G

Gast

  • #1

"Burnout" bei der Partnersuche....

Ich bin erschöpft von der Partnersuche. Wie geht Ihr mit dieser Situation um, falls Ihr eine solche bereits erlebt habt?

Mein Problem ist, dass ich doch "einfach nur" jemanden kennen möchte, der mit mir gemeinsame Sache machen möchte, sprich sein Leben, seine Träume etc teilen möchte. Die Hoffnung gebe ich natürlich nicht auf, aber ich möchte nicht verzweifeln und verbittern. Aber im Moment fühle ich mich einfach schlecht und ungeliebt, so als hätte ich es nicht verdient jemanden kennenzulernen.

Habt Ihr Tipps, mit denen ich mich aufbauen kann?

Vielen Dank bereits im Voraus für Eure Antworten!

w, 30
 
G

Gast

  • #2
Hallo ,

ich denke mal , dass es das Beste für dich ist , wenn du ein bis zwei Wochen lang dich seltener einloggst und dich einfach mal auf dich selbst und deine persönlichen Interessen konzentrierst. Oft findet man nämlich erst dann jemanden , wenn man gar nicht mehr so bewusst auf der Suche, sondern viel entspannter ist.

Ich denke mal , dass es vielen Leuten im Internet so ergeht wie dir. Man denkt , dass man bereits unendlich viel Zeit darin investiert hat und meint , dass daher doch endlich mal der richtige Partner gefunden sein muss. Meistens ist man dann aber nach einem längeren e-Mailkontakt bzw. einem damit verbundenen Treffen völlig desillusioniert oder der Kontakt bricht plötzlich ab , obwohl man zunächst felsenfest davon überzeugt war , nun endlich die goldene Nadel im Heuhaufen gefunden zu haben.

Gegen diesen Frust hilft nur ein unendlicher Optimismus , den man sich irgendwann antrainieren muss ! Außerdem sollte man erst einmal anfangen sich selbst zu lieben , bevor man sich auf jemand anderen seelisch einlässt.

In diesem Sinne : Frohe Weihnachten und viel Glück bei deiner weiteren Partnersuche !!!
 
G

Gast

  • #3
Wenn schon junge Frauen unter "Burnout" bei der Partnersuche leiden, was sollen dann Männer sagen? Ein Mann hat es mindestens drei mal so schwer bei der Partnersuche, da er IMMER den aktiven Part übernehmen soll. Eine halbwegs attraktive Frau braucht doch nur eine Avance nach der anderen abarbeiten ...
 
  • #4
Eine halbwegs attraktive Frau braucht doch nur eine Avance nach der anderen abarbeiten ...
Aber Quantität ist nicht gleich Qualität.

Wenn die Frau 200 Anfragen bekommt, davon zehn Männer datet, aber Keiner von den zehn kommt in Frage, weil die besser gucken statt denken können.
dann ist die Frau verständlich erschöpft und frustriert.

Nochmal zehn Männer daten ? Und wieder die gleichen Enttäuschungen ?
Ein Mann hat es mindestens drei mal so schwer bei der Partnersuche, da er IMMER den aktiven Part übernehmen soll.
Noch viel schwerer, gerade online.
Von zehn Anfragen abgesendet, antworten z.B. neun nicht - eine Absage - und null Dates ?
Der Mann wundert sich, aber weiss nicht, daß seine Anfrage jeweils nur Eine unter 200 ist.

Fazit: Frauen und Männer sind "burnout" von ihrer Partnersuche.
Und Beide wundern sich, warum es gerade online so schwierig ist. Wo es doch so einfach und vielversprechend scheint.

Ich betreibe wieder die klassische, direkte Partnersuche. Und spreche z.B. Frauen an.
Vorteil: Verhältnis 1:1 - und nicht 1:199. Und ich bekomme stets Antworten und Reaktionen - Keine war wortlos.

Online-Partnersuche wäre einfacher, wenn auch Kurzvideos dabei wären, statt nur Fotos.
Das wäre bereits quasi ein erstes Date, wenn auch einseitig. So kann Jede/r sich einen besseren Eindruck verschaffen, und sich ggf. das Date sparen.

