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  • #1

Bin mir unsicher ob ich mich überhaupt trauen sollte meinen Beruf anzugeben?

"Seid ihr auch schon mal an eine Frau geraten, die sich ganz offen aushalten lassen will? " In diesen oben genannten Thread fand ich manche sehr abwertende Kommentare über den Beruf der Altenpflegerin.Von einfache Natur, keine geistige Stimulation für Akademiker, bis hin zur Abzockerin die sich aushalten lässt war einiges dabei. Ebenfalls wird in diesem Thread eine Atenpflegerin in Vergleich zu einer Krankenschwester als minderwertiger hingestellt und als nicht vergleichbar angegeben. Das ist für mich nicht loigsch, da die meisten Krankenschwestern ebenfalls in Heimen arbeiten und Altenpfegerin ebenfalls in Krankenhäuser arbeiten können. Lediglich die Ausbildungsinhalte unterscheiden sich. Der Beruf der Altenpflegerin hat einen sehr schlechten Ruf und man braucht sich anhand solcher Kommentare nicht wundern, dass ein Fachkräfte-Mangel herrscht und diesen Beruf niemand mehr erlernen will.cMuss ich mich jetzt für meinem Beruf schämen oder mich minderwertig fühlen?
 
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  • #2
FS nochmal:
Soll ich Akademiker die sich für mich interessieren gleich ablehnen, da ich ja aufgrund meiner Ausbildung eine einfache Natur bin und zu blöd bin um mich normal und wie man hier immer so schön sagt auf Augenhöhe nicht mithalten kann?
 
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  • #3
Du musst dich keinesfalls schlecht fühlen - dein Job bzw. deine Aufgabe ist sehr wichtig! Schreib doch einfach "Fachfrau Gesundheit" in der CH üblich; zudem eher neutral. m, 41
 
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  • #4
Du musst dich für deinen Beruf nicht schämen
Ich finde alle sozialen Berufe besonders ehrenwert.
Leider weiss auch jeder, dass viele ganz besonders schlecht bezahlt sind.

Natürlich gibst du deinen Beruf an! Sei stolz darauf! Du tust eine schwere Arbeit, die die meisten Menschen nicht machen wollen oder können - ehrlich gesagt, ich wäre dafür völlig ungeeignet.

Wer mit deinem Beruf Probleme hat, der kommt für dich sowieso nicht in Frage.
Was sollst du mit so einem Mann?

Dass du geistig nicht minderbemittelt bist, das sollte aus deinem Profil hervorgehen. Fülle es ganz besonders sorgfältig und aussagekräftig aus. Beschreibe auch ruhig (kurz!) was dir an deinem Beruf besonders gefällt und warum du ihn gewählt hast.

Du hast meinen ganzen Respekt!
 
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  • #5
Ich kann dich gut verstehen. Altenpflegerin ist nicht gerade ein sexy Beruf. Gib doch in deinem Profil einfach Krankenpflegerin an, so lügst du ja nicht wirklich. So begehrt ist dieser zwar auch nicht, klingt aber etwas besser. Oder du lässt deinen Beruf ganz weg. Ich bin Lehrerin von Beruf, auch einer ,der bei den Herren schlecht ankommt und so habe ich in meinem Profil nur mein erstes Studium, in dem ich zwar nie gearbeitet habe, Dolmetscherin angegeben. Ich persönlich finde es sehr anerkennenswert, dass du Altenpflegerin bist. Ein harter, schlecht bezahlten Job. Alles Liebe.w/57
 
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  • #6
Nein, musst du nicht, wir werden alle mal froh sein, wenn sich eine Altenpflegerin um uns kümmert.
Es gibt viele Berufe, die bei manchem Menschen schlecht ankommen - aber eben diese menschen können dir doch egal sein - oder?
Ich bin Lehrerin und habe schon von vielen Männern deswegen Absagen bekommen. Die Begründung ging dann von "kann nicht immer Urlaub nehmen" bis hin zu "ich lass mich doch nicht von einer Frau herumkommandieren". Die Männer wussten nichts über mich - absolut nichts, aber der Beruf hat schon gereicht.
Wie gesagt, solche Menschen sollen doch ihre Vorurteile leben und uns in Frieden lassen.
Es gibt zum Glück auch noch die Menschen, die sich den Menschen anschauen und dann urteilen.
Vielleicht hast du als Altenpflegerinnen weniger Auswahl, aber du suchst doch sowieso nur EINEN - oder?
 
