• #1

Die Untreue vom Partner - wollt ihr das erfahren oder nicht?

In einem Parallelthread in der Rubrik Familie wird gerade übers Betrügen diskutiert und darüber, ob die Betrogene darüber aufgeklärt sein soll oder nicht, weil man sich das Verhältnis zu ihr nicht verderben will bzw. glaubt damit würde die Beziehung unbelastet und ungetrübt bleiben - was ein Irrtum und Selbstbetrug ist.

Das ganze Dilemma, ob alles erzählen oder lieber immer schweigen, ist deshalb so schwer, weil es die eigene Schwester ist, die direkt und aktiv am Betrügen mit ihrem Schwager war.

Viele User haben ihr geraten, sie solle schweigen und andere wiederum sie solle zu ihrem Fehltritt und Verrat stehen und ihr davon erzählen.

Ich möchte gerne wissen, wie es für euch wäre, wenn ihr die ahnungslosen Betrogenen wäret, d.h. wenn euch eure/r Frau/Mann betrügt - egal mit wem.

1) Möchtet ihr aufgeklärt werden und die Wahrheit wissen oder lieber nicht?
2) Würdet ihr nicht wütend und verletzt sein, dass ihr des Rechts und der Chance beraubt wurdet, eine eigene Entscheidung zu treffen: beim Partner zu bleiben oder ihn zu verlassen.
3) Findet ihr grundsätzlich, dass der Mensch ein Recht auf Wahrheit haben und aufgeklärt werden muss - genauso wie die Ärztliche Aufklärung, wenn ein Arzt von Gesetzes wegen verpflichtet ist, den Patienten über die medizinischen Behandlungen und Massnahmen bzw. über deren Nebenwirkungen und Risiken aufgeklärt zu werden, damit der Patient eine Pro oder Contra Entscheidung treffen kann. Ansonsten verletzt der Arzt seine Pflicht und macht sich haftbar: "Nicht nur eine unvollständige Aufklärung verschafft dem Patienten einen Haftungsanspruch gegen seinen Arzt. Auch die Art und Weise, wie aufgeklärt wird, ist von entscheidender Bedeutung. Der Arzt muss den Patienten in einem persönlichen Gespräch aufklären."
http://m.focus.de/finanzen/recht/tid-7527/patientenrechte_aid_134145.html

Warum also sollte nicht auch im privaten Bereich das Gleiche möglich sein, bzw. dass der Betrogene über die Untreue aufgeklärt wird, damit er selbstbestimmt über sein Lebensverlauf entscheiden kann? Man könnte, wenn die Wahrheit herauskommt den Verursacher auf Schmerzensgeld verklagen.

Was ist euch also lieber: wissen oder nichts wissen über den Betrug?
 
  • #2
1) Möchtet ihr aufgeklärt werden und die Wahrheit wissen oder lieber nicht?
2) Würdet ihr nicht wütend und verletzt sein, dass ihr des Rechts und der Chance beraubt wurdet, eine eigene Entscheidung zu treffen: beim Partner zu bleiben oder ihn zu verlassen.
3) Findet ihr grundsätzlich, dass der Mensch ein Recht auf Wahrheit haben und aufgeklärt werden muss.
Ja, Ja und nochmal Ja.

Damit ich die Möglichkeit habe mir ein neues Leben mit jemandem der mich nicht verarscht, anlügt und gesundheitlichen Risiken aussetzt aufbauen kann.
Wer es nicht wahrhaben will, kann auch mit der Wahrheit auf dem Tisch weiter Verdrängung üben. Menschen die sowas dulden sind eh schwach und Meister des Schönredens.

Wer nicht in der Lage war mir die Wahrheit auf den Tisch zu packen wird inkl. Fremdgeher sofort aus meinem Leben entfernt, wenn ich davon erfahre. Unaufrichtige Menschen haben keinerlei Vertrauen und Zuneigung verdient.
 
G

Gast

  • #3
Nicht wissen! Ich möchte es auf keinen Fall wissen, denn wenn ich es weiß, kann ich nicht damit leben, mein Vertrauen und die materiellen Lebensumstände, alles geht den Bach runter.

Ich wäre jedenfalls nicht nach 20 Jahren geschieden aus einem tollen Luxusleben mit allem, was ich mir erträumt hätte, wenn mein Ex dieser Blödmann, sein Maul gehalten und nicht gestanden hätte.
Er wollte mich gar nicht verlassen und auch nicht geschieden werden, sondern war noch stolz auf seine Ehrlicheit, dieser Vollhonk.
Damit hat er alles zerstört, alles, inklusiver der heilen Welt seiner Kinder und hinterher hat er gejammert.

Also wenn jemand sich nicht scheiden lassen will und Familien nicht zerstören will, ist das allererste Gebot "Mund halten"!

Jemand, der selbst nicht Jahrzehnte verheiratet war, Kinder hat usw. wie die FS der kann das gar nicht beurteilen.

