Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
G

Gast

Gast
  • #31
Risiko für die Kinder: statt einen Vater, der sie kompetent im Berufsstart berät, haben sie einen, dessen Probleme sie als junge Erwachsene ohne Lebenserfahrung lösen müssen. Das finde ich extrem egoistisch.

Was für Probleme denn?
Der ältere mann bringt erheblich mehr Geld und Wohlstand mit als der Junge - Probleme gibt es da eher mit dem jungen Vater, der nicht weiß wo er das Geld für Studium etc. für die Kinder hernehmen soll und stänsig von Arbeitslosigkeit bedroht ist.
 
  • #33
D.h. von der Natur gesehen haben Frauen ihren Höhepunkt (höchste Fruchtbarkeit) mit 20 - der Mann vielleicht mit Mitte 40. Schon eine Frau mit Mitte 30 hat nur noch die halbe Fruchtbarkeit einer 20 jährigen - bei vielen klappt es da heute schon nicht mehr mit dem Kinderwunsch. Beim Mann kein Problem.

Dass das Frauen nicht gefällt ist mir klar, aber es ist nunmal so.

Tatsache ist, dass die Zeugungsfähigkeit des Mannes in den 20- ern (!) am höchsten ist, und dann nach und nach schwächer wird. Das ist nicht weiter schlimm, zeugungsfähig bleibt ein Mann trotzdem noch viele Jahre.
Bereits ab 40 jedoch steigt bei Männern der Verbrauch an Potenzmitteln steil an, dies sind die Jahre, in denen du den "Höhepunkt" der "Fruchtbarkeit vermutest - zu Unrecht, nachgewiesenermaßen! Genau dann sollte auch für einen Mann die Zeit gekommen sein, an dem er ins Grübeln kommt und erkennt, dass auch er die ewige Jugend nicht halten kann.

Dass das einigen Männern nicht gefällt ist klar, aber es ist nun mal so...
 
  • #34
Was für Probleme denn?
Der ältere mann bringt erheblich mehr Geld und Wohlstand mit als der Junge - Probleme gibt es da eher mit dem jungen Vater, der nicht weiß wo er das Geld für Studium etc. für die Kinder hernehmen soll und stänsig von Arbeitslosigkeit bedroht ist.


Hier gehst du von (seltenen) Extremen aus!

Die Realität sieht ganz anders aus:
Wer in den besten (jungen) Jahren Vater wird, ist zwischen 45 und 55, wenn die Kinder studieren.
Im Normalfall ist dann der berufliche Zenit erreicht, er steht mitten im beruflichen Leben, das Häuschen ist abbezahlt, und weitere finanzielle Probleme wird es, aller Wahrscheinlichkeit, bis zum Rentenalter nicht geben - also finanziell alles paletti für die nächsten 10 bis 20 Jahre!

Das Studium der Kinder allerdings ist sehr teuer!
Wer da erst mit 40+ allmählich nachdenkt, eine Familie zu gründen, den erwartet ab 60+ der größten Batzen an finanzieller Verantwortung für den, inzwischen erwachsenen Nachwuchs.

Das Studium der Kinder ist die teuerste Zeit für eine Familie - und die sollte, mit Eintritt des Rentenalters, längs der Vergangenheit angehören.
 
G

Gast

Gast
  • #35
"Alt" ist eher ein problem der Frauen - schau Dir mal einen 50 oder 60 Jahre alten Mann und eine gleichalte Frau an im vergleich zu 20 - der Mann altert kaum, die Frau verliert extrem ihre Attraktivität.

Das ist genau die Antwort, die ich im gemeint habe - da akzeptiert ein Mann nicht, was die Natur eben vorgesehen hat. Männer werden nicht alt, nein, sie werden nicht alt, nein, nein, nein. Da stampft der eigensinnige Mann nochmal mit dem Fuß auf und behauptet sogar, dass ein Mann mit 50 oder 60 noch jung ist und auch nie alt wird.
Stimmt sogar, es gibt sehr wenig alte Männer - sie sind vorher schon gestorben. Daher sieht man sie so selten.
Aber wir müssen hier nicht schon wieder darüber diskutieren, wer mit 50 besser aussieht. Ich sehe das jeden Tag, aber nur, wenn ich die Leute nach ihrem Alter frage, denn sonst denke ich, die Frau ist erst 45 und dabei wird sie bald 60. Bei Männern bin ich auch manchmal überrascht, meist aber negativ. Da hängen die Schultern, da fällt das Gestell zusammen, die Ohren werden lang, die Haare fallen aus. Aber er ist immer noch jung, weil er ja ein Mann ist - und Männer werden eben nicht alt, nein nie und nimmer. Die Uhr der Männer tickt wirklich anders, sie geht falsch und sollte mal nachgestellt werden.
Und das speigelt siche ben auch in der Fruchtbarkeit wieder. Der Mann bleibt zeugungsfähig bis ins hohe Alter, bei der Frau ist mit Mitte 40 spätestens Schluss - ohne wenn und aber.

