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  • #1

Einsamkeit in der Fernbeziehung. Wie damit umgehen?

Hallo :)
Mein Freund und ich sind jetzt 4 1/2 Jahre zusammen. Vor einem halben Jahr musste er jobbedingt umziehen (ich wohne in einer Studentenstadt, und er hat dort leider nichts gefunden) Wir haben auch vorher immer getrennt gelebt uns aber meist mehrmals die Woche gesehen. Die Fernbeziehung war aber zu Anfangs trotzdem kein Problem: wir beide waren die Woche über ausgelastet, er im Job, ich im Studium und so konnten wir das Wochenende genießen, haben uns die Woche über aber nicht allzu sehr vermisst. Nur seit Corona hat sich das geändert. Zu Anfang habe ich wieder bei meinen Eltern gelebt, aber zum Semesterbeginn bin ich wieder in meine Wohnung gezogen (da wurde es doch ein wenig zu viel bei der Familie). Nur fühle ich mich zur Zeit sehr einsam. Ich höre alle Vorlesungen und Seminare online, schreibe sogar die Prüfungen online. Meine Freunde sehe ich, aber eben nicht so oft wie sonst. Hinzu kommt der Stress (Klausurenphase) und dass wir uns wegen meinen Klausuren, die zT am Wochenende sind und seinem Notdienst noch weniger als sonst treffen können . Ich merke dass mich die Fernbeziehung seit Corona und jetzt da ich nicht mehr bei meinen Eltern lebe doch um einiges mehr belastet. Dauerhaft bei meinen Eltern bleiben möchte ich aber auch nicht.
Habt ihr ähnliche Probleme mit Corona, Home Office und "Fernbeziehungssehnsucht"? Wie geht ihr damit um?
 
  • #2
Dein Problem ist eine Frage der Einstel!ung! Niemand will einsam sein. Dabei kann es so schön sein. Und zwar dann, wenn einsam sein nicht Einsamkeit, sondern glückliches Alleinsein bedeutet.
Wer ganz bei sich ist, in Balance mit Seele, Geist und Körper lebt, kennt dein Problem nicht, vielleicht will dir Corona einfach nur sagen, dass du an deiner Persönlichkeit noch arbeiten darfst! Mit sich selber permanent alleine mit großer Freude klar kommen und sich dabei selbst im Glück und in der Fülle sich fühlen, hält sich gut aus, darum geht es letztendlich, frei und unabhängig zu sein!
Einsamkeit und Alleinsein, beide Wörter beschreiben oberflächlich die gleiche Situation. Dabei sind sie in der Realität genau das Gegenteil.
Einsamkeit sagt: Ich fühle mich einsam. Ich brauche jemand anderen, um mich gut zu fühlen.
Alleinsein sagt: Ich bin alleine und fühle mich pudelwohl. Ich brauche niemand anderen, um glücklich zu sein.
Der Unterschied liegt also darin, mit welcher Perspektive und mit welcher Einstellung du auf die Situation schaust.
Alleinsein ist dein natürlicher Zustand. Und er kann so erfüllend sein, falls du bereit bist, ihn zuzulassen. Ich drücke dir meine beiden Daumen, dass du das auch schaffst!
 
  • #3
Hi,

also ich kann deine Einsamkeitsgefühle verstehen. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Natürlich bist du sicherlich auch mal gern alleine. Jedoch dauerhaft ist das für keinen Menschen gut.
Es ist nicht schön im Homeoffice die Vorlesungen zu hören und danach ans lernen zu machen. Klar fällt einem da die Decke auf den Kopf.

