• #1

Bin ich (w) zu lange Single?

Hallo Forum! Derzeit stelle ich mir die Frage, ob ich (Ü30) je wieder mit einem Mann zusammen leben werde oder ob es für mich zu spät ist. Natürlich hat keiner eine Glaskugel ;-)
Ich muß sagen, ich lebe seit 7 Jahren mit meinen Kindern alleine, habe keine Freunde und auch keine Hobbys. Ich arbeite Vollzeit und bringe die Kinder zu ihren Hobbys. Auch dort rede ich selten mit anderen Erwachsenen. Nur wenn sie meine Hilfe brauchen. Ich bin einigermaßen zufrieden mit meiner Ruhe nach der Arbeit und trotzdem fehlt da was. Aber der Gedanke die Wohnung irgendwann aufgeben zu müssen, sich wieder Teilweise zu verstellen und zu diskutieren macht mir Angst. Ist das normal? A la "kalte Füße" oder bin ich zu lange schon allein und ein Egoist?
Vielen Dank für eure Meinungen!
 
  • #2
Also wenn Du so weitermachst liebe Fragestellerin und wenn Du nicht auch von innen heraus offen bist für einen neuen Partner, dann glaube ich nicht, dass es nochmal was werden wird. Es scheint, als hättest Du Dich vor den Männern und vor dem Leben versteckt. Und dann wird man Dich auch nicht finden.

Am Alter liegt das nicht. Meine Freundin hat noch mit 70 ihren 9 Jahre jüngeren Partner kennengelernt.

Fang doch mal damit an, dass Du offen wirst für andere Menschen. Freundschaften oder wenigstens erst einmal nette Bekanntschaften und Kontakte aufbauen und pflegen. Irgendwann sind Deine Kinder groß und leben ihr eigenes Leben. Und das solltest Du dann auch haben. Viel Glück.
 
  • #3
Ich muß sagen, ich lebe seit 7 Jahren mit meinen Kindern alleine, habe keine Freunde und auch keine Hobbys. Ich arbeite Vollzeit und bringe die Kinder zu ihren Hobbys.
Bist du zufällig die, deren EP Chiffre mit .....639 endet ?
https://www.elitepartner.de/km/members/profiles/profile.do?chiffre=7E93E639
Der Mensch ist dann glücklich, wenn er sich von Belastungen trennen kann. Aber willst Dich von Deinen Kindern trennen ? Deiner Wohnung ? Deinem Job ?

Also bleibt Dir nur, das beste aus Deiner Lage zu machen und da schreibst selber daß du mehr Kontakte haben könntest. Wichtig ist aber auch, daß Du, hast doch mal Zeit für Dich, diese auch nutzt und in Deiner Kinder - Zeit dafür vorsorgst (z. B. dadurch daß Du beizeiten reale Treffen via Internet ausmachst)

Mit Männern ... wenn Du den richtigen hast, wird sich eine Lösung finden, aber erst mußt Dir Zeit für Dich nehmen und es muß Dir auch klar werden, daß die Rahmendaten nicht so ganz leicht sind. Aber haben Dich schwierige Rahmendaten bislang abgehalten, Deinen Weg zu gehen ?
 
  • #4
Nein, bist du nicht. Du konzentrierst deine Kräfte auf das Wesentliche, und überforderst dich nicht mit Beziehungsproblemen, die du momentan am allerwenigsten brauchst.
Wenn die Kinder groß sind, wird dein Leben wieder ganz anders sein! Zu spät ist es nie für irgendwas, außer Kinder kriegen, und das hast du schon erledigt!
Wie alt sind die Kids?
Warte, bis sie außer Haus sind, und dann kommt die ICH Zeit - dann läßt du dirs so richtig gut gehen, mit allem, wozu du dann Lust hast!
 
  • #5
Im Grunde beantwortest Du Dir die Frage ja schon selbst, indem Du alle Gründe aufzählst, warum Du keinen kennenlernst. Kannst Du nicht erstmal etwas an Deiner Lebensweise ändern, und für Kennenlernaktivitäten mehr Zeit schaffen?
 
