• #31
obwohl ich hier erfahren durfte, dass das "gut miteinander reden können" eine Herausforderung sein könnte, bin ich der Meinung, dass das eher ein Problem des Wollens ist.
Genau den Eindruck habe auch und es ist so unverständlich, wenn man dann doch angeblich einen Partner haben möchte!

Meine Ehe ist mit Recht gescheitert, an einem Thema welches nach 10 Jahren groß wurde und uns 5 Jahre später entzweite.
Aber es gab eben 10 Jahre vorher, wo ich sage, es konnte alles geklärt werden und bis heute hat keiner das Gefühl zu grosse Kompromisse gemacht zu haben.
Obwohl vor einer Klärung auch schon mal die Fetzen flogen.
Man konnte sagen warum man bestimmte Dinge braucht und das dem anderen zu " schenken " ging.
Ich habe übrigens noch nie einen Partner ab 17h täglich Zuhause gehabt. Jedes Wochenende gemeinsam, Rollenverteilung und nur gemeinsame Urlaube, kenne ich nicht.
Ich kenne aber auch vor dem Handyzeitalter...Zettelchen mit kurzer Info mit: bin unterwegs, wird später...küsschen.
Ich wusste Bescheid und musste nicht warten sondern ging zb zu einer Freundin.
Ich kenne ...Mensch ich bin fast 2 Wochen unterwegs ...aber mit einem: werde Dich vermissen.
Er hat verstanden, dass ich mal Lob und Anerkennung brauche und ich dass er 1Std Ruhe braucht wenn er nach Hause kommt.
Ich guckte beim Tennis zu und er entführte mich ans Meer.
Nein wir haben uns nicht täglich gesehen, wobei uns das Zusammenleben freier gemacht hat, als Wochenendbeziehung.
Und niemand war gezwungen auf die Emotion ...Ich vermiss dich...Zu verzichten.
Weil niemand Angst haben musste, dass der andere Druck bekommt.

Miteinander reden zu können und zu wollen, kann als einziges überwinden, dass es manchmal nur auf das "wie " ankommt!
Wenn wir eine Partnerschaft wollen, sollten wir reden wollen!
Und dann passt auch meist die "Gewinn und Verlustrechnung ".

Vorausgesetzt man hat das Glück dass zwei sich finden und richtig mögen.
Kommt doch schon selten genug vor!
 
  • #32
Doch, es geht! Es muss einfach nur passen, beide müssen bereit sein und ein bisschen zurückstecken können. Wichtig für den Erfolg ist, dass man den anderen so akzeptiert, wie er ist, und mit ihm zusammenbleiben will, und dass man ihn und die Beziehung nicht in Frage stellt. Dann kann Vertrauen und mit etwas Geduld auch tiefe Liebe entstehen.

Ein Problem in der Partneranbahnung gerade der bereits geschiedenen Leute Ü40 ist der ernorme Egoismus. Man hat zu bestlmmten Dingen "kein Bock". Wenn man sich etwas am Riemen reißt und Kompromisse zulässt, kann es was werden. Kompromisse halten jung. Wir wollen doch alle keine verstaubten alten Tanten und Onkels sein, bei denen alles immer am angestammten Platz stehen bleibt!

Ich habe Freundinnen beobachtet, bei denen neue Beziehungen an "Regeln" scheiterten. Man kann solche Regeln auch als Erwachsener über Bord werfen. Man kann neben einem anderen Menschen friedlich schlafen, eine Wohnung teilen, Dinge essen, die man bisher nie mochte, Hobbies aufgeben und neue gewinnen, seine Sexualgewohnheiten über Bord werfen, zu einem sozialen Gartenpartymenschen werden, Katzen, Hunde oder Kinder mögen, jemanden am Flughafen abholen, Urlaub machen in einem Land, wo man nie hinwollte, Schnarchen entzückend finden oder einem neuen Menschen einen immens wertvollen Liebesdienst erweisen.

Man muss nur jung und flexibel im Kopf bleiben.
 
  • #33
Von Frauen höre ich oft, ich habe mich selbst reflektiert und weiß das Beziehung auch Mühe macht. Von Männern oft, dass muss von alleine laufen, sonst ist das Nichts.

Im Kern sehe ich das auch so. Ich möchte eine unkomplizierte Partnerin und wenn die Beziehung ständige "Arbeit" oder "Mühe" ist, ist das nicht meine Beziehung.
Es geht nicht darum, keine Kompromisse einzugehen oder über auftretende Probleme zu reden. Es geht auch nicht darum, nicht gemeinsam zu entscheiden oder es "bequem" zu haben (von Dauergenörgel mal abgesehen). Es geht darum, dass dauernde Kritik an der Beziehung zeigt, dass beide falsch gewählt haben. Während gerade Frauen in jungen Jahren darauf hoffen, dass sich der Mann ändern wird und Männer darauf hoffen, dass die Frau sie so akzeptiert wie sie sind, gehen diesen Kompromiss Menschen im mittleren Lebensalter weniger ein. Beide Geschlechter sind dann lieber alleine und haben eine unkomplizierte Affäre.

Ü40 werden alle entspannter, weil es nicht mehr darum geht, möglichst viel und im Zweifel krampfhaft "Gemeinsamkeiten" zu schaffen, um eine Famiie zu gründen.

...Partnerschaft heißt Kompromisse machen müssen, sich zurücknehmen müssen.....