Nur theoretisch, nicht aber praktisch. Theoretisch sind noch ein paar Spermien aktiv, aber die paar müssen erstmal den Weg finden ;-)
45 ist bei Frauen noch nicht Schluss, ich kam erst mit 53 in die Welchseljahre, wahrscheinlich hätte ich noch bin Mitte 50 schwanger werden können - aber nie wollen.
Übrigens kann man heute mit Hilfe der Medizin auch als Frau noch mit Ü60 schwanger werden. Aber kaum eine Frau wäre so blöd, sich und dem Kind das anzutun. Eine Vaterschaft mit Ü60 ist von der Natur auch nicht vorgesehen, sonst gäbe es ja kein Viagra.

Aber gerne dürfen Männer auch gerne noch mit 70 Vater werden, zum Glück geht das nicht mit einer gleichalten Frau, so hat das Kind dann wenigstens eine Mutter. Hoffentlich hat der alte Tattergreis dann wenigstens eine gute Versorgung für Mutter und Kind gesichert.
 
G

Gast

Gast
  • #36
Als Kind eines alten Vaters sage ich bei 40/42 ist meiner Meinung nach Schluss.

Schön, dass sich hier mal ein erwachsenes "Kind" eines späten Vaters zu Wort meldet. Ich habe bei EP eine ganze Reihe von diesen "älteren Vätern" kennengelernt, 70jährige mit 10jährigen Kindern, die - natürlich - "teilweise" beim Vater wohnten. Alle diese Väter waren heillos überfordert, konnten oft nicht nachvollziehen, was in ihren sehr jungen Kindern vor sich geht. Nach meiner Beobachtung wurden sie meist eher wie Großväter als wie der eigene Vater von ihren Kindern behandelt.

Mindestens 50% der männlichen Suchenden geben unter dem Feld Kinderwunsch "gerne" oder gar "ja, wünsche ich mir" an. Ob sie glauben, damit jünger zu werden?

Eine biologische Uhr (vergleichbar zu der bei uns Frauen) gibt es für Männer wohl nicht. Aber das schaltet ja die Vernunft/den Verstand nicht gleich mit aus. w
 
G

Gast

Gast
  • #37
TGenau dann sollte auch für einen Mann die Zeit gekommen sein, an dem er ins Grübeln kommt und erkennt, dass auch er die ewige Jugend nicht halten kann.

Dass das einigen Männern nicht gefällt ist klar, aber es ist nun mal so...

Also ich sehe die Grenze ganz eifnach da wo keine Zeugung mehr möglich ist. Bei Frauen das gleiche.
Nur dass eben Frauen schon mit Mitte 30 nur noch eingeschränkt fruchtbar sind, während es beim mannd eutlich länger gehen - prominente Beispiele gibt es genug bspw. Jean Pütz mit 74 Jahren und viele mehr.

Wenn Frauen sich herausnehmen ihr Alter für ein Kind bis zum Maximum auszudehnen - warum sollen das Männer nicht auch machen?
Biologisch sinnwoll wäre es, wenn Frauen ihre Kinder mit 20 und nicht mit 40 bekommen.

Außerdem sind - wie schon gesagt - die Hälfte aller jungen Männer heute nicht mehr oder nur noch eingeschränkt zeugungsfähig, damit erledigt sich diese Frage von selbst.
 
G

Gast

Gast
  • #38
Außerdem sind - wie schon gesagt - die Hälfte aller jungen Männer heute nicht mehr oder nur noch eingeschränkt zeugungsfähig, damit erledigt sich diese Frage von selbst.

Da sehe ich mich als relativ junger Mann von 32 Jahren doch glatt mal in der Verpflichtung, Einspruch zu erheben.

Ich habe die im Thread angegebene Quelle für diese Behauptung nicht geprüft und werde das veraussichtlich auch nicht nachholen. Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass hier nur ein Missverständnis vorliegen kann. Möglich, dass die Qualität der Spermien über die Jahrzehnte im Schnitt aufgrund sich wandelnder Lebensbedingungen abgenommen hat. Ähnliches meine ich selbst schon gelesen zu haben.