  • #6
Bist du dir sicher, dass es ein Mann ist, der dir fehlt? Du scheinst mir nicht gerade ein geselliger Typ zu sein. Keine Freunde? Keine Hobbys? Nicht mal reden mit anderen von dir aus? Uff. Vielleicht fehlen dir auch schlicht soziale Kontakte? Oder zumindest einem Teil von dir. Mir fällt es auch nicht unbedingt leicht, neue Kontakte zu knüpfen, nur so, wie du dein Leben beschreibst, klingt das für mich wie die totale soziale Isolation (-zumindest im privaten Bereich).
Wieso pflegst du keine Freundschaften? Wieso gehst du keinem Hobby nach? (Gut, Letzteres lässt sich als alleinerziehende Mutter zweier Kinder vermutlich nicht leicht umsetzen - aber unmöglich sein muss es auch nicht!) Kümmerst nur du dich um die Kinder oder gibt es auch die Möglichkeit, dass sie mal beim Vater oder bei der Oma sind? Dann hättest du auch mal ein bisschen Zeit für dich.

ob ich (Ü30) je wieder mit einem Mann zusammen leben werde
Wo soll der Mann denn herkommen? Die einzige Option wäre aktuell für dich wahrscheinlich die Onlinesuche, wenn du ansonsten bisher privat keinerlei Kontakte pflegst und Hobbys nachgehst.

sich wieder Teilweise zu verstellen und zu diskutieren macht mir Angst. Ist das normal?
Weiß nicht, ob das "normal" ist (-was ist schon normal?). Ich verstehe, glaube ich, gar nicht richtig, was du meinst. Wieso verstellen, wieso und worüber diskutieren? Mit einem neuen Partner? Wenn man das Gefühl hat, sich in einer Beziehung verstellen zu "müssen", läuft womöglich was grundsätzlich schief, denke ich.
 
  • #7
Ich bin einigermaßen zufrieden mit meiner Ruhe nach der Arbeit und trotzdem fehlt da was.
Hier hast du doch einen sehr guten Ansatz: du bist einigermaßen (!) zufrieden mit deiner Ruhe, spürst aber, dass da was fehlt. Versuch doch erst einmal wieder ein bisschen mehr ins Leben zu kommen, sprich Kontakte zu anderen Menschen zu knüpfen, ohne gleich an eine Beziehung zu denken, die du (noch) nicht möchtest. Hobby, Ehrenamt, was auch immer. Komm einfach mehr unter Leute - du hörst dich an, als wenn du etwas menschenscheu geworden wärst, eigentlich schon einsam.
 
  • #8
Wenn Du wieder jemanden finden willst, müsstest Du aus Deinem Schneckenhaus herauskommen, anders wird das kaum gehen.

Ich kann auch sehr gut nachvollziehen, dass das schwer ist – mit fällt es auch sehr schwer, mit anderen zu reden, und noch schwerer, mich mit denen dann auch noch öfter treffen oder befreunden zu sollen –, aber keiner von uns kann wissen, inwiefern Du dazu noch in der Lage bist.

Wenn Du es schaffst, hängt die Sache - aus männlicher Sicht - sicher sehr davon ab, wie attraktiv Du bist, sprich: wie gut Du aussiehst. Dabei halte ich die Chancen allerdings für größer, erst einmal jemanden für eine lockerere Beziehung zu finden, bei der man eben noch nicht (gleich) die jeweils eigene Wohnung aufgibt.

Was ich aber nicht verstehe, ist das mit dem "sich wieder Teilweise zu verstellen und zu diskutieren" zu müssen. (?)
 
