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  • #31
Lieber einene Mann mit Hund als einen Raucher-der Hund stinkt meistens weniger.....
 
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  • #32
@28:
Als Antwort empfehle ich Dir nochmals Frederikas Beitrag aus #21.

Menschen wollen eben mehr.
 
  • #33
@#28

Du bestätigst hier doch gerade das Argument: "Es ist sind einfach nur Tiere."

Deine Thesen sind deuten doch nicht auf einen besonders guten Charakter eines Hundes hin! - Ein Tier handelt nach seinen Instinkten, er KANN gar nicht anders! Er liebt den Menschen auch nicht, sondern respektiert ihn als Alpha- Tier. Mehr ist das nicht, und trotzdem haben wir eine Riesenfreude mit einem Hund.

Liebe aber gibt es nur unter Menschen!
 
  • #34
@ FS:

Ich werde die Diskussion zur Tierhaltung allgemein einmal ausschließen und auf deine Frage antworten.

Z. B. steht in meinem Profil ganz deutlich, dass ich meine Wohnung mit Katze und Hund teile. Damit erwarte ich dann schon, dass mir keine Allergiker schreiben oder, falls doch, verlangen, dass ich meine Tiere abschaffe.

Natürlich sind Tiere auch als solche zu behandeln, aber ich habe mich ja einmal für ihre Anschaffung mit allen Konsequenzen entschieden. Wo sollten sie denn hin? Die Tierheime sind doch sowieso schon maßlos überfüllt - nicht zuletzt wegen dieser Ex- und Hopp-Einstellung.

Gerade am Samstag habe ich einer Kontaktanfrage abgesagt, der auch noch in Großbuchstaben in seinem Profil schrieb, dass er Katzenallergiker ist. Da habe ich dann keine Worte mehr... warum hat der mir geschrieben? Klarer Fall, dass er mein Profil nicht wirklich gelesen hat!

Zu deiner Frage zurück: Wenn bei einem festen Partner nach längerer Zeit plötzlich allergische Reaktionen auftreten, dann muss man nach Wegen suchen, dem Partner gerecht zu werden und das Beste für das Tier zu versuchen, also eine liebevolle neue Bleibe.

Bei einer evtl. Partnerschaft stellt sich mir persönlich diese Frage niemals. Meine Tiere sind kein Kleidungsstück, das ich, je nach Bedarf, an- und ausziehe und ggf. in die Altkleidersammlung gebe...

Allergiker und Tierhalter passen nun einmal nicht zusammen. Es gibt aber auch Ausnahmen, bei denen die Allergiker auf Medikamente ansprechen und/oder auf Desensibilisierungen. - Aber das kann man natürlich als Tierhalter ebenso wenig 'erwarten', wie umgkehrt die Abschaffung keine selbstverständliche Option sein kann.

Verantwortungsvolle Tierhalter haben aber, so denke ich, keine Probleme damit, sich eindeutig zu positionieren.

Es ist doch so: Niemand muss Tiere mögen oder mit ihnen leben wollen. Nur, wer sich entschieden hat, muss auch immer für das Wohl dieser Lebewesen sorgen. Im schlimmsten Falle bedeutet das, dass evtl. ein gutes, neues Zuhause gesucht werden muss, anstatt den bequemen Weg zum Tierheim zu gehen.
 
  • #35
@28
Hattest Du je einen Hund? Ich schon und ich kann Dir sagen:

Wenn du den Tag ohne Kaffee beginnen kannst ohne gereizt zu sein,
Meiner konnte sehr gereizt sein, und nicht nur morgens

wenn du immer fröhlich bis und Wehwehchen und Schmerz ignorieren kannst,
ich hab noch keinen Menschen gesehen der derartig schön leiden konnte wie mein Hund

wenn du jeden Tag dasselbe essen kannst und dafür dankbar bist,
Meiner hat gefressen was da war, Dankbar? Nöö, wieso auch- ist eine menschliche Regung. Woran siehst Du dass er dankbar ist? Oder hat ers Dir gesagt?

wenn du Verständnis dafür hast, dass die Menschen, die du liebst manchmal ohne Grund ihre Aggressionen an dir auslassen,
Also meiner hat dann immer gelitten wie ein Hund (sic)

Uaaah.... Leute es steht doch jedem frei sich seine Prioritäten zu setzen. Wenn jemand einen tollen Menschen als PArtner ausschliesst weil dieser allergisch gegen das Haustier reagiert dann kann er das gerne tun. Ich finde halt dass so jemand etwas seltsame Prios setzt.