Ich wollte verzeihen, konnte es aber nicht und vertrauen kann ich auch nicht mehr. - Toller Erfolg der Ehrlichkeit.

Und die Horrordiagnose eines Arztes will ich auch gar nicht wissen, denn oft sind die falsch und lösen unendliches Leid aus. Der soll seine Horrordiagnosen gern für sich behalten. - Ich war dabei wie ein Arzt einem krebskranken Verwandten genau noch sechs Wochen Lebensdauer prophezeit hat und der hat noch mehrere Jahrzehnte gelebt, nachdem er wegen der Aussichtslosigkeit der "ehrlichen" Diagnose, das Risiko einer alternativen Heilbehandlung eingegangen ist und dem "ehrlichen" Mediziner gesagt hat, er solle dann auch seine Chemo behalten. - So viel vom Segen der "Ehrlichkeit".
 
  • #4
Ich bin ja wohl ein wenig "Schuld" an diesem Thread. :)
Also wie gesagt: Ich persönlich bin insgesamt für Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit. Aber, ich verspüre keinen Zwang, alles wissen zu müssen. Das gilt dann auch für die obige Frage.

Es gilt ja da auch zu unterscheiden. Natürlich sollte man dem betrogenen Menschen den Fakt nicht generell vorenthalten. Ich bin nur gegen eine Beichte des Betrügers. Und auch da ist es natürlich von dem Wesen des Partners abhängig.

Wenn ich da einen anderen Nachbarthread betrachte, wo die Dame wegen eines Ausrutschers vor einem Jahr tätlich wurde, dann ist hier ja klar, dass das Wissen um den Seitensprung beiden nicht gerade hilft. Sie hat ja ein generelles Vertrauensproblem, auch wenn es kein Seitensprung gegeben hätte.

Eine längere Affäre sollte dann womöglich schon mal offenbart werden, wenn der/die mit Fortschreiten der Affäre merkt, dass die Beziehung so nicht mehr funktioniert und über die Beichte womöglich eine neue Basis gefunden werden kann.

Der Seitenspringer muss die Verantwortung für sein Handeln übernehmen und eben auch für das danach und den Fortlauf der Beziehung und danach entscheiden, ob der Partner davon erfahren sollte oder nicht.

Wenn z.B. unter Alkoholeinfluss beim Fasching rumgeknutscht wird, was ja von vielen als Betrug empfunden wird, aber eine ansonsten harmonische Beziehung geführt wird, warum das zur Sprache bringen. Und nein, das bedeutet nicht generell, das was im Argen liegt.
 
G

Gast

  • #5
Wenn es sich vor mehr als zwei Jahren so etwas einmalig ergeben haben sollte, dann will ich es nicht mehr wissen
Alles andere schon !!!!
 
  • #6
Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. So gesehen ist meine Welt in Ordnung, solange ich nichts merke.
Wenn ich von seiner Untreue erfahren würde, würde ich mich trennen. Ich MÜSSTE mich trennen, auch wenn ich gerne bei ihm bleiben würde, weil ich ihn liebe.

Hier meine sicher wieder unpopuläre Meinung: ich würde es nicht wissen wollen.

w 47
 
  • #7
Mir wäre es lieber, wenn ich es weiß.

Bin grundsätzlich für Offenheit und Ehrlichkeit. Und dann kann man ggf. seine Konsequenzen daraus ziehen.

Ich wurde schon mehrfach (also von mehreren Frauen) betrogen. Aber immer wenn es durch Zufall herauskam, war sofort der Gedanke da, dass noch mehr verborgen blieb als herauskam. Das war dann immer ein Stück weit schlimmer.
 