  • #9
Liebe FS,
ich kann das sehr gut verstehen. Denn so lebe ich auch und ich habe über mich selbst genau auch diesen Eindruck, den Du beschreibst. Man hat sein Leben dem Kind/ den Kindern und der Arbeit "geopfert". Dabei hat man sich damit so eingerichtet, dass man beginnt, diesen Zustand als das Normale zu betrachten und alles, was sich daran ändern könnte, eher als schwierige Lebens-Änderung zu befürchten.

Ich lebe seit 12 Jahren mit meiner Tochter allein und habe darüber viel nachgedacht und meine Umwelt beobachtet. Ich weiß nun, wenn ich noch einmal mein Leben mit jemandem teilen sollte, dann muss die Bereitschaft dazu vor allem von mir selbst kommen. Hinter diesen "ich finde ja niemand, keiner will eine AE"-Argumenten kann man sich gut verstecken - Tatsache ist eher, dass man eben aufhört, SIgnale auszusenden, die wirklich aussagen, dass man willens und bereit ist, aufrichtig eine Partnerschaft einzugehen. Man muss sich diese Entwicklung aber auch nicht vorwerfen - schließlich versucht man einfach nur, die Lebenssituation so zu nehmen, wie sie ist.

ich kenne genauso gut, dass man aber eben doch diesen "da fehlt was"-Stachel spürt. An Dir ist es dann, zu überlegen, was Du wirklich willst und ob du wirklich bereit bist, dein Leben wieder zu öffnen. Für eine AE bedeutet das einen krassen Lebenswechsel, weil man in der Zeit des Alleinseins mit den Kindern eher gelernt hat, sein Leben nur auf die Kinder auszurichten. Überlege Dir diesen Schritt also gut. Sex und Zärtlichkeit kriegt man auch ohne feste Bindung - wenn man das will und wenn man das emotional handeln kann.

Ich wünsch Dir das Beste!
 
  • #10
Freundinnen/e und Hobbies zu haben, das kann nur positiv wirken. Daher würde ich mir dafür Energie und Zeit reservieren, aktiv werden. Single bleiben - hat durchaus Vorteile und kann auch sehr viel Kummer ersparen (lies nur hier im Forum...)!
 
  • #11
Hi FS,

du hast Angst, wieder Kompromisse einzugehen und Konfliktsituationen zu durchleben - was aber eine Unvermeidlichkeit mit jedwedem Partner ist, sobald auch nur ein Mindestmaß an Gemeinsamkeiten und Verbindlichkeiten bestehen soll.
Mir scheint, du sehnst dich nach einem pflegeleichten "Kuschelteddy", der keine "Probleme" macht und ansonsten immer genau dann und genau solange und für genau das da ist, für das du ihn halt brauchst und willst? Also z.B. für - Kuscheln, Reden, Sex , das eine oder andere abnehmen und gemeinsam unternehmen...?
Nein, dafür ist es nie zu spät. Sowas gibt's schlicht nicht.

p.s. Wie kommst du darauf, ein Egoist zu sein? Ich lese aus deinem Beitrag nicht heraus, dass du deine Bedürfnisse vorn anstellst über die anderer Menschen - ich sehe eigentlich eher, dass du deine Bedürfnisse in dir eingesperrt und vergraben hast und sie erstmal ausbuddeln und kennenlernen müsstest. Einzelgängerin/Einsiedlerin träfe es besser...
Was ist passiert vor 7 Jahren?
m/44
 
  • #12
Ich denke du solltest grundlegend an deinem Leben etwas verändern, außer du hast vor in die Isolation abzurutschen. Keine Freunde, keine Hobbies.... das ist sehr eintönig, man macht es sich bequem, muss sich mit niemandem auseinander setzen dabei verlernst du aber auch den Umgang mit anderen Menschen, es können sich soziale Ängste bilden die noch mehr Rückzug zur Folge haben. Um an eine Partnerschaft zu denken solltest du - meiner Meinung nach - erst wieder im Leben Fuß fassen, Interessen nachgehen und dich dann aktiv auf Partnersuche machen.
 