Finde ich so pauschal nicht. Partnerschaft bedeutet, sich gegenseitig Freiheit lassen zu können, so dass "Kompromisse" gar nicht in größerem Umfang nötig sind. Kompromisse ziehen immer längere Diskussionen nach sich, bei denen dann beide immer das Gefühl haben, nachgeben zu müssen.

Frauen haben viel komplexere Ansprüche, sie müssen ab einem gewissen Punkt der Beziehung immer mehr um Aufmerksamkeit kämpfen.

Für mich ein Zeichen einer Persönlichkeitsstörung, wenn eine erwachsene Frau ständig "Aufmerksamkeit" braucht oder gar darum "kämpfen" muss. Das ist kranke "mach mich glücklich, weil ich es selbst nicht kann"-Mentalität.
Die gut funktionierenden Beziehungen in meinem Umfeld beruhen alle darauf dass beide sich Freiheiten lassen, aber natürlich auch besprechen, was sie an Wünschen und Bedürfnissen haben. Wenn die Bedürfnisse zu komplex werden, ist die Frau zu kompliziert. Eine Beziehung beruht darauf dass beide einen Mehrwert haben und sich diesen Mehrwert geben können ohne großartiges "Einfordern".
 
  • #34
Wichtig für den Erfolg ist, dass man den anderen so akzeptiert, wie er ist, und mit ihm zusammenbleiben will, und dass man ihn und die Beziehung nicht in Frage stellt.

Ich bekenne mich schuldig - ich bin diejenige, die sich von zwei wirklich netten Männern getrennt hat, die wirklich Willens waren es gemeinsam zu versuchen.

Aber aus meiner Sicht passten Dinge nicht, die - je länger je mehr - mich reinewegs rappelig machten. Irgendwann riss mir der Geduldsfaden, ich hatte dieses tief in mir sitzende, völlig ätzende Genervtheitsstadium erreicht, das "SCHLUSS" bedeutet. Ich führte Gespräche, hielt die extreme Enttäuschung aus - und war anschließend bodenlos erleichtert.

So. Böse, ja. Aber hätte ich die Beziehung mit Hängen und Würgen weiter geführt, hätte ich meinen jetzigen Mann nie kennen gelernt, der natürlich auch seine Haken und Ösen hat. Aber er verkörpert eine Kombination an Eigenschaften, die ich umwerfend finde und die einfach zu mir passt. Natürlich müssen wir auch immer mal wieder auf einander zu gehen, aber ich tue es richtig gerne. Und nach fast 5 Jahren geht es uns immer noch immer besser miteinander, was wir beide sehr zu schätzen wissen.

Ich plädiere für Passung und nicht für zu große Kompromisse. Meine Meinung. Klar, ich hätte auch alleine bleiben können - aus meiner Sicht besser, viel besser als das Gewürge bei einem "Naja-Mann", bei dem ich immer wieder Genervtheitsanfälle erster Güte bekomme. Nee, bitte nicht.
 
  • #35
Jedoch sehe ich als Ursache für spätere Beziehungsprobleme der einseitige und oft biologischer Drang für die Familie/ Kinderplanung, geht oft massiv von Frau aus, die dann deshalb zuviele Kompromisse eingeht, um diese Planung nicht negativ zu beeinflussen, jedoch später in der Brüche landet!
Ja, das kann ich für mich genau so bestätigen. Der Wunsch nach Familie war massiv meiner, und er zog mit - aber mein Wunsch war so groß, und meine Lebensweisheit so klein - dass ich damals gar nicht sehen konnte, dass er nicht der richtige Mann war für Familie. Mit Kompromiss-und Verbiegungsarbeit und der hier so viel beschriebenen Erziehungsarbeit am Mann wurde dann Unpassendes passend gemacht.

Natürlich will ich sowas nicht mehr - weder will ich es mir selbst antun noch einem Partner. Die Sache ist tatsächlich die, dass wir 45 + womöglich mit Kindern auf Partnerschaften nicht mehr angewiesen sind. Sind wir es, sind wir vielleicht emotional instabil. Sind wir es nicht, können wir es uns 45+ sehr gut überlegen, ob wir mit dem Mann /der Frau zusammen sein möchten.

Ich habe aber auch @Kathyberlin s Post sehr gern gelesen. Bei aller "Selbstbehauptung" sollte man auch die Neugier auf Ungewohntes und Fähigkeit, sich auf andere einzulassen, kultivieren. Denn sonst kann man ja wirklich auch allein bleiben.

Vielleicht scheitern Beziehungen 45+ dann, wenn man aufgrund schlechter Vorerfahrungen ein Bedürfnisschema ausprägt und der Partner dann da reinpassen soll.

Die Frage ist für mich : wie verarbeiten, wie alte Fehler vermeiden, wie wissen, dass man bereit ist für jemanden - wie abschließen und offen werden für neues? Wie dabei vermeiden, dass man sich durch all sein Verarbeiten nicht in die 45+Erwartungsfalle manövriert?
 
  • #36
Vielleicht scheitern Beziehungen 45+ dann, wenn man aufgrund schlechter Vorerfahrungen ein Bedürfnisschema ausprägt und der Partner dann da reinpassen soll.
Liebe Melusine,

"Bedürfnisschema" ist doch völlig ok!

Ich finde, das sollte jeder und jede für sich selbst überdenken und prägen.

Und wenn "ER" dann volles dunkles Haar und 1.90m aufweisen muss, das Ganze Ü45, dann braucht die Frau das eben so, das spiegelt ihre Persönlichkeit.

