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Gast

  • #31
- Bei jedem Immobilinkauf und -verkauf gehen ca. 10% verloren
- Die Preise in den Städten sind derzeit sehr hoch
- Eine größere Wohnung auf "vorrat" impliziert unnötige Kosten bis die Familie da ist
- Parnerin (und zukünftiger Job) kann wonaders sein
- Partnerin kann auch Immoblie haben, eventuell auch bestimmte Möbelgegenstände
- Partnerin kann andere Vorstellung für Idealimmobilie für Familie haben insb. lieber Haus als Wohnung

Was dafür spricht: Deine eigenen 4 Wände, die derzeitigen extrem niedrige Zinsen und nicht erneuter Umzug wenn zukünftige Partnerin zu Dir ziehen möchte.

Da Du klare Vorstellungen bzgl. Familiengründung hast und auch in dem Alter bist wo es in den nächsten 5 Jahre es so sein könnte: Mieten, nicht Kaufen.

M45
 
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  • #32
Verstehe beim besten Willen nicht, wie man sich heutzutage als Single (!) für Wohneigentum entscheiden kann. Man ist dann doch örtlich gebunden? Wer will und kann sich denn das noch erlauben?

m.
Ich. Und ich bin nicht mal Beamter o.ä. sondern arbeite ganz normal in der freien Wirtschaft. Wohneigentum ist das gleiche "Risiko" wie 1-2 Kinder in finanzieller Hinsicht. Gott bewahre, wieviele Verrückte ich da wohl kenne? Haben euch die Versicherungen so lange alle Angst gemacht, bis ihr euch nichts mehr traut bzw. denen euer Geld für "Altersvorsorge" überlasst? Frohes Erwachen in 20 Jahren...

Gekauft habe ich letztes Jahr kurz vor der Immobilienpreis Explosion und zu verdammt guten Zinsen. Die beste Entscheidung meines Lebens.
 
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  • #33
Also manchmal muss ich mich schon wundern, wie unflexibel manche Menschen denken. Wenn die potentiellen Mieteinnahmen mind. so hoch sein werden wie der Abtrag an die Bank, gibts doch ein recht überschaubares Risiko. Wenn man also umziehen möchte, vermietet man. Wo ist das Problem?
 
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  • #34
Hier der FS

Hier sind wirklich tolle Ratschläge bzw Pro und Kontras zu lesen! Es wird mit Sicherheit eine Mietwohnung sein.

Der Knackpunkt ist, wenn man bei einer Wohnbaugenossenschaft keine Wohnung findet, muss man halt zum Privaten ausweichen. Blöd ist nur, man erhält einen 3-Jahresvertrag und richtet eine teure Küche ein. Der Vermieter muss den Vertrag nicht verlängern und da schaut man in die Finger....
 
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  • #35
Hier der FS

Hier sind wirklich tolle Ratschläge bzw Pro und Kontras zu lesen! Es wird mit Sicherheit eine Mietwohnung sein.

Der Knackpunkt ist, wenn man bei einer Wohnbaugenossenschaft keine Wohnung findet, muss man halt zum Privaten ausweichen. Blöd ist nur, man erhält einen 3-Jahresvertrag und richtet eine teure Küche ein. Der Vermieter muss den Vertrag nicht verlängern und da schaut man in die Finger....
Hey? Wo lebst du denn? Ich lebe seit Jahren als Single-Mama in einer schönen Berliner Altbauwohnung bei einem fairen privaten Vermieter, habe mir meine Küche eingerichtet und habe einen unbefristeten Mietvertrag. Ich kenne viele solcher Mietverhältnisse, z.B. auch aus Köln.

w 49
 
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  • #36
Das Problem ist, dass man sich schnell Mietnomaden ins Haus holen kann, viel Aufwand und Stress hat, weil man die Wohnung in Schuss halten muss. Das heißt oft Ärger mit Handwerker und dem Mieter selber..... wofür alles? Nebenbei muss man zusätzlich noch Rücklagen für große Reparaturen usw. bilden, also es wurde einige Male im Fernsehen von Wirtschaftsleuten klar rechnerisch belegt, dass sich eine Eigentumswohnung/Eigenheim nur unter besonderen Umständen und mit relativ hohem Eigenkapital beim Kauf lohnt. Ansonsten ist es ein Verlustgeschäft auf die Dauer gesehen.

w
 
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  • #37
Finanziell ist es gleich ob Kauf oder Miete. Die vom FS angesprochene Verfügbarkeit einer schönen Wohnung ist dann schon eher ein Kaufargument. Im Moment wird eher verkauft als vermietet weil es für den Besitzer mehr bringt. Deshalb sind wenig schöne Mietwohnungen verfügbar. Mein Rat an Dich: Bleibe in Deiner jetzigen Wohnung. Halte das Pulver trocken bis sich Deine Lebenssituation durch eine neue Partnerin oder neuen Job ändert.
 
