• #31
Ich hab noch nie einen Mann getroffen, dessen natürlicher Geruch für mich angenehm war.

Im Alltag nehme ich maximal das Parfum, nicht aber den Eigengeruch von Männern wahr, sofern sie nicht ihre Hygiene vernachlässigen. Von den Männern, mit denen ich intim wahr, haben manche für mich nach gar nichts außer ihrem Deo, Shampoo etc. gerochen. WENN ich an einem Mann was "natürliches" gerochen habe, fand ich das immer abtörnend.

Menschliche Ausdünstungen sind für mich einfach unappetitlich. Insbesondere der Geruch von schwitzenden Leisten/Intimzonen. Das mindert natürlich den Spaß am Sex erheblich...ich kann mir echt nicht vorstellen, dass Menschen freiwillig ungeduscht Sex haben, direkt nachdem sie ihre verschwitzten Leiber aus knallengen Kunstfaserklamotten geschält haben.

Ich frage mich schon manchmal, ob irgendwas mit mir nicht stimmt. Vielleicht ist mein vomeronasales Organ defekt oder mein Geruchssinn für feine Nuancen hat nach jahrelangem Heuschnupfen gelitten....vielleicht klappt es deshalb auch mit dem beidseitigen Verlieben nicht. Wobei ich wohl erwähnen sollte, dass ich für keinen der Männer, mit denen ich intim war, wirkliche Gefühle hatte. Ich fand sie z.T. optisch sehr attraktiv, aber verliebt war ich nicht.

Vielleicht hätten ja die Männer, in die ich verliebt war, ganz toll für mich gerochen. Ich hatte leider nie Gelegenheit, es zu testen. Wirklich vorstellen kann ich es mir aber nicht..ich habe an Menschen bisher nur wenige "Haupttypen" von Körpergerüchen identifizieren können. Einen säuerlichen, einen dumpf-bitteren, einen zwiebelartig scharfen (das ist der schlimmste - leider muss ich mich auch dazu zählen) und einen würzig-erdigen, der mich an das Aroma von Kreuzkümmel erinnert. Letzteren finde ich noch am erträglichsten.

(Warum muss ich gerade an "Das Parfum" denken?;-))

Ich finde diese Theorie, dass man sich verliebt, weil der andere genetisch/immunologisch kompatibel riecht, sehr interessant. Allerdings hat sie einen ganz entscheidenen Haken: wenn A für B die perfekte immunologische Ergänzung darstellt, dann muss umgekehrt dasselbe gelten. D.h., es müssten sich beide verlieben oder zumindest heiß finden. Das ist aber, wie die meisten von uns schon leidvoll erfahren haben, nur selten der Fall. Selbst, wenn zwei Menschen sich optisch ansprechend und sympathisch finden, verliebt sich oft nur einer. Der Geruch kann nur einer von vielen Faktoren für das Verlieben sein, auch dann, wenn man schon passende Optik und Wellenlänge voraussetzt.
 
  • #32
Ich finde diese Theorie, dass man sich verliebt, weil der andere genetisch/immunologisch kompatibel riecht, sehr interessant.
Natürlich ist das nur ein einziger Faktor von vielen - hat hier irgendjemand behauptet, das wäre der einzig wichtige und alles andere wäre dann egal? Man verliebt sich selbstverständlich nicht zwangsläufig in jemanden, nur weil der so lecker riecht!

Nur ohne diesen Faktor funktioniert es auch nicht, eben weil man sich "riechen können" muss.
 
  • #33
Ich habe bisher noch nicht festgestellt, dass der natürliche Körpergeruch des anderen bei mir etwas Positives auslöst - gute, dezent gesetzte Düfte schon.

Wohl habe ich festgestellt, dass ich Körpergeruch aufgrund von mangelnder Körper- und Kleidungspflege hochgradig abstoßend finde.
Ganz besondere Schwierigkeiten habe ich mit Nikotinausdünstungen, die ich auch noch eine halbe Stunde nach der letzten Zigarette wahrnehme. Ebenso unerträglich ist mir Mundgeruch (oft aufgrund nikotinbedingter Parodantose).
Ich könnte mir niemals vorstellen, einen rauchenden Mann zu küssen und habe schon rauchende Ärzte/Ärztinnen gewechselt, weil ich ihren Geruch bei körperlicher Annäherung nicht ertragen konnte.
 