Und wenn "ER" für mich eine überaus reflektierte, eloquente, souveräne Persönlichkeit, ein überragendes Fingespitzengefühl für Menschen und zudem noch ein verrücktes Kamikaze - Gen haben sollte, dann brauche ich das so. Für mich sind dafür Haupthaar, Größe und Vermögen weitgehend egal - das bin dann eben ich.

Ich denke, der Punkt ist, wie dringend man sich eine Beziehung wünscht. Ich konnte mich wegen Genervtheit relativ leicht trennen, weil ich sehr gut alleine zu Recht komme und das einer Kompromissbeziehung bei Weitem vorziehe. Mit meinem Mann gehe ich jedoch gerne Kompromisse ein - weil die Basis stimmt und ich möchte, dass er sich in unserer Ehe wohl fühlt.
 
  • #37
Wir wollen doch alle keine verstaubten alten Tanten und Onkels sein, bei denen alles immer am angestammten Platz stehen bleibt!......
Man muss nur jung und flexibel im Kopf bleiben.

Warum gehört denn eine Partnerschaft dazu und deren Kompromisse, wenn man flexibel im Kopf bleiben will?
Ich habe keine Partnerschaft und ich habe noch nie so viele neue Dinge ausprobiert sowie alte Aktivitäten wieder aufgenommen, die mich früher begeisterten wie in den Jahren, in denen ich Single bin. Ich habe den Freiraum dafür, weil ich keine partnerschaftsbedingten Kompromisse machen, keine Verabredungen einhalten muss, sondern situativ wie ein junger Springinsfeld machen kann, was ich grad will - exakt das Gegenteil von einer alten Tante, bei der alles den angestammten Platz hat.

Angestammte Plätze, festgeschrieben Rollen und Regeln, sogar berufliche Einschränkungen gab es in der Partnerschaft. Als Single muss ich mich ganz anders um soziale Kontakte bemühen, viel flexibler und dynamischer sein. Das, sowie die Freiheit jederzeit machen zu können was ich will macht eine sehr hohe Lebensqualität aus. Es muss eine extrem gute Partnerschaft sein, die mir eine gleichwertige Lebensqualität bringt, d.h. ein Partner mit sehr hoher Passung. Das meine ich, wenn ich sage: keine Kompromisse mehr um mangelnde Passung auszugleichen.
 
  • #38
Andererseits: Ja, super, man hat gezeigt, dass es geht, dass man sich an alles gewöhnen oder sich das zumindest erfolgreich einreden kann. Aber das heißt noch lange nicht, dass das Leben ohne Beziehung in irgendeiner Weise erstrebenswert ist.

manchmal
Das Leben ist aber auch nicht trauriger ohne Beziehung.
An diesen Punkt muss man im Leben erst mal kommen.
Es ist schön, eine glückliche Beziehung zu haben, aber es ist nicht erstrebenswert, Hauptsache EINEN zu haben. In jüngeren Jahren handhaben das aber viele Frauen so. Auch aus dem Grund, weil die biologische Uhr tickt und alle ständig in Partnerschaften sind.
Nach einer Ehe oder mehreren längeren Partnerschaften - so beobachte ich es bei Freundinnen -alles wohl situierte erfolgreiche Frauen - ,gehen diese Frauen nur eine Partnerschaft ein mit einem Mann, mit dem sie keine oder wenig Kompromisse machen müssen, weil sie einen Mann wollen, mit dem das Leben unkomplizierter wird - und kein weiteres Kind, was umsorgt werden muss, für den man Mama spielen muss, weil er weder kochen kann, noch seine Wäsche macht und bis nachts um 3 mit seinen Jungs um die Häuser ziehen muss...
Mit 30 macht man das gerne, mit 40 lernt man, auch mal nein zu sagen und selber (nur) das Angenehme aus einer Partnerschaft zu schöpfen, gerade weil viele jahrelang Kompromisse familienbedingt eingehen mussten:
Danke, gebe dir in vollem Umfang recht! Jedoch sehe ich als Ursache für spätere Beziehungsprobleme der einseitige und oft biologischer Drang für die Familie/ Kinderplanung, geht oft massiv von Frau aus, die dann deshalb zuviele Kompromisse eingeht, um diese Planung nicht negativ zu beeinflussen, jedoch später in der Brüche landet!
Das stimmt, aber Frauen haben ja einen eng gesteckten zeitlichen Rahmen, in welchem sie neben der perfekten Karriere auch noch den perfekten Mann und die perfekten Kinder hinkriegen müssen. Da ist ein bisschen Druck manchmal vonöten.
Bei Männern tickt die biologische Uhr, wenn überhaupt erst 10 Jahre später. :)
 
  • #39
Ganz nüchtern betrachtet, kann ich da auch als Romantikerin sagen: weil man sich nicht so stark begehrt und daher weniger motiviert ist. Und selbst wenn eine/ r oder beide sehr viel attraktiver (jünger, spannender...) sind-man weiß ja, wie es endet: es wird anstrengend :D
 
  • #40
Mir ging es um den Umgang, wenn man eine Stufe weiter ist!
Nach gegenseitiger Verliebtheit!
Wo es weder zu wenig noch zuviel war.
Ein ganz normaler Anfang!

Wer von vorne herein nicht will oder es nicht passt ist gar nicht gemeint!
Und sich zu mögen hat nichts mit krankhafter Bedürftigkeit zu tun oder vorher ein rotz unglücklicher Single gewesen zu sein!

Es geht um...Den ersten Krach, das erste mal wo man sich nicht einig ist etc!
Oder jemand seinen ersten Fehler macht!