  • #13
Nee, Du bist richtig, so wie du bist.
Warum solltest du dir den Ärger mit einem Mann aufbuerden wollen... Freiwillig und ohne Not? Das wäre dumm und masochistisch.

Du bist jetzt zufrieden? Warum dann etwas ändern? Weil es die Mehrheit anders macht? Nee, ziehe dein Ding durch.

Ich bin total sicher, dass du irgendwann morgens beim Frühstück oder beim Abendessen ... vielleicht in ein paar Jahren, wenn deine Kinder langsam aus dem Haus gehen... denkst, jetzt wäre es schöner hier mit einer anderen Person.

Das eine sind Beziehungen, das andere soziale Kontakte / Freunde.

Du brauchst soziale Kontakte wie jeder Mensch. Du gehst arbeiten und triffst andere Eltern? Schau einfach, dass du 1-2 wichtigere Kontakte auch außerhalb der Familie hast und über die Jahre zumindest sporadisch pflegst.
Pass auf dich auf, damit du keine wunderliche, alte Katzenfrau wirst. Den Umgang mit Menschen muss man immer auch üben.
 
  • #14
Aber der Gedanke die Wohnung irgendwann aufgeben zu müssen, sich wieder Teilweise zu verstellen
Für den richtigen Mann muß man das nicht.

Er sollte verstehen, dass man sie und ihre Kinder nicht so einfach aus der bisherigen Umgebung und Freundeskreis heraus reißen kann.

Also zuerst als Familie zusammen wachsen. Dann erst gemeinsam klären, wie auch zusammen wohnen. Und dann "muß" man nicht, sondern man will es !
 
  • #15
Also warum soll ein "Mann" immer das Leben bereichern?
So ein, sorry, Kokolores.
Liest man sich hier die Geschichten der vielfach Enttäuschten und Gescheiterten und Datemisserfolgen durch, kann ich leider nicht davon ausgehen, dass Partnerfindung oder Partnersuche ja sooo super ist, da bin ich Realist.

Ganz wenige Paare sind wirklich happy miteinander und wie ich schon erwähnte, meist die Paare, welche sich schon in jungen Jahren verbunden und sich gemeinsam weiterentwickelt hatten.

Die FS führt ein ruhigs, harmonisches und beschauliches Leben, das einzige was mich stören würde, dass sie wenig soziale Kontakte und Hobbys hat, das sollte sie ändern. Raus, Land und Leute kennenlernen, sicher kennt sie auch ein paar andere Mütter durch die Kinder, welche evtl. auch vielleicht einsam sind.

Ich würde niemals der FS raten auf Teufel komm raus sich einen Typen zu suchen, der obendrein noch Probleme mit Altlasten hat, gerade wo sie so ein schönes ruhiges Dasein hat, never.....
 
  • #16
Liebe FS,
bist Du sicher, dass Dir ein Mann fehlt?
Du solltest erstmal mit anderen sozialen Interaktionen anfangen, Dir ein paar Bekannte zulegen, mit denen Du ab und an mal was unternimmst. Vielleicht gelingt es Dir sogar Freundschaften aufzubauen.

Wenn Du seit 7 Jahren mit Deinen Kindern allein bist, dann sind sie vermutlich nicht mehr so klein, dass Du es zu Deinem alleinigen Lebensinhalt in Deiner Freizeit machen musst, sie zu ihren Hobbys zu kutschieren und sie ansonsten rundum betreuen musst.
Es ist an der Zeit, dass Du Dir Freiraum für Dich verschaffst und Dir ein Hobby suchst. Dann bekommst Du Interaktionen mit anderen erwachsenen Menschen ausserhalb des Berufs.

Kann es sein, dass Du Dich hinter dem Aktionismus für die Kinder versteckst, weil Du dann nicht erleben musst, dass Du in sozialen Kontakten mit Erwachsenen versagst? Ich finde es sehr merkwürdig, dass Du Deine Kinder zu ihren Hobbys bringst und dort noch nichtmal mit den anderen Eltern sprichst. Bist Du introvertiert und ist es deswegen für Dich ok?

