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Gast

  • #31
Die einzigen Single-Frauen Ü40 und Ü50 hier in der Region, finde ich in Singlebörsen. Aber dort stellen sich die meisten Frauen so schwierig an, (diverse Versuche und mehrere Dates) dass es kein Wunder ist, das sie Singles bleiben.

....man könnte natürlich auch versuchen diese weiblichen Verhaltensmuster anzuerkennen und entsprechend agieren, anstatt ständig über "die Frauen" herzuziehen. Ersteres kommt immer gut an, Letzteres nie.

Wenn ich in Ländern in denen kein Deutsch gesprochen wird urlaube, ärgere ich mich ja auch nicht darüber, dass die dort so unverständlich reden und die Frechheit besitzen sich mir nicht anzupassen. Ich mache mich vielmehr schlau, lerne die Sitten und vielleicht sogar die Sprache des Landes zumindest im Crashkurs kennen. Aber jeder wie er will.
 
  • #32
....man könnte natürlich auch versuchen diese weiblichen Verhaltensmuster anzuerkennen und entsprechend agieren,
Das würde ergeben: Keine Kontakte, keine Dates, keine Beziehungen = man bleibt Single.

Diese Verhaltensmuster sind nicht normal, und ich weigere mich, so einen Blödsinn anzuerkennen.

Wenn eine Frau behauptet, sie wolle Einen treffen und kennenlernen. Aber wenn konkret, dann habe sie nie Zeit dafür.
Welcher Depp rennt dann noch so einer Frau hinterher ?

Oder derzeit große Mode: Man darf als Mann nicht nett und nicht sympathisch sein. Und bitte keine Harmonie. Das sei alles langweilig für die Frauen. Sondern die Beziehung soll "spannend" sein.
Praxis: Jeden Tag die Frau anschnauzen oder streiten müssen, damit die Beziehung unter Spannung bleibt ? Sonst wird es der "Dame" langweilig ? (Bei manchen Paaren erlebt oder erfahren)

Oder:"Der Mann muß mich zum lachen bringen"
Praxis: ..... dreimal täglich ? Clown gewünscht ?

Wenn ich schwul wäre,. dann hätte ich all solche Probleme seit 30 Jahren nicht. Aber (leider) kann man sich seine sexuelle Orientierung i.d.R. nicht aussuchen, sondern ist geprägt.
 
E

EarlyWinter

  • #33
Diese Verhaltensmuster sind nicht normal, und ich weigere mich, so einen Blödsinn anzuerkennen.

Das stimmt. Man muss sich nicht jedem schrägen Verhaltensmuster anpassen nur weil eben die andere Person selbst nicht in der Lage ist, zu reflektieren und aus eben den schrägen Verhaltensmustern der Personen lernen, mit denen man die schlechten Erfahrungen gemacht hat um diese künftig dann schneller zu erkennen und diese zu meiden statt zu erwarten, dass jemand, der völlig unbedarft ist, den eigenen Frust mitträgt und selbst irgendwann total verkorkst. Das wird ja zu einem Teufelskreis denn ab einem gewissen Alter haben wir alle unsere schlechte Erfahrungen gemacht.

Wenn ich schwul wäre,. dann hätte ich all solche Probleme seit 30 Jahren nicht.

Ich glaube nicht, dass schwule Männer so viel einfacher sind als Frauen ;) Zumindest einige von denen, die ich kenne, können sehr schön zickig, überempfindlich und anstrengend sein.
 
G

Gast

  • #34
Also wenn es um München und Frauen geht (und gilt bestimmt auch für andere Städte):
Sobald die Temperaturen so sind, dass man draussen sitzen kann, sind z.B. im Botanischen Garten oder auch in vielen anderen Parks die Bänke mit allein sitzenden, lesenden Frauen belegt. Auf jeder Bank eine. Die freuen sich, wenn man sie anspricht. Sie sitzen nicht dort, weil sie alleine sein wollen, sondern weil sie keine andere Möglichkeit haben…..(w)
 
  • #35
Das Problem in diesem Forum ist, daß es nicht repräsentativ ist und auch nicht sein kann. In der realen Welt würden sich viele der hier gestellten Fragen nicht stellen und die Beziehungsentstehungen laufen erheblich unkomplizierter ab. Aus diesem Forum kann man lediglich entnehmen, was manche(r) für Probleme hat und darauf hier nach Antworten ersucht. Die hier geschilderten Probleme stellen in der realen Welt nur eine Minderheit dar.

Eine Ü40-Frau z. B., die ernsthaft einen Partner sucht, wird in der Realität ihre Ansprüche zurückschrauben. Die Katalogmentalität gibt es im Alltag in der hier beschriebenen Form nicht. Wer das braucht, soll sich nicht darüber beschweren, wenn er alleine bleibt.
 
