• #1

Coronabedingt noch immer Studentin, was denkt ihr?

Hallo,

ich habe mich eben extra angemeldet, da ich denke, dass ihr mir hier bei dieser Frage am ehesten weiterhelfen könnt.

Zunächst einmal zur Vorgeschichte.
Ich (Anfang 30) habe mich im letzten Jahr ein paar Mal mit einem Mann getroffen, den ich kennengelernt hatte. Es war alles super bis Corona kam. Wegen diversen Gründen (näher möchte ich hierauf jedoch nicht eingehen, da dies keine Rolle spielt) hat sich der Kontakt dann leider verloren. Er ist etwa 10 Jahre älter als ich und steht bereits mitten im Berufsleben. Dass ich noch studiert habe hat ihn jedoch nicht gestört, so schien mir, und ich hätte eigentlich auch schon längst fertig und ebenfalls am Arbeiten sein sollen.

Nun sind wir jedoch wieder erneut in Kontakt und er möchte mich auch wieder treffen (er fragte). Alles soweit gut würde ich schätzen, aber ....

... ich studiere aufgrund von Corona bzw. den Auswirkungen hiervon immernoch und aufgrund einer nicht bestandenen Prüfung, welche ich noch einmal machen muss, muss ich noch ein weiteres Semester dran hängen (direkt wiederholen geht leider nicht). Er kennt meinen etwas grummen Lebensweg und scheint auch hier keine Probleme zu haben. Als er erfuhr, dass ich noch immer nicht fertig bin mit dem Studium, schien er eher interessiert an dem was ich im letzten Jahr erlebt habe als ablehnend. Mit Grund für das anhaltende Studium ist eine durch verschiedene Faktoren in Kombination mit der Corona-Politik (das Problem liegt an mir, nicht an der Politik, möchte ich aufgrund der Thematik an dieser Stelle erwähnen) ausgelöste Depression. Ich persönlich bin mit mir absolut im Reinen, ich gehe die Schwierigkeiten an, bin gewillt die Depression vollständig hinter mir zu lassen und bin fokussiert auf das Beenden meines Studiums. Die Situation ist jetzt wie sie ist und ich kann nur noch das Beste aus ihr machen. Meine Freunde stehen hinter mir und unterstützen mich wo sie können um gut durch diese Zeit zu kommen. Jedoch kennen sie mich schon seit Jahren und schätzen mich. Ich stell mir das nicht gerade toll für das Gegenüber vor, jemanden kennezulernen dem es so ergeht wie mir derzeit. Klar muss das derjenige entscheiden.

Wie würdet ihr das denn sehen?
 
  • #2
Das kommt darauf an, wie leidensfähig er ist.
Ein krummer Lebenslauf muss nicht unbedingt etwas schlechtes bedeuten, wenn man ihn selbst wieder gerade richtet und das scheinst Du ja im Moment zu versuchen.
Besser wäre es wohl gewesen, er hätte dich erst in einem Jahr kennen gelernt, dann müsste er nicht in einer Baustelle anfangen.
 
  • #3
Hi,

ich finde du siehst das viel zu eng.
Es gibt keinen Grund sich für die Dauer eines Studiums zu schämen. Steh hinter dir.
Ich glaube, es sind gar nicht die Anderen, oder der neue Bekannte, vor deren Urteil du dich fürchten müsstest. Das ist nur eine Projektion. Du beurteilst dich selbst sehr hart. Deinen angeblich "krummen" Lebenslauf wirfst du dir selbst vor.
Wer beurteilt das denn, dass dieser "krumm" ist?
Wahrscheinlich gab es da im Elternhaus ständig "Ermahnungen" was alles zu erreichen wäre, mit hoch gesteckten Zielen, und wie schludrig du wärst. Möglicherweise bis hin zu entweder stolzen, oder eben enttäuschten Gesichtern. Es ist mit so einer Prägung nicht leicht Selbstvertrauen zu erlangen.
So wie du deinen Pfad gehst, ist es in Ordnung.

Jeder sollte verstehen, dass Corona seine Auswirkungen vor allem auch auf Schüler und Studenten hat.
Das ist nicht deine Schuld.
Auch dass du erkrankt bist, ist nicht deine Schuld.
Der "krumme" Lebenslauf gehört zu dir. Er macht dich interessant. Es macht dich nicht unsympathisch, nur weil du evtl. kein Auslandssemester in Yale vorweisen kannst.
Nur dumme Leute, würden dir daraus einen Strick drehen wollen.
Bei deinem neuen Bekannten "bewirbst" du dich nicht mit deinem beruflichen Lebenslauf. Da spielt deine Persönlichkeit eine Rolle. Von dieser scheint der Bekannte angetan zu sein.

Die Gedanken, die du bezüglich deines Lebenslaufs hegst, ist Teil der Depression. Ich bin mir sicher, dass da viele Stationen dabei sind, auf die du stolz sein kannst.
Überhaupt beißt du dich durch ein Studium. Das ist ja kein Kinderspiel. Du darfst dich ruhig mal selber loben.
Die letzte Prüfung schaffst du auch noch.

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #4
Er ist ein Mann Mitte 30 (?) und interessiert sich für die Studentin. Soweit so normal?

Er hat dir doch bestätigt, dass er mit deinem Werdegang und dem etwas verzögerten Studium kein Problem hat.