Jedenfalls wird es ohne Verhaltensänderung schwer einen Mann zu finden. Insofern musst Du Dir um Wohnungsaufgabe keine Gedanken machen.
Mit 2 Kindern ist es schon für eine sozial aktive, kommunikationsstarke Frau schwer, einen neuen Partner zu finden. Du kannst davon ausgehen, dass kaum ein Mann mit Dir Zusammenziehen will, solange Deine Kinder bei Dir leben.
Die meisten Männer wollen lieber getrennte Wohnungen und ihrem bevorzugten Lebensstil nachgehen. Als Frau mit Kindern bist Du in ihrem Leben nur Randnotiz. Für Männer wird das Zusammenleben mit einer Frau erst wieder ein Thema, wenn sie in Rente sind, die Zeit nicht selber füllen können und die Rente zu knapp ist.

Du machst Dir Gedanken, die nicht zu Deiner Lebenssituation passen.
 
  • #17
... keine Freunde und auch keine Hobbys. Ich arbeite Vollzeit und bringe die Kinder zu ihren Hobbys.
Zunächst mal sind wohl viele AE erstmal mit den Kindern beschäftigt. Wenn die größer werden, liegt es an Dir selbst, Dein Leben zu gestalten. Wer keine Hobbies hat, keine Freunde und nur arbeitet, kann kaum jemanden kennenlernen und ist dann in der Gefahr, zu klammern, weil Hobbies etc. fehlen. Du solltest Dir einfach grundsätzlich überlegen, wie Du leben möchtest und dann daran gehen, Dein Leben so zu gestalten, dass Du das umsetzen kannst.
 
  • #18
Ja, in unserer Gesellschaft ist es üblich, sich paarweise zusammen zu finden, Kinder zu haben, Freunde zu haben und neben der Berufstätigkeit irgendetwas weiteres regelmäßig zu tun.
Immer gut drauf zu sein, immer gut auszusehen, so viel wie möglich aus seinem Leben zu machen, was auch immer das für den einzelnen heißen mag.

Muss man alles gutheißen, was üblich ist ?
Und sogar umsetzen ?

Ich lese bei dir nicht heraus, dass du selbst unzufrieden mit deinem Leben bist, sondern eher, dass du denkst, mit dir stimme etwas nicht.
Nun, du schadest niemandem und dir geht es gut.
Ich sehe keinen Grund, etwas zu ändern.

Ich war 13 Jahre mit meiner Tochter allein und ich habe nie etwas vermißt.
Ich habe damals sehr viel gearbeitet, kam sicher auf 80 Stunden / Woche ( einschließlich mehrerer Ausbildungen und Vollzeitarbeit ).
Ich habe daneben nur mein Kind betütelt, den Haushalt und Garten gemacht und täglich kurz meine Eltern gesehen. Dazu am WE, beides wegen der Tochter.
Ich hatte nur eine Freundin, mit der ich mich ca. 1 mal pro Monat zum Babbeln getroffen habe.
Das war mein Leben und es war gut.

Noch was: du wirst vielleicht ab und zu hören ( jedenfalls hörte ich es ), dass du allein dastehen wirst, wenn deine Kinder aus dem Haus sind.
Nun, meine Tochter ist aus dem Haus und ich bin nun in einer anderen Lebensphase, habe einen Freund, treibe Sport und habe ein paar wenige Freundinnen, mit denen ich auch tanzen gehe.
Umgekehrt erlebe ich gerade in den letzten Jahren eine Trennungswelle unter meinen gleichaltrigen Bekannten.
DIE stehen jetzt allein da.

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
( hab mich nicht verschrieben, der Spruch geht wirklich so )

w 48
 
  • #19
Das ist das Wichtigste. Zufrieden sein = mit sich selber zu Frieden sein.

Es gibt Menschen, die leben z.B. alleine in einsamen Gegenden, und sind trotzdem damit zufrieden. Denn wären sie es nicht, dann würden sie nicht dort leben.