Ich schliesse mich daher voll der#27an.Das ist m.E. die richtige Einstellung
 
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  • #36
Hallo,

ich bin auch Hundehalter und Single und beides glücklich, lerne ich jemanden kennen so spiele ich von Anfang an mit offenen Karten oder man(n) lernt mich mit Hund kennen.

Einige Meinungen die hier hier geschrieben worden sind, kann ich nicht nachvollziehen, ich besitze meinen Hund seit 8 Jahren und wir sind ein Team un dich würde sie nie für einen neuen Partner abgeben, mich gibt es nur im Doppelpack oder gar nicht.

Zumal man nicht gegen das Tier an sich allergisch ist, sondern gegen die Exkrementen die sich an den Tierhaaren bzw. sich an den Drüsen der Tierhaare befinden.

Und nicht jedes Tierhaar ist gleich,also testen lassen und dann weiterschauen.

Und mittlerweile gibt es super gute Therapieansätze, hinsichtlich allergischer Reaktionen.

Ein Hunde und Tierliebhaber
 
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  • #37
Pech gehabt.
Ich (m) reagiere allergisch auf Katzen. Ich liebe Katzen, hatte als Kind auch zwei Katzen.
5 tolle Frauen habe ich kennengelernt, alle mit Katze. Klar ist das nichts geworden, ich kann doch nicht verlangen, dass sie die Katzen weggibt. Ich kann mich aber auch nicht quälen und mit Mitteln vollstopfen. Also wurde nichts aus uns.
 
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  • #38
wer sich ein ein Tier anschafft übernimmt Verantwortung für ein fühlendes Lebewesen - Punkt. Dass Frederika verlangt dass Lebewesen quasi wie Joghurtbecher entsorgt werden und dann für sich (als Singlefrau) alleine in Anspruch nimmt zu wissen was Liebe ist bedarf keines weiteren Kommentars. Ist der Partner allergisch, dann würde ich versuchen für mein Tier eine Lösung zu finden. Kleintiere können ohne Schwierigkeiten in einem separaten Bereich des Hauses/ der Wohnung untergebracht werden- sehe nicht wo das Problem ist. Bei Hunden/ Katzen/ Reptilien wird es schwieriger. Wüsste ich dass die Partnerschaft gefestigt ist, und dass die Allergie/Abneigung ein zentrales Problem ist, würde ich jedenfalls versuchen dass Tier bei Verwandten/ engen Freunden unterzubringen. Ich selbst würde übrigens die "das Tier oder ich-Frage" keiner Partnerin stellen. Passt es schon in der Kennenlernphase beim Tier nicht, dann wird es voraussichtlich bald in vielen anderen Dingen nicht mehr passen, wegen der unterschiedlichen Lebensstile..
 
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  • #40
Hallo liebes Forum,
juristisch ist jedes Tier - auch mein Hund - eine Sache. Persönlich habe ich für ihn mit dem Kauf die Verantwortung übernommen. Es ist und bleibt ein Tier - aber ich verachte Menschen, die sich einen Hund / eine Katze oder was auch immer kaufen und dann das Tier vor dem Urlaub aussetzen.
Partnerschaft zwischen einem Tierhaarallergiker und einem Tierhalten sind eine Frage des Kompromisses.
1) Tierhalter können wenn ein Allergiger zu Besuch kommt / im Haus wohnen will einen -teuren - Staubsauger kaufen und viel saugen, oft nass wischen, das Tier bürsten, keine Hundedecken sondern Ledermatten als Schlafplatz nehmen.
2) Allergiker können eine Desensibilisierung machen.
3) Es gibt keine Rechtsnorm die fordert, dass Tierhalter und Allergikerpartner immer und ständig in einer Wohnung leben müssen.
 
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  • #41
Ich habe eine Katzenhaarallergie. Aber ich würde nie verlangen, dass eine Frau darum ihre Katze weggeben soll. Dann passt es halt leider nicht. Es tut mir sogar richtiggehend leid, da ich Katzen sehr gerne mag und als Kind welche hatte. Desensibilisierung? Die würde ich wenn überhaupt gegen meine starke Pollenallergie machen die mich wirklich den letzten Nerv kostet. Oder gegen richtig gefährliche Sachen. Ich war 2 mal in der Notaufnahme weil ich etwas gegessen hatte auf das ich eigentlich nicht allergisch reagierte habe aber dann wohl doch. Worauf man mit 15 nicht allergisch reagiert hat kann einen mit 30 umbringen.

