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  • #1

Das Leben ist zu kurz, um es mit falschen Menschen zu verbringen.

Ihr habt das erkannt. Wie habt ihr es geschafft, euch von solchen Kontakten zu lösen?
 
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  • #2
Ganz Logisch das was man einem Kind auch beibringt - ABSTAND Halten - Aber Du solltest schon mehr Schreiben zb. Um wem es sich handelt / Bez / Freunde/ Eltern etc. !? Wie Alt du bist zwischen (+) M oder W. lg w31
 
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  • #3
"Falsch sein" ist ein anderes Wort für lügen. Mit solchen Menschen will man sein Leben freilich nicht verbringen. Ich nehme aber an, Du meinst damit Menschen, die nicht zu Dir passen. Hier mußte ich in meinem Leben mehrfach die Erfahrung machen, daß "nichts besseres nachkommt", sprich: die erste, von der ich mich trennte weil es nicht zu passen schien, paßte im nachhinein gesehen besser zu mir als alle, die ihr nachfolgten.
 
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  • #4
Ich würde es so sagen: Das Leben ist zu kurz, um es mit Menschen zu verbringen, die mir nicht gut tun.

Manchmal weiß einer nicht, dass sein Verhalten stresst. Daher ist mir eine bestehende Beziehung immer einen Versuch wert, das Problem zu beseitigen. Nicht alle sind jedoch hierfür empfänglich. Und dann wir das Ganze eben beendet. Meistens war ich danach neben ein bisschen Wehmut vor allen Dingen froh und erleichtert.
 
  • #5
Einfach nicht mehr melden und treffen, dann schläft der Kontakt von alleine ein.
 
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  • #6
Erstmal keine Angst vor Einsamkeit, sich rar machen, ein Langweiler sein, andere Veranstaltungen besuchen, eine andere Ausbildung machen....
Und wenn man die Leute nicht los wird muss man es klar sagen - ich will keinen Kontakt mehr!
 
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  • #7
Erst mal an der inneren Einstellung arbeiten. Sich sagen: ich bin nicht auf diesen Menschen angewiesen, ich habe ein Recht meine Zeit so zu verbringen, wie ich möchte und so, dass es mir gut geht. Ich bin solchen Menschen zu nichts verpflichtet, falsche Höflichkeit bringt mich nicht weiter.

Ich habe mir außerdem in solch einer Situation immer wieder gesagt: Auch ich wollte es nicht, dass mein Gegenüber mit mir Zeit verbringt, mir eine Freundschaft vorspielt und innerlich genervt von mir ist. Mir wäre dann auch lieber, wenn man direkt den Kontakt mit mir abbricht, das ist wenigstens ehrlich.

Wenn du es nicht schaffst, klare Worte zu finden, dann zieh dich langsam von diesen Leuten zurück. Sag, dass du was anderes vorhast, dass du inzwischen andere Interessen entwickelt hast, andere Menschen kennen gelernt hast, mit denen du intensiv Zeit verbringen möchtest o.ä.
 
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  • #8
und wenn solche falschen menschen eure eigenen verwandten sind?
(FS)
 
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  • #9
Auch Verwandten muss man Grenzen setzen, genauso wie Bekannten und allen anderen Menschen, die man trifft.

Ich verbringe in meinem Privatleben grundsätzlich keine Zeit mit Menschen, die mir nicht gut tun, und dies sogar ziemlich rigoros. Dazu muss man aber das Alleinsein gewohnt sein und genügend Selbstbewusstsein zum Nein-Sagen haben. Von falschen Kontakten löse ich mich, indem ich einfach den Kontakt minimiere.

w, 41
 
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  • #10
Das hängt davon ab, wie emotional bedürftig Du bist und wie gut Du diesen Leuten aus dem Weg gehen kannst. Ich weiß nicht, welche Deiner Verwandten es sind, aber es gibt ja keinen Grund, mit Verwandten unbedingt Kontakt haben zu müssen. Bitte sage uns doch den Verwandschaftsgrad und ob Kinder oder Dein Partner involviert sind.

w/50
 
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  • #11
Ihr habt das erkannt. Wie habt ihr es geschafft, euch von solchen Kontakten zu lösen?

