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  • #1

Einmal versäumt - immer bereut?

Ich sehe gerade eine Sendung über den Fall der Mauer. "Wo warst du als die Mauer fiel". Ja, wo war ich. Zuhause war ich (Berlin) und hatte Liebeskummer. Mich hat dieses Großereignis nicht interessiert.
Und überhaupt hat mich Vieles nicht interessiert, weil mich mein verkorkstes Privatleben damals in Atem gehalten hat. Leider kann man sein Leben nur einmal leben und nicht nachholen.
Wie geht Ihr mit Sachen um, die Ihr bereut; die Ihr heute anders machen würdet, wenn Ihr die Zeit noch einmal zurückdrehen könntet?
 
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  • #2
Hallo FS,

damit hast Du doch genauso wie alle anderen eine klare Erinnerung an das Ereignis und das, was Dich damals gerade beschäftigt hat.
Generell beschäftige ich mich lieber mit der Gegenwart und Zukunft und lasse die Vergangenheit ruhen. Aus meiner Sicht trauere ich sonst das ganze Leben nur vergangenen und damit nicht mehr änderbaren Ereignissen hinterher und verpasse damit nun wiederum die Chance, die Gegenwart zu leben und die Zukunft aktiv anzugehen.

m, 46
 
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  • #3
Was hilft da anderes als nachsichtig mit sich selbst sein? Manchmal war ich aus irgendwelchen Gründen nicht in der Lage, es anders oder besser zu machen, manchmal war ich zu unentschlossen (das bereue ich wirklich manchmal) oder zu bequem, manchmal habe ich es erst im Nachhinein gemerkt.

Obwohl mich dieses Thema zur Zeit auch ein wenig umtreibt, lasse ich es beim gelegentlichen (seltenen) "Hadern mit meinem Schicksal", gehe wieder zum Alltag über und versuche ganz oft dankbar für das zu sein, was ich habe. Ich bin nicht religiös, aber den Sinn von Dankesgebeten kann ich auf jeden Fall nachvollziehen. Hilft wirklich, wenn man in der Lage ist, nicht alles Gute in seinem Leben als selbstverständlich zu empfinden.

w Ü45
 
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  • #4
Ich lebe anders als du und zwar mehr nach dem Motto Carpe Diem und ich stehe zu meinen Entscheidungen, auch wenn sie später falsch erscheinen mögen. In diesen Augenblick waren sie genau richtig. Daher gibt es nichts Nichts zu bereuen.
Wenn ich heute sterben müsste, weiß ich ich habe gelebt. Ich war neugierig auf die Welt habe sie entdeckt und ich bin froh für jede Möglichkeit aus allen Perspektiven von ihr mehr zu sehen. Sicherlich habe ich Enttäuschung schon erlebt und ich habe auch enttäuscht. Das alles gehört zum Leben und es freut mich unter relativen idealen Bedingungen mein Leben genießen zu dürfen.
Ich war 9 Jahre bei dem Mauerfall. An den Tag kann ich mich nicht explizit erinnerm aber mein Leben ändert sich grundlegend. Es war aber vorher schön und danach auch.
w34
 
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  • #5
Hallo FS!
Gar nicht, weil es kein zurück gibt. Ich sage immer "bereuen" ist was für Dumme. Lerne daraus und gehe weiter. Ein abgeschossener Pfeil, das gesprochene Wort und das gelebte Leben kannst du nicht zurück holen. Aber wir können was draus lernen. Ich hatte auch schon so gefühlt und im Nachhinein habe ich den Sinn darin gesehen und es war dann gut so, wie es gekommen ist.
 
