• #1

Dürfen Männer Liebeskummer haben?

Wenn man sich in seinem Bekannten- oder Freundeskreis umhört und sich ein Pärchen trennt, denkt man als Erstes an den weiblichen Part, in der Annahme, dass der Mann das schon ganz gut verkraften kann. Doch wie sieht es wirklich mit der Männerwelt aus? Können Männer solchen Schmerz besser wegstecken oder dürfen sie einfach nicht so öffentlich leiden? Welchen Eindruck haben Sie? Wie sehen das die Männer?


 
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  • #2
Meines Erachtens macht Liebeskummer sympathisch.
 
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  • #3
Aber ja, na klar! Wenn Männer Liebeskummer haben, ist es schließlich der Weltuntergang und die Frauen wissen einfach nicht, was wirklich gut für sie ist. Deshalb muss der arme Mann leiden. Vielleicht tüftelt dsas ganze Umfeld Strategien aus, um die Uneinsichtige zurückzuholen.
Frauen mit Liebeskummer hingegen haben das gefälligst zu akzeptieren, sich zusammenzureißen und voll leistungsfähig zu sein. Grund zur Trauer gibt es doch nicht, denn Verehrer gibt es für Frauen an jeder Ecke genug.
Ich jedenfalls bin mit Liebeskummer noch nie auf Verständnis gestoßen.

w
 
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  • #4
Hi!
Ich (m42) habe meine Trennungen immer sehr schwer verkraftet, egal wer die Trennung zuerst wollte.
Musste mich zu allem zwingen. Essen, trinken, arbeiten, schlafen, wohnung suchen, Umzug organisieren, Kinder nicht vernachlässigen, bloß keinen Alkohol anrühren (sonst kannst du das Sorgerecht gleich vergessen). Es ist als wäre die Zeit stehen geblieben und man muss den Uhrzeiger selber weiter schieben damit es vorwärts geht.
Es ist eigentlich eine tiefe Depression. Das Gefühl abgeschnitten zu sein. Bestenfalls funktionieren zu können. Klingt jetzt bissle bescheuert, aber als Mann fühlst du die Liebe und die Lebensfreude in der Brust / im Herzen. Nach der Trennung ist da plötzlich NICHTS, nur eine endlose Leere gegen die alles was mal schön, gut und wichtig war zur völligen Bedeutungslosigkeit schrumpft.
Da kann einen niemand trösten. Höchstens etwas Ablenken. Irgendwann (bei mir so nach 8-12 Monaten) ist man dann aus dem Loch wieder raus gekrabbelt. Es "blutet" nicht mehr, tut aber noch weh und man sagt sich: Okay, die nächste kommt mir höchstens noch ins Bett, aber nicht mehr ins Herz.
Eines Tages schleicht sich dann doch wieder jemand rein. Zumindest war es bei mir so.
 
  • #5
Was haben Sie denn für antiquierte Vorurteilsbeladene Ansichten?

Sie denken vielleicht als erstes an die leidende Frau was ziemlich was über Sie aussagt. Meine Freunde und Bekannte machen da keinen Unterschied. Sie fühlen entweder mit beiden mit oder mit dem der Ihnen persönlich näher steht und im besten Falle fangen Sie ihn auf.

Im Selbstmitleid zu baden und den Blues an anderen rauszulassen ist bei beiden Geschlechtern ätzend. Öffentlich für jeden sichtbar zu leiden, "schaut her wie schlechts mir doch geht" gesthe ich keinem zu. Unter Freunden einfach mal das Herz auszuschütten aber jedem.
 
