• #1

Die Wohnung meines Partners

Seit einigen Monaten bin ich (46) mit meinem Partner (über 50) zusammen. Er hatte vorher noch keine Freundin. Wir verstehen uns gut, haben gemeinsame Interessen, lassen uns aber auch Freiraum für eigene Hobbies.

Wir wohnen in einem Haus. Jeder hat seine eigene Wohnung: meine ist sehr ordentlich und minimalistisch und seine ganz anders: Überall steht und hängt etwas. Sehr unterschiedliche Möbel, improvisiert, aneinandergestellt. Die Möbel aus den 80ern, spätestens 90ern. In den Regalen Massen an Stofftieren, Holzfiguren, Sammeltassen (alles Geschenke seiner Familie). An den Wänden unzählige Bilder, Poster, Eintrittskarten. Blümchengardinen. Im Schlafzimmer Lagerregale mit Akten und Dias bis zur Decke, Stofftiere und ein alter Monitor. Er kocht nie und trifft Leute nie in seiner Wohnung (außer mich), hat aber Geschirr wie für eine Großfamilie. Seine Waschmaschine ist von Schimmel versaut. Möbel erneuern will er nicht (obwohl er gut verdient).

Die Wohnung wurde seit seinem Einzug vor 15 Jahren nicht renoviert, seine Tiere haben viel kaputt gemacht. Das Sauberhalten ist bei so viel Kram nicht möglich. Im Kleiderschrank Sachen aus den 90ern, übervoll, alles Geschenke seiner Mutter (diese wohnt aber weiter weg)

Seit wir uns kennen, hat er schon etwas aufgeräumt. Zusammen haben wir seinen Kleiderschrank aussortiert. Aber erstens will ich nicht in die Sozialarbeiter-Rolle fallen und zweitens macht es keinen Spaß, weil er sich schlecht trennen kann. Dabei müsste der gesunde Menschenverstand ihm sagen, dass er in seinem Leben keine 100 Pullis tragen kann, keine Videokassetten mehr sieht und auch seine 300 Musikkassetten nie mehr hören wird. Er findet seine Whg gemütlich und will es nun so belassen.

Ich lebe selbst auch nicht mainstream, kann seine Anti-Konsum-Haltung verstehen. Aber aus meiner Sicht ist es übertrieben.

Ok, ich kann einen Mann mit über 50 nicht mehr ändern und bin nur Gast in seiner Wohnung. Jeden Tag versuche ich an meiner Toleranz zu arbeiten. Dennoch kommentiere ich ständig den Zustand seiner Whg. Ich frage mich, warum kann ich ihn nicht so lassen wie er ist?
 
  • #2
Vielleicht beunruhigen Dich die vielen Sachen, weil das ganze unübersichtlich, unkontrollierbar und chaotisch wirkt. Wenn Du selber nicht so lebst, kannst Du Dir ja nicht vorstellen, was es für so jemanden bedeutet.
Ich glaube, der Mann könnte sich in einer minimalistischen Wohnung gar nicht dauerhaft wohlfühlen.

Aber Deine Frage war, warum Du ihn nicht so lassen kannst, wie er ist: Ich denke, das ist bestimmten Charakteren (Männer wie Frauen) zu eigen, dass sie nörgeln am Partner. Das ist mangelnder Respekt vor der Grenze, dass es sich ja um einen eigenständigen Menschen handelt, der sich entschieden hat, so zu leben, und nicht so lebt, weil er noch nicht erwachsen ist oder es nicht anders kann. Mit der Einstellung, dass man was am anderen ändern müsste und weiß, wie es für alle richtig ist, zeigt man einerseits, dass man sich "über" dem anderen sieht, weil man was entscheiden will, das man gar nicht zu entscheiden hat, und andererseits, dass man den Partner als zu perfektionierende Sache sieht, damit er einem besser angepasst wird.

Wenn man solche Tendenzen an sich bemerkt, kann man nur anfangen, an sich zu arbeiten, wie Du es ja schon machst.
Aber erstens will ich nicht in die Sozialarbeiter-Rolle fallen
Das Wort "Sozialarbeiter" zeigt schon, dass Du ihn als "pathologisch" ansiehst und Dein Schema als richtig. Das einzige, was ich wirklich schlimm finde, ist die schimmlige Waschmaschine und falls Du Dich bei ihm ekelst. Das würde ich ihm sagen und sehen, ob er es ändert.
Ich hänge auch an vielen Dingen. Wenn es Zeit ist, was wegzuwerfen, merke ich es schon und ansonsten würde es mir nicht im Traum einfallen, darüber mit wem zu diskutieren.

Dabei müsste der gesunde Menschenverstand ihm sagen, dass er in seinem Leben keine 100 Pullis tragen kann,
Wieviele Schuhe und Handtaschen hast Du :D Ich hab z.B. nur eine Handtasche und die schon seit zig Jahren. Die ist perfekt und passte bislang zu allem.

