• #1

Ehemann trennt sich, Ehefrau akzeptiert es sofort

Hallo liebe Forumsmitglieder!

Ein Freund von mir hat sich von seiner Ehefrau getrennt, weil er keinen Sinn mehr in der Ehe sah (vor allem spielte körperliche Nähe in der Ehe nie eine Rolle, da die Ehefrau das nie zulassen konnte).

Der Ehemann haderte mehrere Jahre, bis er für sich entschied, sich zu trennen und die Scheidung einzureichen. Körperliche Berührungen haben in der Ehe nie eine Rolle gespielt - angeblich konnte die Ehefrau dies aus psychischen Gründen nicht.

Als der Ehemann dann die Trennung aussprach, akzeptierte die Ehefrau dies sofort mit den Worten "Wenn das dein Wunsch ist, dann ist das eben so, kein Problem" - ohne mit der Wimper zu zucken, auch ziemlich kühl und völlig unemotional; sie hat auch nie versucht, zu kämpfen oder das nochmal zu klären sondern zog dann auch kurze Zeit später aus.

Da fragt man sich, wieso eine Ehefrau, die immer sehr an ihrem Mann hing und auch große finanzielle Vorteile durch die Ehe hatte (sie musste durch ihren Mann selbst nicht arbeiten) die Trennung einfach so akzeptiert und damit ein "Leben im Luxus" aufgibt, von dem sie jahrelang genüßlich profitierte.

Wollte sie in dem Moment einfach nur "pseudo-stark" sein und sich das nicht anmerken lassen?

Oder könnte es damit zu tun haben, dass sie evtl. schon ein neues As im Ärmel hatte - sie kam kurz nach ihrem Umzug mit einem neuen Mann zusammen und sprach von Heiratsantrag usw. Klar, wenn man schon einen Neuen an der Angel hat, akzeptiert man eine Trennung ja sogar besser.

Was ist eure Meinung dazu?
 
  • #2
Du schreibst ja selbst, neuer Mann in Sicht, der alte passt schon länger nicht mehr, die finanziellen Vorteile nimmt sie mit. Sie wird die Trennung erwartet haben.
 
  • #3
Wie in deinem anderen Thema-Thread Fremdgegangen - Getrennt - verheiratet bleiben, warum interessiert es dich, wie und wieso andere handeln, die du nicht selbst nach ihren Gründen fragen kannst, noch dass es dich beträfe.

Also für mich wäre es so, dass wenn jemand sich von mir trennen möchte und definitiv von Trennung und Scheidung spricht, es wirklich akzeptiere, weil ich wüsste, hier kämpfen und verhandeln zu wollen, nichts brächte, trotz aller Vorteile (im Sinn, von Reisende soll man nicht aufhalten bzw. kann man auch nicht aufhalten, der oder was weg von einem strebt); wobei du schreibst, sie hat durch Trennung und Scheidung, keinen Verlust ihrer Vorteile und Privilegien, welche ihr durch ihre Ehe entstanden sind und behält diese bei.

Mag auch sein, dass dein Freund auch nicht ehrlich ist, wenn er was erzählt, da mir ein Bekannter mitten in seinem Rosenkrieg von seiner bösen Noch-Frau sagte, sie hätte ihn rausgeschmissen, wo er doch immer für sie da war Sein mehrfaches fremdgehen und sogar 1 Woche heimlich mit der Geliebten auf seine Kosten und Einladung in die Südsee, ließ er dabei unerwähnt.
 
  • #4
Für mich klingt das so, als sei auch von ihrer Seite aus schon lange die Luft raus gewesen, keine Liebe mehr, nur hat sie aus Bequemlichkeit/Gewohnheit/Feigheit die Trennung nicht ausgesprochen. Vielleicht hat sie selbst schon lange darüber nachgedacht und war letztlich froh und erleichtert als ihr Mann diesen unangenehmen Part übernommen hat.

Es ist auch möglich, dass sie mit dem neuen Mann schon länger (Monate, Jahre?) eine Affäre hatte und nun bequem warmwechseln kann. Auch ein Grund weshalb sie mit ihrem Mann keine Körperlichkeit mehr hatte.