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  • #6
Im Selbstmitleid zu baden und den Blues an anderen rauszulassen ist bei beiden Geschlechtern ätzend. Öffentlich für jeden sichtbar zu leiden, "schaut her wie schlechts mir doch geht" gesthe ich keinem zu.
Genau das meine ich. Als ob man echten Liebeskummer steuern oder verbergen könnte. Man hat gar nicht die Kraft dazu. Man hat ja kaum die Kraft, morgens aufzustehen, eigentlich ist man nichtmal arbeitsfähig und hätte allen Grund, sich krankschreiben zu lassen. Nur leider nimmt Liebeskummer niemand ernst, dabei ist es wie Poster 3 schon schrieb, wie eine tiefe Depression.
Die dürfen aber nur Männer haben, meiner Beobachtung nach. Das ist dann so richtig sympatisch. Bei einer Frau dagegen wird es nur als Selbstmitleid abqualifiziert.
Das einzig Gute: Danach lässt man sich niemals mehr wieder von so etwas das Leben versauen, lieber bleibt man Single oder hat nur oberflächlichere Beziehungen.
 
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  • #7
Aber ja, na klar! Wenn Männer Liebeskummer haben, ist es schließlich der Weltuntergang und die Frauen wissen einfach nicht, was wirklich gut für sie ist. Deshalb muss der arme Mann leiden. Vielleicht tüftelt dsas ganze Umfeld Strategien aus, um die Uneinsichtige zurückzuholen.
Ich (w) kann obige Worte nur bestätigen. Genau so ist es.
Die Freunde meines Ex wussten plötzlich alles besser. obwohl sie von der tatsächlichen Situation keine Ahnung hatten und ich müsse doch einsichtig sein.

Meinem Ex geht es schlecht. Er ist traurig, beleidigt, wütend und würde am liebsten laut jaulen, ich weiß das. Das macht ihn tatsächlich menschlich und sympathisch.
Bisschen spät. Denn es ändert leider nichts an der Tatsache, dass er freiwillig femdgegangen ist und niemand ihn dazu gezwungen hat.
 
  • #8
Als ob man echten Liebeskummer steuern oder verbergen könnte. Man hat gar nicht die Kraft dazu.
Willst Du damit sagen dass jemand der nach dem Hinfallen wieder aufsteht und seinen Tag meistert keinen "echten" Liebeskummer hätte? Das ist Unsinn. Das was Du schreibst ist kein Liebeskummer mehr sondern eine Handfeste Depression und somit eine Behandlungsbedürftige Krankheit. Da war der akute Auslöser eine Trennung, mehr aber auch nicht.


Die dürfen aber nur Männer haben, meiner Beobachtung nach. Das ist dann so richtig sympatisch. Bei einer Frau dagegen wird es nur als Selbstmitleid abqualifiziert.
Dummfug! Eine Depri fragt nicht nach dem Geschlecht, statistisch gesehen haben die Frauen öfter- und früher mal hat man das höchstens Damen zugestanden. Heute weiss man aber halt dass es eine Krankheit ist.

Das einzig Gute: Danach lässt man sich niemals mehr wieder von so etwas das Leben versauen, lieber bleibt man Single oder hat nur oberflächlichere Beziehungen.
Das meine ich mit "wieder aufstehen" Was Du machst ist liegenbleiben! Und davon lass ICH mir nicht das Leben versauen.
 
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  • #9
Nein, Männer dürfen natürlich keinen Liebeskummer haben! Sie sind die starken Helden, die niemals weinen, innerlich und äußerlich hart wie Stahl sind und alle Schicksalsschläge unter "kann man nicht ändern" verbuchen. Sie verfügen nur über rudimentär ausgeprägte Emotionen und Empathie ist ihnen fremd. Ende der Ironie. Die Frage ist überflüssig!
 
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  • #10
Die dürfen aber nur Männer haben, meiner Beobachtung nach. Das ist dann so richtig sympatisch. Bei einer Frau dagegen wird es nur als Selbstmitleid abqualifiziert.
Ich bin die Verfasserin des Threads https://www.elitepartner.de/forum/innerlich-zerrissen-mein-ex-macht-mich-kaputt-34954.html
Auch mir kommt auch vor, dass von manchen Personen wenig Verständnis da ist, dass man einfach leidet, egal ob es gut war sich getrennt zu haben oder nicht.
Nachzulesen ganz aktuell unter obigem Link.
 