Ich hätte folgende Tipps um diese Zeit zu überbrücken:

- Verabrede dich mit einer oder mehreren Kommilitonen zum lernen. Du bist sicherlich nicht die Einzige, der es momentan so geht. In einer Lerngruppe, einem Team, lernt es sich oft auch leichter. Da kann man sicherlich genug Abstand halten. Die Fenster können offen sein im Sommer. (Gruppen bis zu 10 Personen sind erlaubt)
- Lade eine Freundin oder Kommilitonin zum Frühstück zu dir ein.
- Auch wenn das mit den Eltern mal zu viel wird, kannst du zwischendrin mal für zwei Tage zu ihnen fahren. Du brauchst das Gefühl der Geborgenheit. Es gibt dir auch Mut und Sicherheit vor den Prüfungen.
- Das Wetter ist schön. Geh oft spazieren zwischen den Lernphasen. Gönne dir auch Auszeiten, die du draußen verbringst. Triff dich Abends zum Boccia spielen mit einem Gläschen Wein und Knabbereien.
- Lerne am See. Das Baden bzw. Liegen am See ist in Corona-Zeiten momentan erlaubt. Zumindest in meinem Bundesland. Dort herrscht eine entspannte Geräuschkulisse, die dich weniger einsam fühlen lässt.
- Geh an Regentagen in die Bibliothek, welche wieder geöffnet sein dürften. Höre die Vorlesung dort, oder lerne dort. Das gibt dir einen besseren Tagesrhythmus. Es grenzt die Vorlesungsphase von der Lernphase im Homeoffice ab.
- Skype mit deinem Partner am Abend.

Das Problem ist ja nicht die Fernbeziehung. Die hatte ja gut funktioniert. Das Problem ist deine Isolation in dieser Studi-Wohnung und die fehlenden Vorlesungen im Hörsaal. Die Tagesstruktur und Kommunikation ist dadurch gestört. Also versuche diese aufzulockern.

Viel Erfolg bei den Prüfungen.
 
  • #4
Ja, ich hatte ähnliche Probleme.
Keine Fernbeziehung, aber ich bin aktuell in Elternzeit. Durch Corona war ich 12 Wochen, ich glaube sogar deutlich mehr, völlig isoliert mit kleinem Baby zu Hause. Kein Einkaufen (Kinder waren hier nicht mehr gern gesehen), keine Freunde, keine Verwandten, nichts. Nur darauf warten, dass mein einzig noch verbliebener realer erwachsener Kontakt - mein Mann - von der Arbeit nach Hause kam.
Es war ein schleichender Prozess und erst habe ich es nicht gemerkt, aber mein Gemütszustand verschlechterte sich nach und nach deutlich. Nicht in Richtung Depression, aber ich war sehr schnell reizbar, hatte schlechte Laune, fühlte mich allein gelassen und überfordert mit einem oft nörgeligem Baby. Andere Verpflichtungen taten ihr übriges.

Besser wurde es für mich als wir beschlossen, unsere Eltern wieder zu treffen und seit letzter Woche eine Freundin, die ebenfalls ein Baby hat.
Bei mir waren es also tatsächlich die Sozialkontakte, die mir fehlten. WhatsApp und Co. können eben auf Dauer keinen realen Kontakt ersetzen. Seitdem bin ich entspannter, was sich auch auf unser Kind überträgt und selbst wenn es mal wieder schlecht drauf ist, kann ich das gelassener hinnehmen.

Aktuell werden mehrere Studien durchgeführt, wie sich Corona und die damit verbundene Isolation auf die Psyche auswirkt und Depressionen begünstigt. Wir sind also vermutlich nicht die einzigen, denen es so geht.

Wenn es dir dadurch besser geht, treffe dich wieder mehr mit Freunden, deinen Verwandten und deinem Freund. Man kann die Abstandsregeln trotzdem einhalten. Corona wird uns noch mindestens bis zum Frühjahr nächsten Jahres begleiten. So lange hält es keiner aus, sich sozial völlig zu isolieren.
Falls jetzt einige meinen, auf mich eindreschen zu müssen: ich halte die Regeln weiterhin ein. Bisher vermutlich mehr, als die meisten anderen. Nur meine Tochter habe ich mit dem anderen Kind spielen lassen, nachdem sie monatelang außer Mama und Papa keine anderen Menschen, insbesondere keine Kinder, mehr gesehen hat. Bald hat sie Eingewöhnung in der Kita und wird dort auch mit anderen Kindern ohne Abstand spielen. Das ist auch wichtig und gut so!