Ich denke, er hängt einfach an den Geschenken oder will keine Zeit investieren, darüber nachzudenken, was er noch braucht oder nicht. Und wenn seine Tiere was kaputt machen, ist es auch noch die Frage, wie sinnvoll es ist, was Neues zu kaufen. Ich könnte mir vorstellen, dass Tiere in der Wohnung auch nicht so Deins sind.

Wenn Du Dich nicht wohlfühlst, ist es schade. Ansonsten scheint es ja gut zu laufen. Ich denke, mit ihm zusammenziehen wirst Du nicht können und das würde ich auch nicht machen.
 
G

Ga_ui

  • #3
Mir stößt schon der erste Satz auf: "Überall steht und hängt was."
Würde mein Partner so mit mir reden, ich würde mich sofort trennen. Ich glaube, du liebst ihn gar nicht, kann das sein?
Du bist eine Frau und warum sorgst du nicht dafür, dass die Waschmaschine nicht verschimmelt?

Ich kann dir aber absolut keinen Tip geben, weil ich nicht weiß, wie man sich an 100 Pullovern stören kann. Ich wäre froh, ich hätte 5 Pullis, die keine Löcher haben! Schneller als man gucken kann, steht man nämlich auf der anderen Seite. Dein Partner weiß, im Gegensatz zu dir, seine Sachen zu schätzen und ist dankbar für das, was er hat. Vielleicht ging es dir einfach noch nie dreckig genug im Leben?

Arbeite an deiner Engstirnigkeit.
Du hast keinerlei Recht, etwas über seine Wohnung zu sagen, aber du hast das Recht, jederzeit zu gehen, wenn es dir nicht passt!

Deine Generation ist furchtbar anstrengend. Auch ein Grund, warum Männer im Alter abhauen. Ich könnte sowas wie dich nicht ertragen.
 
N

nachdenkliche

  • #4
Guten Morgen, ich musste jetzt erstmal herzlich lachen aber Du beschreibst es einfach klasse! Was hat er denn für Tiere, die allem noch das I Tüpfelchen aufsetzen? Oh mein Gott....
Nein, Du bist nicht seine Mutter, lass das bloß. Ich glaube, er kann sich von NICHTS trennen, nicht nur nicht von Sachen. Entwickelt er sich zum Messi?
Immerhin lässt er ja zu, dass Du ihm hilfst, in minimalen Schritten auszumisten, aber ich glaube, er gut dann nachts heimlich zu den Mülltonnen und holt sich seine Pullis wieder?
Ich denke, das bekommt er nicht mhr hin. Er muss es von selbst tun!
Wenn Du Dich in seiner Wohnung nicht mehr wohl fühlst, sage es ihm. Er braucht einen Therapeuten!
 
A

Ares

  • #6
Dennoch kommentiere ich ständig den Zustand seiner Whg. Ich frage mich, warum kann ich ihn nicht so lassen wie er ist?
Wenigstens fragst Du Dich noch. Das Kommentier- Kritisier- und Änderungsgen scheint bei vielen Frauen eingebaut. Männer sind da wohl in vielen Alltagsdingen toleranter.
Du schreibst richtig, Du wirst ihn vermutlich nicht mehr ändern. Sein Geschmack ist ein anderer als Deiner und den darf er haben, wobei man über Schimmel etc. sicher nicht zu diskutieren braucht. Versuch doch vielleicht einfach, die Dinge anzusprechen, die Dir wirklich wichtig sind und anonsten ihn einfach so sein zu lassen, wie er ist. Zusammenziehen scheint ja nicht aktuell zu sein und er scheint ja doch bereit sein, langsam etwas aufzuräumen.
 
  • #7
Arbeite an deiner Engstirnigkeit.
Du hast keinerlei Recht, etwas über seine Wohnung zu sagen, aber du hast das Recht, jederzeit zu gehen, wenn es dir nicht passt!

Deine Generation ist furchtbar anstrengend. Auch ein Grund, warum Männer im Alter abhauen. Ich könnte sowas wie dich nicht ertragen.
Man sollte bezüglich der Engstirnigkeit nicht von sich auf Andere schliessen ,-). Wer so abfällig und verallgemeinernd über eine Generation von Frauen schreibt, ist dazu noch respektlos. Gerne können solche Männer abhauen und sich allein in ihrer versifften Wohnung gemütlich machen. Ich möchte nicht wissen, wenn die Wohnung schon in so einem ungepflegten Zustand ist, wie der Körper des Mannes und die Hygiene damit aussieht.

Die Wohnung ist für mich ein Spiegelbild der Seele. Hinsichtlich einer guten Partnerschaft sollte man auch da ähnlich ticken.

w
 
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  • #8
Wenn Du Dich in seiner Wohnung nicht mehr wohl fühlst, sage es ihm. Er braucht einen Therapeuten!
Das ist ja wohl "leicht" daneben!
Ich kenne Frauen, deren Arsenal an Schuhen, Klamotten, Handtaschen, Schmuckgedöhns und Schminkutensilien auch ganze Räume füllt - wenn die alle deswegen "in Behandlung" gehören würden....