Aber wollt ihr ernsthaft behaupten, 50% aller deutschen Jungmänner seien nicht mehr zeugungsfähig oder in dieser Hinsicht stark eingeschränkt? Wäre dem tatsächlich so, hätten wir ein ernstzunehmendes Problem mit katastrophalen Konsequenzen für die gesamte deutsche Gesellschaft um das sich, zumindest in Politik, Medizin und Medienwelt, scheinbar niemand wirklich kümmern will.

Das wirkt auf mich sehr unglaubhaft.
 
G

Gast

Gast
  • #39
Es ist für einen Mann besser und verantwortungsvoller, keiner Kinder in die Welt zu setzen.
Mal abgesehen von den enormen Kosten die das nach sich zieht, ist unser Planet mit fast 10 Mrd. Menschen maßlos überbevölkert und am Rande der ökologischen Selbstzerstörung.
Die Politik verschweigt das Problem, weil es um handfeste ökonomische Interessen geht. Selbst die BRD ist mit rd. 240 Menschen auf nur einen Quadratkilometer entsetzlich überbevölkert.
Ein studierter und verantwortungsbewusster Mann sollte daher klug genug sein und keine Kinder in die Welt setzen.

(M, 46, überzeugt kinderlos)
 
G

Gast

Gast
  • #40
Bis in die Siebziger Jahre hat das Alter des Mannes biologisch keine große Rolle gespielt. Die Spermienqualität nimmt zwar ab, aber bis 50 nur in unbedeutender Anzahl. Wer mit 50 wirklich schwache Spermien hat, hatte diese auch schon als junger Mann(Ausnahmen Krankheiten, Drogenmissbrauch, Unfälle). Jetzt kommt das große ABER: Ist die Frau über 35 sinkt ihre Fertilität dermaßen stark daß jedes Prozent beim Mann wichtig sein kann. Das betrifft immer mehr Frauen.

Ob ein Mann ein guter Vater ist, hat imho wenig mit seinem Alter zu tun. Eher mit Charakter und der Lebenssituation. Das hier teils so vehement gegen ältere Väter gewettert wird, könnte auch daran liegen daß viele Frauen in den Dreißigern gefrustet sind über die Einstellung "Kinder? Ja, vielleicht. Geht ja auch noch in zehn Jahren".

No etwas zum Thema Impotenz, da ich das weiter oben gelesen habe: Die physischen Aspekte liegen nur bei 10%. Oft wird zu Sport, gesünderer Ernährung geraten, gleichzeitig aber bestätigt daß die Hauptprobleme Stress und Seelisches sind. Ein impotenter Mann ist meist ganz banal ein unglücklicher Mann. Stress im Job, Beziehungsprobleme, mangelndes Selbstbewusstsein.

Gruß
m(37)
 
G

Gast

Gast
  • #41
Also ich sehe die Grenze ganz eifnach da wo keine Zeugung mehr möglich ist.

Das ist das traurige bei den meisten alten Vätern.
Die glauben, das Kinder kriegen ist mit der Zeugung abgeschlossen.

Meine 28-jährige Arbeitskollegin hat gerade ihre 70jährige Mutter an Krebs verloren, nach fast 2 Jahren Kampf, mit immer wieder neuen Hoffnungen und Rückschlägen.
Ich weiß nicht mehr wie oft ich in den letzten Monaten den Satz von ihr gehört habe:
"Ich will sie nicht auch noch so früh verlieren...".
Es hat sie sehr mitgenommen.

Ihr Vater war noch etwas älter und starb bereits vor ein paar Jahren, als sie noch in der Ausbildung war.
Geschwister hat sie keine, ihre Eltern hatten sich zu lange Zeit gelassen mit dem Kinderkriegen, da war dann eben nur noch ein Kind drin.

Was seid ihr nur für eiskalte Egoisten, dass euch das spätere Leben eures Kindes so wenig interessiert! Wenn ihr Kinder wollt, dann zeugt diese gefälligst in jungen Jahren!

Meine junge Kollegin tut mir gerade unheimlich leid.

