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Gast

  • #1

Dominanter Mann - was erwartet mich?

Habe einen attraktiven Mann (Ende 40) online kennengelernt, der sich selbst als dominant bezeichnet, zumindest was das Sexuelle anbelangt. Er sagt, er gibt beim Sex gerne den Ton an, zeigt wo es lang geht, geht aber auch auf die Wünsche der Frau ein.

Hmm, was genau kann ich mir darunter vorstellen, was erwartet mich in der Beziehung mit einem dominanten Mann?
Geht es dabei auch um Gewalt/Schmerz beim Sex? Wirkt es sich auch auf die zwischenmenschliche Beziehung, den Alltag aus, so dass eine Partnerschaft "auf Augenhöhe" nicht möglich bzw. gar nicht erwünscht ist?


Ich habe keinerlei Erfahrung mit "sexuell dominanten" Männern. Als devot würde ich mich aber nicht bezeichnen, auch wenn mich die Vorstellung, das der Mann beim Sex hin und wieder (sozusagen als sexuelle Abwechslung) die Führung übernimmt, reizt. Allerdings lehne ich Schmerzzufügung, Fesselspiele und Erniedrigung definitiv ab!!!

Mein Eindruck von ihm nach 4 Wochen (zu Körperlichkeiten ist es bisher nicht gekommen, außer Küssen) ist eigentlich ganz "normal", d.h. er ist so gar nicht dominant in seinem Verhalten mir gegenüber, dafür sehr zuvorkommend, an mir und meinem Leben interessiert, humorvoll, insg. sehr sympathisch und angenehm.

Denoch verunsichert es mich, dass er seine "Neigung" angesprochen und betont hat.
Spiele ich mit dem Feuer, wenn ich mich auf ihn einlasse?


Kann jemand aus Erfahrung sprechen? Danke für Eure Beiträge.

w40
 
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Gast

  • #2
Wer das so in den Vordergrund stellt, sieht das auch als so wichtig an. Warum triffst du dich denn mit ihm, wenn du nicht in sein Vorliebenschema passt? Wäre vielleicht besser, du lässt es, denn ein Beziehungsinteresse hat er wohl eher nicht.
 
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Gast

  • #3
Was ist denn die Aussage "ich bin dominant" wert ?

1) Es gibt viele die sind nur angeblich bzw. möchtegern dominant und meinen, nur weil sie "dominant" sind nicht mehr Frauen gegenüber einfühlsam sein zu müssen nach dem Motto "das Weib hat die Beine breit zu machen"

2) Es gibt intellektuelle und sexuelle Dominanz und die Mischung aus beidem machts aus, doch ist diese schwer zu finden. Wichtig ist das Wechselspiel: Die Signale, die der devote Part sendet, werden aufgegriffen und es gibt klare Grenzen. Je nach Ausprägung auf beiden Seiten gibts mehr reale oder auch fast nur sexuelle Dominanz. Es kann aber auch soweit gehen, daß der devote Part (sie) jede Eigenständigkeit aufgibt und im Rahmen von 24/7 den Herrn z. B. per SMS frägt, ob sie den Müll rausbringen darf. Augenhöhe ist das nicht m,ehr.

3) Es gibt keine pauschale Regel was Dominanz ist - das ergibt sich erst im Spiel. Dominanz geht auch ohne Fesseln, ohne Erniedrigung, ohne Schmerzen.

4) Der Ansatz um zu Spielen, sind erst mal Deine Phantasien. Die sind ja da und unausgelebt. Definiere sie für Dich, rede mit ihm und definiere die Grenzen und Safewörter, für den Fall, daß es Dir zu weit geht. Aber ich denk, die ersten Male werden beim Spielen eh nicht mehr sein als das was Du beim Sex bislang kennst - aller Einstieg ist behutsam.

Viel Spaß beim Spielen.
 