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  • #7
Liebe FS:
Nein, um Himmels willen, Du musst und darfst Dich für Deinen Beruf nicht schämen, bitte!!!!

Ich persönlich finde es überhaupt beachtlich, wenn eine Frau oder ein Mann (kommt eher seltener vor) bereit ist, diesen Beruf zu erlernen. Es gehört eine Menge Einfühlungsvermögen und seelische Stabilität dazu, diesen Beruf auszuüben.

Die untergriffigen Kommentare (habe ich auch teilweise gelesen) sollst Du nicht beachten und sie nicht ernst nehmen. Menschen, die Deinen Beruf als "minderwertig" hinstellen, müssen wohl erst selber in die Situation kommen - sprich: erst reif werden - um zu verstehen, dass gerade das kein minderwertiger Beruf ist.
Es wird nur so sein: wenn jemand am hohen Ross eines Managersessels sitzt, sich nicht annähernd vorstellen kann, selber in die Situation zu kommen, eine(n) Altenpfleger(in) zu brauchen - vielleicht nach einem Schlaganfall...............
Ich bin selber in einem ähnlichen Beruf tätig und weiss schon, wovon ich spreche. Ich bewundere Euch sehr, wie Ihr es schafft, 12 Stunden lang Dienst in einem Pflegeheim zu machen und immer noch freundlich zu sein!

Männer, die Dich nicht achten, Deinen Beruf (Berufung) nicht wertschätzen, werden ja wohl gar nicht erst in Frage kommen für Dich? Aber von DIR aus nicht. Also stehe zu Deiner Berufung und sei stolz darauf, dann wird Dir auch der Richtige unterkommen, der Dich und Deine Berufung zu schätzen weiss!
liebe Grüsse w/47
 
  • #8
Auf jeden Fall solltest du deinen Beruf angeben!

Jeder Beruf verdient Anerkennung, auch und besonders im sozialen Bereich! Altenpfleger(in) ist sicher einer der schwierigsten und Kräfte zehrendsten Berufe, der unser aller Respekt verdient. Und es ist ein trauriges Bild für unsere Gesellschaft, wie schlecht wir die Mitarbeiter im sozialen Bereich generell bezahlen!

Keiner von uns kann wissen, ober er/sie nicht einmal auf Menschen dieser Berufsgattung angewiesen sein wird, egal, ob freiwillig oder unfreiwillig!

Völlig unverständlich sind mir deshalb die hier teilweise geäußerten Tipps, den Beruf zu 'verschleiern'...!! - Dafür gibt es absolut keinen Grund.

Ich hoffe, du hast Selbstbewußtsein und wünsche dir Glück, liebe FS.
 
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  • #9
FS:
Danke für Euer Kommentare.
Ich habe mich etwas falsch ausgedrückt.Es geht mir nicht darum das mir der Beruf in irgendeiner Form peinlich ist und ich nicht dazu stehen kann.
Ich habe mir den Beruf ausgesucht und Er macht mir Spass.
Lediglich die Tatsache das es aufgrund des Berufes Altenpfleger Menschen als einfache Naturen und Blöd/ungebildet hingestellt wurden wie ich hier in einen Thread gelesen habe, gab mir zu Denken.
Deswegen fragte ich mich ob ich Akademiker egal ob freundschaftlich oder partnerschaftlich schon von vornherein besser aus dem Weg gehen sollte wenn sie so eine Meinung vertreten.Ich suche nicht geziellt ein Akademiker, bin deshalb auch nicht hier angemeldet und bevor ich hier gelesen habe hatte ich noch garnicht geahnt das ein Beruf soein grosses Problem bei der Partnerwahl ausmachen kann.I
 
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  • #10
Zu @4: Du schreibst: "Ich bin Lehrerin von Beruf, auch einer, der bei den Herren schlecht ankommt und so habe ich in meinem Profil nur mein erstes Studium, in dem ich zwar nie gearbeitet habe, Dolmetscherin angegeben." Antwort: finde das sehr schwach!! Männer, die Dich nicht achten, Deinen Beruf (Berufung) nicht wertschätzen, werden ja wohl gar nicht erst in Frage kommen für Dich? Aber von DIR aus nicht. Also stehe zu Deiner Berufung! m53
 
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  • #11
zu @8 ist dir die Meinung einiger Forumsmitglieder wirklich so wichtig. Ich lese es und kann es durchaus einordnen wer was schreibt. Ich denke manche Aussagen hier zeigen viel über den Charakter des Menschen. Manchmal kann ich darüber nur schmunzeln, mehr nicht.