Schade ist aber, dass so viele Frauen die Single sind eine Katze haben und ich diese dann gleich ausschließen kann.
 
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  • #43
Ja klar ich schaffe meine zwei Katzen die ich über 10 Jahre habe gleich ab wenn der neue Typ allergisch ist!

Was soll das????????? Ich habe die Verantwortung für diese Tiere übernommen und muss dieser auch gerecht werden!

Wenn es mir ernst ist mit dem Mann dann erwarte ich auch dass erstmal sich richtig testen lässt ect. da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Habe nämlich genau diese Situation gehabt und es war plötzlich gar nicht mehr so schlimm mit der Allergie.

Nur so nebenbei, in der zwischen Zeit ist er mein EX und bin froh habe ich meine Tiere nicht leichtfertig weggegeben.

w/42
 
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  • #44
Ja klar ich schaffe meine zwei Katzen die ich über 10 Jahre habe gleich ab wenn der neue Typ allergisch ist!

Was soll das????????? Ich habe die Verantwortung für diese Tiere übernommen und muss dieser auch gerecht werden!
w/42
Bei solchen Aussagen wundere ich mich natürlich nicht wirklich, warum Menschen auf Abstand gehen.

Weniger die Tiere sind es wohl (natürlich mit Ausnahme einer schweren Allergie darauf) als die Haltungen wie "der Typ" und dieses echauffieren, dass es Menschen gibt die nun mal nichts damit anfangen können.

(w/43/zwei Kinder großgezogen und auf diesem Weg: 4 Hamster, 1 Wellensittich, 2 Hasen, 1 Meerschweinchen in True Religion ;) Schuhkartons beigesetzt sowie eine Mörderkampfkatze weggeben müssen - und deswegen nie wieder ein Tier im Haus haben wollend)
 
  • #45
@42
Wenn es mir ernst ist mit dem Mann dann erwarte ich auch dass erstmal sich richtig testen lässt ect. da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Habe nämlich genau diese Situation gehabt und es war plötzlich gar nicht mehr so schlimm mit der Allergie
.

was glaubst Du denn woher Allergiker wissen dass Sie eine Allergie haben? Ich kann schichtweg nicht in einer Wohnung sein in der Katzen sind. Selbst Katzenhalter im gleichen Büro bescheren mir Niesanfälle. Die Haare sind überall, so gründlich kann man gar nicht saugen.
Eine Desensibilisierung wird bei Dingen die man recht einfach vermeiden kann (wie eben Katzen) nicht empfohlen da dieser Vorgang zum einen ziemlich belastend für den Körper ist und auch seltenst eine vollständige Heilung gelingt, die Symptome werden zumeist nur gemindert. Wenn man sich dann dennoch ständig dem Allergen aussetzt tut man seiner Gesundheit keinen Gefallen.

Ich finds schon seltsam dass hier Tiere (und ich liebe Tiere) derart über den Menschen und die eigenen Bedürfnisse gestellt werden. Es erklärt auch einiges.

Gerade Katzenallergien sind sehr häufig. Deshalb, Liebe Tierfreunde- Ihr müsst Euch in diesem Falle wirklich entscheiden- das Tier oder die Liebe. Beides zusammen geht schlichtweg nicht.
 
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  • #46
wer behauptet, dass Tiere jedem Menschen gegenüber gleichgültig sind und diesen nur - unabhängig von der Person - als wahlloses Alphatier ansehen, hat erstens noch nie einen trauernden Hund erlebt, der nach dem Tod seines Herrchens/ Frauchens wochen- bis monatelang an der Tür wartet und zweitens ganz bestimmt niemals einen Papagei besessen. Er negiert übrigens dass Tiere aus gutem Grunde vom Gesetzgeber gerade nicht als Sache als simple Sachen angesehen werden. § 90 a Satz 1 BGB: TIERE SIND KEINE SACHEN.
Außerdem stehen Menschen die ein Tier mal so nebenbei entsorgen wollen unter dem Generalverdacht zu denjenigen Entscheidern zu gehören, die auch ihr Personal mal so eben im Vorbeigehen freistellen und sich ihres Partners dan gleich mitentledigen, da alles ja sowieso bei Bedarf wieder neu angeschafft werden kann. m42
 
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  • #47
"...es ist doch nur ein Tier..." ...und in anderen Teilen der Erde gehen Todesschwadrone mit dem Gedanken "...es sind doch nur Straßenkinder..." auf die Jagd...