  • #8
1) Möchtet ihr aufgeklärt werden und die Wahrheit wissen oder lieber nicht?
Nein.
2) Würdet ihr nicht wütend und verletzt sein, dass ihr des Rechts und der Chance beraubt wurdet, eine eigene Entscheidung zu treffen: beim Partner zu bleiben oder ihn zu verlassen.
Nein, denn solange ich nichts davon erfahren habe, stellt sich diese Frage nicht: Warum sollte ich entscheiden, ob ich meine Partnerin verlasse oder nicht, weil sie mich betrogen hat, wenn ich doch gar nicht weiß, ob sie mich betrogen hat?
3) Findet ihr grundsätzlich, dass der Mensch ein Recht auf Wahrheit haben und aufgeklärt werden muss - genauso wie die Ärztliche Aufklärung (...)
Hm, hat der Mensch ein Recht auf Wahrheit? Das wird jetzt reichlich philosophisch, und darüber müsste ich lange nachdenken.
Aber zurück zur praktischen Ebene: Ärztliche Aufklärung. Der Vergleich passt nicht. Der Arzt klärt den Patienten zwar insofern über eine Wahrheit auf, dass er ihm nicht verschweigt, dass eine Wahl, die er dem Patienten anbietet, mit Risiken behaftet ist. Er teilt ihm aber nicht Dinge mit, die ohne sein Wissen geschehen (sind), aber ihn solange nicht beeinflussen, wie er sie nicht erfährt.
Ich sehe das eigentlich so: Natürlich würde ich nach Möglichkeit auch sexuell nicht "betrogen" werden wollen. Ich kann mir aber vorstellen, dass wir - nicht von Natur aus unbedingt monogamen Wesen - auf eine andere Person sexuell so dermaßen Lust bekommen, dass da etwas passiert, auch wenn man sonst einen Partner hat. Ich fühle mich auch moralisch in keiner Position, das zu verurteilen: Wir sind alle nur Menschen, und damit auch zu einen Gutteil Tiere.
Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass das mein Glück, das mir meine Partnerschaft bietet, irgendwie beeinträchtigt (von soviel Vernunft, dass man sich keine Gechlechtskrankheiten einfängt, gehe ich aus).
Fazit: Wenn meine Frau körperlich Lust auf andere hat und das ausleben möchte, dann soll sie das diskret und mit Stil tun - also bitte vielleicht nicht gerade in unserem Ehebett und nicht so, dass irgendjemand anderes davon erfährt, mich eingeschlossen.
Wenn ich es aber erfahre, dann springt meine genetische Prägung an, und auch noch ein gerüttelt Maß an Sozialisierung, und ich werde meines Lebens mit der Frau nicht mehr froh.
 
  • #9
Mir ist Ehrlichkeit und Vertrauen wichtiger als ein Fehltritt, den ich verzeihen würde, wenn er mir ehrlich mitgeteilt wird. Natürlich wäre ich anfangs verletzt und würde eine zeit lang toben, aber das ist ja normal!!! Aber ich würde verzeihen, wenn mein Partner ehrlich ist und ich dass Gefühl habe, ich bin ihm wichtig. Ich bin auch ein Mensch, der Schwierigkeiten nicht scheut und wegen ein paar Problemen mal kurzerhand das Handtuch wirft.
Wenn Liebe da ist und etwas besonderes, was einen verbindet, würde ich das nicht einfach wegschmeißen, auch wenn ernste Probleme auftauchen. Allerdings müßte mein Partner das ähnlich sehen und bereit sein , auf mich und meine Gefühle und Wünsche einzugehen. Wenn das so ist, bin ich bereit, sehr, sehr viel zu geben und zu verzeihen.
 
  • #10
1) Ja, auf jeden Fall und unter egal welchen Umständen würde ich es wissen wollen um 2) selbst entscheiden zu können

3) Nein, man kann moralische Dinge nicht verpflichtend machen. Jeder muss seine eigenen Entscheidungen treffen können, alles andere würde in die Grundrechte eingreifen. Es wäre unsinnig!
 
  • #11
Ich möchte noch folgendes ergänzen:
ich habe meinem Partner auch schon ganz zu Anfang mitgeteilt, dass mir Ehrlichkeit und Vertrauen das Wichtigste ist und dass ich wissen wollen würde, wenn er fremd gegangen ist. Und dass ich bei Ehrlichkeit verzeihen kann.
Ich find klare Worte ganz wichtig, so gibt es keine Missverständnisse!
 
  • #12
Die Wahrheit zu erfahren ist enorm wichtig. Auch wenn es schmerzt. Aber jahrelang hintergangen und auf gut Deutsch verar...t zu werden ist viel schlimmer. Wenn es dann herauskommt, ist nämlich erst recht nichts mehr zu retten. Dieses Gefühl hintergangen worden zu sein muss furchtbar sein.

Und dieses Gerede von wegen: "Bloß nichts sagen!" dient doch nur den Feigen dazu, sich bequem aus der Affäre zu ziehen. Hinterher drehen sie den Spieß dann so, als hätten sie damit ja nur das "Beste" für den anderen im Sinn gehabt.

Dass ich nicht lache. Schlimm, dass viele Menschen so verkorkst sind.

w (27)
 
  • #13
Ich will es wissen (ist meine Ansicht zu diesem Zeitpunkt). Ich will keinen Partner, der mir jahrelang unbeschwert in die Augen sehen kann und mit dabei belügt, dh. so ein mieses Geheimnis hat. Das ist übrigens der Grund, warum ich nie Geliebte eines gebundenen Mannes werden könnte. Mit so einem Charakter will ich nichts zu tun haben.
Würdet ihr nicht wütend und verletzt sein, dass ihr des Rechts und der Chance beraubt wurdet, eine eigene Entscheidung zu treffen: beim Partner zu bleiben oder ihn zu verlassen.
Genau.

Wenn ich irgendwann mal abhängig sein sollte (z.B. Krankheit) und der Mann bei mir bleibt und seine Freiheiten lebt, wäre es was anderes. Da würde es mich auch nicht mehr interessieren, denke ich bzw. ich würde ihm selber vorschlagen, dass er noch sein Restleben sexuell genießt, wo er es mit mir nicht mehr kann.