Ihr lernt euch doch auch gerade erst kennen und und plant nicht die Finanzierung der Villa.

Wo ist also das Problem? Du willst ihn doch für eine Beziehung und dich nicht bei ihm um einen Job bewerben.

Dein Werdegang ist wie er ist, wenn er ihm nicht passen würde, hätte er sich doch zurückgezogen. Den kannst du nun auch nicht mehr rückwirkend ändern.

Zudem erweckst du den Eindruck, dass du einen Plan hast und weißt auch mit schwierigen Situationen umzugehen und nicht den Kopf in den Sand zu stecken.

Ich denke die richtige Einstellung und zielgerichtetes Handeln ist wichtiger als ein tadelloser Lebenslauf zur Beziehungsfindung.
 
  • #5
Wo ist jetzt das Problem?
... ich studiere aufgrund von Corona bzw. den Auswirkungen hiervon immernoch und aufgrund einer nicht bestandenen Prüfung, welche ich noch einmal machen muss, muss ich noch ein weiteres Semester dran hängen (direkt wiederholen geht leider nicht).
Das ist doch nicht peinlich. Das passiert auch anderen, dass sie eine Prüfung nicht bestehen. Da bist du nicht die Einzige.
Dass ich noch studiert habe hat ihn jedoch nicht gestört, so schien mir, und ich hätte eigentlich auch schon längst fertig und ebenfalls am Arbeiten sein sollen.
Er hat ja kein Problem damit, dass du noch studierst. Ich denke er ist wirklich an dir interessiert.
Er kennt meinen etwas grummen Lebensweg und scheint auch hier keine Probleme zu haben. Als er erfuhr, dass ich noch immer nicht fertig bin mit dem Studium, schien er eher interessiert an dem was ich im letzten Jahr erlebt habe als ablehnend.
Genauso hier schreibst du ja, dass er interessiert und nicht ablehnend ist. Ich verstehe also nicht was du für ein Problem hast.
Meine Freunde stehen hinter mir und unterstützen mich wo sie können um gut durch diese Zeit zu kommen. Jedoch kennen sie mich schon seit Jahren und schätzen mich.
Außerdem hast du noch gute und wahre Freunde.

Ich denke es spricht also wirklich nichts gegen eine Beziehung. Trotzdem muss ich dich fragen. Akzeptiert er es auch, dass du viel lernen musst und deshalb weniger Zeit hast? Wenn er das auch akzeptiert finde ich, dass alles in Ordnung ist.
 
  • #6
Nun, er ist ein großer Junge - du musst ihn nicht mit Samthandschuhen anfassen, aber auch nicht jede Unpässlichkeit mit ihm diskutieren. Mach es, wie es sich für dich stimmig anfühlt, aber bedenke, dass er nicht dein Therapeut ist, was nicht bedeutet, dass er nicht eins werden könnte 🤓, aber immer sachte mit den jungen Pferden 😉.
 
  • #7
Ich stell mir das nicht gerade toll für das Gegenüber vor, jemanden kennezulernen dem es so ergeht wie mir derzeit..... Wie würdet ihr das denn sehen?
Ist egal. Es geht darum, wie Du das siehst und wie er das sieht.

Es ist klar erkennbar: ihm ist es wie vielen Männern schlichtweg egal, ob die Frau beruflich was auf die Reihe bringt, solange er keine weiterreichenden Planungen Richtung Familiengründung mit ihr hat.
Im Gegenteil, solchen Männern kommen ehrgeizlose Frauen ganz gut zupass, die den Mann zum Zentrum ihres Lebens machen, statt dass er um Zeit von ihr rangeln muss gegen 1.000 andere Dinge, die sie ebenso interessant findet wie ihn.

Nun brauchst nur noch Du einen souveränen Umgang mit der Thematik, damit Du nicht stolperst im Kennenlernprozess.
Du solltest zumindest ehrlich zu Dir selbst sein und nicht Corona für alles heranziehen. Ein halbwegs intelligenter Mensch lacht Dich sonst aus.
Mit Anfang 30 könntest Du seit mindestens 8 Jahren fertig sein mit dem Studium, wenn Du nicht vorher schon eine Ausbildung gemacht hast. Corona gibt es erst seit einem Jahr und sollte einen Studenten in der Abschlußphase wo man sehr viel eigenständig arbeiten muss, nicht so hart treffen wie einen Studienanfänger.
Du wirst Deine Gründe dafür haben, dass es so lange dauert wie es dauert und genau zu diesen stehen statt rumzueiern. Andernfalls besteht das Risiko, dass er Dich von vornherein als Partnerin nicht ernst nimmt und Dir insgesamt recht wenig glaubt. Sowas gibt dann selten eine erfreuliche Partnerschaft.
 
  • #8
Also ich finde, bloß, weil jemand ein Semester an seine Regelstudienzeit dranhängen muss, ist das noch lange kein „krummer Lebenslauf“. Meiner Meinung nach machst du dir da viel zu unnötige Gedanken, und auch eine Depression zu haben, an der man arbeitet, ist jetzt noch lange kein Grund, den Wert seines eigenen Lebensweges so in Frage zu stellen.
Probier es doch einfach mit dem Kennenlernen, wenn es schief geht, kann es auch aus ganz anderen Gründen nicht passen. Vielleicht willst ja du auch nicht mehr irgendwann, weil dich an ihm irgendwas stört.