  • #34
Einige schreiben ja dass sie ihren Partner nach Jahren nicht mehr riechen konnten, obwohl sich der natürliche Geruch kaum verändert haben dürfte, wie also kommt das? Den natürlichen Körpergeruch nimmt man doch ohnehin erst war wenn man sich körperlich annähert - es sei denn man ist ein Spürhund. Bis dahin hat es aber entweder gefunkt oder nicht. Hat es gefunkt, dann wird man auch den Geruch des anderen mögen. Entliebt man sich, redet man sich auch den Geruch schlecht. Ich wäre mit der Geruchsthese also sehr vorsichtig. Da ist ganz offensichtlich mehr Einbildung im Spiel als manche zu glauben scheinen.

Und wie übel muss jemand riechen wenn er als "Traumpartner" deshalb aussortiert wird? SO unterschiedlich ist der natürliche Körpergeruch des Menschen auch nicht. Bindungsangst lässt grüßen.
 
N

nachdenkliche

  • #35
Ich habe bisher noch nicht festgestellt, dass der natürliche Körpergeruch des anderen bei mir etwas Positives auslöst - gute, dezent gesetzte Düfte schon.

Wohl habe ich festgestellt, dass ich Körpergeruch aufgrund von mangelnder Körper- und Kleidungspflege hochgradig abstoßend finde.
Ganz besondere Schwierigkeiten habe ich mit Nikotinausdünstungen, die ich auch noch eine halbe Stunde nach der letzten Zigarette wahrnehme. Ebenso unerträglich ist mir Mundgeruch (oft aufgrund nikotinbedingter Parodantose).
Ich könnte mir niemals vorstellen, einen rauchenden Mann zu küssen und habe schon rauchende Ärzte/Ärztinnen gewechselt, weil ich ihren Geruch bei körperlicher Annäherung nicht ertragen konnte.
Mir wird ja ganz schlecht, wie Du das so drastisch beschreibst...das geht gar nicht. Ich bin einem so schlecht gepflegten Mann noch nie so nahe gekommen..Mein Ex war Raucher, ich bin Nichtraucher in. Ich muss sagen, er selbst und seine Wohnung haben wirklich nie nach Nikotin gerochen. Wie er das gemacht hat, ist mir ein Rätsel. Er roch immer gut und angenehm. Aus dem Mund entweder minzig oder vollkommen sauber neutral. Dazu sein Duft von Gaultier, alles gut!
 
  • #36
In einem Beitrag ging es darum, dass das menschliche Gehirn sich ja seit der Steinzeit weiter entwickelt hätte. Das ist so aber nicht richtig. 10000 Jahre sind entwicklungsgeschichtlich nur ein Wimpernschlag. Uns treiben im Wesentlichen immer noch die gleichen Urinstinkte an. Vieles Zwischenmenschliche passiert auch heute noch auf unbewusster Ebene. Wenn man ein Paar ist und sich nicht riechen kann, dann ist das Ende nicht mehr weit.
Nur beim Kennenlernen, ganz zu beginn, da trifft man sich in der Öffentlichkeit und da wird der Geruchsaspekt (so jemand nicht extrem stinkt) meist überdeckt und spielt keine Rolle. Ganz zu Beginn wirkt die Optik und dann die Sympathie. Erst lange danach kommt der Teil mit dem ich kann dich gut riechen, oder eben nicht.
An meinem Schatz könnte ich den ganzen Tag schnüffeln. Allerdings hatten wir einen Konflikt, weil ihre künstlichen, sich wechselnden Düfte meinen Geruchssinn durcheinander gebracht haben und damit ihre geruchliche Identität gestört war. Sie hat sich nie stark parfümiert, aber bei Frauen riecht so ziemlich jedes Produkt. Im Grunde ist das fatal.
Unser Haushalt ist jetzt auf möglichst neutrale Produkte und Gerüche umgestellt. Jetzt kann ich sie ohne störende Ablenkung riechen. Und das ist gut so.
 