Ich finde den Beruf der Altenpflegerin wichtig und wertvoll, da gibt es nichts zu deuteln.Nicht alle Akademiker vertreten die Meinung, dass Altenpfleger dumm sind.
Wenn ein verschwindend kleiner Teil der Elite so denkt, dann kannst du getrost auf diesen Teil verzichten oder?
 
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Gast

  • #12
Ich finde es schrecklich, dass es bei der Elite so viele Nogo`s gibt. Die waren mir bislang im wahren Leben gar nicht so bekannt, aber hier scheinen sie sich zu zentrieren.
Ob eine so eingeschränkte Sichtweise die Elite auszeichnet, ich wage es zu bezweifeln. Da schämt man sich ja schon fast ihrer anzugehören.
 
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  • #13
zu#9 betr:#4 So blöd es klingt, würde ich nie einen Lehrer anschreiben,

[Mod. = Diffamierung gelöscht!]
 
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  • #14
FS
zu den Beiträgen10 und 11

Danke für Eure Beiträge!

Die Meinungen einiger Forumsmitglieder sind mir nicht besonderst wichtig, sie ärgern mich nur manchmal, da sie verletzend, versnobt und abwertend anderen Menschen oder Berufsgruppen gegenüber sind. Es fällt mir schwer, manchmal drüber hinweg zu sehen.

Ich kann getrost auf diesen Teil der Elite verzichten, denn sie verraten mit ihren Aussagen viel über ihren eigenen Charakter und sie würden bei mir auch als "nur Altenpflegerin" durchfallen.

Trozdem war ich zu schnell in meinen Aussagen und habe das verallgemeinert auf alle Akademiker bezogen. Die meisten sind nette, anständige Menschen, wie es die Beiträge in meinem Thread beweissen.

Tatsächlich scheint es nur ein geringer Teil der Akademiker zu sein, die solche abwertenden Ansichten vertreten.

Danke für Eure Beiträge, ihr habt mir mein Bild wieder gerade gerückt.

w 32
 
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  • #15
#4 Bin auch Lehrerin und habe noch niemals erlebt, dass mein Beruf "schlecht ankommt". Wenn Du Negativerfahrungen gemacht hast, dann sicher nicht wegen Deines Berufes, denke ich mal. Und Deine Äußerung "Altenpflegerin ist nicht gerade ein sexy Beruf" finde ich auch ziemlich daneben.

Was sind dann bitte "sexy" Berufe? Man hat einen gewissen Beruf und fertig. Wenn man selbstbewusst und selbstverständlich zu seiner Berufswahl steht, gibt's auch keine blöden Kommentare. So jedenfalls meine Erfahrung.

Und #12 - wo lebst Du denn, dass Du so viele frustrierte Berufskollegen ertragen musstest? [Mod. = gelöscht.]
 
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  • #16
Liebe FS, ich bedaure die abfälligen Bemerkungen die Du bezüglich Deiner Arbeit hinnehmen müsstest. Ich möchte Dir Mut machen zu Deinem Beruf zu stehen und stolz darauf zu sein was Du jeden Tag leistet. Du übst einen Beruf aus, den nur die wenigsten von uns machen möchten.

Meine Mutter hat Sportmanagement studiert. Als wir nach Deutschland kamen, wurde ihr ihr Studium nicht anerkannt und sie arbeitete 13 Jahre als Altenpflegerin, mit Bezahlung einer Aushilfskraft, da sie es nicht gelernt hat. Daher weiss ich wie hart dieser Job ist und welchen körperlichen und psychischen Belastungen ihr euch jeden Tag stellen müsst. Ich bewundere meine Mutter nicht wegen ihres Studiums, sondern wegen dieser Arbeit, die sie auch noch mit Herz geleistet hat.

Du arbeitest in einem Bereich der gesellschaftlich gerne verdrängt wird. Wer will schon an das Alter denken? Aber spätestens, wenn man selbst in einem Altenheim landet (werden immer mehr) oder Angehörige, werden die Menschen für eine sorgende und einfühlsame Pflegerin (die sie vorher womöglich niemals wahrgenommen hätten) sehr dankbar.

Wenn die Welt nur aus Akademikern bestehen würde, wer würde ihnen ihre Brötchen backen, Güter, die sie haben möchten verkaufen... und sie pflegen, wenn sie alt und gebrechlich werden?