Ebenso kenne ich " sehr ordentliche und sehr minimalistische" "weibliche" Wohnungen, in denen sich keine (mit dem Zollstock im rechten Winkel ausgerichtete) Blume traut, ein braunes Blatt zu bekommen.
Steril wie ein Operationssaal, in dem kein zufälliger Krümel "passieren" darf und ein auf dem Tisch abgelegter Schlüssel das "Chi" stört. In einem solchen Wohn-Museum würde ich mich wiederum gruseln. Daher die Frage:

FS, fühlt er(!) sich denn in Deiner(!) Wohnung wohl?
Und wenn (wahrscheinlich) nein, was bist in diesem Fall DU bereit an Deiner Wohnungseinrichtung zu ändern?
Ich erlaube mir, die Antwort zu kennen - aber warum soll sich ausschließlich immer der Mann ändern, nur weil man eine Frau ist?

Solange nicht zusammen gewohnt wird, hat keiner die alleinige Deutungshoheit wie gefälligst der Wohnstil in der anderen auszusehen hat.
 
  • #9
Ich denke, es ist das Recht eines jeden Singles ü50, seinen Saustall daheim zu haben.

Jetzt ist er nicht mehr single - doch genießt sein Saustall dahingehend Bestandsschutz, daß er erst einmal die Anwesenheit einer anderen Person verdauen und begreifen muß, daß es in einem selbst so aussieht wie es in der eigenen Wohnung aussieht.

Sicher sieht er Deine Wohnung als Vorbild an, doch hängt er an dem einen oder andern Teil und tickt anders als Du. Gib ihm Zeit, Druck bringt nichts.
 
  • #10
Vielen Dank für eure Antworten. An dem, was void geschrieben hat, ist viel Wahres dran. Ich habe selbst Angst, zu einer nörgelden Frau zu mutieren und den Respekt zu verlieren. Wir Frauen neigen leider oft dazu.

Dass er selbst Extremminimalist wird, so wie ich, würde ich nie verlangen. Mir war vor allem der hygienische Aspekt ein Anliegen.

Da ist er mir schon entgegen gekommen. Er hat die Toilette, die nur noch ein schwarzes Loch war und nicht mehr richtig abspülte, austauschen lassen. Er hat einen neuen Überwurf auf dem von den Tieren vollgepisten Sofa zugelassen. Und er hat die Fliegenfallen-Klebestreifen, die an den Lampen hingen (und an denen ich mit den Haaren hängen blieb) entfernt. Auch haben wir zusammen Tütensuppen die (ohne Übertreibung) in den 90ern abgelaufen waren, entsorgt.

Gegen seine Tiere habe ich nichts. Ich habe die selben in meiner Wohnung (ist auch unser gemeinsames Hobby), bin da aber organisierter. Meine Wohnung ist derart gestaltet, dass die Tiere nichts zerstören können.

Hier wurde geschrieben, dass mein Partner im Gegensatz zu mir seine Sachen zu schätzen weiß. Hier möchte ich doch widersprechen, da er bei der Masse nicht mehr weiß, was er besitzt und die Sachen auch nicht mehr pflegen kann. Zum Teil werden Sachen doppelt gekauft, weil vergessen wird, dass sie seit 10 Jahren in den Tiefen des Schranks liegen.
 
  • #11
Guten Morgen liebe FS,

ich sehe das wie @nachdenkliche.

Deine Antennen haben schon berechtigt ein Fragezeichen gesetzt. Letztendlich muss man das von dir Geschilderte im Zusammenhang mit den anderen Umständen sehen. Wer sich so verschließt , von außen niemanden in seine Wohnung läßt und jahrelang nichts an Revonierungsarbeiten unternimmt und dergleichen mehr, hat ein Problem.
Ich bin beruflich in sehr sehr vielen Wohnungen aktiv gewesen und mit diesen Dingen in Berührung gekommen. Ein Mensch muss selber wollen, weil er sich nicht mehr wohlfühlt, nur dann hat er eine Chance, etwas zu verändern. Aber auch das ist kein Garant dafür, dass es so bleibt. Charakterlich stecken dahinter aber oft die liebenswertesten Menschen, die das tatsächlich auch so für ihr Seelenheil brauchen.
Es nutzt nichts, Toleranz zu üben, weil du dich dann über dich und deine Bedürfnisse hinwegsetzt. Es wäre besser, wenn ihr euch zusammensetzt und offen darüber sprecht und sich vielleicht ein Kompromiss auch von seiner Seite finden lässt. Viel Glück!
 