Wenn einer sagt: Lass uns zusammen leben!
Und der andere ist ok aber nicht nur zu Deinen Konditionen!
Und es kommt nicht mal zu dem Gespräch...Kann man sich in der Mitte treffen?
Auch ein: dann lassen wir es wie es ist, ist ohne Gespräch ein : zu meinen Konditionen.
Es ist ein Unterschied festzustellen, dass es den Kompromiss nicht gibt oder völlig abzublocken.

Beispiel: Ich habe Freundinnen und vieles was ich auch gut ohne Partner tue.
Jetzt ergibt sich....Alle 14 Tage ein gemeinsames Wochenende! Freitags abends kommt: ach morgen mache ich eine Motorradtour mit meinem Kumpel!

Du darfst nicht zicken, nicht sauer sein, weil Du damit Freiheitsberaubung betreibst.
Auch hier wäre man kurz vor: krank klammern!
Eine Klärung mit: sorry dass ich gestern so ungehalten war...lass uns Montag mal reden, viel Spaß. Und dann die Einigung: gib mir doch einfach nur früh genug Bescheid, damit ich planen kann!

Und dann ein: ist zuviel Diskussion! Höchstens noch ein: Entschuldigung angenommen, das nächste Mal zickst Du halt nicht!
( klar ist....Da bin auch ich lieber Single )

Sehe ich um mich herum sogar in langen Beziehungen!
Als ob einer russisch und einer chinesisch spricht!
Wenn beide sich doch nur auf Englisch einigen könnten!
 
  • #41
Jetzt ergibt sich....Alle 14 Tage ein gemeinsames Wochenende! Freitags abends kommt: ach morgen mache ich eine Motorradtour mit meinem Kumpel!
Du darfst nicht zicken, nicht sauer sein, weil Du damit Freiheitsberaubung betreibst.
Hm, habe ich dich richtig verstanden ?
Du hast einen Freund, mit dem du jedes zweite Wochenende verbringst und manchmal sagt er auch das kurz vorher ab ?
Und dann sollst du fröhlich sein und ihm viel Spaß wünschen, weil du anderenfalls eine Zicke wärst ?
Nicht dein Ernst.
Auch hier wäre man kurz vor: krank klammern!
Boah, ich hoffe, dass ich wenigstens das falsch verstanden habe.
Er würde das 'krankes Klammern' nennen ?

Also, ich erzähle ja öfter, dass ich bis auf meinen jetzigen Freund immer nur klammernde Männer hatte, aber das waren völlig andere Kaliber.
Es liegen Welten zwischen dem, was ich als Klammern bezeichne und dem, was dein Freund darunter versteht.

Frage: wie wirst du denn mit diesen Absagen fertig ? Wie fühlst du dich an diesen Wochenenden und wie ist die Stimmung, wenn ihr euch zwei Wochen später wieder seht ?
Wie oft kommt es vor ?
Und wie lange machst du das noch mit ?

w 49
 
  • #42
als sonst und sagte auch mehrfach, dass das so unglaublich lang gewesen sei und er mich sehr vermißt habe.

Als ich das las, müsste ich lächeln. Womöglich habe ich sowas auch schonmal gesagt, weil ich natürlich aus Erfahrung weiß, dass Frau sowas geren hören will.....

Ansonsten ist Dein Freund eine ziemliche Ausnahme. Sei bloss froh, das Du den hast.
 
  • #43
Mir ging es um den Umgang, wenn man eine Stufe weiter ist!
Nach gegenseitiger Verliebtheit!
Wo es weder zu wenig noch zuviel war.
Ein ganz normaler Anfang!

Wer von vorne herein nicht will oder es nicht passt ist gar nicht gemeint!
Und sich zu mögen hat nichts mit krankhafter Bedürftigkeit zu tun oder vorher ein rotz unglücklicher Single gewesen zu sein!

Es geht um...Den ersten Krach, das erste mal wo man sich nicht einig ist etc!
Hm. Deine Beispiele sind heftig, und ja, da wäre ich auch lieber Single. Deine Frage ist also, warum so viele Beziehungen 45+ früh scheitern - nach solchen Erlebnissen. Ich finde die Antwort liegt auf der Hand: weil man so etwas einfach nicht mehr mitmacht. Hat man nicht nötig - und man muss ja auch nicht mehr die Familie krampfhaft zusammen halten. Mit dem Versuch ist man ja schon durch.

Ist deine Frage dann nicht eigentlich: warum lernen wir 45 + nicht aus unseren Fehlern und gehen immer noch bescheuert miteinander um?

Willst du sagen, dass Frauen besser sind im Ausdenfehlernlernen? Das glaube ich nicht. Was Frauen für Beziehungsarbeit halten, ist oft Verbiegungsarbeit am Mann. Ich vermute, wir Frauen halten uns oft für die guten und überlegenen Beziehungsarbeiter und denken, 45+ muss ich jetzt nur den Mann finden, der das auch kann. Nee, ich denke, auch die Frauen müssen ihre Form der Beziehungsarbeit überdenken, auch wenn sie schon immer Beziehungsarbeiterinnen waren.
 
  • #44
Als ich das las, müsste ich lächeln. Womöglich habe ich sowas auch schonmal gesagt, weil ich natürlich aus Erfahrung weiß, dass Frau sowas geren hören will......
Hoffentlich irrst du dich nicht.
Vielleicht haben die Frauen, denen du das gesagt hast, genau wie ich gelächelt und so getan, als fänden sie das niedlich.
Mein Freund denkt jetzt vielleicht auch, dass mir das gefallen hat, dabei wollte ich nur nicht, dass er verletzt wird, wenn ich die Mundwinkel bei einer solchen Aussage nach unten klappe.