H

Heldin

  • #4
Hast du ihm denn das gesagt, was du hier schreibst - nämlich, dass du keine Erfahrungen mit BDSM hast, evtl. neugierig bist, aber wenn, dann nur auf die sehr softe, subtile Variante? Ich würde davon ausgehen, dass der Mann Erfahrung mit BDSM hat, sonst hätte er nicht so frühzeitig mit seiner dominanten Ader ausgepackt. Wenn er aber - was anzunehmen ist - NICHT pervers ist, wird er wie alle nicht perversen Männer seine Lust vor allem aus der deinigen beziehen und tunlichst alles unterlassen, was bei dir negative Reaktionen hervorruft. Was du - wenn du mit ihm intim wirst und ihr damit experimentieren möchtet, über den reinen Blümchensex hinauszugehen - dringend brauchst, ist ein Safeword! Wenn du es aussprichst, muss er sofort aufhören mit dem, was er gerade tut. Hier hilft jedenfalls summa summarum nur WIRKLICH gute Kommunikation. Er war sehr frühzeitig sehr ehrlich zu dir, also habe keine Scheu davor, nachzufragen und auch deine Vorlieben und Grenzen klar zu formulieren! :)
 
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Gast

  • #5
Schau, was passiert... Wenn er dir sonst gefällt, hört sich doch ganz aufregend an, beenden kann man alles, wenn es nicht schön ist...
 
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Gast

  • #6
Hallo! Ich halte das für sehr gefährlich. Erst will er dich verliebt machen, ist nett, zuvorkommend, hilfsbereit, charmant,... Und dann macht er irgendwann den Sack zu und das Spiel beginnt und du lässt dann so viel mehr zu als du jemals geahnt hättest.
Ich hab an der Seite eines solchen Mannes fast mit meinem Leben bezahlt.
Lass das nicht zu!
 
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Gast

  • #7
Ich hab an der Seite eines solchen Mannes fast mit meinem Leben bezahlt.
Lass das nicht zu!
Oh, das hört sich schlimm an! Kannst du ein wenig mehr darüber berichten, in wie fern das lebensbedrohlich für dich wurde?

Ich lernte auch einmal einen Mann kennen, der sich als dominant bezeichnete. Ich bin selbst überhaupt nicht BDSM-veranlagt, kam damit auch noch nie vorher in Berührung und fragte ihn deshalb bei jedem unserer Treffen, wenn es sich ergab, über das Thema aus. Denn natürlich interessierte mich, was das konkret für ihn bedeutet. Er erklärte es so ungefähr, wie die Vorposter es oben beschrieben. Ich konnte ihm vertrauen, war sogar mehrfach bei ihm in der Wohnung, merkte aber, das er mich sexuell überhaupt nicht reizte. Es passierte mir nie etwas, was ich nicht wollte.

FS, du solltest ihn unbedingt fragen, wie er das meint, was das genau für ihn bedeutet usw., damit du weißt, ob du damit etwas anfangen kannst!
"Gefährlich" muss BDSM von vornherein nicht unbedingt sein.

w49
 
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Gast

  • #8
Ich hab an der Seite eines solchen Mannes fast mit meinem Leben bezahlt.
Lass das nicht zu!
Also das ist schon wirklich eine krasse Ausnahme. Mich würden nähere Informationen dazu ehrlichgesagt sehr interessieren.

Ich denke eher, dass dein Kerl in diese Richtung geht:
Ich hatte eine längere Zeit eine Affäre mit einem Mann der im Bett sehr dominant war. Im Endeffekt war es eben so, dass er im Bett den Ton angegeben hat. Ich fand das ganz spannend. Er hat mir z.B. gesagt was ich zu unseren Dates zu tragen habe. (Also bestimmte Dessous, Strümpfe etc.) Habe ich das nicht getan, habe ich eine "Strafe" erhalten. Auch so beim Sex war er derjenige, der sich von mir genommen hat was er wollte und ich erstmal dazu da war, seine Lust zu befriedigen. Erst anschließend hat er sich bei mir revanchiert und meine Wünsche erfüllt. Wenn einem so etwas (und auch die härtere Gangart) Spaß macht und man Gefallen an solchen "Spielchen" findet, ist der Sex mit so einem Mann sehr bereichernd und erfüllend.
So als Mensch dagegen war er eher schüchtern und zurückhaltend und hat gesellige Unternehmungen mit anderen eher gemieden. Das war auch unter anderem der Grund warum nie eine Beziehung daraus geworden ist.
Ich habe aus der Affäre aber nur positives mitgenommen. Er hat zwar seine Wünsche und Vorlieben gern strikt durchgesetzt, aber meine Grenzen und NoGo's respektiert und mich immer gut behandelt.
 