W36
 
  • #5
So etwa hat meine Exfrau auch reagiert, als ich ihr die Trennung ankündigte. Sie wusste es lange vorher. Viele Jahre nach der Scheidung sagte sie mir, bei der Hochzeit hätte sie gewusst, daß ich nicht bei ihr bleiben werde, da ich so viel stärker und neugieriger bin als sie.
Sie liebt mich immer noch über alles und daher hat sie mir die Freiheit gegeben und war mir nie böse. So eine selbstlose Liebe ist selten. Das vergesse ich ihr nie.
Könnte das in deinem Fall auch so ähnlich sein?
 
  • #6
Die ganze Wahrheit wird dein Bekannter dir nicht erzählen. Die zwei trennen sich und sind sich einig. Was findest du denn an der Geschichte so spannend und warum beobachtest du das so genau. Freu dich das es nicht nur Drama gibt wenn Leute in Scheidung leben.
 
  • #7
Reisende Leute sollen wir nicht aufhalten.
Da fragt man sich, wieso eine Ehefrau, die immer sehr an ihrem Mann hing und auch große finanzielle Vorteile durch die Ehe hatte (sie musste durch ihren Mann selbst nicht arbeiten) die Trennung einfach so akzeptiert und damit ein "Leben im Luxus" aufgibt, von dem sie jahrelang genüßlich profitierte.
was soll das? Das liest sich so als wenn die Frauen kämpfen müssen um ihr Luxus Leben? Was soll es? Sie war mit höchster Wahrscheinlichkeit auch nicht zufrieden und es war für die einfacher wenn er es beendet hat als wenn sie es getan hätte.
Für viele ist die Rolle Opfer leichter als Rolle des Täters.

Also Menschen die aus reinem materiellen Grund in der Partnerschaft ausharren tuen mir leid. Ich habe bei meiner Scheidung nie daran gedacht ob ich dadurch irgendwelche materiellen Nachteile haben werde. Ich weiß, dass die meisten so ticken, aber nicht alle.
Ich bin bei diesem Thema immer bisschen gereizt da mir sowas nachgeredet wird nur wegen meine Herkunft und wie ich um mich herum sehe und lese bin ich eine von wenigen der nicht um das Materielle geht!

Sie hat sich erwachsen und ruhig verhalten und das ist für alle Beteiligten das beste. Der der sich trennt hat es schon längst für sich entschieden und den kann man nicht zurück holen.


W37
 
  • #8
Es fehlt ein ganz wesentlicher Punkt - sie selber offensichtlich mental angeschlagen hatte einfach keine Energie, den Schritt zu tun. Er war ihr nicht so zuwider, dass sie ihn hätte tun müssen, damit es ihr besser geht.
Als er damit ankam hat sie die Veränderung einfach angenommen - es macht für sie/ihr Wohlbefinden keinen großen Unterschied, ob er da ist oder nicht und vor alen Dingen hatte sie wohl keine Energie sich ihm entgegenzustellen. Warum soll sie ihn dann nicht einfach ziehen lassen?

Oder könnte es damit zu tun haben, dass sie evtl. schon ein neues As im Ärmel hatte - sie kam kurz nach ihrem Umzug mit einem neuen Mann zusammen
Kann auch sein oder aber, sie war so froh, dass der Ehemannn ging, dass sie gut drauf war und einen Schlag bei den Männern hatte, sich also schnell einer fand der ihr gefällt.
 
  • #9
Vermutlich ist sie froh dass er weg ist, soll vorkommen. Endlich.
 
  • #10
Wobei du schreibst, sie hat durch Trennung und Scheidung, keinen Verlust ihrer Vorteile und Privilegien, welche ihr durch ihre Ehe entstanden sind und behält diese bei.
Sie hat durch die Trennung ihre Luxusprivilegien nicht mehr und lebt mittlerweile von Sozialhilfe - der Ehemann hat Trennungsunterhalt bezahlt aber das Geld ging direkt ans Jobcenter, sie hat davon nichts gesehen.

Deshalb war ja meine Frage wie man die Trennung vom Ehemann so einfach und kühl akzeptieren kann, obwohl man weiß, dass einem der soziale Abstieg droht.

Von gemeinsamen Bekannten weiß ich, dass sie jetzt die Trennung bereut, weil sie sich nach dem früheren Luxusleben sehnt, aber sie will ihn nicht zurück.
 