Vorteil: Die vielen Anfragen an die Frauen wären von ihnen schneller + einfacher durchgearbeitet.
Und Männer können ihre Anfragen gezielter stellen, anstatt nur auf ein Foto + Profil.
Videos können nicht so leicht gefälscht werden, oder manipulativ wirken, wie Fotos.
 
G

Gast

  • #5
Dieses Männer haben es ja so schwer Gejammer kann ich bald nicht mehr hören. Nur weil eine Frau in der Regel oft angesprochen wird, heißt das doch noch lange nicht das es deswegen leichter ist jemand passendes zu finden
 
G

Gast

  • #6
Ich habe auch regelmäßig Internet-Dating-Frust. Das ewige hin- und hergeschreibe, abwarten, ob es zu einem Treffen kommt oder hat er in diesem Monat keine Zeit mehr, usw. *nerv*
Bis ich eines Tages an einem Speed-Dating Event teilgenommen habe. Dort habe ich auf einen Schlag neun Männer kennengelernt und durfte mich mit jedem sieben Minuten lang unterhalten. Zeit genug für einen ersten Eindruck.
Dann ankreuzen, ob ich weiteren Kontakt wünsche oder nicht. Bei Übereinstimmung bekamen wir die Kontaktdaten per Email zugeschickt. Wenn mir jemand nicht gefallen hat, einfach "nein" ankreuzen.
Mir hat das Event großen Spaß gemacht. Das würde ich jederzeit wieder so machen.
Mit dem Mann, den ich dort kennengelernt habe, bin ich aber erstmal sehr glücklich!
 
G

Gast

  • #7
Ich (m, 35) bin nun auch seit rd. 4 Jahren Single. Aber Burnout bei der Partnersuche habe ich (noch) nicht. Vielleicht liegt dies auch daran, dass ich nicht wirklich gezielt und mit Konzept suche. Bin bei keinerlei Partnerbörse angemeldet, gehe nicht gezielt auf Singleparties, gebe keine Anzeigen auf o.ä. Wenn ich irgendwo bin, schaue ich mich schon um, flirte, suche auch gezielt das Gespräch/den Kontakt aber ohne in ein Suchkonzept (oder -korsett) eingebunden zu sein.

Mache ich eher nach dem Motto: Wenn´s passiert, passiert´s - wenn´s klappt, dann klappt´s...sonst halt nicht!

Interessanterweise mache ich mittlerweile häufig die Erfahrung, dass Freunde/Bekannte die frühzeitig den klassischen Weg gewählt haben "Freundin, Hochzeit, Kinder, Hausbau, Familie" nun in diese Reihe den Status "Trennung/Scheidung" hinzufügen müssen, und auch wieder mit Mitte/Ende 30 bei tlw. Null anfangen müssen.

Leben lässt sich imA nicht planen, es verläuft - so oder so!
 
G

Gast

  • #8
Frohe Weihnachten allerseits!


Liebe Fragestellerin,

triffst Du nicht die richtigen Männer, oder schlicht gar keine?
Wir können bei der Partnersuche nix erzwingen, sondern nur Gelegenheiten schaffen.
Wenn diese (fehlenden) Gelegenheiten in Deinem Fall dafür sorgen, dass Du Dich ungeliebt fühlst, solltest Du's als Zeichen ansehen und etwas tun, um Dein Selbstwertgefühl wieder auf Vordermann zu bringen.

Gerade am Fest der Liebe kannst Du doch die Seele baumeln lassen und Kraft tanken: Beim Schenken, beim gemeinsamen Essen mit Familie oder Freunden, beim Gottesdienst, wenn Dir der Fremde neben Dir seine Hand reicht und den Frieden wünscht...

Du kannst sicher sein, dass Du jemanden verdient hast, der schon um drei Uhr anfängt sich zu freuen, wenn er weiß, das Du um vier Uhr da sein wirst.

In diesem Sinne - jeden Tag wird es aufs Neue drei Uhr und irgendwann freut sich jemand auf Dich.