Aber das kriegt ihr Egoisten ja dann nicht mehr mit, wie sehr euer Kind später darunter leidet, wenn es schon so jung ohne Eltern leben muß, dann kann es euch doch egal sein, nicht wahr?

w, 44, deren Eltern (65 und 68) noch leben und bis auf ein paar Altersgebrechen zum Glück noch gesund sind
 
G

Gast

Gast
  • #42
Ich (w51) bin Mutter zweier Kinder und suche einen Partner.
Meine Kinder sind erwachsen und bin froh darüber, das es so ist.
Wenn aber ein Mann über 50 ist und noch schulpflichtige Kinder hat und dann auch schon wieder Single … lehnen ich dankend ab.
 
G

Gast

Gast
  • #43
Wenn Frauen sich herausnehmen ihr Alter für ein Kind bis zum Maximum auszudehnen - warum sollen das Männer nicht auch machen?
Biologisch sinnwoll wäre es, wenn Frauen ihre Kinder mit 20 und nicht mit 40 bekommen.

Volle Zustimmung. 35-40jährige Frauen, die kurz vor dem Ende ihrer Fruchtbarkeit stehen, wollen noch wie selbstverständlich Mutter werden. Dem Mann Ü50 wollen sie die mögliche Vaterschaft hingegen absprechen. Dabei hat die 35jährige eine tatsächlich tickende Uhr, der Ü50-Mann nicht.
 
G

Gast

Gast
  • #44
Ob ein Mann ein guter Vater ist, hat imho wenig mit seinem Alter zu tun. Eher mit Charakter und der Lebenssituation. Das hier teils so vehement gegen ältere Väter gewettert wird, könnte auch daran liegen daß viele Frauen in den Dreißigern gefrustet sind über die Einstellung "Kinder? Ja, vielleicht. Geht ja auch noch in zehn Jahren".

Das wird der entscheidende Punkt sein: Neid der Frauen auf die Männer, die keine biologische Uhr kennen. Das merkt man ja insbesondere an den Kommentaren der U40-Frauen hier.
 
G

Gast

Gast
  • #45
Mein Vater war 34, als ich geboren wurde, und das betrachte ich bereits als stark an der Grenze. Eltern sollten meiner Ansicht nach die besten Voraussetzungen für ihre Kinder schaffen, und auch bei Männern nehmen Fruchtbarkeit und die Chance, gesunde Kinder zu zeugen, mit dem Alter immer weiter ab. Auch die Zahl der aktiven Jahre, die man seinen Kindern widmen kann, verringert sich. Wer als Fünfzigjähriger noch Kinder zeugt, handelt in meinen Augen hochgradig verantwortungslos.

Die Eltern meines Vaters waren bereits alt, als er geboren wurde. Meine Großeltern hatten ihre Kinder im Krieg verloren, mein Vater war der Nachzügler nach den Kriegsjahren, als meine Großmutter bereits in den Fünzigern war und mein Großvater sogar bereits in den Sechzigern. Mein Großvater starb, als mein Vater noch ein Kind war. Meine Großmutter war zum Glück langlebiger und bis zum Ende rüstig, aber auch sie starb für meinen Vater viel zu früh. Ja, es ist in manchen Fällen möglich, dass auch Männer und sogar Frauen in diesem Alter noch Kinder in die Welt setzen, aber nicht alles, was möglich ist, ist auch gut. Meiner Ansicht nach sollte man idealerweise in seinem dritten Lebensjahrzehnt dazu eine Entscheidung fällen, wenn einem normalerweise noch ein langes Leben bevorsteht und man die größte Wahrscheinlichkeit besitzt, gesunde Kinder zu zeugen, aber bereits im Berufsleben steht und ein Kind ernähren kann.

26, w
 
G

Gast

Gast
  • #46
35-40jährige Frauen, die kurz vor dem Ende ihrer Fruchtbarkeit stehen, wollen noch wie selbstverständlich Mutter werden. Dem Mann Ü50 wollen sie die mögliche Vaterschaft hingegen absprechen. Dabei hat die 35jährige eine tatsächlich tickende Uhr, der Ü50-Mann nicht.
Der Mann hat vielleicht nur etwas an den Ohren, so dass er sie nicht hört selbst wenn sie längst tickt?

Eigentlich ist es länger bekannt, dass nicht nur Spermienquantität sondern auch die viel wichtigere -qualität mit zunehmendem Lebensalter erheblich sinkt, sh. gerne auch http://www.zeit.de/2012/16/Autismusstudie .