W34
 
  • #5
Ich kann gut alleine sein, brauche auch die Zeiten für mich.
Da mache ich dann, wonach mir ist, und wenn es nichts ist. Tut auch gut.
Das mache ich sehr bewusst, Zeit, wo ich bei mir, mit mir bin. Ohne Müssen.

Aber mir ist die Zeit mit meinem Partner wichtig - es muss für mich ausgewogen sein.

Bei Euch hat sich ein Ungleichgewicht eingestellt, es passt nicht mehr.
Also mal überlegen, wie Ute Perspektiven sind?
Du wirst nicht ewig studieren - was dann?
Weiter Fernbeziehung? Ist vielleicht eben nicht Deins. Nebeneinander wohnen, zusammen?
Was wollt Ihr? Weitere Perspektiven? Familie?

Einsamkeit und Alleinesein sind für mich völlig unterschiedliche Sachen.

Das Gefühl Einsamkeit ist ein Mangelgefühl - das kann auch innerhalb einer Partnerschaft entstehen, weil trotz räumlicher Nähe keine Verbundenheit da ist - und auch mit niemandem anderen.

W, 50
 
  • #6
Falls jetzt einige meinen, auf mich eindreschen zu müssen:
Wie kommst du denn darauf? Das will doch hier niemand machen und ich glaube, so wie du machen es sehr viele Leute. Ist doch OK.

Die Corona - Krise hat mir zumindest eins offenbart:
Wie unheimlich wenig flexibel und anpassungsfähig die Menschen sind.
Da wird wegen ein paar Wochen/ Monaten Lockdown so getan, als säßen wir alle im Gefängnis, aus dem wir nicht rausdürfen. Dabei war und ist das gar nicht so! Wir durften ganz normal das Haus verlassen, nur eben nicht in Gruppen, wir durften in den Park spazieren gehen, auf dem Wasser und an Land Sport treiben, wer wollte, konnte sich sogar noch mit einer anderen Person treffen. Daneben leben wir in dem luxuriösen Zustand, in dem wir alle über Smartphone, Laptop und Fernseher verfügen, wir können Internet - Video- Telefonie betreiben, wir können Serien - Binge - Watchen, wenn uns der Sinn danach steht. Der/die ein oder andere haben zu Hause sogar noch ein Kind zu versorgen, da wird's nicht langweilig, weil immer was ist, daneben haben viele noch Homeoffice, Studenten besuchen Online-Vorlesung und haben soviel Zeit, wie nie, quer zu lesen und ihre Bildung zu erweitern. Bibliotheken haben geöffnet, man kann sogar shoppen gehen, man muss ja nur noch auf die Maske achten. Ich meine, ganz ehrlich, liebe Wohlstandsgesellschaft: wo ist das Problem, mal 4 Monate oder so zu Hause zu bleiben? Die alte Oma im Nachbarhaus wird's uns danken, dass se noch ein paar Jährchen länger leben darf.
Es hat ja keiner behauptet, dass das jetzt zum Dauerzustand wird, der noch jahrelang andauern wird. Es ist ein vorübergehender Zustand, den erwachsene Menschen ja wohl mal aushalten werden, sofern sie gesund sind. Kein Grund, gleich in Depressionen zu verfallen, man kann sich auch ablenken und sich die Tage gut ausfüllen. Und wenn man Sehnsucht nach wem auch immer hat, telefoniert man eben, wenn ein Besuch gerade nicht möglich ist.

Schlimmer sind - finde ich - die wirtschaftlichen Folgen für ganze Branchen und Industriezweige, Beschäftigte, die schon seit Monaten auf Kurzarbeit laufen und ihre Verbindlichkeiten so langsam nicht mehr bedienen können. Wenn du vor deinem wirtschaftlichen Ruin stehst, deine ganze Existenz krachen geht, die du dir mühsam aufgebaut hast (die superreichen unter euch können hier aufhören zu lesen), dann hast du ein echtes Problem. Am Ende hängen da noch Kinder dran, dann haben gleich ganze Familien ein Problem.