Dein Leben ergibt für dich akut genau deshalb Sinn, weil es ist, wie es ist. Es lässt dich reifen, macht dich stärker, kein Grund, sein Licht so unter den Scheffel zu stellen. Werde selbstbewusst. Du hast es bis hierher geschafft, wer will dir denn da an den Karren fahren? Wir laufen alle nicht in den Schuhen der anderen.
Also: go for it, was hast du schon groß zu verlieren?
 
  • #9
Liebe @little sun, beim Lesen deines Textes hatte ich den Eindruck, dass den Mann dein verlängertes Studium überhaupt nicht stört. Sondern dass es nur dich selbst ärgert. Du rechtfertigst die Situation vor dir selbst, ziehst alle möglichen Gründe heran, suchst nach Erklärungen, scheinst dich zu schämen (Scham- und Schuldgefühle gehören zu den häufigsten Symptomen einer Depression). Das brauchst du gar nicht! Du bist kurz vor dem Abschluss, das ist doch toll! Andere fangen mit Anfang 30 erst an mit dem Studium. Mach dir nicht so einen Druck. Der Mann hat Interesse an dir, nicht an deinem Lebenslauf. Männer achten oft weniger auf Status und Beruf als Frauen das umgekehrt bei Männern tun, denke ich.

W36
 
  • #10
Hä, was ist denn das Problem? Fast alle, die ich kenne, studieren bis 28 oder 30 oder irgendwas in dem Dreh, das ist doch überhaupt nichts Schlimmes oder Ungewöhnliches, sondern eher schon normal mit z.B. Zweitstudium, Auslandsaufenthalt(en), Arbeit nebenbei, Promotion oder eben bürokratischen Verzögerungen/Krankheit/Kindern etc. Ich finde, du musst dich dafür überhaupt nicht entschuldigen oder das rechtfertigen. Warum bist du da so unsicher? Du arbeitest doch sowieso später noch lange genug, die Studentenzeit ist eine wunderschöne und prägende Erfahrung, und ob du jemals Rente kriegst, weißt du sowieso nicht, vielleicht schmeißen sie das System um oder du stirbst vorher, also mach, was dich interessiert, und lass dich nicht zu sehr von Kapitalisten stressen und von Sorgen quälen, wenn es dir doch eigentlich gut geht. Das Leben findet immer einen Weg, genieß den Moment!😉

w26, auch noch eine Weile glückliche und gleichzeitig ehrgeizige Studentin
 
  • #11
Mit Grund für das anhaltende Studium ist eine durch verschiedene Faktoren in Kombination mit der Corona-Politik (das Problem liegt an mir, nicht an der Politik, möchte ich aufgrund der Thematik an dieser Stelle erwähnen) ausgelöste Depression. Ich persönlich bin mit mir absolut im Reinen, ich gehe die Schwierigkeiten an, bin gewillt die Depression vollständig hinter mir zu lassen und bin fokussiert auf das Beenden meines Studiums. Die Situation ist jetzt wie sie ist und ich kann nur noch das Beste aus ihr machen.

Wie würdet ihr das denn sehen?
Schlüssige Begründung. Offener und ehrlicher Umgang. Keine Ausreden. Du gehst völlig richtig damit um. Genau so ehrlich wäre ich zu ihm. Wenn er kein Verständnis hat, ist er kein Verlust.

(mal vorausgesetzt, dass Du nicht seit 18 studierst, denn das wäre ohne Ausbildung und Berufstätigkeit ungewöhnlich, ist aber sowieso kaum noch möglich)
 
  • #12
Es war alles super bis Corona kam. Wegen diversen Gründen (näher möchte ich hierauf jedoch nicht eingehen, da dies keine Rolle spielt) hat sich der Kontakt dann leider verloren.
Das würde ich als erstes betrachten, denn das fällt einem doch als erstes ein, dass es noch mal so laufen könnte.
Wenn er die Verbindung auflöste, dann musst Du das Gefühl haben, er sieht es nicht wie damals, wenn Du auflöstest, musst Du sehen, ob er Dir vertraut oder Dich nun unter "Mitnahmeeffekten" einordnet oder Dich nun fallenlassen will als Retour, oder ob es ernst meint mit eurem Kontakt.

Wie sich Deine Depression jetzt auf euren Kontakt auswirkt, weiß ich nicht.
Ich finde nicht, dass Du das erzählen musst, um ihn zu fragen, ob er da Lust drauf hat. Entscheidend ist, wie Du das siehst. Also ob Du jetzt denkst, dass Du eine solche Verbindung, die sich vielleicht zu einer Beziehung auswächst, haben willst und sie Dir guttut, oder ob Du Dich nicht lieber auf Dich selbst konzentrieren willst, ohne Dir noch einen Kopf machen zu müssen, wie der andere damit umgehen kann und wie Du eine gute Stimmung haben kannst, wenn ihr euch seht.

Meine Freunde stehen hinter mir und unterstützen mich wo sie können um gut durch diese Zeit zu kommen
Mit der Erwartung, sowas auch von einem Partner zu bekommen, würde ich nicht in eine Beziehung gehen, bzw. würde ich mir große Mühe geben, dass meine Belange nicht in der Beziehung zu merken sind. Ließe sich das nicht machen, würde ich die Beziehung nicht wollen.