Zitat von Mandoline:
Findet ihr grundsätzlich, dass der Mensch ein Recht auf Wahrheit haben und aufgeklärt werden muss
Ja, denke ich auch. Wenn es jemand ausdrücklich NICHT wissen will, respektiere ich ja dessen Wunsch (z.B. wegen der Diagnose). Aber bei sexuellen Seitensprüngen müsste man vorher sowas vereinbaren, ob die Wahrheit gewusst werden will. Ist aber irgendwie auch absurd, weil die meisten Menschen sich ja Treue wünschen.
 
G

Gast

  • #14
Ich stimme für Schweigen, wenn es einmalig passiert ist und man in erster Linie nur sein Gewissen erleichtern will. In diesem Fall sollte sich der/die Betrüger/in etwas anderes einfallen lassen, um für den Fehler zu büßen.

Wenn man sich allerdings fremdverliebt hat, führt kein Weg an der Beichte vorbei, denn längerfristig Doppelgleisig geht einfach nicht, da geschieht es vorsätzlich.
 
  • #15
Man könnte, wenn die Wahrheit herauskommt den Verursacher auf Schmerzensgeld verklagen.
Das geht ein bißchen zu weit. Der Staat soll sich aus diesen Privatangelegenheiten raushalten und nicht dabei behilflich sein schmutzige Wäsche vor Gericht zu waschen! Das hatten wir schon mal (Scheidung nach dem Schuldprinzip) und glücklicherweise überwunden!

Was aber die andere Sache betrifft: ja, ich möchte wissen, ob mich mein Partner betrügt. Schließlich möchte ich nicht unwissentlich mit unangenehmen oder schlimmen Sachen infiziert werden (auch der Gebrauch von Kondomen macht Sex nicht zu einer sterilen Angelegenheit; man kann sich mit Herpes, HPV etc. infizieren!).
Von der emotionalen Seite möchte ich hier gar nicht anfangen... Vielleicht könnte ich einen Seitensprung sogar verzeihen. Entscheidende Voraussetzung wäre allerdings, dass er mir gleich danach die Wahrheit sagt und nicht noch mit mir Sex hat!

Mein Mann und ich haben das Ideal einer monogamen Ehe und ich bin für uns recht zuversichtlich. Mein Mann war nie promisk und bevor wir zusammen kamen, jahrelang Single ohne opportunen Sex. Es entspricht ihm einfach nicht, obwohl er damals Mitte 30, gut aussehend, kommunikativ und mit 6-stelligem Jahresgehalt war (heute ist er nicht mehr Mitte 30 ;-) Nicht alle Männer, die im Beruf sog. Alphas sind, unterteilen Frauen in "fürs Bett"/ "fürs Fortpflanzen".
Ich habe dennoch klar kommuniziert: gehst Du fremd, dann sei so schlau und nimm ein Gummi, sage mir die Wahrheit, wenn es passiert ist, denn nur so kann es vielleicht einen Neuanfang geben (mit Paartherapie, Gesundheit-Checks etc..). Dasselbe gilt natürlich auch für mich.

Entscheidend ist, dass man sich in einer Beziehung über das Wie des Zusammenlebens verständigt.
Es gibt Paare, die haben die Mein-Name-ist-Hase-Mentalität (alles ist gut, solange es jeder diskret macht), andere leben eine offene Beziehung, andere swingen (und haben da ihr ausdifferenziertes Regelwerk)... viele Wege führen zu Glück und Zufriedenheit. Wichtig ist allerdings, dass man niemanden übervorteilt und gegen seinen erklärten Willen hintergeht.
In diesem Thread ging es sehr ausführlich, um Dein Thema: https://www.elitepartner.de/forum/frage/an-alle-fremdgeher-warum-steht-ihr-nicht-dazu.54284/
 
  • #16
Nun ja! Sagen wir es mal so! Wenn Sie sich dabei verliebt hat und am Trennung denkt, dann will ich es wissen! Dann verstehe ich es wenigstens. Aber wenn es ein Fehltritt war, warum auch immer und sie sich sicher ist und auch bereut. Sie sich vom Herz für mich entschieden hat und mit diesem einmaligen Ausrutscher Leben jann! Dann will ich es nicht wissen!
 
G

Gast

  • #17
Ich war dabei wie ein Arzt einem krebskranken Verwandten genau noch sechs Wochen Lebensdauer prophezeit hat und der hat noch mehrere Jahrzehnte gelebt, nachdem er wegen der Aussichtslosigkeit der "ehrlichen" Diagnose, das Risiko einer alternativen Heilbehandlung eingegangen ist
Im Grunde könnte man dann aber sagen, dadurch, dass der Arzt es gesagt hat, hat der Patient selbstätig gehandelt und eine Entscheidung getroffen, die besser für ihn war. Wenn ich Dich richtig verstehe, hätte er es sonst nicht getan.