  • #12
Wieso kommst du mit so einem Mann überhaupt zusammen?
Also für mich ist es ein absolutes Must-Have, dass der Mann eine schöne Wohnung hat. Hast Du es so nötig, einen Mann zu haben?
Ich meine, als Frau will man doch auch mal zu seinem Freund eingeladen und bekocht werden und eben einfach Frau sein dürfen!?
Ich finde, dass ein Mann mit hässlicher Wohnung einfach keine Freundin haben kann.
Von mir aus mag es das Recht eines 50jährigen sein, einen Saustall zuhause zu haben, aber dann ist er eben auch nicht tragfähig für eine Beziehung, denn als Frau will ich in eine SCHÖNE Wohnung eingeladen werden, aufgeräumt und sauber, mit schönen Möbeln und schönem Licht, leckerem Essen und schöner Musik.
Wenn er das mit 50 immer noch nicht gelernt hat, wird er es auch nicht mehr lernen. Wer will einen so stillose Mann?
Es wird schon seine Gründe haben, dass er nie eine Freundin hatte.
Ich verstehe nicht, was sich manche Frauen so antun!

Finde ich eine absolute Zumutung für jeden Gast!
Ich würde so eine Wohnung niemals betreten! Und ihn auch nicht mehr zu mir einladen.
 
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  • #13
Oje, bei deiner Beschreibung habe ich schon fast einen Staub-Allergie Anfall gekriegt.
Ich denke, du hast Angst, es mit einem Messie zu tun zu haben. Messie ist pathologisch, keine Frage.
Bei mir würde es verschiedenes auslösen:
1. Ekel - vor Staub, Dreck, Schimmel.
2. Unbehagen - übervoll, Stofftiere, schlechter Geschmack, kein Selbstwertgefühl, kein Wunsch ein schönes Zuhause zu haben um es sich selbst und Gästen fein zu machen, schön zu kochen, etc.
Da wäre die Liebe sofort dahin. Nichts könnte ich an diesem Mann mehr interessant oder attraktiv finden. Sollte er nach außen ganz anders auftreten und die Wohnung für dich erst mal eine große Überraschung gewesen sein - um so schlimmer. Dann ist er nicht mal konsistenz in seiner chaotischen Lebensführung, sondern schwindelt auch noch.
 
  • #14
Ok, ich kann einen Mann mit über 50 nicht mehr ändern und bin nur Gast in seiner Wohnung.
Liebe FS,
das ist ja schonmal eine gute Einsicht. Bei mir führte diese zum Ergebnis, dass so ein Mann für mich als Partner keine Option ist, weil ich in einer versifften Wohnung kein Gast sein möchte und nicht ansatzweise daran denke ihn dauerhaft in meiner ebenfalls minimalistisch dekorierten und sauberen Wohnung zu bewirten.
Ich kann die Reizüberflutung in solchen vollgestopften Wohnungen nicht ertragen (bin intro) und Dreck schonmal garnicht.

Jeden Tag versuche ich an meiner Toleranz zu arbeiten. Dennoch kommentiere ich ständig den Zustand seiner Whg. Ich frage mich, warum kann ich ihn nicht so lassen wie er ist?
Das frage ich mich allerdings auch, was mit Dir los ist, dass Du Dir so einen Mann antun musst, der außer in der Konsumverweigerung so wenig zu Dir passt.
Mich wundert nicht ansatzweise, dass er vor Dir mit 50 Jahren noch nie eine Freundin hatte. Die Frage sollte velmehr sein, warum Du Dir das antust. Du weißt, dass Du ihn nicht ändern kannst, willst das eigentlich auch nicht, zerrst aber an ihm rum, um ihn in Deine Richtung zu zwingen. Du bist typisch die Frau, die sich einen unpassenden Mann sucht und ihn dann in der Beziehung sich passend machen will. Wenn er nicht passt, trenn' Dich von ihm und such' Dir einen Passenderen.

Du kannst ihn nicht lassen, wie er ist, weil Du 2 Dinge nicht ertragen kannst:
- ihn, wie er ist
- allein zu sein.

Du bist eine Frau und warum sorgst du nicht dafür, dass die Waschmaschine nicht verschimmelt?
Weil er ein Mann in einem eigenen Haushalt und somit für seine verschimmelte Waschmaschine selber verantwortlich ist. Die FS ist seine Partnerin und nicht seine Putze.
Ich könnte niemals einen Mann nur umarmen (geschweige denn mehr), der seine Wäsche in einer verschimmelten Waschmaschine wäscht - absolut ekelerregend der Gedanke, was für ein Siff das sein muss, wenn die Waschmaschine nach einem Waschgang sofort weiter vor sich hinschimmelt - vom Gesundheitsrisiko ganz zu schweigen.
 