Alles Gute,
m37
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

Gast

  • #9
Hallo Fragestellerin,

ich weiß genau, was Du meinst und bin mir sicher, dass viele Frauen und Männer - inkl. mir - hier schon mal an diesem Punkt waren. Man fragt sich, wieso es anderen scheinbar so leicht von der Hand geht und bei einem selbst schier unmöglich scheint, den oder die Richtige zu finden. Leider kann ich DIr auch nur raten, es möglichst locker anzugehen und nicht zu verzweifeln. Sieh doch die Online-Suche eher als Möglichkeit, auf Menschen zu treffen, die Du sonst nie kennenlernen würdest. Versuche, einen "Mailkontakt oder ein Date" erst einmal als nettes Kennenlernen zu sehen, ohne gleich Deine ganzen Erwartungen reinzuschmeißen. Wie mein Vorredner schon sagt, eine Gelegenheit schaffen - mehr erst einmal nicht.
Mit dieser Einstellung geht's vielleicht leichter. Und es hängt bestimmt nicht an Dir persönlich, sondern ist vielmehr eher Zufall oder Glück, wenn's dann doch mal passt. Ich hoffe, ich konnte Dir helfen :)
 
  • #10
Hoi,

das Problem hat fast jeder der datet.

Strategie 1: Falls du dir zu stark Hoffnungen machst: viele verschiedene Daten, das stumpft mit der Zeit automatisch ab. Das Dating wird dann mehr Routine.
Strategie 2: Wenn du nach 20 Dates nicht mehr als 5 auf dich passen, wuerde ich deine Anforderungen ueberdenken. Man kann nicht alles haben: den ehrlichen, Salsa tanzenden, franzoesisch sprechenden, viel bereisten, gut aussehenden, jungen,... findest du wahrscheinlich nicht. Fokussiere auf 2-3 wichtige Eigenschaften.
Strategie 3: Siehe voriger Post. Suche nicht nach einer sehr engen Beziehung. Du scheinst ein wenig zu klammern und zu viel Hoffnungen zu haben. Sieh' alles etwas mehr mit Abstand. Sei dir bewusst: Egal, wenn du triffst und wie lange du suchst, du Chancen, dass es klappt werden nie 100% (nicht einmal 80%...). Den Satz hassen Frauen, aber es stimmt einfach :) !
 
G

Gast

  • #11
Ich bin seit fast einem halben Jahr aktiv auf der Partnersuche, bekomme 200 Partneranfragen, schreibe an 40 Männer, treffe mit 7 Männern, davon ein Mann vier Dates, ein zwei Dates, der Rest jeweils ein Date. Bei manchen wollte ich nicht weiter treffen, bei manchen wollten sie nicht. Auf jeden Falls fühle ich mich nach jedem Abbruch total frustriert und verletzt. Ich habe fast drei Jahren getrennt und habe meine zehnjährige Ehe schon richtig verarbeitet. Ich habe studiert, aber bin beruflich nicht ehrgeizig, kann gut kochen, stehe nicht auf Party, sehe attraktiv aus, bin vielseitig interessiert, habe sehr guten Freunden, und wünsche mir sehr eine Familie mit Kindern. Manchmal frage ich mich, ob ich zu anspruchsvoll bin. Aber einmal hat ein ganz "normaler" Mann mich abgelehnt, mit dem Grund, dass er mich nicht glücklich machen kann. Letzte Woche hat sich ein promovierter Jurist für eine andere Frau entschieden, da er mehr Gefühl bei ihr hat. Egal ob ich mich körperlich schnell oder langsam einlasse, hilft es meiner Date-Geschichte auch nicht besser.

Ich habe langsam Angst, dass die seriellen Dates mein Gefühl und Glauben nach einer echten Verliebtheit und Liebe nach und nach kaputt machen werden.

Mehrmals habe ich mich gefragt, ob ich etwas ganz anderes machen soll, ein neues Job zu haben oder in ein anderes Land zu ziehen. Tief im Herzen möchte ich nicht eine neues Job haben, weil ich damit keine Zeit für Partnersuche oder eine neue Beziehung haben kann. Aber was soll ich sonst machen, wenn ich mich immer stärker fühle, dass die erfolglose Partnersuche mich nicht glücklicher macht, und mir nur eine immer größere Verzweiflung an meiner eigenen Attraktivität bringt?