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Gast

  • #9
@w49
Er attackierte mich aus heiterem Himmel ohne dass wir vorher irgendetwas anderes gemacht hätten.
Wir waren seit mehreren Monaten richtig zusammen.
Er würgte mich so fest, dass mir ein Jahr später noch die Hände weh taten, weil ich natürlich versuchte mich zu wehren. Ich kämpfte mit ihm über eine Stunde bevor ich mich befreien konnte.
Ich hatte wirklich Angst um mein Leben und ich möchte das jetzt hier nicht im Detail ausmalen.
Er hatte die Kontrolle über sich verloren, denn als der Mensch, den ich sonst kannte, war ja ganz anders. Ich konnte das weder verzeihen noch vergessen, ich hätte ständig Angst dass das noch mal passieren könnte.
Das war wie ein Psycho Krimi. Und es sitzt jetzt noch ganz schön tief in mir fest.
Ich hab seit über 2 Jahren auch keinem anderen Mann mehr eine Chance gegeben.
Ich weiß jetzt auch nicht woran ich das vorher hätte erkennen sollen.
Aber ich weiß jetzt, dass ich nicht alles was ich mir in meiner Phantasie vorstellen kann, auch erleben möchte. Ich hatte damit vorher gar keine Erfahrungen - ich war halt neugierig und ihm war es sehr wichtig alles mögliche zu probieren und auszuleben. Wenn ich jetzt dran denke ekel ich mich es widert mich an.
Natürlich gehe ich nicht davon aus dass jeder Mann der seine Dominanz ausleben möchte irgendwann lebensbedrohlich sein muss, aber ich möchte das bei keinem zweiten Versuch herausfinden.
Lg

W, 45
 
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Gast

  • #10
Ich hab an der Seite eines solchen Mannes fast mit meinem Leben bezahlt.
Lass das nicht zu!
Das ist nicht dominant, das ist gewalttätig. Ich würde mich in sexuellen Dingen auch als dominant bezeichnen, aber ich bin niemals gewalttätig, ich übernehme allerdings gerne die Führung. Das beinhaltet auch, Dinge zu initiieren (kein BDSM), von denen die Frauen vorher gesagt hätten: "Das mache ich nie!"
 
  • #11
Seufz* BDSM ist NICHT gewalttätig.. der Typ den #8 beschreibt hat eine Vollmeise, ist gewalttätig und gehört in Behandlung.. aber er ist sicher nicht BDSM.. einfach mal was von Nala Martin darüber lesen.. Mutter und BDSM http://nala-martin.de/safeword
 
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Gast

  • #12
Das ist nicht dominant, das ist gewalttätig. Ich würde mich in sexuellen Dingen auch als dominant bezeichnen, aber ich bin niemals gewalttätig, ich übernehme allerdings gerne die Führung. Das beinhaltet auch, Dinge zu initiieren (kein BDSM), von denen die Frauen vorher gesagt hätten: "Das mache ich nie!"
Doch das ist dominant. Nicht alle Doms sind gewalttätig aber alle Gewallttäter sind dominant auch wenn dieser "männliche Dominanz"-Kram durch solchen Mode-Mist wie Shades of Grey ständig romantisiert und verherrlicht wird.
Warum wird männliche Dominanz eigentlich so verherrlicht und weibliche Dominanz verteufelt?
 
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Gast

  • #13
Er würgte mich so fest, dass mir ein Jahr später noch die Hände weh taten, weil ich natürlich versuchte mich zu wehren. Ich kämpfte mit ihm über eine Stunde bevor ich mich befreien konnte.
Ich hatte wirklich Angst um mein Leben und ich möchte das jetzt hier nicht im Detail ausmalen.
Auch das gibts. Im Netz kreuzten sich mal meine Wege mit einer, die einen Henker suchte - kein Witz. Strick um den Hals und aufhängen bis an die Grenze der Bewußtlosigkeit. Das sei der ulitimative Kick, Wiederbelebung sollte er auch können. Natürlich gingen beide zum Notar für den Fall, daß es dann doch schief gehen sollte ....

Ich konnte und wollte ihr das nicht bieten und so verflog der Kontakt ... irgendwann.
 
  • #14
Wenn Du es magst, dass der Mann im Bett (gelegentlich bis öfter) den Ton angibt - dann viel Spaß!

Sich mit sexuell dominanten Partner einzulassen bedeutet übrigens nicht, dass man sein Gehirn und seine Selbstverantwortung abgibt. Auch in Beziehungen mit BDSM-Anteil, sei es nur sexuell oder auch in anderen Bereichen, muss der sich unterordnende Partner seine Wünsche und Grenzen kennen und miteinander kommunizieren. Wenn darüber hinweggegangen wird, dann muss man eben die Konsequenzen ziehen - genau wie in jeder anderen Beziehung, in der es irgendwann nicht mehr passt.
 