Was das andere angeht, was Du geschrieben hast: Ist es für Dich so was anderes, es nicht zu wissen? Der Mensch ist doch der gleiche, Du hast "nur" die Illusion über ihn verloren. Und weil der Mensch der gleiche ist, könnte man doch dann bei ihm bleiben, wenn das Drumrum so gut ist.
Ich versuche nur, diese Haltung zu verstehen. Ist mir fremd. Und wenn man entschieden hat, dass man diesen Menschen nicht mehr in seinem Leben haben will, trauert man dann dem anderen hinterher, das mit dieser Lüge verknüpft war?
Man entscheidet sich doch immer für irgendeinen Weg, handelt selbständig und trägt dann die Konsequenzen. Also ich bleibe trotz Betrug, aber wegen Familie und Luxus, oder ich gehe wegen Betrug und muss dann verzichten, aber es ist richtig so.
Der Grund ist doch aber nicht die Beichte des Betrugs, sondern der Betrug selbst und meine Reaktion darauf.
 
  • #18
Also ich würde aufgeklärt werden wollen, schon allein aus gesundheitlichen Gründen. Viele Geschlechtskrankheiten, die eine Unfruchtbarkeit bei der Frau zur Folge haben können, verlaufen beim infizierten Mann ohne Symptome. Nicht zu denken an HIV oder Hepatitis. Viele Krankheiten sind auch durch Oralverkehr und Küssen übertragbar.

Vor dem ersten ungeschütztem Verkehr lasse ich mich und meinen Partner daher beim Frauenarzt testen. Fremdgehen und den Partner nicht informieren mit anschließender Ansteckung ist Körperverletzung und hätte meinerseits eine fette Anzeige plus Schmerzensgeldverfahren zur Folge. Ebenso würde ich unser gesamtes Umfeld informieren, damit sich niemand sonst anstecken kann.Trennen würde ich mich sofort.

Sollte mein Partner fremdgegangen sein und es mir sagen, bevor er wieder sexuellen Kontakt zu mir sucht, würde ich uns beide auch sofort testen lassen. Die Beziehung hätte dann aber evtl. noch eine Chance, je nachdem, was war. Optimal wäre allerdings vorher über Fehlendes zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden.
 
G

Gast

  • #19
Ich würde es wissen wollen.

Ob ich es allerdings verzeihen könnte, weiß ich nicht genau, denn ich war noch nie in so einer Situation und hoffe auch, dass es mir erspart bleiben wird. Von meinem jetzigen Standpunkt aus schätze ich, dass mein Vertrauen zu erschüttert wäre, um eine Beziehung weiterführen zu können.

Ein "Recht" auf Wahrheit im privaten Rahmen hat man ja leider nicht (und manchmal ist das auch ganz gut so), aber in dem Punkt hoffe ich darauf, dass mein Partner so ehrlich wäre...
 
  • #20
#1 Richtig! Auch wer die Wahrheit erfährt kann die Augen verschliessen und weiter so leben, wie wenn alles i.O. wäre. Sich das eigene Leben auch schönreden darf und kann jeder, wenn er will.

#2 Dein Mann konnte nicht mit den Schuldgefühlen leben und deshalb war er ehrlich. Du hättest dich trotzdem nicht scheiden lassen müssen, um das Luxusleben nicht zu verlieren und eure Kinder ein glückliches, sorgenfreies Leben zu führen. Deine Geschichte zeigt eindrücklich: Selbst der reichste Mann kann ein Vollidiot sein und sein materieller Wohlstand kann niemals die Demütigung, den Schmerz, die Wut und das entstandene Misstrauen kompensieren. Die Liebe und Respekt kannst du nicht mit teuren, materiellen Geschenken "erkaufen".

#HommeFatale ja das ist richtig, diesen Thread verdanke ich dir ;-).

#2 und #16 und #petit matin ich finde der Vergleich mit der ärztlichen Aufklärung sogar sehr passend! Wenn der Patient nicht über die Krankheit, den Verlauf, die Chancen und Risiken einer Behandlung nicht informiert, so kann der mündige und erwachsene Patient nicht selber entscheiden, ob er bei Krebs eine Chemo will, nur Alternativmedizin oder beides oder auch gar nichts machen will!
Genauso ein Partner, der den anderen betrügt und nicht ehrlich ist und ihn aufklärt und ihn dadurch mit ansteckenden Krankheiten infiziert, so müsste er eigentlich wegen Körperverletzung bestraft werden. Wir wissen, dass die Sängerin Benaissa wegen Körperverletzung angeklagt und verurteilt wurde, weil sie von ihrer HIV-Infektion wusste aber den jungen Mann nicht aufgeklärt hat. Sie hatte ihm die Wahrheit vorenthalten und so konnte er nicht entscheiden, ob er mit ihr schlafen wollte oder nicht und ob er dazu Kondom benutzten wollte oder nicht.
Und niemand fand das Urteil zu hart und ungerecht.