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  • #15
Du bist eine Frau und warum sorgst du nicht dafür, dass die Waschmaschine nicht verschimmelt?
Aus welchem Jahr ist diese Anschauung, 1800? Warum sollte sie - und zwar weil sie eine Frau ist - SEINE Waschmaschine entschimmeln? Ist sie seine Mutter, seine Putzfrau, seine Haushälterin, seine Pflegerin? Ältere Männer hauen eher selten ab, es sind die Frauen, die eben keine Putzfrau, Mutti, Pflegerin sein wollen, während die Männer zufrieden auf dem Sofa sitzen und der Waschmaschine beim Schimmeln zusehen.

Liebe FS, meide einfach seine Wohnung. Mit 50 Jahren wird er sich nicht ändern und da er sozial scheinbar unterentwickelt ist, wird er dich auch nicht verstehen. Alternativ gäbe es nur die Trennung, aber versuche bloß nicht in die Mutterrolle zu rutschen, das ist der Todesschuss für jede Beziehung.
 
  • #16
Weil du dich in einer gepflegten Wohnung eben wohler fühlst. Kann ich gut nachvollziehen. Wer will schon eine schimmelige Waschmaschine und eine von Tieren demolierte Wohnung haben, in der alles ohne Stil vollgestellt ist? Der Mann ist über 50 und hatte noch nie eine Freundin?
 
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G

Ga_ui

  • #17
Ich könnte es nicht besser als #1 beschreiben. Was regst du dich an Blümchengardinen und 80er Jahre möglich auf, oder ob er Poster und Eintrittskarten an den Wänden hat? Ist vielleicht nicht dein Geschmack, aber schon mal dran gedacht, dass ihm das gefällt?

Ich nenne das, seine eigene Individiualität auszudrücken. Davon haben die meisten nicht mehr viel in heutiger Zeit, weil sie sich ständig von Partner & Umwelt einschränken und andere Authoritäten über ihre Lebensträume entscheiden lassen.

Ich finde, die 80er Jahre dagegen noch recht modern als 50 jähriger. Sein Interesse dürfte in dem Alter ja eher bei den 60/70er Jahren liegen, oder nicht?

Es ist respektlos, wie du deinen Partner siehst und wie du versuchst, über einen 50 jährigen Mann zu maßregeln. Mich ärgert das schon, wenn das Leute an 20 oder 30 jährigen versuchen, als würden sie mit geistig Behinderten oder kleinen Kindern reden.
 
  • #18
- ....weil es nicht passt zwischen euch....
- ....weil es mit kaum einer Frau passen würde bei einem solchen Mann....
- ....weil Du eine normale Ekel - und Chaostoleranz hast....

Tja. Ist er ansonsten so toll, dass Du Dir das antun musst?
Genau meine Meinung!
So einen Mann würde ich sofort und ohne mich jemals wieder zu melden verlassen.
Ich bin Perfektionistin und brauche absolute Ästhetik um mich herum.
Wenn da mal ein paar Zeitungen liegen oder Klamotten oder Wäsche, dann ist mir das egal, aber wer mit 50 in so einem Messi-Haushalt lebt, hat auch Chaos in seinem Kopf.
Ich frage mich bei solchen Menschen auch, wie sie es mit der Körperhygiene halten!?
Cremen die sich dann auch nicht ein und rasieren nicht alle störenden Körperhaare? Solche Menschen legen auf gar nichts wert und sind per se faul.
Ich finde, dass man mit Ende 40 als Frau seine Zeit mit so einem Menschen nicht verschleudern muss. Er ist nicht ansatzweise ein Glücksgriff und es gibt viele tausend Männer, die eine schicke und aufgeräumte Wohnung haben und die sich und ihr Umfeld pflegen.
 
  • #19
Vielleicht ist es ja nicht nur die Wohnung. Du bemerkst ja so einiges, es läuft zwar gut mit Euch, aber...
Er kocht nicht, er lädt nicht ein - wie sind die anderen sozialen Kontakte - Ordnung, Sauberkeit etwas fragwürdig, Einrichtungsstil, Kleidungsstil wohl diametral zu Dir (?). Du fühlst Dich zwar mit ihm wohl, aber nicht bei ihm.
Ihr seid in der Kennenlernphase, und jetzt lernst Du gerade einige Seiten mehr an ihm kennen
Ich glaube, jede/r sollte den anderen akzeptieren wie er ist, aber es gibt eine Toleranzgrenze, und wenn sie überschritten ist, dann wird es schwierig, dann passt es evtl. leider eben doch nicht.

Sind es bei Dir vielleicht Zweifel, die insgesamt gerade entstehen, ob es vielleicht trotz Kompromisse und Toleranz zwischen Euch zu unterschiedlich ist?
Weder Du noch er werdet Euch grundsätzlich ändern.

Ganz persönlich, so wie Du es beschreibst, auch wenn ich nicht so minimalistisch bin, meine Toleranzgrenze wäre bei weitem überschritten. Und ich putze nicht die Waschmaschine eines erwachsenen Mannes oder sonstiges, was Er versiffen läßt. Ein Mann, der in einem "Saustall" haust - NoGo.
 