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  • #6
Ich bereue nichts, denn alles hat seinen Sinn.
Du hattest damals Liebeskummer und musstest ihn bewältigen, hast ihn ja auch bewältigt, da ist es verständlich, dass dich nichts anderes interessiert hat.
Wir alle verpassen ständig Dinge, weil gerade Anderes in unserem Leben das Allerwichtigste ist oder zu sein scheint - na und?
Ich war in Berlin auf der Straße, als die Mauer fiel (übrigens war mir gerade eine 6jährige Beziehung gescheitert, aber ich war zum Glück nicht gelähmt vor Liebeskummer), und natürlich war das toll - aber es gab bisher noch viele andere erlebenswerte Ereignisse. Die Zeit zurückdrehen können wir nicht, und vielleicht treffen wir ab und zu Entscheidungen, die uns hinterher nicht optimal erscheinen.
Aber dann sollte es eben so sein bzw, nicht so sein.
Ich grüble darüber nicht allzuviel nach, sondern überlege, wie ich das Beste aus jeder Situation machen kann, in der ich mich befinde, gerade dann, wenn sie mir nicht so ideal erscheint.
Das ist, glaube ich, das Geheimnis eines zufriedenen oder gar glücklichen Lebens:
nicht viel darüber nachzudenken, was wir versäumt haben, sondern lieber darüber, was wir jetzt damit anfangen, wie wir den Weg weitergehen, auf dem wir nun mal sind, warum auch immer.
Das Warum ist nicht so wichtig; wichtig ist, was wir aus dem, was wir vorfinden, machen, wie wir uns und unseren Lebensweg weiterentwickeln, von dort aus, wo wir uns befinden und mit den Umständen, die gerade da sind.
Ich hoffe, ich konnte einigermaßen erklären, was ich meine.
Dir alles Gute, gräm dich nicht über verpasste Gelegenheiten, es werden viele ander kommen!
 
  • #7
Ich sage mir:

Ich habe zu jeder Zeit das Beste entschieden und gemacht - was ich damals konnte.
Man kann nicht Alles schaffen, man kann nicht Alles richtig machen.

Der brit. Erfinder Dyson sagte: Ich mache ständig Fehler. Aber dadurch lerne ich, wie es richtig ist. Um dann das Richtige wissen und machen zu können.

Die Wende 1989 etc. betrachte ich persönlich nicht unter dem Aspekt der Wiedervereinigung,
sondern der Befreiung der Menschen in der DDR von diesem Regime.
Das dieses Volk sehr unterdrückte, und sogar "einsperrte." Niemand hat ein Recht, so sehr über Menschen zu bestimmen.

Also ein Ereignis, was am meisten diese Menschen in der DDR betrifft, und Denen zugute kommt. Das ich vorher nie für möglich gehalten hätte. Und sie enorm aber m.W. gewaltfrei gekämpft haben. Und es rührt und freut mich heute noch für sie.
 
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  • #8
Am besten ist es, aus gemachten Fehlern zu lernen und diese Erfahrungen für Gegenwart und Zukunft zu nutzen.

Da Du von Liebeskummer schreibst, bereust Du seit 25 Jahren etwas, das Du heute anders machen würdest. Verstehe deine heutige Sicht als Wachstum und verzeihe dir, dass Du das damals anders gesehen hast. Oder willst du den Rest deines Lebens mit dem Betrauern begangener Fehler verbringen? Das verstellt den positiven Blick in die Zukunft und in Liebesangelegenheiten strahlt der Mensch das auch aus.

Ich finde Menschen anstrengend die ständig jammern: „Es hätte alles so schön werden können. Ich bemerke immer erst im Nachhinein, was ich verloren habe“. Ich habe auch Fehler gemacht, die nicht zu ändern sind. Ich habe aber auch kluge Entscheidungen getroffen und diese haben mich weitergebracht. An diesen orientiere ich mich und versuche täglich besser zu werden.
 
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  • #9
Manchmal habe ich solche sentimentalen Anwandlungen, aber dann sage ich mir: es ist damals so gelaufen, weil nichts anderes möglich war. Ich hatte damals das Wissen, die Bedingungen und das Verhaltensrepertiore von heute nicht. Außerdem glorifiziert/idealisiert man in Sentimentalität die Dinge, denkt sie sich schön.