Ich finde eigentlich schon, dass die Möglichkeit bestehen sollte bei körperlich ansteckenden Krankheiten, den Partner wegen Körperverletzung zu verklagen genauso wie es seit 2004 möglich ist den Ehemann wegen Vergewaltigung in der Ehe vor Gericht zu bringen.
 
  • #21
Optimal wäre allerdings vorher über Fehlendes zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden.
Richtige Einstellung auch für mich.
Ich würde es wissen wollen, wenn er "ausgerutscht" wäre.
Immer wird über die bösen Fremdgeher geschimpft, egal ob Mann oder Frau.
Sicher ist es ein Schock, wenn man es erfährt.
Allerdings würde ich nicht sofort alle Register ziehen und mich trennen.
Warum ist es passiert? Welchen Anteil habe ich daran?
Natürlich sollte man den Mund aufmachen, wenn einem etwas in der Beziehung fehlt, wenn man schon den Gedanken an einen Seitensprung hat.
Warum dies in den meisten Fällen nicht so ist, könnte an einem geringen Selbstwertgefühl liegen oder man schätzt seinen Partner/in so ein, das sie/er nicht mit Kritik umgehen kann.
 
  • #22
Ein Horror und demütigend sind die Geschichten, bei denen das gesamte Umfeld einschließlich der Nachbarn und Arbeitskollegen bereits von der Affäre und dem Baby wissen und tuscheln, während der gehoernte Partner noch naiv durch die Gegend läuft und die spitzen Sprüche nicht versteht. Es ist mir vollkommen unverständlich, wie eine Person mit einem Rest an Selbstwertgefühl in die Rolle des öffentlichen Dummerchens geraten will.

Eine Affäre betrifft fundamentale Absprachen in der Ehe zu Treue, Verhütungsart usw. Natürlich gehört das auf den Tisch, wenn die Partner noch nicht vollständig abgestumpft sind.
Die Mentalität, "Hauptsache wirtschaftlich passt es, hören will ich nichts" hat für mich was von sich verkaufen. Lange Affären bleiben selten geheim. Für die gemeinsamen Kinder ist es bestimmt großartig von Mitschülern oder im Sportclub zu erfahren, dass sich ein Elternteil mit einer 3.Person zum Essen trifft.
Frauen, die gerne naive blinde Kuh spielen, erinnere ich gerne an das Thema "mein Partner wird Vater". Dann geht das Geheule über den bösen Mann los, weil ihr "plötzlich" die Resourcen des Mannes nicht mehr uneingeschränkt zu Verfügung stehen und dabei hat sie sich doch auf ihn verlassen.
 
  • #23
Wenn ich von seiner Untreue erfahren würde, würde ich mich trennen. Ich MÜSSTE mich trennen, auch wenn ich gerne bei ihm bleiben würde, weil ich ihn liebe.

Hier meine sicher wieder unpopuläre Meinung: ich würde es nicht wissen wollen.
Könnte ich einen Mann weiterhin lieben, der mich betrog und ich davon erfuhr? Liebte er mich in dem Augenblick als er sich in fremden Betten vergnügte?
Fremdgehen und den Partner nicht informieren mit anschließender Ansteckung ist Körperverletzung und hätte meinerseits eine fette Anzeige plus Schmerzensgeldverfahren zur Folge.
Ja von diesem Recht - jemanden wegen Körperverletzung verklagen - kann natürlich jede Frau Gebrauch machen, die wegen der Untreue ihres Partner mit übertragbaren Geschlechtskrankheiten, HPV, HIV u.a. infiziert wurde.
Wenn es jemand ausdrücklich NICHT wissen will, respektiere ich ja dessen Wunsch (z.B. wegen der Diagnose). Aber bei sexuellen Seitensprüngen müsste man vorher sowas vereinbaren, ob die Wahrheit gewusst werden will. Ist aber irgendwie auch absurd, weil die meisten Menschen sich ja Treue wünschen.
Das ist natürlich zu respektieren, wenn jemand nicht genauer über eine Diagnose aufgeklärt sein will. Was aber Fremdgehen oder Seitensprünge betrifft, so kann man das tatsächlich vereinbaren aber wird sich der Betrüger auch daran immer halten? Selbst wenn ja, seine Körpersprache und die nonnenverbaler Signale werden ihn immer verraten - ausser er ist ein skrupelloser Psychopath, der keine Schuldgefühle und schlechtes Gewissen empfindet und sich nichts anmerken lässt. Die Frau #2 empört sich masslos nicht über den Betrug, sondern über die ehrliche "Beichte" ihres Mannes:
Ich wäre jedenfalls nicht nach 20 Jahren geschieden aus einem tollen Luxusleben mit allem, was ich mir erträumt hätte, wenn mein Ex dieser Blödmann, sein Maul gehalten und nicht gestanden hätte.
Er wollte mich gar nicht verlassen und auch nicht geschieden werden, sondern war noch stolz auf seine Ehrlicheit, dieser Vollhonk.
Er beichtete ihr alles, obwohl sie lieber nichts davon wissen wollte.
 