  • #20
Interessant, wie extrem die Meinungen bei euren Antworten auseinander gehen.
Die Beziehung zweifel ich nicht an.
Ich war drei Jahre vor ihm bewusst Single und sehr glücklich. Diesen Zustand ändert man nur, für einen ganz besonderen Menschen. Was nutzt mir ein Mann mit Stil und toller Wohnung, wenn er mir zu mainstream ist.

Davor hatte ich einige Beziehungspartner, mit denen ich auch zusammen gelebt habe. Klar, war deren Art zu wohnen etwas kompartibler. Aber es passte aus anderen Gründen nicht. Übrigens habe ich in allen Beziehungen auf eigene Zimmer bestanden. Alles andere sind nur faule Kompromisse und die Unterdrückung der eigenen Persönlichkeit.

Ich schätze es, dass er genauso introvertiert ist wie ich. Wir laden beide nicht gerne Gäste ein und lieben die Ruhe. Wir schauen kein Fernsehen und unterhalten uns lieber (was selten ist bei Männern). Ein gemeinsames Hobby haben wir auch.
Zudem ist er sehr viel unterwegs wegen eines anderen Hobbies und ich liebe es, auch mal ein paar Tage für mich alleine zu haben.
Für Mode interessiert er sich nicht, aber ich benötige keinen Mann zum Repräsentieren. Insgesamt mag ich eher zurückhaltende Männer.

Die Sache mit der Wohnung ist das einzige, was mich stört. Er selbst fühlt sich wohl in seiner Wohnung, weshalb ich daran arbeiten sollte, ihn so zu lassen. Vielleicht habt ihr da Ideen, wie man es schafft, den anderen in seiner Andersartigkeit zu akzeptieren?
 
G

Ga_ui

  • #21
Ihr seid in der Kennenlernphase, und jetzt lernst Du gerade einige Seiten mehr an ihm kennen
Ich glaube, jede/r sollte den anderen akzeptieren wie er ist, aber es gibt eine Toleranzgrenze, und wenn sie überschritten ist, dann wird es schwierig, dann passt es evtl. leider eben doch nicht.
Eben! Beide können und WOLLEN sich NICHT ändern. Wird auch unmöglich in dem Alter.
Ich frage mich, warum die FS nicht geht? Paar Monate sind nichts. Die rosarote Brille ist runter und jetzt merkt die FS solangsam, dass hinter ihrem Traummann eben auch nur ein ganz normaler Mann mit all seinen Macken, Fehlern und Spleens steckt.

Ehrlich, ich hätte kein Bedürfniss, einen erwachsenen Mann abändern zu wollen, auch gar nicht die Energie dazu, zumal es am Ende eh gegen mich läuft und ich mir dann anhören darf, was für eine blöde Kuh ich bin.

Ich halte eine verschimmelte Waschmaschine jetzt nicht so drastisch. Du wäscht doch auch zwischendrin mal und mit einem Waschgang dürfte der Dreck dann doch wieder weg sein oder habt ihr getrennte Maschinen?

Ich finde es komisch, getrennte Wohnungen im eigenen Haus zu haben. Da kann die Liebe ja nicht so groß sein... In dem Fall der extremen Geschmacksunterschiede wäre mir das früher schon aufgefallen und ich hätte mich nie mit so einen Menschen zusammengetan.
 
  • #22
Er hat die Toilette, die nur noch ein schwarzes Loch war und nicht mehr richtig abspülte, austauschen lassen. Er hat einen neuen Überwurf auf dem von den Tieren vollgepisten Sofa zugelassen. Und er hat die Fliegenfallen-Klebestreifen, die an den Lampen hingen (und an denen ich mit den Haaren hängen blieb) entfernt. Auch haben wir zusammen Tütensuppen die (ohne Übertreibung) in den 90ern abgelaufen waren, entsorgt.
Oh weh, das ist echt gruselig. Aber sieh es mal so: Anscheinend ist er wirklich etwas verwahrlost, hat sich wegen sich selbst aber keine Gedanken gemacht. Vielleicht ist er auch erstickt unter dem allen. Irgendwann weiß man nicht mehr, wo man anfangen soll.

Mach bloß nicht den Fehler, noch weiter bei ihm sauber zu machen usw. Ich würde es ihm freundlich sagen, dass es nicht mit ihm als Person zu tun hat, sondern dass Du nicht gern auf so einer Sofadecke sitzen willst. Du siehst ja, dass er sich das zu Herzen nimmt.

Ich bin nicht der Ansicht, dass man einen Menschen gleich wieder "loslassen" sollte, wenn er irgendwas tut, was man komisch bis gruselig findet, weil der eigentliche Knackpunkt ja ist, ob es ihm was dran liegt, dass man bleibt und er also ne Chance kriegen soll, es zu ändern. Ich würde auch sofort das Klo austauschen lassen, wenn mein Partner keinen Vorkriegslokus benutzen will (und ich sowas in der Wohnung hätte) und mir das nicht aufgefallen wäre, weil es ja bislang "nur für mich" war.
Jetzt kommt das ABER: Wie unterscheidet man das von diesem allgemeinen "Hinbiegen" des Partners? Ich denke, wenn man die Entscheidung wirklich ohne Erpressung dem Partner überlässt, was er tut, und darüber nachdenkt, ob man zu nörgelig ist, ist das schon eine gute Basis.
 