  • #37
Nun, wir leben ja nicht mehr in der Steinzeit und das Gehirn hat sich "vermutlich" bei fast allen Menschen weiterentwickelt.
Der Geruchssinn ist aber nichts, was man mit dem Hirn steuern kann. Uns stellen sich ja auch noch die Haare auf, obwohl es nicht sein müsste.

Ich habe ja ein "weiterentwickeltes" Gehirn und verlasse mich weder auf mein "Bauchgefühl", noch auf den "Ersten Eindruck". Auf den "Riecher" sowieso nicht. Ich prüfe immer erst den Menschen dahinter und schaue dann, was die Logik spricht.
Ha, ha, das glaubst DU. Das ist ja gerade der Witz dabei, dass man sich dessen nichtmal bewusst ist. Es geht so schnell - ein Mensch ist einem unsympathisch und man denkt, das hätte rationale Gründe. Dabei kann man den Menschen eben einfach nicht riechen. Und du schreibst ja selbst, dass es unbewusst ist.

Frauen sind da übrigens wesentlich sensibler in Sachen Geruch. Aber wenn die Frau schwanger ist (oder die Pille nimmt) nimmt diese Wahrnehmung ab. Das ist auch heute noch so. Hab ich selbst erlebt. Ich habe fast immer die Pille genommen, auch als ich meinen Mann kennengelernt habe. Wurde dann sofort schwanger und danach wieder Pille. Als ich dann so nach 10 Jahren die Pilel abgesetzt habe, hatte ich plötzlich das Gefühl, das mein Mann Gerüche ausstrahlt, die ich nicht mag. Probleme gab es schon vorher, aber damals ist mir der Geruch nicht aufgefallen. Wenn er aber wirklich so schrecklich riechen würde, hätte er heute nicht wieder eine sehr nette Frau.
 
  • #38
Für mich ist ein starkes, kräftiges Parfüm total angenehm und eine Frau kann damit fehlende Optik auch kompensieren.
Ob das jetzt für Männer allgemein so gilt, glaube ich eher nicht, aber mir sind Accessoires sehr wichtig.
Eine schöne Handtasche, eine schöne Brille und eben ein betörendes Parfüm sind meine Leidenschaft
und bin da auch einfach gestrickt, Brille, Rock und Parfüm, bei normaler Figur, dann kann ich mich in eine Frau verlieben
 
  • #39
Einige schreiben ja dass sie ihren Partner nach Jahren nicht mehr riechen konnten, obwohl sich der natürliche Geruch kaum verändert haben dürfte, wie also kommt das? Den natürlichen Körpergeruch nimmt man doch ohnehin erst war wenn man sich körperlich annähert - es sei denn man ist ein Spürhund. Bis dahin hat es aber entweder gefunkt oder nicht. Hat es gefunkt, dann wird man auch den Geruch des anderen mögen. Entliebt man sich, redet man sich auch den Geruch schlecht. Ich wäre mit der Geruchsthese also sehr vorsichtig. Da ist ganz offensichtlich mehr Einbildung im Spiel als manche zu glauben scheinen.

Und wie übel muss jemand riechen wenn er als "Traumpartner" deshalb aussortiert wird? SO unterschiedlich ist der natürliche Körpergeruch des Menschen auch nicht. Bindungsangst lässt grüßen.
Der natürliche Körpergeruch jedes Menschen ist einmalig.
Er wird durch unterschiedlichste Situationen beeinflusst, z. B. durch Emotionen, Hormone, Krankheit, Medikamente, Lebensmittel uvm. und ändert sich dementsprechend bzw. dessen Wahrnehmung durch einen Partner.
Es genügen Moleküle um zu erspüren, ob das Gegenüber ein kompatibler Mensch ist.

Wir sind also sozusagen durchaus Spürhunde, wenn auch alles sehr unterschwellig abläuft. Zu diesem Thema gibt es sehr viel interessante Literatur.
 