Ich halte mich nicht lange damit auf, weil unwiderbringlich vorbei.
 
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  • #10
Lieber FS,

ich habe viele Dinge im Leben versäumt und bereut, weil mir z.B. durch Eltern oder Freunde gewisse Steine in den Weg gestellt worden sind. Nicht nur mein Berufsleben litt darunter, sondern auch mein Privatleben/Partnerschaft. Auch mein damaliger Charakter war nicht dafür geschaffen, mich im Leben durchzusetzen und alles gleich richtig zumachen.
Ich habe bestimmt 15 Jahre daran zu nagen gehabt, dass mir vieles im Leben verwährt geblieben ist, einige tolle Träume ich habe mich jahrelang nächtelang in den Schlaf geweint. Mein Weg hätte bestimmt anders aussehen können.
Allerdings haben sich dadurch neue interessantere Wege dadurch ergeben. Einige Türen im Leben bleiben verschlossen, dafür öffnen sich aber andere - vielleicht Höhere. Ich kann heute Menschen über die selben Probleme beraten, ich habe ein Buch darüber geschrieben und meine Fähigkeiten anders und noch besser genutzt. Super spannende Dinge, die ich nie gemacht hätte, wäre es anders gekommen. Ich denke daher, mein Weg war irgendwie vorbestimmt, dass es so kommen sollte. Sonst wäre ich heute jemand anderes, vielleicht unwichtigeres. Ich denke, ein Leben, wo alles so läuft, wie man es sich vorstellt, wäre sehr langweilig und unbedeutend. Erst aus den Katastrophen, Fehlern, Schicksalsschlägen oder Problemlösungen wird man stärker.
Würde ich nochmal leben können, dann ja, ich würde alles anders machen, weil heute weiß ich es besser, was ich damals falsch gemacht habe.

Ich kann dir schon sagen, in deinem Stadium wirst du vermutlich noch lange daran zu knabbern haben. Versuch mal damit abzuschließen und etwas neues in dein Leben zu bringen. Eine Liebe, die du heute findest, wird viel bedeutender und größer sein als damals.
 
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  • #11
Am besten ist es, aus gemachten Fehlern zu lernen und diese Erfahrungen für Gegenwart und Zukunft zu nutzen.
Eben das geht ja nicht, weil: Man kann ja sein Leben nur einmal leben und verpasste Zeiten sind nunmal auf ewig verpasst.
Da Du von Liebeskummer schreibst, bereust Du seit 25 Jahren etwas, das Du heute anders machen würdest. Verstehe deine heutige Sicht als Wachstum und verzeihe dir, dass Du das damals anders gesehen hast.
Aber was bringt mir denn das Wachstum, wenn ich keine Gelegenheit mehr habe, etwas zu ändern? Es kommt ja keine gute Fee, die sagt: "So, jetzt, da du siehst, wie unglaublich bescheuert du warst, drehen wir die Zeit zurück und machen es diesmal anders." Das passiert ja nicht.
Oder willst du den Rest deines Lebens mit dem Betrauern begangener Fehler verbringen?
Nein, ich suche einen Weg, wie ich damit umgehen kann ohne mir etwas vorzumachen.
Die Rede vom Wachstum als Entschädigung ist eher ein netter Trost als die Wahrheit.
Ich habe auch Fehler gemacht, die nicht zu ändern sind. Ich habe aber auch kluge Entscheidungen getroffen
Ja, die habe ich zum Glück auch. Wäre ja sonst eine Katastrophe, wenn man immer nur dumme Entscheidungen getroffen hätte.
Aber irgendwie verzeihe ich es mir nicht, die ganze schöne Jugendzeit mit sinnlosen Beziehungen zugebracht zu haben, deren Aussichtslosigkeit schon im Vorhinein hätte erkannt werden können, wenn man es hätte sehen wollen.
 