Kennst du die Geschichte von dem alten Ehepaar, das auf dem Sterbebett des einen feststellt, dass sie sich ihr Leben lang immer die Hälfte des Brötchens gegeben hatten, von der sie annahmen, dass der andere sie haben will. Dabei hätten sie jeweils genau die andere Hälfte haben wollen.
Analogie: Männer denken, Frauen wollen hören, dass der Mann sie vermißt hat, folglich sagen sie es, ohne es zu meinen.
Die Frauen lächeln und tun so, als gefalle ihnen so ein Spruch, weil sie den Mann nicht verletzen wollen, ohne es so zu meinen.
Und bitte denke jetzt nicht, dass du das merken würdest.
Das wäre genauso, wie wenn du denken würdest, dass du merken würdest, wenn dir eine Frau den Orgasmus vorspielt.
Ich tippe, viele Männer glauben das und ich tippe, keiner kann das.

Ansonsten ist Dein Freund eine ziemliche Ausnahme. Sei bloss froh, das Du den hast.
Danke dafür. Ich sehe das auch so. Und hätte nie gedacht, mit 47 Jahren erstmals einen Mann zu finden, der zu mir paßt und mit dem ich glücklich bin.
Das kann den anderen Lesern in meinem Alter Mut machen, nicht ?

w 49
 
  • #45
@pixi67, da wäre für mich jedes Maß an Toleranz und Kompromissfähigkeit überschritten, dann bin ich lieber real wirklich Single als nur de facto.
Wann findet dann noch Beziehung statt?
Hoffe, das lebst Du nicht gerade.

Zum Thema -
...Was Frauen für Beziehungsarbeit halten, ist oft Verbiegungsarbeit am Mann.
... die Frauen müssen ihre Form der Beziehungsarbeit überdenken..

Bittere Wahrheit.

Es fallen immer wieder die Begriffe erziehen, er muss sich ändern, er muss endlich einsehen, wie schön dies und jenes ist, ...
Gleichzeitig redet frau von Augenhöhe.
Das passt nicht zusammen.
Es ist in vielen Bereichen immer noch Tradition, dass Frauen den Mann wie ein Kind behandeln.
Wobei Männer Frauen genauso wenig ernst nehmen, der Unterschied ist, sie versuchen nur selten Erziehung und Veränderung, leisten also keine "Beziehungsarbeit".

In den traditionellen Versorgungsehen zeigt sich die gegenseitige Abhängigkeit und Versorgermentalität. Mama macht Haushalt, kümmert sich um seine Kleidung, Ernährung, Gesundheit, Papa um Verwaltung, Finanzen, etc. Und beide sind jeweils in den anderen Bereichen unmündige, unselbständige Kinder.

Partnerschaft sollte bedeuten, dass sich 2 Erwachsene Menschen begegnen, sich akzeptieren wie sie sind und sich so lieben.
Beziehungs- "arbeit" bedeutet für mich, man redet offen miteinander über Wünsche, Bedürfnisse, Möglichkeiten, findet Wege, Kompromisse, verstärkt Gemeinsamkeiten, klärt Unstimmigkeiten im Entstehen, nicht erst, wenn es handfeste Probleme sind.
Man bemüht sich darum, die Beziehung positiv zu gestalten und zu erhalten, immer wieder Neues, Verbindendes schaffen, Veränderungen gemeinsam gestalten, usw. Das ist aber keine Arbeit, sondern aktives Miteinander Leben.

Es ist immer die irrige Annahme, dass man jemanden kennen lernt und meint es passt, bis auf... Und wenn er/ sie sich ändert, dann wird es passen.
Es wird nie passen, weil die Änderung nicht kommt. Im Gegenteil, dass was am Anfang stört, wird irgendwann inakzeptabel.
Wenn ich mich mit diesem innerlichen Erziehungsauftrag auf eine Partnerschaft einlasse, ist die Basis des Scheiterns gelegt. Ich schätze und respektiere meinen Partner nicht, wie er ist. Erniedrige ihn, und erhöhte mich, weil ich mir anmaße, dass meine Art die bessere ist.
 
  • #46
Du darfst nicht zicken, nicht sauer sein, weil Du damit Freiheitsberaubung betreibst.
Kommt drauf an, wobei ich "zicken" sowieso schlecht finde. Wenn man zickt, weil man sich so drauf gefreut hat und der Mann mit seiner Absage ja zeigt, dass ihm was anderes wichtiger ist, dann ist das was anderes, als wenn man zickt, weil das so spät gesagt wurde und man selber nun nicht mehr die Möglichkeit hat, sich was Nettes zu organisieren oder gar was anderes Interessantes abgesagt hatte wegen des gemeinsamen WEs.
Im ersteren Fall ist man sauer, weil der Mann nicht die gleichen Bedürfnisse hat wie man selbst. Das ist unerwachsen, hier müsste man mit seiner Enttäuschung sofort umschalten und sich denken "okay, er sieht die Verbindung ganz anders als ich, was mach ich nun damit". Wenn einer andere Bedürfnisse hat, ist das ja einfach so, und keiner hat recht, den anderen deswegen zu kritisieren. Man kann nur gucken, ob es passt.
Im zweiten Fall hat man noch ein eigenes Leben, das nicht unterhalb der Partnerschaft kommt, hat dieselbe Auffassung von "wie oft sehen wir uns" wie er und kann wohl verlangen, dass ein anderer Erwachsener so viel Respekt und Empathie zeigt, dass er rechtzeitig absagt, damit man sich auch was vornehmen kann. Aber man kann, falls sich die Motorradsache nicht gerade erst ergeben hat, gut sehen, wie der Mann die Frau einordnet: Als Mensch, der anscheinend nichts anderes vorzuhaben hat, als auf ihn zu warten und er kommt oder nicht.

ist zuviel Diskussion! Höchstens noch ein: Entschuldigung angenommen, das nächste Mal zickst Du halt nicht!
Daran sieht man doch schon, dass gar kein Interesse da ist, eine Beziehung führen zu wollen, sondern es (immer noch) darum geht, ein passendes Partnermöbelstück für sein Leben zu finden.