  • #23
Du wirst vermutlich nie einen Menschen aus ihm machen, der nicht an Dingen hängt und leicht was wegschmeißen kann. Das würde ich auch nicht versuchen. Aber die Sauberkeitsdinge, die er ja auch einsieht, die sind änderbar.

Was viele Frauen machen ist: Sie wollen dem Mann was Gutes tun und rennen mit Wischeimer und Mopp bei ihm rum. Das muss er selber machen und man wird, falls er das zulässt, dass die Frau das macht, schnell die übergriffige Mutti, die sich für den Fleck auf seinem Shirt verantwortlich fühlt und den Mann überhaupt nicht mehr als "männlich" wahrnimmt.
Ich würde unterscheiden zwischen diesen Ekeldingen und der Pulloverkollektion. Die Ekeldinge müssen weg für weiblichen Aufenthalt, das andere ist seine Sache.
 
  • #24
Ich wundere mich immer wieder über solche Fragestellungen. Bist du einfach so, von jetzt auf gleich in die Beziehung gestolpert ohne dir vorher ein Bild machen zu können wie dein Partner so lebt, was er für Einstellungen, Prioritäten, Werte- und Moralvorstellungen hat?? Du hast ihn mit seinen 300 Musikkassetten, Videokassetten und seinem unkonventionellen Wohnstil für dich als Partner erwählt und beschwerst dich jetzt in einem langen Text über Gewohnheiten als wären sie erst gestern aufgetreten.

Wie du schon geschrieben hast - ändern wirst du ihn mit Sicherheit nicht denn ändern WOLLEN muss er sich selbst. Wenn du mit seinem Wohnstil nicht zurecht kommst musst du dich entweder in deine eigenen 4 Wände zurück ziehen oder dich trennen.
 
  • #25
Liebe FS,
Du hast es mit einem Messie zu tun. Ich finde, wie Du schreibst und wie Du Dich verhältst, ganz wunderbar. Du kannst Deinen Freund dabei unterstützen, wieder Ordnung und Struktur in sein Leben zu bekommen.
Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum Dir hier von Ga_ui Respektlosigkeit und sonst was unterstellt wird-das ist völlig absurd! Ich habe den Eindruck, genau das Gegenteil ist der Fall. Du machst das m.E. genau richtig. Messies brauchen jemanden, der den ersten Schritt mit ihnen geht. Ihr habt schon einen Anfang gemacht und ich bin sicher, dass Ihr das gut hinbekommt!

Alles Liebe!
w 45
 
  • #26
Seit einigen Monaten bin ich (46) mit meinem Partner (über 50) zusammen. Er hatte vorher noch keine Freundin. Wir verstehen uns gut, haben gemeinsame Interessen, lassen uns aber auch Freiraum für eigene Hobbies.
LiebeFS, kannst du dem Forum bitte erklären, warum du einen Mann, den du erst so kurz kennst, als deinen Partner bezeichnest?

Er geht ja nicht mal mit sich selbst gut partnerschaftlich um, mit seinen Tieren anscheinend auch nicht, sonst würden sie in der Wohnung nicht Schaden anrichten (demolieren). Bin selber Tierhalter, meine Tiere haben noch nie Schaden angerichtet, weil sie in einem Tiergerechten Umfeld leben, wo auch Sauberkeit und Hygiene dazu gehört.

Tiere merken übrigens auch, wenn Mensch seelisch nicht gut gepolt ist, wie man bei deinem "Freund" vermuten kann. Ist wie bei Kindern, die ausflippen, wenn die Eltern das Umfeld und die Erziehung nicht kindgerecht gestalten.

Ich würde eher den Fokus auf dich selber richten und sich selbst fragen, warum habe ich mich mit so einem Mann, der so lebt, überhaupt erst eingelassen?