Dein neuer Partner ist nicht Dein Therapeut oder sowas, der hat selbst Bedürfnisse und Erwartungen, und auch wenn er Dich "retten" will und sich freut, dass er gebraucht wird, kann sich das negativ auf die Beziehung auswirken, z.B. wie er Dich sieht. Denn Du bist ja verständlicherweise sehr mit Dir und Deinem Leben beschäftigt und kannst nur weniger zurückgeben als er Dir geben würde, wenn er Dich anfängt zu unterstützen wie Deine Freunde.
Gut, ich weiß nun auch nicht, was Deine Freunde für Dich tun. Dich mal im Auto mitnehmen, ist ja was anderes, als nachts angerufen werden und Seelenhilfe geben zu sollen oder Aufgaben im Studium, die eigentlich Deine wären, lösen für Dich, oder Deinen Arbeitsanteil an einer Gemeinschaftsarbeit machen.

Wenn man in einer Krise steckt, kann es passieren, dass man sich nach einer "starken Schulter" sehnt. Und das mag auch manchmal für diese Zeit klappen und sich richtig anfühlen.
Aber ich würde immer sagen, kümmere Dich lieber so viel wie möglich allein um Deine Sachen und suche keine Unterstützung, schon gar nicht beim Mann, den Du neu kennenlernst. Das gibt ungute Dynamiken in der Beziehung, keine Augenhöhe. Und auch bei den Freunden würde ich aufpassen, dass ich nicht das "Sorgenkind" werde. Einfach, um die Augenhöhe zu erhalten.
 
  • #13
Ich denke, WAS Dein Problem ist und auch mit dem Mann (und jedem anderen) eines werden wird, ist Deine Art und Sichtweise der Dinge. Du wirkst sehr übergenau, (vielleicht) zu selbstkritisch, verunsichert, nach Sicherheiten suchend, zerdenkst vermutlich zu viel, rechtfertigst Dich mit herangezogenen Pseudo-Dingen. Zudem kommt: Du kommst nicht auf den Punkt, bzw. traust Dich nicht, auf diesen zu kommen. Allein, wie Du Deinen Thread aufgebaut hast, die Überschrift mit dem Corona-bedingten Thema...?!?! Häh?!?! DEIN Problem ist doch: Du hast eine Depression und Angst, dass sie den Mann verschreckt. Gestehst Dir das aber nicht an, sondern eierst herum und redest um den Brei herum. Ich denke, das DARAUF kein Mann - zumindest nicht in der Anfangsphase einer Beziehung, noch dazu mit einer jungen (sehr viel jüngeren als man selber ist) Frau - Lust hat.

Auch Dein...
Es war alles super bis Corona kam. Wegen diversen Gründen (näher möchte ich hierauf jedoch nicht eingehen, da dies keine Rolle spielt) hat sich der Kontakt dann leider verloren.
finde ich SEHR merkwürdig! Auch hier eierst Du um das, um was es wirklich geht herum. Findest 1.000 Ausreden und Schein-Erklärungen, Vertuschungen, und und und.

Genau das wäre aber doch ein wichtiges Thema und die Gründe hierfür werden immer in Eurem weiteren Verlauf eine erhebliche Rolle spielen. Also, mit Deiner Unter-den-Teppich-Kehren-Symptomatik wirst Du nicht weit kommen.
 
  • #14
Wenn er dich wirklich toll findet, dann ist ihm das egal. Männern ist der berufliche Status der Frau oft nicht so wichtig wie andersrum. Lass es doch laufen und schau, wohin es führt. Wenn es ihn stört, dann soll er sich halt zurückziehen.

Es kommt immer auf den Mann drauf an. Ich kenne auch Akademiker-Männer, die sagen: Ich nehme keine Frau, die nicht studiert hat! Das ist doch bescheuert... LG w31
 
  • #15
Ist deine Depression überhaupt diagnostiziert?
Dank Corona treten Depressionen zwar häufer in Erscheinung, das Thema ist aber auch eine wunderbare Ausrede für Leute, die für ihre eigene Disziplinlosigkeit und Faulheit keine Verantwortung fürs Scheitern übernehmen möchten. Da würde ich an seiner Stelle viel mehr Aufmerksamkeit drauf legen. Auf deine Ursache und deinen Umgang damit. Er klingt nicht verantwortungslos sondern bestrebt deine Situation zu verbessern. Worte sagen aber eben nicht mehr aks Taten, sondern weniger. Wenn du Taten zeigst, ist doch allrs im Butter. Scheitern ist menschlich. Aufstehen und weitermachen leider nicht. Setz dich nicht zu sehr unter Druck.
 
  • #16
Mit Anfang 30 könntest Du seit mindestens 8 Jahren fertig sein mit dem Studium, wenn Du nicht vorher schon eine Ausbildung gemacht hast.

Du fällst von einem Extrem in's andere!

Natürlich ist Anfang 30 schon recht lang für's erste Studium, aber 8 Jahre früher fertig zu werden, ist doch wohl eher, zumindest für eine richtiges Universitätsstudium, eine seltene Ausnahme!

