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Gast

  • #1

Der Mann sollte den ersten Schritt tun.

Was haltet ihr von der These, dass eine Partnerschaft eher von langfristigem Erfolg gekrönt ist, wenn der Mann den ersten Schritt getan hat?
 
G

Gast

  • #2
Wer behauptet denn solchen Unsinn?
In jeder Partnerschaft ist einer der beiden mutiger, ungeduldiger, schneller in der Wahrnehmung, geübter im Flirten oder was für Gründe es noch so für den ersten Schritt geben kann.
Mal Mann, mal Frau.
Die Langfristigkeit der Partnerschaft hängt dann wohl eher davon ab, wie gut es beiden gelingt, eine vertrauensvolle Atmosphäre hezustellen und zu erhalten in der sich beide wohlfühlen und wechselseitig gern Initiative zeigen.

W 54.
 
G

Gast

  • #3
wenn der Funke uebergesprungen ist, muss es knistern.
auch ein Feuer im Kamin muss man am brennen halten, sonst geht es aus. Wenn da nicht von beiden was kommt ist es eine Einbahnstrasse. w52
 
G

Gast

  • #4
Die These stimmt.
Männer messen sich an Herausforderungen, im Job, im Leben, im Sport und in der Liebe.
Nimmt man ihnen diese Herausforderung in der Liebe ab, schwindet ihr Interesse.
Eine Frau, die gleich ihre Visitenkarte verteilt, gleich die Handy-Nr. zückt oder wie ein offenes Buch für einen Mann ist, verliert sofort an Interesse für ihn.
Es ist langweilig, weil er sofort erkennt, aha, die ist aber "wild" auf mich, ich könnte, wenn ich wollte, aber will ich die denn?
Sie sagen sich: was leicht zu haben ist, hat meist auch keinen Wert.
 
G

Gast

  • #5
Natürlich soll er das und er tut es auch, wenn er interessiert ist!
Eine Frau darf locken und verführerisch sein und ermutigende Zeichen geben - das reicht.

Alles andere kommt bei Männern auch nicht gut an, siehe #2.

Ich jedenfalls hätte keinen Mann gewollt, der mir die Initiative überlässt, ich wollte immer begehrt und umworben sein.
 
M

Mooseba

  • #6
Und wenn er das tut und um sie kämpft, dann ist er er doch eh bloß der Belästiger, der der Dame an der Backe klebt - also der sogenannte Vollidiot, denn Madame hat ja besseres verdient. Wenn eine Frau bei Interesse eines Mannes sich andauernd passiv verhält, weiß ich nicht, warum ich sie dann in der Beziehung plötzlich gleichberechtigt behandeln soll. Das leuchtet mir nicht ein. So eine Frau werde ich immer als Unterordnende empfinden.

Wenn Frauen in der Wirtschaft das Gleiche wie die Männer wollen, müssen sie auch in anderen Bereichen mehr tun, aktiv und fordernd sein.

(m/28)
 
  • #7
Was ist denn "der erste Schritt" überhaupt? Das Lächeln des Mädchen? Das Ansprechen durch den Mann? Die erste Einladung? Das Annehmen der Einladung?

Im Online-Bereich gilt auf jeden Fall, dass auch Frauen die Männer anschreiben dürfen. Ich sehe da absolut keinen Nachteil.
 
G

Gast

  • #8
Stimme Frederika und Mooseba zu!
 
G

Gast

  • #9
Ja, vielleicht, keine Ahnung.
Mir ist das halt irgendwie zu blöd, ich will auch nicht die ganze Zeit warten,
da verlier ich die Lust.
Vielleicht unterschätze ich die evolutionsbedingten Mechanismen,
aber ich seh nicht Schlechtes daran, den Mann anzuschreiben.
Wie ein offenes Buch zu sein, ist (laut #4) unattraktiv?
Ich halte mich für vielseitig genug, dass selbst, wenn ich ein offenes Buch bin,
es nicht möglich ist, mich zu schnell zu Ende zu lesen.
Abgesehen davon, kenne ich in meinem Bekanntenkreis ein paar Beispiele, wo Sie die Intiative ergriffen hat und die Partnerschaft scheint gut zu laufen.
 
  • #10
<MOD: Antwort auf gelöschten Beitrag entfernt.>
 
G

Gast

  • #11
Ich denke auch, dass die Frau Zeichen geben kann, aber der Mann sich als der Eroberer fühlen muss. Demzufolge soll man dem Mann die Initiative, den ersten Schritt, überlassen. Zumindest sollte dies sich für ihn so anfühlen. Männer sind Jäger. Dies hat sich auch nach Jahrhunderten nicht verloren. Und welcher Jäger möchte schon ein Wild, welches sich tot vor ihn legt?

Ich habe das lange nicht gewusst, aber bin irgendwie instinktiv immer "richtig" gefahren, für mich stimmt es nicht, zu forsch aufzutreten und den sogenannten mänlichen Part zu übernehmen. Wenn mich ein Mann interessiert, dann merkt der es aber schon - irgendwie.
 
  • #12
Oh Sh.. dann wird meine tolle Beziehug nicht halten... SIE hatte mich angeschrieben. So ein Mist, jetzt muss ich wohl wieder auf die Jagdt gehen- Uga!

Na zum Glück brauch ich keine Keule mehr um mein Essen auf dem Tisch zu haben und genauso bleibe ich ein Mann wenn Sie den ersten Schritt getan hat. Der rest sollte dann eine geben und nehmen auf Augenhöhe sein.
 
G

Gast

  • #13
@12:
Ein hungriger Jäger wird sich bestimmt freuen, wenn er nicht mehr jagen muss ;-). Es gibt viele Jäger, die mehr an der Beute als an der Jagd interessiert sind. (Beute muss bei dieser Analogie nicht zwangsläufig schneller Sex sein, sondern kann auch eine Beziehung bedeuten)

Insgesamt ist diese Thema schon oft diskutiert worden. Auch hier sind pauschale Aussage weder sinnvoll noch zielführend.

- es wird Männer geben, die gerne jagen und und nur an der Herausforderung interessiert sind (wie hier manche schreiben). Aber will frau einen solchen Mann wirklich? Denn schließlich wäre ein solcher Mann dann auch nur an der nächsten Herausforderung interessiert, was dann eindeutig gegen eine längere Partnerschaft spricht.
- es wird wohl auch Männer geben, die eventuell ein wenig (oder auch mehr) unsicher sind und nur einen kleinen Fingerzeig in die "richtige" Richtung benötigen und dann loslegen. Daraus kann sich eine lange Partnerschaft durchaus entwickeln.
- und genauso wird es nicht wenige Männer geben, die durchgängig zurückhaltend sind, und sich gerne von Frau an die Hand nehmen lassen. Dann werden sie wahrscheinlich auch in der Beziehung diese Konstellation bevorzugen und auch eine längere Beziehung führen.
Und da frau im Vorfeld schlecht bis gar nicht beurteilen kann, welchen Typ sie vor sich hat, ist eigentlich wie immer bei solchen Dingen: individuelle Beurteilung des entsprechenden Gegenübers.

M, 34