Du bist nicht weniger Wert als all die Anderen. Du brauchst Dich wegen Deiner Arbeit weder zu schämen noch Dich minderwertig fühlen, dass Du für Dein Beitrag an die Gesellschaft so schlecht bezahlt wirst, ist schon ungerecht genug. Lasse diese Abwertungen nicht an Dich heran.

Sollte ein Akademiker während seines Studiums, außer seinen Diplom oder Doktortitel, gesunden Menschenverstand, Fähigkeit zu Differenzierung und Weitsicht erworben haben, so wird er Dich niemals entwerten oder sich selbst aufwerten.
Versuche das Gute am Schlechten zu sehen, denn aufgrund der Oberflächlichkeiten, Klischess und tlw. paradoxen Kriterien, findet letztendlich eine natürliche Auswahl statt. Einen, der nicht fähig ist Dir Wertschätzung entgegenzubringen, würdest Du doch nicht haben wollen. Ich bin mir sicher, dass es Männer gibt, die hinter diesem Beruf Fähigkeiten und persönliche Eigenschaften erkennen, die einer Partnerschft zu gute kommen und sich auf ein Kennenlernprozeß einlassen werden. Vielleicht ist es Dir ein kleiner Trost, dass man emotionale Intelligenz nicht studieren kann und für einer Partnerschaft ist diese Zutat unerläßlich. (Nicht jeder der mehr gelernt hat, weiß auch mehr.)

Stehe zu Dir und dem was Du tust und kannst, es wird Deine Austrahlung steigern und Dich besser fühlen lassen. Gebe Dir selbst die Anerkennung und wirst sehen, dass sie auch bekommen wirst. Meine hast Du.

Alles Gute, w32
 
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  • #17
Ich habe gerade 2 Wochen im Krankenhaus hinter mir. Meiner Meinung nach tun die Krankenpflegerinnen und -pfleger dort eine sehr wichtige und anstrengende Arbeit, die auch nebenbei gesagt viel Wissen voraussetzt. Ich bin jedem einzelnen von ihnen sehr dankbar für die gute Betreuung. Es haben auch Patienten auf "meiner" Station gelegen, die aufgrund ihres Alters oder ihrer Erkrankung deutlich mehr Arbeit für die Pfleger bedeutet haben, trotzdem haben sie nie das Gefühl vermittelt, dass die Patienten eine Last darstellen. Und die meisten waren echt süß ;)
Ich muss zugeben, dass ich früher eher ablehnend reagiert hätte. Nicht wegen des Berufes der Altenpflegerin, sondern weil es eben kein akademischer Beruf ist. Heute schaue ich nicht mehr darauf, ob eine Frau studiert hat. Es muss einfach passen. Mein Krankenhausaufenthalt hat mich nochmal sehr in meiner Meinung bestärkt.
Für einen Freund von mir kämst Du aber zugegebenermaßen nicht in Frage. Es gibt eben immer solche und solche.
m/33 (Akademiker)
 
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  • #18
NI, w: Wer den Beruf des Altenpflegers/Altenpflegerin als "minderwertig" hinstellt, hat schlichtweg keine Ahnung wie anspruchsvoll dieser Job ist und wieviel Verantwortung man in diesem Beruf übernimmt. Selbstverständlich gibt es in diesem Beruf - wie in JEDER anderen Branche - Menschen die hier ihre Berufung ausleben und solche die vielleicht der Gesellschaft mit einem anderem Beruf eine größere Freude machen würden. Ich ziehe sämtliche Kopfbedeckungen vor einem/einer Altenpfleger/in. Das dieser Beruf ein so niedriges Lohniveau hat, ist in meinen Augen skandalös.
 
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  • #19
@12
Das klingt nicht nur blöd.
Aber es ist ist gut so, denn als Lehrerin (bin die Nr. 6) würde ich so einen Mann überhaupt nicht wollen. Also ist doch alles in Butter.
Ich möchte einen Mann, der mich als Mensch achtet und wertschätzt. Und das geht nur, wenn er vorurteilsfrei ist. Nie ein Mann, der wohl ein frühpubertäres Trauma noch nicht verarbeitet hat.
Also sei bitte so gut und schreibe auch in Zukunft keine Lehrerinnen an, du tust ihnen damit einen großen Gefallen.
 