Ich halte es in diesem Falle mit @INSPIRATIONMASTER : Es ist alles eine Frage der inneren Einstellung. @Schnuppe78 hat dazu einige sehr konstruktive Vorschläge gebracht, was du jetzt machen kannst. Besuch halt den Freund so oft es geht und warte bis die Corona Zeit vorbei ist.
 
  • #7
Liebe FS,
es hilft ungemein, dass Du für Dich realisierst: Du bist eine erwachsene Frau und es ist allerhöchste Eisenbahn, dass Du lernst mit den ganz normalen Belastungen des Lebens umzugehen, auch mal allein mit dir klarzukommen und dass in Deinem Erwachsenenleben nunmal nicht permanent Leute da sein werden, die Dich rundum bespassen.
Warum musst Du wegen Corona zu Deinen Eltern fliehen und zahlst Deine Wohnungsmiete weiter? Was ändert bei Deinen Eltern wohnen an Corona? Du bist doch kein Kleinkind mehr, das auch wenn es nichts ändert erstmal zu Mama rennt?

Ich höre alle Vorlesungen und Seminare online, schreibe sogar die Prüfungen online. Meine Freunde sehe ich, aber eben nicht so oft wie sonst.
Das geht allen anderen nicht nur in diesem Land ganz genauso - selbst Kitakindern und Grundschülern, ebenso Senioren mit deutlich mehr Einschränkungen.

Also hör auf rumzuheulen, stell Dir proaktiv der Situation und mach das Beste draus, d.h. nutz die Vorteile, die sie Dir bietet.
Du scheinst keine besonders begabte Studentin zu sein, dass Dich Prüfungen derartig stressen. Nutz den Vorteil, dass Du Dich nicht im Spasshaben verzettelst, sondern Du mehr Lernzeit hast - hat schon den ganzen Abiturienten des Jahrgangs 2020 genützt, außer den minderbegabten, die Lern- und Motivationshilfe durch andere zwingend brauchen.

Ich merke dass mich die Fernbeziehung seit Corona und jetzt da ich nicht mehr bei meinen Eltern lebe doch um einiges mehr belastet.
Du bist emotional unreif, noch im Kinderstatus kleben geblieben und kommst allein nicht klar. Das ist Dein Kernproblem. Damit solltest Du Dich dringend befassen, eine altersgerechte emotionale Reife und auch persnliche Unabhängigkeit zu erreichen.

Fernbeziehung muss man können. Du kannst es nicht, ist bei Dir aber ein nachgeordnetes Problem. Du kannst nicht nur Fernbeziehung nicht, Du kannst generell Alleinsein und Selbstständigkeit nicht.

Habt ihr ähnliche Probleme mit Corona, Home Office und "Fernbeziehungssehnsucht"? Wie geht ihr damit um?
Ich hatte eine Fernbeziehung und bin auch kein Fernbeziehungstyp. Weil mein Mann (mittlerweile verheiratet) jobbedingt nicht umziehne wollte, bin ich halt zu ihm gezogen (habe meinen Job aufgegeben), auch wenn er da wohnt, wo ich nie wohnen wollte. Man muss sich halt entscheiden, was einem was wert ist - alles hat man selten.

Freunde treffe ich coronabedingt viel seltener und in kleinerem Kreis. Wir haben halt auf Onlinekontakte und das gute alte Telefon umgestellt, muss ich eh, weil meine Freundinnen 800 km weit weg wohnen. Es gibt virtuellen Kaffeeklatsch per Telefon- oder Videokonferenzsoftware. Ist alles ok, weshalb ich Dein Gejammer in keiner Weise nachvollziehen kann.
Ansonsten empfehle ich Dir zum Zeitvertreib "lies ein Buch, das macht kluch" - bevorzugt Sachbücher zum Erwachsen werden.
 