  • #11
Oder könnte es damit zu tun haben, dass sie evtl. schon ein neues As im Ärmel hatte - sie kam kurz nach ihrem Umzug mit einem neuen Mann zusammen und sprach von Heiratsantrag usw. Klar, wenn man schon einen Neuen an der Angel hat, akzeptiert man eine Trennung ja sogar besser.
So wird es tatsächlich sein, dann ist sie heilfroh, dass sie ihn los hat!
Das war doch keine Beziehung, das war doch keine Partnerschaft, das war doch keine Ehe!
Wie in deinem anderen Thema-Thread Fremdgegangen - Getrennt - verheiratet bleiben, warum interessiert es dich, wie und wieso andere handeln, die du nicht selbst nach ihren Gründen fragen kannst, noch dass es dich beträfe.
Bist du schon so abgestumpft, dass dich sowas nicht mehr interessiert?
Das soll es geben!
Deshalb war ja meine Frage wie man die Trennung vom Ehemann so einfach und kühl akzeptieren kann, obwohl man weiß, dass einem der soziale Abstieg droht
Gefühls Entscheidungen sind stärker die ich auch immer unterstütze, sonst wird man krank!
Von gemeinsamen Bekannten weiß ich, dass sie jetzt die Trennung bereut, weil sie sich nach dem früheren
Sowas muss man sich vor der Trennung überlegen und nicht nach der Trennung, niemals würde ich einen Ex Partner zurück nehmen wollen!
So deppert kann ich doch nicht sein, das alte Problem wieder zurückzuholen!!
 
  • #12
So etwa hat meine Exfrau auch reagiert, als ich ihr die Trennung ankündigte. Sie wusste es lange vorher. Viele Jahre nach der Scheidung sagte sie mir, bei der Hochzeit hätte sie gewusst, daß ich nicht bei ihr bleiben werde, da ich so viel stärker und neugieriger bin als sie.
Sie liebt mich immer noch über alles und daher hat sie mir die Freiheit gegeben und war mir nie böse. So eine selbstlose Liebe ist selten. Das vergesse ich ihr nie.
Könnte das in deinem Fall auch so ähnlich sein?
Du klingst aber alles andere als stark, sondern völlig selbstunsicher, so, wie du Kinder in dem anderen Thread zu bestrafen und maßregeln pflegst. Sie meinte das u.U. ironisch. 😉

Ich habe mich emotional mehr und mehr entfernt. Ab wann trennt man sich? Kann man pauschal nie sagen, denn die Situation ist fließend. Mir machten die Trennungen nix mehr aus, da ich bereits vorher schon Selbstreflektion betrieb. Die Männer haben es trotz verbaler, klarer Information und wie Ernst es mir damit war, null reagiert, es nicht ernst genomnen. Fielen dann entsprechend aus allen Wolken.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #13
Ich dachte er hat sich getrennt? Von zurückwollen und zurückerobern seinerseits hattest du nichts erwähnt.
Aber einfach anders gefragt, hast Du liebe @Moonlotus dich von jemanden getrennt bzw. trennen wollen und Dich zu dieser Entscheidung durchgerungen?! Das letzte was der Trennende hören will, sind Diskussionen, Heulen, Drama und Liebesschwüre oder auch noch Überzeugt werden sollen, die Entscheidung zurückzunehmen.
Also wenn das erwartet wird, kann ich manchmal verstehen das jemand kommentarlos und feige abtaucht.
Ich habe mich von meinem Freund getrennt, der hat Rotz und Wasser vergossen, aber meine Entscheidung im ersten Moment respektiert... die Diskussionen, ob ich sicher wäre und es mir noch anders überlegen soll, kamen ein paar Monate später.
Und es stellt sich auch die Möglichkeiten, eine Trennung zu verhindern, wie denn, wenn sie wirtschaftlich von ihrem nun Ex-Mann abhängig ist und er das Geld hat, auch für einen guten Anwalt. Vielleicht saß sie auch dem Irrglauben auf, der in den Startlöchern stehende Mann heiratet sie und hat ihr auch schon in der Richtung Hoffnungen geschürt... Ich habe mich auch getrennt, trotz wirtschaftlicher Einbußen, okay auch hier war ich wieder die Trennende, aber auch die wirtschaftlich solventere, erfreut war der Mann nicht, aber es gab auch nachdem ich die Trennung ausgesprochen war, keine Diskussionen, weil innerhalb der Beziehung sehr viel darüber gesprochen worden war und keine Einigung erzielt wurde, es war klar, es läuft bald auf Trennung hinaus, nur nicht genau wann.
 
