auch erst ein paar Wochen.

w