  • #8
@Juliane00
Das ist doch kein Wunder, dass du dich einsam fühlst! Ihr seht Euch nicht einmal regelmäßig am Wochenende! Das ist einfach eine negative Entwicklung in Eurer Beziehung. Ihr seht Euch ja fast nicht mehr. Das wäre für mich so längst keine Partnerschaft mehr! Trotz LAT haben mein Ex und ich uns 5x in der Woche gesehen. Zu Beginn war es weniger, vielleicht 2-3x pro Woche, bis alles eingespielt war. Du bist jung! Und du solltest dir Gedanken machen, dir einen neuen Mann zu suchen. Ich denke Eure Verbindung löst sich langsam aber sicher auf. Und du spürst das. Deine Schmerzgrenze ist erreicht. Dein Freund bemüht sich nicht mehr um Dich. Triff dich jetzt im Sommer wieder mit Freunden und geht zum Schwimmen, Picknicken, Grillen oder trefft Euch zu Zweit zum Kochen! Viel Glück!
 
  • #9
Du bist emotional unreif, noch im Kinderstatus kleben geblieben und kommst allein nicht klar.
Vikky,
Dein Beitrag so geht überhaupt nicht.
Meilenweit im Ton vergriffen.

In diesen Corona Zeiten ist es genügend Menschen bewusst geworden, dass sie Ruhe, Muße nicht kennen und können.
Keine Ablenkung.

Man kann es lernen und es tut gut, eszh lernen.
Aber Du und ich sind Jahrzehnte älter, wir haben es gelernt - ich erst, als mein innerer Dauermotor massiv stotterte und den Dienst verweigerte.
Ich fand jetzt die Ruhe, die Entschleunigung wunderbar.

Aber solche Ruhephasen zeigen auch, wo Schieflagen im Leben sind - so wie bei der FS, die eigentlich mit der FB zufrieden war, bis sie jetzt realisierte, dass es so doch nicht ihren Bedürfnissen entspricht.

Das ist kein Grund so auf sie einzudreschen, sie als Kleinkind zu beschimpfen.
Wir lernen alle permanent und stellen immer wieder fest, dass etwas, das akzeptabel schien, doch nicht passt, einem nicht entspricht.

Sich selbst kennen zu lernen mit allen Facetten, allen Bedürfnissen ist eine Lebensaufgabe - zudem verändert man sich laufend.

Du warst als junger Mensch auch ganz anders...

W, 50
 
  • #10
Hallo Juliane,
ich verstehe dich total. Hätte in den frühen 20ern gleich gefühlt und wäre für eine Zeit auch zu meinen Eltern gegangen. Ohne meinen Partner, mit dem ich zusammenlebe, hätte mir auch jetzt noch was gefehlt. Lass dir nichts einreden. Wir sind soziale Wesen und daran ist nichts falsches. In vielen Kulturen ist Alleinsein ein absolutes No-go. Die Türen stehen immer offen, es wird niemand allein gelassen. Ich erlebe das aus der Kultur meines Partners und es gefällt mir sehr. Versuche deinem Bedürfnis so gut es geht nachzugeben und dann hast du genug getankt, dass du auch deine Zeit alleine genießen kannst. Ich hoffe, die Distanz-Situation mit deinem Freund ändert sich bald.
 
  • #11
Danke für die vielen konstruktiven Antworten
Du wirst nicht ewig studieren - was dann?
Weiter Fernbeziehung? Ist vielleicht eben nicht Deins. Nebeneinander wohnen, zusammen?
Was wollt Ihr? Weitere Perspektiven? Familie?
Wir haben vor in einem, spätestens zwei Jahren zusammen zu leben, denn ist mein Partner mit seiner Assistenzzeit fertig, und so wird es auch einfacher für ihn eine Stelle hier zu finden. Ich fühle keine emotionale Distanz zu meinem Partner, nur hat er eben auch mal Verpflichtungen im Notdienst, und da muss das Wochenende auch mal ausfallen. Wir telefonieren aber jeden Abend, und erzählen uns wie unser Tag läuft usw.