Und oftmals sind es genau diese Menschen mit diesen Gedanken, die als Christen gern ihre Kirchensteuern zahlen, um zu Weihnachten in die Kirche gehen zu können, die sich über das Elend der Welt beklagen, kopfschüttelnd die Nachrichten aus aller Welt verfolgen!!

Ich bin nicht religiös, gehöre keiner Kirche an, bin kein Christ .... aber ich lebe etwas weit Übergeordneteres...eine Ethik! Und niemals käme ich auch nur auf den Gedanken, das Schicksal eines Tieres evtl. endgültig zu besiegeln, um mir selbst die Möglichkeit einer Beziehung zu verschaffen ...

Wie ausgeprägt muss menschlicher Egoismus sein, um einem Lebewesen seine restlichen Lebensjahre in Ruhe und Vertrautheit, Sicherheit, zu nehmen, um sich selbst bzw. einem anderen Menschen nicht einer zeitlich begrenzten und in körperlicher Folge akzeptablen Desensibilisierung auszusetzen ....
Und wie groß muss die Liebe sein, wenn man sich für einen anderen Menschen mit seinem anvertrauten Tier dieser oder anderen Lösungen nicht aussetzen möchte?! ;)!

Albert Schweitzer: "Ehrfurcht vor dem Leben"!!
 
  • #48
Albert Schweitzer: "Ehrfurcht vor dem Leben"!!
Ja, eben. Ehrfurcht vor dem Leben. Aber doch bitteschön auch Ehrfurcht vor dem menschlichen Leben.

@46
nicht einer zeitlich begrenzten und in körperlicher Folge akzeptablen Desensibilisierung auszusetzen ....
woher nimmst Du denn diese Weisheit? Dem ist schlichtweg nicht so. Bei einigen wenigen funktioniert es tatsächlich, ist aber körperlich sehr belastend. Bei den allermeisten dagegen lindert es die Bescherden nur, muss oftmals auch 2-3x widerholt werden und das Ganze für jedes einzelne Allergen. Allergien treten fast immer im Rudel auf, also muss man sich dann auch entscheiden was ist wichtig? Und da wird sich jeder Allegiker erstmal für die Dinge entscheiden denen er nicht aus dem Weg gehen kann- Pollen zum Beispiel (aber da auch nur schön nacheinander, ein Jahr Birken, ein Jahr Gras......)

So einfach wie Du das sagst ist es eben nicht.Die Gesundheit des Menschen sollte immer vorrang haben. Wer eine solche Belastung von seinem Partner erwartet stellt schlicht und einfach das Tier vor den Menschen.

Deshalb- wegen eines potentiellen PArtners natürlich nicht. Da kann man ja locker sich in der anderen Wohnung treffen oder unterwegs sein. Wirds aber Ernst, zum Beispiel mit den Zusammenwohnen musst Du Dich schon entscheiden! Das Tier oder der Partner. Und das Tier, meistens die Katze, wird ja dann nicht notgeschlachtet sondern bekommt eben ein anderes zuhause.

Ich glaube eher dass da ein gewisser Egoismus im Spiel ist.

Gruss von Kalle der lange Zeit einen Hund hatte. Den aber wegen seiner Reisetätigkeit nicht mehr Artgerecht halten konnte ihn deshalb in beste Hände abgegeben hat. Hat Ihm nicht geschadet.
 
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  • #49
@47:
Und genau darum geht es, kein Leben ist höherwertig! Die Entscheidung muss nach "Verhältnismäßigkeit" getroffen werden ...
Eine Desensibilisierung nimmt einen Bruchteil eines menschlichen Lebens in Anspruch, das Schicksal des Tieres ist ggf., je nach Tier, Alter, bisherigen Lebensumständen, ggf. auf ewig besiegelt. Ich habe Tiere trauern sehen, Katzen wie auch Hunde, und jeder, der meint, einem Tier ginge es nur um "Ressourcenerhalt", irrt (außer natürlich, die Lebensumstände des Tieres waren so mangelhaft, dass das Tier keine Bindung auf- und angenommen hat).