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  • #12
Das ist eine sehr interessante und tiefgehende Frage. Ich bin derzeit auch mit diesem Thema beschäftigt, zumal ich gerade merke, wie wichtig es ist, Menschen und Sachverhalte durchschauen zu können und welche Konsequenzen es haben kann, wenn man Sprallos nicht erkennt, weil man ihr Verhalten nicht deuten kann.

Ich hätte als jüngerer Mensch NIE gedacht, dass ich mal wie die ganzen Midlifecrisis-Menschen reden werde: Ich wäre gern noch mal Anfang 20 mit dem Wissen von heute. Was wäre mir erspart geblieben! Ich hatte kein Sexualleben wegen eines Kindheitserlebnisses, meine "schönen" Zeiten seh ich mit Mitte 40 als vorbei. Ich konnte mich erst mit Ende 30 von diesem Trauma lösen und das ist noch gut, weil manche so schlimm traumatisiert sind, dass sie niemals davon befreit werden.
Wäre das nicht gewesen, hätte ich vielleicht mal eine sexuell erfüllte Partnerschaft gehabt.
Weiterhin gibt es einige Entscheidungen, die ich nicht anders fällen konnte, aber die entgegen meinem ursprünglichen Plan und Willen waren. Deswegen denke ich auch, man sollte immer dann, wenn die Zeit da ist, "sein" Leben leben, egal, ob eine Beziehung dabei kaputt geht. Diese Kraft und die Phase im Leben kommt nie wieder und wenn die Sache wirklich wichtig ist, dann lebt man nicht mehr sein Leben und wird unglücklich, wenn man es nicht tut. Die Beziehung hilft einem dann auch nicht weiter.

Wirklich bereuen würde ich nur, dass ich in bestimmten Situationen nicht auf meine Intuition gehört habe bzw. wie schon geschrieben, nicht das durchgezogen habe, was ich tun wollte, weil ein anderer das nicht wollte. Fremdbestimmtes Leben (es sei denn, es sind eigene Kinder, auf die man Rücksicht nimmt. Da seh ich das nicht so) ist das schlimmste, was man tun kann. Ich weiß nicht, wie manche Leute das aushalten. Vermutlich mit Alkohol und Tabletten, um seinen Willen dauernd zu betäuben. Am Alkohol wäre ich damals auch nah dran gewesen, aber ich hab mich gefragt, warum ich immer Lust drauf hatte - damit ich nicht merke, was ich eigentlich will.

Ich denke zwar an verpasste Chancen, aber dadurch, dass ich diese Wege z.T. nicht eingeschlagen habe, habe ich irgendwas gemacht, das mir vielleicht nochmal nutzen wird. Und wenn es Erkenntnisse über Menschen und das Leben sind. Ich weiß nicht, ob ich das so hätte, wenn ich den anderen Weg eingeschlagen hätte. Z.B. habe ich ein Studium erst verzögert anfangen können wg. anderer Umstände, die ich als Verpflichtungen empfand. Dadurch ergab sich aber, dass ich in einem Hobby mehrere Erfolge hatte und mich dahingehend weiterentwickelt habe. Mit einem Beruf, den ich durchs Studium bekommen hätte, wäre das nie möglich gewesen. Außerdem ist es ein anderes Studienfach geworden, was viel schöner ist als das, was ich vorher gewählt hätte.
 
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  • #13
Nein, ich suche einen Weg, wie ich damit umgehen kann ohne mir etwas vorzumachen. Die Rede vom Wachstum als Entschädigung ist eher ein netter Trost als die Wahrheit.
Die Wahrheit ist, dass sich Vergangenes nicht ändern lässt. Nicht als Trost, sondern als das Annehmen dieser Erkenntnis und seinen Frieden damit zu machen.