Sehe ich um mich herum sogar in langen Beziehungen!
Ja, ist so, wenn man sich nicht weiterentwickelt.

Das Problem kann man gut sehen im Thread von XCXY.
Wenn nicht beide bereit sind, ihre Kommunikationsweise mal in Frage zu stellen, wird das nichts.
 
  • #47
Ich habe ein sehr wenig ausgeprägtes Nähebedürfnis und damit passt es mit nahezu keinem Mann.

Übrigens wissen das die meisten Männer nicht.
Am Anfang finden sie es nämlich super, endlich mal eine Frau, die nicht klammert. Es geht immer nach einigen Wochen oder Monaten los, wenn es ihnen dann doch zu wenig ist.
Da holt die Praxis dann die Theorie ein.

Liebe frei,

kommt mir das bekannt vor.... Ich grinse gerade ganz fürchterlich.....

Ich KANN zusammen leben, wenn es sehr, sehr gut passt - bin dann aber tendenziell eher auf der Flucht und unterwegs und weg und verplant und beschäftigt und so weiter. Das provoziert fast auf Knopfdruck "Festhalte"-Reflexe bei dem Mann - ich will nicht sagen "Klammer-", weil ich mit einem Klammer-Menschen niemals zusammen sein könnte.

Diese Paradoxa sind schon wirklich witzig - die Frauen, die eine möglichst enge Beziehung wollen, kämpfen um die flüchtenden Männer und die Frauen, die Freiraum brauchen, müssen um ebenjenen kämpfen. Verrückt, aber es zeigt, wie komplex die Balance in Beziehungen ist und wie schwierig sie zu erreichen.

In meinen jungen Jahren war dies übrigens noch viel schwieriger wegen mangelnder Refletion auf beiden Seiten. Ich widerspreche somit der FS ausdrücklich - ich fand es früher komplett chaotisch. Wenn mein Ex sich nicht meinetwegen - ohne es sich und mir in irgendeiner Weise einzugestehen - ziemlich verbogen hätte, wären wir auf keinen Fall so viele Jahre zusammen geblieben.
 
  • #48
Daran ist wohl viel Wahres. Viee Frauen definieren Beziehungen aus ihrer Sicht und möchten dann den Mann so verbiegen, dass er dazu passt. Mit manchen funktioniert das, mit vielen nicht. Vielleicht empfinden Frauen dieses Verbiegen dann als die oft genannte "Arbeit", während Männer eine Beziehung leichter nehmen, die Frau eher so nehmen, wie sie ist und einfach die schönen Seiten der Beziehung geniessen. Auch meine Erfahrung ist: manche Frauen lassen dem Mann die Freiheit am Anfang und möchten dann Stück für Stück das Regiment übernehmen. Oder Männer machen am Anfang verliebt mit und es gibt nach einer Weile Probleme. Den Mann, der so an einer Beziehung "arbeiten" möchte wie sich das viele Frauen vorstellen gibt es nicht. Für mich muss eine Beziehung bereichern, nicht einengen.
 
  • #49
Liebe Frei,
ich mache das gar nicht mehr mit!

Dies ist aber ein gutes Beispiel für die Zusammenhänge verschiedener Threads...
Inklusive Vorstellung einer Beziehung, Kompromisse....Und eben meine gestellte hier.
Ich hatte im Profil online, wie auch in einem
ersten persönlichen Gespräch offen gelegt: ich mag gemeinsame Unternehmungen und mich nicht dauerhaft vom Partner in seinen festen Terminplan festlegen lassen. Zumindest möchte ich wenn möglich frühzeitig Infos.
Und ich bin eher der Nähemensch. ( Status Job Geld etc taucht nicht auf)
Seine Aussage...super Unternehmungen finde ich klasse, spontan am liebsten deshalb toll das wir in einer Stadt wohnen etc.
Beide haben sich eindeutig verliebt, es gab nichts zu diskutieren....lief.
Heißt aber nicht dass wir uns täglich gesehen haben und er antreten musste.
Ich war selbst oft genug verplant und konnte frühzeitig informieren.
Auf einmal eine Woche in der kaum Nachrichten kamen, eine Anfrage ignoriert wurde, ein Rückruf nicht erfolgte etc.
Freitags habe ich gefragt was los sei: Er hätte riesig Stress, hätte aber nichts mit mir zu tun.
Er könnte wegen Job und Sport in den nächsten Wochen nur an den Tagen XY und wenn müsste ich planen für die Zeit.
Kompromiss von mir, ich tausche in der Zeit einen kinderfreien Tag!
Dann lief es gut und reibungslos weiter!
Bis a) die Zeit abgelaufen ist b)ich gesagt habe dass wir jetzt einen anderen Kompromiss brauchen und c) man aus Fairness wenn möglich frühzeitig informiert, damit der andere den Freiraum auch nutzen kann.
Dann besagter Tag!
Das er jetzt gar nicht mehr auf Wolke 7 sei und es erstenmal vorbei und er müsste nachdenken!
Ich habe zugehört und gefragt seit wann, meine Wolke hatte ich vorher bereits verlassen.
Also er hat sie erst vor einem Tag verloren!
Er mag solche Diskussionen nicht!
Wäre so schade weil er seit Jahren nicht so verliebt war ( 3 Jahre Solo).
Aber ich wäre jetzt wie seine Ex!
Ich habe einen anderen kennengelernt!
Er hat nicht nur 2x Sport sondern ist eigentlich noch Trainer, Er möchte abends Fernsehen und am Wochenende auch gerne um 22h ins Bett! Und das ohne Diskussionen.
Da ich mich ohne Kompromisse und Klärungen ihm völlig anpassen müsste, wäre es ein Verbiegen, was ich nicht tue, zumal ich ja von Anfang an offen war!
 