  • #24
ich habe meinem Partner auch schon ganz zu Anfang mitgeteilt, dass mir Ehrlichkeit und Vertrauen das Wichtigste ist und dass ich wissen wollen würde, wenn er fremd gegangen ist. Und dass ich bei Ehrlichkeit verzeihen kann.
Wurden diese Worte schon mal Realität? Wünsche ich dir natürlich nicht. Ansonsten ist deine Einstellung ja sehr reif. Aber es sind nur Worte. Ob du dann auch wirklich so handeln würdest, steht auf einem anderen Blatt. Und wenn dein Partner dich gut kennt, weiß er auch einzuschätzen, ob es klug wäre, ehrlich zu sein oder nicht.
Schön, dass man drüber gesprochen hat, Aber macht das was anders?
Ähnlich sieht es ja auch hiermit aus.
Ich habe dennoch klar kommuniziert: gehst Du fremd, dann sei so schlau und nimm ein Gummi, sage mir die Wahrheit, wenn es passiert ist, denn nur so kann es vielleicht einen Neuanfang geben (mit Paartherapie, Gesundheit-Checks etc..). Dasselbe gilt natürlich auch für mich.
Das ist dann noch krasser und führt in meinen Augen nicht zu mehr Ehrlichkeit. Terzia, würdest du selber wirklich so handeln? Einen bedeutungslosen Seitensprung gestehen, um dich dann bei einem möglichen Neuanfang mit Paartherapie wiederzufinden oder womöglich mit einer Trennung abzufinden? Wozu, wenn du selber das Gefühl hast, dass es in der Beziehung an sich gut läuft.

Es ist einfach ein Unterschied, das haben auch andere hier festgestellt, ob man selber merkt, die Seitensprünge passieren, weil mir was wichtiges in der Beziehung fehlt und es wird von alleine nicht besser, oder ob sowas mal der Situation geschuldet (leider) passiert ist. Im ersten Fall ist dein angesprochener Weg sicher gut. Im zweiten Fall denke ich das nicht. Denn da gehts ja eher um folgendes:
Der Mensch ist doch der gleiche, Du hast "nur" die Illusion über ihn verloren. Und weil der Mensch der gleiche ist, könnte man doch dann bei ihm bleiben, wenn das Drumrum so gut ist.
Und warum die Illusion zerstören wollen.
 
G

Gast

  • #25
Es ist ein gravierender Unterschied, ob man darüber theoretisch diskutiert, oder ob man als Betrogener wirklich in der Lage ist, aus seiner "heilen Welt" gerissen zu werden oder nicht.

Natürlich sagt jeder THEORETISCH, dass er es unbedingt wissen möchte, ob er betrogen wird, denn wer will schon belogen und betrogen werden? Niemand! A B E R

wenn man eine Ehe führt in der BEIDE zufrieden sind und sich verstehen, sie Kinder haben und materiellen Wohlstand, also "on the sunny side of life" sich befinden, dann zerstört so ein Geständnis mehr als es nützt. - Es geht hier um Seitensprünge, nicht um jahrelange Parallelbeziehungen! - Den Ausgangsthread haben viele gar nicht gelesen, ich auch nicht. Mandoline hat die allgemeine Frage in den Raum gestellt, ob man es wissen wolle betrogen worden zu sein, ohne Rücksicht auf die Folgen.

Mandoline sollte mal etwas reflektierter werden und nicht sofort eine unumstößliche Erklärung für das Verhalten anderer Menschen abgeben.
"Dein Mann konnte nicht mit den Schuldgefühlen leben und deshalb war er ehrlich" So war es absolut nicht! Es gibt nämlich noch mehr Wahrheitsfanatiker (Dritte), die meinen, dem/der Betrogenen die Augen öffnen zu müssen. Zugegeben hat er es nur nach Konfrontation damit (nicht einmal von mir, ich war nur dabei!), da fühlte er sich wohl so in die Enge getrieben, dass er nicht mehr richtig (abstreitend) reagieren konnte. Mit Gewissensbissen hat das nichts zu tun.

Was heißt eigentlich "NUR" die Illusion über ihn verloren? Hallo?!?!?

Jeder kann doch leben wir er will, aber niemand hat das Recht, die heile Welt eines anderen zu zertrampeln, nur weil er davon ausgeht, dass jeder so tickt wie er selbst und lieber alles verliert als unwissend und glücklich zu bleiben. - Dass alle Aufklärer sich noch besonders moralisch wertvoll vorkommen in ihrer Selbstgerechtigkeit ist mir völlig klar.
Warum klären die meisten anderen im Umfeld den oder die Betroffene(n) wohl nicht auf? Weil sie so feige oder gleichgültig sind? Wohl eher nicht! Die meisten wollen nicht diejenigen sein, die einen fatalen Dominoeffekt auslösen, aber das ist Wahrheitsfantikern egal, die zertrampeln alles um sich herum!