  • #40
...Den natürlichen Körpergeruch nimmt man doch ohnehin erst war wenn man sich körperlich annähert - es sei denn man ist ein Spürhund. Bis dahin hat es aber entweder gefunkt oder nicht. Hat es gefunkt, dann wird man auch den Geruch des anderen mögen.
Und wie übel muss jemand riechen wenn er als "Traumpartner" deshalb aussortiert wird? SO unterschiedlich ist der natürliche Körpergeruch des Menschen auch nicht. Bindungsangst lässt grüßen.
Diesem Beitrag muss ich mal voll und ganz zustimmen!

Ich denke, die Bedeutung des "natürlichen" Geruchs wird überbewertet. Wir alle benutzen täglich haufenweise parfümierte Produkte - Waschmittel für die Kleidung, Duschgels, Shampoos, Deos, Zahnpasta … um nur mal die Basics zu nennen, die wohl jeder benutzt - weshalb der natürliche Geruch eines Menschen, mit dem wir auf normalem Abstand sind, so erstmal gar nicht wahrnehmbar ist. Olfaktorisch "normal und angenehm" empfinden wir Menschen, die "nach nichts" riechen. Das ist bei uns kulturell geprägt.
"Natürlichen" Geruch nehmen wir im Alltag als unangenehmen Geruch war - das ist nämlich, wenn Mundgeruch, Schweißgeruch oder andere Stoffwechseldüfte stärker als die künstlichen Düfte sind, weil es kulturell bei uns so üblich ist, dass "Eigengeruch" als unangenehm gilt. Diese, als unangenehm empfundenen Gerüche, riechen auch von Mensch zu Mensch nicht mal so wahnsinnig unterschiedlich.
Ich stelle immer fest, dass recht viele Menschen (Kollegen usw.) mehr oder weniger regelmäßig Mundgeruch, oder mancher auch Schweißgeruch, ausströmt, auch manche Männer, mit denen ich eine Beziehung hatte - unsympathisch sind mir diese Menschen deshalb noch lange nicht und umgekehrt sind mir gutriechende Menschen keineswegs automatisch sympathisch.
Von den starken, unangenehm empfundenen Gerüchen abgesehen, nimmt man den natürlichen Geruch von jemandem doch erst wahr, wenn man ihm wirklich sehr nahe kommt, also erst, wenn die Nase direkt an der Haut des anderen ist.
Ich persönlich finde, dass die Haut der Männer, an denen ich nah genug dran war, auch nicht all zu unterschiedlich riecht. Was ich geruchsmäßig im Alltag wirklich anziehend finde, ist, wenn ein normal gepflegter Mann dezent nach einem, zu ihm sehr passenden Parfümduft riecht.
Wenn ich einem Mann schon so nah bin, dass ich seinen natürlichen Hautgeruch riechen kann, dann finde ich ihn sowieso anziehend - sonst wäre es nicht so weit gekommen.

w50
 
  • #41
Für mich passt der Spruch, dass die Chemie stimmen muss. Das merke ich besonders, wenn ich meinen Bruder treffe, dessen Geruch ich total abstoßend finde, hat ja seinen biolog.. Sinn.

Meinen ersten Partner habe ich nicht Chemiepassend gewählt u. da hats auch körperlich nicht lange geklappt, weil ich seinen Geruch nicht mochte. Er war ein toller Mensch und wir haben uns sehr gut verstanden, aber das war dann das Ausschlaggebende.

Ich brauche einen Partner, an dem ich ständig herumschnüffeln möchte, weil er so gut riecht für mich, das ist dann echte Anziehung. Ich rieche alles sehr intensiv und reagiere sehr empfindlich auf unangenehm riechendes, daher muss das passen.

Und ich finde schon, dass es da grosse Unterschiede gibt. Damit meine ich nicht künstliche Gerüche, die mag ich eh nicht, sondern den natürlichen Körpergeruch und auch Mundgeruch, da gibt es Riesenunterschiede. Auch da sind Menschen eben unterschiedlich ihrer Wahrnehmung, für manche hat das Bedeutung, für manche nicht.
 
  • #42
"Natürlichen" Geruch nehmen wir im Alltag als unangenehmen Geruch war
Das trifft auf mich nicht zu. Ich kann auch den natürlichen menschlichen Geruch von Männern riechen und falls ich diesen Geruch nicht mag, finde ich es noch unangenehmer, wenn der Mann auch noch nach Parfum riecht.