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  • #20
Danke,#17.Damit ist alles gesagt.-Ich war selber über 37 Jahre in der Pflege tätig, davon 29 Jahre als Pflegefachkraft in einem Seniorenheim.Ich übte einen anspruchsvollen Beruf aus, er forderte mich jedoch auch ganz.Ich kann wirklich nur milde lächeln, wenn ich die einzelnen Beiträge hier lese.Jede(r) Altenpflege(in) kann stolz sein auf diesen Beruf.-Klar, er wird von der Gesellschaft nicht gebührend anerkannt und adäquat bezahlt eben auch nicht.
Ich habe etliche Mitarbeiter erlebt, die studiert haben, keine Anstellung bekamen und in der Altenpflege landeten..
Ich habe Kolleginnen erlebt, die Abitur haben - und, wie das Leben so spielt, in der Altenpflege ihre Erfüllung fanden.
Als qualifizierte AP,( in der heutigen Zeit bildet man sich weiter) ist auch die Möglichkeit gegeben, mehr Geld zu erhalten.
FS, sei stolz auf Deinen Beruf und übe ihn mit der Herzenswärme aus, die nötig ist.Außerdem wünsche ich Dir von Herzen viel Kraft.
 
  • #21
@FS:
Mein Vater war die letzten Monate vor seinem Tod als schwerer Pflegefall in einem Heim, da meine Mutter ihn aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zu Hause pflegen konnte. Ich bin den PflegerINNEN dort auf ewig dankbar für die fürsorgliche und menschliche Art und Weise, wie sie sich um ihn gekümmert haben und ihm und auch uns die letzte Zeit so gut wie möglich erträglich gestaltet haben. Sie haben meine Hochachtung, und jeder, der diesen Beruf geringschätzt, sollte besser nicht alt werden!!
 
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  • #22
Liebe FS, eine Information: Hier in diesem Forum schreiben nicht nur Elite-Mitglieder sondern hier kann jeder, der einen Internetanschluß hat seine Meinung sagen.

Übrigens - eine Freundin von mir ist Ärztin die im Pflegebereich als Dozentin arbeitet. Die sagte mir mal, wenn jemand es geistig nicht schaffte die Krankenschwesterausbildung zu machen, und die sei ja nicht sehr anspruchsvoll, dann würden sie diejenigen als Altenpflegerin ausbilden. Und Altenpflegehelferinnen seien diejenigen, die nicht mal die Ausbildung zur Altenpflegerin schaffen würden. Wie gesagt - eine Fachfrau.
 
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  • #23
@21

Was soll diese Diffamierung?
Die Krankenschwesternausbildung sei nicht sehr anspruchsvoll?
Wer nicht mal die schaffe ("geistig"), der werde Altenpflegerin?

Und die Ärztin ist Fachfrau? Hat sie die Ausbildung zur Krankenschwester gemacht, dass sie das so genau beurteilen kann? Hat sie mal versucht, ihre Arbeit ohne die Hilfe von Krankenschwestern durchzuführen?

Entschuldige meine klaren Worte, aber deine Freundin, die Ärztin, ist keine Fachfrau, sondern einfach arrogant und ignorant. Hoffentlich falle ich so einer mal nicht in die Hände.
Die Ärztinnen, die ich kenne, mit denen ich befreundet bin, äußern sich immer sehr respektvoll, wenn sie von Schwestern und Pflegern reden.
 
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  • #24
Ein Problem an dem Beruf ist vermutlich, dass allgemein bekannt ist, wie schlecht er bezahlt wird. Meist liegen die Bruttogehälter weit unter 2.000 € trotz Schichtdienst.

Ich schreibe das, weil die FS selbst in ihrer Frage das Zitat brachte

"Seid ihr auch schon mal an eine Frau geraten, die sich ganz offen aushalten lassen will? "

Es könnte sein, zumindest in einer Partnerbörse mit vielen Besserverdienenden und Akademikern, dass die Männer davon ausgehen, dass sie in einer Beziehung tatsächlich viel für die Partnerin bezahlen müssen. Weil die sich aus eigener finanzieller Kraft normalerweise keinen gehobenen Lebensstandard leisten kann.

Ob viele Männer bei einer Partnerwahl Faktoren wie die finanzielle Situation der Wunschpartnerin berücksichtigen, kann ich allerdings nicht beurteilen.
 
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  • #25
@21
Deine Freundin scheint ja eine richtig klasse Ärztin und Dozentin zu sein, wenn sie so abfällig über ihre Schüler redet. Da kann man jeder zukünftigen Krankenschwester oder Altenpflegerin nur raten, bei ihr ihre Ausbildung zu machen.

Dass der medizinische Teil, und nur den kann und wird sie als Ärztin unterrichten, nicht über die Maßen anspruchsvoll ist, kann ich mir zur Not noch vorstellen. Schließlich ist eine Pflege-Ausbildung kein Medizinstudium, das kann und will sie nicht sein.