Warum sich so gehalten hat dass alle negativen Ursachen für Auswirkungen auf den Foetus seitens der Mutter gesucht wurden, hat mehr mit selektiver Sichtweise zu tun und mit der damit verbundenen Tatsache, dass Studien daraufhin ausgerichtet waren und teils noch sind, man möchte beweisen was man gerne hören bzw. lesen will. Zeigt man auf eines wird vom anderen abgelenkt - so einfach funktioniert Meinungsmache resp. Manipulation. Tatsache ist aber auch, dass nicht lebensfähige Foeten, oftmals sogar unbemerkt, von selbst abgehen. Eigentlich ist im Organismus ziemlich vieles wundererbar durchdacht, der Mensch aber durchkreuzt gesunde Sicherungsmechanismen regelmäßig.

Auch finde ich es jammerschade dass hier WIEDER das Thema "die Frauen" wollen dieses und jenes, "die Frauen" sind so und so, arge Blüten treibt. Kann "mann" mal zu Kenntnis nehmen dass jede einzelne Frau so individuell ist wie jeder einzelne Mann???

Von daher relativiert sich das alles und als Männer haben wir nicht das Problem, dass unsere Zeugungsfähigkeit ab Mitte 40 plötzlich ganz verloren gehen würde wie bei Frauen deren Fruchtbarkeit.
Um die reine "Zeugungsfähigkeit", also lediglich DASS es geht, geht es auch nicht. Klar ist bei der Frau ab der Menopause definitiv Schluss ... und das hat die Natur möglicherweise sehr weise so eingerichtet, Eizellen werden definitiv nicht jünger. Doch selbst wenn Spermien regelmäßig neu gebildet werden, was immer gerne als Argument angeführt wird für den Vorzug des Mannes bei der Zeugung, so altern doch die Zellen, aus denen Spermien entstehen und sind außerdem sämtlichen Umweltauswirkungen direkt unterlegen.

Die Natur wird auch hier Gründe haben warum das so ist - möglicherweise dass bei totalem Wegfall "qualitativ geeigneterer Zeuger/Väter" immer noch der Bestand der Art gewährleistet ist o.ä., selbst wenn dies zu Lasten der Folgegeneration wäre, so wäre dies aus Sicht der Art immer noch besser als auszusterben.
 
G

Gast

Gast
  • #47
Hallo an alle hier!
Als Single hört man ab einem gewissen Alter häufiger den Ausdruck "Die biologische Uhr tickt".
Meist ist dies auf Frauen bezogen.
Aber ich (m, 36) meine, dass es auch bei Männern eine solche Uhr gibt, die tickt.
Natürlich nicht so biologisch wie bei einer Frau, aber ich selbst möchte zum Beispiel nicht VAter mit 50 werden.
Wo seht ihr eine natürliche Grenze für ein Kind bei einem Mann?
Ich selbst sage mir: Wenn ich bis 45 nicht Vater werde, dann eben nicht.
LG
Ich denke, du hast da eine sehr gesunde Haltung. Dein jetziges Alter +/- ein paar Jahre ist eigentlich aus meiner Sicht perfekt für einen Mann, Vater zu werden - und natürlich darf es Ausnahmen geben beim Alter der Vaterschaft. In diesem Alter sollte man(n) sich eigentlich halbwegs ausgetobt haben, die erste(n) Partnerschaft(en) in den Sand gesetzt und daraus gelernt haben. Da ich der Ansicht bin dass es U30 eigentlich "verboten" sein sollte, sich für Jahrzehnte zu binden und die Nachfolge-Generation durch unreife Entscheidungen unglücklich zu machen, würde 35 +/- bei Mann und 30*/- bei Frau ziemlich gut passen.

(Spass, natürlich kann niemand Ehe oder gar Kinder unter 30 verbieten, aber symptomatisch ist schon dass jeder erst einmal falschen Partnern hinterherläuft um daraus zu lernen was er eigentlich will, und dass hier ein ziemlicher Fehler im System liegt, sich im unreifesten Alter an einen Partner zu binden und Familie zu gründen, umso mehr bei Akademikern. Der Klassiker "marrying the College-love" ist eigentlich immer Garant für Dramen die erst später ausbrechen).

Ich finde, für ein erstes Kind wäre es kritisch wenn der Mann wesentlich älter ist als 40, Ausnahmen bestätigen die Regel (solange es Ausnahmen sind). Die Einschränkung "erstes Kind" deshalb, weil ein Mann der bereits vertraut ist mit Vaterschaft, gelassener und vielleicht weiser an eine spätere Vaterschaft herangehen könnte als einer, der dann zum allerersten Mal den ganzen Stress und Umstellung erlebt. Kinder saugen tatsächlich einen Haufen Energie und Ressourcen, sie fördern aber auch eine Menge an Erkenntnis über das Leben und den Sinn an sich.

w47
 
G

Gast

Gast
  • #48
Das wird der entscheidende Punkt sein: Neid der Frauen auf die Männer, die keine biologische Uhr kennen. Das merkt man ja insbesondere an den Kommentaren der U40-Frauen hier.