Man ist zufrieden, wenn man nichts ändern will.
Oder man ändert es so lange, bis man zufrieden ist.
Die Zufriedenheit ist eine Basis, um glücklich zu werden.
 
  • #20
...
Mit 2 Kindern ist es schon für eine sozial aktive, kommunikationsstarke Frau schwer, einen neuen Partner zu finden. Du kannst davon ausgehen, dass kaum ein Mann mit Dir Zusammenziehen will, solange Deine Kinder bei Dir leben....
Widerspruch - es ist nie leicht den richtigen Partner zu finden, als Teenager, als junge Erwachsene, als AE, als Ältere...
Es hängt davon ab, ob ich es selbst wirklich möchte, mit Offenheit unterwegs bin, was ich ausstrahle, mir die Gelegenheiten schaffe, wo ich jemanden kennen lernen kann usw. Je nach Alter sind das unterschiedliche Möglichkeiten. Der AE Status war bei mir nie ein Problem, vielleicht weil ich ihn nicht zum Problem gemacht habe, so wie ich heute Ü45 nicht zum Problem machen mag.

...Aber der Gedanke die Wohnung irgendwann aufgeben zu müssen, sich wieder Teilweise zu verstellen und zu diskutieren macht mir Angst...
Dieses Bild, dass Du von Partnerschaft hast, würde ich hinterfragen - wenn ich nicht ich sein kann, mich verstellen müsste - dann gibt es keine Partnerschaft. Kompromisse sind normal, aber bei Dir klingt da etwas mit wie fruchtlose Diskussionen, mit dem Ergebnis, dass es keinen Kompromiss gab, sondern Du nachgegeben hast, regelmäßig.

Gedanken würde ich mir über die sozialen Kontakte machen, das ist schon sehr wenig. Wenn Du Dich damit wohl fühlst, ist es in Ordnung.
Aber es klingt nicht ganz danach. Und mit der Zeit kann man schon eine gewisse Lockerheit verlernen, können sich Hemmungen verstärken.

Einfach versuchen etwas mehr in Kontakt zu kommen, mit anderen Eltern, etc., da ist es sowieso am einfachsten und ungezwungensten.
Und mal prüfen, was Dir für Dich selbst Freude macht, jenseits von Job, Kinder, Haushalt.
Bei dem Alter der Kinder finden sich die Zeitfenster, wenn man es möchte.
Dass der Tag aber schon sehr voll ist, und Ruhebedarf da ist, ist nachvollziehbar.
Wenn Du aus zusätzlichen Aktivitäten Energie und Freude ziehen kannst, dann ist es gut, Kosten sie Dich Kraft, passt es nicht.

Ich hatte in diesen Zeiten Zuhause die Kurzwahl eingerichtet zu meinem Handy, das ging sehr gut und zuverlässig.
Ich war ja je nach Alter nicht zu weit und zu lange weg.
 
  • #21
Zu spät ist es nie für irgendwas, außer Kinder kriegen, und das hast du schon erledigt!
Warte, bis sie außer Haus sind, und dann kommt die ICH Zeit - dann läßt du dirs so richtig gut gehen, mit allem, wozu du dann Lust hast!
Zu dieser Einstellung möchte ich nur mal anmerken, dass manche Menschen den Zeitpunkt ihrer erwünschten ICH-Zeit nicht mehr erleben... die dazu notwendige Gesundheit oder das eigene Leben kann in der nächsten Minute vorbei sein. Die FS ist nur einigermaßen zufrieden und spürt einen Mangel, da ist jeder Tag verschenkt, den man sich nicht auf den Weg der Veränderung begibt. Ich glaube übrigens nicht, dass sie sich unbedingt nach einem Partner sehne, vermutlich werden ihr ganz normale soziale Kontakte erst einmal viel mehr geben.
 