Wachstum ist die erworbene Gabe, die Zukunft auf einen besseren Weg zu bringen. Du verlangst zu viel von dir, wenn Du haderst: Ich hätte perfekt sein müssen, dann wäre mein ganzes Leben anders gelaufen. Die schönste Zeit meines Lebens habe ich sinnlosen Beziehungen geopfert. Das hat mich so verletzt, dass ich mir das bis heute nicht verzeihen kann. Ich habe weggesehen, denn es gab Anzeichen.

Warum hast Du weggesehen? Weil Du geliebt und gehofft hast, durch Kämpfen um das Glück, das Blatt doch noch zum Guten zu wenden? Sinnlose Beziehungen mit Partnern, die man nie erreichen konnte, können traumatisieren. Dabei ist es egal, ob man sich Partner gesucht hat, die nicht gepasst haben, oder ob man eine Vorliebe für die hatte, die wollten und nicht konnten. Dahinter steckt ein Muster (oft in der Kindheit erworben): „Ich konnte nie genügen“.

Du hast jetzt die Möglichkeit, dir weiterhin selbst nicht gut zu tun. Du kannst die verlorene Zeit weiter betrauern. Dann hattest Du nur sinnlose Beziehungen in deinem Leben. Du kannst dich aber auch fragen: Warum habe ich nicht anders reagieren können? Wo lag mein Anteil, dass ich auf sinnlos und aussichtslos angesprungen bin? Habe ich gar Angst vor dem Loslassen, weil ich dann frei wäre und wieder verletzt werden könnte? Solche Fragen habe ich mir gestellt und das meinte ich mit: Ich habe auch Fehler gemacht. Dazu gehört etwas Mut zum genauen Hinschauen. Es gibt reichlich Literatur wie: „Das Brave-Tochter-Syndrom“ (Beate Scherrmann-Gerstetter), „Wenn Schuldgefühle zur Qual werden“ (Doris Wolf). Lasse Unabänderliches los, du lebst immer noch in der Vergangenheit wie in einem emotionalen Gefängnis. Es ist nie zu spät und es lohnt sich immer.

LG, Gast 7
 
  • #14
Es gibt nichts oder es fällt mir gerade nichts ein, was ich bereue! Sehr oft bevor ich eine sehr wichtige Entscheidung treffe oder etwas machen will aber nicht die Kraft und den Mut habe, so versetzte ich mich gedanklich in die weite Zukunft bzw. ins Sterbebett und dann frage ich mich selbst: Wenn es soweit ist und ich sterben muss, werde ich auf mein Leben zurückblicken und werde mir vielleicht sagen: ich bereue es, dass ich das nicht getan habe. Jetzt ist es zu spät und ich kann nichts mehr nachholen.

Man bereut nicht das, was man getan, sondern das was man nicht getan hat! Natürlich wird es dann aus dieser Perspektive das Leben betrachtet Dinge geben, die ich absolut bereue sie nicht getan zu haben und wenn ich ganz sicher aus der Perspektive des langsam endenden Lebens alles im Rückschau betrachte, so weiss ich, es gibt bedeutendere Dinge, die man nicht verpassen will! Die unwichtigeren Dinge bereut man nicht. Wenn es dir gelingt, dieses Gedankenspiel im vollen Bewusstsein der eigenen Sterblichkeit zu machen, so weisst du automatisch was du unbedingt im Leben tun musst.

Du wirst damit zu unterscheiden lernen: was ist mir absolut wichtig und bedeutsam und was weniger oder gar nicht und danach die Prioritäten in deinem Leben setzten.
 
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Mooseba

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  • #15
Einmal versäumt - immer bereut? Vielleicht nicht immer, aber länger als allgemein toleriert oder immer wieder. Aber Reue gilt ja als etwas schlechtes in Zeiten, in denen Zukunft bereits eine Ideologie ist, somit behält man diese besser für sich.
 
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