Manche Leute lesen auch immer nur das, was sie lesen (und hineininterpretieren) wollen.
Hier haben sich immerhin schon einige betroffene Kinder und Bekannte/Freundinnen von Betroffenenen zu Wort gemeldet und ihre Erfahrungen mit zu alten Vätern/Eltern geschildert.

Aber das scheint vielen Männern egal zu sein, dass die Kinder später darunter leiden, wenn sie ihre Väter zu früh verloren haben, weil diese eben bei der Zeugung schon so alt waren. Und das ist mehr als egoistisch.

Jemand wie du "erkennt" hier nur folgenden "entscheidenden Punkt": Frauen sind neidisch, weil wir Männer noch so spät können und die Frauen dann nicht mehr.

Traurig, so was.
 
  • #49
"Neid der Frauen"? - Was für ein Unsinn!

Eine Frau 50+ würde wohl eher Panikattacken bekommen, würde sie schwanger werden. Sie ist sich nämlich der Verantwortung bewusst, die durch die Geburt eines Kindes auf sie zukommt - für die nächsten 20 bis 25 Jahre. Zudem würden sie die körperlichen und psychischen Belastungen, in dieser langen Zeit, an ihre Grenzen bringen (... genau so, wie für Männer! )

Frauen sind also, in der Regel, heilfroh, dass die Natur die Fortpflanzungsfähigkeit mit 50+ beendet.

Jedoch sendet die Natur auch den Männern deutliche Hinweise, in Form von Erektionsschwierigkeiten, dass die beste Zeit für die Zeugung von Nachwuchs vorbei ist. Es sind zunächst sanfte Hinweise, oft schon ab 40, die jedoch nach und nach massiver werden, bis zur Impotenz. Nicht umsonst sind Potenzmittel das meist verkaufte Medikament im Internet!

Mich wundert sowieso, dass die Vaterschaft (vereinzelt) lediglich an der Zeugungsfähigkeit festgemacht wird - sehr oberflächlich so etwas! Vater zu sein bedeutet Verantwortung, im selben Maß, wie für Frauen auch.

... Und was nützt den Männern die hoffnungsvoll erwartete, lebenslange Zeugungsfähigkeit, wenn keine gebärfähige Frau auch nur das geringste Interesse daran hat?
 
G

Gast

Gast
  • #50
Was seid ihr nur für eiskalte Egoisten, dass euch das spätere Leben eures Kindes so wenig interessiert! Wenn ihr Kinder wollt, dann zeugt diese gefälligst in jungen Jahren!

Und Frauen sind keine Egoistinnen, die erst mit Mitte 30 oder gar 40 an Kinder denken?
Ein Alter wo das Mißbildungsrisiko schon sehr hoch ist.
Aber wichtig Frau hat nach Karriere und überlanger Partersuche nochmals ein Kind in die Welt gesetzt - wenn auch krank.

Ich sage: "gleiches Recht für alle" - wenn Frauen sich (biologisch katastrophal) herausnehmen ihre Kinder erst am Ende ihrer Fruchtbarkeit mit 40 zu bekommen, dann sollte das auch für Männer so richtig sein.
Also Kinder zeugen solange man fruchtbar ist.
 
G

Gast

Gast
  • #51
Also ich finde die deutliche Tendenz der vergreisenden Eltern erschreckend.

Ich kann verstehen, dass Frau/Mann erst mal leben und erleben will und der passende Partner vielleicht auch nicht zum passenden Zeit zur Verfügung steht. Aber wer zu lange wartet begibt sich in „Gefahr“, nur noch ein Erzeuger für das gewünschte Kind zu suchen.

Das zeigt sich daran deutlich, wenn Leute ab Ü40 mit kleinen Kindern wieder als Single auf der Suchen sind. Von reifem und verantwortlichem Handeln kann dann wohl keine Rede mehr sein!!!
 
G

Gast

Gast
  • #52
Das wird der entscheidende Punkt sein: Neid der Frauen auf die Männer, die keine biologische Uhr kennen. Das merkt man ja insbesondere an den Kommentaren der U40-Frauen hier.