  • #14
So etwa hat meine Exfrau auch reagiert, als ich ihr die Trennung ankündigte. Sie wusste es lange vorher. Viele Jahre nach der Scheidung sagte sie mir, bei der Hochzeit hätte sie gewusst, daß ich nicht bei ihr bleiben werde, da ich so viel stärker und neugieriger bin als sie.
Sie liebt mich immer noch über alles und daher hat sie mir die Freiheit gegeben und war mir nie böse. So eine selbstlose Liebe ist selten. Das vergesse ich ihr nie.
Könnte das in deinem Fall auch so ähnlich sein?
Ich denke, du bindest uns hier einen Bären auf, das glaubt vermutlich so gut wie niemand. Was ich allerdings befremdlich finde ist, dass du uns für so leichtgläubig hältst.
 
  • #15
Als der Ehemann dann die Trennung aussprach, akzeptierte die Ehefrau dies sofort mit den Worten "Wenn das dein Wunsch ist, dann ist das eben so, kein Problem" - ohne mit der Wimper zu zucken, auch ziemlich kühl und völlig unemotional; sie hat auch nie versucht, zu kämpfen oder das nochmal zu klären sondern zog dann auch kurze Zeit später aus.
So ähnlich hat mein Ex reagiert, wenn auch nicht völlig emotionslos. Was hätte er denn tun sollen? Heulen? Toben? Was soll das bringen?
Und? Es gibt Leute, die schaffen es, sich ohne Drama zu trennen. Was bin ich froh, dass ich immerhin so ein Exemplar hatte.
Finanziell haben wir beide gebüßt, ich mehr als er. Trotzdem kein Grund, sich weiter zu quälen.
 
  • #16
die Trennung einfach so akzeptiert und damit ein "Leben im Luxus" aufgibt, von dem sie jahrelang genüßlich profitierte..... Sie hat durch die Trennung ihre Luxusprivilegien nicht mehr und lebt mittlerweile von Sozialhilfe, der Ehemann hat Trennungsunterhalt bezahlt aber das Geld ging direkt ans Jobcenter, sie hat davon nichts gesehen.
Dann war der Trennungsunterhalt nur so minimalistisch, dass er unter Sozialhilfe lag, also gegengerechnet wurde - nichts mit "Leben im Luxus".
Du hast keine Ahnung und darum kann man Dir jeden Unfug erzählen. Denk doch einfach mal nach. Wäre der Unterhalt ausreichend für ein Leben im Luxus gewesen hätte sie keine Sozialhilfe bekommen, sondern vom Unterhalt viel besser gelebt.

Darüber hinaus: wenn sie Sozialhilfe bekommt, dann heißt das, sie ist nicht arbeitsfähig und das wiederum bedeutet, dass er auch nach der Trennung weiter Unterhalt zahlen müsste - wenn er zahlungsgfähig wäre.
Fazit: er macht vor Dir einen auf dicke Hose (weil Du keine Ahnung hast), hat aber nicht viel.

Deshalb war ja meine Frage wie man die Trennung vom Ehemann so einfach und kühl akzeptieren kann, obwohl man weiß, dass einem der soziale Abstieg droht.
S.o. es war kein sozialer Abstieg für sie. Der Unterhalt lag unter der Sozialhilfe. Also war es vorher auch kein Leben in Saus und Braus.
Sie akzeptiert kühl weil ein Leben in Sozialhilfe für sie besser ist, als ein Leben mit ihm - sie wird wissen warum.

Von gemeinsamen Bekannten weiß ich, dass sie jetzt die Trennung bereut, weil sie sich nach dem früheren Luxusleben sehnt, aber sie will ihn nicht zurück.
Weil der Mann echt übel sein muss - anders ist das nicht zu erklären. Wenn nur Luxus mit ihm geht, dann lieber ohne Luxus und ohne ihn.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #17
Als sich meine Ex von mir getrennt hat, hab ich das auch ganz einfach akzeptiert. Innerlich hat es mich aber zerrissen und es ist eine Welt für mich zusammen gebrochen und ich war sehr gekränkt. Ich habe versucht, sie das nicht allzu sehr spüren zu lassen. Sie hat nichts falsch gemach, wir sind mit 16 Jahren zusammen gekommen, da darf man mit 44 Jahren auch mal was anderes wollen.
Uns geht es heute beiden mit neuen Partnern gut.
Was ich damit sagen will, ich denke es ist gut, wenn man als Verlassener bei der Trennung keine Szene macht, oder versucht zu „kämpfen“, da der Andere nicht von seiner Entscheidung abgebracht werden möchte.
Das hat auch viel mit Respekt zu tun.
M54
 
  • #18
Viele Jahre nach der Scheidung sagte sie mir, bei der Hochzeit hätte sie gewusst, daß ich nicht bei ihr bleiben werde.
Eine weitere kaum glaubhafte Geschichte. Eine Frau, die bereits bei der Hochzeit weiß, dass der Kerl nicht bleibt ....