Ich habe z.B. mit 19 Abitur gemacht; dann Bundeswehr und dann 10 Semester Regelstudienzeit Elektrotechnik. Anders als in der Medizin, wo man man schon während des Studiums mit der Dissertation beginnen darf und es nicht gerade unüblich ist, mit der Approbation den Dr.med. Hut aufgesetzt zu bekommen, muß man sich in den Ingenieurswissenschaften eine Doktorandenstelle an einem Institut, wie z.B. Frauenhofer-Gesellschaft, oder Max Planck besorgen und macht dann dort 2-3 jahre lang ein sog. "Promotionsstudium". Ich war jedenfalls auch schon 27, als ich fertig war und habe an keinem Ende geschlunzt ;)

Liebe FS, mach einfach dein Studium fertig und nimm in Kauf, dass der ein, oder andere vielleicht ausscheidet!

Ich bin, obwohl schon 51 Jahre alt, seit ein paar Jahren auch wieder Student und ja, das Interesse der Frauen hat sich, durch diesen "beruflichen Status", mindestens halbiert. Mir wird durchaus mal gesagt "Ich habe keinen Bock auf einen ewigen Studenten". Ich kann gut damit leben, denn ich habe gerade eine Famulatur gemacht und merke in der Praxis, dass mir der Status, den ich danach haben werde, die Chancen beim anderen Geschlecht mehr als nur zurückbringt, obwohl ich dann sogar noch tiefer in der 5x Dekade sein werde!

Nach dem Abschluß fragt irgendwann keine Sau mehr, wann man studiert hat, oder wie lange! (bezogen auf Attrkativität im Verpartnerungsmarkt)

V.m51
 
  • #17
Er ist ein Mann Mitte 30 (?) und interessiert sich für die Studentin. Soweit so normal?
Ein Mann Mitte der 30 er interessiert sich für eine Frau Anfang der 30 er ..... ja, absolut im Normalbereich.
Ein gut verdienender Mann, der sich nicht davon abbringen lässt, eine Frau klasse zu finden obwohl sie noch nicht im Arbeitsleben steht ? Auch relativ normal
Krumme Lebensläufe .... werden immer häufiger zu finden sein, da die relativ neue Durchlässigkeit im Bildungssystem diese eher fördert. Muss es schlecht sein, Erfahrungen gemacht zu haben , sich bspw als Ingenieur in der Produktion als Arbeiter auszukennen ? Sehe zumindest ich nicht so.
Depressionen durch Corona und der Folgen ? ich denke, da wird noch einiges kommen .....

Hier sehe ich ganz einfach Eines - 2 Menschen haben Interesse, den jeweils anderen kennen zu lernen ..... also sollten sie sich die Chance dazu geben. Ein Happy End ist nie garantiert ....
 
  • #18
Zudem erweckst du den Eindruck, dass du einen Plan hast und weißt auch mit schwierigen Situationen umzugehen und nicht den Kopf in den Sand zu stecken.
Danke dir für diese Worte. Ich habe schon immer meine Ziele verfolgt egal wie widrig die Umstände waren.
Trotzdem muss ich dich fragen. Akzeptiert er es auch, dass du viel lernen musst und deshalb weniger Zeit hast?
Dann werde ich dir diese Frage auch beantworten. Ja, das tut er. Zumindest bisher
Ist deine Depression überhaupt diagnostiziert?
Ja das ist sie. Ich bin in psychiatrischer Behandlung und setze mich auch im Alltag aktiv mit meinen Schwächen die dazu geführt haben auseinander und übe mich in ihrer Beseitigung.
Schlüssige Begründung. Offener und ehrlicher Umgang. Keine Ausreden. Du gehst völlig richtig damit um. Genau so ehrlich wäre ich zu ihm. Wenn er kein Verständnis hat, ist er kein Verlust.
Auch hierfür vielen Dank. Mit der letzten Aussage hast du absolut recht, jetzt wo ich das lese.

Ich danke allen, egal wie ihr Beitrag ausgesehen hat, für ihre Worte. Aktuell brauche ich vermutlich einfach manchmal die Sicht von außen weil meine Denkweise einfach noch hier und da beeinflusst ist.
 
  • #19
Heute findet das Abitur mit 18 statt, das Bachelorstudium dauert regulär 8 Semester. Macht 22. Master mit 24.
Es gibt Gründe, später anzufangen. Aber es werden reihenweise Absolventen in der Regelstudienzeit plus 1Semester fertig. Wenn man einen Job bekommt und die Leistung stimmt, fragt danach kein Mensch mehr. Für den ersten Job würde ich danach fragen.
 
  • #20
Wenn er dich wirklich toll findet, dann ist ihm das egal. Männern ist der berufliche Status der Frau oft nicht so wichtig wie andersrum. Lass es doch laufen und schau, wohin es führt. Wenn es ihn stört, dann soll er sich halt zurückziehen.
Es kommt immer auf den Mann drauf an. Ich kenne auch Akademiker-Männer, die sagen: Ich nehme keine Frau, die nicht studiert hat! Das ist doch bescheuert...
Nein, es kommt ganz und gar nicht nur auf den Mann drauf an, es kommt auf beide drauf an, wenn der Ausgleich nicht von anfang an da ist, ist es eine Schieflage, aus der nichts werden kann, das ist wie ein Schiff in der Schieflage, was mit der Zeit untergeht!
 