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  • #39
Bin in einer ähnlichen Lage, M28 seit jahren single, habe mir jetzt aber eine Eigentumswohnung gekauft weil es einfach das Vernünftigste ist (man kann selber entscheiden was man mit der wohnung macht, man bezahlt nicht in die tasche des vermieters, es ist eine wertanlage, man ist unabhängiger...) habe das maximal leistbare gewählt, 3 Zimmer 75qm, ob es für eine familie reicht oder nicht habe ich garnicht erst bedacht.
Die richtige Frau würde mit dir in einer 1 zimmer wohnung glücklich werden und auch ein kind von dir wollen (bzw an einer gemeinsamen besseren lösung arbeiten) und die falschen wäre eine rießige Villa im grünen + Penthouse in New York zu wenig.
M28
 
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  • #40
(... man bezahlt nicht in die tasche des vermieters, es ist eine wertanlage, man ist unabhängiger...)
M28
Wenn man nicht genug Eigenkapital hat, dann zahlt man zahlt dann oft in die Tasche der Bank, das mit der Wertanlage ist schon lange out. Warte mal ab, wenn die Veralterung der Bevölkerung noch steigt. Es sterben immer mehr Menschen, als geboren werden, von daher werden auch Wohnungen und Häuser leer, vielleicht noch nicht jetzt, aber in 10 Jahren wird es sicherlich eine Schwemme an zu mietenden Wohnungen geben, weil viele gekauft haben, aber die Nachfrage nach Eigentum/Miete aufgrund der sinkenden Bevölkerungszahlen immer mehr nachlässt. Das ist doch logisch. Ausser natürlich in beliebten Grosstädten und deren Randgebiete.
 
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  • #41
Ich weiß ja nicht, was da so alles im Fernsehen bei euch läuft oder bei wem ihr euch habt "beraten" lassen, aber meine Finanzierung ist genau andersrum aufgezäumt. Ich wollte von der Bank wissen, welcher ZEITRAUM für die komplette Abtragung bei welchen Rückzahlungsraten bezogen auf die GESAMTE Summe notwendig ist. Sondertilgung wird in dem Referat über mir ja auch ausgeklammert...

Aber wie gesagt, mir eh egal weil ich vor der Explosion gekauft habe.
 
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  • #42
Das dies kein Finanzforum ist ist mir klar,
 
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  • #43
Ich habe mir zu Singlezeiten eine 4-Zimmer-Whg mit 90qm gekauft, es war bisher die beste Entscheidung.

w
 
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  • #44
Ich habe mir zu Singlezeiten eine 4-Zimmer-Whg mit 90qm gekauft, es war bisher die beste Entscheidung.

w
Das ist aber bestimmt schon eine Weile her und warte mal ab, was in 10 Jahren auf dich zukommt und vielleicht hast du auch viel anzahlen können und musstest keinen großen Kredit aufnehmen?

Du hast anscheinend die Differenzierung beim Kauf einer Eigentumswohnung nicht verstanden.

w
 
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  • #45
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  • #46
Teil 1

Gründe die gegen mieten sprechen und hier genannte Gründen gegen Kauf, mal den Wind aus den Segeln nehmen:

1) Bei Miete besteht immer die Gefahr der Kündigung wegen Eigenbedarf u.ä (in Österreich z.B befristeter Mietvertag) - meiner Freundin schon 2 mal passiert, mir 1 mal

2) Stichwort Fexibilität: Ich kenne nicht sooo viele Leute die andauernd und gerne Umziehen, weil dies Zeit,Geld und nerven kostet- wenn ich auf so einen Lebensstiel stehe miete ich nicht, sondern kauf mir n Wohnmobil.
Und wenn ich meinen Beruf über mein Leben (u.a das Umfeld, dass ICH mir aussuche und nicht irgend ein Konzern) stelle und bereit bin immer umzuziehen, egal wann und wohin, dann ziehe ich am besten gleich in mein jeweiliges Büro, um für meinen Chef richtig felxibel zu sein.
Und zur Not kann ich verkaufen oder vermieten (vermieten wäre nicht meins, da zu risikobehaftet)

3) Rücklagen die die bei einer ETW oder einem Haus hast zahlst du bei deiner Miete selbstverständlich mit - wäre ja sonst ein selten dämlicher Vermieter. Somit ist bei ET auch immer genügend Geld für notwenige Reperaturen da

4) Jegliche Kosten die auf Eigentümer in der Zukunft zukommen werden (Energiebliblablub etc), werden selbstverständlich auch auf die Miete umgelegt - egal wie und mit welchen Begründungen. Ein Vermieter will Rendite und wird nicht auf einen einzigen Cent verzichten.