Letzte Woche hatte ich ein internes Jobangebot im Ausland. Ich sehe es wirklich als meine Rettung von der ganzen Date-Geschichte. Damit würde ich vielleicht eine Karrierefrau, eine erzwungene Karrierefrau, für die nächsten ein paar Jahren sein. Solll ich traurig sein, wenn ich das tolle Jobangebot bekomme? Oder sollen die Männer traurig sein, wenn sie ein tolle Frau im Single-Markt verlieren?

w/35
 
G

Gast

  • #12
Ich habe langsam Angst, dass die seriellen Dates mein Gefühl und Glauben nach einer echten Verliebtheit und Liebe nach und nach kaputt machen werden.
Grundsätzlich hat Liebe erst einmal etwas mit Vertrauen zu tun, und nicht mit "Schmetterlinge im Bauch". Und Vertrauen schafft man nur über längere Zeit, und indem man bereit ist, sich auf einen anderen Menschen einzulassen.
Unsere öffentliche Meinung wird allerdings mittlerweile so von Geschlechtervorurteilen beherrscht, von "Tipps", wie Frau den "Richtigen" angeblich erkennt, dass die eigentliche Wahrnehmung, welche Männer überhaupt so etwas wie eine Dauerbeziehung bereit sind einzugehen, oft von kurzfristigen sexuellen Gefühlen oder materiellen Täuschungen überlagert wird.
Frau kann einen Mann nur wirklich kennen lernen, wenn sie bereits einen Alltagseindruck bekommt, z.B. am Arbeitsplatz, im Verein, in der Freizeit. Und indem sie sich auf tiefergehende Gespräche einlässt und dadurch NEBENBEI wesentliche Grundeinstellungen mitbekommt. In dem Moment, wo man bewusst anfängt, den potentiellen Partner zu "testen", geht es schief, denn der wird dann anfangen, sich entweder von seiner "besten Seite" zu zeigen, wenn er sie will, oder umgekehrt, sie vor den Kopf zu stossen, wenn er sie "abhalten" will.
Heute scheitern viele Beziehungen an der Tatsache, dass sich einer, oder auch keiner der beiden Partner darüber klar war, welche Verantwortung er mit einer solchen Beziehung übernimmt.

Vor Allem sollte man heute VERMEIDEN, einen Mann zu heiraten, wenn man ihn LIEBT. Die standesamtliche Ehe ist ein sehr einseitig die Frau begünstigender WIRTSCHAFTSVERTRAG, den eigentlich jeder vernünftig denkende Mann vermeiden würde, wenn er nicht dazu gedrängt würde.
Eine Frau, die ihren "Zukünftigen" drängt, um wirtschaftlich abgesichert zu sein, hat bereits der Liebe eine Absage erteilt, denn sie handelt GEGEN die Interessen ihres Partners, der möglicherweise gar nicht weiß, auf welche Rahmenbedingungen er sich da einlässt.

Die Geschiedenen sind da meistens aus Schaden klug geworden, aber oft auch zu spät.

Es ist verständlich, dass sich auch heute viele Frauen eine verlässliche Partnerschaft wünschen, aber keine Frau habe ich bisher erlebt, die sich AKTIV politisch für faire, an das moderne Beziehungsleben angepasste Rahmenbedingungen im Familienrecht einsetzt, und die Mütter verurteilt, die ihre Kinder den leiblichen Vätern emotional entfremden.

Insoweit sind vergebliche Bemühungen von Frauen, eine Dauerbeziehung zu finden, erklärbar, aber die Haltung vieler Männer, die für verantwortungslos handelnde Frauen sich nicht mehr in den finanziellen Abgrund stoßen lassen, auch.
 
  • #13
Vor Allem sollte man heute VERMEIDEN, einen Mann zu heiraten, wenn man ihn LIEBT.
Die standesamtliche Ehe ist ein sehr einseitig die Frau begünstigender WIRTSCHAFTSVERTRAG,
..... denn sie handelt GEGEN die Interessen ihres Partners, der möglicherweise gar nicht weiß, auf welche Rahmenbedingungen er sich da einlässt.
Ich schätze, das 99 % der Brautpaare gar nicht wissen, welche große Tragweite ihre Heirat als gesetzliche Auswirkungen auf sie hat.
Auch nach der Scheidung - lebenslang Unterhaltszahlungen o.ä. möglich.