O

oh ja

  • #22
ob ich (Ü30) je wieder mit einem Mann zusammen leben werde oder ob es für mich zu spät ist.
ES ist nie zu spät, wenn du denn willst

Aber der Gedanke die Wohnung irgendwann aufgeben zu müssen, sich wieder Teilweise zu verstellen und zu diskutieren macht mir Angst. Ist das normal?
Wer sagt denn, dass du deine Wohnung aufgeben musst? ..geschweige denn verstellen musst? Wieso hast du Angst vor der Diskussion? Miteinander reden ist wichtig; besonders wegen deiner Ängste! Und selbst wenn du statt "diskutieren" das Wort streiten benutzt, was du vielleicht auch eher gemeint hat, gehört dies auch zur Beziehungskultur. JA - manchmal muss man auch streiten können!

A la "kalte Füße" oder bin ich zu lange schon allein und ein Egoist?
Nein - so wie ich das sehe, bist du einfach nur verunsichert und hast Ängste. Vielleicht hast du miese Erfahrungen gemacht. Aber das haben eine Menge andere auch ...und das ist deine Chance...

Du bestimmst Tempo und die Stärke der Annäherung bei egal wem auch immer. Aber da du gewisse Sehnsüchte hast, sonst würdest du hier wohl kaum fragen, musst du dich auch schon ein bisschen bewegen ...
 
  • #23
Ich könnte so nicht leben. Auch als ich Single war hatte ich einen großen Bekanntenkreis. Mit Vollzeitjob, zwei Kindern, Haus und Hunden. Du machst einen total vereinsamten Eindruck. Man lebt doch mit und durch den Austausch mit anderen. Warum musst du dich bei einem Mann verstellen, gerade wenn du in einer Partnerschaft lebst kannst du dich doch geben wie du bist. In deinem Leben ist wohl einiges schief gelaufen. w54
 
  • #24
Ich könnte so nicht leben. ... In deinem Leben ist wohl einiges schief gelaufen.
Bitte sei mir nicht böse Lilli, aber das kommt mir nun doch ein klein wenig anmaßend vor.
Du möchtest dein Leben nach deinem Geschmack leben, aber bitte gestehe der FS doch zu, dass sie einen anderen Geschmack hat.
Selbst wenn sie als Eremitin ohne Strom und bei Wasser und Brot in der Wüste leben wollte, wäre das richtig, solange sie keinem anderen Menschen ( Tieren, Umwelt... ) schadet.

Ich bin sicher, dass auch nicht alle Leute dieses Leben, das du gerade beschreibst, für sich haben möchten.

Falls sie mit dem was sie hat sehr unglücklich ist, läuft in ihrem Leben etwas schief und dann sollte sie daran arbeiten.
Falls nicht, ist alles gut und dann läuft auch nichts schief.

w 48
 
  • #25
Liebe FS,

wie geht es Dir denn mit diesem Leben?
Es gibt Menschen die nicht mehr brauchen und wirklich zufrieden sind.
Kämen diese dann auf die Idee, hier in diesem Forum zu schreiben?
Was hat Dich zu der Frage gebracht?
Bist Du glücklich wie Du lebst?
 
  • #26
Hallo Zusammen und danke für eure Meinungen.
Ich möchte noch folgendes sagen, ich bin in keiner Börse angemeldet. Wenn der eine eine ähnliche Frau dort kennengelernt hat, bedeutet das nur, dass es wohl noch andere wie mich gibt:)
Weiter, einige vermuten ich habe "etwas" erlebt, was mich dazu bringt sich selbst zu isolieren. Das stimmt sogar. Eine böse lange Beziehung wo ich mich nicht befreien konnte. Ich Tat alles um nicht schon wieder geschlagen zu werden! Mehrere Therapien folgen und ich hoffte ich wäre "soweit", nur verspüre ich wieder/dennoch Angst. Auch Meinungsverschiedenheiten wurde eine Diskussion und daraus Gewalt. Merke ich, dass jemand diskutieren will entziehe ich mich daraus. Nur nicht auf der Arbeit. Ich brauche zwar bis 6 Monate um neue Kollegen zu "akzeptieren", bin nett und freundlich, aber kritisch. Tja so ist es halt.
Lg Keineahnung
 
  • #27
Liebe FS,
solche Beziehungen haben langjährige Auswirkungen. Für Aussenstehende oft nicht nachvollziehbar.
Und Vertrautes zieht an auch das Schlechte.