Zur Pflege gehört allerdings noch viel mehr, zum Beispiel eine ausgeprägte soziale Kompentenz und viele menschliche Eigenschaften, die bei deiner Freundin nicht sehr ausgeprägt sein dürften.

Die Ärztinnen, mit denen ich befreundet bin, äußern sich niemals so abwertend über Schwestern und Pflegerinnen, ganz im Gegenteil.
 
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  • #26
Ich bin auch immer wieder erstaunt, dass man hier schon wegen des Berufs aussortiert werden kann. Für mich geht es in erster Linie darum einen Menschen zu finden, der zu mir passt und mit dem ich alt werden möchte. Da ist der Beruf erst einmal zweitrangig.
Und was die Wertigkeit des Berufs Altenpflegerin angeht, da kann ich nur zustimmen, dass es einmal eine Zeit geben wird, wo man froh ist, wenn sich jemand aus diesem Berufszweig um einen kümmert und ob man dann noch behaupten würde, diese Menschen wären dumm oder ungebildet, glaube ich kaum, denn man muss diesen Menschen dann sein volles Vertrauen schenken.
Darüber hinaus ist es in der heutigen Zeit, mit den vielen Arbeitslosen, nicht für jeden möglich in seinem angestammten Beruf zu arbeiten. Ich kenne einige, keineswegs "dumme und ungebildete" Menschen, die auf den Beruf Altenpfleger umgeschult haben. Darüber hinaus ist es ein körperlich und auch emotional sehr anstrengender Beruf. In meiner Nachbarschaft gibt es zwei ältere Menschen, die Pflegefälle sind. Hier kommt täglich, auch am Wochenende, früh und abends der Pflegedienst, d. h., dass dessen Mitarbeiter rund um die Uhr für Ihre Patienten da sein müssen. Also, ich habe nur Hochachtung für Menschen, die sich so um andere kümmern.
Ich kenne auch einige Fälle von Russlanddeutschen, die hierher gekommen sind und in ihrem Akademikerberuf keinen Job bekommen haben. Am Ende sind sie bei einer Raumpflegefirma gelandet und ich habe dann Kommentare gehört, dass man sie als wenig gebildet einstufte. In Wirklichkeit waren diese "Kritiker" ungebildeter als die Raumpflegerin. Also, niemand muss sich für seinen Beruf schämen.
 
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  • #27
An #23

Du scheinst den Text etwas missverstanden zu haben.

"Seid ihr auch schon mal an eine Frau geraten, die sich ganz offen aushalten lassen will? "

Die FS meinte damit lediglich ein Thread indem sich eineige einige Mitglieder insbesondere Frederika sehr abwertend über de Beruf der Altenpflegerin äusserte.
Es geht hier garnicht um Verdienst, den so schlecht das man Sein Leben damit nicht bestreiten kann ist es ganz sicher nicht.Bei richtiger Gehaltsverhandlungen sind heutzutage 2400 Brutto das Minimum.Es gibt Berufe die sind schlechter bezahlt.
Das für die Arbeit und das was die Pflegekräfte leisten es trozdem nicht angemessen ist, ist ja wohl allen klar.
Aber das sich Pflegekräfte Akademiker suchen die Sie aushalten, das ist sicher nicht der Fall.
 
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  • #28
Noch einmal #19.@7 und@23: 12 Stunden-Dienst und € 2000.00 Brutto als Pflegefachkraft???
Durch Zeitverträge( 75 bzw.50 %) und dadurch bedingt 2 Arbeitsstellen ist das natürlich möglich.Aber generell gehe ich davon aus, dass das Gehalt bei ca. 2000.00 netto liegt.Mit Überstundenauszahlung und allen zulässigen Zuschlägen.PTA, KITA-Leiter(innen ) usw.werden auch nicht mehr Gehalt haben, oder?
Das ist natürlich lachhaft bei den Einkommen der meisten EP-Premium-Mitgliedern.
Aber, so ist das nun mal im Leben.
 
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Gast

  • #29
Kann mal jemand den besagten Thread hier verlinken

"Seid ihr auch schon mal an eine Frau geraten, die sich ganz offen aushalten lassen will? "

Wo ist der zu finden?
 
  • #30
@#28: Du meinst wahrscheinlich den hier:

http://www.elitepartner.de/forum/bin-mir-unsicher-ob-ich-mich-ueberhaupt-trauen-sollte-meinen-beruf-anzugeben.html
 
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