Vielleicht wenn das ein Mensch bei seinen Eltern miterlebte = Scheidung, Unterhalt etc. - auch aus Sicht des Zahlenden.
Und ist deswegen schon abgeschreckt, wenn ein Kontakt auf eine feste Beziehung hinaus zu laufen scheint. Weil er dann das gleiche Leben und Schicksal befürchtet, wie seiner Eltern. Und aufgrund seiner Ängste dann eine anbahnende Beziehung abbricht ?

Ich habe schon mit 18 J. und ff. schon sechs Scheidungsratgeber gelesen.
Und bisher drei Heiratsangebote von versch. Frauen abgelehnt.
Der einzige Schutz vor den deutschen Gesetzen: Niemals heiraten.

Frauen scheinen diese Gesetze entweder zu unterschätzen, oder es ist ihnen egal ?
Sinngemäs: Er muß Unterhalt zahlen - ggf. zwangsweise mit Gerichtsbeschluss - basta !
Von was diese Männes es zahlen müssen, und wie wenig für sie ggf. übrig bleibt - wen interessiert es ?
dass ich doch "einfach nur" jemanden kennen möchte, der mit mir gemeinsame Sache machen möchte, sprich sein Leben, seine Träume etc teilen möchte.
w, 30
Für die FS ist das einfach - für manche Männer der blanke Horror.

Die Frau ist 30 = baldiger Kinderwunsch möglich -> hohe Kosten, weniger Freiheit.
Größere Wohnung, größeres Auto, Lebensunterhalt auch für die Frau, weil sie wegen der Kinder nicht mehr arbeiten gehen kann.

ggf. will die Frau auch noch heiraten, weil sie rechtlich und wirtschaftlich für sich + Kinder (besser) abgesichert sein möchte.
Der Mann geht das (notgedrungen) ein, weil er dadurch Steuern spart.
Und die Frau dann über seine Krankenkasse beitragsfrei familienversichert ist.

Die Frau sieht darin die Erfüllung ihrer Lebensträume. = Partner, Kinder, Familie.
Der Mann sieht ggf. nur, was das alles für ihn kosten wird.
Und wird sich wundern, was er alles bei Trennung und nach der Scheidung noch zahlen muß.

Der Frau kann bis zu rd. 43 % des Einkommens des ex-Ehemannes als Unterhalt zugesprochen bekommen. Selbst wenn die Ehe kinderlos war. (3/7- Regel)
Gilt aber auch umgekehrt von der ex-Ehefrau an ihren ex-Ehemann.
Das kann z.B. bei einem Arzt/in oder Rechtsanwalt/in sehr teuer werden.

Dagegen scheinen Affären-Frauen ....... spottbillig.

Aber auch ex-Ehefrauen können zu Unterhaltszahlungen heran gezogen werden.
Eine Frau sollte zwölf Jahre nach der Scheidung plötzlich monatlich Unterhalt für ihren ex-Ehemann an den Staat zahlen. Weil der nun Sozialhilfe bezog.
 
G

Gast

  • #14
@12

Hier die FS,

natürlich würde ich heiraten wollen, wenn dies beide wollen. Mir geht es aber nicht darum, einen Mann finanziell "abzukochen", denn Geld hab ich mehr als genug, denn ich habe einen respektabelen Job und ein recht großes Vermögen geerbt. Geld ist aber auch gar nicht das, worum es mit geht, aber anscheinend spielt dies gerade für die männlichen Forumsmitglieder eine übergeordnete Rolle. Traurig, aber das zeigt auch, dass ich mir lieber alleine ein schönes Leben machen sollte. Was will ich mit einem Mann, der bei einer möglichen Beziehung nur an materielle Faktoren denkt? Ich bin doch kein Wirtschaftsgut.

Sollte ich doch einmal heiraten, dann würde ich niemals aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten und nur mit Ehevertrag heiraten, denn ich bin mir als Rechtsanwältin der finanziellen Problematik bei einer potentiellen Scheidung sehr wohl bewusst. Ein potentieller Mann könnte mich auch nicht heiraten, um Krankenversicherungsbeiträge zu sparen, denn ich bin nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung und wegen meines eigenen Einkommens wäre auch das Ehegattensplitting auch nicht interessant.

Aber ich habe noch Hoffnung, dass es auch Männer gibt, die anderes als Geld im Sinn haben und sich Liebe und eine Familie wünschen.