  • #21
Er ist ein Mann Mitte 30 (?) und interessiert sich für die Studentin.
Nee, er ist eher Mitte 40 - 10 Jahre älter als sie.

Ihr lernt euch doch auch gerade erst kennen und und plant nicht die Finanzierung der Villa.
Genau und es passt für ihn ganz gut, weil er bereits in einem Alter ist, in dem nach der Kennenlernphase sich die Frage der Familiengründung und somit Langfristplanung garnicht mehr stellt und somit auch nicht die Frage, ob die Frau verlässlich was beitragen oder die Familie finanzieren kann, wenn er beruflich in die Schieflage kommt - alles was normalerweise Thema ist in der Situation.
Daher kann er das alles viel lockerer sehen und nur auf die FS als Frau gucken.

Wenn er die Verbindung auflöste, dann musst Du das Gefühl haben, er sieht es nicht wie damals, wenn Du auflöstest,
Ich glaube nicht, dass einer von beiden den Konakt abbrach - hat sich wegen der Coronarestriktionen einfach so ergeben. Die FS hat ja auch Probleme mit Depressionen, da schlagen dann die Kontaktbeschränkunge ganz anders zu.
Sie mussten neue Wege für den Kontakt finden. Gerade mit Depressionen sind Veränderungen schwieriger.

Du rechtfertigst die Situation vor dir selbst, ziehst alle möglichen Gründe heran, suchst nach Erklärungen, scheinst dich zu schämen
Ganz genau, von Ziel und Plan erkenne ich wenig, sondern von allerlei Verrenkungen, um irgendwie auch noch Corona die Schuld an dem Dilemma zu geben.

Es ist viel einfacher zu sagen, dass der verd**** Seelenkrebs Dir ein paar Jahre Deines Lebens geraubt hat und dass das der Grund für die lange Studiendauer ist.
Dann hast Du die Basis gelegt, um einfacher dem Partner Bescheid sagen zu können, wenn das nächste Rezidiv sich anschleicht. Ehrlichkeit macht es einfacher.

Ich habe z.B. mit 19 Abitur gemacht; dann Bundeswehr und dann 10 Semester Regelstudienzeit Elektrotechnik.
Willkommen in der Neuzeit: es gibt keine Wehrpflicht mehr, für Frauen noch nie und in Zeiten von G8 machen viele sogar schon mit 17 Abitur.
Somit machen die meisten heute spätestens mit 22 ihren Bachlor und mit maximal 25 ihren Master. Dank Bolognareform werden nämlich Auslandjahre als Studienleistung anerkannt.
 
  • #22
Ich sehe da erstmal zwei Menschen die Interesse aneinander haben, das ist doch schön, probiert es miteinander.
Ich würde jedoch Transparenz walten lassen, sag ihm, wie es um deine Psyche steht. Anders als einige hier schreiben, sehe ich dein Alter in Bezug auf deinen Studienfortschritt nicht als Problem, jedoch solltest du da nicht Corona vorschieben, diese Problematik haben wir jetzt erst seit einem starken Jahr.
 
  • #23
Willkommen in der Neuzeit: es gibt keine Wehrpflicht mehr, für Frauen noch nie und in Zeiten von G8 machen viele sogar schon mit 17 Abitur.
Somit machen die meisten heute spätestens mit 22 ihren Bachlor und mit maximal 25 ihren Master. Dank Bolognareform werden nämlich Auslandjahre als Studienleistung anerkannt.
Genau das ist der absolut gradlinige Weg. Das ist vielleicht auch genau dein Weg, weil deine Eltern Akademiker sind und für dich von Anfang an klar war, dass du studieren wirst. Für andere Menschen ist jedoch weder Abitur noch das Studium selbstverständlich und sie haben auch keinen in der Familie den sie fragen können wie das so funktioniert, sie müssen das erst im Studium selbst herausfinden und gehen nebenher noch ordentlich arbeiten, damit das Studium finanzierbar ist, weil sie keine Mami und keinen Papi haben der mal finanziell aushelfen kann! Zudem habe ich weder Abitur mit G8 gemacht noch studiere ich Bachelor oder Master (ja, das gibt es noch). Also urteile nicht über den Lebensweg anderer.
Anders als einige hier schreiben, sehe ich dein Alter in Bezug auf deinen Studienfortschritt nicht als Problem, jedoch solltest du da nicht Corona vorschieben, diese Problematik haben wir jetzt erst seit einem starken Jahr.
Ich schiebe Corona nicht vor. Ich bin seit einem Jahr dabei meinen Abschluss zu machen (bezogen auf die mir noch fehlenden Abschlussprüfungen). Meine Abschlussarbeit habe ich im Dezember 2019 abgegeben, im Frühjahr 2020 wurden leider sämtliche Bibliotheken geschlossen und alle Prüfungen abgesagt (ich muss zusätzlich noch Prüfungen ablegen die sich nicht auf meine Abschlussarbeit beziehen). Schwierig sich da vorzubereiten oder Prüfungen abzulegen. Im Herbst musste ich die Prüfungen unterbrechen aufgrund der mit der Coronapolitik entstandenen Depression. Übrigens auch hier wieder zeitweise vollständig geschlossene Bibliotheken, auch kein Click und Collect. Daraus folgt ein Jahr, das mich Corona gekostet hat und ja, wenn ich wegen Corona meine Prüfungen nicht beenden kann, dann bin ich aufgrund Coronas noch am studieren. Kein Corona, keine dementsprechende Politik, keine Depression. Und damit wäre das Studium selbst mit einer Wiederholungsprüfung mittlerweile beendet. Ich beziehe mich also auf genau besagtes letztes Jahr und nicht auf die Studienzeit davor.
 