Wie ich schon schrieb: Das Wunschdenken eines Mannes, der sich Frauen überlegen fühlen möchte. Sehr durchschaubar. Auch die Geschichte mit der hilflosen Frau, dem hungrigen Kind und den zwei Steaks deutete genau darauf hin.
Sie liebt mich immer noch über alles und daher hat sie mir die Freiheit gegeben und war mir nie böse.
Lol.
Oder sie ist Masochistin. Das Richtige für einen Mann, der sich stark fühlen möchte.
 
  • #19
Vielleicht wollte sie die Trennung. Sie hat es zwar nicht ausgesprochen aber innerlich gewünscht, dass das elende Spiel endlich vorbei ist. Als der Mann die Trennung ausgesprochen wurde, war sie innerlich erleichtert und deshalb auch keine Szene gemacht und die Trennung akzeptiert. Wer möchte ein sexloses Leben ohne Zärtlichkeit und Zuneigung führen? Lieber dann alleine ohne Geld mit der Hoffnung auf ein besseres Leben als Stagnieren und unglücklich 😞 sein.
 
  • #20
der Ehemann hat Trennungsunterhalt bezahlt aber das Geld ging direkt ans Jobcenter, sie hat davon nichts gesehen
Kann gar nicht sein.
Trennungsunterhalt ist Unterhalt noch in der Ehe.
Das steht der arbeitslosen Ehefrau vom Ehemann zu solange die verheiratet sind.
Da geht nichts ans Jobcenter.

Nachehelichenunterhalt wird gerichtlich geregelt oder freiwillig gezahlt.
Wenn sie nach der Ehe davon nicht leben kann und zusätzlich Hartz4 beantragen muss, kann ich mir nicht vorstellen dass sie nichts davon sieht.
Das wird miteinander verrechnet.

Sie hat keine Kinder zu betreuen, dann kann sie sich eine Arbeit suchen.
Oder sich vom neuen Mann heiraten lassen.
 
  • #21
Kann gar nicht sein.
Trennungsunterhalt ist Unterhalt noch in der Ehe.
Das steht der arbeitslosen Ehefrau vom Ehemann zu solange die verheiratet sind.
Da geht nichts ans Jobcenter.
@Süsse65 grds. hast Du recht, aber ... Doch das geht (auch @Vikky hat recht). Wenn die Frau, theoretisch arbeiten könnte, aber weil sie zuvor nichts gearbeitet, steht ihr, wenn sie kein Geld oder Rücklagen hat und der Mann erstmal nicht zahlt, Harzt IV für ihren Lebensunterhalt von der Arbeitsagentur zu. Hartz IV schließt zunächst die finanzielle Lücke und springt ein (ich nenne es mal Vorausleistung, weil nicht die Arbeitsagentur, sondern ihr Noch-Ehemann für ihren Lebensunterhalt bis zur Scheidung zuständig ist). Wenn der Mann gleich mit Sack & Pack auszieht (oder sie), ist meist nichts, nicht einmal der Trennungsunterhalt geklärt und wird meist auch nicht gleich gezahlt. Bis das passiert, geht das Jobcenter in Vorleistung mit Hartz IV und holt sich über den Trennungsunterhalt, wenn dann dieser gezahlt wird, seine Vorausleistung zurück. Die Frau kann somit nicht in Luxus geschwelgt haben, denn sonst hätte sie allein vom Unterhalt, der auch rückwirkend läuft und rechnerisch ab Trennungsdatum gezahlt wird, das Arbeitsamt ausgezahlt und dann allein vom Unterhalt bis zur Scheidung leben können, denn dafür wird eigentlich der Trennungsunterhalt gezahlt und nicht, dass der Steuerzahler durch Zahlungen von Leistungen einspringt, wofür Ehepartner zuständig sind.
@Vikky hat völlig recht. Entweder war da nie Luxus oder er hat absichtlich seinen Gewinn runtergerechnet, seine Rücklagen verschoben, um ganz wenig als Einkommen bei sich geltend zu machen, woraus sich der Trennungsunterhalt für sie berechnet. Ist sie unter dem Hartz IV-Satz mit ihrem Trennungsunterhalt, stockt das Finanzamt auf bis zum Regelsatz. Dafür kann es schon sein, dass der Unterhalt vom Mann an die Arbeitsagentur fließt, weil diese mit Harzt IV verrechnet bzw. an dieses zurückgezahlt wird. Der Ehemann ist überhaupt nicht nett, der seine Ex-Frau gleich nach der Trennung ohne was dastehen lässt und damit vom Hartz IV Satz leben lässt, wenn es doch scheinbar wie behauptet, früher anders lief.
 