Woher ich die Weisheit nehme? Aus meiner eigenen Erfahrung!
 
  • #50
@48
sorry, Du willst es anscheinend nicht begreifen. Die Auskunft meies Arztes bei einer Katzenhaardesensibilisierung war eindeutig: "Das bekommen Sie damit nicht los, nur gemindert". Ich hätte also statt Erstickungsanfällen (Zuschwellen der Atemwege) "nur" laufende Niesattacken und eine laufende Reizung der Atemwege auszuhalten.- Ergo eine ständige Gefährdung meiner Gesundheit. Also hab ich mich schweren Herzens dazu entschlossen die Katzen denen ich Asyl gewährt hatte (die Vorbesitzerin hatte genau das Problem dass Ihr neuer Freund ähnlich allergisch war) wieder abzugeben.

das Schicksal des Tieres ist ggf., je nach Tier, Alter, bisherigen Lebensumständen, ggf. auf ewig besiegelt. Ich habe Tiere trauern sehen,
Ich komm vom Land, bin mit Tieren aller Art aufgewachsen. Hunde und Katzen gehörten zum normalen Leben (die Allergie hat sich erst später entwickelt). Ja, ich habe in sehr seltenen Fällen Hunde Trauern sehen. Katzen nie. In diesen seltenen Fällen war das Tier immer sehr alt und hatte ein ebenso altes Herrchen oder Frauchen. Wir selbst waren so eine Art Anlaufstelle für Tiere die einen neuen Beitzen gebraucht haben- nicht eines davon hatte Dauerhaft Probleme damit.
 
  • #51
Ganz einfach:
Ich mag Katzen. Ich habe eine schlimme Katzenallergie. Die Medikamente dagegen haben starke Nebenwirkungen. Ein Mann mit Katze würde es nicht in den Rang "potenzieller Partner" schaffen.
Ich suche mir doch auch niemanden aus dem anderen Ende des Landes und erkläre ihn dann, daß ich keine Fernbeziehung will.
 
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  • #53
Ich hatte früher mal Katzen (Tiere, die ich sehr liebe!) und - kurze Zeit - einen Freund mit heftiger Katzenallergie (Atemnot, Asthma bis hin zu Erstickungsanfällen).

Die Ärztin bei der Allergiker-Beratung hat mir gesagt (und das habe ich seitdem immer wieder gehört), dass eine Desensibilisierung gegen Tierhaare sehr schwierig, nicht ganz ungefährlich und mit schweren Nebenwirkungen behaftet ist. Sie klappt auch nicht 100%ig. Anzuraten sei so was nur bei Menschen, die z. B. als Tierärzte existentiell bedroht wären.

Wie die Sache ausgegangen ist? Zusammen wohnen war sowieso kein Thema, aber er hat auch auf die Katzenhaare allergisch reagiert, die ich zu ihm mitgebracht hatte, also in Kleidern und Haaren.
Das hieß: frisch gewaschene Sachen luftdicht in Plastiktüten packen und erst unmittelbar vorm Verlassen des Hauses anziehen, vorher duschen, Haare waschen.
Dann ging es.

Lange waren wir nicht zusammen (nein, es lag nicht daran), ich war heilfroh, dass ich meine Katzen nicht weggegeben hatte.

Daraus gelernt habe ich zweierlei:
Eine Desensibilisierung kommt vor allem in schweren Fällen nicht in Frage.
Desgleichen kein Partner mit Katzenallergie.
 
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  • #54
Als Ergänzung zu #50 (das Thema ist im Beitrag schon auf den Punkt gebracht) biete ich folgende Lösungen an:
- sich vom Partner trennen, bzw. von Anfang an von der "Partnerliste" ausschliessen
- sich Medikamente besorgen und eine neue Therapie versuchen
- getrennte Wohnungen haben
- eine Putzfrau besorgen und alte Teppiche wegschmeissen, damit die Wohnung möglichst haarfrei bleibt.

Haupsache: der betroffene Partner setzt sich mit seinen Problemen ausseinander und trifft eine Entscheidung bzw. findet eine Problemlösung , die nicht auf die Kosten des anderen und natürlich nicht auf die Kosten der Tiere geht. So einfach sehe ich das.