So fühlt es sich bei mir an, wenn ich Deinen Betrag lese wie: Augen zu halten und rufen...Ihr seht mich nicht, weil ich sehe Euch auch nicht!

Es gibt ein Buch: Jeder Fisch ist schön, wenn er an der Angel hängt.
Erstmal ist dieses sehr lustig geschrieben und macht Spaß.
In einem Teil geht es darum seine Liebeslandkarte zu ändern.
Nicht von Gewohntem anziehen zu lassen!

Wichtig ist aber, dass geht nicht ohne Menschenkenntnis.
Die kannst du auch ohne "Mann " erlangen.
Um festzustellen, welche Eigenschaften mag ich, welche nicht.

Wenn Du aber auch kleine Kontakte mit Frauen meldest...Bist du zwar geschützt im Gefühl aber lernst nicht Dich gegen aufzulehnen.

Vor der nächsten Partnerschaft, stehen vielleicht noch viele kleine Schritte.
 
  • #28
Dann ist doch der Grund gefunden warum du dich zurückhältst und versuchst mögliche Konflikte schon im Keim zu ersticken. Wenn du dich von den anderen Eltern und anderen Menschen distanzierst, dann kann es mit denen nicht zu Diskussionen / Konflikten kommen.

Du solltest versuchen neue soziale Kontakte aufzubauen und positive Erfahrungen mit anderen Menschen zu sammeln. Du könntest mit den Eltern der anderen Kinder anfangen und ein wenig Small Talk halten.

Du musst dir bewusst machen, dass Diskussionen nicht gleichzusetzen sind mit Schlägen. Und man mit anderen Menschen auch offen diskutieren kann. ( Das funktioniert ja auch bei deinen Kollegen ) Dann gibt es z.B. das Portal 'beste Freundin gesucht' einfach in die Suchmaschiene eintippen. ( Ich hoffe das ist erlaubt zu schreiben )

Wenn du dann ein soziales Umfeld hast und wieder mehr Selbstvertrauen ( Gibt auch gute Bücher darüber ), dann kannst du dich auch wieder nach einem Mann umschauen. ( Gibt auch ganz liebe, die niemals jemanden schlagen würden )
 
  • #29
Weiter, einige vermuten ich habe "etwas" erlebt, was mich dazu bringt sich selbst zu isolieren. Das stimmt sogar.
Hm, ok, ich bleibe zwar bei meinen Aussagen im Allgemeinen, in Bezug auf dich muss ich mich leider doch korrigieren.
Das gibt es hier oft, dass im Verlauf eines Threads völlig neue Aspekte dazukommen und sich dadurch der Sachverhalt anders darstellt.

Du bist offenbar keine Einzelgängerin vom Charakter her, sondern weil du Angst hast.
Ein Schutzmechanismus.
Ok, dann solltest du doch daran arbeiten, wieder glücklich zu werden, denn das bist du offenbar nicht.
Es muss ja nicht gleich ein Mann sein. Vielleicht suchst du dir erstmal andere soziale Kontakte, vor allem Frauen, denn vor denen hast du ja wahrscheinlich keine Angst.

Ich wünsche dir alles Gute.

w 48
 
  • #30
Darf ich mal nachfragen, wieso Du Deine Wohnung aufgeben müsstest, wenn Du einen neuen Partner findest?

Es gibt genügend Partnerschaften gerade reiferer Menschen, die super laufen, obwohl - oder gerade weil? - jeder seinen Wohn- und Alltagsbereich behält. Viel Zeit kann man ja dennoch miteinander verbringen.

VG
 
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