Gibst du dem Forum bitte Antworten auf meine Frage? Danke.

w
 
N

nachdenkliche

  • #27
Ich verstehe nicht, warum sich @Dr. House angesprochen fühlt. Dies hier ist keine Frage darüber, warum Männer so schlampig oder unsauber sind, weil das schlicht nicht so ist. Hier geht es um einen bestimmten Mann, nicht mehr und nicht weniger. Der vorletzte Post der FS klingt wirklich nicht gut. Ich würde da für mich sagen, der Mann hat ein handfestes Problem. Ich denke da speziell an das von den Hunden (die armen) vollgepisste Sofa. Diese Probleme greifen tiefer.
Ich halte nicht viel von diesen Sprüchen:" Sage mir wie du wohnst und ich sage Dir, wer du bist" Da ist allerdings was Wahres dran. Ich meine nicht die geblümten Gardinen, das ist Geschmacksache, aber dieser Mann beginnt in meinen Augen zu verwahrlosen.
Liebe FS, wenn Du hier die Frage stellst, warum Du ihn einfach nicht so leben lassen kannst, wie er es möchte, da fällt mir nichts zu ein. Dann musst Du Dich dazu eben zwingen. Ich könnte das nicht, ich würde mit diesem Partner zumindest reden. Nimms mir nicht übel, er ist über 50 und hat nie eine Freundin gehabt vor Dir? Das fällt aus dem Rahmen...Alles Gute für Euch beide.
 
  • #28
Da ist er mir schon entgegen gekommen. Er hat die Toilette, die nur noch ein schwarzes Loch war und nicht mehr richtig abspülte, austauschen lassen. Er hat einen neuen Überwurf auf dem von den Tieren vollgepisten Sofa zugelassen. Und er hat die Fliegenfallen-Klebestreifen, die an den Lampen hingen (und an denen ich mit den Haaren hängen blieb) entfernt.
Liebe FS,
Ihr seid erst seit ein paar Monaten zusammen und der Mann hat bereits viele Unzumutbarkeiten entfernt. Fass' Dich einfach in Geduld, dann wird das schon, denn Dein Anforderungsniveau an ihn ist sehr gering, wie man hier aus den Posts der meisten Frauen feststellen kann.

Ich würde eine Wohnung in der Fliegenleichen an Klebebändern hängen betreten und sie umgehend wieder verlassen.
Ebenso könnte ich mit einem Überwurf auf einem vollgepissten Sofa nichts anfangen, ihn nicht lobenswert finden - könnte mich dort definitiv nicht draufsetzen, auch nicht mit Überwurf. Was soll das, wenn die Tiere nicht erzogen sind und weiterhin draufurinieren sowie der Überwurf (sofern überhaupt) in einer verschimmelten Waschmaschine gewaschen wird.
Bei Deiner Beschreibung schüttelt es mich vor Ekel. Ich könnte das nicht aushalten.

Er selbst fühlt sich wohl in seiner Wohnung, weshalb ich daran arbeiten sollte, ihn so zu lassen. Vielleicht habt ihr da Ideen, wie man es schafft, den anderen in seiner Andersartigkeit zu akzeptieren?
Ich finde, dass Du im Vergleich zu anderen Frauen sehr viel akzeptierst. Der Mann liegt sowas neben der Norm und mutet Dir derartig viel zu, dass Du mehr Zeit brauchst, bis Du Dich an den Siff gewöhnt hast. Du siehst doch, dass außer Dir das hier keine Frau hinnehmen würde. Die anderen würden nicht diskutieren, sondern wären vermutlich kommentarlos nach dem ersten Besuch in seiner Wohnung aus seinem Leben verschwunden - deswegen war er ja auch bis er 50 war Dauersingle.

Du solltest Dir selber gegenüber etwas toleraner sein und Dir mehr Zeit geben, Dich daran zu gewöhnen. Ekel ist ein starkes Gefühl, was den Gewöhnungsprozess verlängert. Eine relativ einfache Technik ist: immer wenn Du was sagen willst, gehst Du einfach in Deine Wohnung - als Intro brauchst Du Ruhe vor der Reizüberflutung in seienr Wohnung. Das ist eine stressfreie Argumentation.
 
  • #29
Die Sache mit der Wohnung ist das einzige, was mich stört. Er selbst fühlt sich wohl in seiner Wohnung, weshalb ich daran arbeiten sollte, ihn so zu lassen. Vielleicht habt ihr da Ideen, wie man es schafft, den anderen in seiner Andersartigkeit zu akzeptieren?
Ok, das ist also das einzige, das dich stört. Ist schwer zu glauben, aber ok. Wenn es also das einzige ist, und demnach eine vernachlässigbare Kleinigkeit, warum stelllst du dann die Frage hier? Eine Kleinigkeit, über die lächelt man, streichelt sein Schatzi liebevoll über den Rücken, und denkt, ach ist der süss!
Also, warum gelingt das nicht so richtig?
 
  • #30
Vor meinem geistigen Auge ist beim Lesen Deiner Beschreibung das Bild einer horrormäßig hässlichen, geschmacklosen Bude entstanden! Stofftiere, Holzfiguren,...noch nie ne Freundin... das ist wohl "Mamas Bester"! - Diese Bude ist ein Symptom für Schlimmeres --- möglicherweise. - Zieh niemals mit ihm zusammen. Ansonsten - arbeite mit Lob u Tadel, aber doppelt so oft Lob. Und schau mal wie es sich entwickelt. Und wie lange Du Lust hast weiter zu machen. Mir persönlich würde ziemlich schnell alles vergehen.