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  • #11
Willst Du damit sagen dass jemand der nach dem Hinfallen wieder aufsteht und seinen Tag meistert keinen "echten" Liebeskummer hätte?
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Den Tag meistern musste ich auch. Ich musste sogar eine Prüfung absolvieren, weil ich weder einen Arzt gefunden habe, der mich wegen Liebeskummer krankgeschrieben hätte, noch hätte ich mir überhaupt leisten können, mir ein paar Wochen Ruhe zu nehmen. Keinen Hunger, wenig Schlaf, viel Stress, 10 kg abgenommen, die Leute hielten mich für magersüchtig, denn so sah ich auch aus. Achja, auch so eine Krankheit, die durch Liebeskummer ausgelöst wird, was? Genau wie das Engegefühl im Brustkorb und der Haarausfall.
Dass du da aufstehst, glaube ich kaum, denn was DU vielleicht unter Liebeskummer verstehst, ist für mich eine kurze Verstimmung wegen eines misslungenen Flirts. Oder dass man bei jemandem nicht landen konnte, mit dem man sich ein paar schöne Tage machen wollte. Und zu "großer Liebe" ist man auch gar nicht mehr fähig, nachdem man dadurch mal richtigen Kummer kennengelernt hat.
Bei Männern hat man da vollstes Verständnis. "Ohje, der Arme, es hat ihn so aus der Bahn geworfen, dass ihn seine Frau verlassen hat, nun vergnügt er sich nur noch mit irgendwelchen Affairen. Naja, wer will es ihm verdenken".
Aber Frauen? Naja, die hatte sowieso schon einen an der Waffel und das hat sich eben durch die Trennung erst gezeigt.
Männer wie Frauen ziehen aber idealerweise die gleichen Lehren daraus, denn es kann nie schaden, Illusionen zu verlieren und mit weniger moralischem Ballast durch das Leben zu gehen.
Damit meine ich nicht Rache oder so etwas, sondern das Thema Partnerschaft und Treue einfach wesentlich weniger ernst zu nehmen als früher. Aber auch das wird bei Männern eher akzeptiert.
 
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  • #12
Bei Männern hat man da vollstes Verständnis. "Ohje, der Arme, es hat ihn so aus der Bahn geworfen, dass ihn seine Frau verlassen hat, nun vergnügt er sich nur noch mit irgendwelchen Affairen. Naja, wer will es ihm verdenken".
Aber Frauen? Naja, die hatte sowieso schon einen an der Waffel und das hat sich eben durch die Trennung erst gezeigt.
Nein, das kann ich so nicht bestätigen. Eine Bekannte von mir wurde von ihrem Freund verlassen und litt unter heftigem Liebeskummer. Natürlich hatten wir alle in unserem Freundeskreis Mitleid und Verständnis dafür, wie bescheiden es ihr ging. Wir haben alle zu ihr gehalten. Natürlich war er der Böse, der sie verlassen hat und sie die Arme, die mies behandelt wurde.
Erst viel viel später, als die Phase des Liebeskummers für sie vorbei war, habe ich die ganze Situation reflektiert und erkannt, dass er gute Gründe hatte, so zu handeln, wie er es getan hat. Im ersten Moment spielte das aber für uns keine Rolle, denn es galt ja, unsere Bekannte aufzufangen. Also keine Spur davon, dass nur für Männer Verständnis da wäre und für Frauen nicht. Das ist nur die Frauenperspektive und die ist logischerweise einseitig.
 
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  • #13
Natürlich dürfen sie es! Sollen es! Bei solchen Fragen zeigt sich wiedermal, es ist Mann schlichtweg immer noch nicht gestattet, Schwäche in der Öffentlichkeit zu zeigen. Und auch für Frauen ist es nicht einfacher! Frauen mit Liebeskummer werden ja schon an jeder Ecke belächelt, denn Auswahl hätten sie ja genau.
 
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  • #14
Wenn man sich in seinem Bekannten- oder Freundeskreis umhört und sich ein Pärchen trennt, denkt man als Erstes an den weiblichen Part, in der Annahme, dass der Mann das schon ganz gut verkraften kann. Doch wie sieht es wirklich mit der Männerwelt aus? Können Männer solchen Schmerz besser wegstecken oder dürfen sie einfach nicht so öffentlich leiden? Welchen Eindruck haben Sie? Wie sehen das die Männer?