  • #50
So ähnlich erging es mir bei meinem Exfreund, wenn die Veränderungen aber immer so nach 2 Jahren kamen.
Kompromisse, Klärung, Diskussionen gingen null.
Meiner Freundin erging es nach dem Zusammenzug los und bei einer Kollegin nach einem Jahr!
Teilweise sogar aus Missverständnissen heraus.

Er sich übrigens wieder gemeldet als ob nichts gewesen wäre, völlige Verdrängung!
Ich möchte aber nicht.
Traurig bin ich nach 4 Monaten trotzdem!
Wenn nur Menschen nicht mehr klären wollen, müsste ich wohl immer erstmal die Ex anrufen, damit ich weiß wie jemand tickt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #51
@Lebens_Lust

Ich sehe einen kompletten Unterschied zu bekannten Voraussetzungen!

Wenn jemand von vorne herein sagt, dass er zb kein Nähemensch ist. Seine komplett festen Strukturen hat etc.
Ist es völlig in Ordnung!.
Wer dann daran arbeiten will, ist es selber schuld.

Wenn Mann aber plötzlich alles ändert und meint Frau müsse das wortlos schlucken,
ist es nichts anderes als:
Verändern wollen
Verbiegen wollen
und Umerziehung!!!

Er macht also komplett das selbe, was Du denn Damen vorwirfst.

Wortloses Ignorieren gehört übrigens zu einem recht unangenehmen Erziehungsstil!
Einer der mit Bestrafung arbeitet!
 
  • #52
Hoffentlich irrst du dich nicht.
Vielleicht haben die Frauen, denen du das gesagt hast, genau wie ich gelächelt und so getan, als fänden sie das niedlich.
Mein Freund denkt jetzt vielleicht auch, dass mir das gefallen hat, dabei wollte ich nur nicht, dass er verletzt wird, wenn ich die Mundwinkel bei einer solchen Aussage nach unten klappe.

Auch eine Form von Respektlosigkeit dem anderen gegenüber....was bringen solche Spielchen auf Dauer......nix....Wer glaubt, dass diese Schummeleien den anderen nicht erreichen, der irrt. Dann doch lieber ehrlich Klappe nach unten, dann weiß der Liebste woran er ist und kann seine Gedanken dementsprechend ausrichten und wird nicht zum Deppen degradiert.
 
  • #53

Warst Du das? Wenn Du offen wärest, würdest Du sein Leben einfach mal ausprobieren. Vielleicht würde Dir die Anpassung gar nichts ausmachen?

Wer offen ist, beharrt nicht darauf, dass beide Kompromisse machen müssen, sondern probiert das andere einfach mal aus.

Ich an Deiner Stelle würde allerdings ersteren noch nicht aufgeben. Vielleicht ist er im Moment ein bißchen unsicher geworden. Ist doch normal am Anfang. Lass ihm doch den Freiraum (allerdings keine kurzfristigen Absagen) und schau, ob sich's wieder ändert.
 
  • #54
Wenn Mann aber plötzlich alles ändert und meint Frau müsse das wortlos schlucken,...

Da hast Du selbstverständlich Recht. Wenn der Maßstab nicht gerade die ersten rosaroten Monate sind, sondern sich nach Jahren plötzlich alles ändert, dann braucht das niemand wortlos zu schlucken. Man lernt sich kennen und nach den ersten Monaten, "Normalzustand", sollte man merken, ob das Nähebedürfnis passt. Wenn nicht, muss man dann die Konsequenzen ziehen, statt Strafmaßnahmen oder Umerziehungen zu starten und auf Änderungen zu hoffen.
 
  • #55
Teilweise sogar aus Missverständnissen heraus.
Und diese Missverständnisse sind immer der Anfang von jeder Katastrophe und nicht nur in Beziehungen.

Das Problem bei den Beziehungen ist auch das jeder Mensch sich weiterentwickelt und wenn man sich nicht weiterentwickelt, dann wäre es ja auch sehr bedenklich. Man hat ja seine Lebenszeit nicht genutzt. Wenn aber die Weiterentwicklung nicht im Gleichklang sich vollzieht, dann muss man einfach einen Cut vollziehen. Dass wiederum aber kein Problem ist, da man sich weiterentwickelt hat und damit auch umgehen kann bzw. muss.

