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  • #1

beziehung mit getrennten wohnung

ist eine beziehung auf dauer mit zwei wohnungen möglich.ich bin eher der typ der das zusammensein und zusammen wohnen mit einen partner sehr schön findet. wie seht ihr das, kann das gut gehen, eine beziehung und getrennt wohnen. ich frage das deswegen, weil ich das immer wieder höre von paaren, aber wenn man es genauer hinterfragt, ist einer nicht so glücklich damit.
 
  • #2
Ich habe auch schon von Paaren gehört, die dieses Modell leben und gut finden. Für mich wäre es nichts. Und es ist m.E. auch besonders schwierig, wenn man noch jung ist und eine Familie plant.
 
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  • #3
das ist eher eine möglichkeit für ältere paare,
die eventuell ihre 2 wohnungen nicht zusammenschmeissen wollen. höchst selten kann man das mit allem. also wird man/frau immer auf einiges verzichten müssen.

auch so lässt sich dann ein gemeinsames leben gestalten "sind wir morgen bei dir oder mir?"
ist sogar auf diese weise abwechslungsreich ;-)).....
 
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  • #4
wenn beide an getrennten Orten berufstätig sind,gibt es nur die Option der Fernbeziehung in zwei Wohnungen: das hat Vor- und Nachteile. Wie alt seid ihr ?
An einem Ort sofort zusammenziehen: dann muss eine maximale Anzahl von Übereinstimmungen und sehr große Liebe vorhanden sein,damit dies gut gehen kann.
 
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  • #5
Leider hast ´Du kein Alter angegeben-das ist immer wieder ein Problem.Vieles hängt eben von vorhergegangenen Lebensumständen ab.Ich -für meine Person- möchte nie wieder mit einem Mann zusammen wohnen.Ich bin 57, und habe eine 28jährige Beziehung (EHE) hinter mir .Weiters finde i ch es sehr prickelnd für die Beziehung-wählen zu können, unter welchem Dach wir das Miteinander verbringen.Natürlich muss dies für BEIDE passen.
w/57
 
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  • #6
Warum sollte das nicht gehen? Ich habe es 30 Jahre lang praktiziert, gemeinsames Wohnen käme für mich nur in Frage, wenn man die Chance zu ausreichend Distanz hat und sich auch mal aus dem Weg gehen kann (z.B. Haus mit jeweils einem eigenen Stockwerk). Das enge Aufeinanderkleben ist mein Modell nicht, jedenfalls nicht im Alltag.
 
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  • #7
ich hatte das eine Weile, und am Ende war es nur noch stressig: Zu Dir oder zu mir? habe ich alles, was ich brauchen/anziehen/lesen will, bei Dir? Unterlagen für den nächsten Arbeitstag packen etc... Es war irgendwie immer ein Leben aus dem Koffer, auch wenn wir natürlich einen Teil der Sachen in der Wohnung des anderen hatten.
Über dem ganzen Organisieren haben wir uns vergessen.
 
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  • #8
@4
Genau das hätte ich jetzt auch geantwortet. Ich bin 56 und war 23 Jahre verheiratet. Zusammenziehen? Kann ich mir nicht vorstellen. Ideal wären 2 Wohnungen im selben Ort, damit man sich zu Fuß oder mit Rad mal kurz besuchen kann.

Ich kenne 2 Paare, die das schon lange so praktizieren. Ein Paar (Er 48 und Sie 53) sind seit 12 Jahren verheiratet. Das andere Paar (beide 55) leben seit 3 Jahren so und wollen es zumindest bis zur Rente auch so lassen.
 
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  • #9
Ich kann mir dieses Modell gar nicht vorstellen - mein Freund leider schon!
Für mich ist es in erster Linie zur stressig (ständig verabreden, Termine, Koffer packen)
aber am meisten fehlt mir die Nähe!
Ich kann mir ein großes Haus gut vorstellen mit ganz viel Platz, wo jeder Raum für sich hat - aber ich kann mir nicht auf Dauer vorstellen zu pendeln!
Das ist mir zu anstrengend und vor allem zu unverbindlich!
Habe es bei Freunden erlebt, die dann leider auseinandergingen, weil sie sich über das Organisieren, Termine finden, Joballtag & Alltagsstress schlichtweg verloren haben.
Gab es Krach, ist er meist nach Hause gefahren - man hat es nicht ausdiskutiert-ausgefochten!
Man ging den Weg des geringsten Widerstandes!
Wie gesagt - für mich ein No-Go auf Dauer - maximal eine Kurzzeit-Lösung!
Irgendwann sollte man sich entscheiden.
Sollte mein Freund das auf Dauer anders sehen, dann werde ich ihn verlassen!
Das Nähe-Distanz Bedürfnis wäre dann wohl zu verschieden.
w(40)
 
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  • #10
ich bin 49 w - ja, mit tut es gut, nur eine wochenendbeziehung zu leben - schön ist das, mal zu tun, wie, wann und wo es einem allein passt - unbedingt - getrennte Wohnungen - hätt ich aber vor 25 Jahren nicht gewollt.
 