Warum musst Du wegen Corona zu Deinen Eltern fliehen und zahlst Deine Wohnungsmiete weiter? Was ändert bei Deinen Eltern wohnen an Corona? Du bist doch kein Kleinkind mehr, das auch wenn es nichts ändert erstmal zu Mama rennt?
Ich bin 20 Jahre alt und verbringe die Semesterferien gerne mit meiner Familie, und an meinem Heimatort, da ist eigentlich nichts außergewöhnliches dabei. Ich verstehe nicht ganz warum man hier so ausfällig werden muss, aber naja....
Ich halte es in diesem Falle mit @INSPIRATIONMASTER : Es ist alles eine Frage der inneren Einstellung.
Ich denke da habt ihr ganz recht, es ist alles eine Sache der Einstellung.
 
  • #12
Vikky,
Dein Beitrag so geht überhaupt nicht.
Meilenweit im Ton vergriffen.
Das ist kein Grund so auf sie einzudreschen, sie als Kleinkind zu beschimpfen.
Wir lernen alle permanent und stellen immer wieder fest, dass etwas, das akzeptabel schien, doch nicht passt, einem nicht entspricht.
@Vikky , Huch, was ist denn hier los??? Hab den Strang jetzt erst gelesen, aber ich schließe mich da Lionne direkt an.
Da hab ich Dir gerade in einem andren Thread geschrieben, weil ich dachte, oh die Vikky zeigt auch mal eine weiche Seite....Schubladendenke ade! Und nun legst Du so los? Du hast sicher ne Menge Lebenserfahrung, lass die anderen doch davon profitieren - wir brauchen bestimmt alle mal eine "Grande-Dame" mit Lebenserfahrung, aber doch nicht unbedingt eine Scharfrichterin....
Wenn der Kopf der Fragesteller ab ist, können sie ja mit Deinen Ratschlägen auch nichts mehr anfangen.....

Ein Kleinkind ist die FS sicher nicht, auch keine unbegabte Studentin.....
Liebe FS, ich brauche ja Allein sein manchmal zum Überleben, manche können das gut, anderen geht es schlecht.
Versuche Dich positiv zu stimmen, es ist ja eigentlich für alle die gesund sind "Knast light". Vor dem wirtschaftlichen Drama graust mir jetzt schon, -----Aber es fallen keine Bomben, es werden keine Söhne an der Front zerschossen, keine Töchter vergewaltigt, keine Häuser zerlegt, noch hungert keiner- aber die Seele leidte sicher etwas. Da kannst Du Dir selbst helfen.
Nelson Mandela hat man mal gefragt, warum er im Gefängnis nicht kaputt gegangen ist. Er antwortete so in etwa: Warum sollte ich, es war meine Zeit der Vorbereitung.
Das sagt doch alles. Stimme Dich positiv ein, denn das Leben darf gelebt werden, auch wenn es gerade nicht rund läuft.
w45
 
  • #13
Liebe @Juliane00 , hetue hatte ich mal richtig Zeit, daher kann ich auch Dir heute noch schreiben.... für mich ist Allein-Zeit-haben totaler Luxus....Du siehst, es ist natürlich immer eine Perspektiven-Frage.
Du bist noch jung, ich möchte Dir etwas raten, vielleicht hilft es Dir.
Versuche in dieser Situation, in der Du Dich nicht gut und einsam fühlst zum Glück anderer beizutragen.
Kennst Du jemanden, dem es eventuell schlechter geht als Dir? Versuch demjenigen so gut es geht mal zu helfen, oder einen Gefallen zu tun.
....vielleicht regst Du auch an, dass derjenige sich dann nicht wieder bei Dir revanchiert, sondern bei jemand ganz anderem, von dem er denken könnte, dass er demjenigen irgendwie helfen könnte, ist natürlich kein Muss.
Ich glaube an den "positiven Butterfly effect".
 
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