Endlose Beziehung gibt eigentlich nicht und wenn dann sind sie sehr selten. Ich selber möchte auf keinen Fall einen Partner haben, der so wie ich mit 20 oder 30 war. Man hat sich weiterentwickelt, ob jetzt zum Positiven oder Negativen kommt immer auf den Blickwinkel des einzelnen Betrachters an. Manch Dinge sind noch so wie vor 30 Jahren und bei anderen Dingen hat sich die Einstellung um 180° gedreht.
 
  • #56
Ich habe zugehört und gefragt seit wann, meine Wolke hatte ich vorher bereits verlassen.
Also er hat sie erst vor einem Tag verloren!
Er mag solche Diskussionen nicht!

Ich auch nicht !
Das gibs doch gar nicht, so dä... herumzuphilosophieren, wann man meint auf irgendeiner "Wolke" (ich setz das jetzt mal analog zu aktuellen Verliebheitsgefühlen) zu schweben.

Seid bloss froh, keine Kinder zu haben, da kann man sich solche herbeigeredeten "Probleme" nun überhaupt nicht leisten.

Auch das zugrunde liegende Problem des freien Tages. Man sagt halt, wann man kann und einigt sich. Fertig.

Was es alles gibt ......
 
  • #57
@theresa41

Auch ich kenne mich seit 49 Jahren und war ua in einer 15 jährigen Ehe!
Wie geschrieben habe ich nicht, nach Verlassen von Wolke 7 sofort hingeworfen.
Sondern geschaut ok, wie ist er wirklich!
Sonst wäre ich nicht auf die Frage gekommen!
Man kann auf einen gemeinsamen Nenner kommen, wenn man Missverständnisse klärt und sich gemeinsam, respektvoll arrangiert!
Aber nicht dieses zweierlei Maß, welches ich sehe und erlebe!
Auch wenn es viele Männer nicht zugeben: Auch Mann braucht Lob und Anerkennung!
Schon mal vor der Spülmaschine gestanden und überlegt ob der Topf noch passt, ohne das Nudelsieb zu entfernen? Und Mann sagt, bei dem Chaos wird das nichts, lass mich mal machen. Und man wird aus der Küche entfernt. 30 Minuten spielt er Tetris und kommt stolz wie Oskar ins Wohnzimmer!
Er erklärt minutiös, was er wie gemacht hat und muss mal richtig durchgelobt werden.
Kein Problem mache ich wirklich gerne, auch wenn ich später das Nudelsieb noch dreckig in der Spüle finde!!
Sportskanone, Grillheld und Handwerker König...Von Herzen gerne, wenn seine Augen leuchten!
Aber wenn ich an mir restauriere und mich hübsch mache, fände ich es genauso liebevoll, wenn man mir mal sagt : He Du siehst gut aus!
Das geht nicht! Weil Frau das fordert!
Meinetwegen soll er gerne, früh ins Bett gehen und seinen Spaß haben etc. Ich bekomme ein deja vu!
Und einigen Freundinnen auch!
Miteinander nett reden, kleine Freuden, Ansprachen.
So schwer?
Der Herr war nur ein Beispiel!
Lieb von Euch, doch zu ihm brauche ich keine Hilfe, das ist durch
 
  • #58
Den Mann, der so an einer Beziehung "arbeiten" möchte wie sich das viele Frauen vorstellen gibt es nicht. Für mich muss eine Beziehung bereichern, nicht einengen.

Ich denke, ein Mann/Mensch sollte immer nur für sich selbst sprechen/schreiben und nicht verallgemeinernd Behauptungen aufstellen, die er logischer Weise gar nicht beweisen kann.

Richtig ist allerdings, dass eine Beziehung zu Mann/Frau das eigene Leben bereichern sollte.

Aber mit ausreichendem erwachsenem Differenzierungsvermögen sollte einem klar sein, was für den Mann eine Bereicherung darstellt, muss nicht unbedingt auch für die Frau eine Bereicherung sein.

w Ü50
 
  • #59
Auch das zugrunde liegende Problem des freien Tages. Man sagt halt, wann man kann und einigt sich. Fertig.

Was es alles gibt ......

Ja, was es alles nicht gibt.... Da werden Beiträge anscheinend nicht richtig gelesen.

Der besagte Mann wollte sich nicht einigen! Der hat ganz klar vorgegeben, wann er Zeit hat. Entweder Frau hat dann auch Zeit, oder sie hat halt Pech gehabt.

Indem Fall hat sie Glück gehabt, dass Mann sein wahres Einigungsvermögen schnell gezeigt hat. Frau hat sich somit entschieden und hat dann fertig gemacht. Richtig so.

W Ü50
 
  • #60
Er sich übrigens wieder gemeldet als ob nichts gewesen wäre, völlige Verdrängung!
Ich möchte aber nicht.
Traurig bin ich nach 4 Monaten trotzdem!
Wenn nur Menschen nicht mehr klären wollen, müsste ich wohl immer erstmal die Ex anrufen, damit ich weiß wie jemand tickt.

Naja, vielleicht hat es mit dem anderen neuen Frau/Date nicht geklappt .-)?

Richtig, Frau soll bei sich bleiben und es war schon nicht gut, dass du ihn den Freitag angerufen und gefragt hast, was los ist. Das sollte Frau m.E. nie machen. Wenn Mann sich nicht mehr meldet, oder sich davon schleicht, ihn gehen lassen. Seine Handeln, seine Taten sprechen doch eindeutig, warum also noch fragen, hinterfragen und sich komische Ausreden anhören?

Ja, hilfreich wäre wirklich, mit der Ex Kontakt aufzunehmen, dass kann oft Leid ersparen.

w Ü50
 
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