• #1

Eine Lebensschule für die Liebe - ein sinnvolles Konzept?

Prof. Dr. Michael Hänle lernte vor drei Jahren die Frau fürs Leben über das Internet kennen und lieben. Grund genug für die beiden, nun ein Seminar für Partnersuchende anzubieten. Im Interview erklärt Michael Hänle, warum ihre Lebensschule „miVida“ Singles weiter bringt. http://magazin.elitepartner.de/prof-dr-michael-haenle-eine-lebensschule-fuer-die-liebe.html Würden Sie so etwas ausprobieren? Was ist Ihre Meinung zur einer Lebensschule für die Liebe?
 
  • #2
Womit man heute Geld verdienen kann ... unfassbar!
 
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Gast

  • #3
Das ist ganz üble Laienpsychologie.

Man sehe sich nur die Lebensläufe der beiden Seminarleiter an (eine Kosmetikerin mit ein paar psychologischen Aufbauseminaren und ein Wirtschaftswissenschaftler).

Ein weiterer cleverer Schachzug (eines Wirtschaftswissenschafters!), verzweifelten Singles Unsummen aus der Tasche zu ziehen. 1400 Euro für einen Kurs!

w54, Ärztin
 
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Gast

  • #4
ohne Reklame für das Internet machen zu wollen:

Die Zweitpartnerschaft kommt ohne Vorsortierung mit der Option der raschen ,weiter und tiefer kennenlernenden emailmöglichkeit über das Medium Internet nicht aus,....wenn sie gelingen soll.

Das geht über Internet sehr viel schneller und unkomplizierter als über jedes bisher übliche Medium.

Nur so auf diesem Internet- Weg lässt sich schnell die Parallelität der Lebenswege beider Partner feststellen,... nach meiner Überzeugung d i e notwendige Grundlage für das "späte" Glück,......was ich mittlerweile genau so selber erleben durfte..
 
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Gast

  • #5
Warum muss jeder letzte Winkel unseres Lebens noch kommerzialisiert werden? Wenn die Menschen nicht einmal mehr ohne irgendwelche Seminare in der Lage sind zu lieben dann läuft doch was grundsätzlich falsch in unserer Gesellschaft.
Denken lassen und jedem Trend nachzurennen anstatt selbst zu denken und seinen eigenen Weg zu finden, das ist doch erbärmlich.
Die Menschen, die ein echtes persönliches Problem mit Liebesfähigkeit und Partnerschaft haben und das Gefühl haben sie bekommen es allein nicht in den Griff sollten sich an einen Therapeuten wenden anstatt irgendwelche windigen Seminare zu besuchen, die nur dazu gut sind die Veranstalter reich zu machen.

m43
 
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Gast

  • #6
und wie bzw wo soll das stattfinden? neben meinen berufichen anforderungen muss das ja organsiert werden können !!

was ich eben nachgelesen habe, das machen wir - die wir wirklich interessiert sind - ja eh.
von drei verschiedenen fotos, über ein sorfältg ausgefülltes profil bis zur genau abgestimmten anfrage (einschliesslich fotos bei mir) muss mann/ frau sich logischer weise einsetzen.
auch wenn das erfahrungsgemäss - von ausnahmen abgesehen - in nirwana zu entschwinden scheint. auch wenn wenn frederikas hinweise eingehalten werden.

was mir fehlt, weiss sich leider nicht....
(w)
 
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Gast

  • #7
Ja, das erfolgreiche Zusammenleben in einer Beziehung muss erlernt werden. Das geht nicht einfach so (siehe die vielen hilfreichen Tipps in diesem Forum).
Sollte wenigstens angeboten werden....M
 
  • #8
Ich habe nicht wirklich verstanden, welche Inhalte der gute Herr anbietet -- das blieb doch alles verdammt schwammig und wischi-waschi.

Ich glaube schon, dass man in gewissem Rahmen Selbstreflektion, realistische Selbsteinschätzung und pragmatisches Anspruchsdenken lernen kann, ebenso wie Kommunikation, Selbstdarstellung und Auftreten. Aber vermittelt der Herr so etwas? Und wenn ja, was in aller Welt qualifiziert ihn dazu?

Nicht jeder, der einmal selbst einen Partner im Internet gefunden hat, kann deswegen andere schulen... also ich bin skeptisch, bis da nähere Erläuterungen folgen!
 