Ich finde die Diskussion berechtigt. Habe kürzlich gelesen, Männer nehmen sich nach Scheidungen 6 mal häufiger das Leben als Frauen.
 
  • #15
Dass du da aufstehst, glaube ich kaum, denn was DU vielleicht unter Liebeskummer verstehst, ist für mich eine kurze Verstimmung wegen eines misslungenen Flirts.
Nööö, ich hab nachdem mich meine Ex nach 16 Jahren Ehe und zwei Kindern betrogen hat gelitten wie ein Hund. Aber das eben nicht öffentlich ausgelebt oder eine Depression zugelassen.
Und ich bin wieder aufgestanden- durchaus mit der Hilfe guter Freude die auch diejenigen waren die meinen Blues mitbekommen haben. Und ganz ohne Alkohol oder Affairen.

Aber klar doch, nur Ihr Frauen leidet und liebt wirklich und die böööösen Kerle...

Was Du hattest, incl. Haarausfall und Gewichtsabnahme war/ist eine Depression die behandelt gehört (Harausfall und Gewicht wegen der einhergehenden Appetitlosigkeit). Auch da weiss ich von was ich rede, ein enger Angehöriger hatte welche. Wer Depris hat hat übrigens KEINEN "an der Waffel", er hat zu wenig Glückshormone (Serotonin und der Ganze gute Stoff).

Und zu "großer Liebe" ist man auch gar nicht mehr fähig, nachdem man dadurch mal richtigen Kummer kennengelernt hat.
Dachte ich auch mal, Heute weiss ich es besser- und bin sehr froh darüber. Aber es hat mich sehr vorsichtig gemacht wem ich mein Herz schenke.
 
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  • #16
Männer gehen bei Liebeskummer durch die identisch gleiche HÖLLE wie Frauen!
Bei mir war / ist das so und bei Freunden von mir genauso...

m,49
 
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  • #17
Männern ist es nicht gestattet großartig Gefühle zu zeigen.

Ein Mann der sich z.b. bei seiner Freundin ausheult, wird sicherlich bald wieder ne neue Freundin suchen müssen.
Männer müssen breite Schultern zum Anlehnen haben, sollen Stark sein, sollen Schutz geben.

Keine Frau auf der Welt, würde sich länger mit einer Heulsuhse einlassen.
 
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  • #18
Eine Depression ZUGELASSEN? Bitte? Da waren die Finger wohl schneller als der Verstand...

Zudem gibt es einen grossen Unterschied zwischen einer "Depri" (cooles Wort, muss ich mir für meine nächste Sitzung beim "Psychi" merken...) und grosser Trauer. Bitte also keine Ferndiagnosen stellen...

Leider sind wir mittlerweile so weit gekommen, dass es verpönt ist, Gefühle zu zeigen. Nur schön funktionieren, Maske aufsetzen und lächeln. Liebeskummer trifft Männer genauso wie uns Frauen und nur schon die Eingangsfrage sollte eigentlich vollkommen überflüssig sein. Männer dürfen nicht nur, sie sollen Liebeskummer haben und ihn auch zeigen dürfen!!!
 
  • #19
@17
Eine Depression ZUGELASSEN? Bitte? Da waren die Finger wohl schneller als der Verstand...

Zudem gibt es einen grossen Unterschied zwischen einer "Depri" (cooles Wort, muss ich mir für meine nächste Sitzung beim "Psychi" merken...) und grosser Trauer. Bitte also keine Ferndiagnosen stellen...
Den Unterschied kenn ich wohl, aber was #10 da beschreibt geht nunmal über grosse Trauer hinaus. Sie hatte keinen Antrieb mehr und massive Körperliche Beeinträchtigungen. Eine Endgültige Diagnose kann natürlich nur ein Artzt stellen aber ich verwehre mich ganz einfach gegen die Unterstellung dass wir Männer nicht genauso leiden.