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  • #11
Also, wer in getrennten Wohnungen leben möchte ist für mich nicht "bindungsfähig". Für mich käme ein solches Modell nicht in Frage, ist mir zu oberflächlich, zu distanziert, zu unverbindlich, einfach nichts halbes und nichts ganzes, dann lieber ohne Partner. m/49
 
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  • #12
@10
Ach Du, mit der Beurteilung der Beziehungsfähigkeit anderer Menschen wäre ich vorsichtiger. Wenn, wie bei meinem Freund und mir, jobbedingt leinZusammenziehen möglich ist, muss die Beziehung also auch getrennt wohnend gestaltet werden und wir bekommen das ganz gut hin. Z.B. betrachten wir uns nicht als "getrennt wohnend", sondern genießen den Luxus, eine Stadtwohnung und ein Landhaus verfügbar zu haben, wo wir je nach Lust, Laune, Wetter oder kulturellem Angebot "residieren" können...
Du merkst, wir versuchen, aus der Not eine Tugend zu machen und fühlen uns trotzdem sehr "gebunden", nicht oberflächlich und sowohl halb als auch ganz! Es ist natürlich von erheblichem Vorteil, wenn beide Partner das Thema ähnlich beleuchten können.
Lieben Gruß, w 53
 
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  • #13
Ich habe es versucht mit meiner Partnerin zusammen zu leben.Es hat nicht funktioniert,dennoch haben wir uns geliebt.Jetzt ist die Beziehung zerbrochen auch wegen den getrennten Wohnungen (STRESS).Wenn es Die oder Der Richtige ist,dann ist es unvermeidlich zusammen zu leben und sich zu arrangieren.Meistens hat der Andere dann ein Problem,ist nicht ehrlich oder hat Geheimnisse.m38
 
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  • #14
Zu #11:
Das ist meine Meinung, deine Meinung ist deine Meinung! Bin #10. Für mich käme eine solche unverbindliche auf Distanz angelegte Beziehung eben nicht in Frage, das ist alles!
Kurzfristig wegen Job/Entfernung ist dies natürlich machbar richtig, jedoch langfristig keine ideale Lösung, meistens leidet einer der Partner!
 
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  • #15
Sehe es wie #10,als Übergangslösung ist es in Ordnung, aber wer generell getrennt leben möchte ist für mich nicht in der Lage Verantwortung zu übernehmen und daher für mich nicht "bindungsfähig"
 
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  • #16
Es wäre schön, wenn Menschen (sogar hier) einfach zur Kenntnis nehmen würden, dass Beziehungsmodelle sehr unterschiedlich sein können. Und dass eine gemeinsame Wohnung absolut nichts über Intensität und Verbindlichkeit einer Verbindung aussagt. Und mit der Übernahme von "Verantwortung" hat es schon gar nichts zu tun.

Soweit es keine Notwendigkeit durch Kinder gibt, spielt es keine Rolle. Zwei Wohnungen im gleichen Haus oder zwei Wohnungen, in denen der andere jeweils seinen eigenen Raum hat, etc. Das sind alles Möglichkeiten, die es gibt und die sehr erfolgreich und auch langefristig funktionieren. Lieber getrennt wohnen und sich einander nahe fühlen, als zusammen wohnen und einander fremd sein.
 
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  • #17
@14: welche "Mehr"verantwortung ist es denn genau, die man beim Zusammenleben in Vergleich zu getrennten Wohnungen übernimmt? Würde mich echt interessieren.

Ich habe mich vor 15 Jahren von einem Mann getrennt, weil er sich nie mehr in seinem Leben vorstellen konnte, mit einer Frau zusammenzuleben. Er wurde nicht lang nach der Trennung Vater, hat geheiratet und lebte (hat sich nach wenigen Jahren scheiden lassen) ganz selbstverständlich mit seiner Familie zusammen.
Ich dagegen kann mir nurmehr schlecht vorstellen, mit einem Partner zusammen zu wohnen. Den müsste ich schon sehr gut und lange kennen. Wohnung bzw. Haus müssten gross genug sein, um sich auch mal aus dem Weg zu gehen. Und es müsste sicher sein, dass mein Partner mit Selbstverständlichkeit in gleicher Weise die Hausarbeit erledigt, wie ich.