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Gast

  • #15
Dominant muss noch nichtmal bedeuten, dass die Person auf BDSM steht. Und das kann man durch eine einfache gezielte Frage heraus finden! Ich versteh nicht, wieso immer im Forum die Kristallkugel befragt wird, statt die Person DIREKT anzusprechen. Woher sollen die Nutzer wissen, was der Typ damit meint?

Das kann auch schlicht und ergreifend nur heißen: Sex gibts nur wenn ich es will, wir machen die Stellungen die mir gefallen und wenn ich fertig bin, meckerst du nicht, weil es nur 2 Minuten gedauert hat.
 
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Gast

  • #16
MIr wurde unter dem Begriff "dominat" schon mal ein Sklavenvertrag (ich sollte mich bewerben) und ERniedirgung angeboten. Nach meiner Erfahrung, hat die ausdrückliche Selbstbedhreibung (und Warnung) dominant zu sein, mit einem von beiden immer zu tun. Aber das mag variieren. Herausfinden kannst Du es nur indem Du ihn fragst.
 
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Gast

  • #17
Ich könnten Ihnen nun von meinen persönlichen Erfahrungen erzählen, aber das würde Ihnen wenig nutzen, da "dominant" viel heißen kann. Der einzige Mensch, der Ihnen diese Frage beantworten kann, ist daher besagter Mann selbst. Jemand, der sich als dominant bezeichnet, kann damit meinen, dass er der Liebsten beim Sex gerne mal einen Klaps auf den Po gibt und leichte Fesselspiele mag, es kann aber auch heißen, dass er die Geschichte der O zum Vorbild nimmt, seiner Sexualpartnerin gerne ein Branding verpassen würde und rund um die Uhr ein Machtgefälle in einer Beziehung haben möchte. Die meisten sexuell dominanten Männer dürften irgendwo zwischen diesen beiden Extremen liegen, und wo genau er steht, kann nur er Ihnen erzählen.

Klassische Elemente von BDSM sind Unterwerfung, Fesselungen, Schmerzen, Gehorsam und Rollenspiele. Aber wie weit sich jemand an diesem Arsenal bedient, ist komplett individuell. Manche sexuell dominanten Menschen haben überhaupt keine sadistischen Anteile und lehnen Schmerz als Spielinstrument ab, andere fühlen sich erst beim Anblick vom Blut erregt und hinterlassen dauerhafte Spuren. Manche fühlen sich zu sehr komplexen und auch ästhetisch ansprechenden Fesselungen hingezogen, andere nutzen sie höchstens zur zweckmäßigen Fixierung. Für manche ist es wichtig, dass sich der devote Part bemüht, möglichst gehorsam zu sein, andere wieder mögen gerade Provokationen und den gespielten Widerstand. Und so weiter und so fort, und man sollte natürlich nicht vergessen, dass es wie überall leider auch schwarze Schafe gibt.

Daraus, dass er Sie vorerst normal behandelt, sollten Sie nichts über sein Sexualverhalten ableiten. Ein sexuell dominanter Mann wird Sie nicht einfach "überfallen", wenn er eine gesunde Psyche besitzt. Solange Sie dazu nicht Ihre Einwilligung erteilt haben, wäre das grenzverletzend. Selbst wenn Sie eine Beziehung mit BDSM-Anteilen eingehen würden, muss das übrigens nicht unbedingt heißen, dass sich dies auch im Alltag bemerkbar machen würde. Viele Menschen mit solchen Neigungen streben eine Beziehung an, bei der sich das Machtgefälle auf das Bett oder bestimmte Zeiträume beschränkt. Ob das bei ihm der Fall ist, oder was er ansonsten genau unter "dominant" versteht, sollten Sie von ihm persönlich erfragen. Nur so werden Sie erfahren, ob seine Vorstellungen mit den Ihren kompatibel wären. Wenn er die Antwort verweigert oder vage bleibt, würde ich das als Warnsignal verstehen.

26, w
 
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Heldin

  • #18
Doch das ist dominant. Nicht alle Doms sind gewalttätig aber alle Gewallttäter sind dominant auch wenn dieser "männliche Dominanz"-Kram durch solchen Mode-Mist wie Shades of Grey ständig romantisiert und verherrlicht wird.
Warum wird männliche Dominanz eigentlich so verherrlicht und weibliche Dominanz verteufelt?
Kein Mensch verurteilt weibliche Dominanz; viele Männer möchten dominiert werden.