  • #22
Da hat Vikky, wie so oft, recht. Man erzählt dir Märchen und du merkst es leider nicht. Man darf nicht alles glauben was andere Leute so von sich geben.
 
  • #23
Da fragt man sich, wieso eine Ehefrau, die immer sehr an ihrem Mann hing und auch große finanzielle Vorteile durch die Ehe hatte (sie musste durch ihren Mann selbst nicht arbeiten) die Trennung einfach so akzeptiert und damit ein "Leben im Luxus" aufgibt, von dem sie jahrelang genüßlich profitierte.
Ob sie wirklich genüsslich lebte, ist ja DEINE Wertung, das kann also auch ganz anders gewesen sein. Wie ich lese, ist es ja auch nicht Deine Problematik, sondern eine eher allgemeine Frage.
Generell denke ich, es spielen andere Gründe, die wir nur vermuten können, mit hinein.
Denn eigentlich ist es doch das Bestreben der Menschen, glücklich im eigenen Leben zu sein.
Vielleicht hatten sie sich doch irgendwie arrangiert.
Denn man kann auch umgekehrt fragen.
Warum blieb er so lange, in einer nicht erfüllenden Ehe?

Kann man viel viel spekulieren....
w47
 
  • #24
Uns geht es heute beiden mit neuen Partnern gut.
Was ich damit sagen will, ich denke es ist gut, wenn man als Verlassener bei der Trennung keine Szene macht, oder versucht zu „kämpfen“, da der Andere nicht von seiner Entscheidung abgebracht werden möchte.
Das hat auch viel mit Respekt zu tun.
M54
Finde ich alles sehr verständlich, es war für Euch wichtig, Euer Leben noch mal neu zu reorganisieren, um wieder glücklich zu werden. Und der Mensch, mit dem man so lange verbunden war, ist ja auch ein Teil des eigenen Werdens. Ja, ich finde, eine freundliche, auch trotzdem wertschätzende Trennung, menschlich sehr wertvoll.
Auch heilsam für die eigene Seele, wem bringen verkohlte Schlachtfelder etwas? Nur negativ-Energie.
Man verhält sich furchtbar zu eigenen Ex-Partner und will dann in einer neuern Beziehung ein liebender Mensch sein? Mit offenem Herzen? Ich denke, missgünstiges Verhalten, wirft auch einen Schatten auf die eigene Zukunft.

Wir haben nur das einzige Leben, warum sich so viele hier nach Trennung wie die Sau verhalten, kann nur daran liegen, dass sie nicht in ihrer Persönlichkeit gewachsen sind.
w47
 
  • #25
Es ist ja oft so: der nun ungeliebte Partner wird abgelegt und soll dann vor allem nichts mehr kosten.
Man verhält sich furchtbar zu eigenen Ex-Partner und will dann in einer neuern Beziehung ein liebender Mensch sein? Mit offenem Herzen? Ich denke, missgünstiges Verhalten, wirft auch einen Schatten auf die eigene Zukunft.
Denke ich auch.
Bezüglich des Jobcenters sehe ich es auch so: entweder hat der Ehemann keinen Trennungsunterhalt gezahlt und das Jobcenter musste mit Hartz IV vorübergehend einspringen. Warum dann bei der Nachzahlung der ganze Unterhalt ans Jobcenter ging und nichts übrig blieb ist wiederum Anlass zur zum Spekulieren. vielleicht hat er nur das Minimum gezahlt und nicht das, was ihr zusteht. Oder er hat nicht mehr Geld, also gibt's und gab es keinen Luxus. Solche Vorstellungen von Luxus wenn die Ehefrau nicht arbeitet können auch von mißgünstigen Dritten Kommen.
Die Ehefrau war sicher unglücklich in der Ehe und ist froh, dass sie vorbei ist. Je nach Lebensalter und Ehedauer muss sie auch nicht mehr arbeiten.
 