Sehe ich auch so - den Männern will man das nicht zugestehen, was sie für sich ganz selbstverständlich in Anspruch nehmen.

Früher war es ganz normal, dass der Mann erheblich älter als die Frau war, das also die Kinder eine junge Mutter, aber älteren Vater hatten - war kein Problem.
 
G

Gast

Gast
  • #53
"Alt" ist eher ein problem der Frauen - schau Dir mal einen 50 oder 60 Jahre alten Mann und eine gleichalte Frau an im vergleich zu 20 - der Mann altert kaum, die Frau verliert extrem ihre Attraktivität.
Bei Männern sind Glatze, Falten, ein Hängegesicht und eingefallene Muskeln auch unwahrscheinlich attraktiv. :) Manche Menschen altern schön, wie zB George Clooney, Iris Berben oder Senta Berger. Die meisten werden jedoch einfach nur alt.
w,38
 
G

Gast

Gast
  • #54
Warum sich so gehalten hat dass alle negativen Ursachen für Auswirkungen auf den Foetus seitens der Mutter gesucht wurden, hat mehr mit selektiver Sichtweise zu tun und mit der damit verbundenen Tatsache, dass Studien daraufhin ausgerichtet waren und teils noch sind, man möchte beweisen was man gerne hören bzw. lesen will. Zeigt man auf eines wird vom anderen abgelenkt - so einfach funktioniert Meinungsmache resp. Manipulation. Tatsache ist aber auch, dass nicht lebensfähige Foeten, oftmals sogar unbemerkt, von selbst abgehen. Eigentlich ist im Organismus ziemlich vieles wundererbar durchdacht, der Mensch aber durchkreuzt gesunde Sicherungsmechanismen regelmäßig.

Sehr gut geschrieben.
Mich erinnert diese Meinung, dass Fehlgeburten und Missbildungen ausschließlich der Mutter zugeschrieben wird, etwas an die alte Vorstellung, dass das Geschlecht der Frau zugeschrieben wurde. Da akzeptiert man inzwischen, dass ein Großteil am Mann liegt.
Ich war 34 als ich schwanger wurde und habe meinen Arzt gefragt, ob eine Fruchtwasseruntersuchung angesagt wäre. Er fagte nach dem Alter des Vaters (damals 32) und meinte dann, dass ich darauf verzichten sollte. Man rechnet das Gesamtalter, wenn das Ü70 ist, geht man von einer Risikoschwangerschaft aus.
Also auch wenn ein 50jähriger eine -ach so gesunde- 20jährige finden würde, wäre das eben eine Risikoschwangerschaft. Logisch eigentlich.
 
G

Gast

Gast
  • #55
Ich sage: "gleiches Recht für alle" - wenn Frauen sich (biologisch katastrophal) herausnehmen ihre Kinder erst am Ende ihrer Fruchtbarkeit mit 40 zu bekommen, dann sollte das auch für Männer so richtig sein.
Also Kinder zeugen solange man fruchtbar ist.

Klar: "Gleiches Recht für alle" schreien. An die Kinder, die größtenteils ohne Eltern durch's Leben gehen müssen, muss man ja nicht denken. Verantwortung? Nein danke. Lieber "gleiches Recht für alle" und bis ins hohe Alter Kinder zeugen.

Irgendwie wird das hier immer peinlicher.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

Gast

Gast
  • #56
Und Frauen sind keine Egoistinnen, die erst mit Mitte 30 oder gar 40 an Kinder denken?

Wir sprechen hier aber nicht von Mitte 30 oder gar 40. Wir sprechen von einem Alter von 50 oder noch älter. Und genau das ist egoistisch. Keine Frau käme auf die Idee, mit 50 nochmal Mutter zu werden. Ich hatte mit 49 Angst, nochmal schwanger geworden zu sein. Es war die Hölle für mich, denn ich hätte nie abtreiben können. Ich habe mir vorgestellt, wie es sein würde, wenn ich mit 70 mein Kind zum Abiball begleite und vielleicht mit 80 zur Hochzeit. Nein, das hätte ich meinem Kind nicht zumuten wollen. Körperlich wäre das kein Problem gewesen, aber Frauen denken da ans Kind. Zum Glück war es falscher Alarm.
Ein Alter wo das Mißbildungsrisiko schon sehr hoch ist.
Aber wichtig Frau hat nach Karriere und überlanger Partersuche nochmals ein Kind in die Welt gesetzt - wenn auch krank.
Das Risiko ist bei einem alten Vater eben auch sehr hoch, das wird nur gerne übersehen.
Und wieso kranke Frau? Welche Frau ist krank, weil sie 35 ist?
 