BDSM verhält sich zu Gewalt, wie Sex sich zu Vergewaltigung verhält. Der Unterschied ist jeweils die Freiwilligkeit aller Beteiligten.
Wer sagt, dass alle sexuell dominanten Menschen zu Gewalt neigen, müsste also auch behaupten, dass alle Menschen, die Sex mögen, am liebsten jemanden vergewaltigen würden. Das eine ist so falsch wie das andere.

Die dominant veranlagten Männer, die ich bislang erlebt habe, sind in erster Linie auf MEINE Lust an der Sache abgefahren. Meine Grenzen wurden nie überschritten und wenn ich Stop gesagt habe, wurde sofort korrekt reagiert. Es hätte diesen Männern gar nichts gegeben, weiterzumachen, wenn es mir keinen Spaß mehr macht.

Pervers ist, wer Lust an Dingen hat, die dem Gegenüber keine Lust bereiten. (Freier zum Beispiel.)
 
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Gast

  • #19
Ich kann den Mann nicht als dominant ernst nehmen. Jeder Mann gibt gerne den Ton im Bett an. Warum fragst du ihn nicht, ob er sich auch in der BDSM-Szene aufhält, dann weißt du, ob er auf Schmerzen und Gewalt steht.
 
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Gast

  • #20
Liebe FS, auch ich hatte vor Kurzem so einen Dominanten kennengelernt, im Alltag völlig nett und "normal", auch er sage, im Sexuellen sei er dominant, bzw. stünde auf BDSM. Hier mal unsere Paralellen. Auch er ist Ende 40, attraktiv. Mittlerweile hat er sich wahrscheinlich ein neues "Opfer" gesucht, weil ich nicht so mitgespielt habe, wie er wollte ...

Jedenfalls, wir hatten Sex, er hat gesagt, er würde es "sanft" angehen lassen ... er hatte ziemlich viel "Austattung" mit, ne Tasche voller Zeugs, Bondageseile, Klammern, Peitschen etc. alles halt. Beim ersten Mal, war er seiner Meinung sehr sanft, bei mir war da schon eigentlich die Grenze an "Dominanz" erreicht.

Wir hatten noch zweimal Sex, er schlug mir beim letzten Mal während des Verkehrs sehr fest ins Gesicht ... und das war sicher alles noch harmlos.

Falls du nicht an BDSM interessiert bist und auch nicht an Schmerzen und Erniedrigung, dann lass es bleiben.

w,43
 
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Gast

  • #21
Ich kenne die BDSM-Szene gut, bin selbst eine dominante Frau.

Es gibt sehr viele Spielarten unter den Doms, die Spanne ist sehr breit.
Von nur etwas fester zupacken bis hin zu echtem Sadismus.
Ich habe einige solcher Männer als Freunde. Im Bett landen dominante Frauen eher selten mit dominanten Männern, aber sie reden darüber als Kumpel.

Keiner, auch nicht die echten Sadisten machen mir Angst.
Keiner ist ein Psychopath.
Alle machen solche Dinge nur mit dem Einverständnis der submissiven Frau.

Ich sehe keine Gefahr für dich, die über die hinausgeht, die das Leben immer als Restrisiko bereithält.

Mein Rat: sage ihm offen, dass das Neuland für dich ist und dass du nicht weißt, was Dominanz im Allgemeinen und was es für ihn im Besonderen bedeutet.
Du kannst ihm dann auch sagen, wo deine Grenzen sind und du kannst auch sagen, dass du es selbst nicht weißt aber vielleicht versuchen möchtest.

Das safeword, das hier angesprochen wird, ist für wirkliche Sessions, das wirst du ja nicht gerade vorhaben.

w 43
 
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Gast

  • #22
Sehr richtig Gast #17

Es geht darum, der Partnerin ein Höchstmaß an Lust zu bereiten und das auf Wegen, die sie bislang nicht kannte und die sich nach dem gesellschaftlichen Kodex auch nicht ziemen. Gewalt ist eine Methode, die ich aber vollständig ablehne.
 