(#2)
 
  • #26
Liebte er mich in dem Augenblick als er sich in fremden Betten vergnügte?
Ist immer eine Frage, wie hoch man SEX hängt. Partner werden gegenseitig immer etwas tun, was dem anderen nicht gefällt und können ihn trotzdem lieben. Einfach weil sie in diesen Momenten das Ich (Individualismus) vor das Wir (Beziehung) setzen. Das ist auch wichtig. Und in diesen Momenten rückt die Liebe auch in den Hintergrund, was auch völlig okay ist. Sie sollte ja nicht das komplette Leben bestimmen.
Natürlich ist es fraglich, ob man die Individualität mit Fremd gehen ausleben sollte. Das Schlagwort wäre da aber eher Respekt anstatt Liebe.
 
  • #27
Ich würde es wissen wollen, um zu entscheiden, ob ich bei einer Frau bleiben möchte, der ich offensichtlich nicht genüge. Ich bin aber auch sicher, dass "Betrug" in einer Beziehung, die den Namen verdient, gar nicht vorkommt, und man es jedenfalls bemerkt, wenn der Partner sich in einen anderen Menschen verliebt hat. Meine Exfrau hat mir aber sehr übel genommen, dass ich sie aufgeklärt habe. Sie wusste zwar erklärtermaßen vom ersten Monat an Bescheid, wollte aber die Ahnungslose weiterspielen, in der Hoffnung, dass Liebe wie eine Krankheit vergeht und sie sich nicht den Realitäten des Lebens (keine lebenslange Versorgung) stellen muss. Wer es nicht wissen will, will das bequeme Leben behalten und sein Gesicht in der Öffentlichkeit nicht verlieren.
 
  • #28
würdest du selber wirklich so handeln? Einen bedeutungslosen Seitensprung gestehen, um dich dann bei einem möglichen Neuanfang mit Paartherapie wiederzufinden oder womöglich mit einer Trennung abzufinden? Wozu, wenn du selber das Gefühl hast, dass es in der Beziehung an sich gut läuft.
Ich bin nicht der Typ für bedeutungslose Seitensprünge und mein Mann auch nicht. Ich gehöre zu dem Typ Menschen, die körperlich (und psychisch) ziemlich fixiert, gewissermaßen "geeicht" sind auf eine Person. Das ist eine sehr gute Voraussetzung für Monogamie. Wenn aber solche Personen dann fremdgehen, dann kann es nicht sein, dass die "Beziehung an sich gut läuft"...
Es gibt sicherlich Paare, die leben sehr gut mit der Name-ist-Hase-Mentalität. Ich kann und will das nicht. Allein schon aus Angst vor sexuell übertragbaren Krankheiten muss ich auf der Wahrheit bestehen. Wenn ein Partner nachdem er fremdgegangen ist, mit mir ins Bett steigt (und meint mein persönliches Infektionsrisiko mit sich selbst ausmachen zu können), dann ist er für mich gestorben. Und nochmals: Auch ein verwendetes Kondom schützt nicht davor der eigenen Partnerin eine Infektion mitzubringen, die dauerhaft die Lebensqualität stark beeinträchtigen kann (wie bspw. Genitalherpes). Deshalb leuchtet es mir auch partout nicht ein, warum so viele behaupten, sie wollten nichts über die sexuellen Eskapaden ihres Liebsten wissen. Ist es Euch egal, ob Ihr krank werdet? Alles hat seinen Preis, ok. Mir ist er dann zu hoch, wenn ich permanent in Unsicherheit schwebe und mich vor Infektionskrankheiten fürchten muss. Oder wenn ich als Frau regelmäßig die Dysplasiesprechstunde aufsuchen muss, weil alle Arten von HPV bei mir wüten... Das kann es doch nicht sein!
 
  • #29
Früher hätte ich gesagt, dass ich es wissen will. Mein Partner und ich haben eine Einigung getroffen, ONS, die keinen Einfluß auf die Beziehung haben werden nicht gebeichtet. Länger andauernde Verhältnisse schon. w53
 
G

Gast

  • #30
da mein Mann und ich leider seit Jahren keinen GV mehr haben und wie Bruder u. Schwester leben, haben wir eine "offene Beziehung" vereinbart und können einander gar nicht mehr untreu werden. Ansonsten verstehen wir uns bestens, sind ein Herz und eine Seele und in allem äußerst ehrlich. Wir erzählen uns so etwas, aber nicht im Detail. Es ist auch bisher noch äußerst selten etwas gelaufen. Wirklich sehr selten. Insofern kann ich auf die Frage antworten: Wenn ich etwas davon erfahre, dass bei ihm mal was läuft, dann wäre das in Ordnung, und wenn nicht, dann auch! Da wir keinen GV mehr haben, besteht noch nicht einmal eine Ansteckungsgefahr mit irgend etwas. Wir haben unser Problem also - vorerst - so gelöst.