  • #24
Willkommen in der Neuzeit: es gibt keine Wehrpflicht mehr, für Frauen noch nie und in Zeiten von G8 machen viele sogar schon mit 17 Abitur.
Somit machen die meisten heute spätestens mit 22 ihren Bachlor und mit maximal 25 ihren Master. Dank Bolognareform werden nämlich Auslandjahre als Studienleistung anerkannt.
Ist eigentlich für das Thema nicht wichtig, aber viele machen in/nach der Schulzeit noch ein Auslandsjahr oder Freiwilliges Soziales Jahr etc., auch weil es aus vielen Gründen gar nicht unbedingt erstrebenswert ist bzw. problematisch sein kann, schon mit 17 zu studieren. Es stimmt, dass die Regelstudienzeit von einem durchchnittlichen Bachelor 3 Jahre und Master 2 Jahre sind (es gibt aber auch noch andere Modelle und Examensstudiengänge), aber viele wechseln zwischendurch mal ihr Fach oder brauchen aus diversen Gründen länger. Theoretisch können Auslandsleistungen angerechnet werden, aber in der Praxis funktioniert das nicht immer, weil sie anerkannt werden und äquivalent sein müssen (vielleicht wurden im Ausland aber nicht-äquivalente Kurze belegt oder ein anderes Fach studiert). Einige beginnen ihr Auslandsjahr auch erst nach dem 6. BA-Semester, um flexibler ohne Notendruck studieren zu können. Und manche studieren einfach aus Interesse länger, weil sie ihr Wissen gerne noch vertiefen wollen. Bei uns am Institut wird sogar explizit von den Professor*innen empfohlen, noch länger zu studieren, weil vertieftere Kenntnisse immer gut sind, alle die Bologna-Reform sowieso schlecht finden und ihr Fach aus Interesse an der Materie studieren. In den letzten Jahren hat kein einziger Student in Regelstudienzeit abgeschlossen, aber das wird auch gar nicht verbissen angestrebt. Meine Peofessor*innen haben ebenfalls viele Jahre und mehrere Fächer studiert. Es ist eine Einstellungsfrage, welchem Zweck das Studium dienen soll, also ob man einfach Freude am Wissenserwerb hat oder primär für Abschluss und Karriere studiert. Nicht jeder, der länger studiert, ist faul oder unfähig, sondern es ist halt eine andere Mentalität. Gerade war ich in der Berufungskommission für einen Professor, der in zwei komplett verschiedenen und gegensätzlichen Fächern promoviert(!) hat. Das hat auch alles seine Zeit gebraucht, heute gehört er zur Top-Weltspitze auf seinem Gebiet, wirbt Millionenprojekte ein und arbeitet interdisziplinär ...
w26
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #25
Ist eigentlich für das Thema nicht wichtig, aber viele machen in/nach der Schulzeit noch ein Auslandsjahr oder Freiwilliges Soziales Jahr etc., auch weil es aus vielen Gründen gar nicht unbedingt erstrebenswert ist bzw. problematisch sein kann, schon mit 17 zu studieren. Es stimmt, dass die Regelstudienzeit von einem durchchnittlichen Bachelor 3 Jahre und Master 2 Jahre sind (es gibt aber auch noch andere Modelle und Examensstudiengänge), aber viele wechseln zwischendurch mal ihr Fach oder brauchen aus diversen Gründen länger. Theoretisch können Auslandsleistungen angerechnet werden, aber in der Praxis funktioniert das nicht immer, weil sie anerkannt werden und äquivalent sein müssen (vielleicht wurden im Ausland aber nicht-äquivalente Kurze belegt oder ein anderes Fach studiert). Einige beginnen ihr Auslandsjahr auch erst nach dem 6. BA-Semester, um flexibler ohne Notendruck studieren zu können. Und manche studieren einfach aus Interesse länger, weil sie ihr Wissen gerne noch vertiefen wollen.Es ist eine Einstellungsfrage, welchem Zweck das Studium dienen soll, also ob man einfach Freude am Wissenserwerb hat oder primär für Abschluss und Karriere studiert.
Richtig, und nicht zu vergessen, die Abertausenden von Menschen, die den zweiten Bildungsweg eingeschlagen haben, eine solide Ausbildung oder auch zwei gemacht haben, danach erstmal gearbeitet haben, und sich dann erst für Abitur und Studium entschieden haben. Dazwischen vielleicht nochmal krank geworden, und schwupp, schon studiert man berufsbegleitend. Es gibt wirklich so dermaßen viele Menschen, die genau diesen Weg eingeschlagen haben, so dass ein verlorenes Studienjahr nun wirklich kein Weltuntergang ist. Das Leben geht immer weiter, und davon kann ich echt ein Lied singen. Eine Depression kann auch aus dem Druck heraus entstehen, den man sich selbst macht, nur weil man irgendeinen "perfekten" Lebensweg geplant hat, der nun wegen höherer Gewalt nicht mehr hinhaut.
Mach dich bezüglich des Studiums lockerer, liebe FS, zumindest musst du nicht in Panik verfallen, ob du dem mann DESHALB nicht gefällst oder nicht.
 