G

Gast

  • #23
Ich habe vor einigen Jahren auch mal einen Mann kennengelernt, der von Anfang an deutlich und direkt sagte, er sei dominant. Ich dachte, er würde im Bett halt gerne die Regie übernehmen. Tatsächlich war es aber so, dass ich seine "Sklavin" sein sollte und er mein "Herr". Beim ersten (und einzigen) Sex wurden schon Brustwarzenklammern verwendet. Es gab auch richtige Regeln, die ich hätte lernen und befolgen sollen. Für mich war das nichts. Dieser Mann war außerhalb des Bettes übrigens sehr aufmerksam und liebenswert und nicht der "Bestimmer".

w, 44
 
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Gast

  • #24
Die meisten selbsternannten DOMS sind verlassene, frustrierte Männer, die eine Frau benutzen wollen, um ihr schwaches Ego aufzupäppeln.
Erfolgreiche, zufriedene Männer mögen eher selbstbewusste, sexuell aktive Frauen.
(w)
 
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Gast

  • #25
Habe einen attraktiven Mann (Ende 40) online kennengelernt, der sich selbst als dominant bezeichnet, zumindest was das Sexuelle anbelangt. Er sagt, er gibt beim Sex gerne den Ton an, zeigt wo es lang geht, geht aber auch auf die Wünsche der Frau ein.
Ich finde nicht, dass sich das nach sado-maso anhört. Für mich wäre so der optimale Liebhaber. Er gibt den Ton an und geht auf die Frau ein. Genau so würde ich es mir wünschen (beim Sex, kann im Alltag durchaus umgekehrte Rollen sein).

Perfekt!!

w, 43
 
G

Gast

  • #26
Die meisten selbsternannten DOMS sind verlassene, frustrierte Männer, die eine Frau benutzen wollen, um ihr schwaches Ego aufzupäppeln.
Erfolgreiche, zufriedene Männer mögen eher selbstbewusste, sexuell aktive Frauen.
(w)
Da haben Sie vollkommen recht. Eine kluge, selbstbewußte Frau macht um Männer, die sich als dominant bezeichnen, einen großen Bogen. Menschen, die mit sich und dem anderen Geschlecht im Reinen sind, suchen eine paritätische Beziehung.
 
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Gast

  • #27
Hört sich für mich perfekt an. Habe aber bislang auch keinerlei Erfahrung damit. Ich brauche erst mehrmalige liebevolle und sanft sexuelle Zuwendung in Form von Blümchensex, bevor ich vertraue, und mich dem Mann gegenüber öffnen könnte und ihm meine intimsten Phantasien nennen könnte. So gant konnte ich die auch in meinen bisherigen Beziehungen dann nicht leben.
Hätte ich einen, der das direkt anspricht, würde ich ihm sagen, dass es mich sehr reizen würde, mir gleichzeitig aber auch etwas Angst macht, und er mich sanft heran führen solle.
Viel Spass! Scheinst ja alles andere als abgeneigt. ;-)
 
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Gast

  • #28
ich denk dominanz ist subjektiv - für den dominanten und den devoten part.

So erwartet dich entweder ein Definitionsproblem theoretischer Art oder praktische Erfahrungen sexueller Art ...

Die Kombination von beidem machts aus.

Ich denk, mehr, liebe FS, können wir Dir nicht sagen, da Du nicht mehr geschrieben hast, was für ihn Dominanz ist - im Leben wie beim Sex.
 
G

Gast

  • #29
Ein Mann, der mir nach kurzer Internetbekanntschaft seine Neigungen präsentiert ist meiner Ansicht zu fixiert darauf.

Dominant im BDSM Zusammenhang sind jene Menschen, die ihre Lust und Erregung vordergründig aus einer überlegenen und herrschenden Rolle gegenüber einem devoten Sex Partner erzielen.

Die Begriffe dominant und submissiv stecken bereits in den sechs Begriffen bzw. drei Begriffspaaren, aus denen sich die Abkürzung BDSM zusammensetzt: Bondage - Discipline, Dominant - Submissive, Sadism - Masochism.

Dominant oder beherrschend wird gleichgesetzt mit: "Ich übe meine Machtposition gegenüber anderen aus = ich diktiere den anderen "wo es lang geht". D.h. zwinge anderen meinen Willen und meine Denkweise auf.

Mir hat mal ein Freund gesagt, Männer die im Bett dominant sind, haben im alltäglichen nicht viel zusagen.

Bist du dir sicher das du das willst? Denn dann lesen wir bald hier im Forum, " ER war im Bett zu dominant"
 
H

Heldin

  • #30
Das safeword, das hier angesprochen wird, ist für wirkliche Sessions, das wirst du ja nicht gerade vorhaben.
Also - jemand, der NULL Erfahrung in die Richtung hat und unsicher ist, sollte überhaupt nichts ohne Safeword machen, finde ich.
Ich stehe auf nichts Extremes, BDSM gibt's bei mir nur in der absoluten Light-Variante, und auch da nur auf einige wenige Dinge eingeschränkt - aber ein Safeword will ich haben und habe es auch schon benutzt.