Übrigens habe ich ganz bewusst "zugelassen" geschrieben. Ich hatte ein paar Anzeichen bemerkt, meinen Paartherapeuten befragt und was getan (in meinem Falle hat Sport die fehlenden Serrotonie gebracht). Auch hier hat man wenn man rechtzeitig gegensteuert durchaus die Macht was zu tun.
 
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  • #20
Übrigens habe ich ganz bewusst "zugelassen" geschrieben. Ich hatte ein paar Anzeichen bemerkt, meinen Paartherapeuten befragt und was getan (in meinem Falle hat Sport die fehlenden Serrotonie gebracht). Auch hier hat man wenn man rechtzeitig gegensteuert durchaus die Macht was zu tun.
In diesem Fall gebe ich dir Recht. Aber sehr oft kommen Trennungen ja ganz unverhofft (wenn man den Threads hier im Forum Glauben schenken will) und dann nützt aller Sport nichts, wenigstens im ersten Augenblick. Leider ist für ganz viele Männer der Gang zu einem Therapeuten ein Zeichen für Unmännlichkeit, Schwäche usw. Sie arbeiten lieber bis zum Umfallen, verschanzen sich hinter ihrem Computer oder greifen mal zur Flasche (natürlich nicht alle!)
Ich würde mir viel mehr Menschlichkeit wünschen, dass Männer und Frauen sagen dürfen, wenn sie traurig oder verzweifelt oder komplett überfordert sind, ohne von ihren Mitmenschen schief angesehen oder verurteilt zu werden. Und dass Hilfe durch eine Fachperson nicht mehr als Schwäche gilt, sondern als richtige, reflektierte Entscheidung. Aber das wird wohl ein Traum bleiben...
 
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  • #21
Mein Ex hat die Beziehung via Skype beendet. Er hat geheult wie ein Schlosshund und mir unter Tränen mitgeteilt, dass er total leide... Ich konnte das irgendwie nicht ernst nehmen. Er beendet die Beziehung total feige (habe danach auch niemals wieder was von ihm gehört) und macht so ein Theater..
 
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  • #22
Männern ist es nicht gestattet großartig Gefühle zu zeigen.

Ein Mann der sich z.b. bei seiner Freundin ausheult, wird sicherlich bald wieder ne neue Freundin suchen müssen.
Männer müssen breite Schultern zum Anlehnen haben, sollen Stark sein, sollen Schutz geben.

Keine Frau auf der Welt, würde sich länger mit einer Heulsuhse einlassen.
Quatsch, wo hat Mann das gelesen bzw. gelernt? Zwischen großartig Gefühle zeigen und ständig eine Heulsuse zu sein, sind Himmelweite Unterschiede.

Ein Mann, der zu seinen negativen Gefühlen steht, er kann sich ja auch bei einem Freund ausheulen, ist mir viel symphatischer, damit auch authentischer, als wenn er seinen Kummer unterdrückt. Denn dieses Unterdrücken macht krank und depressiv.

Ein erwachsener Mann sollte auch die richtige Balance dabei gefunden haben.

w
 
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  • #23
Hier gibt es leider eine ganz grosse Diskrepanz zwischen dem was viele Frauen sagen, dann aber tatsächlich in der Praxis umsetzen, denn in der Realität werden immer Sunny-Boys-Männer bevorzugt. Je emotionaler und problembeladener die Frauen selbst sind (und daher eigentlich Verständnis für emotionale Krisen der Männer haben müssten), desto mehr wünschen sie sich einen Mann bei dem alles eitel Sonnenschein ist. Typische Aussage die dann mit leuchtenden Augen gemacht wird: "Hach, mit ihm ist immer alles sooo unbeschwert".

m.
 
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  • #24
Wieso bitte sollten Maenner keinen Liebeskummer haben duerfen? Das macht doch nur sympathisch und ist bei Maennern genauso an der Tagesordnung, wie bei Frauen. Wenn jemand keinen Liebeskummer hat nach einer Trennung, egal wer ging, dann hatte der Andere auch nie eine Bedeutung! Liebeskummer gehört nun mal zu einer Trennung! Bei Maennern genauso!