  • #36
Du musst Dir darüber im Klaren sein, dass jedes Alter ein passendes Verhalten, die passende Erfahrung und die altersgerechte Wertschätzung mit sich bringt. Im Laufe des Lebens differieren Reize durch Animation mit der entsprechenden Altersgruppe. Will heißen, dass ein für eine Partnerschaft notwendiger Reiz nicht mehr mit dem eigenen Ich übereinstimmt. Bestimmte Bildschirmschönheiten etwa bewegen den Mann um die 80 nicht weniger als den um 30, nur tritt der Achtzigjährige nicht mehr aus sich heraus, währen der junge Mann sein in der Blüte stehendes Kapital nutzt. Wie sieht es aus mit Anfang 50? Ehen oder eheähnliche Beziehungen definieren sich neu, Kinder, wenn vorhanden, sind aus dem Haus, Paare erleben und gestalten jetzt Reisen, Kultur und ein Bewusstsein für die Endlichkeit. Da spielen Sex, Abenteuer und Fleischeslust fast gar keine Rolle mehr, eher Inhalte und Gewohnheiten. Ganz normal also und passend auch für die jeweilige äußerliche Durchschnitts- Konstitution. Ein Neueinstieg bedeutet für Dich aber eine Konfrontation mit genau dieser körperlichen und kulturellen Konstitution und dem Lebensthema dieser Peergroup. Entsprechende Singlefrauen werden Dir das spiegeln und hier könntest Du ein Problem bekommen: Du suchst nach denen, die Dich ablehnen und lehnst die ab, die Dich hofieren. Etwas "passendes" zu finden ist nicht so schwer, wie manche behaupten aber das Passende wird in aller Regel abgelehnt. Je älter desto schlimmer wird das. Du möchtest keine Brieffreundin, keine Gesellschafterin und keine Einsamkeitsvertreiberin sondern Sex, Lust und Neueinstieg. Das findest Du in Deiner Altersgruppe nur, wenn Du schon längst von einem in diesem Falle herausragenden Ebenbild abgegriffen worden wärest. Landest Du hier, spricht vieles für eine Unentdecktheit Deinerseits. Solche Klagen, wie hier genannt, dass eine Ärztin mit molliger Krankenschwester verkuppeln will und dieses als unwürdig abgelehnt wird sind typisch für das Verlangen nach Höherem, das Nicht Übereinstimmen mit der eigenen Person. Eigentlich findest Du nicht das, was Du suchst, denn Du suchst nicht das Richtige.
 
G

Gast

  • #37
Eine Ü40-Frau z. B., die ernsthaft einen Partner sucht, wird in der Realität ihre Ansprüche zurückschrauben. Die Katalogmentalität gibt es im Alltag in der hier beschriebenen Form nicht. Wer das braucht, soll sich nicht darüber beschweren, wenn er alleine bleibt.

Ich glaube gar nicht, dass eine erwachsene ü40-Frau so abnormale Ansprüche hat. Höflichkeit, gegenseitiges Interesse, Liebe, Sinn für ein Miteinander in Alltag und zum Teil auch beim Hobby... wo soll man da noch zurückschrauben?

Oder derzeit große Mode: Man darf als Mann nicht nett und nicht sympathisch sein. Und bitte keine Harmonie. Das sei alles langweilig für die Frauen. Sondern die Beziehung soll "spannend" sein.
Praxis: Jeden Tag die Frau anschnauzen oder streiten müssen, damit die Beziehung unter Spannung bleibt ? Sonst wird es der "Dame" langweilig ? (Bei manchen Paaren erlebt oder erfahren)

Oder:"Der Mann muß mich zum lachen bringen"
Praxis: ..... dreimal täglich ? Clown gewünscht ?

Hier schraube ich jedenfalls nichts zurück: bei jemandem der meint obercool oder unhöflich sein oder diesem Bild nacheifern zu müssen.
Und auch nicht punkten kann jemand, der scheinbar gar keine Frau kennenlernen mag und an allem was Frauen betrifft etwas auszusetzen hat, vorne nett spricht und hinten sich in einem Forum über sein bitteres Los ausweint. Das ist ein eher jämmerlich.
Warum registrieren sich manche Leute überhaupt in einer Partnerbörse, wenn sie Frauen/Männer gar nicht leiden können oder nur etwas suchen, dass sie allenfalls im Spiegel finden können?

Der sympathisch wirkende FS scheint sich jedenfalls zu verstecken. Wie heißt es so schön: "Wenn du willst, was du noch nie gehabt hast, dann tue, was du noch nie getan hast." Ich kann ihm nur raten, neue Wege zu beschreiten. Auf den Alten wird er nur die alten Ratgeber finden.
Alles Gute!
 
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