Ich denke es geht bei der Frage darum, das Leben nicht mit einem Menschen zu verbringen, den man nicht liebt und von dem man auch nicht oder nicht mehr geliebt wird.
Dafür ist das Leben nämlich wirklich zu kurz, nur den "Absprung" zu schaffen ist richtig schwer und mit einer Menge Problemen verbunden und ich wage zu behaupten, dass das mit zunehmenden Alter immer schwerer wird.
Aus meiner Sicht sind aber die meisten genau aus diesem Grund hier, weil sie eben diesen Absprung geschafft haben oder ihre Expartner "abgesprungen" sind.....
 
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  • #12
und wenn solche falschen menschen eure eigenen verwandten sind?
(FS)

von Verwandten die mir nicht gut tun / getan habne - habe ich schon lange Abstand genommen und das hat mir gut getan. Was meine Verwandten darüber denken / gedacht haben war mir egal. Sie hätten sich halt anders verhalten müssen, dann wäre ich nicht auf Abstand gegangen. Der Abstand tut mir gut und das ist das wichtigste.
 
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  • #13
Mein Vater ist schwer- depressiv und sehr launisch. Damit hat er zeitlebens die gesamte Familien-Atmosphäre bestimmt/verstimmt.
Meine eigene Kraft schwindet (bin bald 50ig) und ich spüre Besuche im Elternhaus in mir sehr lange negativ nachwirken.

Ich mache mich schon rar so gut es geht und habe dennoch das innere Gefühl, am liebsten würde ich sie jahrelang nicht sehen müssen.
(Das geht natürlich nicht, denn mein schlechtes Gewissen bliebe..)

Der Vorsatz: "Das Leben ist zu kurz, um es mit den falschen Menschen zu verbringen" funktioniert in der Realität nicht.
(FS)
 
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  • #14
@FS/12:
- Dein Vater hat eine Ehefrau, die steht in vorderster Front; Du als "Kind" bist erst einmal für Dich selbst, Deine Existenzsicherung und Dein eigenes Wohlergehen verantwortlich.
- Siehst Du Deinen Vater öfter als an Weihnachten, seinem Geburtstag und dem Geburtstag Deiner Mutter? Mehr Termine fallen mir nicht ein, an denen man seine Eltern (zumindest auf einen Kaffee oder ein Glas Wein) sehen "muss". Ich selbst handhabe das so.
- Praktische Fragen: Kannst Du preisgünstig ein wenig weiter weg von Deinen Eltern ziehen, beispielsweise in die nähere Nachbarschaft Deines Arbeitsplatzes? Kannst/willst Du evtl. noch eine berufliche Fortbildung machen, die etwas mehr Deiner Freizeit in Anspruch nimmt und Dir einen Grund liefert, weniger Zeit/Aufmerksamkeit in Deinen Vater zu investieren? Besitzt Du ein Auto, das Du "eigentlich" nicht benötigst und kannst es weggeben bzw. Dich für Carsharing entscheiden? Wenn es unkomfortabler wird, wirst Du auch seltener Zeit zu Deinen Eltern fahren und sie haben evtl. sogar Verständnis dafür.
- Hat Dein Vater einen guten Arzt? Die depressiven Menschen die ich kenne bekomme alle Medikamente und der stundenweise Umgang mit ihnen ist somit recht "normal". Ist er wirklich depressiv, also krank, oder einfach nur ein Despot? Es macht einen Unterschied, ob ein Mensch krank oder ein Despot ist.
- Bitte versuche Dich nicht in das Problem hineinzusteigern. Ich verstehe, dass Du sie gerne jahrelang nicht sehen müssen möchtest, aber, bitte verzeihe mir, das finde ich ein wenig kindisch, denn wenn Du berufstätig bist, wirst Du Erfahrung damit haben, wie man das Problem, Leute nicht sehen zu wollen/"nicht leiden zu können" professionell löst ... ähnlich kannst Du es bei Deinen Eltern machen. Versuche das Verhältnis zu Deinen Eltern auf eine sachliche Ebene zu bringen. Das geht mit Deinen Eltern ebenso gut wie mit allen anderen Menschen. Manchen Personen gelingt so etwas leichter (mir zum Beispiel), anderen fällt es etwas schwerer, aber es kann jeder.

Dir alles Gute, ich hoffe, es läuft für Dich bald besser.

w/50
 
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