5) Die große Angst davor die Raten nicht mehr bezahlen zu können - wenn ich meine Raten nicht mehr bezahlen kann, kann ich auch meine Miete nicht mehr bezahlen und habe das gleiche Problem so oder so- natürlich reden wir nur von Finanzierungen mit 30% Eigenkapital und einer vernünftigen Finanzierung (Tilgung > 2% etc) welche einer Miete entsprechen oder sogar drunter liegen.

6) Die Angst "was mach ich wenn ich meinen Job verliere" - dann hat man ein generelles Problem.
Mich "mal eben" verkleinern bei Miete ist natürlich quatsch. Wenn ich gerade meinen Job verloren habe, habe ich andere Sorgen, als 1500€ für den Umzug, 3000€ Provision für nen Makler etc auszugeben. Desweiteren zeigt mir jeder Vermieter natürlich nen Vogel wenn ich mich ohne Job in seine Wohnung einmieten möchte, sprich ich werde keine Wohnung bekommen.
Bei Eigentum kann man in der größten Not (worst case!) auch mal ein paar Raten aussetzen - wenn ich auch nur einen Monat meine Miete nicht bezahle, habe ich ein massives Problem und zwar sofort.
Bei Miete stehe ich auf gut Deutsch viel schneller auf der Straße.
 
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  • #47
Teil 2
7) Statistiken die behaupten Mieten ist wirtschaftlich sinnvoler sind praxisfremder Unsinn. In diesen Statistiken werden 1000 Anlagevarianten mit 1000 Zinsvarianten von den üblichen "Experten" jongliert. Der 0815 Bürger kennt sich mit solchen Anlageformen weder aus, noch hat er die Zeit und das Verständnis dafür diese 100% zu nutzen.
Hinzu kommt natürlich, dass man zur Miete sein Geld ,was man dann angeblich mehr hätte, einfach ausgibt.
Selbst wenn es z.B utopische 200 Euro im Monat wären, werden diese nicht, wie die Statistiken voraussetzen, mit Zins und Zinseszinz hier wieder angelegt und da wieder gesplittet und und und- nein die sind weg, weil sie ausgegeben werden.

8) Die Horrorgeschichten der Eigentümergemeinschaft und Kosten die über den eigenen Kopf hinweg entschieden werden -KEIN Eigentümer interesse an unnötigen Ausgaben.
Es werden also folglich zu 90% nur Ausgaben getätigt, die unbedingt notwendig sind.
Wie gesagt, diese werden aus Rücklagen bezahlt, die durch einen monatlichen Betrag gebildet werden, welcher auch in einer Miete inkludiert ist

9) Die angeblichen Horrornachbarn:
Es muss schon wirklich DIE Hölle sein, bevor ich aus meiner Wohnung ausziehe -egal ob Miete oder Eigentum.
Wenn mich wirklich ein Nachbar dazu bringt mein zu Hause zu räumen, dann ist ein Punkt erreicht, der so schlimm ist, dass es garkeine Rolle mehr spielt ob ich "nur" umziehe oder auch noch meine Wohnung verkaufen muss- im übrigen können in so einem Extremfall auch Schritte gegen den eigentümer eingeleitet werden, damit dieser sein Eigentum räumt.
Alles in allem ist so ein Horrornachbar eher wie ein 6er im Lotto (der auch bei einem Haus nicht ausbleibt) oder man selbst ist sozial nicht kompartiebel.

10) Das ET ist vielleicht nicht mehr so viel Wert wenn ich alt bin:
Abgesehen davon ist es erstaunlich wie die Menschen nach und nach verlernen im hier und jetzt zu leben und nebenbei ein bißchen an die Zukunft zu denken.
Heute leben die Leute in der Zukunft und leben nebenbei ein bißchen im hier und jetzt- dabei geht man natürlich davon aus 100 Jahre alt zu werden...
Bei ET geht es lediglich darum, sich sehr viel an Miete zu sparen, welche meine Rente dann evtl garnicht mehr her gibt und ich mit 67 dann in ein 30 qm Appartment umziehen "darf".
Die Rücklagen, die ich wie gesagt bei JEDER Miete auch versteckt zahle, sorgen dafür, dass die Wohnung warm und dicht bleibt.
Ob mein Haus oder meine Wohnung dann noch State of the Art und xy "wert" ist, interessiert mich im Alter dann mal nicht die Bohne, weil es um diesen Punkt ja garnicht geht.

Unterm Strich:
Wer nicht gerade ein passoinierter Weltenbummler ist (völlig ok!) ,30% Eigenkapital sowie einen vernüftigen Finanzierungsplan (nicht ans Limit etc) hat und seinen Beruf nicht über sein eigentliches Leben stellt (ich persönlich arbeite um zu leben und lebe nicht um zu arbeiten), der sollte definitiv über Eigentum nachdenken, weil Miete in diesem Fall ein totaler Unsinn wäre.