  • #26
Oder könnte es damit zu tun haben, dass sie evtl. schon ein neues As im Ärmel hatte - sie kam kurz nach ihrem Umzug mit einem neuen Mann zusammen und sprach von Heiratsantrag usw. Klar, wenn man schon einen Neuen an der Angel hat, akzeptiert man eine Trennung ja sogar besser.
Kann gut sein und halte ich für wahrscheinlich, denn irgendwie muss sie ja auch künftig ihren Lebensunterhalt bestreiten, wenn sie nicht arbeitet.

Oder sie hat halt im Laufe der Ehe gemerkt, dass Geld nicht alles ist und ist froh, dass er es ausgesprochen hat.

Aber letztlich denke ich, dass man um Liebe nicht kämpfen kann.

Von daher: Reisende soll man nicht aufhalten...
 
  • #27
Dann war der Trennungsunterhalt nur so minimalistisch, dass er unter Sozialhilfe lag, also gegengerechnet wurde - nichts mit "Leben im Luxus".
Du hast keine Ahnung und darum kann man Dir jeden Unfug erzählen. Denk doch einfach mal nach. Wäre der Unterhalt ausreichend für ein Leben im Luxus gewesen hätte sie keine Sozialhilfe bekommen, sondern vom Unterhalt viel besser gelebt.

Darüber hinaus: wenn sie Sozialhilfe bekommt, dann heißt das, sie ist nicht arbeitsfähig und das wiederum bedeutet, dass er auch nach der Trennung weiter Unterhalt zahlen müsste - wenn er zahlungsgfähig wäre.
Sie ist arbeitsfähig aber arbeitet aus Faulheit nicht und hat sich nach der Trennung einfach auf Sozialhilfe gemeldet und behauptet sie sei "psychisch krank".

Mit Luxus meine ich, dass sie nicht arbeiten musste, weil der Ehemann selbständig ist und gut verdient hat. Wir reden hier aber auch nicht von Millionen sondern von gesundem Mittelstand. Sie hat auf Unterhalt geklagt, auf eine Summe, die absolut schwachsinnig war, das Gericht akzeptierte die anberaumte Summe auch nicht und setzte den Unterhalt entsprechend an.

Das war hier aber auch gar nicht das Thema - es ging eher um die Frage, warum jemand kühl und emotionslos die Trennung akzeptiert.
 
  • #29
Sie ist arbeitsfähig aber arbeitet aus Faulheit nicht und hat sich nach der Trennung einfach auf Sozialhilfe gemeldet und behauptet sie sei "psychisch krank".

Mit Luxus meine ich, dass sie nicht arbeiten musste, weil der Ehemann selbständig ist und gut verdient hat. Wir reden hier aber auch nicht von Millionen sondern von gesundem Mittelstand. Sie hat auf Unterhalt geklagt, auf eine Summe, die absolut schwachsinnig war, das Gericht akzeptierte die anberaumte Summe auch nicht und setzte den Unterhalt entsprechend an.

Das war hier aber auch gar nicht das Thema - es ging eher um die Frage, warum jemand kühl und emotionslos die Trennung akzeptiert.
Das Thema ist, ob deine Story glaubhaft ist. Ist sie nicht, jedenfalls nicht so.
 
  • #30
Sie hat auf Unterhalt geklagt, auf eine Summe, die absolut schwachsinnig war, das Gericht akzeptierte die anberaumte Summe auch nicht und setzte den Unterhalt entsprechend an.
Das wird wohl ihr Anwalt gemacht haben.

Sie ist arbeitsfähig aber arbeitet aus Faulheit nicht und hat sich nach der Trennung einfach auf Sozialhilfe gemeldet und behauptet sie sei "psychisch krank".
Na dann hat der Mann ganz schön Pech gehabt, wenn sie psychisch erkrankt ist. Muss er weiter zahlen, dumm gelaufen. Darum kann sie auch ganz gefühllos reagieren, sie muss weiter nicht arbeiten und kann sich noch einen Lover nehmen und er schaut dumm aus der Wäsche.
 
Top