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Gast

  • #9
Lebensschulen gibt es doch schon seit ewiger Zeit. Sie sind meistens im tantrischen, buddistischen und ähnlichen Gruppen zu finden - haben aber alle zum Ziel, der Liebe mehr Raum zu geben, dass sie sich entfalten, überhaupt entstehen darf, angefangen bei sich selbst. Das ist eigentlich eine Grundweisheit und ich glaube, wir bräuchten keine Lebensschule, wenn wir wieder beherzigen würden, dass wahre Liebe vom Herzen ausgeht und kopfgesteuerte Suchkriterien, bzw. Ausschlußkriterien, No gos, wie sie hier im Katalogdenken statfinden, eben nicht zur Liebe führen - nicht zur Liebe führen können, weil sie ganz woanders entspringt. Unzählige gute Paare sagen, dass sie sich nie so gesucht oder gewählt hätten, weil dies oder das nicht "passt", sie haben sich irgendwie und irgendwo kennen- und doch liebengelernt..... und sich trotz sog. no go s füreinander entschieden. Das ist der richtige Ansatz, der sich überdieses Medium aber nicht vermitteln lässt.
 
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Gast

  • #10
Na so ähnlich wie Bewerbungsseminare "a la wie bewerbe ich mich richtig" da wird für teures Geld angeboten wie man angeblich die Bewerbung optimiert - jedoch kein Jobangebot gemacht, wie denn auch.... ist dem Veranstalter doch egal, ob der Kusteilnehmer einen Job bekommt oder nicht, Hauptsache der Veranstalter hat die Träume bedient und für sich sein Geld verdient. Das ist unsere Welt, die Sehnsüchte des anderen werden gnadenlos in Geldverdienen umgemünzt.
 
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Gast

  • #11
.....Autsch!
Beste Voraussetzung ist meines Erachtens, doch die "Menschwerdung", im Elternhaus...Dieses war, zumindest bei mir, sehr liebevoll, wertschätzend und eben als Vorbild, im Umgang mteinander, vorhanden....

Ich bin noch Single, wenn auch mit langjähtigen Partnerschaften... Die Menschen, denen ein solch "guter Start" , ( der sicher nie eine Garantie für das Gelingen von Partnerschaften, aber bestimmt eine gute Grundvoraussetzung für die Schule des Lebens und damit Partnerschaften sein kann), mitgegeben wurde, kommen sicher auch mit Ihren eigenen Instinkten, ganz gut durchs Leben...
Soll nicht überheblich klingen, aber was ich während der Kindheit nicht verinnerlicht und vorgelebt bekommen habe, kann auch keine "verspätete Lebensschule", wieder ins rechte Licht rücken...
Käme nicht auf die Idee, dass anzunehmen....Wäre sehr skeptisch und würde es vielleicht ansehen wolen und hinterfragen, meine Erfahrungen mache ich jedoch anders.
 
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Gast

  • #12
Leider erklärt Herr Hänle nicht, was ihn - ausser dass er auch mal eine Frau übers Internet kennengelernt hat - für seine Schule qualifiziert.

m/30
 
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Gast

  • #13
Nein, an so einer Veranstaltung habe ich kein Interesse.
Um über meine Gefühle und Sehnsüchte zu sprechen, brauche ich Vertrauen. Ich würde mir immer eine ausgebildete Fachfrau mit abgeschlossenem Psychologiestudium und entsprechender Berufserfahrung suchen.

Zu einem Wirtschaftswissenschaftler und einer Kosmetikerin mit Wochenendausbildung hätte ich dieses Vertrauen nicht. Auch nicht, wenn die Dame mal mit einem Prominenten zusammen war (Donnerwetter!)

Ich finde, das ist Lifestyle-Küchenpsychologie. Aber immerhin sehr geschäftstüchtig.
w49
 
  • #14
Na ja, wer wirklich keine besseren Einsatzmöglichkeiten für sein Geld findet und genug übrig hat, der soll das ruhig machen. - Aber bitte hinterher nicht jammern, dass es nichts gebracht hat!

Scharlatane, die aus allem ein Geschäft machen, die gab es und wird es immer geben. Und zwar genau so lange, wie es Menschen gibt, die diese Unarten mitmachen.

Es wird immer welche geben, die machen, und andere, die mit sich machen lassen. Diese bekommen dann auch genau das, was sie verdienen.
 
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Gast

  • #15
Mir fällt auch auf, dass keinerlei spezifische Qualifikation zu erkennen ist.
w54
 
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Gast

  • #16
ganz gute werbung für beide parteien da nimmt man das geld aus der tasche
schlimm und vor allem es GIBT SCHON GENUG SOLCHER SEMINARE.