Das ganze passiert sowieso unbewusst, wenn man sich nicht darauf eicht, es zu beachten. Auch die, die "unangenehmer" für mich sind, kann ich riechen. Ich muss nur drauf achten wollen und wenn jemand z.B. eine Lederjacke trägt, mischt sich das auch mit deren Geruch.
Wenn Du in ein Zimmer kommst, in dem der Mensch lange gesessen hat, riechst Du ihn auch, nur nimmt man das auch nicht bewusst wahr. Ich versuche immer, darauf zu achten, ob ich was aufnehmen kann an Geruch.

Der natürliche Geruch ist für mich sehr wichtig, weil wenn der Mensch "gut riecht", könnte er ein Partner werden. Jemand, der mich nicht mit seinem Geruch scharf macht, mit dem würde ich auch keinen Spaß beim Sex haben. Der Geruch wirkt wie ein Aphrodisiakum. Außerdem rennt man ja nach dem Aufwachen nicht gleich ins Bad, duscht usw., um sich dann wieder hinzulegen zum kuscheln.
Es kann auch sehr irritierend sein, wenn man vom Kopf her jemanden nicht anziehend finden will und er aber so gut riecht, dass man ihn nah bei sich haben will.

"Natürlichen" Geruch nehmen wir im Alltag als unangenehmen Geruch war - das ist nämlich, wenn Mundgeruch, Schweißgeruch oder andere Stoffwechseldüfte stärker als die künstlichen Düfte sind, weil es kulturell bei uns so üblich ist, dass "Eigengeruch" als unangenehm gilt.
Ich finde auch den "Mundgeruch", also nicht den von Knoblauch, Zigaretten oder Krankheiten, sondern den, der zum Körper gehört, nicht unangenehm oder beim richtigen Mann frischen Schweiß. Was hier kulturell gilt, kommt nur von der Industrie, die ihre Produkte verkaufen will und deswegen jedem einreden muss, er würde stinken, wenn er sich nicht mit all den Mittelchen behandelt. Und so berauben sich die Leute ihres natürlichen Geruchs, der ein anderes Wesen verführen könnte. Vielleicht nicht jeden, bei Dir scheint es ja nicht so zu sein, aber ich bin da anscheinend näher am Urviech.
 
  • #43
Ich (w, 49) denke der Geruch ist sehr wichtig, meine früheren Beziehungsmänner haben mit oder ohne Parfüm immer gut gerochen, aber mit zunehmendem Alter fangen Männer an zu stinken finde ich, leider. Aber das könnte auf fehlende Körperhygiene zurückzuführen sein. Es gibt Untersuchungen, die besagen, dass mit zunehmendem Alter der Körpergeruch sogar abnimmt. Die Praxis sieht leider anders aus, es ist einer der Hauptgründe warum es so schwierig ist Männer zu treffen bzw. Sex mit ihnen zu haben. Ich hoffe das lesen jetzt viel Männer ab 45-50 und drüber und duschen mal ordentlich oder gehen mal den Doc fragen was los ist!!! Bei Frauen in dem Alter kann ich das absolut nicht feststellen, nur bei ganz Alten, die wirklich körperliche Probleme haben und sich nicht mehr richtig waschen können oder aber bei generell verwahrlosten Männer wie Frauen, jung - wie alt.
Ich habe aber auch schon einen Männer gedatet, der nicht nach mangelnder Hygiene roch sondern nach nassem Hund (wobei er keinen hatte!) Es ging einfach nicht, körperliche Nähe geht dann nicht wirklich und der Mann der angenehm riecht für mich, hält sich bei mir körperlich sehr sparsam zurück - insofern scheint der Geruch zumindest von männlicher Seite fehlgeleitet zu sein, der nasse Hund hatte keine körperlichen Berührungsängste, tja schade eigentlich, ich glaube Frauen sind viel sensibler für den Geruch.
 