  • #27
Also urteile nicht über den Lebensweg anderer.
Liebe FS,
du musst dich nicht rechtfertigen. Ich kann alles verstehen.
Einige hier im Forum können andere Lebensumstände und -philosophien schlecht nachvollziehen oder einfach nicht tolerieren.
Es wird vorgerechnet, wie schnell man sein Studium hätte können abschließen, welchen Studienfächer viel lukrativer gewesen gew den wären, wie der BMI zu sein hat usw.
Im Prinzip alles lächerlich, da Google diese Fakten liefert.
Es geht bei den Fragenden immer um Einzelschicksale und da interessieren abwertende Meinungen von Menschen, die ihre "Schäfchen im Trocknen haben" nicht im geringsten, sondern sind nur demotivierend.
Ich wünsche dir alles Gute. Gehe deinen Weg.
 
  • #28
Ich persönlich bin mit mir absolut im Reinen, ich gehe die Schwierigkeiten an, bin gewillt die Depression vollständig hinter mir zu lassen und bin fokussiert auf das Beenden meines Studiums. Die Situation ist jetzt wie sie ist und ich kann nur noch das Beste aus ihr machen. Meine Freunde stehen hinter mir und unterstützen mich wo sie können um gut durch diese Zeit zu kommen. Jedoch kennen sie mich schon seit Jahren und schätzen mich. Ich stell mir das nicht gerade toll für das Gegenüber vor, jemanden kennezulernen dem es so ergeht wie mir derzeit. Klar muss das derjenige entscheiden.
Zweifel nicht an dir selbst. Das eine Semester und die letzte Prüfung schaffst du jetzt auch noch und dann hast du deinen Abschluss in der Tasche, so lange dauert das nicht mehr. Gib nicht auf, mach weiter, wenn es jetzt auch länger gedauert hat als vielleicht üblich, am Ende zählt doch, dass du es geschafft hast, abgeschlossen, etwas womit du was anfangen kannst. Dann suchst du dir einen Job und gehst auch arbeiten.
Ist doch toll, dass der Mann dich so liebt und schätzt wie du bist, dich unterstützt.
Du machst das schon.

Ich habe auch angefangen zu studieren nach dem Abitur, hab es aber nach zwei Semestern geschmissen, meine Freundin hat den Studiengang gewechselt (auf Lehramt) sie studiert auch immer noch, ist doch nicht so schlimm.
Ich bin froh direkt im Anschluss an das wohlgemerkt nicht abgeschlossene Studium eine Ausbildung gemacht zu haben, hab sie auch ganz gut bestanden. Ich hätte auch noch Versuche übrig aber ich kenne mich und weiß das Mathe mir das Genick brechen würde, also hab ich es beendet bevor ich Zeit verschwende und am Ende zwei mal Mathe nicht bestanden hätte was mich disqualifiziert hätte 😩
Für mich war das so der bessere Weg, ich würde nicht nochmal nur studieren, wenn dann ein Studium neben der Arbeit.

Irgendwann kommt man an sein Ziel, jetzt nicht aufgeben, du bist so weit nun gekommen, jetzt schaffst du das auch :)

Drücke dir die Daumen.

W 27
 
  • #29
Liebe FS,
du musst dich nicht rechtfertigen. Ich kann alles verstehen.
Einige hier im Forum können andere Lebensumstände und -philosophien schlecht nachvollziehen oder einfach nicht tolerieren.
Das war keine Rechtfertigung. Hier nimmt sich jemand das Recht heraus mich als faul und sonst etwas hinzustellen, sich dadurch über mich zu erheben. Und nicht nur das. Hier wurde auch ein Mann nieder gemacht weil er wagt Interesse an mir zu haben. Eine Person die nicht die Möglichkeit hat sich zur Wehr zu setzen. Und weshalb? Weil man mehr Glück im Leben hatte. Nichts anderes ist es nämlich, wenn man in eine gute Familie geboren wird. Es ist Glück. Dafür sollte man dankbar sein. Aber dieses Niedermachen weil jemand anderes nicht den eigenen Lebensweg eingeschlagen hat oder einfach nur nicht so viel Glück bei seiner Geburt hatte ist schlicht niveaulos und zeugt von einem restpektlosen Umgang mit anderen. Ein solches Verhalten muss ich mir weder im realen Leben noch in einem Forum gefallen lassen. Ich bin ein auf dieser Welt lebendes Lebewesen. Das genügt um Respekt erwarten zu dürfen.
 
  • #30
Liebe FS,
du hast recht, jede*r verdient Respekt.
Vikky z. B. ist sehr "streng". Wenn du Beiträge von ihr liest, dann verstehst du, was ich meine.
Du bist ganz neu hier und ich finde es schade, dass du direkt eine solche - irgendwie fehlen mir die Worte - Stellungnahme bekommst. Eventuell müssen sich manche auch erhöhen, was jedoch von Schwäche zeugt. So ein Verhalten ist nicht ungewöhnlich und bedauernswert.
Take ist easy.
 
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