Wenn einer zusammenwohnen will, der andere aber nicht, ist das sicher ein Dauerkonfliktpunkt.

w, 49
 
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  • #18
Dem Partner aus dem Weg gehen können, ist für mich schon genug Anzeichen für eine "Beziehungsstörung/Unfähigkeit". Und ich denke dass noch genügend "Altlasten und Verletzungen" von früheren Beziehungen im Spiel sind, um keine dauende Nähe zu lassen zu können. Mit einem solchen Menschen wollte ich auch keine Beziehung haben, selbst mit gtrennter Wohnung, da doch einige Defizite vorhanden sein müssen. Ich jedoch keine Lust mehr habe Therapeuten und Psychologe mehr zu spielen. m45
 
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  • #19
Ich wäre froh, einen Partner zu finden, mit dem ich dieses Modell leben könnte! Für mich das Ideal schlechthin.
 
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  • #20
In der ersten Zeit (vielleicht 1 - 2 Jahre) finde ich es schon gut, zwei getrennte Wohnsitze beizubehalten. In der Zeit sollte man sich auch wirklich oft sehen und viel gemeinsam unternehmen.

Ich habe ein Mal den Fehler gemacht und bin relativ schnell nach dem Eingehen einer Beziehung zu dem damaligen Mann gezogen, was sich schnell als Fehler erwiesen hat.
Der nächste danach wollte auch gleich, dass ich meine Wohnung aufgebe und zu ihm ziehe, was ich natürlich nicht gemacht habe.
Beide Beziehungen waren in max. Entfernung von 50 km (nicht im Internet kennengelernt), so dass es gar nicht nötig gewesen wäre, so schnell zusammenzuziehen.

Auf Dauer finde ich aber ein Zusammenziehen für eine echte Beziehung sehr wichtig. Wer dann zu wem zieht (bei eigenen Häusern beispielsweise), würde ich von der örtlichen Lebensqualität und dem vorhandenen Platz abhängig machen.
w43
 
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  • #21
Mein Freund und ich werden ab dem 01.10. getrennte Wohnungen haben. Wir sind jetzt 4 Jahre zusammen, davon wohnen wir 3 Jahre zusammen. Und das zusammenwohnen klappte nie so recht. Es gab viel Streit, auch bleib das Zwischenmenschliche auf der Strecke. Ich hatte das Gefühl das er alles selbstverständlich hinnimmt. Er muss nichts mehr für die Beziehung tun, kann sich gehen lassen.
Ob es nun auf lange Sicht klappen wird oder ob es der Anfang vom Ende ist, das wird sich zeigen.
 
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  • #22
Das ist doch auch eine finanzielle Frage. Wir sind zu zweit, haben keine Kinder, und haben drei Wohnungen. Ich kenne eine fünfköpfige Familien mit drei Häusern. Wer allerdings sparen will sollte besser zusammenziehen.
 
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  • #23
Das ist ganz individuell. Für mich persönlich wäre es nichts. Ein bekanntes Paar lebt aber so. Wohl eher auf den Wunsch der Frau, die nicht gerne zusammenlebt. Sie können es sich beide leisten und sind kinderlos glücklich.

Man zieht doch vor allem wegen der Nähe, der Kinder und der Finanzen zusammen. Wenn all diese Dinge anders regelbar sind und man glücklich spricht nichts dagegen.
 
  • #24
Für mich kämen getrennte Wohnungen nachdem klar ist, daß die Beziehung auf Dauer funktioniert, nicht in Frage. Ich kann das nicht. Ich brauche Nähe, Alltag und Spontaneität. Verabreden und Kofferpacken finde ich nicht gut.
Was ich allerdings im Zusammenleben brauche, ist viel Distanz und Eigenständigkeit.
 
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  • #25
Eine Frage dazu. Wie organisiert ihr das mit getrennten Wohnungen?Habt ihr immer eine Tasche gepackt?Sicher kann man Zahnbürste, Schammpoo und so was in beiden Wohnungen haben. Aber die Klamotten?Was ist mit privaten Dingen? Cd´s, Bücher?
 
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  • #26
12 Jahre, zwei gescheiterte Beziehungen. Jedes Mal musste ich gehen, weil ich diejenige gewesen bin die eingezogen ist. Jedes mal die gleiche Einladung die gemeinsame Wohnung zu verlassen. Jedes Mal das gleiche Chaos und fast von null anfangen.

Jetzt habe ich seit 4 Jahre meine eigene Wohnung und kann mir kaum vorstellen einem Mann zu erlauben bei mir zu wohnen, weil, falls die Beziehung schon wieder nicht klappt, muss ich ihm das gleiche antun, das mir angetan worde. Ich weiß wie verletzt und erniedrigt ich jedes Mal war.
2 Wohnungen, 2 verschiedene Bankkonten, eine Beziehung. Es kann gut funktionieren und verusacht erheblich limitierte Schaden.

Zusammenleben? Nein, danke.