G

Gast

Gast
  • #57
Sehe ich auch so - den Männern will man das nicht zugestehen, was sie für sich ganz selbstverständlich in Anspruch nehmen.

Früher war es ganz normal, dass der Mann erheblich älter als die Frau war, das also die Kinder eine junge Mutter, aber älteren Vater hatten - war kein Problem.

Tja - nur haben wir eben nicht mehr "früher". Kommt endlich in der Gegenwart an und akzeptiert es endlich mal. Ihr schreibt immer dasselbe. Das wird aber nichts ändern.
Übrugens: Ältere Männer, die starrköpfig immer nur auf ihre Meinung beharren und ihr Leben lang glauben, Anspruch auf eine jüngere Frau zu haben, sind eher uncool. Hoffentlich redet ihr im RL nicht so wie in diesen Foren. Das schreckt total ab.

Und wie oft soll hier noch geschrieben werden, dass ALTE Väter egoistisch den Kindern gegenüber sind? Immer diese Starrköpfigkeit im Sinne von: Wir wollen das aber, gleiches Recht für alle und früher war das auch so.

Es nervt.
 
  • #58
Die einzige "biologische Uhr" eines Mannes ist der Tod, bis dahin kann er Vater werden, immer voraus gesetzt, er findet eine willige Frau dafür.

Dafür gibt es eine "soziologische Uhr", die die biologische Reproduktion von Männern einschränkt, und das ist die Gruppe der gebährfähigen Frauen. - Ich kann es mir sehr gut vorstellen, dass manche junge Frau sich gerne von einem uralten Greis schwängern lassen würde, nur um das Vermögen des Mannes für sich und ihren Nachwuchs zu sichern, gegenseitige Liebe ist dabei nicht ausgeschlossen.

Letztendlich ist es so, dass Frauen über ihre Schwangerschaft selbst entscheiden, und damit auch über die Vaterschaft der Männer. Wenn ein Mann Vater werden möchte, dann kommt er an dem Selbstbestimmungsrecht der Frau nicht vorbei. - Wenn ein Mann Vater werden will, dann muss die Frau von ihm begeistert sein.

Nun ist es so, dass manche Frauen sich schneller begeistern lassen, als andere. Deshalb ist die Frage der Vaterschaft aus Sicht des Mannes eine Frage der Selektion. - Der Mann muss die richtige Frau zur Mutter wählen, denn nur wenn sie von ihm schwanger werden will, nur dann ist sie für die Mutterschaft geeinget.

Und wenn es keine lebende Frau mehr auf der Welt gäbe, die sich von einem uralten grundhässlichen Greis schwängeren lassen wollte, so bleibt ihm dann immer noch sein Geld sich eine Spendereizelle und eine Leihmutter zu kaufen, und sich so seinen Wunsch der biologischer Reproduktion in einem anderen Land zu erfüllen, wo es nicht verboten ist.
 
  • #59
Also auch wenn ein 50jähriger eine -ach so gesunde- 20jährige finden würde, wäre das eben eine Risikoschwangerschaft. Logisch eigentlich.

Habe zwar noch nie von dieser Rechnung gehört, aber diese Situation kommt in der Realität (so gut wie) nicht vor, und das ist auch gut und richtig so.Auch da hat die Natur den jungen Frauen einen gesunden Instinkt mitgegeben: Als Vater suchen sie für sich einen altersmäßig passenden, noch lange potenten Partner, und keinen alten Mann. Auch wenn es Ausnahmen gibt, die sind vernachlässigbar!

Aus diesem Grund halte ich das trotzige Beharren auf die "Überlegenheit" der Männer, bezüglich ihrer (vermeintlichen) Fortpflanzungsfähigkeit eher für eine theoretische Diskussion.
 
G

Gast

Gast
  • #60
Ich bin 41, meine Frau 35, und wir versuchen es jetzt gerade mit Nachwuchs. Wäre schön, wenn's klappt, aber wenn nicht, sind wir auch zu zweit glücklich. Höre keine Uhr ticken, weder bei mir, noch bei ihr. Mein Vater war fast 40, als ich zur Welt kam, er ist jetzt über 80 und fit wie ein Turnschuh. Hatte nie das Gefühl, einen alten Vater zu haben.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Top