  • #45
Hallo, vor ein paar Tagen traf ich den Mann, den ich bei Elitepartner kennengelernt hatte. Unsere erste Begegnung im Café war sehr angenehm, und so folgte dem ersten Date bald ein zweites. Ich war ganz offen, fast wie ein Teenager verknallt. Und dann küsste er mich, und es war sein Geruch (kein Schweiß!), der alles ausbremste. Ich konnte ihn im wahrsten Sinne des Wortes nicht riechen, obwohl er mir wirklich sympathisch war...
 
  • #46
Also ich verliebte mich meist in den ersten paar Sekunden bzw. "verguckte" mich heftig in mein männliches Gegenüber. Dies wird durch sympathisches, selbstbewusstes Auftreten und tolle Gespräche verstärkt. Da habe ich den natürlichen Körpergeruch noch gar nicht wahrgenommen.

Ich staune, wie sehr der Geruchssinn bei einigen ausgeprägt ist. Bei mir scheint dies anders zu sein, ich nehme selten intensiven Körpergeruch wahr, die meisten Menschen duschen täglich (mehrfach) nehmen Bodylotion, Haarspray, Rasierwasser, nutzen Weichspüler/ Waschpulver, da braucht es noch nichtmal ein Deo oder Parfum um den eigenen Geruch zu überlagern. Erst bei längeren und näheren Aktivitäten ist der für mich wahrnehmbar, beispielsweise beim Tanzen oder beim Sport. Dann finde ich den natürlichen Körpergeruch selten richtig gut, gewöhne mich daran und finde ihn später als vertraut, sofern ich den Menschen mag. Es reicht, wenn ich ihn nicht unangenehm finde.

Allerdings ist mir aufgefallen, dass Menschen einen unangenehmen Geruch verströmen, wenn sie Angst haben oder sich unwohl fühlen.
 
  • #47
Das ich mich je auf den ersten Blick verliebt hätte, auf Grund von Chemie oder Geruch, kann ich nicht behaupten. Ich kann aber voll bestätigen, dass der Geruch und noch viel mehr die Chemie ein absoluter K.O.-Faktor sein können.
Als ich mit dem Onlinedating angefangen hatte, habe ich einen klasse Mann kennen gelernt. Wir haben uns super unterhalten, hatten den gleichen Humor, waren auf der gleichen Wellenlänge und haben tagelang fast nonstop, bis zum ersten Date, gemailt und gewhats-appt. Ich war mir fast sicher, der ist es - der passt.
Dann kam unser erstes Date: Er stieg aus seinem Auto und kam auf mich zu und die Sache war gelaufen. Die Chemie stimmte nicht. Am liebsten hätte ich auf der Stelle kehrt gemacht...
Einige Tage habe ich mit mir gehadert ob meiner Oberflächlichkeit aber ich kam nicht dagegen an, gegen diesen Wiederwillen den dieser Mann in mir auslöste.
Seither bin ich ein Freund von schneller persönlicher Begegnung. Die eigene Nase, das Bauchgefühl oder auch die Chemie sind doch der verlässlichste Ratgeber. Wenn diese Faktoren dazu führen jemanden auszuschließen, dann sollte man darauf (auf seinen eigenen Instinkt) auch vertrauen.
 
  • #48
Die beiden Männer, in die ich, einmal mit 26, dann mit 38 am meisten verliebt war, und auf die ich immer Lust hatte (beide übrigens nur mäßig attraktiv), hatten für mich einen Körperduft, der mich magisch anzog, so dass ich sie immer beschnupperte und überall gerne küsste. Leider waren beide charakterlich nicht das Wahre, so dass ich schweren Herzens die Reißleine ziehen mußte.
Gemeinsamkeiten: beide blond, hellerer Hauttyp (wie ich auch), ganz leichter, fast pudriger Körpergeruch;dunkelhaarige Männer finde ich optisch auch anprechend-olfaktorisch nicht.
Als ich meinen langjährigen Partner nicht mehr liebte, konnte ich ihn auch nicht mehr riechen; ich fand auch sein Sperma plötzlich ekelhaft, überhaupt alles Körperliche an/ von ihm. Obwohl er ja nicht seinen Hauttyp gewechselt hatte...
 
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